Frühjahrspflege für den Rasen

Frühjahrspflege für den RasenDer letzte Winter war wieder hart und kalt. Erst haben die enormen Schneefälle und die langen Forstperioden dem Rasen ordentlich zugesetzt, dann begann der Dauerregen. Kaum setzte die Schneeschmelze ein, wurde der Rasen durch den permanenten Regen unter Wasser gesetzt. Diese Staunässe führte an vielen Plätzen zu einer starken Bodenvernässung. Der Boden ist wassergesättigt und kann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Nicht ohne Grund wird eine der häufigsten Pilze, die dem Rasen unter diesen Bedingungen besonders zusetzen, Schneeschimmel genannt. Auch andere Pilzerkrankungen haben sich breit gemacht. Das Gras ist an vielen Stellen abgestorben, und der Rasen ist verkahlt.

Auch der Maulwurf ist inzwischen wieder aktiv und hat mit dem Frühjahrsputz in seinen unterirdischen Gängen begonnen. Dort wo die Grasnarbe noch intakt war und wieder in sattem Grün das Gras zu wachsen beginnt, schiebt er nun alle paar Meter wieder seine Erdhügel an die Oberfläche. Maulwürfe kann man nicht wie Wühlmäuse direkt bekämpfen, sie stehen nämlich unter Naturschutz. Da hilft nur, den Maulwurf allmählich zu vergraulen. Dazu trägt man die Maulwurfshaufen immer wieder mit einer Schaufeln flach ab. Das wird dem Maulwurf mit der Zeit die Lust am Buddeln vermiesen und er wird sich ruhigere Gefilde suchen. Ein kleiner Trost: Dieser vom Maulwurf aufbereitete Boden ist beste feinkrümelige Gartenerde, hervorragend geeignet um sie zusammen mit Gartenkompost ins Staudenbeet einzuarbeiten oder unter den Substratschicht im Frühjahrsbeet zu mischen. Also nicht einfach entsorgen, sondern verwenden.

Und hier gleich noch ein Tipp: Floristik24.de bietet im Online-Shop ein Kombipräparat, mit dem solchen kleinen Kahlstellen einfach und schnell wieder begrünt werden können – Substral Magisches Rasenpflaster 1000g , eine hervorragend aufeinander abgestimmte Mischung aus einem aus Kokosfasern gewonnen Substrat, Grassamen und Spezialdünger. Damit werden die Kahlstellen einfach regelmäßig gewässert. Und für größere Kahlflächen, wie sie durch Staunässe und Schneeschimmel entstehen, nimmt man die 3,6 kg-Großpackung .

Sobald der Rasen abgetrocknet ist, bekommt er seinen ersten Schnitt. Aber den Rasen nicht bis zum Boden abrasieren, sondern 2/3 der Halmlänge stehen lassen. Nur so hat das Gras eine Chance, sich nach dem langen Winter zu regenerieren. Wie oft nun in den folgenden Wochen gemäht werden muss, dass hängt von der Grasmischung, dem Rasentyp und der gewünschten Schnitthöhe ab. Ein Sport- und Spielrasen, der einer stärkeren Trittbelastung ausgesetzt ist, sollte einmal pro Woche bis auf eine Höhe von 5cm gemäht werden, ein Zierrasen zweimal pro Woche bis auf 2cm Höhe. Hat sich den berühmten englischen Golfrasen als Zielvorstellung gesetzt, dann muss noch öfter und bis auf 1 cm Höhe gemäht werden. Wichtig ist, dass das Schnittgut nach dem Mähen sorgfältig abgeräumt wird. Mit dem Wässern des Rasen kann bis zum Sommer gewartet werden, das ist besser als in regelrecht zu „ertränken“. der Rasen verlängert längere Trockenperioden. unverzichtbar ist aber , dass der Rasen jetzt im Frühjahr und dann einmal im Spätsommer belüftet wird. Dazu nimmt man je nach Rasenfläche einen Handvertikulierer oder ein motorbetriebenes Vertikuliergerät. Die entstandenen Löcher werden anschließend mit etwas feinkörnigem Sand aufgefüllt.

Aber auch ein Rasen lebt nicht von Luft und Wasser allein, das Gras will zum Wachsen auch Nährstoffe. Er braucht einen N-P-K-Volldünger, der neben Spurneelementen vro allem Stickstoff (N), Phophor (P) und Kalium (K) enthält und zwar im Verhältnis N:P:K wie 20 zu 5 zu 8. das ist die Zauberformel für einen prächtigen, grünen Zierrasen. Allerdings muss man solch einen schnell wachsenden Rasen, dann auch öfter mähen. Für eine stärker belasteten Sport- oder Spielrasen braucht man einen Kalium-reichen Volldünger in der Zusammensetzung N:P:K wie 10-5-20. Da hier der Stickstoffanteil geringer ist, wächst der Rasen langsamer, aber dichter, und muss auch seltener gemäht werden. Aber ein schnell wirksamer Dünger (etwa auf der Basis von Ammonium-Stickstoff), wie er sich für Gemüsekulturen und Nutzpflanzen eignet, wäre bei einem Rasen wirkungsvoll. Hier steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund und dazu setzt man einen Langzeitdünger ein. Da wird der Stickstoff erst nach und nach im Laufe von einem Vierteljahr freigesetzt, und man muss auch nur zwei- bis dreimal während der Vegetationsperiode düngen. Eine ganze Palette geeigneter, auf den jeweiligen Rasentyp abgestimmte Volldünger bietet der Online-Shop von Floristik24.de an, z.B. den BECKMANN Blaukorn Dünger , ein N-P-K-Dünger, angereichert mit Magnesium, Bor und Zink als Spurenelementen, oder den stickstoffbetonten Chrysal Rasendünger mit einem Zusatz von Magnesium, der für ein optimales Wurzelwachstum und eine dichte Rasenfläche sorgt.

Aber nicht nur das Gras ist aus seinem Winterschlaf erwacht, auch Unkraut und Moos breitet sich jetzt schnell wieder aus. Damit es nicht die Oberhand gewinnt. Bevor Löwenzahn, Klee, Gänseblümchen, Hahnenfuß und Disteln blühen und sich selbst aussäen, muss man eingreifen. Moos hält man mit Celaflor Rasen-Moosfrei Weedex in Schach, Unkraut bekämpft man mit Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex, in besonders hartnäckigen Fällen mit dem COMPO Rasenunkrautvernichter oder mit dem Unkrautentferner von GLYFOS. Diese und weitere Mittel zur Moos- und Unkrautbekämpfung bietet der floristik.24de Online-Shop. Die häufigsten und hartnäckigsten Rasenunkräuter werden im ->Pflanzenschutzlexikon im Detail vorgestellt. Die meisten Rasenunkräuter gehören zu den zweikeimblättrigen Pflanzen. Die Rasen-Unkrautbekämpfungsmittel wirken selektiv nur auf die zweikeimblättigen Pflanzen, während die einkeimblättrigen Gräser verschont werden. Hier findet man auch viele weitere Tipps zur Rasenpflege. Eine optimale Wirkung der Unkrautvernichtungsmittel erzielt man bei einer Bodentemperatur von 10 bis 12 oC. Bei sommerlichen Temperaturen über 25oC oder bei Regen sollte auf die Anwendung verzichtet werden.


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