Gartentipp für März

Gartentipps für den Hobby-Garten im März

Arbeiten im Gemüsebeet jetzt beginnen

Arbeiten im Gemüsebeet jetzt beginnen

 Die Ernte ist zum überwiegenden Teil beendet, die Pflanzen in den Winterschlaf verbracht und möglicherweise schon ein Teil des Gartenlandes bestellt. Nun kann die Arbeit im Gemüsebeet bereits beginnen. Zuerst wird Unkraut komplett entfernt und in der Mülltonne entsorgt, nicht auf dem Kompost, da es teilweise Samen enthält. Clevere Gärtner haben natürlich im Herbst noch Feldsalat und Winterspinat gesät. Im Oktober sollte schon der Knoblauch gepflanzt werden. Auch für Wintersteckzwiebel ist noch der ideale Zeitpunkt gekommen. Humus kann auf das Gemüsebeet gebracht und bereits eingearbeitet werden, damit die Nährstoffe über Winter tief in die Erde dringen können. Dies erleichtert die Arbeit im Frühjahr, denn dann braucht lediglich noch einmal mit dem Grubber durchgezogen und mit dem Gartenrechen geglättet zu werden. Beete sollten möglichst nicht brach liegen, sondern zumindest mit Grasschnitt oder Mulch bedeckt werden. Hier am besten Gründünger einsäen und im Frühjahr untergraben.

Versierte Hobbygärtner machen sich bereits jetzt Gedanken über die Beetaufteilung im nächsten Jahr und planen ihre Mischkultur bzw. berücksichtigen die äußerst wichtige Fruchtfolge, um beste Resultate zu erzielen.

Jetzt wäre es an der Zeit, ein Hochbeet aufzusetzen; mit Strohballen und Reisig, möglichst mit einer Holzumrandung. Zu einem Drittel kann Kompost und Erde benutzt werden. Im nächsten Frühjahr ist dieses Beet dann bereits gebrauchsfertig. Wer seinem Garten noch einen ganz exklusiven Farbtupfer verleihen möchte, probiert farbigen Zierkohl aus, den es von violett über weiß bis rosa gibt.

Mutige Gärtner wagen bereits ab Februar, wenn der Boden frostfrei wird, die Aussaat von Puffbohnen und resistenten Salatsorten. Auch Kräuter wie Kerbel oder Melde, sowie Erbsen, Spinat und Kohl dürfen schon angebaut werden. Sicherheitshalber wird noch mit einem Vlies abgedeckt.

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Blumenzwiebeln pflanzen

Blumenzwiebeln pflanzen

Emsig bereiten Hobbygärtner im Herbst vor dem ersten Bodenfrost den Boden vor: Die Blumenzwiebeln müssen noch gesteckt werden. Wenn bereits im Winter Schneeglöckchen, Schneestolz sowie Krokusse und zu Beginn des Frühlings dann Narzissen, Hyazinthen, Märzenbecher, Blaustern, Tulpen, Anemonen, Iris, Kaiserkronen etc. blühen soll, müssen die Blumenzwiebeln rechtzeitig in die Erde. Gladiolen, Dahlien und Ranunkeln werden erst im Frühjahr gesetzt. Die Zwiebeln dieser Frühlingsblüher machen sich nicht nur wunderschön unter Bäumen oder im Rasen, sondern verzieren auch jeden Steingarten und die Blumenrabatten im Vorgarten. Durchlässiger Boden erleichtert die Pflanzung und garantiert Gedeihen. Es gibt frühe, mittelfrühe und späte Sorten, sodass bereits ab Februar ein Blütenmeer möglichst ist. Besonders gut kommen diese Blüher in Gruppen zur Geltung, gerne auch farbig arangiert. Bei der Pflanzung selbst ist ein Pflanzholz von Vorteil; notfalls kann jedoch mit einer einfachen Pflanzschaufel gearbeitet werden. Spezielle Blumenzwiebelpflanzer sind hilfreich bei großen Flächen bzw. großen Blumenzwiebelmengen; sie heben gleichzeitig beim Einstechen die Erde heraus und lassen sie auf Knopfdruck (Griff) wieder fallen.

Schwere Böden dürfen die eine Kompostgabe verbessert werden; auch ein wenig Sand kann den Boden in geeigneter Weise auflockern und bildet zudem eine sinnvolle Drainageschicht. Von Vorteil ist darüber hinaus die Gabe von Hornspänen.

Beim Stecken von Blumenzwiebeln sollte man unbedingt daran denken, dass Narzissenzwiebeln giftig sind. Viele Blumenzwiebeln werden heutzutage mit Chemikalien behandelt; das Arbeiten mit Handschuhen ist deshalb empfehlenswert.

Blumenzwiebeln müssen trocken und kühl gelagert werden. Nur feste Zwiebeln sollten gesteckt werden. Angefaulte Stellen werden mit einem Messer ausgeschnitten, können jedoch die Keimfähigkeit beeinträchtigen.

Als Faustregel gilt, dass die Zwiebeln etwa doppelt so tief in der Erde stecken sollten, wie sie groß sind. Als Idealabstand wird etwa die dreifache Zwiebelbreite angesehen. Um Schädlingsfraß durch Maulwürfe und Wühlmäuse einzudämmen, können Blumenzwiebel in durchlässige Pflanzschalen gesetzt werden; diese haben zudem den Vorteil, dass im Herbst die Zwiebeln mitsamt der Körbchens einfach und rasch aus der Erde genommen werden können.


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Ein Garten-Tagebuch anlegen

Ein Garten-Tagebuch anlegen

Jetzt im März, bevor die Gartensaison mit Säen und pflanzen wieder voll durchstartet, wäre die richtige Zeit ein Garten-Tagebuch anzulegen. Am besten man widmet jedem Staudenbeet, Gemüsebeet, Blumenrabatte, Steingarten und Gartenteich ein eigenes Kapitel. Dazu zeichnet man eine grobe Umriss-Skizze und legt dann fest, was wo und wann gesät, gepflanzt oder umgesetzt werden muss. In einer dazugehörenden Tabelle führt man dann wochenweise auf, wann und wie gedüngt werden soll und schließlich auch tatsächlich gedüngt wurde, wann welche Pflegearbeiten anfielen. In einer weiteren Spalte kann man die jeweils herrschenden klimatischen Bedingungen, also Regen und Temperaturverlauf eintragen. Zusätzlich wird in Stichworten Protokoll über Erfolge und Misserfolge geführt, z.B. ob und wann bestimmte Schädlinge auftauchten, welche Schäden und Krankheiten an den Pflanzen zu erkennen waren usw. Wem das zu viel Schreibaufwand ist, dem sei versichert, der Aufwand lohnt sich. Mal ehrlich, wer kann sich sonst alles merken, was sich im Laufe des Gartenjahres abgespielt hat? Im nächsten Jahr profitiert man von den Aufzeichnungen, lernt Fehler künftig zu vermeiden, Fruchtfolgen einzuhalten usw. Außerdem erzieht einen das Logbuch dazu, wirklich seinen Garten genau und regelmäßig in Augenschein zu nehmen. Mit den Jahren und der wachsenden Anzahl an Garten-Tagebücher erzieht man sich selbst so zu einem wirklich erfolgreichen Gärtner. Das stärkt das Selbstbewusstsein und ist viel befriedigender, als wenn man x- Gartenhandbücher studiert oder wohlgemeinte Ratschläge anderer unbesehen übernimmt – das kann nämlich auf die Dauer eher ganz schön frustieren und einem die Lust am Gärtnern nehmen.

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Im Gartenteich stark gewachsene Pflanzen entfernen

Im Gartenteich stark gewachsene Pflanzen entfernen

Jeder Gartenteich benötigt von Zeit zu Zeit gewisse Pflegeaktionen. Zu Beginn der Teicharbeiten im Frühjahr wird zuerst einmal der Röhricht kräftig zurückgeschnitten; hierzu zählen Rohrkolben und Schilf, die sich meist an den Teichrändern befinden. In den Sommermonaten folgt sodann das Rückschneiden bzw. Entfernen stark wuchernder Teichpflanzen. Im Juni sollten Hobbygärtner hier besonders auf die kleinen Frösche sowie auf Erdkröten achten. Ungewähr alle fünf Jahre legen Teichkenner ihren Teich trocken, um intensive Wartungsarbeiten durchzuführen. Auch im Herbst werden wiederum die stark wachsenden Teichpflanzen zurückgeschnitten. Stark wuchernde Pflanzen werden hierbei gleich entfernt. Durch vorhandenes Röhricht kann im Winter allerdings auch ein Zufrieren des Teiches verhindert werden, sodass dieses niemals vollständig entfernt werden sollte. Zudem unterstützt es den Sauerstoffaustausch. Während der Wintermonate herrscht dann Teichruhe; auch für den Teichbesitzer. Dieser sollte nur ab und zu kontrollieren, dass sich keine geschlossene Eisdecke gebildet hat.

Als Alternative bildet sich oftmals auch das Teilen stark wachsender Teichpflanzen an. Häufig suchen andere Hobbygärtner und Teichbesitzer solche Pflanzen, sodann man hier auch gezielt Pflanzen tauschen kann.

Um Algenbildung zu vermeiden, werden ebenfalls Blätter und Halme entfernt. Die Teichpflanzen selbst werden direkt an der Wasseroberfläche abgeschnitten oder etwa zehn Zentimeter über dem Teichboden. Pflanzen sollten jedoch komplett entfernt werden, falls in der vergangenen Saison zwei Drittel des Teiches zugewachsen waren. Ein zu niedriger Wasserstand kann schnell zu einem überwucherten Teich führen, insbesondere bei kleinen Teichen. Als stark wachsende Teichpflanzen bezeichnet man solche, die etwa zwei Quadratmeter Wasseroberfläche bedecken.

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Celaflor Schädlingsfrei CAREO® Konzentrat für Gemüse, 250ml

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Kahle Stellen im Rasen beseitigen

Kahle Stellen im Rasen beseitigen

Kahle Stellen im Rasen, der im letzten Jahr neu eingesät wurde, können ganz verschiedene Ursachen haben: Entweder das Saatgut nicht optimal für den Standort geeignet (für einen Schattenplatz braucht man Schattenrasen, für einen stark strapazierten Rasen Spielrasen usw.), der Boden an solchen Stellen zu nass, die heiße Sonne hat Löcher in die Rasenfläche gebrannt, Vögel haben sich über frisch gesäten Rasen hergemacht, oder Maulwürfe haben Erdaushub zu sichtbaren Haufen auf dem Rasen aufgeworfen. War der Winter mild, dann halten die Maulwürfe auch keinen Winterschlaf, sondern sind weiter aktiv und setzen ihre Buddelarbeit auch in den Wintermonaten fort. Dann reihen sich die Maulwurfshaufen dicht an dicht. Aber auch dann ist der Rasen nicht verloren; man muss nicht gleich die gesamte Rasenfläche komplett umfräsen und neu einsäen. Die Maulwurfshaufen werden eingeebnet und festgeklopft, andere Kahlstellen im Rasen gut duchgeharkt. Dann sät man diese Rasenlücken und nur dies neu ein. Bestens hat sich dazu das Magische Rasenpflaster von Substral bewährt. Dabei handelt es sich um eine 3 in 1 Reparaturkombination aus Rasensamen, Keimsubstrat und Dünger. Diese drei Komponenten sind so aufeinander abgestimmt, dass sich damit rasch alle Lücken im Rasen schließen lassen – auch auf schwierigen Böden.

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Celaflor Mause- u. Rattenfallen Gel 28g

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Maßnahmen zur Bodenverbesserung im Biogarten

Hat man die abgeernteten Gemüsebeete im Herbst mit einer Schicht aus Falllaub, Gesteinsmehl und Kalk sowie Gründüngerpflanzen gemulcht, dann können die verbliebenen Reste jetzt im März abgeräumt werden. Anschließend wird eine etwa 5cm tiefe Bodenschicht mit dem Sauzahn gelockert und dann mit Hornmiste gespritzt. Damit ist der Boden optimal für die Frühjahrsaussaat oder das Auspflanzen von vorkultivierten Pflänzchen vorbereitet.

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Celaflor Fliegen-Köder 4St

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Obstbäume düngen

Obstbäume düngen

Auch Obstgehölze sind dankbar für Düngergaben. Experten empfehlen eine Gründüngung jährlich, am besten im Spätherbst, während organische Volldünger auch noch im Frühjahr zugeführt werden können. In besonders erntereichen Jahren darf die Düngung ebenfalls im Spätherbst, direkt nach der Ernte, erfolgen. Zu viel Stickstoff sollte nicht zugegeben werden, denn dies hemmt die Blüten- und Fruchtbildung aufgrund des gesteigerten Triebwachstums und macht die Pflanzen anfälliger für Schädlinge und Pilzbefall. Sogar gefährliche Frostschäden können hervorgerufen werden. Es handelt sich hier also um einen Fehler, den viele Hobbygärtner begehen. Neu gepflanzte Beerensträucher und Obstbäume werden mit einem Gemisch aus Erde, Mist und Kompost versehen; diese Mischung kann direkt ins Pflanzloch gegeben werden. Eine Mulchschicht sorgt für ausreichend Feuchtigkeit an der Baumscheibe, besonders bei Bäumen, die im Rasenbereich sitzen. Zudem werden etwa 10 Gramm Blaukorn gegeben und rund 100 Gramm Hornmehl pro Baum oder Strauch.

Wer mit Kompost düngen möchte, sollte sich an folgende bewährte Faustregel halten: anderthalb Liter Kompost pro Baum oder Strauch während der ersten Jahre. In späteren Jahren darf es dann ruhig ein wenig mehr sein. Auf diese Weise erhalten die Pflanzen immer die ausreichende Menge an Kalium und Phosphor. Käuflich erhältliche Flüssigdünger werden direkt an die Wurzel gegeben; hilfreich hierbei ist eine mit der Grabgabel gestochene Öffnung. Ein bis zwei Düngungen pro Jahr sind vollkommen ausreichend.


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Pflanzen im Winterquartier umtopfen

Pflanzen im Winterquartier umtopfen

 Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen wie auch Balkonpflanzen, die drinnen überwintern, müssen von Zeit zu Zeit umgetopft werden. Manchmal ist der Topf zu klein geworden (die Wurzel wächst heraus), ein anderes Mal muss die ausgelaugte, muffige Erde erneuert werden, ein anderes Mal ist möglicherweise ein Schädlingsbefall eingetreten. Idealer Umtopfzeitpunkt ist fast für alle Pflanzen der Frühling. Versierte Hobbygärtner planen ihre Umtopfaktionen und gießen die umzusetzende Pflanze bereits am Vortag ausgiebig, denn so kann man den Wurzelballen leichter als dem alten Topf lösen. Benötigt werden ferner neue Erde, Substrat oder Tonkügelchen als Blähton bei gewünschter Hydrokultur. Des Weiteren Folie oder Zeitung zum Unterlegen, eine Tonscherbe oder einen Stein für den Topfboden sowie eine scharfe, saubere Gartenschere.

Um eine Pflanze aus dem Topf  zu nehmen hält man sie leicht über Kopf, wobei eine Hand die Pflanze direkt über der Erde greift und die andere sanft auf den Topfboden klopft. Hierbei kann man die Pflanze zusätzlich sanft drehen. Nur selten lassen sich Pflanzen überhaupt nicht herauslösen. Tontöpfe müssen dann zerschlagen oder Plastiktöpfe aufgeschnitten werden. Sodann wird die alte Erde von der Wurzel entfernt und abgestorbene Wurzelteile mittels der Schere abgeschnitten. Sollten die Wurzeln extrem lang geworden sind, darf gekürzt werden. Sehr trockene Wurzelballen dürfen kurz durch Eintauchen gewässert werden.

Der neue Blumentopf wird wie folgt gefüllt: Zuerst kommt die Tonscherbe auf das Drainageloch, es folgt Blähton oder Kies als Draingeschicht, danach Humuserde. Man setze die Pflanze in die Topfmitte, fülle rundum mit Erde auf und drücke sanft an. Falls Hohlräume bleiben, kann sich Fäulnis bilden. Am oberen Topfrand wird ein Zentimeter Platz gelassen. Gut gießen nicht vergessen! Blähton muss vorher unbedingt gewässert werden.

Es bleibt noch die Frage des „richtigen“ Blumentopfes: Ton ist ideal für Topfpflanzen, Terrakotta nimmt etwas weniger Wasser auf, Steinzeug ist winterfest und schwer, Plastik frostresistent und billig, Holz ideal für Zitruspflanzen, Metall heizt stark auf, Eternit gilt als idealer Geranien-Begleiter.

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Vertikutieren - eine Kur für den Rasen

Vertikutieren - eine Kur für den Rasen

März ist die richtige Zeit, um noch einmal die Rasenfläche nach Ästen und Zweigen abzusuchen und das restliche Falllaub abzuräumen, bevor es zu faulen beginnt. Das sollte unbedingt noch vor dem ersten Rasenmähen erledigt sein.

Vertikutieren bedeutet, dass die Grasnarbe eines Rasens leicht angeritzt wird, wodurch Moos und altes Schnittgut sorgfältig entfernt werden kann; ferner wird die Bodenbelüftung gesteigert. Erste Geräte waren um 1955 auf dem Markt zu finden; übrigens erfunden von einem Amerikaner. Als idealer Zeitpunkt für das Vertikutieren wird April/Mai angesehen; dies ist die Regenerationsphase einer Rasenfläche. Meist wird auch gleichzeitig eine Düngung verabreicht. Versierte Hobbygärtner nutzen diese Gelegenheit gleichzeitig, um eine Nachsaat des Rasens vorzunehmen. Man vertikutiert nicht während großer Hitze, sondern bei mäßig warmem Wetter und niemals in regenarmen Monaten. Dies würde den Rasen überstrapazieren. Günstigerweise sollte die Schnittlänge 3 mm nicht übersteigen. Sobald das Rasenwachstum im Frühjahr beginnt, wird eine Düngung gegeben, danach erfolgt das erste Mähen mit einer Höhe von etwa 4 cm, 14 Tage später das zweite Mähen und gleich danach das Vertikutieren. Danach muss gut und regelmäßig gewässert werden, um die Grasnabe wieder zu schließen. Vertikutiert wird jedoch immer nur auf trockenem Rasen!

Es darf in einer einzigen Richtung vertikutiert werden; beim nächsten Mal kann der Vertikutiervorgang in der anderen Richtung erfolgen. Sollte der Rasen längere Zeit unbehandelt geblieben sein, empfiehlt sich Vertikutieren in beiden Richtungen. Da teilweise nicht feste Wurzeln ausgerupft werden, sollte frisch gesäter Rasen nicht vertikutiert werden.

Für kleine Gärten reichen handbetriebene Vertikutiere; bei großen Fläche wäre ein Gerät mit Elektromotor angebracht; es fängt gleichzeitig Gras und Moos im Fangsack auf. Es gibt auch kabellose Geräte mit Benzinmotor. Elektro-Vertikutierer sind leichter. Baumärkte haben häufig Vertikutierer zu vermieten, was preisgünstiger liegen kann, als ein eigenes Gerät zu kaufen.


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Wenn die Narzissen mehr Blätter als Blüten haben

Wenn die Narzissen mehr Blätter als Blüten haben

Hatten die Narzissen in diesem Frühjahr viel mehr Blätter als Blüten im Vergleich zum Vorjahr, dann liegt das daran, dass die im letzten Jahr gespeicherte Energie vor allem den Tochterzwiebeln zugute gekommen ist. Aus Sicht der Pflanze ist das ja auch sinnvoll von der Natur eingerichtet, dass die gesammelte Kräfte an die Tochtergeneration weitergegeben werden. Aber das schwächt die Mutterpflanze, sodass deren Zwiebel in vorangegangenen Jahr zu wenig Reservestoffe speichern konnte und deswegen nur noch spärlich oder gar keine Blüten mehr austreiben kann. Deshalb solltr man nach der Blüte in diesem Jahr die Zwiebeln ausgraben, die Brutzwiebeln entfernen oder teilen und an anderer Stelle neu in den Boden setzen. Lediglich die kleinere Wild- und Naturformen der Narzissen lassen sich auf Dauer auch ohne jährliches Teilen verwildern, ohne dass sie auf Dauer an Blühkraft verlieren.

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Aussaaten im Gemüsegarten

Der Herbst in groben Schollen umgegrabene und nun frostgare Boden wird für die kommende Aussaaten und Anpflanzungen weiter vorbereitet. Oder wird mit Harke, Dreizahn oder Grubber gelockert, die Beetflächen eingeteilt und die Wege dazwischen befestigt. Im März können Zwiebeln, Rüben, Pahlerbsen, Petersilie u.v.m. direkt ins Freiland gesät werden. Ebenso einige Gewürzpflanzen, wie Anis, Kümmel, Fenchel. Kerbel, Dill und Borettsch. Im Frühbeet unter Glas werden Kohl, Salate, Sellerie, Majoran udn Schnittlauch vorgekeimt. Verwendet man dazu die Erde, die im Frühbeet bereits im letzten Jahr verwendet hatte, muss man sie zuvor desinfizieren, um der Verschleppung von im Boden lauernden Krankheitskeimen und Schädlingen vorzubeugen. Steckzwiebeln müssen gesetzt werden, und der Rhabarber wird angepflanzt. Pro Rhabarberpflanze rechnet man mit einem Platzbedarf von etwa 1qm. Wer schon Ende März/Anfang April das erste Gemüse ernten will, legt dazu Folientunnel an.

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Celaflor Wühlmaus Portionskörder Arrex 200g

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Düngerbedarf im Garten ermitteln

Düngerbedarf im Garten ermitteln

Zur Bestimmung des Düngerbedarfs im Garten können Hobbygärtner heutzutage unter anderem auf professionelle (kostenpflichtige) Hilfe zurückgreifen. Diverse Unternehmen bieten komplette Nährstoffermittelung und Feststellung des exakten Düngerbedarfs mittels Bodenproben an. Oftmals können die Proben sogar auf dem Postweg eingeschickt werden. Unter anderem spielen hier die Fluoreszenzwerte eine Rolle. Für Bodenproben wird idealerweise 500 Gramm Erde aus null bis 25 cm Tiefe abgestochen, in einen Beutel verpackt und eingesandt. Solche Tests sollten alle fünf Jahre wiederholt werden. Mittels im Handel erhältlichen, einfachen Testsets sollte zuerst der pH-Wert überprüft werden. Weder zu sauer noch zu alkalisch ist nützlich. Bei hohen pH-Werten muss auf Kalk verzichtet werden.
Experten bestätigen, dass die meisten Gärten schlichtweg überdüngt sind, was letztendlich den Pflanzen eher schadet als nützt. Beim Dünger liegt man jedoch mit dem Motto „weniger ist mehr“ richtig. Überdüngung führt die Krankheiten und begünstigt Schädlingsbefall. Laut Stiftung Warentest mangels es lediglich auf den deutschen Grasflächen an ausreichender Düngung. Getestete Bodenboden zeigten vor allen Dingen überhöhte Kalium- und Magnesiumwerte.

Entscheidend ist im Garten die Bepflanzung: Handelt es sich um Starkzehrer, Mittelzehrer oder Schwachzehrer? Mineralische wie auch organische Dünger erreichten die gewünschten Ergebnisse, sofern die benötigte Menge eingehalten wurde. Bei Rasenflächen reichen zwei Düngungen pro Jahr (Frühjahr und Herbst).

Langfristige Studien zeigten ganz deutlich, dass mit Kompostdüngung exzellente Ergebnisse erzielt werden konnten, sofern dem Kompost auch Grünabfälle und Rasenschnitt beigefügt wurden (Stickstoff). Auch Gründünger sorgte für ähnliche gute Werte. Ausgebracht werden drei Liter Kompost pro Quadratmeter Gartenboden bei Starkzehrern, zwei Liter bei Mittelzehrern, ein Liter bei Schwachzehrern sowie drei bis fünf Liter pro Baumscheibe. Per Formel wird die Düngermenge wie folgt berechnet: Nährstoffbedarf geteilt durch Prozentgehalt des Düngers ergibt erforderliche Düngermenge.

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Celaflor Wespen K.O. Spray 500ml

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Entfernung des Winterschutzes

Entfernung des Winterschutzes

Wenn kein Schnee mehr fällt, die Sonne wieder länger scheint und der Boden frostfrei ist, darf der Winterschutz der Pflanzen entfernt und der Boden gelockert werden. Normalerweise beginnen erfahrene Hobbygärtner mit diesen Arbeiten, sobald die Temperatur dauerhaft über 10 Grad plus liegen. Wer im Herbst über Zierpflanzen und Blumenbeeten Schutzvlies ausgelegt hat, kann dieses nun abnehmen, säubern, trocknen, zusammenrollen und aufbewahren. Mulchschichten, welche Knollen und Wurzel vor Frost schützen, müssen nicht unbedingt entfernt werden, denn sie dienen gleichzeitig als exzellente organische Dünger und zersetzen sich normalerweise mit der Zeit vollständig. Wer mit Folien abgedeckt hat, wird häufig feststellen müssen, dass sich darunter vermehrt Unkraut bildet, welches natürlich vollständig entfernt werden muss, bevor die Erde gelockert wird. Falls darunter Winterkräuter oder Wintergemüse vorhanden ist, wird diese Gelegenheit ebenfalls genutzt, um mit dem Grubber durchzuziehen.

Stauden, Bäume und Gräser, welche in Kokosmatten oder Jutestoff eingewickelt wurden, werden nun ebenfalls von ihrem Winterschutz befreit. Bäume erhalten bei dieser Gelegenheit gleich ihren schützenden Weißanstrich.

Auch die Reisigschichten über den Beeten und rund um die Kletterrosen werden vorsichtig entfernt; dürre Äste können gleichzeitig mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten werden. Rosenfreunde wissen, dass der Winterschutz bei Rosen ruhig noch ein wenig länger darauf bleiben darf, denn Rosen reagieren äußerst empfindlich auf die ersten intensiven Sonneneinstrahlung nach all den dunklen, kalten Wintermonaten. Hier wartet man besser einen etwas trüben Tag ab.


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Celaflor Naturen Bio Schneckenkorn Forte 600g

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Im Kleingewächshaus werden Gemüsesetzlinge herangezogen

Im Kleingewächshaus werden Gemüsesetzlinge herangezogen

Wer sich fürs Gärtnern begeistert und ausreichend Platz in seinem Garten hat, sollte sich ernsthaft Gedanken über die Anschaffung eines Gewächshauses machen. In praktischen Kleingewächshäusern können Blumen, Obst, Exoten und Gemüsesetzlinge bereits während der Wintermonate herangezogen werden. Dadurch kann bis zu sechs Wochen früher geerntet werden. In den kalten Monaten können verschiedene Gemüsesorten wie auch Blumen gesät, in Saatschalen über Kübeln pikiert und dann bei frostfreiem Boden bzw. dauerhaften Temperaturen über zehn Grad direkt nach draußen ins Gartenfreiland gesetzt werden. Auf diese Weise stehen einem Pflück- oder Schnittsalate, Kresse, Radieschen, Spinat, Lauch, Kohlsorten, Zwiebeln, Sellerie, Tomaten und vieles mehr bereits ab März zur Verfügung.

Gewächshäuser heizen sich durch das Sonnenlicht teilweise bis auf 40 Grad auf. Besonders exklusive Modelle verfügen sogar über Automatikfenster und eine vorprogrammierbare Zeitschaltsteuerung. Hier sollte regelmäßig gelüftet werden, um Pilzbefall zu vermeiden (Vorsicht ist jedoch bei teilweise noch recht frostigen Temperaturen geboten); gegossen wird vorzugsweise in den Vormittagsstunden. Auch eine automatische Bewässerung wie zum Beispiel Tröpfchenberieselung ist möglich, ebenso wie Ventilation und Wärmespeicherung. Zusätzlich kann durch Luftpolsterfolie gedämmt werden. Selbst Beheizung und Kunstlicht gehören teilweise zur Ausstattung solcher Gewächshäuser.

Durch das schnellere Wachstum im Gewächshaus benötigen die Pflänzchen etwas mehr Dünger als sonst, insbesondere sogenannte Starkzehrer wie Tomaten, Paprika, Melonen und Gurken. Hier kann gut verrotteter Stallmist oder gesiebter Kompost genutzt werden.

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Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol 16ml

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16,04 € inkl. MwSt.

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Kletterpflanzen nach dem Bodenfrost setzen

Kletterpflanzen nach dem Bodenfrost setzen

Ist der Boden nicht mehr gefroren, dann kann Kletter- und Schlingpflanzen schon Ende März zum Begrünen einer Pergola, einer Hauswand und Mauer oder eines freistehenden Klettergerüstes bestücken. Ja nach Wuchsbreite und Höhe der Kletterpflanzenart gräbt man ein Pflanzloch, welches 20 bis 30cm vom Klettergerüst entfernt ist. Dann wird Pflanze schräg (also zum Klettergerüst hin geneigt) in das Pflanzloch eingesetzt. Dann wird die Pflanze nach dem Austreiben rasch dem Klettergerüst entgegenwachsen und dort Halt und damit ihren Weg nach oben finden. Sollte es dann im April überrachenderweise doch noch einmal eine kurze Frostperiode geben, dann deckt man die Pflanzenbasis mit Reisig oder einer Mulchschicht als Frostschutz ab. Das ist besonders wichtig bei Jungpflanzen. Denn die von der Gärtnerei mitgelieferten Angaben zur Frosthärte gelten in der Regel nur für ausgewachsene Exemplare. Ein solch früher Pflanztermin bereits im März gilt aber nur für einheimische, bzw. winterharte Arten. Exotische Kletterpflanzen aus den Subtropen oder Tropen, die den Winter über in einem frostfreien Quartier verbracht haben, werden erst nach den Eisheiligen ins Freiland gesetzt.

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Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol  250ml

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Nach dem Winter Frostschäden an Bäumen beseitigen

Nach dem Winter Frostschäden an Bäumen beseitigen

Im Laufe eines langen, harten Winters kann die Rinde der Obstbäume an manchen Stellen aufbrechen. Solche Frostschäden muss man nun beseitigen, denn diese offenen Stellen sind eine Eintrittspforte für Pilzbefall. Deshalb sollte man die geschädigten, vielleicht sogar abgestorbenen Äste abschneiden und mit einem geeigneten Baumwachs als Wundverschluss bestreichen.

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Celaflor Ameisen-Köder 2 Stück

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Petersilienaussaat gut vorbereiten

Petersilienaussaat gut vorbereiten

Hat man sich letzten Jahr darüber geärgert, dass die Petersilie schlecht gekeimt ist und dann auch noch die Pflänzchen vergilbt und verwelkt sind, bevor man überhaupt das erste Mal das Küchenkraut ernten konnte, dann kann das auch daran gelegen haben, dass man das Kräuterbeet unzureichend vorbereitet hatte. So könnte es das nächste Mal besser werden: Petersilie kann man ab Ende April direkt ins Freiland aussäen. Etwa einen Monat vorher, also noch im März, lockert man den Boden gründlich auf und arbeitet etwas Steinmehl und Algenkalk als Langzeitdünger in die Erde ein. Kurz bevor man dann die Petersilie aussät, wässert man den Boden mit einem kochend-heißen Sud aus Schachtelhalmtee, lässt die Erde etwas abkühlen und sät die Petersilie unmittelbar danach aus, und zwar noch bevor die Erde wieder völlig abtrocknet. Außerdem muss man dann im nächsten Jahr, Petersilie an einem anderen Platz aussäen. Erst nach 4 Jahre kann man an der alten Stelle wieder erfolgreich Petersilie kultivieren. Das gilt auch, wenn dort zuvor Möhren oder Sellerie gezogen worden sind.

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Rasen ausbessern

Längst sind auch die Maulwürfe wieder aktiv und schieben ihre Maulwurfshaufen in regelmäßigen Abständen auch im Rasen. Solche Stellen werden eingeebnet und neu angesät. Anders verfährt man mit größeren Moosflächen: Sie werden zunächst mit der Gartenharke angeraut und dann mit Branntkalk bestreut. Starke vemooste Stellen werden vor dem Kalken zusätzlich umgegraben. Alle Kahlstellen im Rasen lassen sich schnell und einfach mit Hilfe des Magischen Rasenpflasters von Substral  ausbessern. Es enthält bereits alles was man zu Ausbessern der Kahlstellen im Rasen benötigt: Rasensamen, Pflanzsubstrat und Dünger.

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Vorfrühling ist die Pflanzzeit für Obstgehölze

Vorfrühling ist die Pflanzzeit für Obstgehölze

Einige Obstgehölze sind nicht frostempfindlich: So unter anderem Birne, Pflaume und Apfel, die auch im Herbst gesetzt werden dürfen. Empfindliche Sorten jedoch, wie zum Beispiel Brombeeren oder Pfirsiche, sollten im Frühjahr ab März gesetzt werden. Es ist darauf zu achten, dass sich die Veredelungsstelle mindestens 10 Zentimeter über dem Erdboden befindet. Beerensträucher wie beispielsweise Stachelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren lieben Halbschatten und sind nach dem Setzen dankbar für eine Mulchschicht. Eine jährliche Kompostgabe (ein Liter Kompost auf einen Quadratmeter Fläche) reicht bereits aus.
Stachelbeeren und Johannisbeeren dürfen etwas tiefer gesetzt werden, um den Neuaustrieb zu fördern. Sie sollten mindestens fünf kraftvolle Triebe besitzen, sonst wird das Anwachsen erschwert. Es gibt einen Abstand von anderthalb Metern. Bei Brombeeren und Himbeeren sind zudem die späteren starken Wurzelausläufer zu berücksichtigen. Idealerweise steht ein Rankgerüst zur Verfügung; die Sträucher können jedoch auch mit Draht an der Wand entlang gezogen werden.

Spindelbüsche und kleine Bäume benötigen nach der Pflanzung einen Pfahl. Sie werden etwa drei Meter hoch, während Halbstämme rund fünf Meter hoch werden und Hochstämme über sechs Meter. Aufgrund des Kronen- und Wurzelwachstums sollten Obstbäume deshalb nicht allzu dicht an der Grundstücksgrenze gesetzt werden. Beim Transport müssen Wurzeln unbedingt feucht gehalten werden; auch direkt an dem Einsetzen ist Wässern unbedingt erforderlich, sonst sinken die Anwachschancen drastisch ab. Herausgehobene Erde wird mit Kompost vermischt, das Pflanzloch wieder zugefüllt und die Erde sanft angedrückt.

Obstbäume benötigen ein Pflanzloch von etwa einem Meter Breite und einem halben Meter Tiefe. Beschädigte Wurzelteile müssen vor dem Einsetzen entfernt werden. Direkt nach der Pflanzung werden etwa 30 Liter Wasser gegeben; in Zukunft muss jedoch Staunässe vermieden werden, da dies die Wurzel zum Faulen bringen kann. Um die zarte Rinde junger Bäume vor Wildbiss zu schützen, bringen erfahrene Gärtner gleich beim Einsetzen einen Maschendraht an. Der erste Pflanzschnitt erfolgt dann regelmäßig erst im nächsten Frühling.


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Zuchtrosen freilegen und schneiden

Mit Winterschutz mit Reisig eingedeckte und angehäufelte Beet- und Zuchtrosen werden jetzt wieder freigelegt und zurückgeschnitten.

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