Cottage-Garten

Cottage-GartenCottage-Gärten bedeuten vollendete Romantik. Zwanglos vereinen sich bei dieser altenglichen Gartenversion streng gescheitelte Beete mit sattem Grün, frischen Kräutern und üppiger Blütenpracht. Überall in England und Irland trifft man auf solche Cottage-Gärten, vor allem im ländlichen Bereich. Auch deutsche Gärtner kopieren mehr und mehr die charmantisch Stil, der sich problemlos in jede Art von Garten integrieren lässt.

Im Ursprung ähneln diese englischen Cottage-Gärten den alten deutschen Bauerngärten, denn auch in den englischen Dörfern („cottages“) dienten die kleinen Gärten der Landarbeiterhäuschen überwiegend der Selbstversorgung. Gemüse, Kräuter und Obst wurde gezogen, wobei jedes freie Fleckchen Erde sorgfältig und mit Bedacht benutzt wurde. Rasen  und Blumen hielten als viel später ihren Einzug in die Cottage-Gärten.
Wir kennen Cottage-Gärten als einziges Blütenmeer von Rosen, Rhododendren, Zwiebelblumen und Knollengewächsen, niedrigen und mittelhohen Stauden verbrähmt mit Küchen- und Heilkräutern. Gehölze werden meist auf Form geschnitten und konkurrieren mit dicht berankten Rosenbögen. Akzente werden durch Accessoires gesetzt: alte Steintröge für die Lavendelpflanzung, Topfpflanzen in allen Variationen, Metalleimer, Wege im Fischgrätmuster aus roten Backsteinen, Vogelfutterplätze und viele andere nützliche Dinge. Schmale Wege bestimmen das Gartenbild; die hohe Pflanzendichte hält den Gartenbesitzer ständig bezeichnet, kann aber andererseits auch nicht als übermäßig aufwändig bezeichnet werden, denn Mischkultur und Kräutereinsatz minimieren Schädlinge und Krankheiten. Zudem sind die Pflanzen eines Cottage-Gartens pflegeleicht und äußerst resistent. So finden sich u.a. Mohn, Pfingstrosen, Lupinen und Kapuzinerkresse zwischen Möhren, Kartoffeln, Tomaten und Kürbissen. Jasmin, Flieder und Holungen gehören ebenso in einen typischen Cottage-Garten wie Nelken, Wicken und Rosen.

Üppige Pflanzenvielfalt und noble Eleganz mit ungezähmter Wildheit sozusagen. Nutzbeete werden eingefasst, mit einer kleinen Steinkante, einer niedrigen Buchshecke oder einem Kräuterstreifen. Schmiedeeiserne Bänke finden meist ebenso ein Plätzchen wie eines kleiner Pavillon für gemütliche Ruhestunden.


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