Chinesischer-Garten

Chinesischer-GartenChinesische
Gärten wirken verspielt mit ihren Wasserspielen und Pagoden, leiden zum
verweilen und auch zum Meditieren ein. Pflanzen stehen nicht im
Vordergrund, trotzdem bleiben sie nicht dem Zufall überlassen, denn in
der chinesischen Gartenkultur haben jeder Baum, jede Pflanze und sogar
jede Blüte hat ganz besondere Symbolik. Ein Einsatz am falschen ort
würde die Harmonie des Garten stören oder sogar zerstören.
Fernöstliche
Gartenkultur präsentiert sich für Europäer oftmals als eine nur schwer
verständliche Form der Gartengestaltung. Bis ins Jahr 3000 vor Christus
lässt sich die chinesische Gartenkunst zurückverfolgen. Chinesische
Gärten kreieren ein Universum mit Steinen, Hügeln, Seen und
ungewöhnlichen Pflanzenformen, wobei die Pflanzen jedoch niemals im
Vordergrund stehen.
Sinn eines chinesischen Garten ist es, eine
perfekte Harmonia auf Erde, Himmel, Wasser, Steinen, Pflanzen, Wegen und
Konstruktionen zu erziehlen. Vollkommen wird diese Harmonie mit dem
achten Komponenten, dem Menschen.

Eine wesentliche Rolle spielen
Wasser und Steine in allen Formen, mondsichelförmig oder in
Zick-Zack-Linien, mit halbkreisförmigen Brücken gegen Geister. Als
perfekt gilt der himmlische Platz, wenn sich die Brücke im Wasser
spiegelt. Flüsse bringen Glück, Hügel schützen. Wie beim Tai Chi
verlaufen alle Formen in chinesischen Gärten sanft geschwungen und
kunstvoll. Weiße Flächen werden von Holz unterbrochen oder von
Baumschatten und Statuen geziert. Als besonders geschätzte Pflanzen
gelten Bambus, Kiefern, Kirschbäume, Trauerweiden, Päonien und
Chrysanthemen, welche allesamt eine symbolische Wirkung besitzen, sowie
Bonsais. Bauwerken wie Pavillons wird ein wichtiger Platz zugewiesen.
Sie besitzen meist geöffnete Verandas und sind mit Schrifttafeln
verziert. Weltberühmt sind die Sommerpaläste und der Beihai-Park in
Peking. In Deutschland sind Chinesische Gärten u. a. in München,
Frankfurt, Bochum, Mannheim und Berlin zu finden.


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