Stangensellerie im September bleichen

Stangensellerie im September bleichenStangensellerie im September bleichenDer Stangen- oder Bleichsellerie (Apium graveolens var. Dulce) bildet keine Knollen. Es gibt Sorten, die sehen mit ihren weißlich gelben Stielen und den hellgrünen Blättern schon von Natur aus wie gebleicht aus. Andere Sorten haben aber rötlich überlaufene oder violett gestreifte Stiele. Der Bleichsellerie bevorzugt die gleichen Boden- und Klimaverhältnisse wie der Knollensellerie. Er hat jedoch einen sehr hohen Bedarf an Humus und frischem organischem Dünger.

Wenn die Pflanzen im September voll entwickelt sind, dann werden die Blattstiele gebleicht, um ein besonders zartes Selleriegemüse zu bekommen. Rings um die wird die Erde ähnlich wie beim Spargel angehäufelt,. Durch den Lichtmangel wird die Chlorophyllbildung unterbunden und die Stiele bleichen aus. Das Anhäufeln ist recht mühsam. Einfacher lassen sich die Stiele bleichen, wenn man die Blattstiele fest zusammenhält und dann mit einem Stück Wellpappe oder Packpapier umwickelt. Und zwar so, dass zwischen der Bodenoberfläche und dem unteren Rand der Verpackung kein Zwischenraum bleibt. Oben reicht die Hülle bis unter den Blattansatz. Im Oktober kann etwa drei Wochen nach dem Umwickeln der Stiele mit der Ernte begonnen werden. . Die Blattstiele sind jetzt nicht nur bleich, sondern auch sehr zart. Das Umhüllen mit Papier oder Pappe hat gegenüber dem Anhäufeln außerdem den Vorteil, dass der Sellerie keinen Erdgeruch annimmt.

Überschüssiger Bleichsellerie, der nicht sofort verbraucht wird, kann vor Frostbeginn eingekellert werden. Dazu zieht man die Selleriestauden mit den Wurzeln aus dem Boden heraus und schlägt sie zusammen mit ihrer Papp- oder Papiermanschette in feuchten Sand oder feuchte Erde ein. Der Keller muss gut gelüftet sein, sonst stocken die eingehüllten Stiele. Wenn der Keller völlig dunkel ist, kann man die Hüllen aber auch abnehmen.
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