Frühjahrs-Arbeiten im Steingarten

Jetzt ist die richtige Zeit, eine Generalüberholung im Steingarten vorzunehmen. Vertrocknete Pflanzenteile werden entfernt, Ziergräser zurückgeschnitten – ebenso Fruchtstände, die als Winterdekoration stehen geblieben sind. Im Herbst gepflanzte Stauden werden oft vom Winterfrost angehoben und aus der Erde gedrückt. Damit ihre Wurzeln dann im Frühjahr nicht vertrocknen, müssen die Pflanzen in die Erde zurückgedrückt werden. Nun werden die Steingartenbeete mit reifer Komposterde, vermischt mit Humus und Sand, in einer wenige Zentimeter hohen Schicht ausgetragen, ohne dabei die jungen Pflanzentriebe zu ersticken oder zu verletzen. Bei Hochgebirgsgarten unter den Steingartenpflanzen sollte man lieber darauf verzichten, denn für sie könne bereits diese verhältnismäßig geringe Düngerzugabe zu viel sein. Das gilt auch für Pflänzchen, die in Nischen zwischen Felsen oder in der Trockenmauer sitzen. Manche reagieren darauf mit zu starkem Wuchs, sie werden weich und drohen abzusterben. Die Stängel der verblühten Tulpen, Narzissen und anderer Zwiebelpflanzen werden zurückgeschnitten, ohne ihre Laubblätter zu entfernen. Nur so können die Pflanzen Kräfte sammeln und Reserven in den Zwiebeln für den Austrieb im kommenden Frühjahr anlegen. Will man Steingartenpflanzen neu- oder umpflanzen, dann kann es dafür im April allerdings schon zu spät sein. Denn dies sollte möglichst vor dem Blattaustrieb der pflanzen geschehen. Sonst sollte man das Ende der Blütezeit abwarten und dann die Stauden erst verpflanzen.


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