Rosen vorbeugend spritzen

Rosen vorbeugend spritzenRosen sollten jedes Jahr bereits vor ihrem Blütenansatz vorbeugend gespritzt werden. Häufig werden sie von Blattläusen, Spinnmilben oder Pilzen befallen. Mehltau, Rost und Sternrußtau sind besonders häufig. Als exzellente vorbeugende Maßnahme hat sich das Spritzen mit Schachtelhalmtee bewährt. Die Rosen werden mindestens an drei darauffolgenden Tagen mit der Brühe behandelt und am besten tropfnass gesprüht. Blattläuse können mit kräftiger Brennnesseljauche oder Seifenbrühe behandelt werden. Auch diese Behandlungsmaßnahme sollte mehrere Tage lang durchgeführt werden. Ein besonders beliebtes Mittel gegen die gefürchteten Blattläuse ist der Einsatz von Marienkäfern und Florfliegen, welche von versierten Rosengärtner für effektiver halten als Chemikalien. Betroffene Pflanzenteile werden natürlich so schnell wie möglich entfernt und in der Mülltonne entsorgt. Auch altes Laub muss vollständig entfernt werden, denn die meisten Pilze sind widerstandfähig und überwintern.

Selbstverständlich sind auch fertige Präparate auf chemischer Basis erhältlich. Auch hier wird empfohlen, die Präparate direkt auf die frischen Blätter zu spritzen, ebenso auf die Rosenstängel. Als weitere natürliche und vorbeugende Spritzung eigenen sich Neemölpräparate, die ebenfalls vor Mitte April ausgebracht werden können, spätestens jedoch ab Blütenansatz.

Versierte Rosengärtner benutzen speziell gegen Mehltau vorbeugende Milchspritzung mit normaler Vollmilch, welche im Verhältnis ein zu zehn mit Wasser verdünnt wird und durch die Milchbakterien das Wachstum der Pilze hemmen kann.

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