Alpinum-Garten

Alpinum-GartenAlpinum-Gärten
kopieren hochalpine Landschaften; sie setzen lediglich die dort
heimischen Blumen, Stauden, Gräser und Konfieren ein. Somit ist ein
Alpinum lediglich für hohe Standorte perfekt geeignet. In tieferen Lagen
sind profihafte Kenntnisse erforderlich. Alpine Stauden stellen höchste
Anforderungen an den Gärtner.

Alpinumgärten verlangen exakte
Boden- und Klimakenntnisse, damit die Pflanzen im Sommer nicht unter der
großen Hitze leiden und damit es im Winter nicht zu Nässestau kommen
kann. Am besten wird mit weniger pflegeintensiven Anfängerpflanzen
begonnen. Steine gehören in Alpinumgärten zur Grundausstattung und
können in den verschiedensten ausführungen verwendet werden,
entsprechend den Pflanzenansprüchen und Standorten; diese reichen von
kühl und warm bis hin zu sonnig. Es können sowohl Miniaturlandschaften
mit Wällen und Hügeln im Licht-Schatten-Spiel geschaffen werden und
kühle, heiße, trockene oder feuchte Bereiche kreieren, wie in alpinen
lagen. Pflanzen für schroffe Temperaturwechsel, kalte Witterung, Stürme
und Schneeschauer sind jedoch mit viel Wissen und Können auszuwählen.
Mauern werden trocken aufeinandergesetzt, mit Kies oder Schotter
verfüllt oder verfugt. Um Ebenen zu schaffen, starke Gefälle zu mindern
oder gar Hänge zu sichern, sind auf jeden Fall Stützmauern erforderlich.
Sicher liegen Steine nur, wenn sie mindestens ein Drittel in die Erde
eingearbeitet werden.

Als optimal gelten Hände in Südlage.
Nischen und Mulden sorgen für die erforderlichen Wärmespeicher und
bieten zudem Platz für Bodendecker; wichtig bleibt jedoch eine
exzellente Drainage. Undurchlässige Böden werden mit Sand aufgearbeitet.
Optimale Begleiter in einem Alpinum sind Pflanzen wie Primeln,
Steinbrech, Hahnenfuß, Alpenrosen, Küchenschellen, Edelweiß,
Kugelblumen, Katzenpfoten, Enziane, Grasnelken, Narzissen,
Glockenblumen, Lederbalsam, Mannsschild und die schnell wachsende
Alpenwaldrebe.

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