Tipps für das Gartenjahr von und bei Floristik24

Erfahrene Hobbygärtner können bestätigen, dass man rund ums Jahr immer etwas im Garten zu tun hat. Im Frühling muss gesät und gepflanzt werden, im Sommer benötigen die Pflanzen viel Wasser, man sollte kräftig Unkraut jäten und auch die Gartenfeste nicht vergessen. Im Herbst steht dann die erfolgreiche Erntezeit an: Gemüse und Obst müssen geerntet wreden, Kräuter wollen getrocknet werden, Kompost wird ausgebracht und neu aufgeschichtet, teilweise können die Beete schon umgegraben und für das kommende Jahr vorbereitet werden, Sträucher, Bäume und Pflanzen sollten beschnitten, falls die Pflanzenart keinen Frühjahrsschnitt erfordert. Gemüse wird eingelagert, auch Gartenmöbel und Geräte müssen gereinigt und frostsicher verstaut werden. Vor dem Winter muss der Rasen nochmals gemäht werden, Wassergefäß sollten entlehrt und gereinigt werden, frostempfindliche Pflanzen müssen vor Kälte und Schnee geschützt werden. Auch die Kübelpflanzen dürfen nicht vergessen werden; sie werden meist ins Haus gebracht.

So hält jede Jahreszeit für den Gärtner ganz spezielle Arbeiten in seinem Garten bereit. In jedem Monat zeigt die Natur ein anderes Gewand, stellt neue Anforderungen und birgt neue Überraschungen. Wie wir uns im Frühjahr über die ersten Sonnenstrahlen, Schneeglöckchen und Krokusse freuen, so lieben Gärtner die Sommernatur mit Schmetterlingen, Bienen und anderen Gartentieren, mit dem ersten Rupfsalat und frischen, selbst gepflückten Erdbeeren. Endlos schön zeigt sich der Spätsommer bis in den Herbst mit frischem Obst und Gemüse, sattgrünen Bäumen und einem bunten Blumenmeer bis dann die Erntezeit ansteht und die Vorräte eingelagert werden müssen. Erst im Winter, wenn der Raureif morgens auf den Gräsern liegt und der erste Schnee Stauden und Bäume bedeckt, dürfen Gärtner ein wenig ausruhen.

Wir zeigen Ihnen in unserem Gartenkalender, welche Arbeiten zu welcher Jahreszeit bzw. in welchem Monat verrichtet werden sollten. Insbesondere Gartenanfänger sind oft unsicher, wenn es um Fragen wie Mulchen, Insektenschutz, Wintervögel, Beerensorten, Beetplanung und vieles mehr geht. Mit dem Gartenkalender haben Anfänger, Fortgeschrittene wie auch versierte Hobbygärtner immer praktische Tipps zur Hand, verständlich erklärt und leicht umsetzbar.

Gartentipp für Dezember

Weihnachtsbaum für Kübel und Garten

Weihnachtsbaum für Kübel und Garten

Wenn man den Weihnachtsbaum irgendwann im kommenden Jahr in den Garten pflanzen oder als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse bis zur nächsten Weihnachtszeit pflegen will, dann braucht man einen Baum mit Ballen. Damit der Tannenbaum später erfolgreich anwächst, sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Wurzelteller im Verhältnis zur Höhe der Fichte oder Tanne genügend ist. Und der Netzbeutel, in den Wurzelballen und Erde eingeschlagen wurde, muss prall gefüllt sein. Hängt der Beutel lose unter den Wurzeln, dann ist wenig Erde unter dem Wurzelballen oder die Erde ist völlig eingetrocknet. Nur wenn das Ballentuch voll mit feuchter Erde gefüllt ist, wird man den Baum erfolgreich anpflanzen können. Damit aber nicht bis Dreikönig oder länger warten, sondern gleich den Ballen vorsichtig aufschneiden und Baum und Wurzelballen in einen standfesten und genügend großen Kübel bis zum Wurzelhals einsetzen, mit frischer Erde auffüllen und angießen.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 40St

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20,80 € inkl. MwSt.

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Sommerflieder durch Stecklinge vermehren

Sommerflieder durch Stecklinge vermehren

Jetzt im Winter kann man den Sommerflieder recht einfach durch Stecklinge vermehren. Dazu schneidet man von gut gewachsenen, einjährigen Trieben etwa 20cm lange Stücke ab und steckt sie bis etwa zur Hälfte in einen Topf mit Blumenerde und zwar so und zwar so, dass sich an dem aus dem oberen, aus der Erde ragenden Ende wenigstens eine Knospe befindet. Der Pflanztopf wird frostfrei überwinter und die Erde immer mäßig feucht gehalten. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man auch eine Haube aus transparenter Plastikfolie über den Topf stülpen, wie dies bei der vegetativen Vermehrung allgemein üblich ist. Bis zum Frühjahr sollten die Stecklinge bewurzelt sein. Dann kann man sie an Ort und Stelle ins Freiland setzen. Genauso kann man übrigens auch Forsythien und Schneeball vegetativ über die Wintermonate vermehren.

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Celaflor Schädlingsfrei Obst und Gemüse 750ml

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12,65 € inkl. MwSt.

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Gewächshaus mit Noppenfolie und Styroporplatten isolieren

Gewächshaus mit Noppenfolie und Styroporplatten isolieren

Gewächshäuser gehören laut Hobbygärtnern zu den besten Erfindungen. Man kann durch Anzucht im Gewächshaus bis zu acht Wochen früher ernten und sogar Palmen und andere Exoten problemlos überwintern. Im Winter sollten Gewächshäuser in nordeuropäischen Ländern jedoch mit einem Frostschutz versehen werden.
Solche Insolierung senken bei beheizten Gewächshäusern die Kosten ganz erheblich. Bei unbeheizten Gewächshäusern wird ein effizienter Kälteschutz erreicht, so dass die Innentemperaturen nicht in den Frostbereich absinken können. Da Isolierung jedoch erfahrungsgemäß den Luftaustausch im Gewächshaus vermindert, muss auf eine ausreichende Lüftung und Luftentfeuchtung geachtet werden. Temperaturschocks schaden den Pflanzen. Nachts müssen die Fenster des Gewächshauses auf jeden Fall wieder geschlossen werden; auch Zugluft darf nicht entstehen.

Große Gewächshäuser sollten von der Innenseite aus isoliert werden, kleine Gewächshäuser isoliert man besser von außen. Als exzellente Isoliermaterialien haben sich Noppenfolie und Styroporplatten erwiesen. Noppenfolie besitzt den Vorteil, dass sie durchsichtig ist und ausreichend Licht einfallen lässt, während Styroporplatten zusätzlich verdunkeln.

Material vom Meter ist preislich wesentlich günstiger und kann sogar online gekauft werden. Experten verkleben Folie wie auch Styroporplatten mit Heißkleber auf aufmontierbaren Befestigungshaken. Klebeband löst sich durch entstehendes Kondenswasser und Kälte häufig ab.

Zuerst müssen die Flächen des Gewächshauses gründlich gereinigt werden, insbesondere auf der Außenseite. Schmutz reduziert zusätzlich die Lichtmenge. Zuerst werden die Längsseiten bearbeitet, danach die kürzeren Querseiten des Gewächshauses. Wasser muss leicht abfließen können; Ansatzstellen müssen großzügig überlappt werden. Im Frühjahr wird die Isolierung dann abgenommen, gereinigt und aufbewahrt.

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Celaflor Rasen-Unkrautfrei Anicon-Ultra 250ml

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16,45 € inkl. MwSt.

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Vögel nur füttern bei Schnee oder Frost

Vögel nur füttern bei Schnee oder Frost

Während der kalten Winterzeit freuen sich die meisten Gartenbesitzer über die zahlreichen Besuche der kleinen und großen gefiederten Gesellen, die während des Sommers fleißig die Schädlinge vertilgt haben und nun hungrig auf Nahrungssuche gehen. Immer wieder taucht die Frage auf: Soll man die Tierchen füttern oder lieber nicht? Vogelexperten raten, die Vögel wirklich nur bei Schnee oder Frost zu füttern, denn dann finden sie unter der geschlossenen Schneedecke kaum noch Nahrung oder sind nur schwerlich in der Lage, den tiefgefrorenen Boden aufzupicken, um auf Nahrungssuche zu gehen. Schädlinge sind kaum noch vorhanden, sodass die Tiere meist auf ausgefallene Samen angewiesen sind. Natürliche Hecken gibt es in der freien Natur heutzutage kaum noch, sodass die Tiere in Winter immer häufiger ums Überleben kämpfen müssen.
Empfohlen werden automatisch nachlaufende Futtersilos, die nicht täglich gereinigt werden müssen. Gekaufte oder selbst gebastelte Vogelhäuschen müssen regelmäßig gereinigt werden, damit keine Krankheiten übertragen werden können. Auch lauwarmes Wasser muss täglich erneuert werden. Futterstellen sollten hoch hängen, damit Katzen und andere Jäger sie nicht erreichen. Eine Terrasse wäre ein idealer Platz, denn hier sind kleinere Vögel vor Raubvögeln geschützt.

Als Futter eigenen sich Körner wie Sonnenblumenkerne oder Saaten, dazu Haferflocken, Nüsse und Rosinen. Auch Obst wird gerne angenommen. Salzige Essensreste oder Brot sollten nicht gegeben werden, denn sie quellen im Magen auf und können die Tiere töten.

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Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 400ml

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32,85 € inkl. MwSt.

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Beerenobststräucher vor Frost schützen

Beerenobststräucher vor Frost schützen

Selbst in der Winterzeit haben Hobbygärtner noch jede Menge im Garten  zu tun. Obwohl die Ernte bereits eingebracht ist und der Garten so langsam zur Ruhe kommt, müssen die Pflanzen noch auf den Winter vorbereitet werden. Empfindliche Stauden, Frühbeete und auch Beerenobststräucher müssen vor Frost geschützt werden. Beerenobststräucher können schnell durch das Umwickeln mit Kokosmatten, Jutesäcken, Jutestoff oder speziellen Kältevliesen umwickelt werden. Man achte darauf, solche Schutzhüllen sorgsam zu befestigen, z. B. mit Klebeband, Bändern oder festem Kordel, damit diese bei Regen und Wind nicht davongetragen werden oder bei Schnee in sich zusammensinken. Besonders junge Beerenobststräucher sind für einen solchen Winterschutz dankbar, denn sie sind weniger kräftig und tragen schneller Kälteschäden davon. Bei Schneefall sollte dieser am nächsten Tag von den Schutzmatten oder Folien entfernt werden. Erhältlich sind u.a. speziell vorgefertigte Schutzhüllen in Haubenform, welche lediglich über die Sträucher gestülpt und befestigt werden müssen. Sie eignen sich übrigens auch für Rosensträucher. Idealerweise werden empfindliche Beerenobststräucher bei ihrer Pflanzung gleich an Hauswänden oder Garagen entlang gesetzt, was ebenfalls einen gewissen Schutz bietet.
Bei Beerenobststräuchern dürfen zusätzlich die Wurzeln mit Laub, Reisig, Tannenzweigen oder Mulch abgeschnitten werden. Viele Hobbygärtner schneiden die Sträucher vor dem dicken Winter auch noch etwas zurück, damit die Triebe nicht zu sehr erfrieren. Der Rest wird dann erst im Frühjahr entfernt.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 20St

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12,30 € inkl. MwSt.

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Den Rasen möglichst nicht betreten

Den Rasen möglichst nicht betreten

Erfahrene Rasenbesitzer halten sich im Winter strikt an die einfache Regel: Rasen betreten verboten! In den kalten Wintermonaten frieren die feinen Grashalme sehr schnell und brechen beim Betreten ab. Hierdurch verdichtet sich die Bodenstruktur und es kommt im Rasenbereich zu kahlen Stellen. Im nächsten Frühjahr werden dann regelmäßig Nachsaaten erforderlich. Fälschlicherweise glauben viele Gartenbesitzer, dass der Rasen bei Sonne aufgetaut ist; dies ist jedoch leider meistens nicht der Fall, denn der Boden kann tief durchgefroren sein, auch wenn die Wintersonne scheint. Man sollte also im Winter immer versuchen, den Rasen überhaupt nicht zu betreten, sondern lediglich die Wege zu benutzen. Notfalls müssen einige Trittplatten gelegt werden, falls es unvermeidlich sein sollte, den Rasen zu betreten. Auch gelegte Holzpaletten schädigen wesentlich weniger als das Darauftreten.
Bereits Raureif kann das Gras stark beschädigen, denn die Halme werden ebenfalls brüchig. Fußtritte sind noch lange Zeit danach sichtbar und haben die Bodenstruktur wie auch die Graspflanzen bereits geschädigt. Auch Schnee schützt den Rasen nicht vor Fußabdrücken. Regelmäßig bilden sich hier sogar Pilze, danach Fäulnis und bald darauf braungraue Flecken, bekannt als Schneeschimmel. Die Schäden sind meist langwierig. Minusgrade lassen das Wasser in den Pflanzenzellen gefrieren, sodass bereits ohne Betreten Schäden entstehen; bei Betreten werden diese Schäden jedoch vervielfacht.


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Celaflor Hunde- und Katzen-Stopp 500ml

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14,95 € inkl. MwSt.

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Leere Balkonkästen mit Tannen und Hagebuttenzweigen dekorieren

Leere Balkonkästen mit Tannen und Hagebuttenzweigen dekorieren

Der Garten ist fast leergeräumt, die Ernte eingebracht, die Beete schon bestellt. Nun müssten noch die Balkonkästen eingemottet werden. Reinigen, zerstörte Kästen gleich dem Recycleprozess zuführen und einwintern. Aber wohin mit den vielen Kästen. Möglicherweise findet sich ein Plätzchen im Geräteschuppen oder der Garage. Nun sehen Garten und Balkon jedoch leer aus ...
Wie wäre es in diesem Winter mit einer attraktiven Abwechslung: Dekorieren Sie Ihre leeren Balkonkästen mit Tannen, Zapfen und Hagebuttenzweigen! Leicht dekorieren lassen sich Balkonkästen, indem man sie innen mit Steckschwämmen bestückt, welche mit einem einfachen Messer exakt auf die Größe der Kästen zugeschnitten werden können. Nun kann man Tannenzweige und Hagebuttenzweige nach Belieben hineinstecken, kurze und lange Zweige variieren, Tannenzapfen zufügen und vieles mehr. Tannenzweige lassen sich natürlich auf mit Farbspray verzieren, z. B. in Weiß, Gold, Blau oder Silber, um sie danach mit bunten Kugeln zu bestücken. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn Deko-Material gibt es in reicher Auswahl. Unter anderem sind liebliche Weihnachtsfiguren erhältlich, kleine Kerzen, Früchte, Tierfiguren, Filzdekoration, bunte Bänder, Schleifen und vieles mehr. Mit etwas Draht, einer Zange oder einer Schere lassen sich hier wahre Kunstwerke schaffen, z. B. kleine Bäumchen oder ein Weihnachtskalender im Blumenkasten.
Die dekorierten Balkonkästen finden Platz im Flur, im Büro, eim Eingangsbereich, auf der Terrasse oder mitten im Garten. Vielleicht auch eine ausgefallene Geschenkidee, komplettiert mit einer Dose selbstgemachter Kekse, Krippenfiguren, Kunstvögeln oder einem Gartengutschein.

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Lagergemüse einmal in der Woche auf Fäulnis kontrollieren

Lagergemüse einmal in der Woche auf Fäulnis kontrollieren

Stolz können Hobbygärtner ihr volles Obst- und Gemüselager vorzeigen. Meist steht ein Kellerraum zur Verfügung oder ein frostfreier Garagenraum, in dem die Vorräte aufbewahrt werden können. Lagergemüse darf selbstverständlich auf in Erdmieten oder Sand eingeschlagen werden, wie u.a. Kohl, Zichorie oder Karotten. Hier halten sich Gemüse bis etwa Ende Januar knackig und frisch. Kartoffeln und Wurzelgemüse verbringen den Winter am besten in kühlen Erdkellern von drei bis fünf Grad, welche eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 60 % besitzen dürfen. Eingelagerte Gemüse müssen jedoch regelmäßig auf Fäulnis kontrolliert werden, und zwar einmal in der Woche. Auch bei Äpfeln und Birnen sollte dies so gehalten werden. Sanft kann man Obst und Gemüse umschichten, jedoch nicht werfen oder stoßen. Eine einzige nicht entdeckte, faule Kartoffel kann die gesamte Ernte in kürzester Zeit zerstören.
Hobbygärtner sollten jedoch noch einige weitere Punkte beachten, den Vorratsbildung beginnt bereits bei der Ernte: Geerntet werden sollte an einem möglichst sonnigen Tag, damit die Gemüse trocken sind. Feuchte Gemüse bilden Pilze und andere Lagerkrankheiten. Bei Sellerie, Rettich und Kohlrüben wird das Kraut entfernt, bei Zichorie und Schwarzwurzeln dürfen einige Zentimeter der Blätter stehen bleiben. Selbstverständlich dürfen nur unbeschädigte Gemüse eingelagert werden. Bei der Ernte verletzte oder angeschnittene Gemüse müssen sofort verarbeitet werden und eignen sich auf keinen Fall zum Lagern.


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Pflanzen unter Glas bei Trüber Witterung nur sparsam gießen

Pflanzen unter Glas bei Trüber Witterung nur sparsam gießen

Pflanzen unter Glas müssen ebenso regelmäßig gegossen werden, wie die Pflanzen, die direkt im Gartenboden sitzen. Vorsicht ist jedoch bei trüber Witterung, besonders in den Wintermonaten, geboten. Hier befinden sich die Pflanzen bereits in der Ausruhphase, um zu regenerieren. Sie benötigen deshalb auch weniger Wasser und sollten auf keinen Fall mehr Düngergaben erhalten. Das Gießen ist ebenfalls von den Außentemperaturen abhängig: Je kälter, desto weniger muss gegossen werden; dies gilt auch für Pflanzen unter Gras, denn der gesamte Boden ist nun kälter. Alle Pflanzen haben während dieser Zeit auf Sparflamme geschaltet. Hohe Wassermengen würden eher schaden, da Fäulnis entstehen kann. Dennoch dürfen die Pflanzen nicht vollständig austrocknen. Der Boden darf an der Oberfläche stets noch leicht feucht sein, jedoch nicht zu feucht, damit sich keine Eiskristalle bilden können.
Während der trüben Wintertage wachsen die Pflanzen kaum noch, sondern erst wieder bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Weder hohe Wassergaben noch hohe Düngergaben würden hier etwas nützen, sondern sogar eher Schaden zufügen. Selbstverständlich benötigen größere Pflanzen ein wenig mehr Wasser als kleine Pflanzen.

Ebenfalls muss auf ausreichende Belüftung des Frühbeetes oder Glashauses geachtet werden, damit entstandene Kondensflüssigkeit entweichen kann. Bei Temperaturen über Null darf kräftig gelüftet werden, um Licht und Luft an die Pflanzen zu lassen; nur Wasser reicht nicht aus.

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Frostschäden vermeiden

Es mag auf den ersten Blick unwahrscheinlich erscheinen, aber auch die Sonne kann im Winter Fortschäden anrichten. Wenn z.B. die Mittagssonne auf die nach Süden weisende Seite eines Obstbaumes scheint, dann können die Temperaturen auf der dieser Oberfläche um 10, manchmal sogar bis zu 20oC höher liegen als auf der Nordseite des Stammes. Dadurch beginnt der der Saft in den Leitgeweben auf der Südseite eher zu fließen als auf der immer noch kalten Nordseite. Damit ist auch der Wassergehalt auf der Südseite unter der Rinde höher, und wenn es dann nachts wieder der Frost einsetzt, werden diese Partien der Baumrinde zerstört. Im Frühjahr löst sich dann diese abgestorbende Rinde vom Baum ab. Auf ähnliche Weise entstehen durch die Temperaturunterschiede zwischen Süd- und Nordseite Spannungen im Holz. Das kann sogar so weit gehen, dass es dann den ganzen Stamm zerreißt. Oder es entstehen zumindest Risse in Rinde und Holz. Und die sind eine leichte Eingangspforte für Pflanzenschädlinge, Pilzbefall und Krankheitskeime aller Art. Besonders gefährdet sind im Winter die noch dünnen, jungen Stämme. Deshalb sollte man sie mit einer Hülle vor den Sonnenstrahlen schützen, z.B. durch eine Matte aus Schilfrohe, die man um den Stamm legt und mit einem Draht zusammen bindet.

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Winterliche Arbeiten im Steingarten

Viele Stauden und Polsterpflanzen im Steingarten müssen zwar im Spätherbst nicht ins Winterquartier, weil sie Schneebedeckung und geringe Fröste unbeschadet überstehen, man deckt sie aber sicherheitshalber mit etwas Reisig ab, weniger um sie vor Frost als vor der Wintersonnen zu schützen. Auch Zwiebel- und Knollengewächse, die jetzt schon ihre ersten Spitzen aus dem Boden zeigen, sollten ebenfalls etwas abgedeckt werden. Ihnen macht zwar winterlicher Frost nichts aus, aber ein Wechsel zwischen wärmeren, sonnigen Tagen und dunklen, stürmisch-frostigen Wintertagen zehrt an ihren Kräften und verkürzt im Frühjahr die Blütezeit. Es gibt eine ganze Reihe immergrüne Polsterpflanze wie zum Beispiel die polsterbildende Glockenblume Campanula portenschlagina; sie dürfen nur ganz leicht abgedeckt werden, sonst fangen sie an zu faulen. Umgekehrt könnten sie unter den Strahlen der Wintersonnen an Tagen ohne Schneebedeckung leicht vertrocknen. Man wässert sie am besten zuvor noch einmal gründlich und deckt dann nur ihren Wurzelbereich, also nicht die Laubblätter mit Reisig ab. Viele Steingartenpflanzen, darunter die meisten Hochgebirgsarten, sind Kaltkeimer. Sie werden jetzt in Schalen ausgesät und ins Freie gestellt. Schneebedeckung macht ihnen nichts aus. Sie brauchen die Frosttage und können dann erst mit den allmählich wieder ansteigenden Temperaturen im ersten Frühling keimen.

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Weihnachtssterne erneut zum Blühen bringen

Weihnachtssterne erneut zum Blühen bringen

Die meisten Leute „entsorgen“ ihren Weihnachtsstern nach den Weihnachtstagen, sobald er abgeblüht ist, das Pflänzchen war ja auch billig, da lohnt sich keine Weiterkultur!? Eigentlich schade, denn mit einigen Tricks kann man aus dem billigen „Einwegpflänzchen“ aus dem Supermarkt eine stattliche Staude ziehen und im nächsten Winter wieder zum Blühen bringen. Dazu entfernt zunächst man alle verwelkten Hochblätter (die bilden nämlich die rote Scheinblüte, die eigentlichen Blüten sind ja winzig klein) und stellt die Pflanze für einige Wochen in einen unbeheizten Raum bei wenig mehr als 12oC. In dieser Zeit wird nur wenig gegossen. Nach 2 bis 3 Wochen kann man die Pflanze um die Hälfte zurückschneiden, umtopfen und dann etwas heller und wärmer stellen (ab 15 bis 18oC), die Blumenerde mäßig feucht halten und mit einem Langzeitdünger (Düngerstäbchen) versorgen. . Ab Mai setzt man dann die Pflanze ins Freiland, ins Staudenbeet oder sonst einen sonnigen, windgeschützten Platz im Garten. Der Boden sollet humusreich, aber gut wasserdurchlässig sein, sodass sich keine Staunässe bilden kann. Innerhalb weniger Wochen wird der Weihnachtsstern zu einer stattlichen Staude heranwachsen. In vollem Sonnenlicht bleiben die Laubblätter sattgrün: Interessanterweise beginnen sich nun die Äste der Pflanze dunkelrot zu verfärben. Weihnachtssterne sind in unseren Breiten nicht winterhart; deshalb holt man die Pflanze im Herbst vor Beginn der ersten Nachtfröste wieder ins Haus und pflanzt sie einen genügend großen Topf. Die Pflanze wird zunächst an einem mäßig warmen, aber hellen Platz, z.B. im Wintergarten, weiter gepflegt. Doch nur unter Kurztagbedingungen wird die Pflanze wieder rechtzeitig zu Weihnachten in leuchtendem Rot erstrahlen. Dazu dunkelt man die Pflanze spätestens 8 Wochen vor Weihnachten jeweils für mindestens 14 Stunden völlig ab, indem man einen dunklen, lichtdurchlässigen Eimer, eine schwarze Haube oder etwas Ähnliches überstülpt. Tagsüber, so zwischen 8 und 16 Uhr, wird die „Verdunkelung“ abgenommen. Etwa 2 Wochen vor Weihnachten lässt man die Haube völlig weg, und der Weihnachtsstern entwickelt neue, leuchtend rote Hochblätter.

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Celaflor Ameisen-Mittel 300g

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10,10 € inkl. MwSt.

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Schnee vom Gewächshaus entfernen: Lichtmangel!

Schnee vom Gewächshaus entfernen: Lichtmangel!

Endlich Winter: Der Frost ist da, der erste Schnee ist gefallen. Hobbygärtner werden nun allerdings noch ein wenig mehr Arbeit haben, denn der Schnee muss vom Gewächshaus entfernt werden. Nicht nur, dass Schnee ein erhebliches Gewicht hat und sogar Gewächshausdächer eindrücken kann. Schnee verdunkelt das Innere des Gewächshauses und nimmt den Pflanzen so das erforderlicheLicht zum Wachsen und Überleben. Selbst wenn Schneee nur kurze Zeit auf dem Dach eines Gewächshauses liegenbleibt, wird der Lichteinfall bereits erheblich beeinträchtigt. Falls die Sonne den Schnee nicht am selben Tag zum Abtauen bringt, muss dieser per Hand entfernt werden. Dies lässt sich am besten mit einer speziellen Dachreiniger oder Dach-Schneeräumer vornehmen, welche eine biegsame Gummilippe besitzt, sodass am Gewächshaus keinerlei Beschädigungen auftreten. Zudem sind solche Arbeitsgeräte mit einem äußerst praktischem ausziehbaren Teleskopstiel versehen. Mit einem normalen Besen kann die Arbeit etwas mühsamer sein.

Mit dem Schnee gelangen meist auch Staub- und Rußpartikel auf das Dach, sodass hierdurch noch weniger Licht einfallen kann und erhebliche Verschmutzungen entstehen, die ebenfalls so rasch wie möglich vom Dach entfernt werden sollten.

Am pflegeleichtesten sind Gewächshäuser mit Polykarbonatplatten, Stegdoppelplatten oder Stegdreifachplatten, die aufgrund ihrer Dicke Schneelasten besser aushalten. Glasplatten bergen ein nicht unerhebliches Bruchrisiko, besonders im Winter bzw. bei der Reinigung.

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Celaflor Naturen Leimring 2,5m

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9,30 € inkl. MwSt.

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Alle Gartenschläuche und Wasserleitungen entleeren und frostsicher aufbewahren

Alle Gartenschläuche und Wasserleitungen entleeren und frostsicher aufbewahren

Vor dem Einbruch des Winters sollten Hobbygärtner dringend noch einige wichtige Arbeiten im und um den Garten herum erledigt. So muss nicht nur der Rasen ein letztes Mal gemäht werden, sondern auch empfindliche Pflanzen vor Frost geschützt und die Kübel nach innen verbracht werden. Auf keinen Fall vergessen werden dürfen die Wasserbehälter. Alle Wasserfässer müssen ausgelehrt und am besten umgedreht werden, damit keinerlei Wasser mehr enthalten ist. Auch Gartenschläuche und Wasserleitungen müssen vollständig entlehrt und frostsicher aufbewahrt werden. Sollte Wasser in den Leitungen oder Schläuchen zurückgeblieben sein, können diese über Nacht durch einen einzigen Tieffrost aufplatzen! Frostsicheres Aufbewahren ist ebenso wichtig, den durch Frost wird das Material beschädigt. Es wird spröde und rissig, verschleißt schneller.
Bei dieser Gelegenheit sollten auch Wasserpumpen abgedeckt werden. Experten empfehlen zudem, die Absperrventile im Keller vollständig zu schließen, um jegliche Wassertropfen in den Rohren zu vermeiden, denn auch dies kann bereits zu Rissen in den Rohren führen, die sich schlimmstenfalls in der Wand befinden. Bei der Suche nach der offenen Stelle muss später die gesamte Wand geöffnet werden. Erst im Frühjahr sollten die Absperrventile wieder geöffnet werden, um jegliche Probleme durch Frost zu vermeiden.
Auch Außenanschlüsse sollten entleert und abgesperrt werden, denn immer wieder kommt es durch strenge Nachtfröste (teilweise schon im November) zu Schäden mit nachfolgenden teuren Reparaturen an den Geräten. Wartungsfrei sind lediglich selbst entleerende Wasserhähne.

Wasserschläuche werden komplett ausgelehrt, gereinigt, aufgerollt und am besten auf einer alten Autofelge an die Innenwand der Garage gehängt. 

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Celaflor® Schädlingfrei Careo® Konzentrat für Gemüse 100ml

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14,25 € inkl. MwSt.

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Hecken an Straßen vor Salzhaltigem Spritzwasser schützen

Hecken an Straßen vor Salzhaltigem Spritzwasser schützen

Hobbygärtner kennen die gravierenden Probleme, welche Streusalze auf Heckenpflanzen hinterlassen können. Die Pflanzen werden braun oder fleckig, teilweise dürr und sterben sogar komplett an. Auch Tauwasser trägt noch auf der Straße befindliche Salze an die Wurzeln heran. Besonders gefährdet sind jedoch Heckenpflanzen, die dicht an der Straße sitzen und täglich salzhaltiges Spritzwasser abgekommen. Man stellt die Folgen dann regelmäßig erst im nächsten Frühjahr fest: Die Pflanze will nicht mehr so recht wachsen, Teile beginnen abzusterben, die Blätter treiben nicht aus oder fallen verfrüht ab. Am schlimmsten vertroffen sind immergrüne Gehölze. In Extremfällen kann sogar der Boden durch die Streusalze unfruchtbar werden.
Wer einen Garten dicht an einer stark befahrenen Straße besitzt, sollte den Gartenbereich durch eine Sichtschutzwand schützen. Ideal wäre es ebenfalls, wenn der Garten etwas höher liegen würde. Zusätzlich darf mit einer kleinen Steinmauern oder Ziegelschicht geschützt werden. Experten empfehlen eine Mindesthöhe von 20 cm, damit bei Schneeräumungen kein Schnee in den Garten geworfen wird. Als beste Lösung werden jedoch höhere Schutzwände angesehen. Palisaden aus Holz verschaffen einen überaus attraktiven Anblick. Neu auf dem Markt sind zudem verrottungsbeständige und feste Kunststoffgewebe, welche als Zaunblenden fungieren können. Auch sie sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich, werden einfach über den Drahtzaun gespannt und an den Pfosten befestigt.

Wer selbst seine Gehwege streut, sollte auf Salz verzichten. Sand, Sägemehl und Split sind erfolgreiche Maßnahmen gegen Rutschgefahr durch Eis und Schnee.

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Celaflor Maulwurf-Frei 75g

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Frühbeete gegen Frost mit Schilfmatten abdecken

Frühbeete gegen Frost mit Schilfmatten abdecken

Frühbeete sind eine feine Sache: Man kann sage und schreibe bis zu zwei Monate früher ernten. Nicht nur Salat und Radieschen, auch Tomaten gedeihen prächtig. Während der kalten Winterzeit sollten die Frühbeete jedoch gegen Frost geschützt werden. In alten Bauerngärten wird dies häufig mit Jutesäcken vorgenommen.
Wesentlich praktischer zum Schutz der Frühbeete sind jedoch Schilfmatten. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und können sogar auf Maß zugeschnitten werden. Vor dem ersten Nachtfrost sollten die Frühbeete mit solchen Schilfmatten abgedeckt werden. Idealerweise werden die Matten ringsrum mit einigen Steinen beschwert oder mit Krampen befestigt. Auf diese Weise lassen sich auch kälteempfindliche Setzlinge schützen. Gleichzeitig schützen die Schilfmatten vor Schneefall. Sobald es die Temperaturen zulassen, dürfen die Schilfmatten tagsüber entfernt werden, um Luft und Licht an die Pflanzen zu lassen. Es dürfen jedoch keine Minusgrade herrschen; Experten empfehlen sogar, Temperaturen über fünf Grad abzuwarten, um jegliche Kälteschäden an den Pflanzen zu vermeiden. Abends müssen die Schilfmatten wieder aufgelegt werden, da die Temperaturen nachts schnell unter den Gefrierpunkt fallen können.
Schilfmatten sind nicht nur sehr attraktiv, sondern auch wesentlich ökologischer als häufig benutzte Plastikfolie, die schnell zerschleißen können und oftmals Wind nicht standhalten. Gärtner stellen meist auch fest, dass sich aufgrund der Schilfmattenzusatzes kaum noch Schädlinge einstellen.

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Celaflor Maus- u. Rattenfallen Gel 28g

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Pflanzenschutzmittel frostfrei lagern

Pflanzenschutzmittel frostfrei lagern

Die meisten Leute lesen Gebrauchsanweisungen nur sehr unzureichend. Erfahrene Hobbygärtner wissen jedoch, dass auch die meisten Pflanzenschutzmittel frostempfindlich sind und deshalb weder Frost noch großer Hitze ausgesetzt werden sollten. Wirkstoffe können sich zersetzen, aufflocken oder auch unwirksam werden. Pflanzenschutzmittel müssen daher bei gleichbleibenden Temperaturen, möglichst kühl, aufbewahrt werden, am besten in der Garage oder einem kühlen Kellerraum. Des Weiteren sollte unbedingt darauf geachtet werden, solche Mittel niemals neben Lebensmitteln aufzubewahren und immer für Kinder unzugänglich!
Sollte man feststellen, dass sich die Struktur des Pflanzenschutzmittels verändert fest, das Produkt flockig geworden ist oder besonders übel riecht, muss es weggeworfen werden, denn es kann ansonsten den Pflanzen gravierende Schäden zufügen. Pflanzenschutzmittel gehören beim Entsorgen immer in den Sondermüll und dürfen auf keinen Fall in der Toilette oder im normalen Hausmüll entsorgt werden.
Bei der Lagerung ist ferner darauf zu achten, dass viele Pflanzenschutzmittel zu den wassergefährdenden Stoffen bzw. zu den Giftstoffen gehören, brennbar sind und deshalb besonderen Verordnungen unterliegen. Solche Produkte sollten zudem immer in ihrer Originalverpackung verbleiben; beim Ausbringen wird das Tragen von Handschuhen empfohlen.

Werden Pflanzenschutzprodukte in nicht frostsicheren Räumlichkeiten aufbewahrt, dehnt sich die Flüssigkeit aus und kann hierdurch den Behälter sprengen. Auslaufen kann dann meist nicht verhindert werden; bei starken Produkten kann es zu Verätzungen kommen.

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Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol 16ml

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17,05 € inkl. MwSt.

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Zwiebelblumen in Töpfen vor Nässe schützen

Zwiebelblumen in Töpfen vor Nässe schützen

Zwiebelblumen gehören laut Statistiken zu den Lieblingsblumen der Deutschen und sind fast in jedem Vorgarten, Garten oder als Kübelpflanzung zu finden. Zwiebelblumen in Töpfen benötigt während der Herbst- und Winterzeit besondere Pflege und besondern Schutz. Wegen der relativ großen Temperaturschwankungen sollten die Pflanzgefäße zuerst an eine geschützt Hauswand umgestellt werden oder am besten in einer Ecke Platz finden. Sicherheitshalber schützt man die Pflanzen auch gleichzeitig vor Wind und Nässe. Bei starken Regenfällen sollten die Zwiebelblumen in Töpfen unter einem Dach (z. B. Terrasse) Schutz finden. Bei Einbruch der Nachtfröste raten Experten, Zwiebelblumen in Kübeln und Töpfen mit Bambusmanschetten zu schützen. Die relativ preisgünstigen Manschetten werden einfach direkt um die Töpfe gelegt und mittels eines Klebebandes, Kordels oder Gummibandes gegen Abrutschen gesichert. Durch anhaltenen Regen kann dieser Schutz jedoch feucht werden, sodass sich darunter Schimmel bildet und Fäulnis eintritt. An sonnigen Tagen sollte daher dieser Schutz wieder abgenommen werden, damit Pflanze und Topf trocknen können.

Ebenfalls wichtig ist eine gute Drainage im Topf. Hier kann der Pflanzerde etwas Sand beigefügt werden. Versierte Hobbygärtner geben jedoch Kieselsteine in das untere Drittel der Pflanztopfes. Zwiebeln von Tulpen, Osterglocken, Narzissen wie auch Hyazinthen und Schneeglöckchen oder Blausterne vertragen keine Staunässe; die Knollen faulen ansonsten.

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Vom Dezember bis Januar Zimmerpflanzen nicht düngen

Vom Dezember bis Januar Zimmerpflanzen nicht düngen

Während ihrer Winterpause benötigen Gartenpflanzen wesentlich weniger Pflege und Wasser. Sie sollten  zudem keinen Dünger mehr erhalten; dies würde sich eher schädlich auf die Pflanzen auswirken. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere Zimmerpflanzen. Während der Winterzeit befinden sich die Pflanzen in einer Art „Winterruhe“, ihrer Ruhephase und Regenerationszeit. Erst im Frühling, wenn sie in die Wachstumsphase eintreten, darf wieder angemessen gedüngt werden. Viele unerfahrene Hobbygärtner stehen bei der Frage des Düngens vor einem fast unlösbaren Problem. Während der Winterzeit sind die Pflanzen erfahrungsgemäß nicht in der Lage, Nährstoffe aufzunehmen. Düngergabe wäre somit reine Geldverschwendung. Zwischen Oktober und März, ganz besonders jedoch in den eigentlichen Wintermonaten sollte auf Düngergaben verzichtet werden. Wer dennoch düngt, riskiert sogar Pflanzenschäden, so die Expertenmeinung. Ein Zuviel an Dünger lässt das Pflanzengewebe laut Fachleuten schwammig werden und kann schlimmstenfalls die Pflanze zum Absterben bringen. Auch vertrockene Blätter können ein Anzeichen dafür sein, dass man es mit dem Dünger zu gut gemeint hat oder in einfach zur falschen Zeit gegeben hat. Ein gutes Pflanzensubstrat reicht in den Wintermonaten vollkommen aus. Wesentlich wichtiger ist es, dass die empfindlichen Pflanzen während der dunkleren und kälteren Wintermonate ausreichend Licht erhalten. Gedüngt wird dann erst wieder im Frühling oder dann, wenn die Pflanze ihre ersten Blüten zeigt.

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Zeit für die Gartenplanung

Zeit für die Gartenplanung

Winterzeit bedeutet Zeit für Gartenplanung. Alles ist geerntet, der Rasen ein letztes Mal gemäht worden, der Mulch wurde unter die Bäume verteilt, der Teich in seinen Winterschlaf versetzt. Nun können Hobbygärter ein wenig ausruhen und sich mit der Planung für das kommende Gartenjahr beschäftigen. Was soll verändert werden, was kann verbessert werden? Gartenplanung kann mittels eines Gartenprogramms, einem Online-Gartenplaner auch auch einfach ganz unkonventionell mittels eines Karopapiers, Bleistift und Radiergummi erfolgen. Sollte wird die Grundstücksgröße aufs Papier übertragen, z. B. im Maßstab 1:10. Danach sollte eine Bestandsaufnahme erfolgen: Hier müssten bereits vorhandene Bäume, Treppen, Zäune, Gartenhütten, Rankgitter, Terrassen etc. jedoch auch Kompost eingezeichnet werden.
Pflanzen, Bäume, Sträucher, jedoch  auch Wege, Teich, Gartenbänke und Beleuchtung kann man dann ebenfalls maßstabgetreu ausschneiden und auf dem Papier hin-und-her-schieben. Berücksichtigt werden muss bei dieser „Papierpflanzung“ die endgültige Wuchshöhe bzw. Breite der Pflanzen, insbesondere der Kletterpflanzen. Gartenplaner stellen diesbezüglich eine wunderbare Hilfe dar. Auf diese Weise lassen sich auch Obstpflanzungen, Kräuterecke und Gemüsegarten planen.

Als weiterer Faktor muss die zur Verfügung stehende Zeit kalkuliert werden. Je mehr gepflanzt wird, desto mehr Arbeit wird man später haben. Geplant werden können deshalb gleichfalls Bewässerungsanlagen, Brunnen und Teiche. Sicherlich wird man sich für eine Stilrichtung entscheiden müssen, es gibt u.a. Nutzgärten, Bauerngärten, englische Gärten, japanische Gärten und mehr. Hieran angepasst werden können die Gartenwege, Zäune, Brunnen, Gartendekoration, Sitzecken, Gartenhäuser und der Terrassenbereich. Auch die Auswahl der Pflanzen kann hiervon abhängen. Manchmal merkt man erst nach einiger Zeit, dass ein Grillplatz, Naturpool, Sonnenwiese oder Sandkasten fehlen. Mittels Gartenplaner lässt sich in Sekundenschnelle feststellen, ob noch ausreichend Platz für die Pergola, das Hochbeet, die Laube, das Rosenbeet, den Bachlauf oder die Sitzgruppe ist. PS: Ruhezone nicht vergessen!


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Wurzeln vor Forst schützen

Auch wenn im Spätherbst das Laub fällt und kein Zweiglein mehr sich regt, Obstbäume und Zierghölze sind nur scheinbar in der Winterstarre. Im Boden unter der Erde geht das Leben weiter. Die Wurzeln halten die Pflanzen auch im Winter hindurch am Leben. Deshalb muss man vor allem die Wurzeln vor Frostschäden schützen. Den besten und einfachsten Schutz vor Bodenfrösten erzielt man, indem man rund um das Gehölz Erde, Falllaub oder Komposterde anhäufelt. Und zwar über die ganze Baumscheibe verteilt. Denn die äußeren Wurzelenden sind am Wichtigsten fürs Überleben, denn hier werden Wasser und Nährstoffe aus dem Boden von den Wurzelspitzen aufgenommen. Und diese dünnen, zarten und unverholzten Wurzelspitzen sind besonders forstempfindlich und deshalb auch am stärksten gefährdet.

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Der Gemüsegarten im Winter

Wintergemüse, welches noch im Freiland steht, muss bei längerem Frost mit etwas Stroh oder Laub abgedeckt werden. Auch Mieten und Frühbeete sollten mit einer schützenden Decke vor dem Frost abschirmen. Dazu muss man beizeiten genügend Material gehortet haben, um bei Bedarf Beete und Mieten auch weiterhin abdecken zu können.

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Steckschaum

Steckschaum ist von der Tischdekoration bis zum haltbaren Autoschmuck ein unerlässliches Hilfsmittel, um künstliche Blumen, Trockenblumen und weitere Dekoartikel stilvoll zusammenzustellen. Im Sortiment von Floristik24 wartet eine größere Auswahl an vorgeformten Gerüsten aus Steckschaum, die z. B. als Kranz oder Herz auf spezielle Ereignisse mit einem individuellen, floralen Schmuck eingehen. Natürlich wartet hier neben Steckschaum auch eine große Auswahl an Blumen und anderen Artikeln, die sich einfach in die Schaumgrundlage einstecken lassen und Ihrer Kreativität ausreichend Freiraum schenken.

Rebenmaterial

Natürliches Rebenmaterial der vielseitigen Blume Mühlenbeckia wird als dekoratives Element für zahlreiche Kränze und Arrangements geschätzt. Das luftige und leichte Wurzelmaterial lässt sich einfach formen und verarbeiten und wird in Sträußen und Kränzen als flexible Füllung geschätzt, um kleinere Lücken in einem Bouquet aufzufüllen. Hier bei Floristik24 wartet Rebenmaterial der Mühlenbeckia als natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der zu unzähligen Arrangements passt und auch Sie durch die einfache Verarbeitung und den farblich neutralen Charakter begeistern wird.

Raffiabast

Raffiabast ist eine faserige Grundlage zahlreicher Gestecke und Bouquets, der in seiner Gestalt an Stroh erinnert, jedoch deutlich flexibler und haltbarer daherkommt. Gewonnen wird Raffiabast von der gleichnamigen Palme, die nahezu ausschließlich auf Madagaskar zu finden ist und hierzulande längst durch eine Vielzahl von weiterverarbeiteten Produkten geschätzt wird. Während zahlreiche Winzer auf dünn geflochtenen Raffiabast zur Befestigung von jungen Trieben vertrauen, lässt sich das Material ebenso mühelos zu Dekozwecken einsetzen und verleiht auch Ihren Sträußen und Bouquets auf ansehnliche Weise den gewünschten Halt.

Schaumrosen

Wer den Charme und die Schönheit von Rosen liebt und diese durch ein Verblühen nicht verschwinden sehen möchte, trifft mit unseren Schaumrosen die richtige Wahl. Die stabil angefertigten Rosen stehen im Sortiment von Floristik24 in einer Vielzahl von Farben und Varianten für Sie bereit und helfen Ihnen dabei, festliche Räume und Esstische floral herzurichten. Natürlich lassen sich Schaumrosen aus unserem Sortiment auch stilvoll zusammenstellen, wobei die unvergängliche Schönheit mit weiteren Kunstblumen unseres Sortiments ergänzt werden kann.

Strohkranz

Der Strohkranz dient nicht nur in ländlichen Regionen als traditioneller Schmuck in der Erntezeit, sondern wird in Herbst und Winter auch für viele weitere Dekorationen mit Freude verwendet. Ein Strohkranz aus dem Sortiment von Floristik24 dient auch Ihnen als Grundlage für zahlreiche Gestecke in dieser markanten Form, Blumen, Früchte und Bänder lassen sich mühelos in diese flexible Grundlage einarbeiten. Natürlich können Sie den Strohkranz auch für verschiedene Ereignisse wie eine Hochzeitsfeier oder in der Trauerfloristik zum Einsatz bringen, um einen Blumenschmuck stilvoll und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.