Erdbeeren: mit Grauschimmel befallene Früchte sofort entfernen

Erdbeeren: mit Grauschimmel befallene Früchte sofort entfernenErdbeeren: mit Grauschimmel befallene Früchte sofort entfernenGrauschimmel
(Botrytis) zählt zu den häufigsten Krankheiten an Erdbeeren. Bei
feuchtem Wetter, falschen Gießmaßnahmen oder übermäßiger Bewässerung
bilden sich grau-braune, faule Stellen an den noch unreifen Früchten.
Grauschimmel überträgt sich sehr leicht durch abgestorbenes
Pflanzenmaterial; die Sporen sind teilweise sogar überwinterungsfähig.

Grauschimmel
greift schnell um sich und kann eine ganze Ernte zerstören. Erste
Maßname ist das sofortige Entfernen der mit Grauschimmel befallenen
Früchte. Hierbei sollten unbedingt Handschuhe getragen werden. Befallene
Früchte werden sogleich in einen Plastikbeutel gegeben; sie sollten
nicht mit der Erde in Kontakt kommen, denn hierbei fallen bereits Sporen
ab, die weiterwachsen. Entsorgte Pflanzenteile werden danach sofort in
der Mülltonne entsorgt.

Viele Gärtner greifen dann als
Schutzmaßnahme zu einer Fungizid-Spritzung. Hierbei sollte beachtet
werden, dass mindestens siebenTage danach keine Früchte geerntet werden
dürfen.

Eine bewährte Maßnahme gegen Grauschimmel ist das
Unterlagen der Erdbeerpflanzen mit Sägespänen, Stroh oder Holzwolle,
sodass die Erdbeeren nicht mit dem feuchten Boden in Kontakt kommen,
sondern immer trocken und zugleich auch sauber bleiben. Diese
natürlichen Materialen haben den Vorteil, dass sie nach der
Erdbeersaison direkt in zwischen den Erdbeerreihen als Dünger
untergegraben werden können.

Käuflich erwerblich sind zudem
schwarze Mulchfolien („Erdbeerfolien“), welche ebenfalls das Aufliegen
der Früchte auf dem Boden verhindern und überschüssiges Wasser ablaufen
lassen.
© thomasp24 – adobe.stock.com

mehl


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