Klares Wasser im Teich

Klares Wasser im TeichKlares Wasser im Teich

Regelmäßig sammeln sich auf der Wasseroberfläche von Gartenteichen Blätter und Pollen, welche einen extremen Nährstoffschub verursachen und auf jeden Fall so rasch wie möglich aus dem Wasser herausgefischt werden sollten; ansonsten kann es zu übermäßiger Algenbildung kommen.

Wichtig ist ebenfalls die Wassertemperatur; auch bei zu warmem Wasser entstehen Algen, die rasch das Wasser eintrüben. Als ideal gilt ein Sauerstoffgehalt von 80 %, was gerade in den heißen Sommermonate eine schwierige Aufgabe für Teichbesitzer darstellen kann.

Ebenfalls beachtet werden müssen die Futtermengen für eingesetzte Fische. Zu viel Futter sinkt auf den Teichboden, bildet Algen und macht das Wasser ebenfalls trübe. Wer das Algenwachstum im Griff hat, kann sich über einen klaren, sauberen Gartenteich freuen. Wasserverluste im Sommer sollten mit Regenwasser ausgeglichen werden. Leitungswasser enthält zu wenige algenfressende Mikroorganismen. Bei Bedarf können zusätzliche algenfressende Mikroorganismen eingesetzt werden. Algen, die Wasser trübe machen, sollten immer mittels eines Keschers herausgefischt werden.

Größere Teiche lassen sich mit einer Filteranlage besser reinigen. Hobbygärtner bewältigen Algenprobleme in Gartenteiche jedoch auch mit unkonventionellen Maßnahmen: So kann z. B. ein Jutesack mit Stroh gefüllt und in den Teich abgesenkt werden. Beim Zersetzen des Strohs wird dem Teich überschüssiger Stickstoff entzogen. Eine Wochen später kann der Sack herausgenommen werden und das Stroh auf dem Kompost entsorgt werden.

Zur Klärung von Teichen dürfen ebenfalls Schwimmpflanzen und Unterwasserpflanzen eingesetzt werden. Hierzu gehören u.a. Wasserhyatinthe, Hornblatt, Tausenblatt, Laichkraut, Wassernuss und Wasserhahnenfuß. Auch Sumpfpflanzen gelten als Stickstoffzehrer.

© magann – adobe.stock.com

teich


Unsere Produkt Tipps