Tipps für das Gartenjahr von und bei Floristik24

Erfahrene Hobbygärtner können bestätigen, dass man rund ums Jahr immer etwas im Garten zu tun hat. Im Frühling muss gesät und gepflanzt werden, im Sommer benötigen die Pflanzen viel Wasser, man sollte kräftig Unkraut jäten und auch die Gartenfeste nicht vergessen. Im Herbst steht dann die erfolgreiche Erntezeit an: Gemüse und Obst müssen geerntet wreden, Kräuter wollen getrocknet werden, Kompost wird ausgebracht und neu aufgeschichtet, teilweise können die Beete schon umgegraben und für das kommende Jahr vorbereitet werden, Sträucher, Bäume und Pflanzen sollten beschnitten, falls die Pflanzenart keinen Frühjahrsschnitt erfordert. Gemüse wird eingelagert, auch Gartenmöbel und Geräte müssen gereinigt und frostsicher verstaut werden. Vor dem Winter muss der Rasen nochmals gemäht werden, Wassergefäß sollten entlehrt und gereinigt werden, frostempfindliche Pflanzen müssen vor Kälte und Schnee geschützt werden. Auch die Kübelpflanzen dürfen nicht vergessen werden; sie werden meist ins Haus gebracht.

So hält jede Jahreszeit für den Gärtner ganz spezielle Arbeiten in seinem Garten bereit. In jedem Monat zeigt die Natur ein anderes Gewand, stellt neue Anforderungen und birgt neue Überraschungen. Wie wir uns im Frühjahr über die ersten Sonnenstrahlen, Schneeglöckchen und Krokusse freuen, so lieben Gärtner die Sommernatur mit Schmetterlingen, Bienen und anderen Gartentieren, mit dem ersten Rupfsalat und frischen, selbst gepflückten Erdbeeren. Endlos schön zeigt sich der Spätsommer bis in den Herbst mit frischem Obst und Gemüse, sattgrünen Bäumen und einem bunten Blumenmeer bis dann die Erntezeit ansteht und die Vorräte eingelagert werden müssen. Erst im Winter, wenn der Raureif morgens auf den Gräsern liegt und der erste Schnee Stauden und Bäume bedeckt, dürfen Gärtner ein wenig ausruhen.

Wir zeigen Ihnen in unserem Gartenkalender, welche Arbeiten zu welcher Jahreszeit bzw. in welchem Monat verrichtet werden sollten. Insbesondere Gartenanfänger sind oft unsicher, wenn es um Fragen wie Mulchen, Insektenschutz, Wintervögel, Beerensorten, Beetplanung und vieles mehr geht. Mit dem Gartenkalender haben Anfänger, Fortgeschrittene wie auch versierte Hobbygärtner immer praktische Tipps zur Hand, verständlich erklärt und leicht umsetzbar.

Gartentipp für September

Dickmaulrüssler – ein ärgerliches Dauerthema

Dickmaulrüssler – ein ärgerliches Dauerthema

Der Dickmaulkäfer hat einen schwarzen Körper mit zahlreichen rotbraunen Flecken. Er ist nachtaktiv, daher bekommt man ihn nur selten zu sehen. Seine Anwesenheit bemerkt daher meist nur an deutlichen Fraßschäden, die er an Kübelpflanzen und Ziergehölzen im Garten, vor allem am Scheinzuypressen, Eiben und anderen Koniferen hinterlässt. Dieser Rüsselkäfer ist flugunfähig, aber ein sehr geschickter Kletterer. Tagsüber hält er sich verborgen. Er hinterlässt aber nachts deutliche, halbmondförmige Fraßspuren, den sogenannten Buchtenfraß. Bei Eiben, Scheinzypressen und anderen Koniferen frisst er sich ringförmig um die Triebe. Dieser Ringfraß kann ganze Gartenhecken vernichten.

Noch größer ist aber der Schaden, der durch die Larven des Dickmaulrüsslers verursacht wird. Die gelblich-weißen Larven schlüpfen Ende Juli /Anfang August aus dem Boden, wo 2 bis 3 Wochen zuvor die Weibchen ihre Eipakete abgelegt haben. Diese Larven fressen die Wurzeln; dadurch werden die Leitbahnen zerstört und die Wasser- und Nahrungsaufnahme unterbunden, sodass die Pflanze zu welken beginnt und schließlich abstirbt. Weitere Informationen zur Entwicklung und zu den Schäden, die der Dickbauchrüsselkäfer anrichtet, findet man unter www.floristik-24.com. Der Dickmaulrüssler kann nur erfolgreich auf Dauer bekämpft werden, wenn man gezielt gegen die Käfer und ihre Larven vorgeht. Dazu eignet das Celaflor® Schädlingsfrei Careo® *Konzentrat. Topfkulturen kann man damit gießen, größere Pflanzenbestände spritzen. Bei Topfkulturen dosiert man 60ml des Konzentrats auf 1 Liter Gießwasser; das reicht für etwa 10 Liter an Bodensubstrat aus. Man wendet das Mittel am besten in den Abendstunden, wenn der Käfer aktiv wird, fressen will oder zur Eiablage in den Boden wandert. Das vollsystemische Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Konzentrat wirkt auf der Basis des Wirkstoffs Acetamiprid, der nicht bienengefährlich ist. Neben den Larven und Asdulten des Dickmaulrüsslers lassen sich damit auch Raupen aber auch an den Pflanzen saugende Schadinsekten wie Blattläuse, Weiße Fliegen, Thripse und Zikaden bekämpfen. Der Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Spray enthält zusätzlich ein Öl, womit sich auch Spinnmilben erfolgreich bekämpfen lassen. Vorbeugend und zur Stärkung der Widerstandskräfte gegen Fraß- und Saugschädlinge können die Pflanzen mit Naturen® Bio-Schädlingsfrei Streumittel behandelt werden.

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Ameisen-Köder 2 Stück

Celaflor Ameisen-Köder 2 Stück

 

9,30 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Canna selbst durch Samen vermehren

Canna selbst durch Samen vermehren

Im September verblüht das Indische Blumenrohr. Die Samen der Canna-pflanzen kann man sammeln und bis zur Aussaat im Februar kühl und trocken lagern. Die Samen haben aber eine sehr harte Schale. Daher muss man diese hartschaligen Samen mit kochendem Wasser übergießen, damit die Schale aufbricht. Sonst werden die Samen nicht keimen können.

© k_kron - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Careo Spray 400ml

Celaflor Schädlingsfrei Careo Spray 400ml

 

13,85 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Stangensellerie im September bleichen

Stangensellerie im September bleichen

Der Stangen- oder Bleichsellerie (Apium graveolens var. Dulce) bildet keine Knollen. Es gibt Sorten, die sehen mit ihren weißlich gelben Stielen und den hellgrünen Blättern schon von Natur aus wie gebleicht aus. Andere Sorten haben aber rötlich überlaufene oder violett gestreifte Stiele. Der Bleichsellerie bevorzugt die gleichen Boden- und Klimaverhältnisse wie der Knollensellerie. Er hat jedoch einen sehr hohen Bedarf an Humus und frischem organischem Dünger.
Wenn die Pflanzen im September voll entwickelt sind, dann werden die Blattstiele gebleicht, um ein besonders zartes Selleriegemüse zu bekommen. Rings um die wird die Erde ähnlich wie beim Spargel angehäufelt,. Durch den Lichtmangel wird die Chlorophyllbildung unterbunden und die Stiele bleichen aus. Das Anhäufeln ist recht mühsam. Einfacher lassen sich die Stiele bleichen, wenn man die Blattstiele fest zusammenhält und dann mit einem Stück Wellpappe oder Packpapier umwickelt. Und zwar so, dass zwischen der Bodenoberfläche und dem unteren Rand der Verpackung kein Zwischenraum bleibt. Oben reicht die Hülle bis unter den Blattansatz. Im Oktober kann etwa drei Wochen nach dem Umwickeln der Stiele mit der Ernte begonnen werden. . Die Blattstiele sind jetzt nicht nur bleich, sondern auch sehr zart. Das Umhüllen mit Papier oder Pappe hat gegenüber dem Anhäufeln außerdem den Vorteil, dass der Sellerie keinen Erdgeruch annimmt.

Überschüssiger Bleichsellerie, der nicht sofort verbraucht wird, kann vor Frostbeginn eingekellert werden. Dazu zieht man die Selleriestauden mit den Wurzeln aus dem Boden heraus und schlägt sie zusammen mit ihrer Papp- oder Papiermanschette in feuchten Sand oder feuchte Erde ein. Der Keller muss gut gelüftet sein, sonst stocken die eingehüllten Stiele. Wenn der Keller völlig dunkel ist, kann man die Hüllen aber auch abnehmen.

© Paulista - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Bio Schnecken-Sperre 2,3 kg

Celaflor Naturen Bio Schnecken-Sperre 2,3 kg

 

13,05 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Cardy bleichen oder einlagern

Cardy bleichen oder einlagern

Cardy, die Gemüse-Artischocke, ist eine enge Verwandte der Artischocke. Cardy wird aber vor allem wegen der schmackhaften, fleischigen Blattstiele angebaut. Sie gedeiht in mildem Klima und brauchte einen humus- und nährstoffreichen Boden. Sie wird bereits im März unter Glas ausgesät und im Mai ins Freiland umgesetzt. Ähnlich wie beim Stangen-Sellerie kann man im September mit dem Bleichen der Blattstiele beginnen. Dazu wird der Blattschopf lose zusammengebunden und dann die oft mehr als 1m langen Blattstiele lichtdicht mit Packpapier umwickelt. Damit das Ganze nicht umfällt, wird um die Packpapierhülle herum die Erde angehäufelt. Nach etwa 3 Wochen sind die Blattstiele vollständig gebleicht. Die gebleichten Steile werden nun ähnlich wie Spargelstangen abgezogen oder geschält und auch ähnlich zubereitet. Die gebleichten Stiele müssen sofort verwendet werden, da sie schnell zu faulen beginnen. Cardy-Pflanzen, die nicht zum sofortigen Verzehr bestimmt sind, werden nicht eingewickelt, sondern sobald die Pflanze erntereif ist, aus dem Boden genommen und in eine Sandkiste eingeschlagen, sodass man sie frostfrei im Keller über Winter lagern kann.

© alessandrozocc - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Roundup Alphée Unkrautpistole 1 Liter

Celaflor Roundup Alphée Unkrautpistole 1 Liter

 

14,20 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Jetzt ist die beste Zeit zum Reinigen von Nistkästen

Jetzt ist die beste Zeit zum Reinigen von Nistkästen

Wir stehen im Herbst. Das Gartenjahr geht langsam aber sicher seinem Ende zu. Ein Großteil der Ernte ist bereits eingebracht; möglicherweise konnten auch schon die Beete für das nächste Frühjahr vorbereitet werden.
Auch die Vögel haben schon ihre Nistplätze verlassen. Nun ist es Zeit für den Wohnungsputz der Vogelbrutstätten. Vogelschützer empfehlen, vor dem Reinigen der Vogel-Nistkästen außen erst einmal anzuklopfen, ob sich vielleicht nicht doch noch ein verspäteter Gast darin befindet. Auch Siebenschläfer benutzen gerne Nistkästen, nachmal auch Hummeln, Mäuse oder Fledermäuse.

Nistkästen müssen nach dem Ausfliegen des Vogelnachwuchses intensiv gereinigt werden, um Zecken, Milben, Flöhe und andere Parasiten zu vermeiden sowie eventuelle Krankheiten nicht übertragen zu können. Alte Nester werden entsorgt. Der Kasten wird mit klaren, heißem Wasser ohne Reinigungs- oder Desinfektionsmittel ausgespült und am besten mit einer Bürste abgeschrubbt. Bei sehr starker Verschmutzung darf Sodalauge oder Seife (am besten flüssige Schmierseife) benutzt werden. Handschuhe sollten bei der Arbeit getragen werden.

Nachdem Reinigen lässt man die Kistkästen gut trocknen und hängt sie idealerweise gleich wieder auf. Mit ein wenig frischer Holzwolle und Watte darin nehmen viele Singvögel (Kleiber, Meise, Rotkehlchen etc.) sie gern als Winterunterkunft und Schutz vor Katzen und anderen Jagern an. Nistkästen sollten deshalb immer hoch hängen und gut befestigt werden.

© Tanja - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Mückenbarriere Outdoor 400ml

Celaflor Mückenbarriere Outdoor 400ml

 

12,95 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Bei Kälteeinbruch Gemüse und Obst mit Vlies vor dem Kälteschock schützen

Bei Kälteeinbruch Gemüse und Obst mit Vlies vor dem Kälteschock schützen

Herbstzeit, Altweibersommer, noch scheint die Sonne, obwohl die Tage bereits merklich kürzer und die Nächte schon recht kühl werden können. Ab jetzt können jederzeit Nachtfröste auftreten, die selbstverständlich Obst und Gemüse schaden. Unreifes Obst und Gemüse sollte jedoch nicht geerntet werden. Gärtner sollten deshalb ihre noch nicht eingebrachten Ernten mit einem sogenannten Kältevlies vom dem Kälteschock schützen. Empfindlich reagieren nicht nur Salat und Lauch, sondern auch Sellerie, Kohlrabi und Zwiebeln. Belastend für die Pflanzen ist vor allen Dingen der Temperaturwechsel.

Erfrierungen machen sich durch schlappe und welke Blätte sowie gelbliche Farbveränderungen bemerkbar. Viele Gemüse und Obstsorten schmecken dann nicht mehr gut, verlieren ihre Vitamine und werden schnell verdergblich. Vliese können über die gesamte Beetlänge und Breite ausgebracht werden, sollten allerdings an den Rändern mit Brettern, Steinen oder Krampen befestigt werden. Obststräucher und Bäume können ebenfalls mit Vlies bedeckt werden, wobei dies aufgrund der Größe allerdings Schwierigkeiten bereiten kann. Beerensträucher können mit dem Kältevlies umwickelt werden; das Vlies sollte jedoch mittels Klebestreifen oder Baumwollbändern befestigt werden. Bereits unter fünf Grad treten normaleweise Kälteschäden auf, spätestens jedoch ab dem Gefrierpunkt. Sollten die Temperaturen dann bereits für mehrere Tage unter dem Nullpunkt liegen, ist es meist besser, Obst und Gemüse nach innen zu verbringen und in Kisten bei Zimmerwärme nachreifen zu lassen. Dieses Gemüse und Früchte halten sich dann allerdings nicht so lange.
    
© Yuliya Kravchenko - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

 

21,80 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Die Kürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen

Die Kürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen

Endlich Kürbisernte. Hierauf haben Hobbygärtner und Familie schon lange gewartet. Riesige, schwere, leuchtend orange-farbene Kürbisse sind meterweit auf Beeten und Kompost verteilt, manchmal fast zu schwer, um sie aufzuheben. Kürbisse können viele Kilogramm schwer werden; ein einziger Kürbis kann viele Gläser mit süß-sauren Konserven füllen. Kürbis sind ein ideales Gartengemüse, vitaminreich, köstlich, pflegeleicht und schnell wachsend, auch für Gartenanfänger geeignet.
Die Stiele der Kürbisse verholzen mit der Zeit und werden sehr hart; dies stellt jedochkein Problem dar. Sollten die Kürbisse jedoch nach der Ernte noch eine Zeit lang aufgehoben werden, empfiehlt es sich, mindestens fünf Zentimeter von diesem Stiel am Kürbis zu belassen; er hält sich dann länger. Am besten lässt sich dies mit einer scharfen Gartenschere bewerkstelligen.
Ein Kürbis ist erntereich, wenn er bei der sogenannten Klopfprobe hohl klinkt. Zu dieser Zeit besitzt dann auch die Schale die charakteristische Farbprägung mit einigen Farbunterschieden. Der Stiel ist bereits hart, die Schale ebenfalls. Kürbisse dürfen bei der Ernte nicht beschädigt werden, damit keine Fäulnis entstehen kann. Versierte Kürbispflanzer legen schwere Früchte deshalb auch auf Holzbretter, damit sie nicht auf dem Erdboden liegen müssen.
Kürbisse müssen auf jeden Fall bereits vor dem ersten Frost geerntet werden. An einem warmen Ort sind sie in zwei oder drei Wochen problemlos nachgereift. Geschmackliche Unterschiede sind hierbei nicht feststellbar. Kürbisse sollten natürlich trocken gelagert werden.


© photo 5000 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Zimmerpflanzen wieder einräumen und auf Schädlingsbefall prüfen

Zimmerpflanzen wieder einräumen und auf Schädlingsbefall prüfen

Die Sommersaison geht zu Ende, die Tage werden kürzer, dafür die Nächte länger, die Zeit der Sonneneinstrahlung nimmt ab. Bald werden die ersten Nachtfröste auftreten.
Kübel- und Zimmerpflanzen sollten deshalb rechtzeitig wieder nach innen geräumt
werden, bevor zum ersten Mal die Temperaturen unter 10 Grad fallen. Bereits hier tragen die meisten empfindlichen Zimmerpflanzen bereits einen Schaden davon. Schlaffe, welke Blätter, gelbe Stellen oder Flecken sind der Fall. Einige Pflanzen haben extreme Schwierigkeiten, sich von solchen Kälteschäden zu erholen. Sie regenerieren nur sehr langsam, wollen nicht mehr so recht wachsen und setzen rapide ihre Blühfreudigkeit herunter. Oftmals werden auch im Folgejahr keine Früchte getragen.

Man kann Pflanzen auch mit Kokosmatten oder Jutestoff gegen Kälte schützen. Dies ist jedoch arbeitsaufwändig, denn auch die frostempfindlichen Pflanzen im Garten müssen auf diese Weise vor Kälteeinwirkung geschützt werden.

Meist ist des deshalb einfacher, die Zimmerpflanzen einfach wieder nach innen zu holen. Hierbei muss auf jeden Fall kontrolliert werden, ob irgendwelche Schädlinge die Pflanze befallen haben. Das können Raupen, Milben, Blattläuse, Frostspanner wie auch Ameisen sein. Schädlinge sollten sofort per Hand (Handschuhe tragen) entfernt und im Plastikbeutel in die Mülltonne entsorgt werden. Bekämpfen mit Insektiziden ist möglich, meist reicht jedoch Besprühen, mit Brennnesseljauche, Schachtelhalmsud oder bei Blattläusen sogar das berühmte Seifenwasser aus.

© yamix - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Rosen jetzt mit Kali düngen

Rosen jetzt mit Kali düngen

Rosen jetzt mit Kali düngen Rosenbeete sind meist der Stolz jeden Hobbygärtners. Zuzugeben, sie sind sind ganz einfach in der Pflege, benötigen immer viel Aufmerksamkeit, viel Wasser und Dünger in angemessener Weise. Für Rosen besonders wichtig ist der sogenannte Kalidünger; er macht die Rosen widerstandsfähiger gegen Pilzerkrankungen wie Mehltau, Sternrußtau und andere. Gerade kostbare Rosensortenzüchtungen haben häufig mit diesen Problemen zu kämpfen. Kali-MagnesiKali-Magnesia, oder auch Patentkali genannt, ist recht preisgünstig und sollte entsprechend der Bodenbeschafftenheit sowie der Größe der Rose entsprechend den exakten Herstellerangaben zugeführt werden. Ein Zuviel an Kali kann der Rosenpflanze eher schaden als nützen.

Das richtige Maß an Kali macht die Rose jedoch sogar widerstandsfähiger gegen Kälte. Trotzdem nicht vergessen, die Rosen anzuhäufeln und mit Tannenzweige gegen Frost zu schützen. Im Pflanzjahr selbst brauchen Rosen nicht gedüngt zu werden, da man Kompost ins Pflanzloch miteinbringt. Im Herbst benötigen die meisten Rosen dann Phosphat und Kalidünger, um auch für das nächste Jahr ihre Schönheit und Blühfreudigkeit hervorzubringen. Idealerweise wird etwa alle fünf Jahre eine Bodenanalyse gemacht, um den exakten Nährstoffgehalt und Bedarf festzustellen. Als Fautregel gilt: 15 Gramm Kalidünger pro Rose. Kalimangel macht sich bei Rosen bemerkbar durch braune, graue oder dunkle Flecken auf den Rosenblätter. Für vollkommen gesunde Rosen ist allerdings nicht nur Kali, sondern auch Stickstoff, Phosphor, Magnesium, Kalzium und Eisen wichtig.

zum Garten Shop Garten Forum

Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Während des gesamten Frühjahrs und Sommers haben fleißige Hobbygärtner ihre Pflanzen gehegt und gepflegt. Auch im Herbst müssen die Pflanzen geschützt werden, und zwar vor Nachtfrösten, die jederzeit auftreten können. Leichte Frostschäden machen sich die schlaffe Blätter bemerkbar, während Pflanzen bei mittleren Frostschäden bereits Flecken davontragen und schließlich sogar unbrauchbar werden oder ganz eingehen können. Schutz vor Kälte benötigen u.a. südländische Pflanze und mediterrane Gewürze, Pampasgras, Bougainvillea, Geranien, Oleander, Hortensien, Granatapfel und viele mehr. Der Einfachheit halber können Jutesäcke um die Pflanze geschlungen und festgebunden werden. Ersatzweise darf Jutestoff vom Meter benutzt werden. Auch spezielles leichtes Wintervlies ist käuflicherhältlich. Vollkommen natürlich, leder aber etwas teuer, sind Kokosmatten, die exzellenten Kälteschutz gewähren, die Pflanzen jedoch atmen lassen. Kräuterbeete werden schnell mit etwas Reisig oder Tannenästen abgedeckt.

Gräser werden zusammengebunden und dann mit Wärmeschutz ummantelt. Rosen werden angehäufelt und ebenfalls mit einem Wärmevlies bedeckt. Auch Zucchini, Tomaten, Feldsalat und Winterspinat sowie Wirsing und andere Wintergemüse dürfen ruhig mit einem Wärmevlies oder Jute bedeckt werden. Als besonders kälteempfindlich gelten neu gesetzt Pflanze, die noch sehr zarte Jungtriebe besitzen. Wärmende Vlies oder schützende Matten werden am besten mit einigen Klebestreifen fixiert und zusätlich mit einigen Steinen beschwert, damit sie bei Wind und Regen nicht davonfliegen können. Erfahrene Hobbygärtner fixieren sogar zusätzlich entlang der Kanten mit Wäscheklammern.

© cenzuk - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Bei Kälte Tomaten mit Folienhauben abdecken

Bei Kälte Tomaten mit Folienhauben abdecken

Tomaten werden eigentlich in allen Nutzgärten gezogen; die gehören zu den beliebtesten Früchten (ja, Früchte!) in deutschen Gärten. Leicht lassen sie sich in Pflanztöpfchen auf der Fensterbank, im Frühbeet oder im Gewächshaus vorziehen. Sie gehören zu den sogenannten Starkzehrern und haben einen realtiv hohen Dünger- wie auch Wasserbedarf. Für Kompost und Pferdemist sind Tomatenpflanzen immer dankbar und erfreuern ihre Besitzer mit so reichhaltigen Ernten, dass sogar die Zweige bzw. die Pflanze gestützt werden müssen. Fast alle Gartenbesitzer und Tomatenzüchter kennen Tomatenhauben. Sie werden normalerweise dazu benutzt die Tomnaten schneller reifen zu lassen. Diese Folienhauben eignen sich perfekt als Winterschutz für die Tomatenpflanzen. Gleich in korrekter Pflanzengröße erhältlich und mit einem praktischen Ring versehen, müssen Sie lediglich über die Pflanze gestülpt werden. Da Tomaten keinen Frost vertragen und sehr schnell empfindlich mit dünnen Blättern und fleckigen Früchten reagieren, sollte dieser kostengünstige Schutz unbedingt angebracht werden. Morgens darf die Abdeckung dann wieder angeommen werden, und Luft an die Tomatenpflanze zu lassen und Pilzinfektionen zu vermeiden.

Wie auch Glashäuser speichert diese Folienhaube die Wärme und die Feuchtigkeit, sodass die Pflanzen sich ungehindert entwickeln können. Nicht nur geschlossene, sondern auch geschlitzte und gelochte Folien sind erhältlich, bei denen überschüssige Feuchtigkeit und aufgestaute Hitze entweichen können. Schlitzfolien besitzen den Vorteil, dass

man sie nicht lüften muss...

©  Karina Baumgart - Fotolia.com
 

zum Garten Shop Garten Forum

Falllaub schädlingsgeplagter Gehölze gründlich entfernen

Falllaub schädlingsgeplagter Gehölze gründlich entfernen

Auch im gepflegtesten Garten passiert es hin und wieder, dass Gehölze von Schädlingen betroffen werden. Dies hat nicht unbedingt mit mangelnder Pflege zu tun; auch der Wind kann Schädlinge bis auf Nachbargrundstücke tragen; häufig holt man sich Schädlinge mit Neupflanzen oder Pflanzerde ins Haus. Generell sollten alle Gehölze, Obstbäume und Zierstrücher regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Jeder schneller ein Befall durch Schädlinge entdeckt werden, desto einfacher lassen sich die Plagegeister behandeln und entfernen. Schädlinge verstecken sich oftmals auf den Unterseiten der Blätter, auch diese müssen also immer mitkontrolliert werden. Bereits im Frühjahr sollten stärkende Pflanzenbrühen wie Beinwelljauche, Brennnesseljauche, Wermuttee etc. versprüht werden. Betroffene Pflanzenteile sollten ebenso rasch entfernt werden, denn in vielen Fällen befinden sich Larven oder Eier unter der  Eier wie auch Larven sind fast immer überwinterungsreif.
Deshalb sollte auch das Falllaub geschädlingsgeplagter Gehölze so rasch wie möglich gründlich entfernt haben, damit Eier und Larven ebenfalls keine Chance haben, auf dem Boden weiterzuleben. Erfahrene Gärtner raten dazu, Laub und Äste zu verbrennen und nicht vom Garten bis an die Mülltonne zu tragen, wo noch zahlreiche Eier und Larven abfallen werden. Nur so lässt sich einer erneuten Massenvermehrung im nächsten Frühling vorbeugen. Befallenes Material darf auf keinem Fall dem Kompost zugeführt werden.
Auch Baumhöhlen und Wurzelbereich sollten gründlich von Blättern befreit und mit Jauchen besprüht werden. Bei sehr starkem Befall wird möglicherweise der Einsatz von Insektiziden erforderlich.


© Jürgen Fälchle - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Üppige Herbststauden jetzt zusammenbinden

Üppige Herbststauden jetzt zusammenbinden

Herbststauden erreichen nun im September ihren absoluten Blütenhöhepunkt. Fast täglich müssen Hobbygärtner welke Blüten von der Staude abknipsen. Dies sollte auch unbedingt vorgenommen werden , denn nur so wird die Bildung von mehr Seitentrieben erreicht und darüber hinaus sogar noch die Blütezeit erheblich verlängert. Zahlreiche Stauden bringen sogar eine zweite Blüte hervor. Aufgrund ihrer erheblichen Blütenlast ist es besser, üppige Herbststauden jetzt zusammenzubinden. Dies kann direkt am Gartenzaun geschehen, man kann einen dickeren Pfahl direkt neben den Wurzelbereich stecken oder die Pflanze mit speziellen Staudenstäben stützen, die im Dreieck, Viereck oder als Kreis um bzw. in die Staude gruppiert werden.Die meisten dieser Staudenstützen oder Staudenringe mit von grüner Farbe, so dass sie farbliche überhaupt nicht in Erscheinung treten. Sie besitzen einen beweglichen Ring, der auf und ab geschoben werden und so immer der Wuchshöhe einer Staude individuell angepasst werden kann. Selbst dichte Stauden können icht mehr auseinanderfallen und präsentieren eine wunderbare buschige Fülle.

Wer möchte kann besonders füllige Stauden nun im Herbst auch teilen. Hierzu wird der Wurzelballen mit einem scharfen Spaten geteilt oder aber ausgegraben und mit den Händen kräftig auseiandnergezogen. So hat man schnell aus einer Staude zwei gemacht. Geteilte Stauden werden sofort eingesetzt und gewässert und ebenfalls mit der Stütze versehen.


© Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Das Vertikutieren tut dem Rasen jetzt noch einmal richtig gut

Das Vertikutieren tut dem Rasen jetzt noch einmal richtig gut

Erfahrenes Rasenbesitzer können es bestätigen: Vertikutieren gehört ebenso zu einem gesunden Rasen wie regelmäßiges Bewässern und Mähen. Normalerweise können Rasenfläche von April bis in den September vertikutiert werden. Vertikutieren im Herbst ist besonders empfehlenswert, denn hierdruch nach vor dem Winter nochmals Moos und Unkraut komplett entfernt werden. Man beachte jedoch, das vor dem Vertikutieren der Rasen zuerst einmal tief abgemäht wird; ideal wäre eine Schnitthöhe von etwa vier Zentimetern. Der Boden sollte gut trocken sein, denn so fällt der Vertikutieren leichter. Stark verfilzte Rasenflächen benötigen eine mehr Vertikutiertiefe, was die Arbeit gehörig erschwert. Dieser Prozess kann notfalls auch in zwei Arbeitsgängen erfolgen und darf notfalls auch im Schachbrettmuster erfolgen; normalerweise wird jedoch lediglich in einer einzigen Richtung vertikutiert.  Nach dem Vertikutieren darf nur schwach gedüngt werden.

Bereits wenige Tage danach wird die gesamte Rasenfläche gesunder und kräftiger wirken; sie regeneriert sich. Nährstoffe und Wasser, jedoch auch benötigtes Licht und Luft erreichen nun wieder die Graswurzeln. Eventuell eingetretene Sommerschäden oder begangene Pflegefehler können auf diese Weise noch vor dem Winter beseitigt werden.

Während des gesamten Rasenjahres sollte entsprechenden den Boden- und Rasenanforderungen gedüngt werden, denn nur bei ausgeglichenem Spurenelementehaushalt bildet sich kein Moos. Vertikutiergeräte kann man übrigens auch in vielen Baumärkte tage- oder stundenweise mieten. Kleine Rasenflächen können sogar mit einer Hacke bearbeitet werden. Auch wenn es ein wenig aufwändig ist: Vertikutieren stärkt die Wuchskraft und Schönheit jeder Rasenfläche.


© Markus Bormann - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Herbstpflanzung von Gehölzen sollte jetzt in Planung genommen werden

Herbstpflanzung von Gehölzen sollte jetzt in Planung genommen werden

Nicht nur das Frühjahr, sondern auch der Herbst ist eine ideale Jahreszeit, um Gehölze zu pflanzen, denn nun haben fast alle Pflanzen ihr Triebwachstum so weit abgeschlossen. Deshalb dürfen Hobbygärtner nun getrost Rosen, Stauden, Heckenpflanzen und auch Nadelgehölze in ihrem Garten setzen. Geben Sie Ihrem Garten also ein paar neue Impulse, gestalten Sie neu, setzen Sie um, probieren Sie aus, spielen Sie mit Größen, Formen und Farben. Die Variation der Gehölze ist schier unendlich! Eine Herbstpflanzung von Gehölzen bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber der Pflanzung im Frühling. Noch ist der Boden warm von der Sommerhitze und durch Regelfälle in ausreichendem Maße befeuchtet; optimale Anwachsbedingungen also für jegliche Art von Pflanzen. Während des Winters werden neu gesetzte Gehölze bereits ihren Bodenkontakt ausbauen, sodass bis zum Frühling die Wurzeln ausgebildet sind und einer optimalen Nährstoffversorgung und Wasseraufnahme nichts mehr entgegen steht. Nachgewiesenermaßen trocknen im Herbst gesetzte Gehölze im Folgesommer werniger stark aus und bilden kräftigere Blüten. Herbstgesetzte Gehölze haben auf Jahre einen unverkennbaren Wachstumsvorsprung. Schlechtes Frühjahrswetter verzögert häufig das Anwachsen, u.a. bei Buchs, Eibe, Stechpalme oder Lorbeerkirsche.

Herbstpflanzungen sind des Weiteren ideal, weil jetzt kurz nach dem Sommer noch alle Pflanzen, Blüher und Sträucher deutlich erkennbar sind. Eventuell vorhandene Lücken können geschlossen werden, prächtige Farbspiele und Kombinationen können geschaffen werden. Bis zum Einbruch der Frostperiode dürfen die Pflanzen noch gesetzt werden.

Zur Pflanzung wird der Boden von Unkräutern befreit, ein ausreichend großes Pflanzloch ausgehoben, welches doppelt so groß wie der Wurzelballen sein sollte, die Pflanze eingesetzt. Auch die Oberkante des Wurzelballens wird mit etwas Erde bedeckt. Fest andrücken und angießen, dabei die Pflanze nochmals leicht hin und her bewegen, damit eventuelle Hohlräume verschlossen werden. Nochmals Erde auffüllen und sanft festtreten. Während der nächsten Tage ist darauf zu achten, dass die Erde niemals komplett austrocknen kann. Große Gehölze erhalten einen Pflanzpfahl zur Stütze und werden mit breiten Befestigungsmaterial mit einem Achterknopten festgebunden.

© LianeM - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Zweijährige Schnittblumen jetzt umpflanzen

Zweijährige Schnittblumen jetzt umpflanzen

Schnittblumen, die erst im zweiten Jahr blühen, werden im Frühjahr in ein Kulturbeet ausgesät. Ab August dürfen sie nicht mehr gedüngt werden. Jetzt im Frühherbst pflanzt man sie an ihren endgültigen Standort , an dem sie auch die kommenden Wintermonate durchstehen müssen.

© H. Brauer - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Brutzwiebeln richtig  lagern und trennen

Brutzwiebeln richtig lagern und trennen

Will man Tulpen und andere Zwiebelpflanzen mit Hilfe ihrer Brutzwiebeln vermehren, dann muss man die Brutzwiebeln jetzt im September für einige Wochen einlagern und zwar dunkel, unter Luftabschluss und bei etwa 17 Grad Celsius. Nach 2 bis 3 Wochen können sie getrennt werden. Sobald sie genug Wurzeln gebildet haben, setzt man sie in Kulturerde und kultiviert denn Winter über ohne eine Winterpause einzulegen. Im Frühjahr können sie dann ausgepflanzt werden.

© womue - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Hortensienblüten für das Herbstgesteck

Hortensienblüten für das Herbstgesteck

Wenn andere Stauden und Sträucher bereits verblüht sind, erfreuen die leuchtende Blütenbälle der spät blühenden Hortensien in Pink, Blau oder Creme den Gartenfreund.  Die Freude währt noch lange, wenn man die Blütenbälle abschneidet, trocknet und dann für ein Herbstgesteck verwendet.  Alle nötigen Utensilien und weiteres Dekomaterial findet man dazu im Floristik24-Online-Shop.

zum Garten Shop Garten Forum

Herbstzeit – Erntezeit

Herbstzeit – Erntezeit

Bereits im Monat September stehen wir mitten in der Erntezeit. Beginnen wir mit den Obstbäumen. Bei Halbstämmen erreicht man die Früchte im Stehen; bei hohen Bäumen muss wahrscheinlich eine Leiter angestellt werden. Hilfreich bei der Obsternte ist ein Obstpflücker: eine lange Stange mit gewelltem Rand, an dem die Früchte eingehängt und sanft zum Baum gezupft werden, um in das an der Stange befindliche Säckchen zu fallen. Auch Pflücktaschen, die an den Gürtel gehängt werden, sind von Vorteil. Um Früchte in der Krone zu erreichen, ist ein Obstpflücker (auch Apfelpflücker genannt) auf jeden Fall die sichere Version. Man achte immer darauf, dass die Früchte möglichst wenig gedrückt und gestoßen werden, sonst halten sie sich nicht lange. Äpfel werden erst dann geerntet, wenn sie richtig reif sein, denn nur dann besitzen sie ihre volle Vitaminkraft. Versierte Gärtner wissen, dass man sie dann ernten muss, wenn sie sich leicht vom Baum abnehmen lassen. Birnen dagegen dürfen bereits in hartem Zustand geerntet werden, da sie am Baum oft zu mehlig werden. Quitten sollten bei ihrer Ernte goldgelb sein. Auch Kiwis müssen reif geerntet werden; sie sind zum Einlagern nicht geeignet. Aprikosen und Pfirsiche dürfen noch leicht fest sein, sollten jedoch beide ihre Pfirsichfarbe mit roten Bäckchen zeigen. Holunderbeeren bleiben so lange wie möglich am Strauch, sind roh nicht verzehrfähig. Bei Kirschen, Pflaumen und Mirabellen entscheidet die Art über den Erntezeitpunkt, denn es gibt frühe, mittelspäte und späte Sorten. Gepflückt wird ebenfalls in Körbe, weiterarbeitet noch am selben Tag.

Obsternte an Beerensträuchern sollte morgens vor der Mittagssonne erfolgen, damit die Beeren schön prall und saftig sind. Gepflückt wird am besten in Strohkörbchen, die mit einem Geschirrtuch oder Vlies ausgelegt werden können. Dies gilt auch für Erdbeeren. Sämtliche dieser empfindlichen Beerenfrüchte sollten noch am selben Tag zu Saft oder Marmelade weiterverarbeitet bzw. eingefroren werden.

Bei der Gemüseernte gilt die Faustregel: Jüngere Gemüse sind kleiner, aber wesentlich zärter. Dies gilt für Karotten, Bohnen, Karotten, Zucchini und viele andere Gemüsearten. Winterkürbisse dürften bis zum ersten Frost an der Pflanze verbleiben und sind dann pflückreif, wenn sie hohl klingen beim Draufklopfen. Kohlarten wie Weißkraut, Rosenkohl, Blaukraut, Wirsing, Grünkohl und Chinakohl eignen sich exzellent zum Einlagern. Chinakohl und Grünkohl vertragen sogar einige Minusgrade und können bis November draußen bleiben. Im Keller kann Kohl kühl in einer Sandkiste gelagert werden. Kartoffeln sind dann erntereif, wenn das Kraut dürr wird. Sie sollten sanft aus der Erde behoben werden, am besten mit einer Grabgabel; Erde muss sanft abgeschüttelt werden. Beschädigte Kartoffeln sind nicht lagerfähig. Spinat wird lediglich abgeschnitten und sollte dann sofort danach abgekocht, zerkleinert und eingefroren werden. Zwiebeln und Knoblauch werden vorsichtig aus der Erde gezogen, die Erde abgeschüttelt, die Knollen mit dem Kraut gebündelt und luftig zum Trocknen aufgehängt.

Jetzt ist es ebenfalls an der Zeit zu düngen und Gehölze zu setzen.

© Tanja - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Balkonkästen müssen im Winter nicht kahl bleiben

Balkonkästen müssen im Winter nicht kahl bleiben

Die meisten einjährigen Sommerblumen sind bereits verblüht, Geranien werden zurückgeschnitten und kommen ins Winterquartier und die Balkonkästen bleiben den Winter über öde und leer. Doch das muss nicht sein: Erstens gibt es eine ganze Reihe blühender Pflanzen und Zwergsträucher, die die Blühsaison auf Balkonien noch um ein bis 2 Monate verlängern können, z.B. das Heidekraut Erica gracilis mit seinen unzähligen Blüten in Blassrosa, Weiß oder Rot. Oder Chrysanthemen, das sind bekanntlich auch Spätblüher, denen auch die ersten Frostnächte und Nebeltagen im Herbst nichts anhaben können. Bei hoher Luftfeuchtigkeit fühlen sie sich erst richtig wohl. Als Blattschmuckpflanzen setzt man dazwischen das grau-weiße Silberblatt Senecio bicolor oder die völlig winterharten und immergrünen Torfmyrten der Gattung Pernetteya. Diese Torfmyrten bestechen nicht nur durch ihr dichtes Laub mit vielen grün glänzenden Blättchen, sondern auch mit ihren zahlreichen Beeren in Weiß, Rosa oder Rot. Pinkfarbig blühende Erika und gelbe Chrysanthemen sollte man allerdings nicht zusammensetzen; das würde sich dann doch zu sehr in Farbe und Form „beißen“. Beide pflanzengruppen hält man strikt getrennt, kann aber verschieden farbig blühende Chryanthemen gut miteinander mischen, ebenso wie rötlich und weiß blühende Erika. Orange blühenden Chrysanthemen passen auch gut zu den grauweißen Silberblätter. Auch Torfmyrthen kann man gut mit dem Silberblatt mischen. Noch einfacher und pflegeleichter geht es, wenn man die Balkonkästen mit Zwergkoniferen, bodendeckenden Cotoneaster und Gräser bepflanzt. Koniferen braucht man gar nicht zurückneiden, die Gräser erst im nächsten Frühjahr.

zum Garten Shop Garten Forum

Blumenzwiebeln für schattige Plätze

Blumenzwiebeln für schattige Plätze

Zwiebelblumen, die im kommenden Frühjahr wieder blühen, sollten jetzt wieder in den Boden kommen; dann können sie noch etwas wachsen, bevor dem die Herbstfröste ein Ende setzen. Früh blühende Arten wie die Waldanemonen, Märzenbecher , Blausterne und auch Zierlauch kann man auch an sogenannten Schattenplätzen im Garten setzen. Sie blühen ja schon, lange bevor die Stauden und das Gehölz wieder belaubt ist und bekommen sie genug Frühjahrssonne ab. Natürlich gehören auch Schneeglöckchen, Winterlinge und viele, klein bleibende Fritillaria-Arten dazu, die man dort einfach verwildern lässt.

© womue - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Erntezeit im Gemüsegarten

Erntezeit im Gemüsegarten

Wenn der Weiß- und Rotkohl bei der Ernte aus dem Boden herausgezogen wird, sollte man besonders auf kropfartige geschwollene Wurzeln achten. Dabei handelt es sich um von der Kohlhernie befallene pflanzen. Diese Strünke muss man entfernen und vernichten. Und der Boden, auf dem die von der Kohlhernie befallenen Pflanzen gestanden haben, muss gekalkt werden. Die nächsten Jahre darf dort erst einmal kein Kohl angepflanzt werden. Weißkohl beginnt bei anhaltenden Niederschlägen zu platzen. Solche Kohlköpfe kann man ernten und zu Sauerkraut hobeln und einlegen. Da die noch gelben Tomaten bei zu kaltem Wetter nur langsam reifen, pflückt man sie halbreif und gelb und lässt sie auf der Fensterbank nachreifen. Wintergemüse bleibt noch möglichst lange im Freien, bevor es abgeerntet wird. Je später solches Gemüse nämlich geerntet wird, desto länger lässt es sich anschließend lagern.

© Phoxo - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Hält das schöne Herbstwetter an, dann kann man in den Septemberwochen Stauden pflanzen. Sie haben dann noch bis zum Wintereinbruch Zeit um gut einzuwurzeln und anzuwachsen. In den Staudenrabatten und im Steingarten wird noch einmal alles Unkraut restlos entfernt. Auch jetzt brauchen alle immergrünen und alle spät-blühenden Stauden und Sträucher Wasser. Dem Rasen gibt man Anfang September noch ein letztes Mal einen Volldünger.

© st1909 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Jetzt im Herbst den Rasen fit machen für den Winter

Jetzt im Herbst den Rasen fit machen für den Winter

Im Herbst stellt man allmählich das Mähen ein, der Rasenmäher wird gereinigt und ins Winterdepot gebracht. Dass auch der Rasen noch ein wenig Pflege braucht, einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden müssen, damit der Rasen die kommenden Monate unter der Schneelast schadlos übersteht, wird dabei leider oft vergessen. Die bei uns in Mitteleuropa verwendeten Rasengräser vertragen auch niedrige Temperaturen gut. Wenn der Rasen gut dräniert wurde, der Boden im Herbst keinen Wasser mehr speichert, das Jahr über gut gepflegt und optimal mit Dünger versorgt wurde, dann geht es dem Rasen auch im Winter noch besser. Düngt man jetzt im September oder Oktober noch einmal, dann kräftigt das vor allem das Wurzelwerk. Das macht den Rasen robust und widerstansfähig.

Dazu braucht man einen speziellen Herbstdünger, z.B. den Substral® Herbst Rasendünger. Er ist reich an Kalium, welches die Zellwände der Gräser stärkt und reguliert den Wasserhaushalt. Das hilft gegen Frostschäden und beugt Pilzkrankhieten wie den Schneeschimmel wirksam vor.Außerdem enthält der Substral® Herbst Rasendünger einen hohen Anteil an Eisen; das fördert die Chlorophyllbildung in den Blättern der Gräser und sorgt für eine sattgrüne Farbe des Grases -wichtig, wenn nach einer sommerlichen Hitezperiode der Rasen ausgebleicht war. Und mit dem Substral® Easy Green Universal-Schleuderstreuer, kann diesen Dünger ganz einfach und vor allem gleichmäßig ausbringen. Haben sich gar im Sommer kahle Stellen im Rasen breitgemacht, dann ist nun nochmals die Gelegenheit, die Kahlstellen mit dem Substral® Magisches Rasenpflaster auszubessern. Die optimal aufeinander abgestimmten drei Komponenten aus Bodensubstrat, Grassamen und Spezialdünger sorgen sehr schnell für eine dichte, geschlossene Grasnarbe.

Und hier noch ein wichtiger Ratschlag für den kommenden Winter: Forst verträgt der Rasen in unseren breiten gewöhnlich gut. Bei Frost sollte man den Rasen aber auf keinen Fall betreten. Sonst können durch die Trittbelastung kleine, aber messerscharfe Eiskristalle in die Pflanzenzellen eindringen und sie zerstören. Solche stellen erkennt man dann später an ihrer dunkelgrünen Farbe. .

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 40St

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 40St

 

20,15 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Im Herbst das abgeerntete Gemüsebeet kalken

Im Herbst das abgeerntete Gemüsebeet kalken

Jetzt, nachdem das Gemüse abgeerntet worden ist, ist die richtige Zeit, den Boden zu kalken und für das kommende Jahr vorzubereiten. Es reicht allerdings, wenn man nur jedes 2.Jahr kalkt. Zunächst sollte man aber prüfen, ob überhaupt Kalkmangel im Boden herrscht. Erste Hinweise auf Kalkmangel im Boden können einige Unkräuter darauf geben. Kommen auf dem Boden immer wieder Ackerschachtelhalm, Sternmiere oder Sauerampfer hoch, dann wird es Zeit, eine Bodenanalyse vornehmen zu lassen. Zunächst wird die Bodenreaktion als pH-Wert gemessen. Ein pH-Bereich zwischen 6,5 und 7,3 gilt als neutral, ein pH-Wert zwischen 4,6 und 6,7 als schwach sauer und bei einem pH-Wert unter 4,6 ist der Boden stark versauert. Ein pH-Bereich zwischen 7,4 und 8,0 gilt als schwach alkalisch, ab pH 8,0 als stärker alkalisch.

Für leichte Böden strebt man einen leicht sauren Bereich zwischen 5,0 und 6,0 an, bei schweren Böden sollte der pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0 liegen, also annähernd neutral reagieren. Können diese Zielgrößen eingehalten werden, dann sind die Voraussetzungen geschaffen für eine optimale Verfügbarkeit und Aufnahme der Pflanzennährstoffe.

Die meisten Kohlsorten, sowie Möhren und Rüben, Sellerie und Zwiebeln brauchen einen neutralen Boden. Bohnen, Erbsen, Gurken, Kürbis, Rhabarber, Tomaten, Rosenkohl und Salate vertragen schwach saure ebenso gut wie neutrale Böden. Enthält die Anbaufläche wenigstens 0,3% an Kohlensaurem Kalk (Calciumcarbonat), dann kann es nicht zu einer starken Versauerung des Bodens kommen.

Wie bereits erwähnt, ist eine Kalkdüngung nur alle 2 Jahre notwendig, und zwar erst dann, wenn das Gemüsebeet vollständig abgeerntet ist. Dazu werden etwa 150g Kalk pro qm in den Boden eingearbeitet und zwar über die gesamte Fläche verteilt und nicht nur in der Furche, wo später das Gemüse angepflanzt wird. Für leichte Böden wird Kohlensaurer Kalk (CaCO3 = Calciumcarbonat) verwendet. Dieser hat eine nachhaltige Wirkung und puffert den Boden gut ab. Bei schweren Böden greift man zur Kalkung auf den schneller wirkenden Ätz- oder Branntkalk zurück (CaO = Calciumoxid). Beim Umgang mit diesem ungelöschten Kalk ist Vorsicht angebracht. In Verbindung mit Wasser, also auch im feuchten Boden, entwickelt der Kalk eine hohe Wärme. Deshalb sollte man Ätzkalk nicht in geschlossenen Räumen lagern, sondern nur im freien oder besser sofort in den Boden einarbeiten. Stattdessen kann man aber auch Löschkalk nehmen (Ca(OH)2), der die Reaktion mit Wasser bereits hinter sich hat und damit sich gefahrloser verwenden lässt.

Der Kalk darf nicht mit Stalldünger, tierischem Mist oder Gülle in Kontakt kommen, da der Kalk den im tierischen Dünger enthaltenen Stickstoff austreiben würde. Daher man versorgt man den Boden mit Kalk im ersten Jahr mit Kalk, im zweiten Jahr wird dann mit Stalldünger ausgestreut und auf eine Kalkung des Bodens verzichtet, im dritten Jahr wird dann wieder gekalkt ohne Stalldünger usw.

© Junebreeze - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Careo für Orchideen & Zierpflanzen 200ml

Celaflor Schädlingsfrei Careo für Orchideen & Zierpflanzen 200ml

 

10,45 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Jetzt beginnt die Porree-Ernte

Jetzt beginnt die Porree-Ernte

Im September kann man mit der Ernte des Stangen-Porrées begonnen werden. Dazu reißt man die Pflanzen nicht aus, sondern hebt sie vorsichtig mit der Grabgabel aus dem Boden. Dann werden die Wurzeln direkt unter dem Wurzelansatz abgeschnitten. Man kann sie auf das Beet streuen. Sie verrotten schnell und geben einen guten Gründünger für die Folgekultur im nächsten Jahr. Eigentlich kann man den ganzen Winter über Porrée ernten. Es sei denn, der Boden ist gefroren. Deshalb ist es besser alle erntereifen Porréepflanzen aus dem Boden herauszunehmen und an einem frostfreien Platz zu lagern Dazu kürzt man die Blätter etwa um die Hälfte ein und legt die Porréestangen dicht an dicht in eine Kiste mit feuchtem Sand. Oder man schlägt sie ins Frühbeet ein und bedeckt sie mit einer dicken Schicht Falllaub. So übersteht der Porrée auch frostige Tage unbeschadet. Bei Bedarf kann man die so eingelagerten Porréestangen jederzeit entnehmen und zubereiten.

© mkphotography - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Mäuse-Getreidekörder 100g

Celaflor Mäuse-Getreidekörder 100g

 

12,10 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Wintervorrat an Zwiebeln anlegen

Wintervorrat an Zwiebeln anlegen

Zwiebeln , die für den Winterbedarf vorgesehen sind, erntet man, sobald das Laub abstirbt und sich umlegt. Das immer noch übliche Umtreten der Schlotten sollte man besser lassen. Dadurch stirbt das Laub auch nicht schneller ab, aber die Lagerfähigkeit der Zwiebeln könnte beeinträchtigt werden. Geerntet wird bei trockenem Wetter. Dazu zieht man die Zwiebeln mit der Hand aus dem Erdreich und lässt sie bei sonnigem Wetter flach ausgebreitet direkt auf dem Beet oder an einem vor Regen und Nässe geschützten Ort liegen. Dann können die Zwiebeln für die nächsten 7 bis 8 Tage nachreifen. Ab und zu sollte man die Zwiebeln wenden, dann trocknen sie schneller ab. Länger dürfen die Zwiebeln auf dem Beet nicht liegen bleiben, sonst bilden sie Wurzeln und treiben wieder aus. Zum Lagern der Zwiebeln eignet sich ein luftiger, aber frostfreier Dachboden besser als der Keller. Sind die Zwiebeln gut ausgereift und trocken, dann entfernt man lose Schalen, Wurzelreste und die trockenen Schlotten. Beschädigte Zwiebeln können nicht gelagert werden und müssen deshalb aussortiert werden. Dann werden die einwandfreien Zwiebeln flach auf dem Boden auf Zeitungspapier ausgebreitet oder man hängt sie in Beutelnetzen auf. Im Laufe des Winters muss man die Zwiebeln immer wieder einmal auf angefaulte Stellen kontrollieren. Auch durchgetriebene Zwiebeln müssen entfernt werden. Die Zwiebeln vertragen auch Frost, vorausgesetzt man berührt die gefrorenen Zwiebeln dann nicht.

© Hyrma - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 100ml

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 100ml

 

13,85 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Immergrüne Hecken jetzt ein letztes Mal schneiden

Immergrüne Hecken jetzt ein letztes Mal schneiden

Zu den beliebtesten und pflegeleichtestes Pflanzen im Garten gehören immergrüne Hecken, die lediglich regelmäßig Dünger, Wasser und einen Schnitt benötigen, um gesund und kräftig zu gedeihen. Der Hauptschnitt von immergrünen Hecken erfolgt im Herbst, spätestens jedoch bis zum Winter. Hierdurch wird ein zeitiger, kräftiger Austrieb garantiert. Im Herbst durch Schnitt entstandene Wunden verheilen gut und schnell und lassen die Pflanzen keinen Schaden nehmen. Bei Sommerschnitten entstehen leicht Verbrennungserscheinungen. Das Wetter sollte beim Herbstschnitt sonnig und frostfrei sein, nicht unter fünf Grad plus. Besonders empfehlenswert sind die Nachmittagsstunden, weil dann der Pflanzensaft bereits nach unten fließt und die Heckenpflanzen hierdurch wesentlich weniger bluten.

Entscheidend über die Frage Motorheckenschere, elektrische Heckenschere oder manuelle Schneidearbeit ist sicherlich die Heckengröße. Auch hohe immergrüne Hecken wie Thuja, Kirschlorbeer oder Buchs lassen sich besser mit einer Motorheckenschere oder mit elektrischer Hilfe lösen. Ab einem gewissen Heckenalter werden die Zweige relativ hart; man muss beim Schneiden viel Kraft aufwendig. Hier wird dann auf jeden Fall auch eine größere Astschere erforderlich sowie möglicherweise eine scharfe Säge. Immergrüne Hecken müssen nicht immer in gerader Kastenform oder Pyramidenform geschnitten werden; man kann daraus Säulen, Figuren, Tiere und vieles mehr entstehen lassen. Statt dem normalen Formschnitt einfach mal der Fantasie freien Lauf lassen.

© NinaMalyna - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 400ml

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 400ml

 

31,90 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Bis Mitte des Monats Feldsalat und Spinat im Freiland aussäen

Bis Mitte des Monats Feldsalat und Spinat im Freiland aussäen

Erfahrene Hobbygärtner wissen natürlich, dass Saatzeit nicht nur im April, Mai und Juni herrscht. Aber wussten Sie denn auch schon, dass sogar is Mitte September noch Feldsalat, Spinat, Möhren und Radieschen ins Freiland gesät werden können? Auch Rauke, Kresse und Petersilie können jetzt noch problemlos gesät werden; selbstverständlich auch Gründünger. Ebenfalls noch möglich ist weiterhin die Aussaat von Knoblauch, Winterzwiebeln und Rhabarber.
Jetzt im Altweibersommter sollten Zeit und Platz genutzt werden, um schnell ein abgeräumtes Beet mit einigen Handvoll voll Komposterde zu bewerfen, mit Grubber und Rechen durchzuziehen und die Samen auszuwerfen.
Feldsalat muss nicht unbedingt in Reihen gesät werden, er kann auch einfach mit der Hand auf die Erde geworfen werden. Danach werden die Samenkörner nur mit der Rückseite des Rechens leicht angedrückt und bewässert ... fertig! Auch Spinat auf die gleiche Weise gesät werden, falls keine exakte Reihenaussaat gewünscht wird. Auf diese Weise können sogar kleinere Fleckchen Erde unter Bäumen oder Sträuchern genutzt werden. Sie sehen: Es macht eigentlich kaum Arbeit. Eisenhaltiger Spinat und Edelgemüse Feldsalat gelten in den Wintermonaten als exzellente Vitaminspender und gehören zu den wenigen Frischgemüsen in unseren Breitengraden. Spinat kann auch sehr gut roh als Salat zubereitet werden. Einfach mal probieren.
Soll in Reihen gesät werden, sollte dies nicht tiefer als ein Zentimeter erfolgen, der Reihenabstand beträgt etwa zehn bis 15 Zentimeter. Auch hier: Gut andrücken und nicht austrocknen lassen. Es gibt für Feldsalat übrigens auch fertige Saatbänder zu kaufen.

© Daniel Vincek - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 100ml

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 100ml

 

15,00 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Viele Apfelsorten und Birnensorten werden jetzt geerntet

Viele Apfelsorten und Birnensorten werden jetzt geerntet

Jetzt ist Herbst liegt die Haupterntezeit für viele Obstsorten, darunter auch die beiden beliebtesten Sorten der Deutschen: Äpfel und Birnen. Bei den Äpfen sind noch folgende Sorten reif: Cox Orange, James Grieve, Berlepsch, Boskoop, Gravensteiner, Jonathan, Orangenrenette, Gala, Elstar, Goldparmäne, Rubinette, Topaz, Florina, Jonagold, Jonagored, Holsteiner Cox, Roter Boskoop, Gloster, Red Jonaprince, Braeburn, Pinov sowie die alten Sorten Königlicher Krummstiel und roter Eisenapfel.
Bei den Birnen dürfen nun folgende Sorten als Ernte einberacht werden: Gellerts Butterbirne, Conference, Gräfin von Paris, Madane Verte, Harrow Sweet, Tonger, Dechant, Gute Luise, Nordhäuser Forellenbirne, Köstliche von Charneau,
Birnen sollten übrigens nicht am Baum endreifen, sondern in leicht grünem Zustand geerntet werden. Man erkennt diesen Reifezustand daran, wenn die Frucht noch relativ hart ist, also auf Fingerdruck nicht nachgibt und sich die Birne durch sanftes Drehen mit der Hand leicht vom Baum löst.
Lagersorten sollten immer vorsichtig gepflückt und in ein Holzkästchen oder einen Weidekorb gelegt werden, damit sie keine Stoßplätze bekommen, an denen sie danach faulen könnten. Früchte halten sich nur in trockenem Zustand; faule Früchte wirft man wegen der Infektionsgefahr gleich weg. Unausgereifte Früchte aus dunkleren Kronenbereichen dürfen meist noch ein wenig am Baum hängen bleiben. Die ideale Lagertemperatur beträgt zwei bis vier Grad, die ideale Luftfeuchtigkeit 90 %, also am besten ein Erdkeller.

© Christian Pedant - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Kübelpflanzen vor Frost schützen

Kübelpflanzen vor Frost schützen

Nicht nur empfindliche Rosensträucher, Blütensträucher, Stauden und andere Beetpflanzen wollen vor Kälte geschützt werden; auch Kübelpflanzen müssen vor Frost geschützt werden. Kübelpflanzen können bei Frost besonders gefährdert sein, denn das Gießwasser kann sich in den Kübeln stauen, sofern keine geeignete Drainage vorhanden ist. Dies kann schlimmstenfalls sogar den Pflanzkübel zum Platzen bringen. Je nach Pflanzengröße kann die Pflanze mit natürlichen Kokosmatten umwickelt werden, welche am besten mit Klebeband rundherum befestigt werden. Kleine Pflanzen lassen sich leicht mit Jutesäcken oder Jutestoff, den es per Meter in Bastelgeschäften günstig zu kaufen gibt, bedecken oder einrollen. Käuflich erhältlich sind in Gartengeschäften und Baumärkten auch Schutzvliese aus leichten, natürlichen Stoffen, welche vor Frost schützen, jedoch atemaktiv sind, sodass ausreichend Luft und Sauerstoff an die Pflanzen gelangen können.

Während des Tages dürfen die Pflanzen dann ein wenig abgedeckt werden, um Sonne und Luft herankommen zu lassen. Spätestens in den Nachmittag- und Abendstunden muss jedoch erneut abgedeckt werden. Ab Oktober ist es für viele Gärtner weniger arbeitsaufwändig, wenn die Kübelpflanzen dann nach innen verbracht werden. Sollte in Zimmern, Fluren oder beheizten, beleuchteten Kellerräumen kein ausreichender Platz vorhanden sein, dürfen viele Pflanzen auch im einer frostfreien Garagen oder im Gartenhäuschen überwintern. Ab einer größeren Anzahl von Kübelpflanzen beginnen die meisten Hobbygärtner dann ernsthaft, über den Erwerb eines Gewächshauses oder an Anbau eines Wintergartens nachzudenken.

© Yuliya Kravchenko - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Pfirsichbäume nach der Ernte schneiden

Pfirsichbäume nach der Ernte schneiden

Pfirsichbäume nach der Ernte schneiden Blühfreudigkeit, Fruchtansatz und Gesundheit von Obstbäumen hängst nicht zuletzt vom richtigen Schnitt ab. Versierte Hobbygärtner und Obstbauern können dies nur bestätigen: Der Baum braucht seinen eigenen Schnitt. Es gibt Sommerschnitte, Winterschnitte, Verjüngungsschnitte und vieles mehr. Baumschneiden ist schlichtweg eine Kunst. Wie wäre es also in naher Zukunft mit einem Obstbaum-Schnittkkurs beim Gartenbauverein? Zu den beliebtesten deutschen Obstgehölzen gehören Pfirsichbäumen (Prunus persica); sie zählen gleichzeitig auch zur Gruppe der anspruchsvollsten Obstgewächse. Ein Rückschnitt pro Jahr ist unbedingt erforderlich, denn Pfirsiche fruchten an jedem Langtrieb nur ein einziges Mal, und zwar am einjährigen Holz.

Bereitsab dem dritten Jahr werden keine Blüten an demselben Trieb gebildet. Rückschneiden ist also essenziell. Pfirsichbäume gehören zum Steinobst, welche direkt nach der Ernte geschnitten werden sollte. Querstehende Äste werden herausgenommen, ebenso totes und vertrocknetes Holz. Geschnitten wird mit einer sehr scharfen Gartenschere, um jegliche Quetschungen zu vermeiden. Bitte keine Gabelungen stehen lassen, sondern die Äste ohne Überreste abschneiden. Nach Gebrauch Gartenschere mit Alkohol gut reinigen. Für einen Erziehungsschnitt an jüngeren Bäumen werden vier Leitäste mit jeweils zwei bis drei Seitenästen belassen. Beim Überwachungsschnitt wird die Höhe eingeschränkt und jährlich kräftig ausgelichtet, um die Blühfähigkeit zu fördern. Schwach blühende Zweige dürfen bereits während der Blüte um 50 % gekürzt werden.

© M. Schuppich - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Jetzt schon an Birnbäumen Leimringe anbringen gegen den Birnenknospenstecher

Jetzt schon an Birnbäumen Leimringe anbringen gegen den Birnenknospenstecher

Birnenbäume sind normalerweise sehr widerstandsfähige gegen Schädlinge. Manchmal werden die Bäume jedoch von Birnenknospenstechern heimgesucht, welche die Birnenknospen anstechen und Eier legen, aus denen sich dann Maden entwickeln, welche die Bildung von Früchten komplett verhindern und die gesamte Knospe zerstören. Auf Birnen selbst werden teilweise angebohrt. Betroffenes Fallobst wie auch befallene Blätter und Zweige müssen so schnell wie möglich vom Baum entfernt und in der Mülltonne entsorgt werden. Am besten gibt man Schnittgut wie auch Fallobst sofort in einen Plastiksack, damit weder Schädlinge noch Larven oder Birne auf der Erde hinterbleiben. Die Tiere suchen jetzt im Herbst einen Unterschlup für den Winter. Sollten sie überleben, werden sie im nächsten Jahr im Obstgarten große Schäden anrichten. Regelmäßige Kontrolle aller Obstbäume ist deshalb in einem Obstgarten unerlässlich.

Bereits im Herbst sollten deshalb schon an den Birnbäumen schützen Leimringe gegen
Birnenknospenstecher angebracht werden. Versierte Hobbygärtner stellen teilweise ihre Klebestreifen mit starkem Leim selbst her. Leimringe sind jedoch auch in günstigen Sparpackungen erhältlich.

Raupen-Leimringe werden an jedem Baum angebracht; auf keinen Fall dürfen Stützpfähle vergessen werden, denn auch hier kriegen die Schädlinge zur Eiablage nach oben. Sind ausreichend klebefähige Leimringe angebracht, kommen die Weibchen nicht zu ihrer Eiablage; oft bleiben auch Larven kleben. Kleberinge müssen häufig auf Klebefähigkeit kontrolliert werden. Festgeklebte Tiere sofort absammeln und vernichten!

© Martina Berg - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Birnen immer pflücken wenn sie noch hart sind

Birnen immer pflücken wenn sie noch hart sind

Normalerweise lässt man Obst am Baum reifen, um den vollen Zuckergehalt und Geschmack zu erhalten. Nicht so jedoch bei Birnen. Wenn Birnen zu lange am Baum hängen, besteht die Gefahr, dass sie mehlig oder geschmackslos werden. Birnen dürfen deshalb in noch leicht unreifem Zustand geerntet werden; sie reifen innerhalb weniger Tage nach, werden dannwürzig und saftig, erreichen ihren vollen, köstlich-aromatischen Birnengeschmack. Zudem werden Birnen dann nicht bereits am Baum von Wespen befallen. Unreife Birnen reifen bei normaler Zimmertemperatur nach; sie brauchen nicht in Papier oder Kisten gepackt zu werden.

Insbesondere Birnen, die zum Einlagern bestimmt sind, sollten in halbreifem Zustand vom Baum genommen werden. Die Birnen sollten noch relativ fest, fast hart sein. Allerdings sind sie in diesem Zustand zum Rohessen nicht besonders gut geeignet. Sie können Magenschmerzen verursachen. Birnen sind sehr empfindlich, auch wenn sie grün geerntet werden. Man behandele sie deshalb imme äußerst vorsichtig und lege sie in eine mit Papier ausgepolsterte Holzsteige, ohne die Früchte zu stoßen oder zu quetschen, denn an solchen Stellen beginnen sie regelmäßig sehr schnell zu faulen.
Sollen die Birnen weiterarbeitet werden, sollte dies ebenfalls möglichst rasch erfolgen. So halten sich die Konversen länger. Für Birnenkompott wie auch für Birnengelee dürfen die Früchte noch leicht grün sein und einige Tage nachreifen. Innerhalb weniger Tage wird das Fruchtfleisch dann butterweich und zuckersüß.


© Africa Studio - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig satt

Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig satt

Nicht nur im Frühling während der Blütezeit der Obstbäume sondern auch im Sommer während der Fruchtphase sowie im Herbst müssen Obstbaumbesitzer ständig auf Schädlinge achten. Gehölzschädlinge wie Miniwesen und Motten fressen sich nun im Herbst noch einmal so richtig satt, um gut über den Winter zu kommen. Obstbäume und sämtliche andere Gehölze, auch Sträucher, sollten deshalb regelmäßig auf Schädlinge untersucht werden. Bei festgestellten befall muss sofort gehandelt werden, um größere Schäden zu vermeiden. Die lästigen Tierchen legen Eier häufig auf den Blattunterseiten ab; auch sie müssen kontrolliert werden. Motten nisten ebenfalls gerne in den Ritzen der Baumrinde; Miniwespen bohren sogar Löcher in den Stamm. Erste Maßnahme ist das Absammeln der sichtbaren Tiere (Handschuhe anziehen); sie werden direkt in einen Plastikbeutel oder eine zuschraubbare Plastikflasche gegeben und danach gleich in der Mülltonne entsorgt.

Relativ einfach bekämpfen lassen sich Miniwespen wie auch Motten mit Pheromonfallen, welche die Tiere mittels eines Lockstoffes anziehen und nicht mehr entkommen lassen. Kräftig Abspritzen mit Brennnesseljauche, Beinwelljauche oder Rainfarnbrühe kann den Fressen ebenfalls den
Geschmack an den Gehölzen verderben. Der Sprühvorgang sollte an mindestens drei darauf-folgenden Tagen wiederholt werden; die Gehölze sollten tropfnass gesprüht werden.

Auch Leimringe an Bäumen helfen, denn hier bleiben die kriechenden und kletternden Larven kleben. Auf jeden Fall sollten mehr Vögel und Nützlinge wie Igel etc. im Garten angesiedelt werden, sie spürbar bei der Bekämpfung solcher Schädlinge helfen.

© NFSR - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Kompost jetzt noch einmal umsetzen

Kompost jetzt noch einmal umsetzen

Der Kompost stellt einen sehr wichtigen Teil des Gartens dar, da jede Pflanzen Nährstoffe und Dünger benötigt. Aus dem Kompost landen sollten nicht nur Obst- und Gemüseabfälle aus der Küche, sondern auch Kaffeefilter, Eierschalten, dünne Lagen Zeitungspapier ohne Farbe, ein wenig Karton, Holzspäne, Holzwolle, Sägemehl und natürlich Gartenkräuter. Dazu Baumschnitt, am besten schön klein gehäckselt und Grasschnitt. Idealerweise besitzt ein großer Garten mindestens zwei, besser noch drei Komposthaufen. Im ersten Kompost wird das neue Kompostmaterial gestapelt,  im zweiten Kompost befindet sich bereits verrottetes Material. Sollte ein dritter Kompost vorhanden sein, kann gleich sogar reifer, gebrauchsfertig gesiebter Kompost aufgeschichtet werden.
Kompostbehälter kann man fertig zusammengesetzt erwerben, z. B. als praktische, schnelle Themokomposter. Man kann seinen Kompost jedoch auch selbst auf Latten und Brettern handwerklich zusammenzimmern oder einfach aus Metallgitter zusammenbinden. Letztere Version hat den Vorteil, dass sie sich im Nu auseiandnernehmen und wieder zusammensetzen lässt. Zeit- und kräftesparend beim jährlichen Umsetzen eines Komposthaufens.
Als beste Jahreszeit zum Umsetzen eines Kompostes eigenet sich der Herbst. Hier kann der Kompost gleich direkt auf die Beete verteilt werden, um über den Winter seine kostbaren Nährstoffe an die Erde abzugeben. Im Frühjahr braucht das Beetland dann nur noch mit einem Grubber durchgezogen und dem Rechen geglättet zu werden.


© RioPatuca Images - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Alle samentragenden Unkräuter früh und gründlich entfernen

Alle samentragenden Unkräuter früh und gründlich entfernen

Unkräuter sollten während des gesamten Jahres sorgfältig gejätet werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Unkräutern jedoch während ihrer Samenphase. Es sollte unter allen Umständen vermieden werden, dass Unkrautsamen auf die Beete fällt und in der Erde überwintern kann. Man kann fast mit hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass diese Samen im nächsten Jahr aufgehen werden.
Selbstverständlich gehören entfernte Unkräuter auf keinen Fall auf den Kompost, sondern ausschließlich in die Mülltonne. Sie sollten auch nnicht verbrannt werden, weil hierbei bereits Samenkerne auf den Boden tragen. Unkräuter sollten ebenfalls nicht im Garten herumtransportiert werden. Man rupfe sie aus und stecke sie sogleich in einen Plastiksack, mit welchem sie dann direkt in den Müll gegeben werden.
Am besten entfernen lässt sich Unkraut, wenn der Boden leicht feucht ist; nach einem Regen und notfalls muss eben sogar ein wenig gegossen weden. Schwierig entfernen lassen sich Unkräuter mit langer Pfahlwurzel; hier kann ein sogenannter Unkrautstecher gute Hilfe leisten. Er dringt tief in die Erde ein und kann mit seiner besonderen Form das Unkraut mitsamt seiner Wurzel vollständig aus der Erde herausholen.
Besonders hartnäckig können Unkräuter wie Giersch oder Winden sein, deren Samen oft noch nach Jahren aufgehen. Hilft nur nur viel Geduld und Ausdauer: Das Unkraut muss solange ausgezupft werden, bis es verschwunden ist. Kräuterbrühen wie Brennnesseljauche, Rainfarnbrühe und Schachtelhalmtee können helfen, sind jedoch nicht in der Lage, alles Unkraut zu zerstören. Wichtig ist ebenfalls regelmäßiges Aufhacken zwischen den Beetreihen und Mulchen unter Sträuchern und Bäumen.
Generell kann lästige Unkrautbildung durch Bodendecker, Gründünger und Mischkulturen eingedämmt werden, denn auf diese Weise ist der Boden immer bedeckt. Als radikale Unterkrautentfernung kann schwarze Folie auf den Boden gedeckt werden, die dem Unkraut Licht und Luft zum Wachsen nimmt.


© unpict - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Lilien im September pflanzen

Lilien im September pflanzen

Die beste Zeit, um Lilien zu pflanzen, ist im September. Dazu muss man den Boden jedoch etwas vorbereiten.  Lilien vertragen absolut keine Staunässe. Daher muss man bei einem schweren lehmig-tonigen Boden unbedingt eine Sandschicht zur Dränage einarbeiten.

© Sunny studio - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Wespen sterben im Spätsommer

Wespen sterben im Spätsommer

Wenn man jetzt im September ein Wespennest entdeckt, nicht gleich vom Insektenspray greifen.  Denn das Wespenvolk lebt nur einen Sommer lang und stirbt dann. Jetzt, Mitte September, sind die meisten Wespennester bereits verlassen und leer. Die Königin legt im Hochsommer durch eine Hormonumstellung nur noch befruchtete Eier, aus denen die Königinnen der nächsten Generation hervorgehen, und unbefruchtete Eier, aus denen sich die männlichen Drohnen entwickeln. Dann stirbt auch die alte Königin. Die künftigen, jungen Königinnen überwintern irgendwo außerhalb des alten Wespennestes, z.B. im einem Holzstoß.

Das leere Wespennest kann man zerstören und entfernen oder auch nicht. Denn die nächste Generation baut sich ein neues Nest; das alte wird nicht mehr wieder bezogen. Die Bauart und der Ort, an dem das Wespennest angelegt wird, ist meist von Wespenart zu Wespenart verschieden. Nur einige Arten legen ihre Nester, deren Baumaterial im Wesentlichen aus zerkauter Cellulose besteht, in oder rund ums Haus an. Andere bauen sie in hohlen Bäumen, in Erdlöchern oder alten Gängen von Maulwürfen oder Wühlmäusen.


© roblan - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Fleckige Hände bei der Obsternte

Fleckige Hände bei der Obsternte

Bei der Ernte mancher Birnen- und Apfelsorte kann man leicht Flecken an den Hände bekommen.  Dem lässt sich vorbeugen, wenn man die Hände vor dem Pflücken des Obstes gründlich mit Essig abreibt.

© sarsmis - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Apfelschorf bekämpfen und vorbeugen

Apfelschorf bekämpfen und vorbeugen

Der Apfelschorf ist eine Pilzkrankheit, die an Apfelbäumen und anderen Bäumen der Gattung Malus (dazu gehören u.a. Kirschapfel und Zierapfel). Verursacht wird sie durch den Schlauchpliz Venturia inaequalis. Dieser Pilz kann alle oberirdischen, unverholzten und unverkorkten Teile des Apfelbaums befallen. Der Pilz bildet Dauerstadien, die im Falllaub überwintern. Wenn dann Temperatur und Feuchtigkeit zunehmen, werden die ersten Wintersporen freigesetzt. Sind die Blätter nass, dann rufen diese Wintersporen die ersten Blattinfektionen hervor. Es bilden sich Schorfflecke auf den Blättern. In diesen Schorfflecken entwickeln sich die Sommersporen des Pilzes, die weitere Infektionen verursachen. Auf der Oberseite der Laubblätter sind zunächst mattgrüne Flecken zu sehen, die sich langsam ausbreiten, zunächst braun werden, sich dann schwarz verfärben, bis die einzelnen Flecken verschmelzen, das Blatt vertrocknet und abfällt. Auch auf den Äpfeln bilden sich zunächst dunkelgraue schorfige Flecken. Wächst der Apfel, dann reißen die Schorfflecken auf, und die Risse verkorken allmählich. Zwar sind dies Äpfel nicht gesundheitsschädlich und bei geringem Befall auch unbesorgt verzehrt. Es ist vor allem ein kosmetisches Problem, solche vom Schorf befallenen Äpfel sind nicht mehr verkaufsfähig.

Außerdem können diese Äpfel nicht eingelagert werden, sie würden zu schnell verfaulen. Zugleich bilden die Risse aber auch die Eintrittspforte für weitere Pflanzenkrankheiten, wie die Monilia-Spitzendürre. Was also kann man gegen den Apfelschorf tun? Da sich der Pilz nur auf feuchten Oberflächen entwickeln kann, ist es wichtig, dem Obstbaum möglichst trocken zu halten. Deshalb ist es wichtig die Krone im herbst regelmäßig auszulichten und einen größeren Abstand zwischen den einzelnen Bäumen einzuplanen. Plätze, an denen Nebellagen häufig sind, sind für den Apfelanbau ungeeignet. Es gibt seit längerer Zeit einige Schorf-resistente Apfelsorten, auf die man bei Neuanpflanzungen zurückgreifen sollte. Diese Sorten sind nicht nur gegen den Apfelschorf, sondern auch gegenüber Mehltau und Feuerbrand resistent. Da der Pilz im Falllaub überwintert, ist es wichtig, dieses im Herbst regelmäßig zusammenzukehren und zu entfernen. War der Baum im Sommer von Schorf befallen, so muss Falllaub anschließend auch verbrannt werden. Im anaeroben, sauerstoffarmen Milieu kann der Schorfpilz nicht überleben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Regenwürmer die Blätter tief in den Boden hineinziehen. Tritt bei empfindlichen Apfelsorten ein starker Schorfbefall an Blättern und Früchten auf, dann sollte mit einem Fungizid gespritzt werden.

Bestens geeignet ist Celaflor® Naturen® Netzschwefel WG, welches Schwefel als Wirkstoff enthält. Damit lässt sich der Schorf an Kernobstsorten, also auch an Birnbäumen, aber auch Mehltau wirkungsvoll bekämpft. Dies Mittel ist nicht bienengefährlich. Eine Woche vor der Apfelernte darf das Präparat nicht mehr angewendet werden. Von Apfelschorf befallene Bäume sollten im nächsten Frühjahr mit einem Pflanzenstärkungsmittel wie dem Celaflor® Naturen® Pilzspritzmittel behandelt werden. Es ist zum Gießen und Spritzen gleichermaßen geeignet. Die Wirkung beruht auf den im Präparat enthaltenen Extrakten von Braunalgen.

Von Apfelschorf befallene Äpfel  Foto: Algirdas, Public Domain

Vom Apfelschorf Venturia inaequalis befallenes Blatt
Foto: James Lindsey, Creative Commons Attr.-Share Alike 2.5 US-amerikanisch Unported

zum Garten Shop Garten Forum

Beerenobst schneiden

Beerenobst schneiden

Die zweite Septemberhälfte ist der richtige Zeitraum, um die Obststräucher zurückzuschneiden. Allerdings muss man beachten, dass Hecken erst ab 1.Oktober zurückgeschnitten werden dürfen, falls die Johannisbeersträucher u. ä. als Hecke angepflanzt worden sind. Man lichtet überall dort aus, wo die Sträucher zu dicht gewachsen sind und entfernt alle Triebe, die 4 Jahre oder älter sind, denn die tragen in der Regel ohnehin nicht mehr.

Johannisbeersträucher lichtet man so aus, dass man im nächsten Jahr wieder gut an die tragenden Zweige mit den Beeren herankommt. Rote und Weiße Johannisbeersträucher, die sich nur schwach verzweigen, werden jedes Jahr zurückgeschnitten. Sträucher, die stärker wachsen, werden nur soweit zurückgeschnitten, dass auf den Hauptästen 5 bis 6 Knospen, an den Seitentrieben 3 bis 4 Knospen erhalten bleiben. Bei den Schwarzen Johannisbeeren entfernt man nur die schwachen Triebe, während ältere, starke Zweige völlig erhalten bleiben. Stark verholzte, sehr alte Zweige dagegen, die überhaupt keine triebknospen mehr haben und auch nicht mehr tragen werden, werden dagegen direkt über dem Boden abgesägt.

Bei den Stachelbeeren bilden sich vor allem an den einjährigen langen Trieben und an den zwei- bis vierjährigen kurztrieben Früchte, ältere Zweige mit dunkler Rinde werden deshalb abgeschnitten. Etwa 10 Bodentriebe lässt man stehen, bei Hochstamm-Stachelbeeren entsprechend mehrere Basistriebe der verschiedenen Jahrgänge. Grundsätzlich sollte man Stachelbeersträucher so auslichten, dass man bei der Ernte im nächsten Jahr gut an die Beeren herankommt, ohne sich zu verletzen.

Bei den Himbeerstäuchern werden alle abgeernteten Himbeerruten dicht über dem Erdboden abgeschnitten, denn Himbeeren tragen bekanntlich nur an den neuen Ruten. Pro laufenden Meter lässt man bis zu 10 Ruten stehen.

Bei den Brombeeren werden die abgeernteten Triebe dicht über dem Boden abgeschnitten. Aus dem Wurzelstocken wachsen neue Jungtriebe heraus, von denen man die kräftigsten stehen lässt und an den Spalierdraht anbindet.

© alho007 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Septemberaussaaten

Septemberaussaaten

Im September kann man immer noch eine ganze Reihe Gemüsesorten aussäen. Allerdings möglichst nur auf Beeten aussäen, die den größten Teil des Tages in der Sonne liegen. Und der Boden darf nicht völlig austrocknen. In das Beet wird vorher etwas Humus und Dünger eingearbeitet. Grundsätzlich wird im Herbst nur flach ausgesät, das Saatgut sollte nicht tiefer als 2cm in den Boden kommen. Ausgesät werden können noch einmal Radieschen. Und natürlich auch Feldsalat, der bis in den Späherbst hinein geerntet werden kann. Und natürlich auch der völlig winterharte Winterspinat. Auch frühe Sorten von Möhren, die im nächsten Frühjahr erntereif sein sollen, können jetzt ausgesät werden. Sicherheitshalber deckt man dann aber die jungen Möhrenpflänzchen den Winter über mit etwas Fichtenreisig ab. Und kälteempfindliches Gemüse kann man jetzt noch im Folientunnel anbauen.

zum Garten Shop Garten Forum

Biologische Maßnahmen zur Bodenverbesserung im September

Biologische Maßnahmen zur Bodenverbesserung im September

Die abgeernteten Gemüsebeete bekommen im September eine Auflage aus Rohkompost, einem organischen Dünger und Mineral- und Tonmehlen. Darüber werden dann Gründüngerpflanzen ausgesät, die im Laufe des Winters kaputtfrieren und Teil der Mulchdecke werden. Dazu eignet sich auch Feldsalat, den man dann teils erntet, teils stehen lässt.

© 7monarda - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Im Obstgarten beginnt die Haupterntezeit

Im Obstgarten beginnt die Haupterntezeit

Grundsätzlich sollte man das Obst nur bei trockenem Wetter ernten, da feuchtes Obst schneller fault. Bei der Ernte von Äpfeln und Birnen muss man behutsam zu Werke gehen. Sie dürfen keine Stöße abbekommen. Die gepflückten Früchte transportiert man in gut gepolsterten Körben. Im Lager angekommen, packt man sie dann einzeln vorsichtig aus, nie den ganzen Korb einfach ausschütten. Auch Fallobst kann man unter den Bäumen auflesen und zu Most keltern oder Mus daraus herstellen. Die Pflaumen lässt man so lange wie möglich am Baum hängen, dann bekommen sie einen hohen Zuckergehalt und einen ausgezeichneten Geschmack. Auch kranke oder vertrocknete Früchte müssen gepflückt und vernichtet werden, da in ihnen sonst Pilzsporen wie die Monilia überwintern könnten. Sind alle Obstbäume abgeerntet, dann werden sie auf beschädigte Äste und Zweige kontrolliert und diese dann herausgeschnitten. Anschließend lichtet man auch einige stärkere Äste der Baumkrone aus. Pfirsich- und Aprikosenbäume sollten stärker ausgelichtet und vereinzelt werden.

zum Garten Shop Garten Forum

Besuchen Sie auch unseren Floristik-Online-Shop.

Steckschaum

Steckschaum ist von der Tischdekoration bis zum haltbaren Autoschmuck ein unerlässliches Hilfsmittel, um künstliche Blumen, Trockenblumen und weitere Dekoartikel stilvoll zusammenzustellen. Im Sortiment von Floristik24 wartet eine größere Auswahl an vorgeformten Gerüsten aus Steckschaum, die z. B. als Kranz oder Herz auf spezielle Ereignisse mit einem individuellen, floralen Schmuck eingehen. Natürlich wartet hier neben Steckschaum auch eine große Auswahl an Blumen und anderen Artikeln, die sich einfach in die Schaumgrundlage einstecken lassen und Ihrer Kreativität ausreichend Freiraum schenken.

Rebenmaterial

Natürliches Rebenmaterial der vielseitigen Blume Mühlenbeckia wird als dekoratives Element für zahlreiche Kränze und Arrangements geschätzt. Das luftige und leichte Wurzelmaterial lässt sich einfach formen und verarbeiten und wird in Sträußen und Kränzen als flexible Füllung geschätzt, um kleinere Lücken in einem Bouquet aufzufüllen. Hier bei Floristik24 wartet Rebenmaterial der Mühlenbeckia als natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der zu unzähligen Arrangements passt und auch Sie durch die einfache Verarbeitung und den farblich neutralen Charakter begeistern wird.

Raffiabast

Raffiabast ist eine faserige Grundlage zahlreicher Gestecke und Bouquets, der in seiner Gestalt an Stroh erinnert, jedoch deutlich flexibler und haltbarer daherkommt. Gewonnen wird Raffiabast von der gleichnamigen Palme, die nahezu ausschließlich auf Madagaskar zu finden ist und hierzulande längst durch eine Vielzahl von weiterverarbeiteten Produkten geschätzt wird. Während zahlreiche Winzer auf dünn geflochtenen Raffiabast zur Befestigung von jungen Trieben vertrauen, lässt sich das Material ebenso mühelos zu Dekozwecken einsetzen und verleiht auch Ihren Sträußen und Bouquets auf ansehnliche Weise den gewünschten Halt.

Schaumrosen

Wer den Charme und die Schönheit von Rosen liebt und diese durch ein Verblühen nicht verschwinden sehen möchte, trifft mit unseren Schaumrosen die richtige Wahl. Die stabil angefertigten Rosen stehen im Sortiment von Floristik24 in einer Vielzahl von Farben und Varianten für Sie bereit und helfen Ihnen dabei, festliche Räume und Esstische floral herzurichten. Natürlich lassen sich Schaumrosen aus unserem Sortiment auch stilvoll zusammenstellen, wobei die unvergängliche Schönheit mit weiteren Kunstblumen unseres Sortiments ergänzt werden kann.

Strohkranz

Der Strohkranz dient nicht nur in ländlichen Regionen als traditioneller Schmuck in der Erntezeit, sondern wird in Herbst und Winter auch für viele weitere Dekorationen mit Freude verwendet. Ein Strohkranz aus dem Sortiment von Floristik24 dient auch Ihnen als Grundlage für zahlreiche Gestecke in dieser markanten Form, Blumen, Früchte und Bänder lassen sich mühelos in diese flexible Grundlage einarbeiten. Natürlich können Sie den Strohkranz auch für verschiedene Ereignisse wie eine Hochzeitsfeier oder in der Trauerfloristik zum Einsatz bringen, um einen Blumenschmuck stilvoll und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.