Gartentipp für Januar

Gartentipps für den Hobby-Garten im Januar

Anbauplan und Aussaatkalender anfertigen

Anbauplan und Aussaatkalender anfertigen

Lust auf Selbstversorgung, Lust auf Landleben? Immer mehr Hobbygärtner finden Spaß am eigenen Gemüsegarten, an frischem, schmackhaftem Obst und natürlichen, unvergleichbaren Kräutern. Auch in kleinsten Gärtner kann gepflanzt werden, sogar Kübelzucht auf Terrassen, Dachgärten und Balkonen ist möglich. Am besten funktioniert die Planung mit einem speziellen Anbauplan. Dieser muss in der Linie die Gartengröße berücksichtigen. Beim Gemüsegarten kann zwischen Beeten oder Mischkultur gewählt werden. Beliebt ist bei Hobbygärtnern ebenfalls die Fruchtfolge, bei der kein Gemüse zwei Jahre lang auf dem gleichen Beet gepflanzt werden sollte. Als optimal wird eine dreijährige Fruchtfolge angesehen, bei der im ersten Jahr Starkverzehrer wie Kohl, Gurken, Tomaten, Spinat, Kartoffeln und Sellerie angebaut werden, im zweiten Jahr Mittelzehrer wie Schwarzwurzeln und Möhren und im dritten Jahr sogenannte Schwachzehrer wie Erbsen, Bohnen und Zwiebeln.

Ebenfalls möglich sind Mischkulturen, bei denen verschiedene Sorten auf einem Beet gemischt werden, um sich gegenseitig zu unterstützen bzw. zu schützen. So zum Beispiel Kohl mit Salat, Karotten mit Zwiebeln oder Dill, Knoblauch mit Erdbeeren, Bohnen mit Bohnenkraut oder Zucchini mit Salat.

Eine dritte Möglichkeit ist das Rotationsschema mit Kohlsorten, Hülsefrüchten (Bohnen, Erbsen), Wurzeln bzw. Knollen (Kartoffeln, Möhren, Rote Beete, Sellerie) und Zwiebelgewächsen (Zwiebel, Lauch). Auch hier sollte keine Sorte im nächsten Jahr auf dem gleichen Platz gepflanzt werden.

Hilfreich bei der Gartenplanung ist ein Saatkalender, an welchem Hobbygärtner die Aussaatmonate für Gemüse, Kräuter und Blumen ablesen können, wie bei dem nachfolgenden Beispiel:

 

Januar: Feldsalat, Grünkohl, Rosenkohl, Porree, Schwarzwurzel, Lauchzwiebel

Februar: Feldsalat, Grünkohl, Rosenkohl, Pastinake, Radieschen, Schwarzwurzel, Lauchzwiebel, Paprika

März: Puffbohnen, Gurken, Kopfsalat, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Basilikum, Melone, Paprika, Sellerie, Tomate, Zwiebeln, Aster, Wicke, Mohn, Kornblume, Löwenmäulchen, Lieschen, Tagetes

April: Salat, Gurke, Kohlsorten, Basilikum, Melone, Paprika, Porree, Rettich, Spinat, Tomaten, Aster, Wicke, Mohn, Kornblume, Ringelblume, Rittersporn, Strohblume, Tagetes, Zinnie, Schnittlauch

Mai: Erbsen, Salat, Gurken, Kohlsorten, Bohnenkraut, Dill, Petersilie, Möhren, Mangold, Radieschen, Rettich, Spinat, Lauchzwiebeln, Kapuzinerkresse, Kreuzblume, Rittersporn, Zinnie, Sonnenblume, Minze, Schnittlauch

Juni: Bohnen, Salat, Erbsen, Gurken, Kürbis, Bohnenkraut, Dill, Petersilie, Mangold, Radieschen, Rettich, Schwarzwurzeln, Rote Beete, Lauchzwiebeln, Zucchini, Stiefmütterchen, Minze

Juli: Buschbohnen, Endivien, Dill, Petersilie, Mangold, Salat, Radieschen, Rettich, Schwarzwurzeln, Lauchzwiebeln, Tausendschön

August: Endivien, Feldsalat, Petersilie, Mangold, Salat, Radieschen, Rettich, Schwarzwurzeln, Spinat

September: Feldsalat, Radieschen, Spinat

Oktober: Radieschen, Schwarzwurzeln

November:
Ruhezeit

Dezember: Ruhezeit

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Spray 400ml

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Bei Frost Vögel füttern

Bei Frost Vögel füttern

Seit vielen Jahren werden Vögel von Naturschützern und Liebhabern gefüttert. Tierschutzverbände rufen besonders im Winter und bei Frost dazu auf, während einige Naturschützer sogar dafür plädieren, die Tiere ganzjährig zu füttern. Aufgrund fortschreitender Industrialisierung, Einbetonierung großer Flächen, Abholzen von Wäldern und dem rigorosen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Vögel im Winter immer weniger Nahrung; zudem fehlt es bereits jetzt an Unterschlupf und Nistplätzen. Besonders in den kalten Wintermonaten müssen viele Tiere und Vögel ums Überleben kämpfen. Mittlerweile wird im Bereich der Umweltbildung viel getan, bedrohte Arten werden besser geschätzt sowie Schulen, Kinder und Jugendliche mit wertvollen Informationen versorgt. Wie wäre es also, gleich zu Hause mit einem winterlichen Futterhäuschen anzufangen?

Futterspender oder Futterplätze sollten idealerweise in katzensicher in Bäumen angebracht werden und vor Regen geschützt sein. Bei Schnee und Frost nehmen die Vögel gerne das Futterangebot an, denn wenn der Boden mehrere Tage gefroren bleibt, finden die Tiere kaum Futter. Futtersilos lassen durch Futter sozusagen „wartungsfrei“ nachlaufen. Futterhäuschen sollten einmal pro Woche mit Handschuhen und heißem Wasser gereinigt werden. Sie sollten eine Sitzstange oder glatte Fläche besitzen. Täglich sollte Futter nachgefüllt werden. Nicht vergessen, dass die Tiere ebenfalls Wasser benötigen; bei frostigen Temperaturen sollte dieses zumindest leicht lauwarm sein.

Sogenannte Weichfutterfressen (Amseln, Zaunkönige, Drosselns, Rotkehlchen) bevorzugen Haferflocken, Rosinen, Obst, Kleie und zerkleinerte Nüsse. Körnerfresser wie Finken, Goldammern und Sperlinge fressen ebenfalls Samenkörner wie Sonnenblumenkerne, Hanfsamen und Fett (vorzugsweise Kokosfett oder Rinderfett); Meisen ebenfalls. Meisenknödel lassen sich sehr leicht selbst herstellen und können sehr einfach in einem Apfelsinenbeutel an die Bäume gehängt werden. Salzige Nahrung und Brot sollten die Vögel nicht erhalten; unsachgemäße Fütterung kann schaden oder sogar töten.

Interessant ist es sicherlich, zu wissen, dass insbesondere Meisen durch die Kälte in einer einzigen Nacht bis zu 10 % ihres Körpergewichts verlieren können, um einen Temperaturausgleich zu schaffen.

Übrigens: Wasservögel nehmen in den Wintermonaten gerne Hühnerfutter, Kartoffel- oder Gemüsestücken und sogar Eicheln an. Raubvögel dagegen bevorzugen Fleisch.


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Den Frostschutz regelmäßig kontrollieren

Auch im tiefsten Winter kann man den Garten nicht völlig sich selbst überlassen. Wichtig sind regelmäßige Kontrollgänge. So kann es zum Beispiel passieren, dass bei Sturm und Windböen ein Teil der Frostschutzabdeckungen weggehet ist. Deshalb muss man nachschauen, ob die Pflanzen noch richtig mit Reisig, Falllaub oder Mulch abgedeckt sind und alles wieder zurechtrücken und in Ordnung bringen. Das kann man sich aber sparen, wenn eine Schneedecke den Garten überzieht. Denn Schnee ist der beste und natürlichste Winterschutz, den man sich denken kann. Die Schneedecke hält den Frost ab und andererseits versorgt der Schnee die Erde mit Feuchtigkeit, sodass die Pflanzen nicht austrocknen. Schmilzt der Schnee, dann ist dies vor allem für immergrüne Sträucher und Stauden gut, da sie auch im Winter regelmäßig Wasser brauchen. Wird der Schneefall jedoch zu heftig, dann lastet unter Umständen ein zu hohes Gewicht an Schnee auf den Zweigen von Nadelgehölzen, dann können sie unter dieser Last abbrechen. Das gilt besonders für pappig nassen Schnee. Liegt zu viel Schnee auf den Fichten, Tannen, dem Wacholder oder den Eiben, dann muss man ihn rechtzeitig von den Zweigen herunterschütteln.

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Frostkeimer aussäen

Frostkeimer aussäen

Nicht immer ist das Frühjahr der beste Saatzeitpunkt für unsere Gartenpflanzen. Einige mehrjährige Pflanzen, die gemäßigtes Klima lieben, keimen in den frostigen Wintermonaten. Sie müssen für eine gewisse Zeit Minusgraden ausgesetzt sein, damit der Keimvorgang beginnen kann. Hierzu gehören u.a. Iris, Leberblümchen, Christosen, Tulpen, Eisenhut, Glockenblumen, Enzian, Königslilie, Astern, Phlox, Silberkerzen, Waldreben, Trollblumen, Kaiserkronen, Ranunkeln, Anemonen, Adonisröschen, Lilien, Pfingstrosen, Tränendes Herz, Veilchen, Primeln, Silberdisteln, Eisenhut, Zierlauch und viele andere. Viele dieser Pflanzen keimen um vier Grad plus, andere jedoch lediglich bei Minusgraden. Das Saatgut kann in den Kühlschrank gelegt werden. Am besten keimen sie jedoch, wenn der Samen unter Schnee gelegen hat. Durch den schmelzenden Schnee wird der Keimprozess noch weiter gefördert. Vorgezogen werden darf in flachen Saatschalen, Pikierschalen oder einfachen Kisten, im Gewächshaus oder auf der Fensterbank, wobei die Anzuchterde aus normaler Gartenerde, Sand und Kompost gemischt werden kann. Dünne Aussaat ist wichtig, um ein Schießen der Pflänzchen zu vermeiden. Dieser Prozess dauert etwa zwei bis vier Wochen. Im Januar/Februar kommen die Gefäße dann nach draußen; idealerweise häuft man Schnee darauf, um eine Temperatur zwischen minus vier und plus vier Grad zu erreichen. Notfalls kann im Kühlschrank gekühlter Samen bis Ende Februar noch direkt draußen in die Erde gesät werden.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat 100ml

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Gartengeräte instandsetzen

Jetzt im Januar ist im Garten selbst noch relativ wenig zu tun. Da bleibt genügend Zeit, um die Gartengeräte vor ihrem nächsten Einsatz zu kontrollieren, zu reinigen und falls nötig zu reparieren. Die Geräte werden nach der Reinigung mit etwa Öl oder Fett eingerieben, so können sie nicht rosten. Auch die Gartenschläuche sollte man auf Risse und spröde oder gar undichte Stellen kontrollieren, eventuell flicken und dann sauber aufgerollt an der Wand aufhängen.

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Generalüberholung im Gewächshaus

Generalüberholung im Gewächshaus

Der Boden im Gewächshaus wird im Jahresverlauf gewaltig strapaziert. Es herrschen ziemlich hohe Temperaturen, der Boden trocknet schnell aus und wird ausgelaugt. Dadurch baut sich die Humusschicht rasch ab und verliert deutlich an Nährwert. Bevor nun im kommenden Frühjahr im Gewächshaus neu angesät und angepflanzt wird, heißt es klar Schiff zu machen. Gab es im vergangenen Jahr z.B. Probleme mit Pilzbefall auf Tomaten, Gurken und anderen Nachtschatten- und Kürbisgewächse, dann hilft alles nichts, der Boden im Gewächshaus muss komplett ausgetauscht werden. Sicherheitshalber sollte man dann in den kommenden Monaten nur verdelte Tomaten- und Gurkenpflänzchen ins Gewächshaus setzen, da diese weitgehend resistent gegen Pilzerkrankungen sind. Davon abgesehen sollte man in den Boden im Gewächshaus vor dem Neuanpflanzen eine tüchtige Portion von reifem Kompost einarbeiten und die Beete mit etwas Rasenschnitt mulchen. Die Tätigkeit nützlicher Mikroorganismen im Boden wird außerdem durch bestimmte Mischkulturen gefördert – wie Kohlrabi und Spinat, Tomaten und Basilikum oder Gurken mit Fenchel.

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Celaflor Roundup Easy Unkrautfrei Konzentrat 500ml

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Immergrüne Sträucher und Gehölze auch im Winter regelmäßig gießen

Im Laufe des Winters passiert es immer wieder, dass einige Blätter von Rhododendren, Azaleen und anderen immergrünen Laub- und Nadelgehölzen absterben. Sie sind scheinbar erfroren. Aber so unglaublich es auf den ersten Blick klingen mag, die Blätter sind meist nicht erfroren, sondern vertrocknet. Ihnen hat schlichtweg einfach Wasser gefehlt. Denn immergrüne Pflanzen verdunsten auch während der Wintermonate Wasser über ihre Blattporen. Das trifft besonders zu wenn die Sonne auf die Pflanzen scheint, auch wenn es noch bitter kalt ist. Um den Wasserverlust auszugleichen, muss man also solche Pflanzen auch im Winter in regelmäßigen Abständen gieß0en. Natürlich nicht, wenn der Boden völlig durchgefroren ist oder eine Schneedecke auf den Pflanzen liegt.

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Kontrolle der Kübelpflanzen im Winterquartier

Stauden, Halbträucher und Zierghölze aus mediterrranen Gefilden und subtropischen Zonen sind in aller Regel nicht winterhart und frostresistent. Sie blieben den Sommer über draußen als Kübelpflanzen für Balkon, Terrasse und Dachgarten. In Kübel gepflanzt, können sie dann im Spätherbst bequem ins Winterquartier umgesetzt werden. Dazu ist ein frostfreier, aber ungeheizter Raum am besten geeignet. Einige Pflanzen brauch im Winter einen hellen Raum, da sie ihr Wachstum nicht völlig einstellen. Sie müssen mäßig, aber regelmäßig gegossen und auf Schädlingsbefall kontrolliert werden. Denn auch die Schädlinge haben sich als blinde Passagiere ins Winterquartier verfrachten lassen. Andere Pflanzenarten stellen ihr Wachstum oder ziehen ihre oberirdischen Teile vollständig ein. Sie brauchen eher einen dunklen Raum. Aber auch solche Pflanzen darf man nicht den ganzen Winter sich selbst überlassen. Auch bei ihnen muss man für eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit sorgen, Fäulnisherde beseitigen und überwinternden Schadinsekten und Spinnmilben den Garaus machen.

Schildläsue und Spinnmilben lassen sich mit Celaflor® Naturen ® Pflanzenspray Hortex ® NEU* und Celaflor® Schädlingsfrei Careo® als Spray oder Konzentrat wirksam bekämpfen. Celaflor® Naturen ® Pflanzenspray Hortex ® NEU basiert auf dem natürlichen Wirkstoff Pyrethrum mit einem zusätzlichen Ölanteil (als Spray) oder als Konzentrat unter der Bezeichnung Naturen® Schädlingsfrei Konzentrat auf der Basis von Rapsöl. Durch den Ölanteil werden auch die Eigelege wirksam vernichtet, ohne dass die Mittel bienengefährlich werden. Mit beiden Mitteln erzielt man eine nachhaltige Langzeitwirkung. Eine schnelle Wirkung als Kontaktinsektizid erzielt man mit Schädlingsfrei Careo® Konzentrat auf der Basis von Acetamiprid. Dieses vollsystemische Mittel wird über das Blattgrün aufgenommen und dringt von dort über die Wurzel in das Leitgefäßsystem der Pflanze ein. Damit lassen sich saugende Schädlinge besonders effektiv bekämpfen. Durch den Ölzusatz des Schädling Careo® Spray werden auch Spinnmilben und ihre Eigelege erfasst.

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Obstbäume gießen bei Trockenheit

Obstbäume gießen bei Trockenheit

Sonne ist eigentlich genau das, was das Herz eines jeden Hobbygärtners höher schlagen lässt. Allerdings muss während sonniger Tage auch intensiver gegossen werden. Dies gilt ebenfalls für Obstbäume, die unter Trockenheit leiden können, ältere wie neu gepflanzte. Wird zu wenig gewässert, können die Bäume lediglich kleine Früchte hervorbringen oder stoßen die Frucht gar ab. Als Faustregel gilt in etwa: Dreißig Liter Wasser pro Quadratmeter. Dies bedeutet im Klartext, dass ein Obstbaum etwa drei volle Gießkannen Wasser benötigt. Erleichtern lässt sich diese Arbeit, in dem ein Schlauch zum Baum gelegt wird. Auch automatische Berieselungsanlagen können eingesetzt werden, wobei hochmoderne Modelle sogar zeitmäßig programmiert werden können. Bewässert wird die Baumscheibe, welche die zur Wasseraufnahme bereiten Wurzeln enthält und nicht der Baumstamm. Mulchen hilft auf jeden Fall, die Verdunstung zu reduzieren und den Wurzelbereich länger feucht zu halten. Nur so kann das Wasser bis zu einer Tiefe von 20 oder 25 cm vordringen. Erfahrene Hobbygärtner raten deshalb, mindestens einmal pro Woche alle Obstbäume intensiv zu wässern.
Wer einen Schlauch anlegen möchte, kann in etwa 10 bis 15 Minuten Wasser gemäßigt zulaufen lassen.

Das Gleiche gilt für Obstbäume, die in Kübeln gezogen werden. Obwohl der Wasserverbrauch hier etwas niedriger liegt, muss ebenfalls wenigstens einmal wöchentlich intensiv Wasser zugeführt werden.

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Schwere Lehmböden vom Frost aufbrechen lassen

Schwere Lehmböden vom Frost aufbrechen lassen

Schwere Böden aus Lehm oder Ton, die zur Verdichtung neigen, kann man im Winter durch den Frost aufbrechen lassen. Dazu gräbt man an frostfreien Tagen im Spätherbst oder Winter den Boden mit einem Spaten noch einmal um. Dazu muss eine nicht nur frostfreie, sondern auch trockene Wetterlage nutzen. Ist es zu feucht, dann ist der Schaden umso größer und die Bodenstruktur würde durch das Graben nachhaltig zerstört. Also frostfreie, trockene Tage aussuchen und dann den Boden etwa spatentief umgraben. Dann kann der Forst tief in das Erdreich eindringen und die großen Schollen aufbrechen und zerbröseln.

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Vorbereitungen zum Veredeln und Pfropfen von Gehölzen

Wird es in den kommenden Wochen Bäume neu zu pfropfen, z.B. weil der Baum kaum noch Früchte trägt, dann entfernt man jetzt die Baumkrone. Reisen zum Veredeln von Bäumen schneidet an gesunden und ertragreichen Bäume ab und zwar immer von der Südseite der Bäume. Bis zur Weiterverwendung werden die Reiser an einem wettergeschützten, beschatteten Platz an der Nordseite des Hauses gelagert oder man bewahrt sie im Keller auf.

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Wildverbiss vorbeugen

Im Winter sind die Bäume besonders durch Wildverbiss gefährdet. Hungrige Hasen und Kaninchen, die die Rinde annagen, können dann große Schäden anrichten. Da besonders junge Bäume betroffen sind, ummantelt man sie mit einem Stammschützer oder man bestreicht die Baumrinde mit einem Mittel gegen Wildverbiss. Wem dies nicht behagt oder wem dies zu viel Aufwand bedeutet, der lässt einfach den Obstbaumschnitt liegen: So sind die in den Garten eindringenden Hasen und Kaninchen erst einmal eine Weile beschäftigt und konzentrieren sich auf die noch zarte Rinde dieser Äste. Ist derGgarten eingezäunt, dann soll man ihn noch einmal auf mögliche Löcher und Lücken kontrollieren und diese Schlupflöcher schließen.

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Winterschnitt an Obstbäumen

Winterschnitt an Obstbäumen

Gärtnermeister sind sich einig: Alle Obstbäume benötigen einen fachgerechten Schnitt. Nur mit einem exakten Obstbaumschnitt können die Fruchtqualität erhöht werden und die Gesundheit des Baumes gefördöert werden. Essenziell für die Vitalität ist insbesondere der jährliche Winterschnitt. Dieser sollte im Februar oder März durchgeführt werden, bevor die Bäume austreiben. Erfahrene Hobbygärtner schwören darauf, bereits im Januar den Winterschnitt durchzuführen. Hierbei sollten die Temperaturen über fünf Grad liegen, um Frostschäden zu vermeiden. Beim Winterschnitt dürfen die Zweige nicht mehr gefroren sind, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Rinde einreißt, nicht verheilt und der Baum von Schädlingen oder Krankheiten befallen wird.
Abgestorbene Äste werden herausgenommen, die Baumkrone etwas ausgelichtet, um Platz für tragende Fruchtäste zu machen. Auch Astgabeln sollten beseitigt werden, denn hier kann sich Wasser stauen. Optimal wäre ein Schnitt im Winkel von etwa 35 Grad. Um eine exzellente Verzweigung zu erreichen, wird das Kürzen der Haupttriebe des letzten Jahres um etwa ein Drittel empfohlen.

Besonders darauf hinzuweisen ist, dass ausreichend geschärftes Werkzeug zur Verfügung steht: eine Gartenschere für dünnere Äste sowie eine Baumschere bzw. Säge für dickere Äste. Man versuche, dem Baum möglichst wenige Wunden beizufügen; oftmals ist es besser, einen ganzen Ast herauszunehmen. Nach neuester Meinung sollten Wunden nicht mehr versiegelt werden.

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Austriebsspritzung Obstbäume

Austriebsspritzung Obstbäume

Obstbäume und die gesamte Ernte können schnell durch schädliche Insekten vernichtet werden. Eine ungiftige und natürliche Schutzmaßnahme ist Rapsöl, welches nicht nur Schildläuse und Schmierläuse, sondern auch Wollläuse, Spinnmilben und Blattläuse vernichtet. Selbst weiße Fliegen, Frostspanner, Pflaumenwickler, Kirschfruchtfliegen und Zikaden können mit Rapsöl beseitigt werden. Getötet werden hierdurch nicht nur die Insekten selbst, sondern auch ihre überwinterungsfähigen Eier und die Larven. Rapsölkonzentrate können im Fachhandel käuflich erworben werden; sie müssen häufig noch verdünnt werden; einige Produkte sind gebrauchsfähig in Sprühflaschen erhältlich. Auf jeden Fall sollten die Anwendungserklärungen sorgfältig gelesen werden. Wichtig ist ebenfalls das Besprühen der Pflanzenblätter auf der Oberseite und Unterseite. Bei Obstbäumen ist ferner darauf zu achten, dass frühestens drei Tage nach einer solchen Spritzung geerntet werden darf.

Rapsölspritzungen sollten nicht bei starkem Sonnenlicht durchgeführt werden, da die Blätter hierdurch Verbrennungen erleiden können. Es sollte ein trockener Tag mit milden Temperaturen und leichter Bewölkung gewählt werden. Steinplatten etc. sollten beim Besprühen abgedeckt werden. Die sogenannte Austriebsspritzung erfolgt in den Monaten Februar und März vor dem Austreiben der Bäume, sobald die ersten Triebspitzen sichtbar werden. Selbst überwinterte Insekten, Larven und Eier werden hiervon vernichtet. Gespritzt werden nicht nur Stachelbeeren, Johannisbeeren und andere Beerensträucher, sondern auch Steinobst und Kernobst. Stark befallende Äste werden vor der Spritzung immer entfernt. Den größten Erfolg zeigt das Mittel, wenn Stamm und Äste triefend nass gespritzt werden.

Krankheitserreger wie Monilia oder Schorf können durch diese Art der Spritzung allerdings nicht verhindert werden. Hobbygärtner sollten noch wissen, dass Rapsöl als Spritzmittel nicht bienengefährlich ist. Bei starkem Schädlingsbefall kann zusätzlich Rainfarntee oder Schachtelhalm gespritzt werden.


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Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 400ml

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30,95 € inkl. MwSt.

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Bei frostfreiem Boden jauchen

An forstfreien Tagen kann der Boden unter den Bäumen gejaucht werden. Aber nur unter solchen Bäumen, die kümmerlich wachsen oder durch eine überreiche Ernte im Sommer oder Herbst stark geschwächt sind. Dabei darf man vor allem nicht zu viel Stickstoffdünger ausbringen. Ein Zuviel an Stickstoff macht das Baumholz weich, und dann wird es anfälliger für Pflanzenkrankheiten, Pilzbefall und Schadinsekten, die leichter in Rinde und Holz eindringen können.

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Celaflor Naturen Bio Schneckenkorn Forte 600g

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Edelreiser schneiden

Edelreiser schneiden

Als Edelreiser bezeichnet man abgeschnittene Triebe von Obstbäumen, die im nächsten Frühjahr zur Veredelung benutzt werden. Beste Zeit zum Schneiden dieser Edelreiser ist der Monat Dezember (Monatsmitte), wenn sich die Bäume in der Ruhephase befinden, maximal jedoch bis Mitte Januar. Ideal wäre einige Tage vor Vollmond. Nach dem Abschneiden werden solche Triebe in feuchtes Zeitungspapier gewickelt, dann in Folie eingeschlagen und bis zum Frühjahr (etwa bis April) kühl gelagert. Viele Hobbygärtner bewahren die Reiser während dieser Zeit im Obstfach des Kühlschrankes auf und im dunklen, kühlen Keller auf, eingeschlagen in Sand. Notfalls ist auch das Einschlagen an einem geschützten Ort im Freien möglich, wobei mit Schnee abgedeckt werden darf. Besonders geeignet als Edelreiser sind einjährige, gut ausgereifte, unverzweigte Triebe, möglichst aus dem oberen Kronenbereich des Baumes oder von der Südseite. Bevorzugt werden sollte eine Dicke von etwa einem halben Zentimeter.

Die Obstbaumveredelung (sogenannte Pfropfung) erfolgt dann nach dem Austrieb der Reiser, etwa zwischen Ende April und Mitte Mai. Zum Anbringen der Edelreiser auf der neuen Unterlage wird ein Kopulationsschnitt durchgeführt. Durch diese Verletzung oxidieren die Pflanzensäfte und nehmen eine braune Färbung an. Bereits nach wenigen Tagen hat die Pflanze eine Isolierschicht gebildet, mit der Zellteilung begonnen und beide Gewebe beginnen mit der Verbindung. Zur besseren Fixierung wird ein straffer Wundverband angelegt, nach etwa 30 Tagen ist die Verwachsung beendet; der Obstbaum ist veredelt.

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Celaflor Pheromonfalle für Nahrungsmittelmotten 3St

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Frühbeet im Winter Abdichten Säubern Reparieren

Frühbeet im Winter Abdichten Säubern Reparieren

Frühbeete sind eigentlich kleine Gewächshäuser, in welchen bereits in den Wintermonaten gesät werden kann, um dann im Frühjahr gleich alle benötigten Pflänzchen zum Setzen ins Gartenland zur Verfügung zu haben. Ebenso können Pflanzen wie Kraut, Radieschen, Salat, Blumen und mehr bereits vorgezogen werden, um im Frühjahr schon einen Wachstumsvorsprung zu haben. So kann u.a. Salat bereits im März geerntet werden.
Während der Wintermonate steht den Hobbygärtner ausreichend Zeit zur Verfügung, Frühbeete abzudichten, zu säubern und zu reparieren. Zuerst einmal muss der Erdbereich des Frühbeetes bereinigt werden: Sämtliches Unkraut muss restlos entfernt werden, der Boden sollte mittels Hacke durchgehackt oder zumindest mit einem Grubber durchgezogen werden. Hierbei darf gleichzeitig eine Kompostschicht eingearbeitet werden, damit die wertvollen Nährstoffe bis zum Frühjahr bereits in den Boden eindringen können. Im Frühjahr muss die Erde dann lediglich noch einmal kurz mit einem Grubber oder Rechen durchgezogen bzw. geglättet werden.

Nun folgen die Wände des Frühbeets: Sie sollten mit heißem Wasser und Schmierseife gründlich abgerieben werden, um Parasiten, Larven und Eier komplett zu entfernen. Auch der Deckel des Frühbeetes wird auf diese Weise behandelt. Gleichermaßen wird sodann auf Risse im Glas oder Plastik geachtet. Kleine Haarrisse können mit Sekundenkleber verschlossen werden; größere Risse oder Lücken werden mit Silikon ordnungsgemäß verschlossen. Zerbrochene Glasscheiben sollten wegen der Verletzungsgefahr ausgetauscht werden. Schwitzwasser in Hohlkammerplatten lässt sich kaum entfernen, beeinträchtigt jedoch auch nicht die Funktionstüchtigkeit. Es empfiehlt sich, zudem die Rahmenkonstruktion auf Stabilität zu prüfen. Holzkonstruktionen werden auf Holzwurmbefall kontrolliert, notfalls behandelt, abgeschmirgelt und nachlackiert. Auch Metall ist für Entrostung und eine neue Lackschicht dankbar.

Ebenfalls geprüft werden sollten die Scharniere; auch sie sollten gut schließen, da ansonsten Schädlinge schnell eindringen können. Sollten Heizung, Lüfter oder elektrische Fensterheber vorhanden sein, müssen auch diese kontrolliert werden, insbesondere die Versorgungsleitungen.

Als besonders empfindlich gelten Frühbeete mit Folien, denn nach einiger Zeit wird die Folie porös und muss ersetzt werden. Versierte Gärtner nehmen die Folie während der frostigen Wintermonate sogar ab, um sie dann im Frühjahr wieder aus aufzubringen.

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Celaflor Rasen-Unkrautfrei spray Anicon-Ultra 750ml

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Gemüsebeete umgraben

An forstfreien Tagen kann das im Vorjahr abgeerntete Gemüsebeet, wenn man im Herbst nicht mehr dazu Zeit hatte, etwas spatentief umgegraben werden, so dass dann die die Erde in groben Schollen liegen bliebt. So kann der an den folgenden Tagen eintretende Frost tief in den Boden eindringen. Durch die Frostgare wird die die Erde aufgebrochen und die Bodenkrume verbessert.

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Celaflor Obstmaden-Falle Nachrüstset

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Immergrüne Kübelpflanzen gießen

Immergrüne Kübelpflanzen gießen

Immergrüne Pflanzen – der Traum der meisten Hobbygärtner. Leider ist unser europäisches Winterklima nicht für alle Pflanzen geeignet; viele Pflanzen vertragen keinen Frost, andere werfen im Winter die Blätter ab. Empfehlenswert ist Kübelpflanzung, denn auf diese Weise können die Pflanzen den Sommer draußen verbringen und bei Minusgraden, starken Winden oder harten Regengüssen nach innen verbracht werden. Immergrüne Kübelpflanzen stellen zudem einen exzellenten und darüber hinaus beweglichen Sichtschutz dar. Die meisten Arten blühen, viele klettern sogar. Als Faustregel gilt in etwa, dass eine Pflanze, die eine Höhe von mehr als anderthalb Metern erreicht, einen Kübel von mindestens 40 Liter Volumen benötigt, damit die Wurzel ausreichend Platz findet und genügend Wasser aufgenommen werden kann.

Ideale Partner sind immergrüne Koniferen, die ebenfalls in der Zwergversion erhältlich sind, die frostharte dornige Berberitze, Buchsbaum (erreicht bis zu drei Meter Höhe), die silbrig glänzende, duftende Ölweide, der bunt belaubte Spindelstrauch sowie Efeu, den es auch in Kugelform gibt. Weiter geht es mit Feuerdorn, welche rote Früchte bildet, die gleichzeitig Vogelnahrung bieten, der bis zu vier Meter hohe, schnell wachsende, duftende Blauregen und die gelbe Mahonie, welche blaue, fast schwarze Beeren trägt. Wer eine frostfeste, immergrüne Pflanze bevorzugt, sollte sich für Rhododendron, Kirschlorbeer, Gewürzstrauch oder Hibiskus entscheiden. Etwas kleiner bleiben Zierquitte, Duftschneeeball, Pfaffenhütchen und winterharte Flieder, jedoch auf Skimmi und Christrosen sind geeignet. Wer ausreichend Platz zur Verfügung stehen hat, darf es mit Pampasgras, Bambus und Ilex versuchen. Zu den Blühern gehören Akazie, Kamelie, Heidekraut, Kapmalve, Kampferlorbeer, Hammerstrauch, Kapernstrauch, Wollmispel, Pinus, Dachwurz und Jasmin.

Geachtet werden muss ebenfalls auf ausreichende Standfestigkeit der Kübel, damit diese bei Wind nicht umfallen kommen. Oftmals empfiehlt Befestigen an der Wand oder Verankern im Boden.

All diese Pflanzen verdunsten Wasser mittels ihrer Blätter und benötigen daher ständig frisches Wasser. Ein Zuviel an Wasser schadet jedoch, so dass bei den Kübeln auf ausreichende Drainage zu achten ist. Bei gefrorenem Boden wird kein Wasser gegeben. Sobald der Boden jedoch aufgetaut ist, muss für Wassernachschu gesorgt werden. Das bedeutet für den Hobbygärtner, über dem Gefrierpunkt regelmäßig für Wassergaben zu sorgen. Damit die Kübel nicht aufplatzen, werden sie mit Luftpolsterfolie, Filzmatten oder Kokosmatten umbunden und zusätzlich auf eine Styroporplatte gestellt oder auf Holzlatten bzw. einen stabilen Schemel. Es existieren zudem spezielle Topfschutzsysteme.

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Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol  250ml

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Jetzt mit der Orchideenpflege beginnen

Jetzt mit der Orchideenpflege beginnen

Jetzt mit der Orchideenpflege beginnen Die meisten Orchideenarten legen von Oktober bis Januar eine Ruhepause ein. Dann werfen sie die Blätter ab und nur ihre Speicherorgane, die sogenannte Scheinbulben bleiben stehen, aus denen sich Frühjahr die neue Triebe bilden. Diese Arten dürfen den Winter nur äußerst spärlich feucht gehalten werden, sodass diese Scheinbulben nicht völlig austrocknen. Viele Zimmerpflanzenliebhaber neigen dazu, diese Orchideen im Winter eher zu viel als zu wenig zu gießen. Aber dies bringt die Pflanzen auch nicht dazu, früher wieder auszutreiben. Im Gegenteil, die Scheinbulben beginnen zu faulen. Dann ist die Orchidee kaum noch zu retten.

Orchideen, die keine Scheinbulben bilden, müssen auch im Winter regelmäßig gegossen werden, aber nur gerade so viel, dass das Substrat feucht bleibt. Zu ihnen epiphyrische Arten, die in ihrer tropischen Heimat in den Astgabeln der Bäume wachsen. Dazu gehören die Vanda-Arten, die ein senkrecht stehenden Spross bilden und deren Blüten in den Blattachseln sitzen, und Paphiopediulum-Arten, die eine Blattrosette ausbilden, aus denen dann der Blütenstiel triebt. Diese Hängepflanzen stellt man mitsamt ihrer Körbe ein Gefäß mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Wichtig ist dass dabei sauberes, gut temperiertes und vor allem kalkfreies Wasser verwendet wird. Aber auch jene Orchideen, die Scheinbulben bilden, müssen am Ende ihrer Ruheperiode häufiger gegossen werden, damit sei wieder austreiben. Daher ist nun, Ende Januar, die richtige Zeit wieder mit der Orchideenpflege zu beginnen.

Aber auch jetzt heißt es, weniger mehr als zu viel gießen. Pro Pflanze reichen 50 bis 100ml pro Woche völlig aus. Stattdessen werden nun die austreibenden Blätter öfters mit Wasser besprüht, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Sind die Orchideen seit einem Jahr nicht mehr umgetopft worden, dann muss man sie nach Einsetzen des Wachstums alle 14 Tage mit einem Spezialdünger in schwacher Dosierung versorgen und anschließend mit etwas Wasser gießen, da sonst die trockenen Wurzeln vom Düngemittel angegriffen werden könnten. Stattdessen kann man aber auch einmal pro Woche etwas Substral® Orchideen Nahrung ins Gießwasser geben oder alle 2 Monate ein Substral-Dünger-Stäbchen pro Orchidee in das Substrat stecken.

Mit Beginn der Wachstumsphase erscheinen aber leider auch wieder die Schädlinge als ungebetene Gäste auf der Bildfläche, bzw. auf den Blätter und Blüten. Schildläuse hinterlassen kleine, hässliche brauen Flecken auf den Scheinbulben und Blättern. Diese Flecken entstehen durch den Honigtau, den die Schildläuse ausscheiden, der dann auf die Blätter herabtropft und sich durch den Befall mit Rußtaupilzen dunkel verfärbt. Wollläuse bilden dagegen baumwollähnliche, weiße Büschel und bei zunehmendem Befall vergilben schließlich die Blätter. Auch Spinnmilben und die wiß-gelben Larven der Thripse verursachen gelbe oder brauen Flecken auf den Blättern, bei fortdauerndem befall vergilben dann die Blätter, die Blühenkraft lässt nach und schließlich stirbt die ganze Orchidee.

Aber soweit muss man es ja gar nicht erst kommen lassen. Erscheinen die ersten roten Spinnmilben auf den Blätter, dann sprüht man die Pflanze mit Celaflor® Naturen ® Pflanzenspray Hortex ® NEU*, das tötet nicht nur die Spinnmilben, sondern auch ihre Eigelege schnell und wirksam ab. Damit lassen sich auch die Schildläuse zuverlässig bekämpfen. Wikrtoff ist das umweltfreundliche naturprodukt Pyrethrum. Ist der Befall bereits stärker fortgeschritten, dann setzt man Celaflor® Schädlingsfrei Careo®* gegen Schildläuse oder Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Spray* gegen Spinnmilben ein, deren Wirkung durch das enthaltene Öl verstrrkt wird. Dei ebidwen letztgenannten Produkte sind für Bienen ungefährlich, können also auch im Freiland einegsetzt werden.Celaflor® Schädlingsfrei Careo®* wird von der Pflanze aufgenommen und wirkt systemisch, dabei entfaltet die Pflanze eine schnelle Kontaktwirkung oder die so behandelten Pflanzen werden von vorneherein gemieden. Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Spray* auf der Basis von Acetamiprid wirkt vor allem durch seinen höheren Ölanteil zuverlässig gegen Spinnmilben und deren Eier. Die genannten Insektizide in gleicher Weise gegen Thripse, Wollläuse und andere an den pflanzen saugende und beißende Schädling wirksam.

Sind die Orchideen bereits 2 bis 3 Jahre alt, dann müssen sie geteilt und umgepflanzt werden. Dazu ist jetzt zu Beginn der Wachstumepriode der richtige Zeitpunkt. Dazu werden zunächst die vertrockneten oder welken, oberirdischen Pflanzenteile abgeschnitten oder vorsichtig abgestreift Dann fasst man die Pflanze mitsamt dem Substratballen mit der einen Hand und dreht den Blumentopf mit der anderen Hand. Dann fällt der Ballen mit der pflanze heraus. Gelingt dies nicht auf Anhieb, dann schlägt man das Pflanzgefäß leicht gegen eine Tischkante, bis sich die Pflanze lockern lässt. Nun sucht man auf der Oberseite der Scheinbulben nach einer passenden Stelle und schneidet mit einem Messer senkrecht bis zum Wurzelballen durch. Dann werde alte und abgestorbene Bulben und Wurzelreste entfernt und die übrigen Bulben und neuen Wurzeln in ein etwas größeres Pflanzgefäß eingesetzt, in das zuvor ein Drittel mit Tontopfscherben als Drainage gefüllt werden, darauf dann eine dünne Schicht Substrat. Dann wird auch die Lücken zwischen den Wurzeln mit Substrat aufgefüllt. Die Pflanze wird nun so weit gedreht, bis die Wurzeln eine Spirale bilden.

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Kranke und abgestorbene Bäume roden

Bäume und Sträucher die stark durch Baumkrebs oder Käferbefall geschwächt sind, das sie nicht mehr zu retten sind, werden gefällt. Ebenso müssen natürlich auch die bereits abgestorbenen Bäume gerodet und entfernt werden. Beim winterlichen Auslichten von Bäumen und Sträuchern müssen vor allem sämtliche abgestorbene Äste oder Teile von Ästen entfernt werden. Hexenbesen, Misteln, Moose und Flechten müssen herausgeschnitten und verbrannt werden. Da sie oft die Quelle von Krankheitserregern sind. Nur so lässt sich das Auftreten von Monilia und anderen Pilzkrankheiten im Frühjahr vermeiden.

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Pflanzen vor Schneelasten schützen!

Pflanzen vor Schneelasten schützen!

Von Natur sind unsere Pflanzen so konzipiert, dass die problemlos ihr Eigengewicht inklusive der Früchte tragen können. Während eines sehr fruchtbaren Jahres kann es jedoch vorkommen, dass die Äste an Obstbäumen so vollhängen, dass sie gestützt werden müssen, um nicht abzubrechen. Schneemassen besitzen ebenfalls ein oftmals unterschätztes Gewicht. Obwohl Schnee eine gewisse Schutzfunktion ausübt, wird er ab einer bestimmten Menge jedoch zu schwer. Ziersträucher und kostbare Bäume sollten deshalb im Winter durch Zusammenbinden vor dem Schneegewicht geschützt werden. Äste können sich durch Schneelasten schnell nach unten biegen, die Baum- oder Strauchform verderben und schlimmstenfalls abknicken und hierdurch sogar größere Rinden- und Stammschäden verursachen. Sollte ein Kronenschaden entstehen, kann ein Baum ebenfalls absterben. Insbesondere in der Nähe von Gehwegen und Parkplätzen stellen schneebedeckte Äste sogar einen Gefahrenfaktor dar. Kugelförmige Pflanzen wie auf Form geschnittene Buchsbäume oder kegelförmige Pflanzen wie Zypressen sollten ebenfalls vor Schneelasten geschützt werden. Im Fachhandel sind spezielle Schutzhauben in vielen Formen und Größen erhältlich, die einfach nur über die Pflanzen gestülpt werden müssen. Sie schützen gleichzeitig vor Hagel, Eis und Nässe.

Diese atmungsaktive Schutzhauben sind aus sogenanntem Winterschutz-Vlies, aus leichtem Jutestoff oder wasserdurchlässigen Spezialfasern hergestellt. Sie gewähren einerseits einen Schutz gegen klirrende Kälte sowie einen Schutz vor den Schneelasten, die Äste zum Abbrechen bringen können, sind trotzdem lichtdurchlässig und äußerst witterungsbeständig.

Gräser und Sträucher können selbstverständlich auch einfach geschüttelt werden, um sie vom Schnee zu befreien; allerdings sollte nicht zu stark gerüttelt werden. Auch das Schlagen mit Stäben sollte vermieden werden, denn gefrorene Äste brechen leicht. Größere Pflanzen mit extensivem Durchmesser wie Rhododendren können durch das Umlegen von Schilfmatten oder Jutevlies geschützt werden.

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Teiche offen halten

Teiche offen halten

Teiche ab einer Tiefe von etwa 80 bis 90 Zentimetern frieren im Winter normalerweise nicht vollständig zu. Sind Fische oder Amphibien darin enthalten, muss jedoch ein Loch in der Eisdecke beibehalten werden, damit die Tiere ausreichend Sauerstoff bekommen. Hierzu gibt es im Handel spezielle Eisfreihalter aus Styropor. Ersatzweise kann auch einfach eine simple Styroporbox auf die Wasseroberfläche gelegt werden. Sie wird verhindert, dass der Teich komplett zuwächst. Möglicherweise bildet sich eine sehr dünne Eisschicht, so jedoch leicht zerbrochen werden kann, ohne die Tiere zu stören. Als weitere Hilfe gegen Vereisen sollten am Teicharnd einige Schilfstauden gesetzt werden; auch sie verhindert ein komplettes Zufrieren. Versierte Teichinhaber stecken sogar einen Besen ins Schilf, der einmal pro Tag bewegt wird, damit sich keine komplette Eisdecke bilden hat. Eis sollte jedoch niemals mit Gewalt aufgehackt werden.

Ebenfalls eingesetzt werden darf heißes Wasser; dies ist jedoch aber einer gewissen Teichgröße nicht mehr realisierbar. Es stehen elektrische Heizer zur Verfügung; sie benötigen einen Stromanschluss und arbeiten mit Wasserstoffperoxis als Katalysator.

Bei Teichen, die eine Pumpe mit Gravitationsfilter besitzen, wird die Pumpe mit geringer Leistung weiterlaufen lassen, um die Eisbildung zu  unterbinden. Antieisbälle und ständig schwimmende Wärmeschutzplatten auf der Oberfläche gehören häufig zu dieser Teichausrüstung. Auf diese Weise bleibt nicht nur der Sauerstoff im Teich erhalten, sondern auch die verbrauchten Gase werden abtransportiert.

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Weißanstrich Obstbäume

Weißanstrich Obstbäume

Weißanstrich schützt Obstbäume vor Rindenschäden, genauer gesagt vor Frostrissen. In den harten Wintermonaten frieren Boden und Baumstamm nachts durch die niedrigen Temperaturen; während des Tages wärmt jedoch die Sonne den Boden so weit an, dass die Pflanzensäfte nach oben steigen. Dies kann zu Rissen in der Rinde inklusive Abplatzungen führen. Dieser Vorgang ist in etwa mit einer platzenden Wasserleitung im Winter vergleichbar und kann den Baum schließlich zum Absterben bringen. Häufig tritt dieses Phänomen bei Bäumen auf, welche zu kräftig oder verspätet mit Stickstoffdünger versehen wurde. Lohnenswert ist deshalb in jedem Fall ein Weißanstrich der Rinde. Verschiedene Fertigpräparate sind im Handel, teilweise mit Kieselsäure, Algenschutzmittel oder sogar mit Sonnenschutz angereichert. Zusätzlich werden Sonnenstrahlen durch die weiße Farbe reflektiert. Kritiker behaupten, es seien zu viele chemische Komponenten enthalten und schwören auf die alt hergebrachte Methode mit Lehm oder gelöschtem Kalk, Schachtehalmbrühe oder anderen Kräuterbrühen und Kuhdung. Alte Gärtnerrezepte kommen mit etwa zwei Kilo Speckkalk auf 100 ml Wasser ausrührt; man rührt die Komponenten lediglich zu einem dicken, streichfähigen Brei. Zur besseren Haftfähigkeit kann etwas Tapetenkleister untergemischt werden. Dispersionsfarbe sollte jedoch nicht benutzt werden.

Vor einem Weißanstrich sollte der Baumstamm kräftig abgebürstet werden, um lose Rindenteile zu entfernen. Mittels eines Pinsels erfolgt der Anstrich ausschließlich bei frostfreiem und trockenem Wetter. Weißanstrich schützt gleichzeitig vor Pilzkrankheiten, Fäule, Wildbissen, Nagern und anderen Schädlingen wie Insekten und Larven, inklusive Krankheiten. Zudem wird die Rindenelastizität gefördert sowie die Nährstoff- und Wasserversorgung erleichtert. Auch Sträucher dürfen mit diesem schützenden Anstrich versehen werden. Als besonders empfindlichen gelten Obstbäume wie Pfirsich, Kirsche, Pflaume und Nussbäume.

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Winterlager von Gemüse und Knollen

Winterlager von Gemüse und Knollen

Stolz sind Hobbygärtner erst dann, wenn die gesamte Ernte eingebracht, das Gartenland sauber abgeräumt ist, die Konserven alle zubereitet wurden und Knollen wie Kartoffeln und Zwiebeln sowie Gemüse in ihr Winterlager verbracht wurden. Knollen und Wurzelgemüse werden erfahrungsgemäß am besten in kühlen Kellerräumen aufbewahrt. Zur Verfügung stehen unter anderen Kartoffelkisten aus Holz, in welche die Kartoffeln hingeschüttet werden. Hier halten sie sich monatelang. Gemüse können in trocknem, kühlem Sand eingeschlagen werden; dies gilt u. a. für Rote Beete, Kohlsorten, Karotten, Zichorie etc. Vorratskeller müssen kühl, sauber und luftig sein. Kartoffelhorte wie auch Obsthorte sollten deshalb auf Holzblöcken oder Ziegelsteinen stehen. Aufschütten auf Lattenrosten gilt ebenfalls als effektive Aufbewahrungsmethode, u.a. für Kürbisse und Obstsorten.

Regelmäßig sollte dieses Winterlager jedoch kontrolliert werden, dann bereits eine einzige angefaulte Kartoffel kann in kürzester Zeit die gesamte Ernte verderben. Häufig machen sich faulige Stellen durch einen unangenehmen Gerucht bemerkbar.

Bereits bei der Ernte ist darauf zu achten, dass Kartoffeln und andere Knollen möglichst wenig gestoßen und gedrückt werden. Zur Aufbewahrung eigenen sich ausschließlich unverletzte und vollständig trockene Knollen. Bei Gemüsen wie Kohl sollte ein Stück des Strunkes stehen bleiben, denn dieser soll in den Sandkasten eingesetzt werden.

Sollte kein Keller vorhanden sein, kann das Winterlager auch in Fässern oder Kisten bereitet werden, welche mit Erde oder Stroh ummantelt und mit Sand bedeckt werden. Selbstverständlich wird ebenfalls ein geeigneter Regenschutz nötig. Erntelager dürfen sich niemals direkt auf einem Betonboden befinden.

Zwiebeln und Knoblauch dürfen auf kühlen, dunklen Dachböden aufbewahrt werden. Idealeweise werden sie zu Bündeln zusammengebunden und aufgehängt.

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Wühlmäuse bekämpfen

Wühlmäuse bekämpfen

Wühlmäuse gibt es überall in Europa, teilweise werden sie auch als Schermäuse bezeichnet. Rötlich-braun bis schwarz können die gefärbt sein und bis zu 15 cm groß werden. Sie halten keinen Winterschlaf. Pro Jahr können Dutzende von Nachkommen gezeugt werden. Ihre etwa 5 cm breiten Gänge liegen meist dicht unter der Erde und können bis zu 100 m lang sein. Normalerweise legen die Tiere unterirdische Vorratskammern an. Als natürliche Jäger können Wiesel, Füchse, Marder, Eulen, Greifvögel und auch Katzen eingesetzt werden. Wühlmäuse können auf Gemüsebeeten, an Zierpflanzen und Obstbäumen einen erheblichen Schaden anrichten, besonders im Winter, wenn es an Nahrung mangelt. Während der kalten Jahreszeit fressen die Wühlmäuse die Wurzeln der Bäume und Blumenzwiebeln an. Erst im nächsten Frühjahr zeigt sich der Schaden: Die Pflanzen treiben nicht aus, welken und sterben möglicherweise sogar ab. Besonders heimisch fühlen sich die Tiere in Mulch, in feuchten Regionen und bevorzugen junge, neu gepflanzte Bäume mit noch zarten Stämmen und Rinden. Auch Rosensträucher und Clematis werden gerne angefressen.
Bei der Bekämpfung von Wühlmäuse wird eine gewisse Beharrlichkeit erforderlich. Als sichere Bekämpfungsmethode gilt der Einsatz von Mäusefallen, die mit Fruchtstückchen oder Getreidekörnern als Köder bestückt werden. Man unterscheidet Schlagfallen, bei denen die Tiere durch einen herabschlagenden Bügel getötet werden, und Lebendfallen. Bei letzterer Version werden die Tiere lebend gefangen und können dann an anderer Stelle ausgesetzt werden. Hierbei muss jedoch unbedingt darauf geachtet werden, die Tiere möglichst weit entfernt auszusetzen, sonst kehren sie zum „Futterplatz“ zurück.

Sollte bereits eine richtige Mäuseplage entstanden sein, wird möglicherweise der Einsatz chemischer Mittel erforderlich. Eingesetzt werden u.a. Mäuseköder, welche im Bauch der Tiere aufquellen und die Tiere so zum Sterben bringen. Eine bewährte Methode ist das Begasen; meist reicht jedoch eine einzige Begasung nicht aus. Eingesetzt werden u.a. Kohlenmonoxidgas, Phosphorwasserstoff und Kalziumcarbid.


Hobbygärtner benutzen meist als erstes Hilfsmittel den Einsatz geruchsstarker Pflanzen wie Lebensbaum, Wacholder oder Nussblätter. Solche Mittel zeigen jedoch eine begrenzte Wirkung, besonders wenn die Gänge der Tiere weit verzweigt sind. Des Weiteren müssen Geruchsstoffe häufig ausgetauscht werden; sie verlieren nach einigen Wochen ihre Wirkung. Erfolgreich zeigt sich ebenfalls das Einbringen von stark riechender Jauche in die Wühlmausgänge. Benutzt werden kann Holunderjauche oder Brennnesseljauche; auch dieser Vorgang sollte häufiger wiederholt werden. Für eine solche Jauche wird ein großer Eimer mit Blättern befüllt, dann mit Wasser aufgegossen und mindestens 48 Stunden stehen lassen.


Eine weitere beliebte Methode ist der Einsatz von Laub-Saugbläsern, mit denen Luft in die Wühlmausgänge geblasen wird. Angereicht mit geruchtsintensiven Stoffen wie stark duftendem Parfüm, Terpentin etc. lassen sich die Tiere meist für mehrere Wochen vergraulen. Sie kehren zurück, sofern sie keine Nahrung an anderen Plätzen finden.

Versierte Gärtner schwören ebenfalls auf den Einsatz von Lärm; so werden u.a. tickende Wecker ein die Erde eingebuddelt. Wissenschaftlich konnte die Wirkungsweise dieser Methode jedoch nicht bestätigt werden.

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