Gartentipp für September

Gartentipps für den Hobby-Garten im September

Alle samentragenden Unkräuter früh und gründlich entfernen

Alle samentragenden Unkräuter früh und gründlich entfernen

Unkräuter sollten während des gesamten Jahres sorgfältig gejätet werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Unkräutern jedoch während ihrer Samenphase. Es sollte unter allen Umständen vermieden werden, dass Unkrautsamen auf die Beete fällt und in der Erde überwintern kann. Man kann fast mit hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass diese Samen im nächsten Jahr aufgehen werden.
Selbstverständlich gehören entfernte Unkräuter auf keinen Fall auf den Kompost, sondern ausschließlich in die Mülltonne. Sie sollten auch nnicht verbrannt werden, weil hierbei bereits Samenkerne auf den Boden tragen. Unkräuter sollten ebenfalls nicht im Garten herumtransportiert werden. Man rupfe sie aus und stecke sie sogleich in einen Plastiksack, mit welchem sie dann direkt in den Müll gegeben werden.
Am besten entfernen lässt sich Unkraut, wenn der Boden leicht feucht ist; nach einem Regen und notfalls muss eben sogar ein wenig gegossen weden. Schwierig entfernen lassen sich Unkräuter mit langer Pfahlwurzel; hier kann ein sogenannter Unkrautstecher gute Hilfe leisten. Er dringt tief in die Erde ein und kann mit seiner besonderen Form das Unkraut mitsamt seiner Wurzel vollständig aus der Erde herausholen.
Besonders hartnäckig können Unkräuter wie Giersch oder Winden sein, deren Samen oft noch nach Jahren aufgehen. Hilft nur nur viel Geduld und Ausdauer: Das Unkraut muss solange ausgezupft werden, bis es verschwunden ist. Kräuterbrühen wie Brennnesseljauche, Rainfarnbrühe und Schachtelhalmtee können helfen, sind jedoch nicht in der Lage, alles Unkraut zu zerstören. Wichtig ist ebenfalls regelmäßiges Aufhacken zwischen den Beetreihen und Mulchen unter Sträuchern und Bäumen.
Generell kann lästige Unkrautbildung durch Bodendecker, Gründünger und Mischkulturen eingedämmt werden, denn auf diese Weise ist der Boden immer bedeckt. Als radikale Unterkrautentfernung kann schwarze Folie auf den Boden gedeckt werden, die dem Unkraut Licht und Luft zum Wachsen nimmt.


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Balkonkästen müssen im Winter nicht kahl bleiben

Balkonkästen müssen im Winter nicht kahl bleiben

Die meisten einjährigen Sommerblumen sind bereits verblüht, Geranien werden zurückgeschnitten und kommen ins Winterquartier und die Balkonkästen bleiben den Winter über öde und leer. Doch das muss nicht sein: Erstens gibt es eine ganze Reihe blühender Pflanzen und Zwergsträucher, die die Blühsaison auf Balkonien noch um ein bis 2 Monate verlängern können, z.B. das Heidekraut Erica gracilis mit seinen unzähligen Blüten in Blassrosa, Weiß oder Rot. Oder Chrysanthemen, das sind bekanntlich auch Spätblüher, denen auch die ersten Frostnächte und Nebeltagen im Herbst nichts anhaben können. Bei hoher Luftfeuchtigkeit fühlen sie sich erst richtig wohl. Als Blattschmuckpflanzen setzt man dazwischen das grau-weiße Silberblatt Senecio bicolor oder die völlig winterharten und immergrünen Torfmyrten der Gattung Pernetteya. Diese Torfmyrten bestechen nicht nur durch ihr dichtes Laub mit vielen grün glänzenden Blättchen, sondern auch mit ihren zahlreichen Beeren in Weiß, Rosa oder Rot. Pinkfarbig blühende Erika und gelbe Chrysanthemen sollte man allerdings nicht zusammensetzen; das würde sich dann doch zu sehr in Farbe und Form „beißen“. Beide pflanzengruppen hält man strikt getrennt, kann aber verschieden farbig blühende Chryanthemen gut miteinander mischen, ebenso wie rötlich und weiß blühende Erika. Orange blühenden Chrysanthemen passen auch gut zu den grauweißen Silberblätter. Auch Torfmyrthen kann man gut mit dem Silberblatt mischen. Noch einfacher und pflegeleichter geht es, wenn man die Balkonkästen mit Zwergkoniferen, bodendeckenden Cotoneaster und Gräser bepflanzt. Koniferen braucht man gar nicht zurückneiden, die Gräser erst im nächsten Frühjahr.

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Bei Kälte Tomaten mit Folienhauben abdecken

Bei Kälte Tomaten mit Folienhauben abdecken

Tomaten werden eigentlich in allen Nutzgärten gezogen; die gehören zu den beliebtesten Früchten (ja, Früchte!) in deutschen Gärten. Leicht lassen sie sich in Pflanztöpfchen auf der Fensterbank, im Frühbeet oder im Gewächshaus vorziehen. Sie gehören zu den sogenannten Starkzehrern und haben einen realtiv hohen Dünger- wie auch Wasserbedarf. Für Kompost und Pferdemist sind Tomatenpflanzen immer dankbar und erfreuern ihre Besitzer mit so reichhaltigen Ernten, dass sogar die Zweige bzw. die Pflanze gestützt werden müssen. Fast alle Gartenbesitzer und Tomatenzüchter kennen Tomatenhauben. Sie werden normalerweise dazu benutzt die Tomnaten schneller reifen zu lassen. Diese Folienhauben eignen sich perfekt als Winterschutz für die Tomatenpflanzen. Gleich in korrekter Pflanzengröße erhältlich und mit einem praktischen Ring versehen, müssen Sie lediglich über die Pflanze gestülpt werden. Da Tomaten keinen Frost vertragen und sehr schnell empfindlich mit dünnen Blättern und fleckigen Früchten reagieren, sollte dieser kostengünstige Schutz unbedingt angebracht werden. Morgens darf die Abdeckung dann wieder angeommen werden, und Luft an die Tomatenpflanze zu lassen und Pilzinfektionen zu vermeiden.

Wie auch Glashäuser speichert diese Folienhaube die Wärme und die Feuchtigkeit, sodass die Pflanzen sich ungehindert entwickeln können. Nicht nur geschlossene, sondern auch geschlitzte und gelochte Folien sind erhältlich, bei denen überschüssige Feuchtigkeit und aufgestaute Hitze entweichen können. Schlitzfolien besitzen den Vorteil, dass

man sie nicht lüften muss...

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Biologische Maßnahmen zur Bodenverbesserung im September

Biologische Maßnahmen zur Bodenverbesserung im September

Die abgeernteten Gemüsebeete bekommen im September eine Auflage aus Rohkompost, einem organischen Dünger und Mineral- und Tonmehlen. Darüber werden dann Gründüngerpflanzen ausgesät, die im Laufe des Winters kaputtfrieren und Teil der Mulchdecke werden. Dazu eignet sich auch Feldsalat, den man dann teils erntet, teils stehen lässt.

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Bis Mitte des Monats Feldsalat und Spinat im Freiland aussäen

Bis Mitte des Monats Feldsalat und Spinat im Freiland aussäen

Erfahrene Hobbygärtner wissen natürlich, dass Saatzeit nicht nur im April, Mai und Juni herrscht. Aber wussten Sie denn auch schon, dass sogar is Mitte September noch Feldsalat, Spinat, Möhren und Radieschen ins Freiland gesät werden können? Auch Rauke, Kresse und Petersilie können jetzt noch problemlos gesät werden; selbstverständlich auch Gründünger. Ebenfalls noch möglich ist weiterhin die Aussaat von Knoblauch, Winterzwiebeln und Rhabarber.
Jetzt im Altweibersommter sollten Zeit und Platz genutzt werden, um schnell ein abgeräumtes Beet mit einigen Handvoll voll Komposterde zu bewerfen, mit Grubber und Rechen durchzuziehen und die Samen auszuwerfen.
Feldsalat muss nicht unbedingt in Reihen gesät werden, er kann auch einfach mit der Hand auf die Erde geworfen werden. Danach werden die Samenkörner nur mit der Rückseite des Rechens leicht angedrückt und bewässert ... fertig! Auch Spinat auf die gleiche Weise gesät werden, falls keine exakte Reihenaussaat gewünscht wird. Auf diese Weise können sogar kleinere Fleckchen Erde unter Bäumen oder Sträuchern genutzt werden. Sie sehen: Es macht eigentlich kaum Arbeit. Eisenhaltiger Spinat und Edelgemüse Feldsalat gelten in den Wintermonaten als exzellente Vitaminspender und gehören zu den wenigen Frischgemüsen in unseren Breitengraden. Spinat kann auch sehr gut roh als Salat zubereitet werden. Einfach mal probieren.
Soll in Reihen gesät werden, sollte dies nicht tiefer als ein Zentimeter erfolgen, der Reihenabstand beträgt etwa zehn bis 15 Zentimeter. Auch hier: Gut andrücken und nicht austrocknen lassen. Es gibt für Feldsalat übrigens auch fertige Saatbänder zu kaufen.

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Brutzwiebeln richtig  lagern und trennen

Brutzwiebeln richtig lagern und trennen

Will man Tulpen und andere Zwiebelpflanzen mit Hilfe ihrer Brutzwiebeln vermehren, dann muss man die Brutzwiebeln jetzt im September für einige Wochen einlagern und zwar dunkel, unter Luftabschluss und bei etwa 17 Grad Celsius. Nach 2 bis 3 Wochen können sie getrennt werden. Sobald sie genug Wurzeln gebildet haben, setzt man sie in Kulturerde und kultiviert denn Winter über ohne eine Winterpause einzulegen. Im Frühjahr können sie dann ausgepflanzt werden.

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Cardy bleichen oder einlagern

Cardy bleichen oder einlagern

Cardy, die Gemüse-Artischocke, ist eine enge Verwandte der Artischocke. Cardy wird aber vor allem wegen der schmackhaften, fleischigen Blattstiele angebaut. Sie gedeiht in mildem Klima und brauchte einen humus- und nährstoffreichen Boden. Sie wird bereits im März unter Glas ausgesät und im Mai ins Freiland umgesetzt. Ähnlich wie beim Stangen-Sellerie kann man im September mit dem Bleichen der Blattstiele beginnen. Dazu wird der Blattschopf lose zusammengebunden und dann die oft mehr als 1m langen Blattstiele lichtdicht mit Packpapier umwickelt. Damit das Ganze nicht umfällt, wird um die Packpapierhülle herum die Erde angehäufelt. Nach etwa 3 Wochen sind die Blattstiele vollständig gebleicht. Die gebleichten Steile werden nun ähnlich wie Spargelstangen abgezogen oder geschält und auch ähnlich zubereitet. Die gebleichten Stiele müssen sofort verwendet werden, da sie schnell zu faulen beginnen. Cardy-Pflanzen, die nicht zum sofortigen Verzehr bestimmt sind, werden nicht eingewickelt, sondern sobald die Pflanze erntereif ist, aus dem Boden genommen und in eine Sandkiste eingeschlagen, sodass man sie frostfrei im Keller über Winter lagern kann.

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Dickmaulrüssler – ein ärgerliches Dauerthema

Dickmaulrüssler – ein ärgerliches Dauerthema

Der Dickmaulkäfer hat einen schwarzen Körper mit zahlreichen rotbraunen Flecken. Er ist nachtaktiv, daher bekommt man ihn nur selten zu sehen. Seine Anwesenheit bemerkt daher meist nur an deutlichen Fraßschäden, die er an Kübelpflanzen und Ziergehölzen im Garten, vor allem am Scheinzuypressen, Eiben und anderen Koniferen hinterlässt. Dieser Rüsselkäfer ist flugunfähig, aber ein sehr geschickter Kletterer. Tagsüber hält er sich verborgen. Er hinterlässt aber nachts deutliche, halbmondförmige Fraßspuren, den sogenannten Buchtenfraß. Bei Eiben, Scheinzypressen und anderen Koniferen frisst er sich ringförmig um die Triebe. Dieser Ringfraß kann ganze Gartenhecken vernichten.

Noch größer ist aber der Schaden, der durch die Larven des Dickmaulrüsslers verursacht wird. Die gelblich-weißen Larven schlüpfen Ende Juli /Anfang August aus dem Boden, wo 2 bis 3 Wochen zuvor die Weibchen ihre Eipakete abgelegt haben. Diese Larven fressen die Wurzeln; dadurch werden die Leitbahnen zerstört und die Wasser- und Nahrungsaufnahme unterbunden, sodass die Pflanze zu welken beginnt und schließlich abstirbt. Weitere Informationen zur Entwicklung und zu den Schäden, die der Dickbauchrüsselkäfer anrichtet, findet man unter www.floristik-24.com. Der Dickmaulrüssler kann nur erfolgreich auf Dauer bekämpft werden, wenn man gezielt gegen die Käfer und ihre Larven vorgeht. Dazu eignet das Celaflor® Schädlingsfrei Careo® *Konzentrat. Topfkulturen kann man damit gießen, größere Pflanzenbestände spritzen. Bei Topfkulturen dosiert man 60ml des Konzentrats auf 1 Liter Gießwasser; das reicht für etwa 10 Liter an Bodensubstrat aus. Man wendet das Mittel am besten in den Abendstunden, wenn der Käfer aktiv wird, fressen will oder zur Eiablage in den Boden wandert. Das vollsystemische Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Konzentrat wirkt auf der Basis des Wirkstoffs Acetamiprid, der nicht bienengefährlich ist. Neben den Larven und Asdulten des Dickmaulrüsslers lassen sich damit auch Raupen aber auch an den Pflanzen saugende Schadinsekten wie Blattläuse, Weiße Fliegen, Thripse und Zikaden bekämpfen. Der Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Spray enthält zusätzlich ein Öl, womit sich auch Spinnmilben erfolgreich bekämpfen lassen. Vorbeugend und zur Stärkung der Widerstandskräfte gegen Fraß- und Saugschädlinge können die Pflanzen mit Naturen® Bio-Schädlingsfrei Streumittel behandelt werden.

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Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Während des gesamten Frühjahrs und Sommers haben fleißige Hobbygärtner ihre Pflanzen gehegt und gepflegt. Auch im Herbst müssen die Pflanzen geschützt werden, und zwar vor Nachtfrösten, die jederzeit auftreten können. Leichte Frostschäden machen sich die schlaffe Blätter bemerkbar, während Pflanzen bei mittleren Frostschäden bereits Flecken davontragen und schließlich sogar unbrauchbar werden oder ganz eingehen können. Schutz vor Kälte benötigen u.a. südländische Pflanze und mediterrane Gewürze, Pampasgras, Bougainvillea, Geranien, Oleander, Hortensien, Granatapfel und viele mehr. Der Einfachheit halber können Jutesäcke um die Pflanze geschlungen und festgebunden werden. Ersatzweise darf Jutestoff vom Meter benutzt werden. Auch spezielles leichtes Wintervlies ist käuflicherhältlich. Vollkommen natürlich, leder aber etwas teuer, sind Kokosmatten, die exzellenten Kälteschutz gewähren, die Pflanzen jedoch atmen lassen. Kräuterbeete werden schnell mit etwas Reisig oder Tannenästen abgedeckt.

Gräser werden zusammengebunden und dann mit Wärmeschutz ummantelt. Rosen werden angehäufelt und ebenfalls mit einem Wärmevlies bedeckt. Auch Zucchini, Tomaten, Feldsalat und Winterspinat sowie Wirsing und andere Wintergemüse dürfen ruhig mit einem Wärmevlies oder Jute bedeckt werden. Als besonders kälteempfindlich gelten neu gesetzt Pflanze, die noch sehr zarte Jungtriebe besitzen. Wärmende Vlies oder schützende Matten werden am besten mit einigen Klebestreifen fixiert und zusätlich mit einigen Steinen beschwert, damit sie bei Wind und Regen nicht davonfliegen können. Erfahrene Hobbygärtner fixieren sogar zusätzlich entlang der Kanten mit Wäscheklammern.

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Falllaub schädlingsgeplagter Gehölze gründlich entfernen

Falllaub schädlingsgeplagter Gehölze gründlich entfernen

Auch im gepflegtesten Garten passiert es hin und wieder, dass Gehölze von Schädlingen betroffen werden. Dies hat nicht unbedingt mit mangelnder Pflege zu tun; auch der Wind kann Schädlinge bis auf Nachbargrundstücke tragen; häufig holt man sich Schädlinge mit Neupflanzen oder Pflanzerde ins Haus. Generell sollten alle Gehölze, Obstbäume und Zierstrücher regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Jeder schneller ein Befall durch Schädlinge entdeckt werden, desto einfacher lassen sich die Plagegeister behandeln und entfernen. Schädlinge verstecken sich oftmals auf den Unterseiten der Blätter, auch diese müssen also immer mitkontrolliert werden. Bereits im Frühjahr sollten stärkende Pflanzenbrühen wie Beinwelljauche, Brennnesseljauche, Wermuttee etc. versprüht werden. Betroffene Pflanzenteile sollten ebenso rasch entfernt werden, denn in vielen Fällen befinden sich Larven oder Eier unter der  Eier wie auch Larven sind fast immer überwinterungsreif.
Deshalb sollte auch das Falllaub geschädlingsgeplagter Gehölze so rasch wie möglich gründlich entfernt haben, damit Eier und Larven ebenfalls keine Chance haben, auf dem Boden weiterzuleben. Erfahrene Gärtner raten dazu, Laub und Äste zu verbrennen und nicht vom Garten bis an die Mülltonne zu tragen, wo noch zahlreiche Eier und Larven abfallen werden. Nur so lässt sich einer erneuten Massenvermehrung im nächsten Frühling vorbeugen. Befallenes Material darf auf keinem Fall dem Kompost zugeführt werden.
Auch Baumhöhlen und Wurzelbereich sollten gründlich von Blättern befreit und mit Jauchen besprüht werden. Bei sehr starkem Befall wird möglicherweise der Einsatz von Insektiziden erforderlich.


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Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig satt

Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig satt

Nicht nur im Frühling während der Blütezeit der Obstbäume sondern auch im Sommer während der Fruchtphase sowie im Herbst müssen Obstbaumbesitzer ständig auf Schädlinge achten. Gehölzschädlinge wie Miniwesen und Motten fressen sich nun im Herbst noch einmal so richtig satt, um gut über den Winter zu kommen. Obstbäume und sämtliche andere Gehölze, auch Sträucher, sollten deshalb regelmäßig auf Schädlinge untersucht werden. Bei festgestellten befall muss sofort gehandelt werden, um größere Schäden zu vermeiden. Die lästigen Tierchen legen Eier häufig auf den Blattunterseiten ab; auch sie müssen kontrolliert werden. Motten nisten ebenfalls gerne in den Ritzen der Baumrinde; Miniwespen bohren sogar Löcher in den Stamm. Erste Maßnahme ist das Absammeln der sichtbaren Tiere (Handschuhe anziehen); sie werden direkt in einen Plastikbeutel oder eine zuschraubbare Plastikflasche gegeben und danach gleich in der Mülltonne entsorgt.

Relativ einfach bekämpfen lassen sich Miniwespen wie auch Motten mit Pheromonfallen, welche die Tiere mittels eines Lockstoffes anziehen und nicht mehr entkommen lassen. Kräftig Abspritzen mit Brennnesseljauche, Beinwelljauche oder Rainfarnbrühe kann den Fressen ebenfalls den
Geschmack an den Gehölzen verderben. Der Sprühvorgang sollte an mindestens drei darauf-folgenden Tagen wiederholt werden; die Gehölze sollten tropfnass gesprüht werden.

Auch Leimringe an Bäumen helfen, denn hier bleiben die kriechenden und kletternden Larven kleben. Auf jeden Fall sollten mehr Vögel und Nützlinge wie Igel etc. im Garten angesiedelt werden, sie spürbar bei der Bekämpfung solcher Schädlinge helfen.

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Herbstzeit – Erntezeit

Herbstzeit – Erntezeit

Bereits im Monat September stehen wir mitten in der Erntezeit. Beginnen wir mit den Obstbäumen. Bei Halbstämmen erreicht man die Früchte im Stehen; bei hohen Bäumen muss wahrscheinlich eine Leiter angestellt werden. Hilfreich bei der Obsternte ist ein Obstpflücker: eine lange Stange mit gewelltem Rand, an dem die Früchte eingehängt und sanft zum Baum gezupft werden, um in das an der Stange befindliche Säckchen zu fallen. Auch Pflücktaschen, die an den Gürtel gehängt werden, sind von Vorteil. Um Früchte in der Krone zu erreichen, ist ein Obstpflücker (auch Apfelpflücker genannt) auf jeden Fall die sichere Version. Man achte immer darauf, dass die Früchte möglichst wenig gedrückt und gestoßen werden, sonst halten sie sich nicht lange. Äpfel werden erst dann geerntet, wenn sie richtig reif sein, denn nur dann besitzen sie ihre volle Vitaminkraft. Versierte Gärtner wissen, dass man sie dann ernten muss, wenn sie sich leicht vom Baum abnehmen lassen. Birnen dagegen dürfen bereits in hartem Zustand geerntet werden, da sie am Baum oft zu mehlig werden. Quitten sollten bei ihrer Ernte goldgelb sein. Auch Kiwis müssen reif geerntet werden; sie sind zum Einlagern nicht geeignet. Aprikosen und Pfirsiche dürfen noch leicht fest sein, sollten jedoch beide ihre Pfirsichfarbe mit roten Bäckchen zeigen. Holunderbeeren bleiben so lange wie möglich am Strauch, sind roh nicht verzehrfähig. Bei Kirschen, Pflaumen und Mirabellen entscheidet die Art über den Erntezeitpunkt, denn es gibt frühe, mittelspäte und späte Sorten. Gepflückt wird ebenfalls in Körbe, weiterarbeitet noch am selben Tag.

Obsternte an Beerensträuchern sollte morgens vor der Mittagssonne erfolgen, damit die Beeren schön prall und saftig sind. Gepflückt wird am besten in Strohkörbchen, die mit einem Geschirrtuch oder Vlies ausgelegt werden können. Dies gilt auch für Erdbeeren. Sämtliche dieser empfindlichen Beerenfrüchte sollten noch am selben Tag zu Saft oder Marmelade weiterverarbeitet bzw. eingefroren werden.

Bei der Gemüseernte gilt die Faustregel: Jüngere Gemüse sind kleiner, aber wesentlich zärter. Dies gilt für Karotten, Bohnen, Karotten, Zucchini und viele andere Gemüsearten. Winterkürbisse dürften bis zum ersten Frost an der Pflanze verbleiben und sind dann pflückreif, wenn sie hohl klingen beim Draufklopfen. Kohlarten wie Weißkraut, Rosenkohl, Blaukraut, Wirsing, Grünkohl und Chinakohl eignen sich exzellent zum Einlagern. Chinakohl und Grünkohl vertragen sogar einige Minusgrade und können bis November draußen bleiben. Im Keller kann Kohl kühl in einer Sandkiste gelagert werden. Kartoffeln sind dann erntereif, wenn das Kraut dürr wird. Sie sollten sanft aus der Erde behoben werden, am besten mit einer Grabgabel; Erde muss sanft abgeschüttelt werden. Beschädigte Kartoffeln sind nicht lagerfähig. Spinat wird lediglich abgeschnitten und sollte dann sofort danach abgekocht, zerkleinert und eingefroren werden. Zwiebeln und Knoblauch werden vorsichtig aus der Erde gezogen, die Erde abgeschüttelt, die Knollen mit dem Kraut gebündelt und luftig zum Trocknen aufgehängt.

Jetzt ist es ebenfalls an der Zeit zu düngen und Gehölze zu setzen.

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Im Herbst das abgeerntete Gemüsebeet kalken

Im Herbst das abgeerntete Gemüsebeet kalken

Jetzt, nachdem das Gemüse abgeerntet worden ist, ist die richtige Zeit, den Boden zu kalken und für das kommende Jahr vorzubereiten. Es reicht allerdings, wenn man nur jedes 2.Jahr kalkt. Zunächst sollte man aber prüfen, ob überhaupt Kalkmangel im Boden herrscht. Erste Hinweise auf Kalkmangel im Boden können einige Unkräuter darauf geben. Kommen auf dem Boden immer wieder Ackerschachtelhalm, Sternmiere oder Sauerampfer hoch, dann wird es Zeit, eine Bodenanalyse vornehmen zu lassen. Zunächst wird die Bodenreaktion als pH-Wert gemessen. Ein pH-Bereich zwischen 6,5 und 7,3 gilt als neutral, ein pH-Wert zwischen 4,6 und 6,7 als schwach sauer und bei einem pH-Wert unter 4,6 ist der Boden stark versauert. Ein pH-Bereich zwischen 7,4 und 8,0 gilt als schwach alkalisch, ab pH 8,0 als stärker alkalisch.

Für leichte Böden strebt man einen leicht sauren Bereich zwischen 5,0 und 6,0 an, bei schweren Böden sollte der pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0 liegen, also annähernd neutral reagieren. Können diese Zielgrößen eingehalten werden, dann sind die Voraussetzungen geschaffen für eine optimale Verfügbarkeit und Aufnahme der Pflanzennährstoffe.

Die meisten Kohlsorten, sowie Möhren und Rüben, Sellerie und Zwiebeln brauchen einen neutralen Boden. Bohnen, Erbsen, Gurken, Kürbis, Rhabarber, Tomaten, Rosenkohl und Salate vertragen schwach saure ebenso gut wie neutrale Böden. Enthält die Anbaufläche wenigstens 0,3% an Kohlensaurem Kalk (Calciumcarbonat), dann kann es nicht zu einer starken Versauerung des Bodens kommen.

Wie bereits erwähnt, ist eine Kalkdüngung nur alle 2 Jahre notwendig, und zwar erst dann, wenn das Gemüsebeet vollständig abgeerntet ist. Dazu werden etwa 150g Kalk pro qm in den Boden eingearbeitet und zwar über die gesamte Fläche verteilt und nicht nur in der Furche, wo später das Gemüse angepflanzt wird. Für leichte Böden wird Kohlensaurer Kalk (CaCO3 = Calciumcarbonat) verwendet. Dieser hat eine nachhaltige Wirkung und puffert den Boden gut ab. Bei schweren Böden greift man zur Kalkung auf den schneller wirkenden Ätz- oder Branntkalk zurück (CaO = Calciumoxid). Beim Umgang mit diesem ungelöschten Kalk ist Vorsicht angebracht. In Verbindung mit Wasser, also auch im feuchten Boden, entwickelt der Kalk eine hohe Wärme. Deshalb sollte man Ätzkalk nicht in geschlossenen Räumen lagern, sondern nur im freien oder besser sofort in den Boden einarbeiten. Stattdessen kann man aber auch Löschkalk nehmen (Ca(OH)2), der die Reaktion mit Wasser bereits hinter sich hat und damit sich gefahrloser verwenden lässt.

Der Kalk darf nicht mit Stalldünger, tierischem Mist oder Gülle in Kontakt kommen, da der Kalk den im tierischen Dünger enthaltenen Stickstoff austreiben würde. Daher man versorgt man den Boden mit Kalk im ersten Jahr mit Kalk, im zweiten Jahr wird dann mit Stalldünger ausgestreut und auf eine Kalkung des Bodens verzichtet, im dritten Jahr wird dann wieder gekalkt ohne Stalldünger usw.

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Immergrüne Hecken jetzt ein letztes Mal schneiden

Immergrüne Hecken jetzt ein letztes Mal schneiden

Zu den beliebtesten und pflegeleichtestes Pflanzen im Garten gehören immergrüne Hecken, die lediglich regelmäßig Dünger, Wasser und einen Schnitt benötigen, um gesund und kräftig zu gedeihen. Der Hauptschnitt von immergrünen Hecken erfolgt im Herbst, spätestens jedoch bis zum Winter. Hierdurch wird ein zeitiger, kräftiger Austrieb garantiert. Im Herbst durch Schnitt entstandene Wunden verheilen gut und schnell und lassen die Pflanzen keinen Schaden nehmen. Bei Sommerschnitten entstehen leicht Verbrennungserscheinungen. Das Wetter sollte beim Herbstschnitt sonnig und frostfrei sein, nicht unter fünf Grad plus. Besonders empfehlenswert sind die Nachmittagsstunden, weil dann der Pflanzensaft bereits nach unten fließt und die Heckenpflanzen hierdurch wesentlich weniger bluten.

Entscheidend über die Frage Motorheckenschere, elektrische Heckenschere oder manuelle Schneidearbeit ist sicherlich die Heckengröße. Auch hohe immergrüne Hecken wie Thuja, Kirschlorbeer oder Buchs lassen sich besser mit einer Motorheckenschere oder mit elektrischer Hilfe lösen. Ab einem gewissen Heckenalter werden die Zweige relativ hart; man muss beim Schneiden viel Kraft aufwendig. Hier wird dann auf jeden Fall auch eine größere Astschere erforderlich sowie möglicherweise eine scharfe Säge. Immergrüne Hecken müssen nicht immer in gerader Kastenform oder Pyramidenform geschnitten werden; man kann daraus Säulen, Figuren, Tiere und vieles mehr entstehen lassen. Statt dem normalen Formschnitt einfach mal der Fantasie freien Lauf lassen.

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Apfelschorf bekämpfen und vorbeugen

Apfelschorf bekämpfen und vorbeugen

Der Apfelschorf ist eine Pilzkrankheit, die an Apfelbäumen und anderen Bäumen der Gattung Malus (dazu gehören u.a. Kirschapfel und Zierapfel). Verursacht wird sie durch den Schlauchpliz Venturia inaequalis. Dieser Pilz kann alle oberirdischen, unverholzten und unverkorkten Teile des Apfelbaums befallen. Der Pilz bildet Dauerstadien, die im Falllaub überwintern. Wenn dann Temperatur und Feuchtigkeit zunehmen, werden die ersten Wintersporen freigesetzt. Sind die Blätter nass, dann rufen diese Wintersporen die ersten Blattinfektionen hervor. Es bilden sich Schorfflecke auf den Blättern. In diesen Schorfflecken entwickeln sich die Sommersporen des Pilzes, die weitere Infektionen verursachen. Auf der Oberseite der Laubblätter sind zunächst mattgrüne Flecken zu sehen, die sich langsam ausbreiten, zunächst braun werden, sich dann schwarz verfärben, bis die einzelnen Flecken verschmelzen, das Blatt vertrocknet und abfällt. Auch auf den Äpfeln bilden sich zunächst dunkelgraue schorfige Flecken. Wächst der Apfel, dann reißen die Schorfflecken auf, und die Risse verkorken allmählich. Zwar sind dies Äpfel nicht gesundheitsschädlich und bei geringem Befall auch unbesorgt verzehrt. Es ist vor allem ein kosmetisches Problem, solche vom Schorf befallenen Äpfel sind nicht mehr verkaufsfähig.

Außerdem können diese Äpfel nicht eingelagert werden, sie würden zu schnell verfaulen. Zugleich bilden die Risse aber auch die Eintrittspforte für weitere Pflanzenkrankheiten, wie die Monilia-Spitzendürre. Was also kann man gegen den Apfelschorf tun? Da sich der Pilz nur auf feuchten Oberflächen entwickeln kann, ist es wichtig, dem Obstbaum möglichst trocken zu halten. Deshalb ist es wichtig die Krone im herbst regelmäßig auszulichten und einen größeren Abstand zwischen den einzelnen Bäumen einzuplanen. Plätze, an denen Nebellagen häufig sind, sind für den Apfelanbau ungeeignet. Es gibt seit längerer Zeit einige Schorf-resistente Apfelsorten, auf die man bei Neuanpflanzungen zurückgreifen sollte. Diese Sorten sind nicht nur gegen den Apfelschorf, sondern auch gegenüber Mehltau und Feuerbrand resistent. Da der Pilz im Falllaub überwintert, ist es wichtig, dieses im Herbst regelmäßig zusammenzukehren und zu entfernen. War der Baum im Sommer von Schorf befallen, so muss Falllaub anschließend auch verbrannt werden. Im anaeroben, sauerstoffarmen Milieu kann der Schorfpilz nicht überleben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Regenwürmer die Blätter tief in den Boden hineinziehen. Tritt bei empfindlichen Apfelsorten ein starker Schorfbefall an Blättern und Früchten auf, dann sollte mit einem Fungizid gespritzt werden.

Bestens geeignet ist Celaflor® Naturen® Netzschwefel WG, welches Schwefel als Wirkstoff enthält. Damit lässt sich der Schorf an Kernobstsorten, also auch an Birnbäumen, aber auch Mehltau wirkungsvoll bekämpft. Dies Mittel ist nicht bienengefährlich. Eine Woche vor der Apfelernte darf das Präparat nicht mehr angewendet werden. Von Apfelschorf befallene Bäume sollten im nächsten Frühjahr mit einem Pflanzenstärkungsmittel wie dem Celaflor® Naturen® Pilzspritzmittel behandelt werden. Es ist zum Gießen und Spritzen gleichermaßen geeignet. Die Wirkung beruht auf den im Präparat enthaltenen Extrakten von Braunalgen.

Von Apfelschorf befallene Äpfel  Foto: Algirdas, Public Domain

Vom Apfelschorf Venturia inaequalis befallenes Blatt
Foto: James Lindsey, Creative Commons Attr.-Share Alike 2.5 US-amerikanisch Unported

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Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

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Beerenobst schneiden

Beerenobst schneiden

Die zweite Septemberhälfte ist der richtige Zeitraum, um die Obststräucher zurückzuschneiden. Allerdings muss man beachten, dass Hecken erst ab 1.Oktober zurückgeschnitten werden dürfen, falls die Johannisbeersträucher u. ä. als Hecke angepflanzt worden sind. Man lichtet überall dort aus, wo die Sträucher zu dicht gewachsen sind und entfernt alle Triebe, die 4 Jahre oder älter sind, denn die tragen in der Regel ohnehin nicht mehr.

Johannisbeersträucher lichtet man so aus, dass man im nächsten Jahr wieder gut an die tragenden Zweige mit den Beeren herankommt. Rote und Weiße Johannisbeersträucher, die sich nur schwach verzweigen, werden jedes Jahr zurückgeschnitten. Sträucher, die stärker wachsen, werden nur soweit zurückgeschnitten, dass auf den Hauptästen 5 bis 6 Knospen, an den Seitentrieben 3 bis 4 Knospen erhalten bleiben. Bei den Schwarzen Johannisbeeren entfernt man nur die schwachen Triebe, während ältere, starke Zweige völlig erhalten bleiben. Stark verholzte, sehr alte Zweige dagegen, die überhaupt keine triebknospen mehr haben und auch nicht mehr tragen werden, werden dagegen direkt über dem Boden abgesägt.

Bei den Stachelbeeren bilden sich vor allem an den einjährigen langen Trieben und an den zwei- bis vierjährigen kurztrieben Früchte, ältere Zweige mit dunkler Rinde werden deshalb abgeschnitten. Etwa 10 Bodentriebe lässt man stehen, bei Hochstamm-Stachelbeeren entsprechend mehrere Basistriebe der verschiedenen Jahrgänge. Grundsätzlich sollte man Stachelbeersträucher so auslichten, dass man bei der Ernte im nächsten Jahr gut an die Beeren herankommt, ohne sich zu verletzen.

Bei den Himbeerstäuchern werden alle abgeernteten Himbeerruten dicht über dem Erdboden abgeschnitten, denn Himbeeren tragen bekanntlich nur an den neuen Ruten. Pro laufenden Meter lässt man bis zu 10 Ruten stehen.

Bei den Brombeeren werden die abgeernteten Triebe dicht über dem Boden abgeschnitten. Aus dem Wurzelstocken wachsen neue Jungtriebe heraus, von denen man die kräftigsten stehen lässt und an den Spalierdraht anbindet.

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Celaflor Pflaumenmaden-Falle

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Bei Kälteeinbruch Gemüse und Obst mit Vlies vor dem Kälteschock schützen

Bei Kälteeinbruch Gemüse und Obst mit Vlies vor dem Kälteschock schützen

Herbstzeit, Altweibersommer, noch scheint die Sonne, obwohl die Tage bereits merklich kürzer und die Nächte schon recht kühl werden können. Ab jetzt können jederzeit Nachtfröste auftreten, die selbstverständlich Obst und Gemüse schaden. Unreifes Obst und Gemüse sollte jedoch nicht geerntet werden. Gärtner sollten deshalb ihre noch nicht eingebrachten Ernten mit einem sogenannten Kältevlies vom dem Kälteschock schützen. Empfindlich reagieren nicht nur Salat und Lauch, sondern auch Sellerie, Kohlrabi und Zwiebeln. Belastend für die Pflanzen ist vor allen Dingen der Temperaturwechsel.

Erfrierungen machen sich durch schlappe und welke Blätte sowie gelbliche Farbveränderungen bemerkbar. Viele Gemüse und Obstsorten schmecken dann nicht mehr gut, verlieren ihre Vitamine und werden schnell verdergblich. Vliese können über die gesamte Beetlänge und Breite ausgebracht werden, sollten allerdings an den Rändern mit Brettern, Steinen oder Krampen befestigt werden. Obststräucher und Bäume können ebenfalls mit Vlies bedeckt werden, wobei dies aufgrund der Größe allerdings Schwierigkeiten bereiten kann. Beerensträucher können mit dem Kältevlies umwickelt werden; das Vlies sollte jedoch mittels Klebestreifen oder Baumwollbändern befestigt werden. Bereits unter fünf Grad treten normaleweise Kälteschäden auf, spätestens jedoch ab dem Gefrierpunkt. Sollten die Temperaturen dann bereits für mehrere Tage unter dem Nullpunkt liegen, ist es meist besser, Obst und Gemüse nach innen zu verbringen und in Kisten bei Zimmerwärme nachreifen zu lassen. Dieses Gemüse und Früchte halten sich dann allerdings nicht so lange.
    
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Birnen immer pflücken wenn sie noch hart sind

Birnen immer pflücken wenn sie noch hart sind

Normalerweise lässt man Obst am Baum reifen, um den vollen Zuckergehalt und Geschmack zu erhalten. Nicht so jedoch bei Birnen. Wenn Birnen zu lange am Baum hängen, besteht die Gefahr, dass sie mehlig oder geschmackslos werden. Birnen dürfen deshalb in noch leicht unreifem Zustand geerntet werden; sie reifen innerhalb weniger Tage nach, werden dannwürzig und saftig, erreichen ihren vollen, köstlich-aromatischen Birnengeschmack. Zudem werden Birnen dann nicht bereits am Baum von Wespen befallen. Unreife Birnen reifen bei normaler Zimmertemperatur nach; sie brauchen nicht in Papier oder Kisten gepackt zu werden.

Insbesondere Birnen, die zum Einlagern bestimmt sind, sollten in halbreifem Zustand vom Baum genommen werden. Die Birnen sollten noch relativ fest, fast hart sein. Allerdings sind sie in diesem Zustand zum Rohessen nicht besonders gut geeignet. Sie können Magenschmerzen verursachen. Birnen sind sehr empfindlich, auch wenn sie grün geerntet werden. Man behandele sie deshalb imme äußerst vorsichtig und lege sie in eine mit Papier ausgepolsterte Holzsteige, ohne die Früchte zu stoßen oder zu quetschen, denn an solchen Stellen beginnen sie regelmäßig sehr schnell zu faulen.
Sollen die Birnen weiterarbeitet werden, sollte dies ebenfalls möglichst rasch erfolgen. So halten sich die Konversen länger. Für Birnenkompott wie auch für Birnengelee dürfen die Früchte noch leicht grün sein und einige Tage nachreifen. Innerhalb weniger Tage wird das Fruchtfleisch dann butterweich und zuckersüß.


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Blumenzwiebeln für schattige Plätze

Blumenzwiebeln für schattige Plätze

Zwiebelblumen, die im kommenden Frühjahr wieder blühen, sollten jetzt wieder in den Boden kommen; dann können sie noch etwas wachsen, bevor dem die Herbstfröste ein Ende setzen. Früh blühende Arten wie die Waldanemonen, Märzenbecher , Blausterne und auch Zierlauch kann man auch an sogenannten Schattenplätzen im Garten setzen. Sie blühen ja schon, lange bevor die Stauden und das Gehölz wieder belaubt ist und bekommen sie genug Frühjahrssonne ab. Natürlich gehören auch Schneeglöckchen, Winterlinge und viele, klein bleibende Fritillaria-Arten dazu, die man dort einfach verwildern lässt.

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Canna selbst durch Samen vermehren

Canna selbst durch Samen vermehren

Im September verblüht das Indische Blumenrohr. Die Samen der Canna-pflanzen kann man sammeln und bis zur Aussaat im Februar kühl und trocken lagern. Die Samen haben aber eine sehr harte Schale. Daher muss man diese hartschaligen Samen mit kochendem Wasser übergießen, damit die Schale aufbricht. Sonst werden die Samen nicht keimen können.

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Das Vertikutieren tut dem Rasen jetzt noch einmal richtig gut

Das Vertikutieren tut dem Rasen jetzt noch einmal richtig gut

Erfahrenes Rasenbesitzer können es bestätigen: Vertikutieren gehört ebenso zu einem gesunden Rasen wie regelmäßiges Bewässern und Mähen. Normalerweise können Rasenfläche von April bis in den September vertikutiert werden. Vertikutieren im Herbst ist besonders empfehlenswert, denn hierdruch nach vor dem Winter nochmals Moos und Unkraut komplett entfernt werden. Man beachte jedoch, das vor dem Vertikutieren der Rasen zuerst einmal tief abgemäht wird; ideal wäre eine Schnitthöhe von etwa vier Zentimetern. Der Boden sollte gut trocken sein, denn so fällt der Vertikutieren leichter. Stark verfilzte Rasenflächen benötigen eine mehr Vertikutiertiefe, was die Arbeit gehörig erschwert. Dieser Prozess kann notfalls auch in zwei Arbeitsgängen erfolgen und darf notfalls auch im Schachbrettmuster erfolgen; normalerweise wird jedoch lediglich in einer einzigen Richtung vertikutiert.  Nach dem Vertikutieren darf nur schwach gedüngt werden.

Bereits wenige Tage danach wird die gesamte Rasenfläche gesunder und kräftiger wirken; sie regeneriert sich. Nährstoffe und Wasser, jedoch auch benötigtes Licht und Luft erreichen nun wieder die Graswurzeln. Eventuell eingetretene Sommerschäden oder begangene Pflegefehler können auf diese Weise noch vor dem Winter beseitigt werden.

Während des gesamten Rasenjahres sollte entsprechenden den Boden- und Rasenanforderungen gedüngt werden, denn nur bei ausgeglichenem Spurenelementehaushalt bildet sich kein Moos. Vertikutiergeräte kann man übrigens auch in vielen Baumärkte tage- oder stundenweise mieten. Kleine Rasenflächen können sogar mit einer Hacke bearbeitet werden. Auch wenn es ein wenig aufwändig ist: Vertikutieren stärkt die Wuchskraft und Schönheit jeder Rasenfläche.


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Die Kürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen

Die Kürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen

Endlich Kürbisernte. Hierauf haben Hobbygärtner und Familie schon lange gewartet. Riesige, schwere, leuchtend orange-farbene Kürbisse sind meterweit auf Beeten und Kompost verteilt, manchmal fast zu schwer, um sie aufzuheben. Kürbisse können viele Kilogramm schwer werden; ein einziger Kürbis kann viele Gläser mit süß-sauren Konserven füllen. Kürbis sind ein ideales Gartengemüse, vitaminreich, köstlich, pflegeleicht und schnell wachsend, auch für Gartenanfänger geeignet.
Die Stiele der Kürbisse verholzen mit der Zeit und werden sehr hart; dies stellt jedochkein Problem dar. Sollten die Kürbisse jedoch nach der Ernte noch eine Zeit lang aufgehoben werden, empfiehlt es sich, mindestens fünf Zentimeter von diesem Stiel am Kürbis zu belassen; er hält sich dann länger. Am besten lässt sich dies mit einer scharfen Gartenschere bewerkstelligen.
Ein Kürbis ist erntereich, wenn er bei der sogenannten Klopfprobe hohl klinkt. Zu dieser Zeit besitzt dann auch die Schale die charakteristische Farbprägung mit einigen Farbunterschieden. Der Stiel ist bereits hart, die Schale ebenfalls. Kürbisse dürfen bei der Ernte nicht beschädigt werden, damit keine Fäulnis entstehen kann. Versierte Kürbispflanzer legen schwere Früchte deshalb auch auf Holzbretter, damit sie nicht auf dem Erdboden liegen müssen.
Kürbisse müssen auf jeden Fall bereits vor dem ersten Frost geerntet werden. An einem warmen Ort sind sie in zwei oder drei Wochen problemlos nachgereift. Geschmackliche Unterschiede sind hierbei nicht feststellbar. Kürbisse sollten natürlich trocken gelagert werden.


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Erntezeit im Gemüsegarten

Erntezeit im Gemüsegarten

Wenn der Weiß- und Rotkohl bei der Ernte aus dem Boden herausgezogen wird, sollte man besonders auf kropfartige geschwollene Wurzeln achten. Dabei handelt es sich um von der Kohlhernie befallene pflanzen. Diese Strünke muss man entfernen und vernichten. Und der Boden, auf dem die von der Kohlhernie befallenen Pflanzen gestanden haben, muss gekalkt werden. Die nächsten Jahre darf dort erst einmal kein Kohl angepflanzt werden. Weißkohl beginnt bei anhaltenden Niederschlägen zu platzen. Solche Kohlköpfe kann man ernten und zu Sauerkraut hobeln und einlegen. Da die noch gelben Tomaten bei zu kaltem Wetter nur langsam reifen, pflückt man sie halbreif und gelb und lässt sie auf der Fensterbank nachreifen. Wintergemüse bleibt noch möglichst lange im Freien, bevor es abgeerntet wird. Je später solches Gemüse nämlich geerntet wird, desto länger lässt es sich anschließend lagern.

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Fleckige Hände bei der Obsternte

Fleckige Hände bei der Obsternte

Bei der Ernte mancher Birnen- und Apfelsorte kann man leicht Flecken an den Hände bekommen.  Dem lässt sich vorbeugen, wenn man die Hände vor dem Pflücken des Obstes gründlich mit Essig abreibt.

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Herbstpflanzung von Gehölzen sollte jetzt in Planung genommen werden

Herbstpflanzung von Gehölzen sollte jetzt in Planung genommen werden

Nicht nur das Frühjahr, sondern auch der Herbst ist eine ideale Jahreszeit, um Gehölze zu pflanzen, denn nun haben fast alle Pflanzen ihr Triebwachstum so weit abgeschlossen. Deshalb dürfen Hobbygärtner nun getrost Rosen, Stauden, Heckenpflanzen und auch Nadelgehölze in ihrem Garten setzen. Geben Sie Ihrem Garten also ein paar neue Impulse, gestalten Sie neu, setzen Sie um, probieren Sie aus, spielen Sie mit Größen, Formen und Farben. Die Variation der Gehölze ist schier unendlich! Eine Herbstpflanzung von Gehölzen bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber der Pflanzung im Frühling. Noch ist der Boden warm von der Sommerhitze und durch Regelfälle in ausreichendem Maße befeuchtet; optimale Anwachsbedingungen also für jegliche Art von Pflanzen. Während des Winters werden neu gesetzte Gehölze bereits ihren Bodenkontakt ausbauen, sodass bis zum Frühling die Wurzeln ausgebildet sind und einer optimalen Nährstoffversorgung und Wasseraufnahme nichts mehr entgegen steht. Nachgewiesenermaßen trocknen im Herbst gesetzte Gehölze im Folgesommer werniger stark aus und bilden kräftigere Blüten. Herbstgesetzte Gehölze haben auf Jahre einen unverkennbaren Wachstumsvorsprung. Schlechtes Frühjahrswetter verzögert häufig das Anwachsen, u.a. bei Buchs, Eibe, Stechpalme oder Lorbeerkirsche.

Herbstpflanzungen sind des Weiteren ideal, weil jetzt kurz nach dem Sommer noch alle Pflanzen, Blüher und Sträucher deutlich erkennbar sind. Eventuell vorhandene Lücken können geschlossen werden, prächtige Farbspiele und Kombinationen können geschaffen werden. Bis zum Einbruch der Frostperiode dürfen die Pflanzen noch gesetzt werden.

Zur Pflanzung wird der Boden von Unkräutern befreit, ein ausreichend großes Pflanzloch ausgehoben, welches doppelt so groß wie der Wurzelballen sein sollte, die Pflanze eingesetzt. Auch die Oberkante des Wurzelballens wird mit etwas Erde bedeckt. Fest andrücken und angießen, dabei die Pflanze nochmals leicht hin und her bewegen, damit eventuelle Hohlräume verschlossen werden. Nochmals Erde auffüllen und sanft festtreten. Während der nächsten Tage ist darauf zu achten, dass die Erde niemals komplett austrocknen kann. Große Gehölze erhalten einen Pflanzpfahl zur Stütze und werden mit breiten Befestigungsmaterial mit einem Achterknopten festgebunden.

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Hortensienblüten für das Herbstgesteck

Hortensienblüten für das Herbstgesteck

Wenn andere Stauden und Sträucher bereits verblüht sind, erfreuen die leuchtende Blütenbälle der spät blühenden Hortensien in Pink, Blau oder Creme den Gartenfreund.  Die Freude währt noch lange, wenn man die Blütenbälle abschneidet, trocknet und dann für ein Herbstgesteck verwendet.  Alle nötigen Utensilien und weiteres Dekomaterial findet man dazu im Floristik24-Online-Shop.

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Im Obstgarten beginnt die Haupterntezeit

Im Obstgarten beginnt die Haupterntezeit

Grundsätzlich sollte man das Obst nur bei trockenem Wetter ernten, da feuchtes Obst schneller fault. Bei der Ernte von Äpfeln und Birnen muss man behutsam zu Werke gehen. Sie dürfen keine Stöße abbekommen. Die gepflückten Früchte transportiert man in gut gepolsterten Körben. Im Lager angekommen, packt man sie dann einzeln vorsichtig aus, nie den ganzen Korb einfach ausschütten. Auch Fallobst kann man unter den Bäumen auflesen und zu Most keltern oder Mus daraus herstellen. Die Pflaumen lässt man so lange wie möglich am Baum hängen, dann bekommen sie einen hohen Zuckergehalt und einen ausgezeichneten Geschmack. Auch kranke oder vertrocknete Früchte müssen gepflückt und vernichtet werden, da in ihnen sonst Pilzsporen wie die Monilia überwintern könnten. Sind alle Obstbäume abgeerntet, dann werden sie auf beschädigte Äste und Zweige kontrolliert und diese dann herausgeschnitten. Anschließend lichtet man auch einige stärkere Äste der Baumkrone aus. Pfirsich- und Aprikosenbäume sollten stärker ausgelichtet und vereinzelt werden.

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Jetzt beginnt die Porree-Ernte

Jetzt beginnt die Porree-Ernte

Im September kann man mit der Ernte des Stangen-Porrées begonnen werden. Dazu reißt man die Pflanzen nicht aus, sondern hebt sie vorsichtig mit der Grabgabel aus dem Boden. Dann werden die Wurzeln direkt unter dem Wurzelansatz abgeschnitten. Man kann sie auf das Beet streuen. Sie verrotten schnell und geben einen guten Gründünger für die Folgekultur im nächsten Jahr. Eigentlich kann man den ganzen Winter über Porrée ernten. Es sei denn, der Boden ist gefroren. Deshalb ist es besser alle erntereifen Porréepflanzen aus dem Boden herauszunehmen und an einem frostfreien Platz zu lagern Dazu kürzt man die Blätter etwa um die Hälfte ein und legt die Porréestangen dicht an dicht in eine Kiste mit feuchtem Sand. Oder man schlägt sie ins Frühbeet ein und bedeckt sie mit einer dicken Schicht Falllaub. So übersteht der Porrée auch frostige Tage unbeschadet. Bei Bedarf kann man die so eingelagerten Porréestangen jederzeit entnehmen und zubereiten.

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