Tipps für das Gartenjahr von und bei Floristik24

Erfahrene Hobbygärtner können bestätigen, dass man rund ums Jahr immer etwas im Garten zu tun hat. Im Frühling muss gesät und gepflanzt werden, im Sommer benötigen die Pflanzen viel Wasser, man sollte kräftig Unkraut jäten und auch die Gartenfeste nicht vergessen. Im Herbst steht dann die erfolgreiche Erntezeit an: Gemüse und Obst müssen geerntet wreden, Kräuter wollen getrocknet werden, Kompost wird ausgebracht und neu aufgeschichtet, teilweise können die Beete schon umgegraben und für das kommende Jahr vorbereitet werden, Sträucher, Bäume und Pflanzen sollten beschnitten, falls die Pflanzenart keinen Frühjahrsschnitt erfordert. Gemüse wird eingelagert, auch Gartenmöbel und Geräte müssen gereinigt und frostsicher verstaut werden. Vor dem Winter muss der Rasen nochmals gemäht werden, Wassergefäß sollten entlehrt und gereinigt werden, frostempfindliche Pflanzen müssen vor Kälte und Schnee geschützt werden. Auch die Kübelpflanzen dürfen nicht vergessen werden; sie werden meist ins Haus gebracht.

So hält jede Jahreszeit für den Gärtner ganz spezielle Arbeiten in seinem Garten bereit. In jedem Monat zeigt die Natur ein anderes Gewand, stellt neue Anforderungen und birgt neue Überraschungen. Wie wir uns im Frühjahr über die ersten Sonnenstrahlen, Schneeglöckchen und Krokusse freuen, so lieben Gärtner die Sommernatur mit Schmetterlingen, Bienen und anderen Gartentieren, mit dem ersten Rupfsalat und frischen, selbst gepflückten Erdbeeren. Endlos schön zeigt sich der Spätsommer bis in den Herbst mit frischem Obst und Gemüse, sattgrünen Bäumen und einem bunten Blumenmeer bis dann die Erntezeit ansteht und die Vorräte eingelagert werden müssen. Erst im Winter, wenn der Raureif morgens auf den Gräsern liegt und der erste Schnee Stauden und Bäume bedeckt, dürfen Gärtner ein wenig ausruhen.

Wir zeigen Ihnen in unserem Gartenkalender, welche Arbeiten zu welcher Jahreszeit bzw. in welchem Monat verrichtet werden sollten. Insbesondere Gartenanfänger sind oft unsicher, wenn es um Fragen wie Mulchen, Insektenschutz, Wintervögel, Beerensorten, Beetplanung und vieles mehr geht. Mit dem Gartenkalender haben Anfänger, Fortgeschrittene wie auch versierte Hobbygärtner immer praktische Tipps zur Hand, verständlich erklärt und leicht umsetzbar.

Gartentipp für Mai

Eierschalen als Barriere gegen Schnecken

Eierschalen als Barriere gegen Schnecken

Eierschalen sollte man statt über die Biotonne zu entsorgen oder auf den Komposthaufen zu geben, lieber eine Zeitlang sammeln. Dazu lässt sich nämlich eine wirksame Barriere gegen Nacktschnecken erreichten. Dazu zerstößt man die trockenen Eierschalen zu kleinen Splittern und streut sie um die vor Schneckenfraß zu schützenden Pflanzen. Dieser „Todesstreifen für Schnecken“ muss lückenlos und wenigstens 5cm breit sein, damit ihn die Schnecken nicht überwinden können.

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Celaflor Roundup LB Plus Unkrautfrei 250 ml

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Der Kräuselkrankheit mit Knoblauch und Brennnesseljauche vorbeugen

Der Kräuselkrankheit mit Knoblauch und Brennnesseljauche vorbeugen

Junge Triebe und Früchte von Pfirsich- und anderen Obstbäumen werden häufig von der durch einen Pilz verursachten Kräuselkrankheit befallen. Befallene Blätter verfärben sich rot, treiben auf und beginnen sich zu kräuseln. Der Kräuselkrankheit kann man rechtzeitig vorbeugen, indem man rund um die Baumwurzeln Knoblauchpflanzen setzt und zusätzlich regelmäßig mit Brennnesseljauche gießt.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo für Orchideen & Zierpflanzen 200ml

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Störenfriede im Rasen

Störenfriede im Rasen

Jetzt im Frühjahr erwacht der Rasen zu neuem Leben und die Gräser beginnen zu sprießen. Leider ist das Unkraut oft schneller. Ein paar Gänseblümchen, einige leuchtend blaue Veilchen, einzelne Kleeblüten und etwas Hornkraut, das mag den Rasen ja mit leuchtenden Farbtupfen beleben. Aber wenn sich erst einmal Gundermann, Ehrenpreis und vor allem der lästige Löwenzahn breitmachen, dann rückt die Zielvorstellungen vom satt grünen und einheitlichen Rasen schnell in weite Ferne. Und diese Unkräuter machen sich besonders dort breit, wo Schnee und Staunässe nach langem Winter Kahlflächen im Rasen hinterlassen haben. Also gilt diese Kahlstellen so schnell wie möglich zu schließen, bevor das Unkraut die Lücke als Bodendecker schließt. Handelt es sich um kleine Flächen, dann bietet das Kombipräparat von Substral-Magisches Rasenpflaster die einfachste und schnellste Möglichkeit die Lücke zu schließen.
Dies Rasenpflaster setzt sich aus einer aufeinander abgestimmten Mischung aus Substrat, Grassamen und einem Spezialdünger zusammen. Sind ganze Flächen verkahlt, dann sollte man den Boden vorbereiten, komplett mit einem schnell wachsenden Rasensamen neu einsäen und düngen.
Hat sich bereits auf solchen Kahlstellen das Unkraut breit gemacht, dann behandelt man diese Flächen mit Celaflor® Rasen-Unkrautfrei Weedex®

Dies Unkrautvernichtungsmittel greift nur die zweikeimblättriger Pflanzen an, zu denen Gänseblümchen und Co. Gehören. Gräser gehören dagegen zu den sogenannten Monocotylen, den Einkeimblättriger, und bleiben deshalb verschont.

Doch nicht jedes Gras bildet einen schönen Rasen. Für den Sport- und Spielrasen hat man eine ganz bestimmte Grasmischung eingesät, der weniger belastete Zierrasen braucht andere Gräser. Wenn nun andere Grasarten sich in den Rasen einschleichen, dann stört dies den Gesamteindruck. Manche Grassorten wie die Quecke sind auch völlig unerwünschte Grasunkräuter. Will man sie wieder loswerden, hilft alles nichts mehr: Rasengräser und Ungräser müssen unspezifisch vernichtet werden. Dazu verwendet man den Totalunkrautvernichter Roundup®

Damit lassen sich auch dichte Bestände schnell und nachhaltig bekämpfen. Das Präparat wird über Blätter und Halme aufgenommen und entfaltet seine systemische Wirkung bis hinunter in den Wurzelbereich. Dadurch wird das Gras wurzeltief bekämpft. Sobald die oberirdischen Pflanzenteile abgestorben sind, kann neuer Rasen angesät werden. Roundup wirkt natürlich genauso gegen jene zweikeimblättrigen Unkräuter und kann auch einer „bunte“ Mischung aus Gänseblümchen und Co. und Ungräser den Garaus machen. Und hier noch ein Tipp für die Farbtupfer im Rasen. Stecken Sei doch einfach ein paar schöne Blumenzwiebeln im Herbst in den Rasen: Zwergnarzissen, Botanische Tulpen und Wildkrokusse. Die verwandeln dann den Rasen im nächsten Frühjahr in eine bunte Osterwiese. Und wenn sie verblüht und ihre Blätter zu welken beginnen, dann werden sie einfach mit dem ersten Rasenschnitt untergemäht. Dann hat man den Sommer über einen einheitlichen grünen Rasen. Erst im darauffolgenden Frühjahr erscheinen Tulpen, Narzissen und Co. Wieder auf der Bildfläche.

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Celaflor Wühlmausköder Arrex 100g

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14,27 € inkl. MwSt.

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Altbewährte Mittel zur Schneckenbekämpfung

Altbewährte Mittel zur Schneckenbekämpfung

Jetzt im späten Frühjahr tauchen sie wieder auf und machen sich über die frisch herangezogenen Gemüsepflänzchen her. In einer einzigen Nacht können die Nacktschnecken ein ganzes Salatbeet kahlfressen. Besonders gierig ist die Spanische Wegschnecke (die aber eigentlich Südfrankreich ihre ursprüngliche Heimat hat), die macht seit einiger Zeit selbst vor bitter schmeckenden Salatpflanzen wie Ruccola und Eichblattsalat nicht mehr Halt. Wer nicht gleich zur chemischen Keule greifen will, kann versuchen, sie mit altbewährten Methoden zu vertreiben. So kann bei trockenem Wetter fein gesiebte Holzasche auf die von Schnecken heimgesuchten Beete streuen. Oder zerbrochene Eierschalen rund um das Gemüsebeet verteilen. Die Schnecken werden dies Areal meiden, da sie sich an den scharfen Kanten der Schalen verletzen könnten. Oder legt um jedes Beet einen wenigstens 50cm breiten Streifen mit gebrochenem, scharfkantigen Split an. Schnecken gleiten ja bekanntlich auf ihrer eigenen Schleimspur vorwärts. Aber auf einem solchen „Todesstreifen“ für Schnecken funktioniert das nicht und so werden sie das Beet meiden (falls sie sich nicht schon vorher dort eingenistet haben). Von Erdbeerpflanzen und Zwiebeln kann man Schnecken fernhalten, wenn man Knoblauch dazwischen pflanzt. Auch Gelber Senf, zwischen von Schneckenfraß besonders bedrohten Pflanzen gesät, wirkt abschreckend. Oder einfach ein Holzbrett auf einen freien Platz legen; da unter dem Brett sich auch tagsüber ein hohe Luftfeuchtigkeit hält, sammeln sich dort gegen Morgen besonders viele Nacktschnecken; dann kann man sie dort konzentriert absammeln. Das Non-Plus-Ultra in der Schneckenbekämpfung ist schließlich ein Igel im eigenen Garten, der einem die ganze Arbeit abnimmt. Kann man ihm genügend Unterschlupfmöglichkeiten und ein bequemes Winterquartier bieten, dann wird er auf Dauer im Garten einziehen. Gar nicht so effektiv bei der Schneckenbekämpfung die immer empfohlenen Bierfallen. Das Bier lockt zwar die Nacktschnecken auch aus größeren Entfernungen an, aber solch ein Bierfalle ist bald randvoll mit Schneckenleichen gefüllt und die Schnecken, die keinen Platz mehr im geliebten Gerstensaft finden, machen sich so frustriert nun erst recht über die in den Nachbarschaft stehenden Pflänzchen her. Auch Kübelpflanzen bleiben nicht immer von den nächtlichen Streifzügen verschont. Um das zu verhindern, spannte man einen eng anliegenden blanken Kupferdraht um das Pflanzgefäß. Das Kupfer reagiert mit dem Schneckenschleim chemisch und setzt die Schnecke außer Gefecht.

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Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 100ml

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13,42 € inkl. MwSt.

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Neue Blumenwiesen anlegen

Neue Blumenwiesen anlegen

Englischer Rasen oder bunte Blumenwiese? Erstaunerlicherweise entscheidet sich die Mehrzahl aller Hobbygärtner für eine natürliche Blumenwiese. Im Handel werden komplette Fertigpackungen mit Blumenwiesenmischungen angeboten. Man kann eine Blumenmischung jedoch auch sehr gut selbst zubereiten. Enthalten sein sollten Gräser, Wildblumen und Kräuter. Naturgemäß setzen sich im zweiten Jahren einige Blumen durch, während andere Blumensorten langsam aber sicher verdrängt werden. Hier greift man dann am besten zu gezielten Nachssaat der Wunschsorten, z. B. Ringelblumen, Löwenmäulchen, Mohn, Kamille, Gänseblümchen, Löwenzahn, Kornblumen, Johanniskraut etc. Bauerngartenblumen locken Bienen, Schmetterlinge und Nützlinge an.
Da fast alle Wiesenblumen Lichtkeimer sind, sollte das Saatgut bei der Blumenwiesenaussaat lediglich auf die Erde geworfen, jedoch nicht eingearbeitet werden. Zur gleichmäßigen Verteilung kann man das Saatgut mit Sägemehl oder Sand mischen. Das Saatgut darf leicht eingeharkt oder gewalzt werden. Eine Aussaat wird am besten auf feuchtem Boden vorgenommen. Während der folgenden Wochen muss regelmäßig gewässert werden, damit der Boden nicht austrocknen kann. Bester Saatzeitpunkt ist April oder Mai.
Erst nach acht bis zehn Wochen darf der erste Schnitt erfolgen. Normalerweise lässt sich dies besser mit einer Sense bewerkstelligen. Sollte ein Rasenmäher benutzt werden, muss dieser auf der höchstmöglichen Schnitthöhe eingestellt werden. Eine Naturwiese bzw. Blumenwiese muss wesentlich weniger häufig gemäht werden als ein normaler Rasen. Pro Saison weden zwei Schnitte empfohlen. Störende Pflanzen wie Disteln, Brennnesseln oder wilde Brombeeren werden komplett entfernt.


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Celaflor Wühlmaus Portionskörder Arrex 200g

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Schnecken, weiße Fliegen und Spinnmilben bekämpfen

Schnecken, weiße Fliegen und Spinnmilben bekämpfen

Der Feind aller Hobbygärtner: Schädlinge wie Schnecken, Spinnmilben und weiße Fliegen. Sie befallen die Pflanzen, fressen Blätter ab, lassen Pflanzenteile dürr werden und können die gesamte Pflanze zum Absterben bringen. Pflanzen sollten deshalb regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Schädlinge und Eier verstecken sich oftmals auf den Blattunterseiten, teilweise auch an Stängeln oder direkt auf der Erde im Wurzelbereich. Hat man Schädlinge entdeckt, heißt es, so schnell wie möglich handeln. Schnecken sollten per Hand abgesammelt werden (Handschuhe anziehen) und entsorgt werden. Gegen Spinnmilben und weiße Fliegen hilft das Einsprühen mit Seifenlauge bzw. Spiritus wie auch das Ausbringen von Brennnesseljauche, Schachtelhalmbrühe, Knoblauchbrühe, Wermutbrühe, Beinwelljauche, Baldriansud oder Rainfarnbrühe. Pflanzen werden tropfnass gesprüht, der Prozess sollte mindestens 14 Tage lang täglich wiederholt werden. Auch hier müssen betroffene Pflanzenteile vollständig entfernt und in der Mülltonne entsorgt werden, nicht aus dem Kompost.
Zur Schneckenbekämpfung kann giftiges Schneckenkorn ausgelegt werden, welches jedoch auch Nützlinge und Haustiere gefährdert. Bewährt hat sich das Auslagen von Hindernissen wie Sägemehl, Tannennadeln oder Holzasche, denn Schnecken haben Schwierigkeiten, diese Barrieren zu überwinden.
Generell sollte jedoch vermehrt auf das Ansiedeln von Nützlingen geachtet werden. Besonders Vögel wie Kohlmeisen leisten hier vorzügliche Arbeit. Gegen Schnecken dürfen Iltisse, Marder und natürlich Igel eingesetzt werden. Marienkäfer, Raubwanzen, Florfliegen und Schwebfliegen schützen gegen weiße Fliegen, bevor man zu Insektiziden greift.
Als Geheimtipp greifen erfahrene Hobbygärtner ebenfalls zu Pflanzenaufgüssen aus Basilikum, Zitrusfrüchten, Minze, Holunderbeeren, Koriander, Efeu, Schafgarbe, Birke, Klette, Zwiebel, Kohl, Eiche, Geranium, Petersilie, Salbei, Tomatenkraut, Rhabarber, Johanniskraut, Thymian, Schnittlauch, Pfeffer  oder Meerrettich. Alle sie enthalten ätherische Öle, welche Schädlinge bekämpfen.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat 100ml

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Das Saatbeet pikieren

Das Saatbeet pikieren

Pflanzen wie Salat, Tomaten, Kohl sowie Blumen können im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen werden und dann im Frühjahr ins Freiland gesetzt werden. Viele Hobbygärtner bevorzugen jedoch die direkte Aussaat ins Freiland. Hierbei ist nach Aufgehen der Saat ein Pikieren (Vereinzeln) der Pflänzchen erforderlich, um den erforderlichen Pflanzenabstand für gutes Gedeihen zu gewährleisten. Die Pflänzchen dürfen schließlich nur so dicht zusammenstehen, dass jede Pflanze ausreichend Licht und Wasser erhält und wachsen kann. Karotten können auf etwa zehn Zentimeter vereinzelt werden, während Kohlpflanzen rund 20 bis 25 cm benötigen und Tomaten 35 oder mehr Zentimeter. Beim Vereinzeln kann ein Pikierstab, auch Pikierholz genannt, hilfreich sein. Es gibt Pikierstäbe aus Holz, Metall oder Plastik im Fachhandel. Hiermit kann man Pflänzchen leichter trennen, ohne die empfindlichen Wurzeln zu verletzen.

Sobald die ersten Blattpaare sichtbar sind, dürfen die jungen Pflänzchen pikiert werden. Die verbleibenden Pflänzchen müssen mit der gesamten Wurzel fest in der Erde sitzen. Freilandsaat hat den Vorteil, dass man nur die stärksten Pflanzen stehen lässt und alle anderen entfernt. Wird von Saatschalen ins Freiland pikiert, muss regelmäßig die Pflanze mit Wurzel herausgenommen und neu eingesetzt werden. In den folgenden Wochen muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pflänzchen nicht austrocknen. Nur so wird ein optimals Wachstum der Pflanzen garantiet.

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Jetzt Balkon wieder mit dem Sommerflor bepflanzen

Jetzt Balkon wieder mit dem Sommerflor bepflanzen

Frühlingslaune, Sonnenstrahlen, Lust auf Blütenduft: Jetzt ist genau die richtige Zeit, um den Balkon wieder mit dem Sommerflor zu bepflanzen! Hobbygärtner haben Gartenschere, Blumentöpfe und Gießkanne schon bereitgestellt, um nicht nur den Garten, sondern auch Terrasse und Balkon wieder zu verschönern.
Als Sommerflor bezeichnen Fachleute all die Pflanzen, die im Frühling gesät oder gesetzt werden können, jedoch beim ersten Frost eingehen. Hierzu zählen unter anderem Sommerblüher wie Fuchsien, Lampenputzergras, Geranien, Wandelröschen, Canna, Bleiwurz, Margeriten und Vanilleblumen. Besonders beliebt sind kräftige Farben oder auch bunte Mischungen, ganz nach Geschmack. Es lassen sich verschiedene Farbnuancen miteiander kombinieren, während andere Blumenfans lieber nach Höhe oder Blumensorte auswählen. Ideen kann man sich bei zahllosen europäischen Millefleurs-Beeten in öffentlichen Parks holen. Hier haben Landschaftsgärtner z. B. Orange frech mit Blau gemischt, in Rot, Blau und Weiß die französischen Flaggenfarben wiederholt, rosa-lilafarbene Kreationen geschaffen oder Schokoladenfarben mit Purpur aufgepeppt.
Ideale Kästengrößen bewegen sich ab 20 x 20 cm, denn große Kästen speichern mehr Feuchtigkeit. Wichtig ist ebenfalls eine gute Drainage am Kastenboden. Durchlässiges Substrat durch Rinde oder Holzhäcksel enthalten. Ein Dünger kann zugegeben werden. Die Kästen dürfen gut und dicht befüllt werden.

Wer die Sommerflor-Pflanzen drinnen überwintern lassen möchte, sollte ein Drittel zurückschneiden, bevor die Pflanzen Einzug ins Winterquartier halten.

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Bei Stauden für regelmäßige Bewässerung sorgen

Bei Stauden für regelmäßige Bewässerung sorgen

Damit Stauden gesund und blühfreudig bleiben, benötigen sie außer regelmäßigen Düngergaben selbstverständlich auch regelmäßge Bewässerung, besonders in den heißen Sommermonaten und nach der Pflanzung. Dies gilt ebenso für Stauden, die in Kübeln auf Balkon, Terrasse oder im Wintergarten sitzen. Regelmäßig muss der Boden aufgehackt bzw. gelockert werden, Unkraut muss entfernt werden, verblühte Staudenteile werden immer gleich entfernt. Als beste Gießzeit beschreiben Hobbygärtner die Vormittagsstunden. So kann das Wasser noch vor der Mittagshitze in den Boden versickern. Stauden erhalten ihre Wassergabe an der Wurzel, nicht auf die Blüten oder Blätter, da sich ansonsten Pilzekrankheiten wie Mehltau und Fäulnis entwickeln können. Bei jedem Wässern sollte die Erde mindestens zehn Zentimeter tief befeuchtet werden, sonst kann das kostbare Wasser die Staudenwurzeln nicht erreichen. Abends sollte nicht gegossen werden, denn feuchte Erde über Nacht zieht Schnecken an.

Idealerweise werden sämtliche Gartenstauden mit weichem Regenwasser gegossen. Einige Staudensorten reagieren äußerst empfindlich auf kalkhaltiges Leitungswasser, welches darüber hinaus meist zu kalt ist. Wohltemperiertes Wasser aus dem Regenfass oder aus der eigenen Zisterne lässt die kostbaren Stauden keinen Temperaturschock erleiden. Bei extremer Trockenheit sollte auf keinen Fall so lange gewartet werden, bis die Stauden schlaffe oder gar welke Blätter zeigen. Ferner achte man auf die Erde im Wurzelbereich der Stauden: Sie darf niemals austrocknen oder Risse zeigen.


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Erdbeeren vor Verschmutzung und Fäulnis schützen

Erdbeeren vor Verschmutzung und Fäulnis schützen

Seit mehr als 2000 Jahren wachsen Erdbeeren in europäischen Regionen; ursprünglich als Waldpflanzen und Bergpflanzen, mittlerweile als große, veredelte Erdbeersorten, von früh über mittelspät bis hin zu späten Sorten, teilweise mehltauresistent und extrem widerstandsfähig in allen Klimazonen. Wohlschmeckende Erdbeeren sind nicht nur kalorienarm und besitzen jede Menge Ballaststoffe, sondern auch viel Vitamin C, A, B und diverse Mineralien. Am besten werden Erdbeeren in Reihen gepflanzt; sie können mehrere Jahre an ihrem Standort verbleiben. In den letzten Jahren besonders durchgesetzt hat sich schwarze Erdbeerfolie, sogenannte Mulchfolie, die vor der Bepflanzung über den Beeten ausgelegt wird und lediglich an den Rändern in die Erde eingeschlagen oder mit Steinen beschwert wird. Beim Einsetzen der Erdbeerpflanzen wird nur ein kleiner Schnitt in die Folie gemacht, um die Wurzel der Pflänzchen in die Erde zu bringen. Solche Folien verhindern nicht nur das Wachstum von Unkraut, sondern verhelfen darüber hinaus zu sauberen Erdbeeren, die auch nicht mehr faulen, da sie nicht direkt auf der feuchten Erde liegen. Neuste Folienmaterialen sind nun sogar abbaubar und werden u.a. von Großanbauern eingesetzt.

Als weitere Schutzmaßnahme darf Stroh, Heu sowie Sägemehl erwähnt werden. Auch sie verhindern, dass die reifen Erdbeeren Bodenkontakt haben, wodurch sie faulen bzw. verschmutzen können. Zusätzlich lässt sich Schneckenbefall hierdurch verhindern. Diese natürlichen Materialien haben den Vorteil, dass sie im Herbst einfach zwischen den Erdbeerreihen untergegraben werden können.

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Letzter Saattermin für späte Möhren

Letzter Saattermin für späte Möhren

Versierte Hobbygärtner säen bereits ab April/Mai Karotten direkt ins Freiland. Man unterscheidet auch bei den Karotten frühe Sorten, Sommersommer und späte Karottenarten. Clevere Gemüsegärtner pflanzen gleich alle drei Sorten an, um immer ausreichend Gemüse zur Verfügung zu haben. Frühe Möhrensorten und Sommersorten benötigen in der Regel zehn bis 16 Wochen, um erntereif zu werden. Ausgesät wird bereits ab Ende Februar bis Anfang April (frühe Sorten) bzw. von März bis Mitte Juni (Sommerkarotten). Späte Sorten benötigen durchschnittlich 22 bis 26 Wochen Reifezeit. Man sät von Mitte April bis Ende Mai. Auch hier gilt der normale Reihenabstand von etwa 25 cm, Bodenlockerung und regelmäßiges Gießen. Besonders späte Karottensorten tendieren aufgrund der Trockenheit gerne zum Aufplatzen. Versäumnisse bei der Wassergabe können in bitteren, holzigen oder geschmacklosen Möhren resultieren.

Späte Karottensorten haben sich als exzellente Lagerkarotten bewiesen. Sie dürfen sogar bis zum ersten Frost in der Erde verbleiben. Späte Karottenarten können auch benutzt werden, um Lücken auf anderen Beeten zu schließen und das Gartenland auszunutzen. Gedüngt wird wie bei den anderen Möhrenarten ebenfalls mit Kompost. Trotz ihrer späten Reife sollte auch diese Karottenart mit einem Vlies vor Gemüsefliegen geschützt werden.


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Kletterrosentriebe in die gewünschte Richtung binden

Kletterrosentriebe in die gewünschte Richtung binden

Kenner wissen einen ganz besonderen Vorteil der Kletterrosen zu schätzen: Sie müssen nicht geschnitten werden. Lediglich erfrorene oder abgestorbene Äste müssen einmal jährlich entfernt werden, am besten im Frühjahr. Dann ist auch der richtige Zeitpunkt gekommen, das Rosenwachstum wie gewünscht zu lenken. Neue Triebe lassen sich besonders leicht biegen, an der Hauswand wie an Pergolan oder Kletterspalieren. Kenner raten, die Rosenäste waagrecht zu binden; dies förderte der Blütenwachstum in einzigartiger Weise. Erforderlich ist auf jeden Fall ein ausreichende starkes Rankgerüst, denn mit der Zeit erreichen meterhohe Kletterrosen ein doch recht erhebliches Gewicht. Beim Aufbinden ist darauf zu achten, dass das benutzte Bindematerial nicht die Triebe beschädigt. Idealer Bindestoff ist Draht, welcher mit weichem Kunststoff überzogen ist. Auch dünne Kokosseile oder Naturbastfäden oder –seile leisten gute Dienste. Notfalls darf auch Rebdaraht von Weinpflanzen benutzt werden. Dünne Fäden und Schnüre sind jedoch ungeeignet. Man lässt beim Zusammenbinden etwas Spielraum, denn mit der Zeit können Bindegewebe und Pflanze miteinander verwachsen.
Zum Schutz vor Wind sollten die Rosentriebe an diversen Stellen befestigt werden, sonst reißen sie schnell ab. An der Wand befindliche Klettergerüste haben idealerweise einen Wandabstand von mindestens 30 cm.

Rosenprofis schlingen beim Festbinden eine Acht; dies verhindert ein Scheuern des Bindematerials und hält dennoch gleichzeitig die Rosenäste sicher fest, ohne jedoch einzuengen. Dieses Verfahren kann auch bei Hochstammrosen und Obstbäumen eingesetzt werden.

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Jetzt pflanzt man Dahlien- und Gladiolen- Knollen

Jetzt pflanzt man Dahlien- und Gladiolen- Knollen

Erst wenn keine Nachtfröste mehr auftreten, sollten Dahlien und Gladiolen-Knollen in die Erde gesetzt werden; normalerweise ist dies etwa nach den Eisheiligen der Fall. Zu früh gesetzte Knollen erleiden sehr schnell Frostschäden, was sich in erheblichem Maße auf die Blühfreudigkeit auswirkt. Teilweise können Knollen sogar vollständig zerstört werden. Warten lohnt sich also. Gladiolen und Dahlien gibt es in unzähligen, wunderschönen Farbvariationen; sie eignen sich besonders für komplette Beete, Gruppenpflanzung oder Vorgartenrabatten, wo sie immer einen attraktiven Blickfang darstellen. Dahlien-und Gladiolenknollen müssen im Winter an einem trockenen, kühlen Ort überwintern (Kellerraum). Beim Einsetzen sollten sie unversehrt sein; evtl. faulige Stellen müssen ausgeschnitten werden.

Bei Dahlien sind hohe, mittlere und Zwergdahlien erhätlich; letztes werden nur etwa 30 cm hoch, während andere Dahliensorten leicht mehr als einen Meter Höhe erreichen, hohe Sorten sorgen 1,20 oder 1,30 Meter. Sie sind vorzügliche Schnittbluemen und eignen sich zudem für Kübelpflanzungen und Blumenkästen. Dahlien bevorzugen lockere, feuchten Boden. Dahlienkenner entfernen übrigens sofort nach der Blüte alle Blütenstände, um noch mehr Blüten anzuregen. Gladiolenzwiebeln sind ebenfalls extrenm kälteempfindlich. Erfahrene Gärtner setzen sie sogar erst ab Mai in die Erde. Sie haben einen recht hohen Wasserbedarf, auch als Schnittblumen.

Man sollte im Garten bei Gladiolen und Dahlien unbedingt auf Schneckenbefall achten, die junge Triebe befallen können. Eine Düngergabe darf erfolgen; etwas Kompost, Hornspäne oder Torf im Pflanzloch reicht bereits aus. Sicherheitshalber können frisch gesetzte Knollen noch bis Mai durch ein Vlies über der Erde geschützt werden. Noch ein weiterer Tipp: Wer möglichst lange Freude an blühenden Gladiolen und Dahlien haben möchte, kann in Etappen setzen; dann blühen die Pflanzen zeitversetzt. Spezielle Knollenpflanzer sind bei großen Mengen ausgesprochen hilfreich: Die bereiten ein ausreichend großes Pflanzloch vor und stellen gleichzeitig die Erde zum Zudecken bereit.

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Die beste Zeit für einen neuen Teich

Die beste Zeit für einen neuen Teich

Teichfans und Hobbygärtner bestätigen ganz klar: Frühling ist die allerbeste zeit für den Teichbau. Pflanzen haben ausreichend Kraft getankt und sind nun besonders stark und wuchsfreudig; zudem hilft das angewärmte Wasser während der Anwachsphase. Teichpflanzen sollten regelmäßig erst ab einer Wassertemperatur von 15 Grad eingesetzt werden. Wichtig beim Teichbau ist vor allen Dingen das Ausbringen der Teichfolie; dieser essenzielle Punkt darf nicht unterschätzt werden. Zuerst wird die genaue Teichgröße bestimmt. Sollen Fische eingesetzt werden, wird eine größere Tiefe benötigt, denn Fische und andere Teichtiere ziehen sich im Sommer an den kühleren Boden zurück. Für den Winter wird zu Teichheizern geraten, auch eine Filteranlage wird ab einer gewissen Teichgröße benötigt (Stromanschluss erforderlich).
Idealeweise liegt ein Teich im Halbschatten, nicht in der vollen Sonne und möglichst nicht direkt unter Laub- oder Nadelbäumen, denn herabfallende Nadeln und Blätter verschmutzen das Teichwasser sehr schnell, stören letztendlich das Sauerstoffgleichgewicht des Teiches.

Es bliebt die Frage Folienteich oder vorgefertigtes Teichbecken? Fertigteiche gibt es heutzutage in vielen Größen, Formen und Preislagen. Die bestehen meist aus resistentem glasfaserverstärkten Kunststoff und lassen sich leicht Aufstellen. Folienteiche lassen sich den eigenen Wünschen individuell anpassen. Man hebt die gewünschte Teichgröße aus, verlegt eine bis zu 1,5 mm dicke, hochwertige Teichfolie (Polyethylen oder elastischer, etwas kostenintensiverer Kautschuk), die bis 30 Grad minus frostfest sein sollte. Teichfolie muss glatt verlegt werden und sollte etwas überstehen, damit sie nicht unterspült wird. Sie kann mit Sand und/oder Kieselsteinen befestigt werden; es darf ruhig ein kleiner Wall entstehen. Dann werden Teichrand und Teich bepflanzt sowie auf Wunsch Fische etc. eingesetzt.

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Sind Feuerwanzen schädlich?

Sind Feuerwanzen schädlich?

Die einheimische, leuchtend rot-schwarz gemusterte Gemeine Feuerwanze überwintern in hohlen Baumstämmen oder unter Steinen. An einem warmen Frühlingstag werden sie dann aktiv, verlassen ihr Winterquartier und kommen an die Oberfläche. Sie lieben die Geselligkeit mit ihresgleichen und sammeln sich oft in großen Gruppen, z.B. auf der Rinde von Linden, ihrer Lieblingswirtspflanze. Dort laben sie sich an dem aus den Samen und saugen deren Säfte aus, sie schädigen also den Baum selbst nicht. Zu ihren Lieblingspflanzen gehören auch Malven und Robinien. Diese Wanzen sind phytophag, d.h. sie ernähren sich von pflanzlichen Produkten wie Pflanzensäften. Sie sind also keine Blutsauger wie etwa die berüchtigte Bettwanze und deshalb für Menschen ungefährlich. Man sollte es jedoch tunlichst vermeiden, sie in den Hand zu nehmen. Denn werden sie gereizt, dann entlassen aus ihren Stinkdrüsen zur Abwehre eine ekelhaft riechende Flüssigkeit, deren moschusartiger Geruch einem fast den Atem nehmen kann. Ist Gefahr im Verzug, dann senden die Feuerwanzen Alarmpheromone aus, um ihre Artgenossen zu warnen, und die Gruppe zerstreut sich in alle Richtungen. Andere Pheromone fördern wiederum den Zusammenhalt in der Gruppe und locken die Geschlechtspartner zur Paarungszeit im späten Frühjahr an. Jedes Weibchen kann bis zu 100 Eier legen. Die Larven der Feuerwanzen haben eine einheitlich rot gefärbte Rückenpartie, während die ausgewachsenen Feuerwanzen ein schwarz-rot gemustertes Rückenschild haben.

Die Frage ist nun, ob man Feuerwanzen im Garten bekämpfen muss. Eigentlich nicht, denn selbst, wenn sie großen Scharen auftreten, sind sie vielleicht lästig, aber nicht schädlich. Vögel zählen zwar zu ihren potentiellen Feinden, jeder Vogel wird jedoch nicht mehr als einmal eine Feuerwanze fressen. Dann kennt er ihren ekelhaften Geschmack und ihre grelle rot-schwarze Warnfärbung wird ihn künftig vor jeder Feuerwanze zurückschrecken lassen. Unter den anderen Feuerwanzenarten gibt es auch einige Schädlinge, vor allem in den Subtropen und Tropen, z.B. solche, die an Baumwollpflanzen saugen. In unseren Breiten bilden diese wärmeliebenden Feuerwanzen keine Rolle.


Nymphen und adulte Feuerwanzen an einem Bausmstamm und auf Efeublättern
Foto: Kürschner, Public Domain

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Gemüse vereinzeln

Gemüse vereinzeln

Die Gemüsesaat aus dem März/ April kann jetzt vereinzelt werden. Vereinzelt werden z.B. zwiebeln, Radieschen und Rettiche, Möhren. Dabei lässt man natürlich immer nur die kräftigsten Pflanzen stehen, sonst wird die Ernte kümmerlich ausfallen.

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Triebspitzen des Salbeis ernten

Triebspitzen des Salbeis ernten

Jetzt im Mai kann man damit beginnen, die noch vollständig grünen, frischen Triebspitzen des Gartensalbeis zu ernten – aber nur an trockenen, warmen Tagen. Der Salbei wächst regelmäßig wieder nach. Die Ernte kann so lange fortgesetzt werden, bis der Salbei zu blühen beginnt.

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Maßnahmen zur Bodenverbesserung im Biogarten

Maßnahmen zur Bodenverbesserung im Biogarten

Nach der Blüte der Obstbäume, wird auf den Baumscheiben mit Brennnesseljauche gegossen. Das fördert die Fruchtbildung. Zur Gründüngung kann man außerdem Kapuzinerkresse unter den Bäumen aussäen. Nach dem Austrieb der Laubblätter an Obst- und Beerensträuchern abgeschlossen ist und sich die Blätter voll entwickelt haben, kann man zur Bodenverbesserung unter den Sträuchern eine Portion Hornkiesel verteilen. Drohen noch einmal Nacht- und Bodenfröste während der Eisheiligen, dann sprüht man die Pflanzen mit einer Baldrianlösung als Frostschutz ein.

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Aussaat und Anpflanzen von Gemüse

Aussaat und Anpflanzen von Gemüse

Ab Mitte Mai kann man die Samen von Buschbohnen, Kürbis- und Gurken direkt in den Saatrillen oder –löchern im Gemüsebeet auslegen. Natürlich kann man die Keimlinge schon früher im Frühbeet unter Glas vorkultivieren. Direkt ins Freiland werden nun auch Kohl- und Wurzelgemüse, sowie Pflück- und Kopfsalat, Porreé und Pastinaken, Mangold und Spinat, sowie Dill ausgesät. Erst nach den Eisheiligen werden Tomate und Sellerie ausgepflanzt.

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Kaffeesatz und Holzasche als Naturdünger

Kaffeesatz und Holzasche als Naturdünger

Asche aus unbehandeltem Kamin- und Ofenholz sollte man ebenso aufheben wie Kaffeesatz. Aus dem Gemisch im Verhältnis 1:1 kann man das ganze Jahr über nämlich einen wertvollen Naturdünger gewinnen.

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Celaflor Mäuse-Getreidekörder 100g

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Moosextrakt gegen Nacktschnecken

Moosextrakt gegen Nacktschnecken

Alle Jahre wieder, wenn die Salate und Gemüsepflanzen zu sprießen beginnen, tauchen auch die gefräßigen Nacktschnecken wieder auf. Allen voran die Spanische Wegschnecke – die eigentlich Französische Wegschnecke heißen müsste, denn sie stammt aus Süd-Frankreich. Wer es nicht mit harter Chemie, Schneckenkorn o.ä. versuchen will, der kann die Schnecken auch mit einigen altbewährten Hausmitteln vom Gemüsebeet vergraulen. Dazu zählen neben Bitterstoffen und ätherischen Ölen auch Auszüge aus Moos. Die kann man fix und fertig über den Internethandel beziehen oder auch ganz einfach selbst herstellen. Dazu nimmt man einige Moospolster (von welcher Art ist ziemlich egal) und lässt es für wenigstens einen Tag in Wasser einweichen, und zwar etwa 40 und 50g reines Moos pro 1 Liter Wasser. Dann wird das Ganze durchgesiebt und die Gemüsepflänzchen mit der Brühe besprüht. Alternativ kann man auch einen Alkoholauszug aus dem Moos herstellen, das geht schneller, muss dann aber stark verdünnt werden.

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Celaflor Combi-Rosenspritzmittel 4x25ml

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Den Buchsbaumzünsler gezielt bekämpfen

Den Buchsbaumzünsler gezielt bekämpfen

Der Buchbaumzünsler, ein Kleinschmetterling aus Asien, wurde erst im Jahre 2006 Jahren bei uns eingeschleppt. Trotzdem konnte sich dieser Kleinschmetterling sehr schnell ausbreiten und seine Raupen haben ganze Kulturen von Buchsbaumanpflanzungen innerhalb eines Jahres kahl gefressen. Seine Raupen werden bis zu 5cm lang und können innerhalb eines Jahres Zeit einen Buchsbaum vollständig kahlfressen, denn in warmen Jahren können gleich mehrere Generationen des Buchsbaumzünsler aufeinander folgen. Doch soweit darf es nicht kommen. Die erste Raupengeneration kann sich in einer milden Klimaregion bereits von März bis Ende April entwickeln. Jetzt, Ende Mai, kann dann bereits die zweite Generation aus ihren Eigelegen schlüpfen. In der nächsten Zeit kann man sie recht wirkungsvoll mit dem Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Konzentrat bekämpfen. In wenigen Monaten werden sie bis auf eine Körpergröße von 5cm anwachsen und mit dem Bau ihrer Gespinster zwischen den Ästchen des Buchsbaums beginnen, um sich darin zu verpuppen. Dann ist es bereist zu spät, und man kann dann diese dicht gesponnen Nester aus dem Strauch herausschneiden. Die Puppen überwintern in ihren Kokons zwischen den zusammen gesponnenen Blättern des Buchsbaums. Das Problem ist, das dieser Neuankömmling bei uns keine Fressfeinde hat. Auch Vögel wagen sich an die Raupen, da für sie die Blätter des Buchsbaums giftig sind.

Der Buchbuamzünsler hat eine Spannweite von weniger als einem halben Zentimeter. Man erkennt ihn leicht an dem charakteristischen Muster der Flügel. Die weißen Vorderflügel sind an der Außenkante von einem schmalen, dunkelbraunen Band eingerahmt, welches wiederum auf der Innenseite von einem breiteren, aber hellbraunen bis umbra-farbenen Band begrenzt wird. Dies etwa hellere Innenband wird durch je einen kleinen weißen, halbmondförmigen Fleck auf jedem der Vorderflügel unterbrochen. Bei manchen Exemplaren fehlt die weiße Binnenfläche, sie sind vollständig braun gefärbt -mit Ausnahme jenes weißen halbmondförmigen Fleckes an der Vorderkante der Flügel.

Die anfangs winzig kleinen Raupen sind mit ihrer grünen Tarnfarbe schon weniger leicht im Laub des Buchsbaums auszumachen. Der Kopf ist dagegen schwarz, der Körper schwarz-weißlich-grün längsgestreift und pro Segment sieht man zwei schwarze Flecken auf der Oberseite. Die Imagines des Bauchsbaumzünsler leben nur wenige Tage. Sei halten sich meist auf der Blattunterseite auf, nicht nur in Buchsbäumen, sondern auch auf anderen Sträuchern und Stauden. Zur Eiablage fliegen sie allerdings dann den nächst gelegenen Buchsbaum gezielt an.

Der Buchsbaumzünsler hat sich innerhalb weniger Jahre vor allem in der Oberrheinebene und in der angrenzenden Schweiz ausbreiten können. Im südlichen Oberrhein wurde ein ganzes Wäldchen Jahrhunderte alter Buchsbäume vernichten. Seit 2009 hat er sich über den Bodenseeraum auch in Bayern und sogar bis Niederösterreich ausbreiten können. In unbehandelten Buchsbaumhecken findet er ein resrvoir, von dem aus er sich immer wieder ausbreiten kann. Daher ist eine effektive Bekämpfung des Buchsbaumzünslers auch in den Hobby- und Privatgärten umso wichtiger. Auch beim Kauf neuer Buchsbaumpflanzen sollte man auf verkahlende Stellen achten -erste Anzeichen für einen Befall mit den gefräßigen Raupen des Buchsbuamzünslers.

Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Konzentrat wirkt zweifach, zum einen als Kontaktgift, dabei werden die Raupen durch das direkte besprühen unschädlich gemacht, zum anderen als systemisches Mittel, das vor der Pflanze aufgenommen wird und über den Saftstrom der Pflanze bis in die Blätter transportiert und dort eingelagert wird. Es hat also auch eine Langzeitwirkung. Versteckt, im Inneren des Bauchsbaumbusches lebende Raupen kann außerdem gezielt mit einem Spray behandeln – z.B. mit dem Schädlingsfrei Careo® Spray oder dem Schädlingsfrei Careo® Rosenspray. Alle drei Insektizide enthalten als Wirkstoff Acetamipird und sind für Bienen ungefähllich.

Insektizide mit dem Wirkstoff Acetamiprid eignen sich in gleicher Weise zur Bekämpfung beißender und saugender Schadinsekten, darunter Woll- und Schildläusen, Weißen Fliegen und Trauermücken. Es ist seit 2005 EU-weit als Insektizid zugelassen.

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Celaflor Naturen Schädlingsfrei Neem 75 ml

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Nisthilfen reinigen und aufhängen

Nisthilfen reinigen und aufhängen

Regelmäßig im Frühjahr beginnen die Vögel wieder, einen geeigneten Nistplatz zu suchen. Vogelschutzverbände raten, jetzt noch schnell die Nisthilfen zu reinigen und aufzuhängen. Nistkästen sollten lediglich mit klarem Wasser ausgewaschen und getrocknet werden. Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel sollten hierbei nicht zum Einsatz kommen. Alte Nester werden entnommen und entsorgt. Sollte die Nisthilfe stark verschmutzt sein oder von Schimmelpilzen betroffen sein, reinigt man am besten mit Handschuhe, Seife und einer Bürste. Heutzutage fehlt es immer mehr an natürlich Brutstätten, sodass Vögel kaum noch morsche Stämme, Hecken, alte Bäume oder Naturhöhlen finden, um ihre Eier zu legen und dann die Brut aufzuziehen. Nistkästen können leicht selbst gebaut werden; auch Kinder haben Spaß an dieser Arbeit.

Aus Schutz vor Katzen und Mardern sollten die Nistkästen relativ hoch gehängt werden, mindestens jedoch in zwei oder drei Meter Höhe, z. B. an Bäume, Garagen oder Hausgiebel. Auch spezielle Katzenabwehrgitter sind im Handel erhältlich. Ansonsten darf um Baumstämme ein Gitter gezogen werden oder ein Rosenstrauch als Abwehrmaßnahme gesetzt werden. Idealerweise zeigt das Einflugloch eines Vogelnistkasten nach Süden oder Osten, also der Wetterseite abgewandt. Vogelkenner raten, die Nisthilfen über Winter nicht abzunehmen, denn bei sehr kalten Wintern finden die Tiere hier Unterschlupf, was lebensrettend sein kann. Viele Vögel bauern sogar Winternester. Wer es besonders gut meint, kann eine Handvoll Holzwolle in den Nistkasten geben.

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Celaflor Hunde- und Katzen-Stopp 500ml

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Baumscheiben mulchen, bepflanzen und gießen

Baumscheiben mulchen, bepflanzen und gießen

Nachgewiesermaßen schützt Mulchen den Boden vor Austrocknen. Eine Mulchschicht sollte rund fünf bis zehn Zentimeter dick sein, so kann zudem die Bildung von Unkräutern verhindert werden. Sämtliche Baumscheiben sollten gemulcht werden, jene von Zierbäumen ebenso wie jene von Obstbäumen. Unter die Mulchschicht kann ein organischer Volldünger gegeben werden, um eine ausreichende Stickstoffzufuhr zu gewährleisten. Oftmals bekommt der Wurzelbereich von Bäumen weder ausreichend Licht noch ausreichend Wasser. Dies führt  zu einer Austrocknung und Verhärtung des Bodens. Direkt um die Baumscheibe kann ein Bereich von etwa 50 bis 80 cm mit Mulch bedeckt werden. Als Faustregel gilt, dass die Mulchfläche die Hälfte der Baumkrone betragen sollte. Ideale Mulchmaterialien sind Rinde, Kompost, Stroh und Grasschnitt.
Obstbaumscheiben sollten möglichst nicht bepflanzt werden, denn dies könnte den Bäumen zusätzlich Wasser entziehen und so negativen Einfluss auf die Fruchtbildung nehmen. Ausnahme: Bepflanzung mit Kapuzinerkresse, welche in der Lage ist, Blattläuse und andere Schädlinge abzuwehren. Empfehlenswert wäre jedoch zusätzliches Wässern, vorzugsweise in den Morgenstunden.
Tiefwurzelnde Bäume wie Buche, Fichte oder Ahorn benötigen besonders viel Aufmerksamkeit. Zur Bepflanzung eignet sich Kräuter wie Minze, Thymian, Melisse, Salbei, sowie verschiedene Gräser und Farne.

Experten raten, während der ersten Jahre Baumscheiben ungepflanzt zu lassen, damit sich die Bäume besser entwickeln können.

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Celaflor Naturen Leimring 2,5m

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Gewächshaus regelmäßig lüften

Gewächshaus regelmäßig lüften

Fast alle Hobbygärtner bestätigen eindeutig, dass sie ihr Gewächshaus nicht mehr missen möchten. Hierkann man nicht nur Tropenpflanzen ziehen, sondern bereits während der Wintermonate Salat, Paprika und Tomanten ernten, bzw. Pflanzen und Blumen vorziehen und im Frühjahr gleichs ins Freiland pflanzen. Auf diese Weise lassen sich Wachstumsvorsprünge von bis zu sechs Wochen erzielen. Egal ob große Gewächshäuser oder Mini-Gewächshäuser: Besonders wichtig ist das regelmäßige Lüften. Modernste Gewächshäuser besitzen elektronisch steuerbare und vorprogrammierbare Lüftungssysteme, mit denen sich Fenster automatisch öffnen und schließen lassen. Als ideale Temperatur in Gewächshäuser werden 22 bis 24 Grad angesehen; die optimale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 60 und 80 Prozent. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit resultiert in niedrigerem Wasserverbrauch der Pflanzen. Höhere Luftfeuchtigkeit bildet jedoch ein ideales Klima für die Entstehung von Schimmelpilzen; aus diesem Grunde muss täglich mindestens einmal gelüftet werden. Vorsicht ist natürlich geboten, solange draußen noch Minusgrade herrschen. Die Pflanzen benötigen zudem ausreichend Sauerstoff. Ist zu wenig Sauerstoff im Gewächshaus vorhanden können sich leicht Schädlinge wie weiße Fliegen bilden oder Blattläuse ansiedeln.

Herrschen keine Minustemperaturen mehr, kann man eines oder mehrere Fenster auch während des ganzen Tages gekippt halten. Regelmäßiges Lüften verhindert Kondensation und größere Temperaturunterschiede; letztere können zu Beschädigungen an Pflanzen führen, z. B. durch Risse. Besonders praktisch ist Luftumwälzung mittels Ventilatoren.


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Celaflor Schädlingsfrei CAREO® Konzentrat für Gemüse, 250ml

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Pflanzenstärkungsmittel jetzt spritzen

Pflanzenstärkungsmittel jetzt spritzen

Bereits im Frühjahr sollten Pflanzen vor ihrem Blüten- oder Fruchtansatz gespritzt werden. Fachleute sprechen hier von der Austriebsspritzung; sie schützt sowohl vor Schädlingen als auch vor diversen Pflanzenkrankheiten und stärkt die Pflanzen. Betroffen hiervon sind unter anderem Rosenstöcke, Ziersträucher und Stauden, jedoch auch Obstbäume und Beerensträucher. Bewährt haben sich hierbei insbesondere Präparate auf Rapsölbasis, die auch überwinternde Schädlinge, Larven und Eier beseitigen. Zusätzlich werden die Widerstandskräfte der Pflanzen erhöht und der Fruchtansatz bzw. die Blühfähigkeit gestärkt. Hobbygärtner, die einen rein biologischen Garten bevorzugen, wissen die Kraft von Schachtelhalmbrühe zu schätzen. Sie wird wie folgt zubereitet: Ein großer Eimer wird mit Schachtelhalm gefüllt und mit Wasser aufgegossen. Diese Brühe muss mindestens 48 Stunden stehen; gegen entstehende Gerüche kann etwas Steinmehl aufgestäubt werden. Danach kann die Pflanzenbrühe abgeseiht werden und wird bei Bedarf verdünnt gegossen bzw. ausgesprüht. Diese Behandlung sollte 14 Tage lang täglich wiederholt werden. Hierbei werden alle Pflanzenteile tropfnass gesprüht.

Besonders kräftigend wirkt auch Brennnesseljauche, die in gleicher Weise hergestellt wird und ebenfalls verdünnt anzuwenden ist. Als kräftigend bekannt sind ferner Rainfarn, Baldrian und Wermut. Diese Heilkräuter sollten in jedem Naturgarten vorhanden sein, denn mit ihnen kann man jederzeit wertvolle Pflanzenstärkungsmittel herstellen.

Käufliche Pflanzenstärkungspräparate enthalten u.a. Algenextrakte, Propolis, Eiweiße, Molke, Gesteinsmehle, Kreide, Pottasche, ätherische Öle, Repellentien und Pflanzenhormone.

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Stecklingsvermehrung: jetzt im lockeren Substrat bewurzeln

Stecklingsvermehrung: jetzt im lockeren Substrat bewurzeln

Stecklingsvermehrung, auch vegetative Vermehrung genannt, bedeutet, dass ein Pflanzenteil von der „Mutterpflanze“ abgenommen und in Erde eingesetzt wird. Auf diese Weise erhält man in kurzer Zeit eine neue, blühfähige Pflanze. Sollten Stecklinge von Topfpflanzen genommen werden, sollten diese idealerweise fünf bis zehn Zentimeter lang sein und drei oder vier Blätter besitzen. Mehr Blätter sind ungünstig, da ansonsten zu viel Wasser durch Verdunstung verloren geht. Ideal sind halbverholzte einjährige Triebe oder junge Triebe. Bei großen Pflanzen dürfen es bis zu 30 oder 40 cm sein. Man desinfiziere ein scharfes Messer mit etwas Alkohol und schneide den gewünschten Steckling in einem Abstand von einem Zentimeter unter einem Blattknoten ab. Die unteren Blätter dürfen entfernt werden, denn an dieser Stelle werden sich die Wurzeln bilden. Auf diese Weise gewonnene Stecklinge werden sodann zum Bewurzeln in lockeres, nährstoffarmes Substrat gesteckt. Spezielles Substratmischungen sind käuflich erhältlich; man kann jedoch auch einfach einem Erde-Sand-Gemisch arbeiten, welches jedoch keinen hohen Gehalt an Düngersalz aufweisen sollte. Im Anschluss an das Einsetzen des Stecklings muss das Substrat feucht, jedoch niemals nass gehalten werden.

Vermehren durch Stecklinge ist ein einfaches, erfolgreiches und schnelles Verfahren, um Pflanzen zu vermehren. Benötigt wird außer dem Messer lediglich ein Blumentopf. Der Stecklinge sollte warm stehen bei einer Temperatur von etwa 20 bis 25 Grad. Durch Überstülpen einer Plastiktüte kann die Luftfeuchtigkeit erhöht werden, um ein Gewächshaus zu ersetzen. Des Weiteren wird ein Wassersprüher benötigt.

Einige Stecklinge stellen Hobbygärtner auf wahre Geduldsproben, wenn sie monatelang nicht keimen wollen. Entsorgen sollte man Stecklinge jedoch erst, wenn sie vollkommen vertrocknet sind.

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Staudenbeete werden jetzt neu angelegt

Staudenbeete werden jetzt neu angelegt

Im Laufe der Jahre verlieren Stauden häufig ihre Vitalität und lassen in der Blühleistung erheblich nach. Dann ist es Zeit, die Pflanzen zu teilen und/oder umzusetzen. Eine besondere Gelegenheit hierzu bietet das Frühjahr, wenn man seine Staudenbeete neu anlegt. Staudenbeete wirken besonders attraktiv, wenn verschiedene Stauden in Gruppen miteinander kombiniert werden; dies kann nach Höhe oder auch nach Farben erfolgen. Als erfrischender Tupfer mittendrin können Heilkräuter wie Lavendel, Thymian, Minze oder Melisse einen Platz finden; sie schützen zusätzlich die Staudenpflanzen vor Krankheiten und Schädlingsbefall. Wuchernde Stauden werden nun gleichzeitig etwas eingedämmt, neue Stauden (auch gerne Ableger vom Nachbarn oder aus der Tauschbörse) dürfen hinzukommen.

Wer ein vollkommen neues Staudenbeet anlegen möchte, sollte den Bereich zuerst komplett abroden, alte Wurzeln und Unkräuter entfernen und eine dünne Schicht Kompost in den Boden einarbeiten. Staudenbeete können mit einer kleinen Mauer oder mit Steinen sowie auch mit Kräutern eingegrenzt werden. Besonders beliebt sind u. a. Geranien, Lupinen, Phlox, Pfingstrosen, Silberkerzen, Rittersporn, Vergissmeinnicht, Astern, Fetthennen, Taglilien und Sonnenhut. Selbstverständlich können Staudenbeete auch mit Gräsern oder Blumenzwiebeln wie Schneeglöckchen, Narzissen, Krokussen und Tulpen vervollständigt werden. So hat man das gesamte Jahr über einen bunten Blütenteppich in seinem Garten.

Äußerst attraktiv wirken Staudenbeete, wenn die rechteckige Form etwas aufgebrochen wird. Sanft zeigen sich Wellenformationen oder geometrische Formen; mittels verschiedener Staudenhöhen lassen sich hier wahre Strukturwunder gestalten. Viele Gärtner schaffen eine Kombination von Strenge und Wildnis.

Nicht vergessen, dass hohe Stauden eine Stütze benötigen!

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Zur Hauptwachstumszeit Unkraut jäten

Zur Hauptwachstumszeit Unkraut jäten

Hauptwachstumszeit der meisten Gartenpflanzen liegt im Frühjahr. Leider wachsen neben Blumen, Sträuchern, Stauden, Nutzpflanzen und Bäumen auch die Unkräuter in gleicher Weise. Regelmäßig mus daher der Boden gelockert werden und sprießendes Unkraut so schnell wie möglich beseitigt werden. Eine kleine Hacke kann hierbei sehr hilfreich werden. Viele Hobbygärtner ernten Unkraut jedoch lieber mit der Hand (Handschuhe anziehen). Besonders leicht lässt sich Unkraut auf regenfeuchtem Boden entfernen. Dies gilt insbesondere für Unkräuter mit langen Pfahlwurzeln, die beim Entfernen gerne abbrechen, um dann nach einiger Zeit erneut auszuschlagen. Hierzu gibt es auch spezielle Unrkautstecher, die diese Arbeit um ein Vielfaches erleichtern.  Von Beeten muss vor der Einsaat auf jeden Fall jegliches Unkraut entfernt werden. Es nimmt den Pflanzen nicht nur Wasser und Licht, sondern auch wertvolle Nährstoffe.

Als Unkrautbekämpfungsmittel kann zudem Brennnesseljauche eingesetzt werden. Sollten größere Flächen mit Unkraut übersät sein, werden möglicherweise chemische Unkrautbekämpfungsmittel notwendig.  Das Benutzen von Herbiziden auf Einfahrten und Wegen ist allerdings laut Pflanzenschutzgesetz verboten. Unkraut zwischen Wegplatten lässt sich schnell mit einem Messer ausstechen. Gießen mit Essigwasser vernichtet die Unkräuter ebenfalls in kürzester Zeit. Fugen zwischen Steinplatten sollten mit Sand gefüllt werden.

Unkräuter lassen sich durch Bodendecker eindecken. Auch eine Mulchschicht wirkt gegen Unkraut. Eine besonders clevere Lösung ist sogenanntes Unkrautvlies: Es wird vor der Bepflanzung über die Beete gelegt und verhindert fast 100 %ig das Unkrautwachstum.

Zuletzt noch ein alter Gärtnertipp: Das Unkraut wird mit einer Lage Zeitungspapier abgedeckt, welche mit einigen Steinen beschwert wird. Nach wenigen Wochen ist das Unkraut komplett eingegangen.

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Bei Rhododendren regelmäßig alles Verblühte ausbrechen

Bei Rhododendren regelmäßig alles Verblühte ausbrechen

Rhododendron stammt ursprünglich aus Asien und verzaubert alle Hobbygärtner. Auch in öffentlichen Parks und Gärten bildetn Rhododendren ein buntes Blütenschauspiel; sie gehören zu den beliebtesten Gehölzen in deutschen Gärten. Sie lieben sauren Boden mit einem pH-Wert um 5, Halbschatten und bevorzugen erhöhte Luftfeuchtigkeit, eignen sich deshalb auch als Kübelpflanzen für Wintergärten und Gewächshäuser.
Pflanzzeit ist von März bis Mai, um dann im Sommer bereits blühen zu können. Rhododendren können jahrelang am selben Ort stehen, freuen sich über eine regelmäßige Düngergabe und ausreichend Wasser.
Nach der Blüte sollten verblühte Blüten gleich ausgebrochen werden. Nur so kann die Kräfte zehrende Samenbildung verhindert werden. Bricht man Blüten nicht aus, werden im nächsten Jahr wesentlich weniger Blüten gebildet; der Strauch wendet seine Kraft dann für eine vermehrte Verzweigung auf. Frühe Rhododedrenarten blühen bereits im März. Das bedeutet, dass dann bereits ab Juni alte Blütenstände von der Pflanze ausgebrochen werden müssen. Man nimmt diese Arbeit mit den Fingern vor, weder mit einer Gartenschere, noch mit einem Messer oder einer Schere, um die Pflanze nicht unnötig zu verletzen. Die verdorrten Blütenreste kleben etwas, lassen sich jedoch leicht abbrechen, denn sie befinden sich meist über schon treibenden Knospen, die nicht beschädigt werden dürfen.

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Wildtriebe an Rosen unter der Veredlungsstelle entfernen

Wildtriebe an Rosen unter der Veredlungsstelle entfernen

Schöne Rosen stellen einen ganz besonders exklusiven Blickfang in jedem Garten dar, verlangen jedoch auch eine ganz besondere Pflegezuwendung. Bei veredelten Rosen wird eine schöne Rosenblüte auf eine kräftige, widerstandsfähige Unterlagen gebracht; ein Verfahren, das auch bei Obstbäumen angewandt wird. Man nennt es „Veredeln“. Mittels eines T-förmigen Schnittes wird die Auflage auf die Unterlage (Wildrose) gebracht und verwachsen lassen. Es bleibt eine kleine Verdickung zurück, die Veredelungsstelle; sie ist etwas empfindlicher als der Rest der Rosenpflanze und reagiert u. a. auf Frost. Man achte darauf, diese Stelle möglichst nicht zu beschädigen, den sonst verliert die Pflanze Saft. Triebe, die an der Unterlage selbstständig austreiben, werden als Wildtriebe bezeichnet; sie sollten entfernt werden, um die Pflanze nicht zu schwächen und nicht die Blühfähigkeit zu reduzieren.

Generell werden alle Triebe, die unter der Verdelungsstelle (Verdickung) entstehen, entfernt. Man erkennt diese wild wachsenden Triebe ebenfalls daran, dass die relativ dünn sind und schnell wachsen. Trieb wie auch Blätter sind heller als der Rest der Rose. Lässt man diese Wildtriebe stehen, werden hier Wildrosen austreiben.

Diese Wildtriebe werden nicht über dem Boden abgeschnitten, da sie dann neu und verstärkt austreiben. Man entfernt sie vorsichtig mit einer Schere oder einem scharfen Messer, wobei die Veredelungsstelle nicht verletzt werden darf. Rosenkenner schwören darauf, solche Wildtriebe nicht zu schneiden, sondern mit der Hand abzureißen, um auch gleich den gesamten Ansatz mitzuentfernen. Auf diese Weise bleiben keine Wildknospen bestehen. Wildtriebe werden immer nach unten abgerissen, am besten solange die Triebe noch klein und weich sind. Kerbt man unter dem Ansatz ein Messer waagrecht ein, so wird die Rinde bis hier entfernt, ohne größere Wunden an der Rose zu verursachen.

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Frühjahrsdüngung für den Rasen

Frühjahrsdüngung für den Rasen

Rasen benötigt Nährstoffe, um gesund und kräftig zu wachsen, wie jede andere Gartenpflanze auch. Dieser Nährstoffbedarf hängt jedoch im Wesentlichen von der Nutzung der Rasenfläche ab. Mindest drei Düngergaben pro Jahr sollten erfolgen: im Frühjahr, im Sommer und im Herbst. Als wichtige Bestandteile eines hochwertigen Rasendüngers gelten Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium. Sie wirken als Grundnährstoff, fördern das Wurzelwachstum, regulieren den Wasserhaushalt, stärken die Widerstandskraft der Gräser, sorgen für ein intensiv grüne Blattfarbe und bilden Zellen. Gleich  zu Beginn der Vegetationszeit, im Frühling, sollte die erste Rasendüngung erfolgen, und zwar dann, wenn das Rasenwachstum einsetzt und die ersten grünen Hälmchen zu sprießen beginnen. Normalerweise sind die Gräser durch den Winter noch schwach; erst mit dem Ansteigen der Außen- und Bodentemperaturen steigen die Pflanzensäfte nach oben und das oberirdische Wachstum kann beginnen. Rasenbesitzer wissen aus langjähriger Erfahrung, dass die Monate April und Mai hierzu am besten geeignet sind. Es dürfen Langzeitdünger gegeben werden, die während des gesamten Jahres für einen dichten, satt grünen, gesunden und wunderschönen Rasen sorgen werden, denn sie geben ihre Wirkstoffe dosiert und langsam ab.

Etwa dreieinhalb bis vier Monate später wird diese Düngung nachlassen; dann wird eine Sommerdüngung ausgebracht. Eine weitere, letzte Rasendüngung erfolgt dann in den Herbstmonaten, insbesondere auf beanspruchten Rasenflächen.


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In höheren Lagen können Spätfröste auftreten

In höheren Lagen können Spätfröste auftreten

Auch in den Frühlingsmonaten können in höheren lagen immer noch vereinzelte Spätfröste auftreten, die zu früh gesetzte Pflanzen zerstören können. Als Faustregel benutzten viele Gärtner den Termin der Eisheiligen, danach kann fast unbesorgt gesät und gepflanzt werden. Nachtfröste treten meist dann auf, wenn tagsüber wolkenloser und klarer Himmel zu sehen, die Temperatur dann in den Abendsstunden jedoch stark abfällt. Vorsicht deshalb mit allzu frühzeitig Stecken von Gladionen oder Dahlienknollen. Am besten lässt man die Pflanzen etwas vortreiben und setzt sie mitsamt dem Austrieb erst dann, wenn keine Frostgefahr mehr besteht.  Auch Sommerblumen und Gemüse sollten nicht zu früh gesät werden; Spätfröste reduzieren die Keimfähigkeit der Samen in der Erde. Häufig muss dann nachgesät werden. Auch empfindliche Pflanzen wie Rosensträucher können durch Spätfröste schwere Schäden erleiden, welche die Blühfähigkeit erheblich beeinträchtigen oder schlimmstenfalls sogar die ganze Pflanze zum Absterben bringen können.

Clevere Hobbygärtner nutzen deshalb Gewächshäuser und Frühbeete, um Tomaten, Gurken, Salatpflanzen etc. bereits zum Jahresanfang vorzusäen, teilweise schon in Pflanzschalen zu pikieren und dann sofort nach draußen ins Freiland zu setzen, sobald die Frostgefahr vorüber ist. Besonders empfindlich reagieren Erbsen, die in Hochlagen erst im Mai gesät werden sollten.

Resistent wirkende Sträucher wie z. B. Brombeeren leiden ebenso an Spätfrösten; neue Fruchtruten können Absterben. Hier sollte der Winterschutz bis mindestens Mitte April an den Pflanzen belassen werden, ebenso bei empfindlichen Blütensträuchern und Stauden. Bei intensiver Sonne kann tagsüber der Schutz abgenommen werden, um die Pflanzen besser atmen zu lassen.

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Anzucht der zweijährigen Blumen

Anzucht der zweijährigen Blumen

Zweijährige Blumen sind Pflanzen, die jetzt angesät werden müssen, aber erst im zweiten Jahr blühen. Das heißt, eigentlich brauchen die sogenannten Zweijährigen nicht ganze 2 Jahre, sondern lediglich 2 Vegetationsperiode. Sie werden jetzt im Mai oder spätestens im Juni ausgesät und blühen dann bereits im Frühjahr des darauffolgenden Jahres. Also sind sie eigentlich auch nur Einjährige mit einer Lebensspanne von nur einem Jahr oder weniger – mit dem Unterschied zu den echten Einjährigen, dass sie nicht schon im gleichen Jahr blühen, sondern einmal überwintern müssen. Die bekannten Zweijährigen unter diesen Blumenarten und –sorten werden aber heute meist in den Gärtnereien soweit verfrüht, dass sie schon im Herbst oder Winter zum Einpflanzen zur Verfügung stehen. Dazu gehören Tausendschönchen und vor allem die forstharten Stiefmütterchen. Zweijährige, die jetzt im Mai ausgesät werden können sind u.a. die Stockrosen und Malven, die Bartnelken, Fingerhut und Königskerze.

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Mit Regenwürmern den Boden lockern

Mit Regenwürmern den Boden lockern

Regenwürmer leisten im Boden beachtliches. Sie lockern den Boden auf und verdauen ihn und die darin enthaltenen Pflanzenreste zu feinkrümeliger, nährstoffreiche Erde. Ein mit Regenwürmern durchsetztes Beet liefert im Schnitt einen 2 ½mal höheren Ertrag an Gemüse als ein Vergleichsfläche ohne Regenwürmer. Wenn der Boden nicht genügend Regenwürmer enthält, kann sie an bestimmten Plätzen konzentrieren, indem man sie anlockt. Baldrianblüten, in den Boden eingearbeitet, sollen sie z.B. magisch anziehen. Oder man besorgt sie sich im Angelgeschäft. Dort gibt es sie als Lebendköder zu kaufen. Für einen Komposthaufen nimmt man stattdessen lieber Kompostwürmer. Kompostwürmer brauchen nämlich im Gegensatz zu den Regenwürmern keinen Bodenkontakt.

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Nikotin als Schädlingsbekämpfungsmittel

Nikotin als Schädlingsbekämpfungsmittel

Der Mai ist High-Noon für die Blattläuse und Schildläuse, die Blattwanzen und Wurzelläuse. Ein sehr altes und seit langem bewährtes Schädlingsmittel ist Nikotin. Also Raucher an die Front, hier können sie sich endlich einmal nützlich machen. Allerdings die Pflanzen nun nicht mit Zigaretten zuqualmen und einnebeln, sondern die reine Tabakasche sammeln und dann dick auf die Blattläuse und andere Schädlingskolonien streuen.

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Pflege von Obstbäumen und Ziergehölzen im Mai

Pflege von Obstbäumen und Ziergehölzen im Mai

Haben nach einem sehr strengen Winter einige Baumstämme Frostschäden erlitten, dann versucht man sie durch Anlegen eines Lehmverbandes zu regenerieren oder entstandene Risse durch Verstreichen mit Baumwachs zu schließen. Wurzelschösslinge aus dem Vorjahr kann man dagegen oberhalb der Wurzeln abscheiden. Frisch gesetzte Bäume, die anfangs nur lose an Pfähle angebunden waren, werden nun stärker festgezurrt. Während der Blütezeit muss man besonders die Sauerkrisch-Bäume im Auge behalten und auf die Monilla-Spitzendürre achten. Befallene Äste und Zweige müssen sofort herausgeschnitten und verbrannt werden. Das Gleiche gilt für von echtem Mehltau befallene Apfelbäume und Stachelbeersträucher. Im Mai ist auch der ideale Zeitraum für das Anpflanzen von Koniferen und immergrünen Laubgehölzen. Flachwurzelnde Nadelgehölze sollet man immer nur als Ballenware erwerben und dann auch mit dem ganzen Wurzelballen einpflanzen. Anschließend werden die Gehölze intensiv angegossen und ihre Baumscheiben mit Stroh abgedeckt.

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Steckschaum

Steckschaum ist von der Tischdekoration bis zum haltbaren Autoschmuck ein unerlässliches Hilfsmittel, um künstliche Blumen, Trockenblumen und weitere Dekoartikel stilvoll zusammenzustellen. Im Sortiment von Floristik24 wartet eine größere Auswahl an vorgeformten Gerüsten aus Steckschaum, die z. B. als Kranz oder Herz auf spezielle Ereignisse mit einem individuellen, floralen Schmuck eingehen. Natürlich wartet hier neben Steckschaum auch eine große Auswahl an Blumen und anderen Artikeln, die sich einfach in die Schaumgrundlage einstecken lassen und Ihrer Kreativität ausreichend Freiraum schenken.

Rebenmaterial

Natürliches Rebenmaterial der vielseitigen Blume Mühlenbeckia wird als dekoratives Element für zahlreiche Kränze und Arrangements geschätzt. Das luftige und leichte Wurzelmaterial lässt sich einfach formen und verarbeiten und wird in Sträußen und Kränzen als flexible Füllung geschätzt, um kleinere Lücken in einem Bouquet aufzufüllen. Hier bei Floristik24 wartet Rebenmaterial der Mühlenbeckia als natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der zu unzähligen Arrangements passt und auch Sie durch die einfache Verarbeitung und den farblich neutralen Charakter begeistern wird.

Raffiabast

Raffiabast ist eine faserige Grundlage zahlreicher Gestecke und Bouquets, der in seiner Gestalt an Stroh erinnert, jedoch deutlich flexibler und haltbarer daherkommt. Gewonnen wird Raffiabast von der gleichnamigen Palme, die nahezu ausschließlich auf Madagaskar zu finden ist und hierzulande längst durch eine Vielzahl von weiterverarbeiteten Produkten geschätzt wird. Während zahlreiche Winzer auf dünn geflochtenen Raffiabast zur Befestigung von jungen Trieben vertrauen, lässt sich das Material ebenso mühelos zu Dekozwecken einsetzen und verleiht auch Ihren Sträußen und Bouquets auf ansehnliche Weise den gewünschten Halt.

Schaumrosen

Wer den Charme und die Schönheit von Rosen liebt und diese durch ein Verblühen nicht verschwinden sehen möchte, trifft mit unseren Schaumrosen die richtige Wahl. Die stabil angefertigten Rosen stehen im Sortiment von Floristik24 in einer Vielzahl von Farben und Varianten für Sie bereit und helfen Ihnen dabei, festliche Räume und Esstische floral herzurichten. Natürlich lassen sich Schaumrosen aus unserem Sortiment auch stilvoll zusammenstellen, wobei die unvergängliche Schönheit mit weiteren Kunstblumen unseres Sortiments ergänzt werden kann.

Strohkranz

Der Strohkranz dient nicht nur in ländlichen Regionen als traditioneller Schmuck in der Erntezeit, sondern wird in Herbst und Winter auch für viele weitere Dekorationen mit Freude verwendet. Ein Strohkranz aus dem Sortiment von Floristik24 dient auch Ihnen als Grundlage für zahlreiche Gestecke in dieser markanten Form, Blumen, Früchte und Bänder lassen sich mühelos in diese flexible Grundlage einarbeiten. Natürlich können Sie den Strohkranz auch für verschiedene Ereignisse wie eine Hochzeitsfeier oder in der Trauerfloristik zum Einsatz bringen, um einen Blumenschmuck stilvoll und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.