Tipps für das Gartenjahr von und bei Floristik24

Erfahrene Hobbygärtner können bestätigen, dass man rund ums Jahr immer etwas im Garten zu tun hat. Im Frühling muss gesät und gepflanzt werden, im Sommer benötigen die Pflanzen viel Wasser, man sollte kräftig Unkraut jäten und auch die Gartenfeste nicht vergessen. Im Herbst steht dann die erfolgreiche Erntezeit an: Gemüse und Obst müssen geerntet wreden, Kräuter wollen getrocknet werden, Kompost wird ausgebracht und neu aufgeschichtet, teilweise können die Beete schon umgegraben und für das kommende Jahr vorbereitet werden, Sträucher, Bäume und Pflanzen sollten beschnitten, falls die Pflanzenart keinen Frühjahrsschnitt erfordert. Gemüse wird eingelagert, auch Gartenmöbel und Geräte müssen gereinigt und frostsicher verstaut werden. Vor dem Winter muss der Rasen nochmals gemäht werden, Wassergefäß sollten entlehrt und gereinigt werden, frostempfindliche Pflanzen müssen vor Kälte und Schnee geschützt werden. Auch die Kübelpflanzen dürfen nicht vergessen werden; sie werden meist ins Haus gebracht.

So hält jede Jahreszeit für den Gärtner ganz spezielle Arbeiten in seinem Garten bereit. In jedem Monat zeigt die Natur ein anderes Gewand, stellt neue Anforderungen und birgt neue Überraschungen. Wie wir uns im Frühjahr über die ersten Sonnenstrahlen, Schneeglöckchen und Krokusse freuen, so lieben Gärtner die Sommernatur mit Schmetterlingen, Bienen und anderen Gartentieren, mit dem ersten Rupfsalat und frischen, selbst gepflückten Erdbeeren. Endlos schön zeigt sich der Spätsommer bis in den Herbst mit frischem Obst und Gemüse, sattgrünen Bäumen und einem bunten Blumenmeer bis dann die Erntezeit ansteht und die Vorräte eingelagert werden müssen. Erst im Winter, wenn der Raureif morgens auf den Gräsern liegt und der erste Schnee Stauden und Bäume bedeckt, dürfen Gärtner ein wenig ausruhen.

Wir zeigen Ihnen in unserem Gartenkalender, welche Arbeiten zu welcher Jahreszeit bzw. in welchem Monat verrichtet werden sollten. Insbesondere Gartenanfänger sind oft unsicher, wenn es um Fragen wie Mulchen, Insektenschutz, Wintervögel, Beerensorten, Beetplanung und vieles mehr geht. Mit dem Gartenkalender haben Anfänger, Fortgeschrittene wie auch versierte Hobbygärtner immer praktische Tipps zur Hand, verständlich erklärt und leicht umsetzbar.

Gartentipp für Juli

Ameisen mit Essigwasser vertreiben

Ameisen mit Essigwasser vertreiben

Gartenameisen lassen sich leicht vergraulen, wenn man wenn etwas Essig mit Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnt und auf die Ameisenstraßen und auf das Ameisennest träufelt. Gartenameisen legen ihre Nester meist in weichem Sand unter größeren Steinen oder Polsterpflanzen an. Bevor man sie vertreibt, sollte man aber den geringen Schaden, den sie im Garten anrichten – abgesehen davon, dass sie Blattlauskolonien fördern- gegen den Nutzen abwägt. Mit ihrer Wühlarbeit im Gartenboden tragen sie zur Verbesserung der Bodenstruktur bei. Dort wo sie ihre Nester angelegt haben, wird aus einem verdichteten Boden ein außerordentlich feinkrümeliges Substrat, dass sich zum Beispiel als Anzuchterde verwenden lässt.

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Apfelessig gegen Pilzkrankheiten an Rosen

Rost, Mehltau und einige andere Pilzkrankheiten an Rosen lassen sich durch Essig behandeln. Dazu gibt man 1 Esslöffel Apfelessig in 1 Liter Wasser besprüht damit morgens oder abends, also nicht im vollen Sonnenlicht, die befallenen Stellen.

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Polsterpflanzen stutzen

Polsterpflanzen stutzen

Wenn Polsterpflanzen wie das Blaukissen, die Gänsekresse oder das Steinkraut am Frühjahrsende abgeblüht sind, sollten man sie ringsum stutzen und zurückschneiden, sonst drohen sie im nächsten Jahr von der Mitte heraus zu verkahlen. Stehen sie bereits seit vielen Jahren am gleichen Platz , sind bereits verkahlt und blühen nicht mehr flächendeckend, dann hilft nichts: Man muss sie jetzt im Sommer ausgraben, die Stauden teilen und an anderer Stelle wieder einpflanzen. Das Ganze aber nur an einem wolkenbedeckten Tag und anschließend kräftig wässern. Dann werden sie im nächsten Jahr kräftig austreiben und wieder ihre volle Blütenpracht zeigen.

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Bart-Iris richtig teilen

Bart-Iris richtig teilen

Die genaue Herkunft der Bart-Iris Iris x germanica, auch Deutsche Schwertlilie, ist unbekannt. Vermutlich ist sie durch Bastardieung verschiedener Iris-Arten im östlichen Mittelmeerraum entstanden. Dort, im Mittelmeergebiet, bildet sie fruchtbare Samen, bei uns ist sie dagegen steril und lässt sich vegetativ vermehren, indem man ihr Rhizom teilt. Das Rhizom der Bart-Iris ist dick und stark verzweigt. Bereits kurz nach der Blüte bilden sich am Rhizom neue, feine Wurzeln, die für das weitere Gedeihen der Pflanze sehr wichtig sind. Damit sie nicht abbrechen oder beschädigt werden, muss man die Schwertlilien sehr vorsichtig ausgraben und von anhaftender Erde durch Schütteln und Abklopfen befreien. Mit einem scharfen Messer teilt man nun das Rhizom und zwar so, dass immer ein oder zwei der jungen Seitentriebe des Rhizoms mit einem alten Rhizomstück verbunden blieben. Obwohl sich nur aus den jungen, neuen Rhizomteilen wieder neue, kräftige Schwertlilien bilden können. Um Pilzinfektionen zu vermeiden, sollte man die Wundflächen mit etwas Holzkohlepulver desinfizieren. Nun setzt man die Rhizome horizontal und flach in den Boden und bedeckt sie mit einer dünnen Schicht frischer Erde, so dass der obere Rhizomteil muss noch sichtbar bleiben. Am besten wählt man einen sonnigen und trockenen Standort. Iris wachsen auch auf kargem, nährstoffarmem Boden, nur Staunässe vertragen Bart-Iris gar nicht. Die Iris germanica-Hybriden kommen praktisch das ganze Jahr ohne Düngergaben und Gießen aus. Werden die Pflanzen zu sehr gedüngt, dann kann das Rhizom faulen. Die Bart-Iris lässt sich gut mit anderen trockenpflanzen wie Ziergräsern, Taglilien oder Wolfsmilchgewächsen kombinieren.

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Wenn Johannisbeer- und Stachelbeersträucher ihre Früchte abwerfen

Wenn Johannisbeer- und Stachelbeersträucher ihre Früchte abwerfen

Bei längeren Trockenperioden kann es passieren, dass Stachelbeer- und Johannisbeersträucher ihre noch unreifen Früchte abwerfen. Das ist wohl eine Überlebensstrategie der Pflanzen, um weitere Nährstoff- und Wasserverluste zu vermieden. Daher sollte man Anfang Juli, wenn es heiß und trocken ist, die Sträucher gründlich gießen und eventuell auch noch einmal den Sträuchern etwas Beerenobstdünger oder Kompost gönnen.

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Balkonblumen zweimal täglich gießen

Balkonblumen zweimal täglich gießen

Auch Balkonblumen benötigen regelmäßige Pflege und müssen täglich bewässert werden. Das richtige Gießen kann allerdings eine wahre Kunst sein, denn jede Pflanze hat einen anderen Wasserbedarf. Zu viel Wasser schadet, zu wenig Wasser lässt die Pflanze dürr werden oder vertrocknen. Geschwächte Pflanzen sind anfälliger für Krankheiten und Parasiten. Während der heißen Sommermonate sollten Balkonblumen zweimal täglich gegossen werden. Besonders wichtig ist das Gießen morgens, vor der Mittagshitze. Die Erde sollte zwischendurch immer mit einem kleinen Grubber gelockert werden, damit das Wasser bis tief in den Wurzelbereich eindringen und auch die feinsten Wurzeln benetzen kann. Blumen an der Südseite des Hauses benötigen regemäßig mehr Wasser als Blumen an der Nordseite.

Ebenfalls wichtig ist die Wahl der Pflanztopfes. Versierte Hobbygärtner wissen, dass Tontöpfe zusätzlich Wasser aufsaugen, während Plastiktöpfe keinerlei Wasser aufnehmen können. Jeder Blumentopf oder Blumenkasten benötigt Abfließlöcher am Boden und am besten eine Drainageschicht, damit sich kein Stauwasser bilden kann, welches zu Fäule führen würde. Am besten prüft man immer mit dem Finger, ob die Erde bereits trocken ist.

Spätestens dann, wenn die Pflanze gelbe Blätter zeigt oder die Blätter hängen lässt, muss erneut gegossen werden. Bei vielen Balkonblumen ist dies bereits in den Nachmittagsstunden erneut der Fall. Während der Mittagszeit sollte jedoch nicht gegossen werden, denn Wassertröpfchen auf den Blättern und Stängeln können zu Verbrennungen führen.

Besonders empfehlenswert sind spezielle Blumenkästen, welche ein Wasserreservoir am Boden besitzen. Sie speichern überschüssiges Gießwasser.

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Neutriebe von Strauchrosen nach der Blüte zur Hälfte zurückschneiden

Neutriebe von Strauchrosen nach der Blüte zur Hälfte zurückschneiden

Rosen, die Königinnen der Gartenblumen, füllen ganze Bücher, besonders wenn es um Pflege und Schnitt geht. Jede Rosensorte besitzt ihre Eigenheiten und möchte anders behandelt werden: Edelrosen, Beetrosen, Kletterrosen, Wildrosen und Strauchrosen. Strauchrosen werden unterteilt in moderne Sorten, die mehrmals blühen und historische, meist nur einmalblühende Arten. Rosen besitzen unglaubliche Regenerationsfähigkeit und treiben immer wieder aus. Einmal blühende Strauchrosen besitzen häufig die Eigenart, vegetative junge Triebe neu zu treiben. Diese starken Neutriebe können jedoch tiefer liegende, bereits vorhandene Knospen und Blüten der Pflanze überdecken. Man kann diese Jungtriebe bedenkenlos bereits während der allerersten Blütenphase zurückschneiden, und zwar bis direkt unter Blütenebene. Nur so können die anderen, bereits gebildeten Knospen und Blüten, die jetzt in der „zweiten Reihe“ stehen, hervortreten. Es mag sich etwas aufwändig anhören, lohnt sich jedoch. Wird sofort nach der Blüte zurückgeschnitten, können sich bereits bis zum Herbst zahlreiche Jungtriebe bilden sowie eine üppige Blüte im nächsten Jahr. Mehr Verzweigung bedeutet mehr Blütenfülle.

Der Hauptschnitt einer Strauchrose erfolgt sofort nach der Blüte: Bei den mehrfachblühenden Strauchrosen werden alle Blüten mit drei oder vier Blätter herausgeschnitten und gleichzeitig zu starke Triebe eingekürzt. Einmalblühende Strauchrose dürfen leicht in Form geschnitten werden, wobei zu lange Triebe auf die Gesamtstrauchhöhe zurückgeschnitten werden. An den Blütentrieben werden sich im Herbst die begehrten Hagebutten bilden. Stark gefüllt Blüten bilden jedoch keine Hagebutten; sie können deshalb entfernt werden.

Naturgärtner verzichten bei alten Strauchrosen übrigens auf das Herausnehmen alten Holzes, denn dieses bietet der Pflanze eine Stütze. Ohne dieses Altholz würde eine alte Strauchrose in sich zusammensinken.

Nicht vergessen: Geschnitten wird mit einer scharfen Gartenschere (oder Rosenschere), welche nach Gebrauch mit Alkohol desinfiziert werden sollte.


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Ausgesät werden jetzt Zuckerhutsalat, Radicchio, Spinat, Petersilie, Radieschen

Ausgesät werden jetzt Zuckerhutsalat, Radicchio, Spinat, Petersilie, Radieschen

Endlich Sommer! Nun ist auch der Zeitpunkt zur Aussaat von Zuckerhutsalat, Radiccio, Spinat, Radieschen und Petersilie gekommen. Auch Endivien, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Möhren, Zwiebel, Blumenkohl und Chinakohl dürfen gleich mitgesät werden.

Zur Aussaat dieser Gemüsearten bereitet man die Beete vor, gibt zusätzlich eine dünne Kompostschicht (falls dies nicht bereits im Herbst erfolgt ist) und glättet sie zusätzlich mit einem Rechen. Sodann werden mit einem Rechenstiel tiefe Rillen gezogen. Man erleichtert sich diese Arbeit, indem ein Pflanzloch mit Spannfaden an beiden Enden gesteckt wird. Nur so werden die Reihen schon gerade. Die Reihenabstände sollten regelmäß 15 bis 20 cm betragen.

Nach dem Ziehen der Rillen werden die Samenkörner per Hand ausgebracht. Es darf nicht zu dicht gesät werden, sonst gehen die Samenkörner schlechter auf. Ungeübte Hobbygärtner können das Saatgut mit etwas Sand mischen, dann lässt es sich besser dosieren.

Nach dem Aussäen wird der Samen mit den Händen oder der Rückseite des Rechens sanft in der Erde festgedrückt und die Saatreihe durch Zudecken mit Erde wieder geschlossen. Auch dies lässt sich am besten mit dem Rechen bewerkstelligen. Sofort danach wird angegossen. Regelmäßig gießen muss nun täglich erfolgen, am besten in den Morgenstunden, und darf nicht vergessen werden. Versierte Hobbygärtner decken frisch eingesäte Beete zum Schutz vor Vögeln und Katzen gleich mit einem Saatvlies ab, welches an den Beeträndern mit einigen Steinen beschwert wird.

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Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern

Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern


Kennen Sie die alte Bauernregel „ein Mal hacken erspart drei Mal gießen“? Gartenboden muss regelmäßig aufgelockert werden, sonst kann das wertvolle Wasser nicht gut in den Boden dringen und die feinen Wurzelteile erreichen. Auflockern des Bodens verhindert zudem, dass das Wasser auf der Erdoberfläche verdunsten kann. Besonders nach starken Regenfälle ist also das Auflockern des Bodens besonders wichtig. Man nimmt diese Bodenlockerung mit einem Grubber, notfalls mit einem Rechen vor. Kultivatoren mit drei oder fünf Zinken sind am besten für diese Arbeit geeignet. Ein guter Kultivator besitzt abnehmbare Zinken. Mit einer einzigen Zine können Bereiche zwischen den Pflanzen besser gelockert werden; mit drei oder fünf Zinken wird mehr Kraftaufwand erforderlich, denn es wird eine größere Fläche bearbeitet. Gearbeitet wird etwa auf einer Tiefe von fünf bis zehn Zentimetern. Werden größere Tiefen gewünscht, z. B. im Baumbereich, arbeitet man am besten mit einem Grubber, auch Sauzahn genannt. Hobbygärtner können bestätigen, dass hierdurch die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens gleich um ein Vielfaches gesteigert hat, was dazu führt, dass man nicht mehr so häufig gießen muss.

Beim Gießen selbst müssen immer 15 bis 20 cm des Bodens gut vom Wasser durchfeuchtet werden. Am besten gießt man morgens, auch dies verhindert zusätzliche Verdunstung durch Sonne während des Tages.

Zusätzlich darf mit einer Mulchschicht abgedeckt werden; sie kann aus Rindenmulch oder Rasenschnitt bestehen und vermindert ebenfalls die Austrocknung des Erdbodens.

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Teichwasser kontrollieren Schlamm absaugenund Wasser auffüllen

Teichwasser kontrollieren Schlamm absaugenund Wasser auffüllen

Ein gesunder Gartenteich ist jederzeit ein attraktiver Blickfang im Garten, zusätzlich stellt er ein idealer Zuhause für eine Vielzahl kleiner Lebewesen dar. Eine Teichanlage will jedoch auch richtig gepflegt sein. Häufig haben Teichbesitz mit Algen zu kämpfen oder mit übermäßigem Schlamm. Generell lässt sich jedoch sagen, dass größere Teiche weniger Arbeit machen. Kleine Teiche können sich im Sommer sehr schnell erhitzen; auch Fischkot oder überschüssiges Fischfutter können zum Problem. Durch übermäßige Wärme bildet sich Nährboden für Algenwachstum. Wie bleibt also das Wasser im Teich klar? Abgestorbene Pflanzen und heruntergefallenes Laub müssen regelmäßig entfernt werden, da diese organischen Abfallstoff auf den Teichboden sinken und ddort Schlamm bilden. Sollte sich bereits Schlamm gebildet haben, muss auch dieser entfernt werden. Mittels eines Oberflächenabsaugers werden die Verschmutzung von der Wasseroberfläche abgenommen. Der zuständige Filter muss deshalb ebenfalls regelmäßig ausgeleert und gereinigt werdern. Schlamm am Boden wird mit einem speziellen Schlammsauger entfernt. Möglicherweise ist auch der Wasserspiegel aufgrund trockenen Wetters und Verdunstung abgesunken; auch hier muss Abhilfe geschaffen, d. h. nachgefüllt werden. Um nicht zusätzlichen Schlamm aufzuwirbeln, kann ein Eimer auf den Teichboden gestellt werden. Man legt den zuführenden Wasserschlauch in diesen Eimer, damit Wasser zulaufen kann. Am besten ist natürlich Wasser aus der Regentonne geeignet. Unterwasserfpalnzen zehren Nährstoffe reichen und reichern auf diese Weise das Teichwasser mit zusätzlichem Sauerstoff an, was letztendlich zu klarem Wasser verhilft.

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Rosen vorbeugend spritzen

Rosen vorbeugend spritzen

Rosen sollten jedes Jahr bereits vor ihrem Blütenansatz vorbeugend gespritzt werden. Häufig werden sie von Blattläusen, Spinnmilben oder Pilzen befallen. Mehltau, Rost und Sternrußtau sind besonders häufig. Als exzellente vorbeugende Maßnahme hat sich das Spritzen mit Schachtelhalmtee bewährt. Die Rosen werden mindestens an drei darauffolgenden Tagen mit der Brühe behandelt und am besten tropfnass gesprüht. Blattläuse können mit kräftiger Brennnesseljauche oder Seifenbrühe behandelt werden. Auch diese Behandlungsmaßnahme sollte mehrere Tage lang durchgeführt werden. Ein besonders beliebtes Mittel gegen die gefürchteten Blattläuse ist der Einsatz von Marienkäfern und Florfliegen, welche von versierten Rosengärtner für effektiver halten als Chemikalien. Betroffene Pflanzenteile werden natürlich so schnell wie möglich entfernt und in der Mülltonne entsorgt. Auch altes Laub muss vollständig entfernt werden, denn die meisten Pilze sind widerstandfähig und überwintern.

Selbstverständlich sind auch fertige Präparate auf chemischer Basis erhältlich. Auch hier wird empfohlen, die Präparate direkt auf die frischen Blätter zu spritzen, ebenso auf die Rosenstängel. Als weitere natürliche und vorbeugende Spritzung eigenen sich Neemölpräparate, die ebenfalls vor Mitte April ausgebracht werden können, spätestens jedoch ab Blütenansatz.

Versierte Rosengärtner benutzen speziell gegen Mehltau vorbeugende Milchspritzung mit normaler Vollmilch, welche im Verhältnis ein zu zehn mit Wasser verdünnt wird und durch die Milchbakterien das Wachstum der Pilze hemmen kann.

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Kiwi-Triebe zurückschneiden und düngen nicht vergessen

Kiwi-Triebe zurückschneiden und düngen nicht vergessen

Kiwis, oder auch „chinesische Stachelbeeren“, nehmen immer mehr einen Platz in deutschen Gärten ein. Winterfeste Sorten bestechen durch ihre riesigen Ernteerträge, kletternde Sorten können an Pergolen, Spalieren und sogar an Hauswänden und in Wintergärten gezogen werden. Wie beim Sanddorn gibt es männliche und weibliche Pflanzen der Kiwi (Actinidia deliciosa, Actinidia chinensis). Es sind deshalb immer zwei Pflanzen nötig, wenn man Kiwis ernten möchte. Ein idealer Platz für Kiwis liegt in der vollen Sonne; zudem ist viel Wasser nötig. Humusreicher, leicht saurer Boden wird bevorzugt. Man gibt beim Austrieb eine Kompostschicht von etwa einem Zentimeter. Einige Hobbygärtner benutzen mineralische Dünger, wie man sie für Azaleen und Rhododendren verwendet. Das Jahreswachstum einer gesunden Kiwipflanze beträgt bis zu einem Meter. Durch Zurückschneiden kann die Pflanze jedoch auf einer Höhe von zwei Metern gehalten werden.

Als bester Schnittpunkt für Kiwipflanzen gilt der Sommer, direkt nach der Blüte. Neutriebe werden auf etwa 50 Zentimeter zurückgeschnitten; es sollten immer acht bis zehn Blätter stehen bleiben. Weibliche Blüten werden für die Fruchtbildung stehen gelassen. Im Winter dürfen die Triebe dann bis auf drei oder vier Augen eingekürzt werden.

Zudem muss regelmäßig ausgelichtet werden, wobei alte und zu dicht stehende Triebe entfernt werden, ohne jedoch Stummel stehen zu lassen. Dieses Auslichten sollte jedoch bereits im Frühjahr vollbracht sein, bevor die Pflanzensäfte nach oben steigen.

Auf Wunsch können junge Triebe abgesenkt und in die Erde gestreckt werden. Abgeschnittene Triebe dürfen als Stecklinge für neue Kiwipflanzen weiterverwendet werden. Bei dieser Gelegenheit sollte auch gleichzeitig das Klettergerüst auf seine Stabilität kontrolliert werden.

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Tomaten und Gurken vorbeugend spritzen

Tomaten und Gurken vorbeugend spritzen

Bereits vor ihrem Fruchtansatz sollten Obst- und Gemüsepflanzen vorbeugend gespritzt werden; dies gilt auch für Tomaten und Gurken. Als Spritzbrühe empfiehlt sich in erster Linie Schachtelhalmtee, welcher kräftigende und schädlingsabweisende Eigenschaften besitzt. Eine erste vorbeugende Spritzung darf bereits während der Blütephase ausgebracht werden. Auch Spritzungen mit verdünnter Brennnesseljauche, Beinwelljauche, Wermuttee, Kamille oder Johanniskraut sind angebracht. So können Sie Mehltau, Monilia, Schorf und andere Pilzkrankheiten verhindern. Eine solche Spritzkur sollte an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt werden. Exzellente pflanzenschützende Eigenschaften beweisen auch Rainfarnbrühe sowie Knoblauchsud. Rhabarberjauche wirkt zudem gegen Schnecken und Fäule, während Zwiebeljauche die Pflanzen vor Grauschimmel und Pilzen schützt.

Kapuzinerkresseaufguss ist allen Obstpflanzen nützlich, also auch für Tomatenpflanzen bestens geeignet. Die gefürchtete Braunfäule kann zudem durch zu viel Feuchtigkeit oder zu geringe Pflanzabstände entstehen. Schwarze oder welke Blätter sind hierfür erste Anzeichen. Übertragung auf andere Pflanzen ist möglich, deshalb muss bei Befall schnell gehandelt werden.

Moderne Tomatenzüchtungen sind nunmehr relativ resistent gegen diverse Pilzerkrankungen. Bei starkem Befall muss möglicherweise auf Fungizide zurückgegeriffen werden.

Gurken werden weniger häufig von Pilzen befallen, meist von Mehltau. Auch hier kann man zu der bewährten Schachtelhalmbrühe greifen. Wie bei den Tomaten gilt: Am besten nur im Wurzelbereich wässern, nicht auf den Blättern.

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Gelbsticker anbringen und aufhängen

Gelbsticker anbringen und aufhängen

Gelbsticker, auch Gelbtafeln genannt, helfen nicht nur gegen Kirschfruchtfliegen, sondern bekämpfen auch weiße Fliegen, Trauermücke, Thripsen, Flügelblattläuse, Zikaden, Minierfliege und andere Schädlinge. Die gelben Tafeln sind mit einem insektizifreien, geruchlosen und stark klebendem Leim versehen, an dem die Schädlinge hängenbleiben und am Blattfraß sowie an der Eiablage gehindert werden. Gelbsticker sind auch bei Zimmerpflanzen einsetzbar, denn besonders im Winter kommt es häufig zu Schädlingen. In Gemüsepflanzungen wirken diese Leimtafeln vorzüglich gegen Spargenfliegen, Kohlfliegen und Möhrenfliegen, zudem auch gegen Holzbohrer.

Sie bestehen auf resistentem Kunststoff oder Karton, die verwendeten Kleber enthalten oftmals Polymere, bekannt für ihre exzellenten Klebeeigenschaften. Sie besitzen eine geringe Toxizität, führen allenfalls bei Allergiebereitschaft und Berührung zu Irritationen. Teilweise werden die wasserunlöslichen, hitzebeständigen Kleber mit Lockstoffen kombiniert, was zu höheren Fangzahlen der Schädlinge führt.

Im Obstgarten haben sich die Klebetafeln besonders gegen Kirschbaumfliegen bewährt. Nachdem die Fliegen ihre Eier abgelegt hat, bilden sich Maden.Die Kirschen zeigen dann eingesunkene, braune Stellen, sobald die Made ihren Fraß beginnt und die Frucht verdirbt. Gelbtafeln sollten deshalb noch vor der gefährlichen Flugzeit und Eiablage im Juni und Juli aufgehängt werden. Danach sollten diese Klebetafeln jedoch wieder entfernt werden, um die Nützlinge zu schützen, die leider auch häufig an diesen Fallen kleben bleiben.

Die Fangtafeln werden direkt an den Bäumen befestigt (bei den Gemüsebeeten auf Pfählen) und öfters kontrolliert. Bei Zimmerpflanzen hängt man Gelbtafeln etwa 30 cm über der jeweiligen Pflanze auf.

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Tipps zur Gurkenernte

Tipps zur Gurkenernte


Gurkenpflanzen tragen reichlicher Früchte und lassen sich auch leichter ernten, wenn man die Ranken sich nicht einfach auf dem Erdboden ausbreiten lässt, sondern wenn sie schräg an einem Maschendraht in die Höhe wachsen können. Allerdings sollte man die Früchte mit dem Messer oder einer Schere abschneiden und nicht abdrehen. Denn die Gurkenranken reagieren empfindlich auf das Abdrehen beim Abreißen oder Abdrehen der Früchte.

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Schnittblumen morgens oder abends schneiden?

Schnittblumen morgens oder abends schneiden?

Schnittblumen bleiben länger in der Vase frisch, wenn man sie im Garten zur richtigen Tageszeit schneidet. Schnittblumen, deren Blüten bereits geöffnet sind, schneidet man am besten morgens. Schnittblumen, die noch geschlossene Blütenknospen haben, werden dagegen abends geschnitten.

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Blattlausepidemie nach starken Sommerregen

Blattlausepidemie nach starken Sommerregen

Nach einem längeren, warmen Sommerregen können Blattlauskolonien epidemieartig anwachsen. Dann sieht man die meist hell grünen oder schwarzen Tierchen überall an den Blättern, auf den Blütenknopsen und an den neuen Trieben dicht gedrängt sitzen. Doch Blattlaus ist nicht gleich Blattlaus. Wie ein Blick in das Pflanzenschutzlexikon  ahnen lässt: es gibt für fast jede Pflanzengattung eine eigene, wirtsspezifische Blattlausart. Glücklicherweise braucht man nicht für jede Blattlausart eigene Methoden und Mittel zur Bekämpfung. Es gibt gute, umweltverträgliche Mittel mit einer Breitbandwirkung, die für die Anwendung an Zierpflanzen oder an Obst, Gemüse und anderen Nutzpflanzen entwickelt worden sind.

Die meisten Blattlausarten stechen die Leitbahnen ihrer Wirtspflanze an und saugen in großen Mengen Pflanzensäfte aus. Damit entziehen sie der Pflanze Nährstoffe und Wasser. Befallene Pflanzenteile welken und sterben ab. Jede Blattlausart kann dabei ganz spezifische Symptome und Schäden bewirken. Es kann zu Deformationen an den Blätter kommen, sodass sich die Blätter kräuseln, oder es es werden kleinen Gallbildungen sichtbar. Kleine Blattlausarten saugen oft nur an einzelnen Zellen, die dann absterben. Dann bilden sich kleine braune Flecken auf den Blättern. Oder es kommt zu Triebstauchungen.

Die Pflanzensäfte enthalten relativ viel Zucker. Die überschüssige, stark zuckerhaltige Flüssigkeit wird von den Blattläusen wieder als Honigtau ausgeschieden. Das zieht vor allem die Gartenameisen magisch an. Oft unterhält jedes Ameisenvolk seine eigene Blattlauskolonie. Sie unterstützen „ihre“ Blattläuse, indem sie wie das Vieh zu den Weiden tragen und sie regelrecht melken. Oft erkennt man einen Blattlausbefall zuerst am emsigen Trieben der Ameisen rund um die Blattlauskolonie. Der überschüssige Honigtau tropft auf Blätter oder auch irgendwelche Flächen, die direkt unter der Pflanze liegen. Solche Stellen werden bald darauf von Rußtauplizen besiedelt, die mit ihren Sporenkolonie hässliche braunschwarze Flecken bilden. Durch den dicken, schwarzen Belag kann weniger Licht bis zu den chlorophyllhaltige Blattzellen vordringen und die Photosyntheseleistung sinkt drastisch, sodass diese Pflanzenteile schließlich absterben. Erschwerend kommt hinzu dass viele Blattlausarten im Jahresverlauf einen Wirtswechsel durchführen. Primäre Wirtspflanzen sind in der Regel Nutzpflanzen wie Obst, Gemüse und Zierpflanzen, während vor allem einheimische Wildpflanzen, vor allem Gräser und Krautpflanzen, aber auch Sträucher als Sekundärwirte dienen. Außerdem wechseln ungeflügelte Generationen, deren Weibchen massenweise Nachkommen erzeugen, mit geflügelten Generationen aus Männchen und Weibchen ab. Auch für für Blattlausbefall gilt, Vorbeugen ist die erfolgreichste Strategie. So können Blattläuse bestimmen Pflanzenkombinationen gar nicht ausstehen. Bekannt dürfte sein, dass man zwischen Rosenpflanzen Lavendelsträucher pflanzen sollte, um die Rosenblattlaus fern zu halten. Blattläuse haben aber auch viele Fressfeinde. Dazu gehören Ohrkneifer, Florfliegen und Marienkäfer. Diese Nützlinge gilt es zu fördern und im Garten auf Dauer ansiedeln, z.B. indem ein Insektenhotel aufstellt. Wenn sich die Blattläuse im Sommer im feucht-warmen Klima explosionsartig vermehren, dann lässt sich die Blattlausepidemie oft nur noch durch ein geeignetes Pflanzenschutzmittel eindämmen: Bei Blattlausbefall an Zierpflanzen kann man dagegen Celaflor® Schädlingsfrei Careo® anwenden. Bei Befall von Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse empfiehlt sich die Anwendung von Celaflor® Naturen® Schädlingsfrei Obst & Gemüse oder Celaflor® Naturen® Schädlingsfrei Obst & Gemüse Konzentrat. Diese Mittel wirken vollsystemisch und haben eine schnelle Breitbandwirkung gegen Blattläuse und andere saugende und beißende Pflanzenschädlinge. Zu beachten bei der Anwendung ist, dass nur die Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die für bestimmte Kulturen wie Obst, Blatt- und Wurzelgemüse oder Zierpflanzen zugelassen sind. Außerdem müssen Wartezeiten zwischen der letzten Anwendung des Pflanzenschutzmittel und der Ernte eingehalten werden. Geflügelte Blattläuse lassen sich mit Naturen® Gelbtafeln oder Gelbsteckern anlocken und unschädlich machen. Der Aufbau einer Blattlauspopulation lässt sich rechtzeitig im Frühjahr durch eine Austriebsspritzung mit Naturen® Austriebsspritzmittel unterbinden; es wirkt auf der Basis von Rapsmittel und ist für Bienen ungefährlich.

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Sommerliche Arbeiten im Steingarten

Sommerliche Arbeiten im Steingarten

Viele Zwiebelgewächse und Staudenpflanzen sind längst verblüht, da kommen erst jetzt Polsternelken, Glockenblumen, Mauerpfeffer, Fetthennen und Hauswurz im Steingarten zur Blüte. Die verblühten Stängel und Fruchtstände müssen regelmäßig entfernt werden, um eine unkontrollierte Ausbreitung samenbildender Arten zu unterbinden. Sind dagegen Samen bestimmter Pflanzen zur eigenen Nachzucht vorgesehen, dann sollte man sie immer nur bei trockenem Wetter sammeln und in Papier-, nicht Plastiktüten – sorgfältig mit Art- und Sortenname und Sammeldatum versehen – bis zur Aussaat aufbewahren. Auch Unkraut muss regelmäßig entfernt werden, bevor es Samen bilden kann. Da dies bei Wurzelunkräutern, zu denen Löwenzahn, Quecke und Schachtelhalm im dicht mit Polsterpflanzen besetzten Steingarten schwierig ist, beschränkt sich darauf, die oberirdischen Pflanzenteile regelmäßig abzureißen, um sie immer weiter zu schwächen udn an der weiteren Ausbreitung zu hindern. Viele Steingartenpflanzen aus dem Hochgebirge sind auf den morgendlichen Tau, der sich auf den Pflanzenblättern niederschlägt als Feuchtigkeitsquelle angewiesen. Dies kann man simulieren, indem man ihre Blätter mit einem Sprüher mit lauwarmen, kalkfreiem Wasser benetzt – und zwar frühmorgens, nie um die Mittagszeit. Auch wenn die Pflanzen während sommerlichen Hitze zu welken beginnen und schlapp machen, dann reduzieren sie von sich aus, ihre Wasserverluste, indem sie ihre Spaltöffnungen schließen. Auch dann gilt, nie mittags gießen, sondern erst abends kräftig wässern. Dann erholen sie sich über Nacht wieder. Spätestens jetzt müssen Zwiebel- und Knollenpflanzen, die im Herbst blühen wie Herbstkrokusses und Herbstzeitlosen die Erde gesetzt werden. Der Hochsommer ist für viele Halbsträucher und Sträucher die beste Zeit, sie mit Hilfe von Stecklingen zu vermehren. Denn jetzt sind die Jungtriebe schon ausgereift, aber noch nicht verholzt.

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Sommerliche Arbeiten im Obstgarten

Sommerliche Arbeiten im Obstgarten

Die Erdbeerbeete sind nun endgültig abgeerntet. Sie werden gesäubert und von Unkraut befreit. Die Erde zwischen den Erdbeerpflanzen wird gedüngt und mit Kompost zur Bodenverbesserund versehen. Dann werden die Mutterpflanzen abgerankt und die jungen Erdbeerpflänzchen neu gesetzt. Unter den Obstbäumen ohne Unterkulturen wird die Bodenbearbeitung eingestellt. Eventuell kann man die Baumscheiben mit Gründüngerpflanzen einsäen. Bei den Obstbäumen werden nun konkurrierende Triebe entfernt, Leitäste ausgerichtet. Bei Spalierobst sind die waagerechten Triebe am Klettergerüst oder Spalier zu fixieren. Süßkirschen können nun etwas ausgelichtet werden. Bei den Apfel- und Birnbäumen muss man die schwer mit Früchten behangenen Äste abstützten, damit sie unter der Last nicht abbrechen.

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Essig und Salz zur Unkrautvernichtung

Essig und Salz zur Unkrautvernichtung

Aus einerwässrigen Essig-Salzlösung lässt sich ein wirksames Spitzmittel zur Vernichtung von schwer zugänglichem Unkraut z.B. zwischen Gehwegplatten herstellen. Dazu kocht man Wasser und löst dann etwa 5 Löffel Essigessenz und 2 Esslöffel Salz in jeweils 1 Liter Wasser, füllt die abgekühlte Lösung in einen Sprühbehälter und benetzt damit das Unkraut.

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Kiefernschütte bekämpfen

Kiefernschütte bekämpfen

Die Kiefernschütte wird durch den Pilz Lophodermium seditiosum hervorgerufen. Betroffen sind vor allem junge Bäume der Waldkiefer. Erste Symptome der Kiefernschütte zeigen sich im Frühherbst. Auf den Nadeln sind dann kleine gelbe Flecken zu sehen. Beträgt die Befallsdichte mehr als 5 Flecken pro Nadel, so stirbt sie im Laufe des Winters; die Nadeln werden braun und fallen schließlich im Frühjahr ab. Dabei kann der Baum völlig entnadeln und eingehen. Auf den am Boden liegenden, vom Pilz befallenen Nadeln bilden kleine, schwarze, schiffchenförmige Fruchtkörper mit einem grünlichen Längsspalt: Dieser Spalt öffnet sich unter anhaltender Feuchtigkeit und entlässt die Pilzsporen, die dann mit dem Wind verbreitet, weitere Koniferen befallen können. Neben der Waldkiefer sind viele weitere Kiefernarten betroffen. Die Kiefernschütte befällt in erster Linie Jungbäume. Bei älteren Kiefern werden nur die älteren Nadeln vom Pilz befallen, die ohnehin bald abfallen würden. Dem Pilzbefall kann man vorbeugen, indem man die Bäume nicht zu dicht pflanzt, einen trockenen Standort wählt und regelmäßig das rund um die Kiefern aufkommende Unkraut jätet. Zur Stärkung der Widerstandskraft sollte man die Jungkiefern regelmäßig mit einem organischen Spezialdünger für Koniferen versorgen und gießen. Abgestorbene Nadeln müssen regelmäßig entfernt und entsorgt werden, aber auf keinen Fall auf den Komposthaufen. Bis zu einem gewissen Grad kann die Kiefernschütte mit Fungiziden bekämpft werden. Vorbeugend kann man an niederschlagsreichen Sommertagen mit einem Gemüsespritzmittel wie Polyram WG oder Compo Pilzfrei behandeln.

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Lupinen und Staudensamen sofort wieder aussäen

Lupinen und Staudensamen sofort wieder aussäen

Die meisten Lupinensamen bilden nach der Blüte Schoten, in denen sich Samen entwickeln. Diese bleiben aber nur keimfähig, wenn sie geerntet und dann gleich wieder ausgesät werden. Die Samen von Lupinen, von Pfingstrosen und manch anderer Staudenpflanzen lassen sich nicht bis zum nächsten Jahr aufheben. Dazu werden die Samen in Kulturtöpfen oberflächlich auf Anzuchterde gestreut und dann mit einer dünnen Schicht Anzuchterde bedeckt. Je kleiner die Samen sind, desto dichter müssen sie unter der Erdoberfläche liegen, große Samen kamen dagegen auch einzeln tiefer in die Erde stecken. Dann kommen die Kulturtöpfen bis zum nächsten Frühjahr ins Gewächshaus oder in ein vor Frost geschütztes Frühbeet. Denn so lange kann es dauern, bis die Lupinensamen keimen und austreiben. Beim Aussäen sollte man die Samen nicht direkt anfassen, denn Lupinensamen enthalten Lupinin, ein giftigen Bitterstoff, der bei Allergikern starke Hautirritationen auslösen kann. Angeblich lässt sich der Gehalt an Lupinin senken, wenn man die Samen in Salzwasser einlegt. Aber dann sind sie ja wohl nicht mehr keimfähig.

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Sommerschnitt für Obstbäume – die bessere Alternative?

Meist wird empfohlen, Obstbäume während der Winterzeit zu schneiden. Es gibt jedoch gute Argumente für einen Sommerschnitt zwischen April und August als Alternative zum Winterschnitt. Da die Bäume in den Sommermonaten besonders vital sind, werden durch den Schnitt entstandene Wundflächen schnell überwuchert und sind so vor dem Eindringen von Pflanzenschädlingen gut geschützt. Ohnehin führt man ja häufig in dieser Zeit einen Lichtungsschnitt durch, um überzählige Äste zu entfernen, damit das volle Sonnenlicht bis zu den Früchten vordringen kann. Allerdings dürfen Bäume und Sträuche zum Schutz brütender Singvögel zwischen Mai und September dieser Zeit nicht bestiegen oder sonst wie gestört werden. Die entsprechenden Verordnungen sind jedoch von Bundesland zu Bundesland verschieden.

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Maulwürfe vergraulen

Maulwürfe vergraulen

Im Sommer tauchen sie wieder auf – die Maulwurfshügel im Rasen. Das ist ärgerlich, aber was kann man dagegen tun? Der Maulwurf ist ganzjährig geschützt, darf er nicht getötet werden. Und ihn lebendig zu fangen, ist auch nicht ohne Risiko, da er einmal in die Falle gegangen, schon nach wenigen Stunden verhungern kann. Aber vergraulen darf man ihn. Der Maulwurf sieht sehr schlecht, braucht er ja auch nicht, bei seinem unterirdischen Leben. Aber hat einen gut entwickelten Geruchssinn und er hört auch hervorragend und nimmt in seinen Gängen auch Erschütterungen an der Erdoberfläche auf einige Meter Entfernung hin wahr. Andererseits kann er Wasser überhaupt nicht leiden. Daraus ergeben sich drei Möglichketen ihn zu vergraulen: Man schlämmt seien frisch aufgeworfene Erdhügel immer wieder mit Wasser ein. Das wird ihm auf Dauer die Buddelei unter dem Rasen verleiden. Mit stark riechenden Kräuterölen (Teebaumöl, Minzöl oder Lavendelöl) getränkte Steine oder Holzstücke steckt man in die Maulwurfhügel. Das wird ihm gewaltig stinken und er wird sich naserümpfend verziehen. Auch übelriechende Buttermilch ist ihm zuwider. Häufiges Herumtrampeln auf dem Rasen oder ein Stück Blech oder eine Stange in den Boden einschlagen und dann immer wieder einmal kräftig dagegen hauen, auch das wird ihn mit derZzeit stören. Ein altbewährtes Mittel, den Maulwurf auf Dauer los zu werden, ist es, leere Bier- oder Weinflaschen bis zum Flaschenhals entlang der Rasenkante in den Boden einzugraben. Und zwar schräg, sodass der darüber hinweg streichende Wind einen für den Maulwurf unangenehmen Pfeifton hervorruft. Einen ähnlichen Effekt erzielt man den im Gartenfachhandel erhältlichen elektronischen Schreckgeräten, die in die Erde geschlagen werden und dann batteriebetrieben in unregelmäßigen Abständen Schallwellen im Boden erzeugen.

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Im Teich können sich Algen explosionsartig vermehren.

Im Teich können sich Algen explosionsartig vermehren.

Grünes Wasser im Teich – der Albtraum jeden Teichbesitzers. Algen können sich besonders in heißen Sommern explosionsartig vermehren. Dies passiert besonders in kleinen Teichen und kann schlimmstenfalls den ganzen Teich zum kippen bringen. Algen können die Wasserqualität im Teich so sehr gefährden, dass sämliches Leben gefährdet oder sogar vernichtet werden kann.

Hier heißt es nun: Schnell handeln! Fadenalgen könnten zum Großteil per Hand mittels Kescher abgeschöpft werden. Eine ideale Lösung für das lästige Algenproblem ist der Silberkarpen. Er gilt als allerbester Schwebealgenfresser und kann sogar problemlos zu Goldfischen, Kois und anderen Teichfischen gesetzt werden. Auch Graskarpfen eignen sich ; allerdings sollte der Teich nicht allzu klein sein.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein sogenannter UV Wasserklärer, der sich in den letzten Jahren bei Teichbesitzern ebenfalls sehr gut durchgesetzt hat. Beim Durchfließen wird das Teichwasser in ausreichender Weise geklärt; Algen werden zugleich herausgfiltert.

Wichtig ist immer, herabgefallene Blätter von der Teichoberfläche zu entfernen; auch Pollen müssen regelmäßig entfernt werden. Des Weiteren sollte auf die exakte Futtermenge der Fische geachtet werden. Nicht verbrauchtes Futter sinkt, wie auch Blätterreste, auf den Teichboden, bildet dort Schlamm und schließlich Algen. Zu viele Fische in einem kleinen Teich können ebenfalls zum Problem werden, denn auch Fischkot sinkt auf den Teichboden. Wasserpflanzen regulieren die Sauerstoffverhältnisse im Teich und sind in der Lage, den Algen Nährstoffe zu entziehen. Besonders geeignet sind Tiefwasserpflanzen wie ähriges Tausendblatt und winterhartes Hornkraut. Große Teiche gelten unter Kennern als pflegeleichter; sie lassen sich ohne Algizide und Herizide algenfrei halten. Teichpumpe und Teichfilter sind jedoch unerlässlich.

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Rittersporn & Trollblume sofort nach Blüte über der Erde abschneiden

Rittersporn & Trollblume sofort nach Blüte über der Erde abschneiden

Prächtige Stauden wie Ritterspron, Trollblumen, Astern und Margeriten sind attraktive Blickfänge in dem Vorgarten und auf jedem Staudenbeet. Sie wachsen aufrecht und hoch, bereiten eigentlich wenig Arbeit, sind jedoch für regelmäßige Düngergaben dankbar. Besonders in den Trockenperioden muss ausgiebig gewässert werden. Versierte Hobbygärtner gießen ausschließlich im Wurzelbereich, damit sich an feuchten Blättern und Stängeln keine lästigen Pilzkrankheiten bilden können.

Regelmäßig nach der Blüte sollten Rittersporn und Trolblume sofort zurückgeschnitten werden. Mit einer scharfen Gartenschere werden die verblühten Stängel wenige Finger breit über der Erde abgeschnitten, dies wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Pflanzen aus. Bereits ab der ersten Blüte steigt die Anfälligkeit Parasiten und Pilze wie Mehltau oder Grauschimmel ständig. Besonders anfällig hierfür sind Rittersporne, Trollblumen, aber auch Astersorten. Durch den Rückschnitt direkt nach der Blüte präsentiert sich die Pflanze wieder gesund und grün, mit neuer Vitalität. Insgesamt wird die Lebensdauer der Pflanze erhöht.

Schnitte sollten immer leicht schräg angesetzt werden; so kann Wasser besser ablaufen. Auch die Heilung der Schnittwunde vollzieht sich dann wesentlich schneller. Gartenschere sollten deshalb immer gut geschliffen sein, damit keine Quetschungen entstehen können. Nach dem Gebrauch wird die Gartenschere mit etwas Alkohol gereinigt, um keine Krankheiten übertragen zu können.

Besonders dankbar für einen Rückschnitt nach der Blüte sind ebenfalls Flockenblumen, Kugeldisteln, Weiderich, Malven, Katzenminze, Lupinen und Ehnenpreis. Auch sie zeigen dann, wie Rittersporne und Trollblumen, häufig eine zweite Blüte.

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Erdbeeren-Ausläufer in Vermehrungskasten setzen

Erdbeeren-Ausläufer in Vermehrungskasten setzen

Fast in jedem Garten sind Erdbeeren vorhanden, zumindest einige Reihen. Erdbeeren können viele Jahre am selben Standort bleiben, ohne umgesetzt werden zu müssen. Sie sind als relativ pflegeleicht bekannt. Im Sommer bilden sie jedes Jahr zahlreiche Ableger, die eingsetzt werden können, um neue Erdbeerpflanzen heranzuziehen und neue Erdbeerreihen oder ganze Erdbeerbeete anzulegen. Am besten setzt man diese Erdbeeren-Ausläufen in einen Vermehrungskasten; hier wachsen sie schnell und problemlos an. Solche Kästen sind eigens zur Vermehrung von Erdbeeren konzipiert. Man füllt einen Vermehrungskasten mit einem nährstoffreichen Erde-Kompost-Gemisch, macht mit dem Finger oder einem Pflanzholz ein kleines Loch und setzt die neuen Erdbeerpflänzchen ein. Danach wird die Erde rundherum vorsichtig etwas angedrückt, damit im Wurzelbereich keine Hohlräume entstehen können. Zum Schluss wird noch gut gewässert. Bewässert wird immer ausschließlich auf den Wurzelbereich. In der Anfangszeit ist ebenfalls darauf zu achten, dass die jungen Pflänzchen nicht direkt in der Sonne stehen.

Die Erdbeerableger werden am besten mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten oder mit einem scharfen Spaten abgestochen. Als Hauptpflanzmonat kann August genannt werden. Jungpflanzen sollten auf jeden Fall immer abgenommen werden, da sie die eigentliche Mutterpflanze schwächen können. Wenn man zu viel Erdbeerableger hat, findet sich immer ein Abnehmer dafür. Es existieren sogar Tauschbörsen für Erdbeerpflanzen, denn es gibt unzählige, verschiedene Sorten.

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Ameisen im Haus und Garten bekämpfen

Ameisen im Haus und Garten bekämpfen

Gerade im Sommer haben wir die Angewohnheit, Fenster und Türen zu öffnen, um frische Sommerluft hereinzulassen; und damit leider auch Plagegeister wie Ameisen. Sie fühlen sich vor allem von Zucker und eiweißhaltigen Lebensmitteln unweigerlich angezogen und bilden dann schnell Ameisenstraßen bis in die Vorratskammer oder direkt auf den Küchentisch. Obwohl Ameisen nützliche Tiere sind und bei der Gartenreinigung helfen, können sie in Übermaßen bzw. im Haus doch recht lästig werden. Sie können Keine auf Lebensmittel übertragen. Befallende Lebensmittel sollten deshalb auf jeden Fall weggeworfen werden. Darüber hinaus können sie durch ihr Sekret durch Bisse unangenehme, brennende Hautreaktionen hervorrufen.

Ameisennester befinden sich normalerweise unter Wegplatten, in Holz oder in Rissen an den Wänden. Bei großem Befall können selbstverständlich Chemikalien oder professionelle Insektenvernichter eingesetzt werden. Ebenfalls beliebt sind Köderdosen, die jedoch an mehreren Plätzen aufgestellt werden sollten. Ameisenfresslack tötet mit der Königin gleichzeitig einen Teil der Brut. Meist lässt sich eine Ameisenplage jedoch durch einfache, natürliche Mittel lösen.

Zuerst einmal kann man versuchen, das Ameisenvolk umzusiedeln, indem man einen mit Holzwolle gefüllten Blumentopf über ihr Nest stülpt. Sobald die Ameisen das neue Nest akzeptiert werden, werden Sie mittels eines Spatens ausgesiedelt. Nester können auch einfach mit einem Staubsauger aufgesagt werden (Beutel in der Mülltonne entsorgen). Eine weitere Möglichkeit ist das Überschwemmen ihres Baus mit heißem Wasser oder Brennnesseljauche; fast immer ziehen sie dann von selbst um. Auch Hindernisse wie Kalk, Chili, Zimtpulver, Lavendelöl, Nelkenpulver, Backpulver oder Klebebänder hindern Ameisen häufig am Eindringen ins Haus.

Als natürliche Feinde der Ameisen gelten Vögel wie Rotkehlchen, Rotschwanz oder Spechte, Spinnen und Spitzmäuse.

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Sternrußtau und Rosentriebbohrer an Rosen bekämpfen

Sternrußtau und Rosentriebbohrer an Rosen bekämpfen

Auch Rosen, die Königin aller Blumen, weden oftmals von Schädlingen oder Rosenkrankheiten betropfen. Dann heißt es für den Hobbygärter: schnell handeln. Rosenpflege beginnt eigentlich schon beim Kauf der Pflanze: Man wähle lediglich kräftige und gesunde Rosenstöcke. Containerrosen müssen gut durchwurzeln sein und drei Veredlungstriebe besitzen. Es gibt verschiedene Rosenarten, welche eine besonders hohe Resistenz aufweisen.

Rosen dürfen nicht zu dicht gesetzt werden, sonst werden die anfällig für Pilzkrankheiten. Experten raten, ölhaltige, duftende Kräuter wie Wermut, Melisse, Minze, Salbei und Thymian zwischen die Rosenstöcke zu setzen, um gleich von Anfang an Schädlinge abzuwehren.

Ein idealer Rosenboden ist nährstoffreich und durchlässig. Man versorge die Rosen regelmäßig mit Dünger. Gegossen werden sollten Rosen nur morgens und ausschließlich im Wurzelbereich. Diese Maßnahmen schützen Rosenpflanzen bereits in ganz erheblichem Umfange vor den gefürchteten Pilzkrankheiten. Gegen den violett-schwarzen Sternrußtau sollte vorbeugende Schachtelhalmbrühe gespritzt werden.

Trotzdem können vereinzelt Schädlinge wie Rosentriebbohrer, Blattläuse, Spinnmilben etc. auftreten. Fraßspuren sind an Blättern, Knospen und Trieben sichtbar. Betroffene Pflanzentweile werden, wie auch bei Pilzbefall, sofort mit einer desinifizierten Gartenschere abgeschnitten und in der Mülltonne entsorgt. Larven werden abgesammelt und vernichtet. Rosentriebbohrer bohren Gänge durch Rose und Knospe, hinterlassen Kotkrümel auf den Blättern. Bereits ab April werden Eier gelegt.

Besonders bewährt haben sich Spritzbrühen mit Knoblauch oder Zwiebel, Brennnessel und Seifenlaugen. Käufliche Spritzmittel auf Rapsölbasis enthalten teilweise Chrysanthemenwirkstoff und vernichten die Schädlinge ebenfalls in kürztester Zeit. Generell wäre es gut, wenn Nützlinge wie Vogel und Insekten angesiedelt werden könnten.

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Sommerschnitt für Jungbäume und Spaliere

Sommerschnitt für Jungbäume und Spaliere

Obstbäume und Spalierobst benötigen einen Schnitt, um ihre Form zu erhalten, gesund zu bleiben, Aufbau und Fruchtbildung zu fördöern. Während Winterschnitt niemals unter dem Gefrierpunkt durchgeführt werden sollten und als Rückschnitt gelten, sind Sommerschnitt als Beruhigung der Wachstumsphase gedacht. Sommerschnitte sind bei jungen Bäumen angebracht; sie mindern die Infektionsgefahr und das Eintreten von Pilzen in die Bäume. Selbst die Schnittwunden heilen im Sommer besser. Winterschnitte sollten bei alten, schwachen Gehölzen gewählt werden. Bereits im Pflanzen sollte die Wuchsform gewählt werden; das kann eine Spindenform, eine Buschform, eine Krone oder die bewährte Pyramide sein. Triebe werden um ein Drittel zurückgeschnitten, die Astwinkel müssen mindestens 45 Grad betragen. Es bleibt ein Leittrieb stehen sowie drei oder vier kräftige Seitentriebe. Steile Triebe werden herausgenommen. Bei späteren Instandhaltungsschnitten werden Leittriebe nicht mehr gekürzt, sondern zu dichte Äste ausgelichtet und steile Triebe sowie altes Holz entfernt.

Jungbäume und Spaliere werden zwischen Mitte Juni und Mitte August beschnitten. Schnitte müssen mit einer scharfen Gartenschere so geführt werden, dass keine Zapfen stehen bleiben.

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Apfelwickler: Wellpappenringe kontrollieren

Apfelwickler: Wellpappenringe kontrollieren

Apfelbäume werden oft von Apfelwicklern (Cydia pomonella) befallen, einer der häufigsten Schädlinge im Obstanbau. Auch in Hausgärten ist dieser Plagegeist überall zu finden. Er richtet große Schäden im Obstgarten an und kann schnell die gesamte Ernte zerstören. Biologische wie chemische Mittel sind einsetzbar. Dies sollte geschehen, bevor die Raupen im Apfel sind. Apfelwickler sind Falter, die erst bei Dämmerung aktiv werden; sie fliegen bereits ab Mai, auf jeden Fall jedoch im Juni und benötigen zum Schlüpfen Temperaturen über 15 Grad, danach legen die Weibchen Eier. Eine bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen Larven, die sich in die Früchte bohren. Einige Larven verpuppen sich erst im Folgejahr und überwintern.

Ab Juli sollten deshalb Wellpappenringe (Obstmadenfanggürtel) am Baumstamm angebracht werden. Hieran bleiben die Raupen kleben. Erwachsene Tiere überfliegen die Ringe jedoch, sodass keine vollständige Beseitigung der Apfelwicklers möglich ist. Ebenfalls eingesetzt werden Pheromonfallen mit Lockstoffen; sie müssen nach 6 Wochen ausgetauscht werden.

Bei starkem Befall müssen teilweise Maßnahmen mit Insektiziden erfolgen. Auch dies sollte vor dem Monat August geschehen. Die Bekämpfung der Larven mittels der Wellpappenring hat sich jedoch als gute Bekämpfungsmaßnahme durchgesetzt, da so die Apfelwicklerpopulation im nächsten Jahr erheblich reduziert werden kann. Idealerweise sind diese Wellpappenstreifen 15 cm breit. Sollten viele Larven kleben bleiben, müssen die Ringe ausgetauscht werden.

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Gründünger steuen

Gründünger steuen

Gärtner und Landwirte sowie Forschungsergebnis bestätigen ganz klar, dass Gründünger durch den erhöhten Nährhumusanteil die Wachstumsbedingungen der Pflanzen ganz erheblich verbessert. Nicht nur das Bodenleben wird aktiviert, der Boden wird ebenso vor Unkraut, Verschlämmung und Austrocknung geschützt. Gleichzeitig können Temperaturunterschiede ausgeglichen und eine Bodenlockerung erreicht werden. Gründünger wird regelmäßig zwischen März und Oktober gestreut.

Gründünger wie Erbsen, Bohnen, Lupinen, Sojabohnen oder Klee reichern den Boden des Weiteren mit nicht unerheblichen Stickstoffmengen an. Diese Verbesserung sind bereits nach einer einzigen Aussaat von Gründünger spürbar.

Empfehlenswert ist Gründüngung auf Beeten mit Dauerkulturen wie Rhabarber, Spargel, Meerrettich oder Erdbeeren, jedoch auch bei Beerensträuchern und Baumscheiben. Zusätzlich wird hier ein erheblicher Naturbeitrag geschaffen, eine erstklassige Bienenweide ist entstanden.

Sollte es dem Boden aus Phosphat und Eisen mangeln, sind Gründünger wie Tagetes, Senf, Ringelblume, Kresse und Phacelia interessant. Auch Winterraps und Ölrettichsorten wie z. B. Nemex dürfen gewählt werden, z. B. vor einer Kartoffelplanzung.

Zum Säen bzw. Ausstreuen des Gründünger sollte der Boden locker und unkrautfrei sein, es wird ausgesät, dann festgetreten oder gewalzt und gewässert. Normaler wird die Grünsaat vor der Blüte abgemäht, untergegraben oder in den Boden eingearbeitet. Man kann den Grünschnitt jedoch auch einfach auf den Kompost geben oder als erstklassigen Mulch verwenden.

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Chyrsanthemen im Spätherbst

Chrysanthemen brauchen einen windgeschützten Platz im Balkonkasten. Sie können noch bis weit in den Spätherbst hinein blühen, wenn man sie in den Nächten, in denen die ersten Fröste drohen, nachts mit einer Klarsichtfolie abdeckt.

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Heimische Seerosen kultivieren

Heimische Seerosen kultivieren

Im Gegensatz zu den Zuchtsorten der Seerose ist die einheimische Weiße Seerose winterfest. Sei muss daher nicht in Pflanzkübel gesetzt, um sie im Winter in ein frostfreies Quartier umquartieren zu können. Wenn man sie im Juni oder Juli direkt in den Teichgrund setzt, dann bildet bis zum Spätherbst genügend Wurzeln und man kann sie auch den Winter im Gartenteich lassen. Allerdings stehen die Wildpflanzen der Weißen Seerose unter Naturschutz. Daher kann man sie nur aus legalen Nachzuchten zertifizierten Gartenfachbetriebe für Wasserpflanzen beziehen. Aber auch die Weiße Seerose muss gelegentlich ausgelichtet werden, bevor ihre Schwimmblätter die ganze Wasseroberfläche bedecken. Als Faustregel gilt , dass man auf 2qm Wasserfläche nicht mehr als eine Seerose pflanzen sollte.

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Unkraut liebt feucht-warmes Wetter

Unkraut liebt feucht-warmes Wetter

Unkräuter sind bekanntlich nur Pflanzen am falschen Platz. Im Gegensatz zu Stauden, Sträucher und anderen Zierpflanzen, die im Garten standortgerecht zu einem harmonischen Gesamtbild arrangieren kann, suchen sich die Gartenunkräuter ihre Plätze selbst aus. Tückischerweise entdecken sie dabei sich freie noch so kleine Plätzchen für sich. Führen sie zunächst ihr Anfangswachstum im Verborgenen, dann schießen sie nach einem warmen Sommerregen plötzlich ins Kraut. Denn Unkräuter ein feucht-warmes Klima. Zunächst sollte man versuchen, ihnen mit mechanischen Mittel zu Leibe zu rücken. Das muss aber noch geschehen, bevor das Unkraut blüht und sich durch Samen selbst wieder aussäen kann.

Es nutzt wenig, nur die oberirdisch sichtbaren Pflanzenteile zu entfernen. Viele Unkräuter breiten sich vor allem vegetativ durch unterirdische Ausläufer und lange Rhizome aus. Auch Unkräuter mit tief reichenden Pfahlwurzeln wie dem Löwenzahn oder den Disteln ist auf mechanischem Weg nur schwer beizukommen. Zwar kann man versuchen, auch solche Unkräuter allmählich „auszuhungern“, indem man immer wieder ihre oberirdischen Pflanzenteile ausreißt; aber dies kann sehr mühsam sein. Stattdessen lassen sich Unkräuter meist auch thermisch bekämpfen durch heißen Dampf, Infrarotbestrahlung oder Abflammen. Das ist natrülich nur auf kleinen Fläcehn möglich, kann aber an mechanisch schwer zugänglichen Stellen in den Ritzen zwischen Steinplatten und Mauern sehr hilfreich sein. Hilft dies alles nichts, dann müssen nun doch Herbizide zum Einsatz kommen.

Die meisten Unkräuter zählen zu den zweikeimblättrigen Plfanzen, Gräser dagegen zu den Monocotylen, den Einkeimblättrigen. Das macht die Bekämpfung im Rasen relativ einfach, wenn man dafür Herbizide einsetzt, die nur gegen zweikeimblättrige Pflanzen wirksam sind, wie z.B. Rasen-Unkrautfrei Weedex®. Im Staudenbeet, auf der Sommerblumenrabatte oder in der Gemüsekultur ist dies nicht so einfach, da hier nicht sauber in Mono- und Dicotyle getrennt werden kann. Kleinere Flächen oder einzene Unkrautpolster können mit Roundup® Speed Unkrautfrei oder Roundup® Unkrautfrei Alphee behandelt werden. Für größere Flächen arbeitet man dagegen mit einem Konzentrat: Roundup® Unkrautfrei Easy*, Roundup® Gran* oder . Damit lassen sich nahezu alle Unkrautarten wirksam und wurzeltief beseitigen und der auch der Neuaustrieb wird für einige Zeit unterbunden. Diese Präparte haben als Wirkstoff Glyphosat, welches für Bienen ungefährlich ist. Auch der besonders hartnäckieg Giersch kann mit diesen Herbiziden nachhaltig bekämpft werden. Gegen frisch aufkeimenden Giersch kann man auch Naturen Bio Unkrautfrei einsetzen, welches auf der Basis von Essigsäure wirkt. Im Herbst kann die von Unkraut befreite Fläche durch eine Auflage aus Rindenmulch, oder Grasschnitt schützen, sodass zumindest die Samenunkäuter dort im kommenden Frühjahr nicht wieder aufkeimen können.

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Gehören kranke Pflanzen auf den Komposthaufen?

Gehören kranke Pflanzen auf den Komposthaufen?

Kann man von Krankheiten befallene Pflanzen auf dem Komposthaufen deponieren oder muss man sie anderweitig entsorgen?
Das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Es hängt einerseits natürlich von der Pflanzenkrankenheit selbst, aber auch von der Art der Pflanze ab. Während es zu den Abbauraten von kompostierbarem Pflanzenmaterial etliche Untersuchungen gibt, fehlen solche für die Krankheitskeime fast völlig. Also im Zweifelsfall besser anderweitig entsorgen, z.B. über den Hausmüll, oder verbrennen.

So sollten von Viren oder Bakterien befallene Pflanzen in der Regel kompostiert werden. Denn die meisten Viren sind relativ temperaturunempfindlich und überleben auch einen Komposthaufen, der einen hohen Stoffumsatz mit entsprechender Wärmeentwicklung aufweist. Aber es gibt Ausnahmen, z.B. das häufige Gurkenmosaikvirus. Ein gut geführter, ausreichender belüfteter Kompost entwickelt während der sogenannten Heißrottephase Temperaturen bis zu 70 Grad Celsius. Das überleben die wenigsten Schädlinge. Vorsicht ist jedoch geboten bei Pilzinfektionen. Aber auch hier ist es von der Pilzart abhängig. Von Echtem oder Falschem Mehltauplize befallene Pflanzenteile dürfen nur auf den Komposthaufen, wenn sich noch keine Dauersporen entwickelt haben. Der Echte Mehltau bildet auf den Blätter deutlich sichtbare Dauersporen in Form kleiner Kügelchen; während sie die Dauersporen des Falschen Mehltaus im Blattinnern entwickeln und deshalb nicht eindeutig zu identifizieren sind. Vom Birnengitterrost oder anderen Rostpilzen befallene Pflanzenteile können dagegen bedenkenlos kompostiert werden. Vorsicht ist dagegen geboten, bei Pilzkrankheiten, die sich im Boden entwickeln. Dazu gehören die Kohlhernie oder die Wurzelbräune. Diese pathogenen Pilze bilden sehr ausdauernde Dauersporen, die lange Zeit im Kompost überleben können. Das gleiche gilt für sogenannte Welkepilze (Fusarium, Verticillium u.a.), deren Dauerstadien sehr hitze- und trockenresistent sind. Solche Pflanzen gehören stattdessen in die Biotonne. Blätter von Kartoffelpflanzen, die von der Kraut- und Braunfäule befallen sind, kann man dagegen unbesorgt, auf den Komposthaufen werfen. Denn hier geht die Neuinfektion im nächsten Frühjahr immer von der Kartoffel selbst aus.

Bakterien bilden keine Dauerstadien wie die Viren; deswegen können sie im Komposthaufen nur so lange überleben, bis alle von ihnen befallenen Pflanzenteile vollständig verrottet sind. Eine Ausnahme bildet aber z.B. der Feuerbrand; diese Pflanzenkrankheit ist hoch ansteckend; befallene Äste und Zweige von Obstbäumen dürfen auf keinen Fall in den Kompost gegeben werden, sondern müssen fachmännisch entsorgt werden.

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Erntezeit im Gemüse- und Kräutergarten

Erntezeit im Gemüse- und Kräutergarten

Das Sommergemüse, u.a. Salat, Kohlrabi, Spinat und Mangold, wird im Juli geerntet. Gewürz- und Küchenkräuter haben ein besonders intensives Aroma kurz vor der Blüte. Also schneidet man sie kurz vor der Blüte ab, bündelt sie und hängt sie kopfunter an einer Schnur an einem schattigen, gut belüfteten Platz auf, wenn sie nicht gleich frisch verarbeitet werden. Zwischen den Reihen von Kohl, Erbsen und Bohnen wird gründlich gehackt und die Pflanzen werden dann angehäufelt. Bereits im Frühjahr gesetzte Gemüsepflanzen erhalten im Juli eine zweite Kopfdüngung. Dabei dürfen weder die Laubblätter noch die Früchte mit dem Flüssigdünger in Berührung kommen. Blumenkohl beginnt nun, Köpfe zu bilden. Damit diese schön weiß bleiben, schützt man sie vor Sonnenlicht, indem man die oberen Blätter über der Blume zusammenfaltet oder zusammenbindet. Tomatenpflanzen müssen immer wieder aufgebunden und ausgegeizt werden.

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Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Gehölze, die abgeblüht sind, können soweit nötig zurückgeschnitten werden. Bei den Dahlien lässt man nicht alle Triebe stehen. Je weniger Triebe die Dahlienstauden haben, desto größer werden ihre Blüten. Die letzten Rosen können geerntet werden. Beim Schneiden ist darauf zu achten, dass immer einige kräftige Augen am Strauch stehen bleiben müssen, damit sie im kommenden Jahr wieder voll durchtreiben können.

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Steckschaum

Steckschaum ist von der Tischdekoration bis zum haltbaren Autoschmuck ein unerlässliches Hilfsmittel, um künstliche Blumen, Trockenblumen und weitere Dekoartikel stilvoll zusammenzustellen. Im Sortiment von Floristik24 wartet eine größere Auswahl an vorgeformten Gerüsten aus Steckschaum, die z. B. als Kranz oder Herz auf spezielle Ereignisse mit einem individuellen, floralen Schmuck eingehen. Natürlich wartet hier neben Steckschaum auch eine große Auswahl an Blumen und anderen Artikeln, die sich einfach in die Schaumgrundlage einstecken lassen und Ihrer Kreativität ausreichend Freiraum schenken.

Rebenmaterial

Natürliches Rebenmaterial der vielseitigen Blume Mühlenbeckia wird als dekoratives Element für zahlreiche Kränze und Arrangements geschätzt. Das luftige und leichte Wurzelmaterial lässt sich einfach formen und verarbeiten und wird in Sträußen und Kränzen als flexible Füllung geschätzt, um kleinere Lücken in einem Bouquet aufzufüllen. Hier bei Floristik24 wartet Rebenmaterial der Mühlenbeckia als natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der zu unzähligen Arrangements passt und auch Sie durch die einfache Verarbeitung und den farblich neutralen Charakter begeistern wird.

Raffiabast

Raffiabast ist eine faserige Grundlage zahlreicher Gestecke und Bouquets, der in seiner Gestalt an Stroh erinnert, jedoch deutlich flexibler und haltbarer daherkommt. Gewonnen wird Raffiabast von der gleichnamigen Palme, die nahezu ausschließlich auf Madagaskar zu finden ist und hierzulande längst durch eine Vielzahl von weiterverarbeiteten Produkten geschätzt wird. Während zahlreiche Winzer auf dünn geflochtenen Raffiabast zur Befestigung von jungen Trieben vertrauen, lässt sich das Material ebenso mühelos zu Dekozwecken einsetzen und verleiht auch Ihren Sträußen und Bouquets auf ansehnliche Weise den gewünschten Halt.

Schaumrosen

Wer den Charme und die Schönheit von Rosen liebt und diese durch ein Verblühen nicht verschwinden sehen möchte, trifft mit unseren Schaumrosen die richtige Wahl. Die stabil angefertigten Rosen stehen im Sortiment von Floristik24 in einer Vielzahl von Farben und Varianten für Sie bereit und helfen Ihnen dabei, festliche Räume und Esstische floral herzurichten. Natürlich lassen sich Schaumrosen aus unserem Sortiment auch stilvoll zusammenstellen, wobei die unvergängliche Schönheit mit weiteren Kunstblumen unseres Sortiments ergänzt werden kann.

Strohkranz

Der Strohkranz dient nicht nur in ländlichen Regionen als traditioneller Schmuck in der Erntezeit, sondern wird in Herbst und Winter auch für viele weitere Dekorationen mit Freude verwendet. Ein Strohkranz aus dem Sortiment von Floristik24 dient auch Ihnen als Grundlage für zahlreiche Gestecke in dieser markanten Form, Blumen, Früchte und Bänder lassen sich mühelos in diese flexible Grundlage einarbeiten. Natürlich können Sie den Strohkranz auch für verschiedene Ereignisse wie eine Hochzeitsfeier oder in der Trauerfloristik zum Einsatz bringen, um einen Blumenschmuck stilvoll und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.