Rhizome der Seerosen können jetzt geteilt werden

Rhizome der Seerosen können jetzt geteilt werdenKein
Zweifel: Eine Seerose ist und bleitb die Königin in jedem Gartenteich.
Seit Jahren an der Spitze der Beliebtheitsliste der Teichpflanze strahlt
sie nicht nur Reinheit sondern auch unbändige Lebenskraft aus. Ein
faszinierender Augenblick ist es, wenn die zartrosa Knospen die
Wasseroberfläche durchbrechen und sich öffnen, um ihre paradiesische
Schönheit zu präsentieren. Ihr Name stammt übrigens aus der griechischen
Sprache und Mythologie (lat. Nymphaea). Auf großen, aufgeblüten
Seerosen haben sogar kleine Frösche Platz. Nachmittags schließen sich
Seerosen, um sich am nächsten Tag mit den Sonnenstrahlen wieder zu
öffnen. Hauptblütezeit ist von Mai bis Juni, wobei jede einzelne Seerose
bis zu zehn Tagen blüht. Seerosen sollten eigentlich in keinem Teich
fehlen.

Entscheidend für die Kraft und Gesundheit der Seerosen
ist nicht nur das Klima, sondern auch die Bodenverhältnisse sowie die
Wassertiefe. Fünf Stunden Sonne pro Tag werden benötigt. Nur dann keine
eine Seerose Rhizome bilden, verdickte Sprossenachsen, in denen sich die
Nährstoffe einlagern. An diesen Austriebsknoten kann die Pflanze
geteilt und vermehrt werden. Hierzu teilt man das Rhizom mit einem
scharfen Messer, danach wird dieser Pflanzenteil in eine 1 zu 1 Mischung
aus Sand und Lehm gesetzt. Um die Feuchtigkeit zu erhalten, deckt man
am besten mit einer dünnen Kiesschicht ab. Nun werden sich neue Triebe
und Blätter bilden; bereits nach wenigen Wochen ist die Jungpflanze zu
stark, dass sie eingesetzt werden kann. Oftmals blühen diese neuen
Pflanzen jedoch erst im nächsten Jahr.

Abgeblühten Pflanzen
sollten übrigens immer aus dem Teich herausgenommen werden. Tropische
Seerosenarten dürfen in einem feuchten Sandbehälter im Keller
überwintern.
 
© MIKE RICHTER – adobe.stock.com

 


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