Sternrußtau und Rosentriebbohrer an Rosen bekämpfen

Sternrußtau und Rosentriebbohrer an Rosen bekämpfenAuch
Rosen, die Königin aller Blumen, werden oftmals von Schädlingen oder
Rosenkrankheiten betroffen. Dann heißt es für den Hobbygärtner: schnell
handeln. Rosenpflege beginnt eigentlich schon beim Kauf der Pflanze: Man
wähle lediglich kräftige und gesunde Rosenstöcke. Containerrosen müssen
gut durchwurzeln sein und drei Veredlungstriebe besitzen. Es gibt
verschiedene Rosenarten, welche eine besonders hohe Resistenz aufweisen.

Rosen
dürfen nicht zu dicht gesetzt werden, sonst werden die anfällig für
Pilzkrankheiten. Experten raten, ölhaltige, duftende Kräuter wie Wermut,
Melisse, Minze, Salbei und Thymian zwischen die Rosenstöcke zu setzen,
um gleich von Anfang an Schädlinge abzuwehren.

Ein idealer
Rosenboden ist nährstoffreich und durchlässig. Man versorge die Rosen
regelmäßig mit Dünger. Gegossen werden sollten Rosen nur morgens und
ausschließlich im Wurzelbereich. Diese Maßnahmen schützen Rosenpflanzen
bereits in ganz erheblichem Umfange vor den gefürchteten
Pilzkrankheiten. Gegen den violett-schwarzen Sternrußtau sollte
vorbeugende Schachtelhalmbrühe gespritzt werden.

Trotzdem können
vereinzelt Schädlinge wie Rosentriebbohrer, Blattläuse, Spinnmilben
etc. auftreten. Fraßspuren sind an Blättern, Knospen und Trieben
sichtbar. Betroffene Pflanzentweile werden, wie auch bei Pilzbefall,
sofort mit einer desinifizierten Gartenschere abgeschnitten und in der
Mülltonne entsorgt. Larven werden abgesammelt und vernichtet.
Rosentriebbohrer bohren Gänge durch Rose und Knospe, hinterlassen
Kotkrümel auf den Blättern. Bereits ab April werden Eier gelegt.

Besonders
bewährt haben sich Spritzbrühen mit Knoblauch oder Zwiebel, Brennnessel
und Seifenlaugen. Käufliche Spritzmittel auf Rapsölbasis enthalten
teilweise Chrysanthemenwirkstoff und vernichten die Schädlinge ebenfalls
in kürztester Zeit. Generell wäre es gut, wenn Nützlinge wie Vogel und
Insekten angesiedelt werden könnten.
 
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