Gartentipp für August

Gartentipps für den Hobby-Garten im August

Wie gefährlich ist der Fuchsbandwurm wirklich?

Wie gefährlich ist der Fuchsbandwurm wirklich?

Früher ging es im Juli und August hinaus in den Wald, um Heidelbeeren und Preiselbeeren zu sammeln. In den letzten Jahren sind viele davor zurückgeschreckt aus Angst, dass man sich dabei mit den Eiern des Fuchsbandwurms infizieren könnte. Aber wie gefährlich ist das wirklich, wie hoch ist die Gefahr, sich dabei mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren? Der Fuchsbandwurm hat nicht nur den Fuchs zum Endwirt, auch Marderhunde, Haushunde und Katzen können davon befallen sein. Zwischenwirte sind vor allem Mäuse. Für diese Tiere läuft dieser Bandwurm relativ ungefährlich, gerät er jedoch in den Menschen als falschem Endwirt, so kann der Befall lebensgefährlich sein, auch wenn dieser Bandwurmart nur 3mm groß wird. Füchse scheiden die Eier des Fuchsbadwurms mit ihrem Kot aus. Die wahrscheinlich dass die Exkremente dabei auf den Heidelbeerpflanzen landen, ist verständlicherweise gering; dann sind schon eher dicht am Boden wachsende Walderdbeeren oder der Waldboden davon betroffen. Demzufolge infizieren sich in der Regel Waldarbeiten und Forstleute eher als Beerensammler. Und die jährliche Infektionsrate liegt auch nur bei ca. 20 Personen pro Jahr. Die Gefahr, sich stattdessen mit dem Tollwutvirus durch den Speichel von Füchsen oder anderen Wildtieren zu infizieren, ist wesentlich höher. Außerdem ist der Anteil von mit dem Fuchsbandwurm befallenen Wildtieren regional sehr unterschiedlich. Ein endemisches Gebiet scheint zum Beispiel auf der Schwäbischen Alb zu liegen. In Südwestdeutschland liegt die Zahl mit dem Bandwurm infizierten Rotfüchsen zum Teil bei 75%, in anderen Regionen Mitteldeutschlands dagegen nur bei 5% oder weniger. Das Hauptverbreitungsgebiet des Fuchsbandwurms liegt eher in Nordeuropa, wo auch der Polarfuchs betroffen ist. Zwar kommen auch Hauskatzen und Hunde als potentielle Überträger infrage, aber bei ihnen liegt die durchschnittliche Infektionsrate bei 0,03%. Wer aber ganz sicher gehen will, sollte seinen Katzen und Hunden jährlich einer Wurmkur unterziehen. Sollte wirklich einmal die mikroskopisch kleinen Eier des Fuchsbandwurms an Heidelbeeren oder anderen Waldfrüchten hängen, so lassen sie sich nicht einfach mit Leitungswasser abspülen. Erst bei einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius für wenigstens 10min lang werden die Eier zuverlässig abgetötet. Wer also auch hier ganz sicher gehen will, sollte die Beeren unter entsprechender Hitzeeinwirkung einkochen oder entsaften.

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Walnussbaum, jetzt ist der beste Zeitpunkt zum beschneiden

Walnussbaum, jetzt ist der beste Zeitpunkt zum beschneiden

Der ideale Zeitpunkt, einen Walnussbaum zu schneiden, ist der Herbst. Im Frühjahr bluten die Bäume zu stark, was später zu Rissen, Krankheiten oder weniger Früchten führen kann. Rückschnitte eines Walnussbaumes sind immer problematisch; erfahrene Hobbygärtner wissen dies. Wunden am Walnussbaum heilen schlecht und langsam. Ein besonders schlechter Zeitpunkter wäre daher das Frühjahr, wo die Pflanzensäfte nach oben dringen und den Baum in unverantwortlicher Weise bluten lassen würden. Ein solcher Saftstrom lässt sich dann nicht stoppen. Einzige Möglichkeit zur Vermeidung ist die Beschneidung der Bäume im Herbst. Von Mitte August bis Ende September dürfen sich Gärtner ans Werk machen. Während dieser Phase wachsen Walnusbäume kaum noch, denn sie bereiten sich auf ihren Winterschlag vor.
In den Kronen wird etwa jeder zweite Trieb herausgenommen. Sollten zu viele Triebe übrigbleiben, können diese dann noch im Frühjahr herausgenommen werden. Man sollte darauf achten, die natürliche Wuchsform nicht allzu sehr zu beeinträchtigen. Abgeschnittene Walnussblätter sollten niemals komplett dem Kompost zugefügt werden, denn sie verrotten äußerst langsam. Lediglich gehäckselt
ergeben sie wertvolles Kompostmaterial; ebenso die Äste von Walnusbäumen.
Man achte ferner auf eine scharfe Gartenschere, eine resistente Astschere, eine gute Säge und eine fest stehende Leiter, denn die meisten
Walnussbäume erreichen Höhen von 15 bis 30 Metern.


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Tomatenpflanzen sind kurz vor der Ernte zahlreichen Risiken ausgesetzt

Tomatenpflanzen sind kurz vor der Ernte zahlreichen Risiken ausgesetzt


Waren die vorangegangenen Wochen schwül-warm , dann kann die Kraut- und Braunfäule innerhalb kurzer zeit die ganze Tomatenernte bedrohen. Bereits im Juli können sich auf den untersten Blätter der Tomatenpflanzen graugrüne Flecken bilden, die sich bald darauf dunkelgrün und braun verfärben. Auf der Blattunterseite bildet sich gleichzeitig ein grau-weißer Schimmelbelag.  Auslöser ist der Befall mit dem Pilz Phytophthora infestans. Es handelt sich um einen Pilzbefall, der sich rasch auf die ganze Pflanze ausbreiten kann. Schließlich bekommen die Tomaten große braune Flecken. Diese Flecken verhärten und reich tief bis ins Fruchtfleisch hinein. Die von Braun- und Krautfäule befallenen Tomaten sind ungenießbar und können ach nicht mehr vermarktet werden.Besonders betroffen sind Tomatenpflanzen, die im Gewächshaus oder im Tomatenhaus unter Folie kultiviert werden. Speziell für die Bekämpfung der Kraut- und Braunfäule an Tomaten unter Glas empfiehlt sich Celaflor® Gemüse-Pilzfrei Saprol. Das Pflanzenschutzmittel kann noch bis 3 Tage vor der Tomatenernte angewendet werden. Sinnvoller Weise spitzt man die Tomatenpflanzen aber bereits, bevor der Pilz auf die Früchte übergegriffen hat. Wie kann man der Kraut- und Braunfäule vorbeugen? Da auch Kartoffeln von der Kraut- und Braunfäule betroffen sein, sollte man Tomatenpflanzen nicht in der Nachbarschaft eines Kartoffelfeldes setzen. Hilfreich ist auch ein ausreichender Abstand zwischen Tomatenpflanzen, damit die Pflanzen gut belüftet werden und nach Regenfällen rasch wieder abtrocknen können. Grundsätzlich man immer nur im Wurzelbereich, nie auf die Blätter gießen. Bei den ersten Anzeichen der Braunfäule entfernt man die befallenen Blätter und Triebe, aber nicht auf dem eigenen Kompost entsorgen. Weitere Ursachen können in einer übermäßigen oder falschen Düngung liegen. Mit dem Naturen® Bio Tomatendünger ist man auf der richtigen Seite. Vorbeugend kann man die Widerstandskraft der Tomatenpflanzen gegen Pilzbefall auch mit  Naturen® Bio Tomaten- und Kräuter Nahrung stärken.

Von einem Grün- oder Gelbkragen der Tomaten spricht man, wenn die Tomatenfrüchte nicht vollständig rot werden, sondern am Fruchtansatz um den Stiel herum grün oder gelblich bleiben. Dabei handelt es sich nicht um Pilzbefall oder eine andere Pflanzenkrankheiten. Ursachen können in zu hohen Lufttemperaturen oder in der falschen Düngung liegen, etwa wenn man einen Dünger mit einem zu hohen Stickstoff zu Kalium-Verhätlnis ausgebracht hat. Auch hier ist man mit dem Kalium-betonten Naturen® Bio Tomatendünger auf der  sicheren Seite.

Auch die Blütenendfäule kann den Reifeprozess der Tomaten empfindlich stören. Zunächst bildet sich am Fruchtboden ein wässriger, durchscheinender Fleck, der  bald darauf eine bräunliche Farbe annimmt und verhärtet. Ursache ist in der Regel Calciummangel, d.h. die Tomatenpflanze konnte während des Reifeprozesses nicht genügend Calcium aufnehmen. Ursachen können auch hier wieder Überdüngen oder falsches Düngen, sowie mangelhaftes Gießen sein. Künftig sollte man daher die pflanzen mit Brennnesselbrühe behandeln und den Calcium-Gehalt im Boden durch Kalken oder mit Beinwelljauche anreichern. Auch hier kann eine Düngergabe mit Naturen® Bio Tomatendünger der Jungpflänzchen eine Langzeitwirkung entfalten, die die Blütenendfäule bei Tomaten wirksam verhindert.

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Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol  250ml

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Sommerliche Arbeiten im Obstgarten

Sommerliche Arbeiten im Obstgarten

Frühobst beginnt im August zu reifen. Jetzt werden die noch heller gefärbten Äpfel und Birnen geerntet und in einem kühlen, dunklen Raum gelagert, wo sie weiter ausreifen können. Aprikosen, Pfirsiche und Pflaumen lässt man dagegen am Baum hängen, bis sie völlig reif sind. Schwer mit Früchten behangene Äste muss man u. U. stützen, damit sie nicht unter ihrer Last abbrechen. Abgeerntete Himbeerruten werden sofort zurückgeschnitten, ebenso überzählige, schwache diesjährige Triebe. Nach der Ernte werden Himbeer-, Brombeer-, Johannisbeer- und Stachelbeerstäucher grünlich gewässert und gedüngt.

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Sauerkirschen nach der Ernte kräftig zurückschneiden

Sauerkirschen nach der Ernte kräftig zurückschneiden

Sauerkirschbäume liefern uns nicht nur die begehrten säuerlichen Kirschen, sondern stellen während ihrer Blütezeit auch einen wunderschönen Blickfang und Bienenweide im Garten dar. Sauerkirschbäume sollten direkt nach der Ernte zurückgeschnitten werden, denn nur so kann die Fruchtbarkeit der Bäume sowie ihre wunderschöne kompakte Krone bewahrt werden. Sämtliche Zweige mit Ausnahme der fruchtbaren Jungzeige werden kräftig eingekürzt.
Beachtet werden sollte allerdings die Sauerkirschsorte. Die beiden beliebtesten Sorten Morellenfeuer und Schattenmorelle tragen normaler am einjährigen Holz. Darüber hinaus bilden die Bäume lange Triebe, sodass die Zweige mit der Zeit immer kahler werden und deshalb weniger Blätter und Blüten bilden. Aus diesem Grunde muss regelmäßig ein kräftiger Rückschnitt direkt nach der Sauerkirschernte erfolgen. Alle zu langen Seitentriebe werden hierbei um 60 bis 75 % eingekürzt, und zwar direkt am Ansatz der neuen Triebe. Erfahrene Obstanbauer wissen, dass man so Wachstum wie auch Bildung neues Knospen anregen kann. Diese Neutriebe sollten dann nicht beschnitten werden, sonst neigen die Zweige später zum Herabhängen, was nicht gewünscht wird. Mehrjährige, starke Äste dürfen zur Kronenformung herausgenommen werden; geschnitten wird ebenfalls direkt am Ansatz, was gleichzeitig den Vorteil betet, eventuelle Pilzsporenlager wie Monilia komplett zu entfernen.
Aufrecht wachsende Sauerkirschsorten wie Safir oder Karneol wachsen aufrechter, verzweigen gut und verkahlen wesentlich weniger. Hier müssen nur querwachsende und schwache Triebe entfernt werden, damit die Krone etwas luftiger wird.
Sauerkirschbäume mit hängender Form wie Weichsel oder Dimitzer werden im Kronenbereich gründlich ausgelichtet. Des Weiteren dürfen hier vereinzelte Triebe gekürzt werden, um neues Triebwachstum zu fördern. Lediglich große Wunden sollten versiegelt werden; normalerweise heilen Schnittflächen an Sauerkirschbäumen jedoch sehr gut.

Äste,die unter Pilzbefall gelitten haben, werden so schnell wie möglich komplett entfernt und in der Mülltonne entsorgt. Nicht vergessen, die Gartenschere zu desinfizieren!

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Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol 16ml

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Rasenschnitthöhe an heißen Tagen beachten

Rasenschnitthöhe an heißen Tagen beachten

Viele Rasenbesitzer müssen sich immer wieder über vermooste Rasenflächen ärgern. Moos kann folgende Ursachen haben: Nährstoffmangel, zu wenig Licht oder Staunässe, welches der häufigste Faktor ist. Gerade in den heißen Sommermonaten sollte daher der Rasen nicht kurz geschnitten. Erfahrene Rasenbesitzer lassen an heißen Tagen die Gräser hoch stehen, rund fünf Zentimeter oder mehr, damit die Gräser dem Boden ausreichend Schatten spenden können. Hierdurch muss weniger gewässert werden. Auf diese Weise bilden sich ebenfalls weniger Grasmilben.

Stehen die Gräser während der Sommermonate etwas länger, entstehen keine hässlichen braunen Rasenflecken; Nachsaaten bleiben also entbehrlich. Während dieser Hauptwachstumszeit reicht es vollkommen aus, den Rasen ein- oder zweimal pro Woche zu mähen. Kurzer Rasen wird durch den fast sicher auftretenden Wassermangel Verbrennungserscheinungen erleiden. Besonders vor einem anstehenden Urlaub kann deshalb der Rasen ruhig auf ener Länge von bis zu acht Zentimetern verbleiben. Sinnvoll wäre es deshalb, die Schnitthöhe des Rasenmähers einige Stufen höher zu stellen. Hat der Rasen eine Höhe von acht Zentimetern erreichen, wird er um die Hälfte zurückgemäht.

Bei sehr trockenem Wetter kann der Rasen gleich nach dem Mähen gründlich gewässert werden; Schnittgut wird selbstverständlich sofort nach dem Mähen vollständig entfernt und dem Kompost oder Mulchbereichen zugeführt. Sollte der Rasen bereits eine Gelbfärbung zeigen, darf eine Düngergabe erfolgen.

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Celaflor Gemüsepilzfrei 8ml

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Pflanzen die überwintern sollen jetzt nicht mehr düngen

Pflanzen die überwintern sollen jetzt nicht mehr düngen

Besonders wenn es um das Düngen geht, machen Gärtner viele Fehler. Häufig besteht die Meinung, viel Dünger nütze viel. Dem ist nicht so. Gerade beim Dünger gilt die Regel: Weniger ist mehr. Entscheidend ist darüber hinaus der richtige Zeitpunkt des Düngens. Pflanzen, die überwintern, sollten nicht mehr gedüngt werden, denn auch für Gartenpflanzen beginnt nun eine Art Winterruhe. Düngen vor der kalten Jahreszeit würde zu einem nicht gewünschten Wachsstumsschub führen; die Pflanze würde möglicherweise sogar neue Triebe oder Knospen bilden. Pflanzen würden verholzen und frostempfindlich werden. Sinn der natürlichen Winterruhe ist es, dass sich alle Pflanzensäfte in den Wurzelbereich zurückziehen können, um im Frühjahr dann wieder erneut aufzusteigen.
Dies gilt für Rosen wie auch für Ziersträucher, Stauden oder Bäume. Alle sie werden erst wieder im Frühjahr mit einer Düngergabe versehen. Während der gesamten Winterruhe von rund vier Monaten wird nicht gedüngt und nur ganz mäßig gegossen. Während dieser Zeit sind die Pflanzen eigentlich gar nicht in der Lage, irgendwelche Nährstoffe aufzunehmen. Ihr Stoffwechsel ist auf das absolute Minimum beschränkt. Wenig Sonne und niedrige Temperaturen schwächen die Pflanzen. Dünger, die fast immer Salze enthalten würden nicht aufgenommen, sondern sogar schaden, denn es würde die Pflanze sozusagen übersättigen. Der Rest der Nährstoffe würde ungenutzt über den Boden ausgespült, versickern und teilweise sogar bis ins Grundwasser gelangen. Hinausgeworfenes Geld also.

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Oleander jetzt schneiden

Oleander jetzt schneiden

Damit Oleander schön und üppig blühen kann, benötigt er nicht nur regelmäßige Düngung und Wassergaben, sondern auch einen Rückschnitt. Dies gilt ebenfalls für Kübelpflanzen, die zudem besonders viel Wasser benötigen. Im Frühjahr wie auch im Herbst darf Oleander direkt über den Boden abgeschnitten werden. Auf jeden Fall werden alle kahlen Triebe entfernt sowie jene Triebe, welche die Wuchsform und eine ansprechende Optik des Oleander beeinträchtigen.
Blütenstände sollten allerdings erst nach zweimaliger Blüte entfernt werden, denn fast alle Oleandersorten blühen zweimal. Ohne regelmäßiges Beschneiden werden Oleandersträuche mit der Zeit kahl. Normalerweise werden etwa fünf gut verteilte Jungtriebe stehen lassen. Bei einem radikalen Schnitt zwecks Verjüngung dürfen auch diese bis auf 25 cm zurückgeschnitten werden; dies gilt jedoch nur für Pflanzen, die längere Zeit nicht beschnitten wurden. Werden regelmäßige Rückschnitte durchgeführt, sind solche Maßnahmen nicht nötig. Abgeschnittene Äste können als Stecklinge weiterverwendet werden.

Geschnitten wird bei trocknem Wetter, nicht bei Feuchte, denn dies kann zu unerwünschter Pilzbildung führen. Schnitte werden schräg angesetzt, ohne Haken an den Gabelungen der Äste  zu hinterlassen. Beachtet werden

sollte unbedingt, dass alle Oleanderteile stark giftig sind. Kinder und Tiere sind deshalb fernzuhalten. Auslaufende Pflanzenmilch ist ebenfalls giftig, sollte sofort entfernt werden und auf keinen Fall in Berührung mit Wunden oder Schleimhäuten kommen. Benutzte Gartenscheren werden nach einem Oleanderschnitt sofort mit Alkohol gereinigt. Handschuhe sind unbedingt zu tragen!

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Mit der Asche von Holzkohle düngen

Mit der Asche von Holzkohle düngen

Die Holzasche vom Grill oder aus dem Kaminofen sollte man nicht wegschmeißen, sondern im Garen verwenden –natürlich erst, wenn sie erkaltet ist. Dazu verteilt man die Asche auf den Beeten oder gräbt sie flach in den Boden ein. Wichtig ist, dass die Hölzer unbehandelt waren und keine Schadstoffe enthalten. Natürlich kann man diese Holzasche auch erst kompostieren. Die Asche ist z.B. ein hervorragender Kaliumdünger – Kalium ist ein essentielles Mineral für ein gesundes Pflanzenwachstum.

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Kräuter düngen und Blütenbildung vermeiden

Kräuter düngen und Blütenbildung vermeiden

Fast jeder Hobbygärtner besitzt ein kleines Kräutergärtchen oder zumindest eine Kräuterecke. Kräuter werden nicht nur gerne für Salate, Suppen, Soßen und Süßspeisen verwendet, sondern auch als natürliche Heilmittel wie für nützliche Brühen
im Gartenbereich und natürlich als Tee. Besonders beliebt sind nützliche Kräuter wie Koriander, Basilikum, Minze, Melisse, Kamille, Salbei, Thymian, Dill, Frauenmantel,
Lavendel, Ringelblume, Oregano, Ysop und viele andere. Kräuter lieben meist einen durchlässigen Boden und Halbschatten.
Ideal sitzen sie in einer Kräuterspirale, wo sie sich von der Naßzone bis in die Trockenzone schlängeln können, ganz nach Sorte und Bedarf. Versierte Kräutergärtner wissen, dass man Kräuter zu Heilzwecken am besten bei Vollmond erntet, denn nur dann liegt die gesamte Pflanzenkraft im Kraut. Kräuter werden am besten mit Kompost gedüngt, auch Schachtelhalmbrühe und Brennnesselsud sowie Rainfarnbrühe dürfen gegeben werden. Viele Gärtner mischen aus guter Erfahrung etwas Hornmehl oder Blaukorn unter die Erde und gießen immer nur im Wurzelbereich.

Heilkräuter und Küchenkräuter sollten möglichst vor ihrer Blüte geerntet bzw. abgeschnitten werden. Heilkräuter (außer Lavendel und Ringelblume, wo auch Blütenteile verwendet werden), können durch Blüten etwas an Kraft verlieren. Kräuter werden also am besten vor der Blüten in den Morgenstunden geschnitten und in Sträußen zusammengebunden, um sie kopfüber an einem trockenen, Luftigen Ort langsam trocknen zu lassen. Später kann man sie auf Wunsch zerkleinern oder rebbeln, um sie in Gläsern luftdicht verschlossen aufzubewahren. Manche Kräutergärtner benutzen zur Aufbewahrung auch
Leinensäcke.


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Im August ausreichend zu wässern

Im August ausreichend zu wässern

Strahlende Sonne im August um die Ernten einzubringen und die Blütenmeere im Garten zu bewundern. Zeit auch für die Gärtner, sich ausgiebig um das Bewässern zu kümmern, denn die Sonne trocknet den Boden aus und macht die Pflanzen durstiger.

Idealerweise wird immer morgens gewässert, und zwar ausschließlich im Wurzelbereich, um Pilzbildung und Fäulnis an Blättern und Stängeln der Pflanzen zu verhindern. Gießen auf die Wurzel sorgt ebenfalls dafür, dass das Wasser die feinen Haarwurzeln der Pflanze erreicht, welche den Wasserhaushalt regulieren. Selbstverständlich muss zwischendurch immer wieder der Boden aufgehackt oder mit einem Grubber bearbeitet werden, damit der Boden nicht verschlämmt und eine harte, wasserundurchlässige Kruste bilden kann.

Möglicherweise muss sogar zweimal täglich gegossen werden; dies hängt u.a. vom Wetter, von der Pflanzenarzt, der Pflanzengröße und der Bodenbeschaffenheit ab. Optimal eignet sich Regenwasser, denn es bildet keine Kalkschicht auf Pflanzen oder Boden. Sobald Pflanzen die Blätter oder Köpfe hängen lassen oder gar welke Blätter zeigen, muss vermehrt gegossen werden; nicht jedoch in den heißen Mittagsstunden. Dies würde die Pflanzen nur zusätzlich verbrennen. Beerensträucher, Stauden, Ziersträucher und Bäume dürfen sogar eine dünne Mulchschicht erhalten, welche die Fähigkeit des Wasserspeicherns besitzt und der natürlichen Verdunstung entgegenwirkt. Ganz besonderes Augenmerk sollte auf junge Pflanzen und junge Bäumchen gerichtet werden. Letztere benötigen rund 30 Liter Wasser pro Tag.

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Heiße Sommer fördern Mehltau auf Zucchini, Kürbis und Co.

Heiße Sommer fördern Mehltau auf Zucchini, Kürbis und Co.

Im Gegensatz zum Falschen Mehltau, der viel Nässe braucht und sich auf der Blattunterseite ansiedelt, ist der Echte Mehltau ein wahrer Schönwetterpilz. Das extrem heiße, abgesehen von einigen lokalen Wolkenbrüchen hat den Befall mit Echtem Mehltau vor allem auf Zucchini, Gurken und anderen Kürbispflanzen massiv gefördert. Die Sporen des Echten Mehltaupilzes werden durch die Luft übertragen. Zunächst macht sich ein weißer Belag auf der Blattoberseite breit; dieser ist von mehliger Konsistenz und zu beginn nach abwischbar. Bald darauf verbräunen die befallenen Blätter und die Pflanze stirbt ab. Beim Echten Mehltau handelt es sich eigentlich um eine Vielzahl von Echten Mehltaupilzen aus der Familie Erysiphaceae, Schlauchpilze die meist wirtsspezifisch auf einer bestimmten Pflanzengruppe parasitieren. Mehr zur Biologie und zum Entwicklungszyklus im Wechsel von Sommersporen (den Konidien) mit den Ascosporen als Überwinterungsorgane erfährt man im Pflanzenschutzlexikon unter  http://www.floristik-24.com.

Echte Mehltaupilze, deren Sporen über die Luft von Pflanze zu Pflanze übertragen werden, können sich nur auf lebenden Pflanzen vermehren. Daher ist die Bekämpfung im Gegensatz zum Falschen Mehltau, der sein Besiedlungsreservoir aus den im Boden lebenden Sporen bezieht, verhältnismäßig einfach. Als wichtigste Maßnahme bei akutem Befall kann man die befallene Blätter und befallene Pflanzenteile herausschneiden, bei starkem Befall die ganze Pflanze ausreißen und kompostieren.

Im Komposthaufen stirbt der Pilz ab.


Wichtig ist es, dem Totalausfall von Zucchini und Kürbis vorzubeugen und die Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren. Im Anfangsstadium, wenn sich erste weiße Beläge entlang der Blattnerven zeigen, kann man den echten Mehltau noch mit Celaflor® Gemüse-Pilzfrei Saprol® bekämpfen. Dies Spritzmittel wirkt einerseits systemisch, d.h. es dringt in das pflanzliche Gewebe ein und verteilt sich mit dem Saftstrom in den Leitungsbahnen bis in die Blätter. Andererseits wirkt es auch direkt als Kontaktfungizid, sobald sich die Sporen des Echten Mehltaus auf den Blättern ansiedeln. Celaflor® Gemüse-Pilzfrei Saprol® enthält den Wirkstoff Azoxystrobin und kann bis drei Tage vor der Ernte von Gurken und Zucchini angewendet werden. Azoxystrobin ist ein synthetisch abgewandelter Stoff aus der Gruppe der Strobilurine, Naturstoff die aus Zapfenrüblingen, Pilzen der Gattung Strobilurus gewonnen werden. Das Fungizid dringt in die Zellen des Echten Mehltaupilzes ein, zerstört die Mitochondrien, das sind die winzig kleinen Energiekraftwerke der Zellen, und hemmt die Zellatmung. Die Toxizität solche Strobilurinen ist für Warmblüter, also Vögel, Säugetiere und Menschen sehr gering, da sie enzymatisch sehr rasch eliminiert werden. Auch im Boden und Wasser werden sie sehr schnell abgebaut. Wie bei Anwendung aller Pflanzenschutzmittel sollte man vor Gebrauch die Anleitung zu Dosierung und Gebrauch lesen und einhalten, dann sind keine Schadwirkungen zu erwarten.

Übrigens: Stickstofflastige Dünger leisten dem Echten Mehltau-Befall Vorschub. Also besser Zucchini und Co. nur in einem für Gemüsepflanzen geeigneten Stickstoff: Phosphor-Verhältnis düngen http://www.floristik-24.com


Massiver Befall von Echtem Melhtau auf der Blattoberseite von Zucchini-Pflanzen
Foto: Peter Schröder 2013, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

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Ende August können Herbstzeitlose gepflanzt werden

Ende August können Herbstzeitlose gepflanzt werden

Herbstzeitlose (lateinisch: Colchicum autumnale) gehören zu den besonders beliebten und immer attraktiven Gartenpflanzen. Beste Zeit für ihre Pflanzung sind die Monate Juli und August, man kann sie allerdings auch im Frühjahr aussäen, z. B. in Blumenkästen oder auf der Fensterbank. Herbstzeitlose lieben feuchten, nährstoffreichen Boden, blühen jedoch nicht immer gleich im Folgejahr. Manchmal brauchen Hobbygärtner hier etwas mehr Geduld; das Warten lohnt jedoch.
Beachten sollte man bereits beim Pflanzen, dass alle Teile der Herbstzeitlose extrem giftig sind. Es empfiehlt sich daher immer das Arbeiten mit Handschuhe, das intensive Händewäschen danach sowie das Fernhalten von Kindern und Haustieren. Auch zur Pflanzung benutzte Geräte sollten immer sofort nach der Arbeit sorgsam gereinigt werden. Herbstzeitlosen-Blätter sind übrigens vollkommen geruchlos! Die Pflanze wird häufig mit Bärlauch verwechselt. Besonders Vorsicht ist daher geboten.
Für Arzneimittel wird der Herbstzeitlosenpflanze das enthaltene Alkaloid Colchicin entnommen, welches Zellteilung und Entzündung hemmt und gegen Tumore, Karzonome und Leukämie sowie gegen Nervenschmerzen, Rheuma und Gicht eingesetzt wird.

In Gartenpflanzungen wirken Herbstzeitlose besonders ansprechend in Gruppen gepflanzt oder an Rasenrändern bzw. zwischen niedrigen Gräsern. Nährstoffreiche, kalkhaltige Böden und viel Feuchtigkeit sowie Halbschatten und windgeschützte Plätze werden bevorzugt. Auch in Kübeln gedeiht diese Pflanze prächtig. Gesetzt wird in einer Tiefe von 10 bis 15 cm; es darf eine Sandschicht ins Pflanzloch

eingebracht werden.

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Einmal Borretsch – immer Borretsch

Einmal Borretsch – immer Borretsch

Wer einmal Borretsch im seinem Kräutergarten Borretsch ausgesät und bis zur Ernte kultiviert hat, kennt das Problem: An den unmöglichsten Stellen im Garten taucht er wieder auf – mitten im Steingarten, halb versteckt im Staudenbeet oder gar in den Uferzone des Gartenteichs. Er schafft es offensichtlich immer wieder, sich selbst auszusäen. Selbst den Winter überlebt der Samen wenigstens teilweise im Boden und mit den ersten warmen Frühlingsarten recken sich dann auch schon wieder die ersten Jungpflanzen aus dem Boden. Und selbst wenn man im nächsten Jahr seinem geliebten Gurkenkraut abschwört und auf die leuchtend blauen Blüten des Borretschkrautes verzichten will, er kommt immer wieder. In dieser Hartnäckigkeit wird er wohl nur noch von Löwenzahn, Kratzdisteln oder Giersch übertroffen. Und so mutiert der Borretsch allmählich zum Unkraut. Als Trost seit versichert, dass auch schon die jungen, zarten Blättchen des Borretsch viel Vitamin-C und wertvolle Mineralien enthalten. Man kann mit Borretsch-Blättern dem grünen Salat eine frische Note geben. Oder als Heilpflanzen nutzen und aus den Blättern einen Tee zur Linderung von Husten und Heiserkeit aufgießen. Nur übertreiben sollte man es nicht, dann Borretsch enthält einige Alkaloide, die auf Dauer der Gesundheit abträglich sein könnten. Borretsch muss man allerdings immer sofort verarbeiten, denn beim Einfrieren oder trocknen gehen die Wirkstoffe rasch verloren. Und wenn man den Borretsch rechtzeitig ausreißt, bevor sich in den Blüten die ersten Samen bilden, wird der Borretsch auch irgendwann wieder von selbst aus dem Garten verschwinden.

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Wenn's im Rasen piekt und beißt

Wenn's im Rasen piekt und beißt

Wer läuft nicht gern an einem heißen Sommertag barfuß über den weichen Rasen laufen oder sich einfach 'mal ins Gras legen! Aber Vorsicht, wenn es dann sticht, piekst und beißt, dann hat auch die Herbstgrasmilbe Hochsaison. In einem feucht-heißen Sommer wie in diesem Jahr können sise sich massenhaft entwickeln und zu einer echten Plage werden.

Diese Herbstgrasmilben, die zur Familie der Laufmilben gehören, sind weltweit verbreitet, in Mitteleuropa handelt es sich meist um die Art Neotrombicula autumnalis, sie wird auch Heumilbe oder Erdlaus genannt. Die ausgewachsene Milbe hat 8 Beine: Damit wird klar, es handelt sich nicht um ein Insekt, sondern ein Spinnentier. Die winzig kleinen, leuchtend orangerot gefärbten  Larven haben allerdings nur 6 Beine. Und diese Larven, das sind die eigentlichen Quälgeister. Die Herbstgarmi8lbe legt ihre Eier an Grashalmen oder auf Moospolster ab. Bald darauf schlüpfen aus den Eiern als erstes Entwicklungsstadium besagte Larven. Sie sind nur rund 0,3mm groß, klettern aber recht behende an den Grashalmen hoch, wo sie beharrlich auf ein potentielles Opfer warten. Ihre Opfer, das sind Kleinsäuger, Hunde und Katzen, aber auch Vögel. Menschen gehören eigentlich nicht zu ihrem Wirtspektrum, werden aber genauso häufig attackiert. Wenn das Wirtstier durch das Gras streift, wechseln die Larven bli9tzschnell auf ihr Opfer. Mit ihren Mundwerkzeugen bohren sie sich ähnlich wie eine Zecke in die Haut und sondern ein Speichelsekret ab, mit dem sie die unter der Hautoberfläche liegenden Hautschichten auflösen. Dann saugen sie Zellsäfte und Lymphe auf. Blutgefäße werden meist nicht verletzt, diese Milbe zählt nicht zu den Blutsaugern. Vorzugsweise sucht die Milbe Hautfalten oder Haaransätze als Einstichstellen auf. Hat sich die Milbe vollgesaugt, dann lässt sie von ihrem Opfer ab und fällt wieder ins Gras zurück. Dort entwickelt sie sich über drei sogenannte Nymphenstadien zur adulten Milbe.

Wie bereits erwähnt, Menschen gehören eigentlich nicht zu ihrem Wirtsspektrum. Nichtsdestotrotz saugt sich die Larve genauso häufig auch an der menschlichen Haut fest. Statt sich dann aber weiterzuentwickeln, stirbt nach Besuch des Fehlwirtes Mensch ab. Die Einstichstelle beginnt nach einiger zeit zu jucken, die Haut rötet sich und es bilden sich Quaddeln. Legt man sich anschließend ins warme Bett, steigert das noch die Hautrekationen. Oft klingen Juckreiz und Schmerzen erst nach 1 bis 2 Wochen ab. Früher war dies als Erntekrätze bei der Heu- und Grasernte gefürchtet.  Allerdings überträgt die Herbstgrasmilbe keine Krankheiten. Borreliose oder Zeckenencephalitis sind von ihr also nicht zu befürchten.

Wie kann sich vor diesen Herbstgrasmilben schützen? Zum einen durch entsprechende, schützende Kleidung. Aber wer läuft schon gern im Hochsommer mit Gummistiefeln und knöchellangen Hosen über die Weise! Stattdessen kann man Hautsalben, wie sie auch als Repellents gegen blutsaugende Mücken und andere Insekten im Handel sind, auf die bloßen Hautpartien auftragen. Die darin enthaltenen Duftstoffe irritieren die Milbenlarven, sodass sie den Kontakt mit dem potentiellen opfer meiden.

Entwicklunsgzyklus der Herbstgrasmilbe

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Celaflor Naturen Bio Schnecken-Sperre 2,3 kg

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Ungräser im Rasen beseitigen

Ungräser im Rasen beseitigen

In den Sommermonaten darf man nicht zu häufig mähen und auch nicht zu tief den Rasenschnitt ansetzen. Außerdem sollte man bei anhaltender Trockenheit nicht zu oft, aber wenn, dann ausgiebig wässern. Das kräftigt das Wurzelwachstum des Rasens und schaffen den Gräsern einen Kokurrenzvorsprung vor den ungeliebten Rasenunkräutern. Sonst breiten sich sehr schnell Disteln, Löwenzahn und Co. sehr schnell aus. Aber dann ist noch nicht alles verloren. Reicht mechanisches Ausreißen und Ausstechen nicht mehr aus, um diese Unkräuter aus dem Rasen wieder verbannen, dann kann man ein Unkrautvernichtungsmittel verwenden, welches nur die zweikeimblättrigen Pflanzen wie Löwenzahn, Disteln, Klee und Fingerkraut beseitigt. Die Rasengräser dagegen gehören zu den Einkeimblättrigen, den Monocotyledonen, und bleiben verschont.

Was aber, wenn sich Quecken und andere Ungräser, die ja auch diesen Monocotyledonen gehören, im Rasen breit machen? Ein selektives Herbizid, welches nur diese Ungräser angreift und die gewollten Rasengräser stehen lässt, gibt es nicht. Und mechanische Beseitigung hilft im Fall der Quecken auch nicht weiter, da Quecke lange, unterirdische Kriechtriebe bildet und sich selbst aus kleinsten Spross- und Rhizomstücken immer wieder regenerieren kann. Konzentrieren sich die Polster von Quecken und anderen Ungräsern, dann kann man es mit einem systemisch wirkenden Kontaktherbizid versuchen, welches  nur kurz wirkt. Anschließend muss man dann die verkahlten Stellen im Rasen wieder neu ansähen. Hilft auch das nichts, dann bleibt nur die Radikallösung mit einem Totalherbizid wie er Roundup® LB Plus Unkrautfrei**. Anschließend muss dann den Rasen wieder neu ansähen. Die beste Zeit für diese Prozedur ist natürlich das späte Frühjahr. Dann kann mit einer zusätzliche Gabe mit  Substral® Start Rasendünger für eine optimale Nährstoffversorgung sorgen. Dann keimt der Rasensamen und bildet bald eine genügend hohe und geschlossenen Pflanzendecke, sodass Quecken und Co.  keine Chance haben, sich dazwischen auszubreiten.


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Celaflor Naturen Schädlingsfrei Zierpflanzen 750ml

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Stark wachsende Hecken werden jetzt kräftig geschnitten

Stark wachsende Hecken werden jetzt kräftig geschnitten

Kräftig grüne, widerstandsfähige und schnellwachsende Hecken sind der Stolz jeden Gärtners. Leider müssen auch sie von Zeit zu Zeit geschnitten werden, besonders dann, wenn sie zu den schnell wachsenden Sorten gehören. Als beliebteste und pflegeleichteste Heckenform gilt übrigens eine leichte Pyramidenform, die sich nach unten hin etwas verbreitert, denn so kommt ausreichend Licht an die unteren Zweige, sodass die Hecke kaum kahl wird. Wer Schwierigkeiten mit einem exakten Heckenschnitt hat, kann einfach eine Schnur spannen und an dieser entlangschneiden. Besonders exklusiv und attraktiv wirken Schnittformen wie Kugeln oder sogar künstlerische Figuren. Spätsommer oder Herbst ist ein idealer Zeitpunkt, um Hecken zu schneiden, auch Blütenhecken sowie laubabwerfende und immergrüne Hecken.

Gerade schnell wachsende Hecken sollten immer rechtzeitig beschnitten werden, damit es auf Gehwegen oder im Nachbarsbereich nicht zu rechtlichen Problemen kommen kann. Bereits vor der Pflanzung sollten sich Garteninhaber deshalb über Höhe und Wachstum ihrer Heckenpflanzen informieren. Zu den schnell wachsenden Heckenpflanzen gehören Wildapfel, Liguster, Salweide, Feldahorn, Lorbeerkirsche, Holunder, Geißblatt, Heckenkirsche, Buchs, Mispel, Hainbuche, Thuja, Zypresse und Eberesche. Sie können jährlich einen oder mehrere Meter Wachstum erzielen. Dies ist günstig insofern, als solche Hecken schnell einen dichten Sichtschutz bilden. Der Pflegeaufwand insgesamt ist durch das häufigere Schneiden jedoch wesentlich höher als bei anderen Heckenpflanzen. Anfallendes Schnittmaterial sollte gehäckselt und als kostenloser Mulch verwendet werden.

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Schlechte Ernte bei Manganmangel

Schlechte Ernte bei Manganmangel

Wenn im Sommer die Ernte mager ausfällt und helle Flecken haben, dann liegt unter Umständen ein Manganmangel im Boden vor. Das betrifft Getreide, aber auch zahlreiche Blattgemüsesorten. Mangan ist an der Synthese von Chlorophyll, dem Blattgrün, Proteinen und Vitamin C beteiligt.
Wie kann es zu Manganmangel im Boden kommen? Welche Böden sind davon besonders betroffen?
Besonders betroffen von Mangel an für die Pflanzen verfügbarem Mangan sind Bodensorten mit hohen pH-Werten (also pH im alkalischen Bereich), einem größeren Humusanteil und hohem Magnesiumgehalt. Woran liegt dies? Mangan oxidiert bei hohen pH-Werten und einer guten Sauerstoffversorgung des Bodens zu Manganoxid. In dieser Form wird es aber nicht von den Pflanzen aufgenommen. Es kommt zu Mangelerscheinungen mit den beschriebenen Symptomen.
Erst wenn im Frühjahr die Bodentemperatur über 6 bis 8 Grad Celsius ansteigt, werden Bakterienstämme aktiv, die das Manganoxid als Energiequelle nutzen und zu Mangan reduzieren können. Erst bei Bodentemperaturen über 10 Grad Celsius steht dann wie3der genügend Mangan zur Verfügung.
Da aber viele Pflanzen bereits zu keimen und zu wachsen beginnen, kommt diese natürliche Manganquelle im Boden für diese Sorten zu spät. Da die Bodentemperaturen in diesem Jahr bis weit in den Mai hinein zu niedrig waren, hat sich die Mobilisierung der Manganvorräte durch die Bodenbakterien  im Boden stark verzögert.
Kommt zum Manganmangel im Boden ein hoher Magnesiumgehalt im Boden hinzu, dann kann es zu besonders gravieren den Mangelerscheinungen kommen, da Magnesium stärker von den Pflanzen aufgenommen wird als das Mangan. Daher hätte man im Laufe des Frühjahrs und zu Sommeranfang mit mehreren Blattdüngungen eines Mangan-haltigen Düngers gegensteuern müssen. Man behandelt den Boden mit Mangansulfat oder düngt mit einem Mangan-haltigen Fertigdünger. Dieser Dünger sollte gleichzeitig einen hohen Stickstoffgehalt haben, da dies die Manganaufnahme der Pflanzen deutlich verbessert. Dazu ist es für dieses Jahr wahrscheinlich bereits zu spät.

Aber im nächsten Jahr, besonders wenn der Frühling zu kalt ausfällt, sollte man rechtzeitig den Boden mit einem Spezialdünger versorgen. Ob wirklich Manganmangel vorgelegen hat, kann nur durch eine Bodenanalyse klären lassen. Dazu entnimmt man eine Bodenprobe und schickt sie an ein Labor, welches auf die routinemäßige Analyse von landwirtschaftlich und gärtnerisch genützten Boden spezialisiert ist. Von dort bekommt man dann die Ergebnisse und meist auch Empfehlungen, durch welche Maßnahmen die Bodenqualität verbessert werden kann.

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Rhododendron Zikade bekämpfen

Rhododendron Zikade bekämpfen

Fast jeder Gartenbesitzer liebt und bewundert Rhododendren, die prächtig wachsen, wunderschöne Farben zeigen und relativ pflegeleicht sind. Einer der wenigen Feinde von Rhododendron sind die Rhododendron-Zikaden (Graphocephala fennahi), welche ihre Eier regelmäßig in den Blütenknospen ablegen, was Blütenfreude und Gesundheit der Pflanzen in ganz erheblicher Weise gefährden kann. Bei der Eiablage werden die Knospen verletzt, Krankheitserreger können dann eindringen. Rhododendron-Zikaden übertragen Pilze, die sich rasend schnell vermehren und den Rhododendronstrauch nachhaltig schäden. Im Frühjahr schlüpfen sodann die Larven aus, welche sich von den zarten Pflanzensäften ernähren. Nachfolgend werden die Blütenknospen bereits im Winter braun; bis zum Frühjahr sind sie bereits abgestorben. Als erste Notmaßnahme ist das absammeln der Zikaden angesagt (Handschuhe anziehen). Sie müssen sogleich in einem Plastikbeutel und schließlich in der Mülltonne entsorgt werden. Danach sollten unebdingt Gelbtafeln aufgestellt werden, an denen die Zikaden sofort bei
Kontakt hängen bleiben. Dies sollte bereits Ende März erfolgen, denn im April schlüpfen
die Zikaden.
Rhododendron-Zikaden sind gut erkennbar: Sie erreichen eine Länge von etwa einem Zentimeter, sind grün mit orangefarbenen Linien. Ihre Larven sind blassgelb und hinterlassen beim Fraß deutliche Häutungsreste auf den Blättern, die durch den Fraß eine Sprenkelung annehmen. Der eigentliche Pilzbefall tritt im Herbst ein. Hier sollte auf jeden Fall mit Schachtelhalmbrühe oder Brennnesseljauche gesprüht werden, um weiterhin abzuwehren. Als chemisches Mittel können
Pestizide eingesetzt werden. Spritzungen sollten in den frühen Morgenstunden im August und September durchgeführt werden und auch die Unterseiten der Blätter erreichen, denn dann sind die Schädlinge nocht fast unbeweglich.

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Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

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Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Pflegemaßnahmen im Ziergarten

An den Rosensträuchern schneidet man die verblühten Blütenstände ab; das verhindert den Samenansatz und verlängert den Flor. Im Rasen versucht man alle Unkräuter mitsamt ihren Wurzeln herauszustechen. Einmal wöchentlich wird Rasen geschnitten und anschließend – sofern es nicht geregnet hat – gründlich gewässert. Einmal im Monat erhält der Rasen einen Volldünger. Die Stauden, die schon früh geblüht haben – dazu zählen die Nelken, Veilchen und Primeln – kann man herausnehmen und teilen. Im August beginnt die Blütezeit der Astern. Pflanzen, die Anzeichen der Asternwelke zeigen, müssen herausgenommen und vernichtet werden.

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Celaflor Schädlingsfrei Obst und Gemüse 750ml

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Passionsfrüchte von der eigenen Hauswand

Passionsfrüchte von der eigenen Hauswand

Mancher wird sie im Urlaub kennengelernt haben: Die herrlichen Passionsblumen, aus denen sich süß-sauren Passionsfrüchte entwickeln? Bei uns bekommt man sie meist als Maracuja-Saft angeboten. Wie wäre es, wenn man im Sommer solche Passionsfrüchte von der eigenen Hauswand ernten könnte? Es gibt einige Arten, die recht schlecht in die Höhe klettern, wenn man eine geeignete Rankhilfe bietet. Das Problem ist allerdings, dass diese mehrjährige Pflanzen der Tropen und Subtropen für unser Klima kaum geeignet sind. Man pflegt sie als Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse und überwintert sie in einem hellen, aber ungeheizten, frstfreien Raum. Es gibt jedoch zumindest drei kletternde Arten, die zumindest bis minus 15 oder 20 Grad Celsius frostresistent sind und daher auch für eine Fassadenbegrünung in unseren Breiten geeignet sind:

Passiflora incarnata, die „fleischgewordene“ Passionsblume

Die Passionflora incarbata verträgt Wintertemperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius. Das liegt daran, dass ihre oberirdischen Teile im Winter absterben und die Pflanze erst wieder im darauffolgenden Jahr im Mai oder Juni austreibt. Sie ist noch kälteunmepfindlicher als die beiden folgenden Arten. Denn ihr Verbreitungsgebiet reicht viel weiter nördlich bis in die Südstaaten der USA. Sie entwickelt bis zu 60 Blüten, von denen wiederum bis zu 10 ca. 6cm große Früchte heranreifen. Sie schmecken vorzüglich, wenn man sie wirklich ausreifen lässt und erst Ende September erntet. Die Indianer Nordamerikas bereiten seit Jahrhunderten aus der Wurzel dieser Passionsblume einen Kräutertee, der neben vielen anderen Heilwirkungen auch bei Leberbeschwerden hilft. 2011 wurde Passiflora incarnata bei uns sogar zur Apothekerpflanze des Jahres gekürt.


Passiflora caerulea, die Blaue Passionsblume

Diese Art hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet im Süden Brasiliens und im Norden Argentiniens. Bei uns wird sie meist als Zimmerpflanze gepflegt, eignet sich aber durchaus auch für eine Freilandpflanzung, da einige Zuchtsorten bis mehr als minus 15 Grad Celsius frostresistent sind. Als mehrjährige, krautige Kletterpflanze eignet sie sich ebenfalls für die Begrünung einer Hauswand. Jungpflanzen vertragen Temperaturen bis minus 15 Grad Celsius, ältere Pflanzen sogar bis minus 20 Grad Celsius. Die oberirdischen, krautigen Pflanzenteile sterben im Winter und trieben im Frühjahr wieder aus. Viel eher als im Freiland hat man da schon Probleme, die Blaue Passionsblume als Zimmerpflanze unbeschadet durch den Winter zu bringen. Diese Passionsblume blüht blau-weiß, es gibt aber auch rein weiße Zuchtsorten. Auch ihre Früchte sind essbar, schmecken allerdings ziemlich säuerlich.


Passiflora edulis, die Essbare Passionsblume

eine mehrjährige, verholzende Kletterpflanze, deren Triebe bis zu 10m lang werden können. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Paraguay, Brasilien und Argentinien. Die Unterart P.edulis edulis ist kälteunempfindlich und wird daher in Höhenlagen von mehr als 2000m ü. NN angebaut. Die zweite Unterart, P.edulis flavicarpa, ist etwas kälteempfindlicher, dafür aber resistent gegen im Boden lebende Fadenwürmer und gegen die Fusarioumwelke. In Kreuzungen ist es gelungen, diese Eigenschaften beider Sorten in einer Pflanze zu vereinen. P.edulis edulis benötigt zur Fruchtbildung eine Fremdbestäubung; man muss also mindestens zwei Pflanzen kultivieren, will man später die rötlich-violetten Früchte ernten. Dagegen ist P.edulis flavicarpa selbstfruchtend. Ihre Früchte haben eine gelbe Schale. Beide Formen zählen zu den am häufigsten bei uns angebotenen Maracuja-Sorten, die edulis vor allem als Passionfrüchte; während sich die flavicarpa wegen ihres höheren Säuregehaltes eher zur Herstellung des Maracuja-Saftes eignet.

Fazit: Die drei genannten Passiflora-Arten sind winterhart, da sie jedes Frühjahr von neuem austreiben und mehrere Meter lange Ranken bilden. Sie brauchen einen sonnigen, windgeschützten Platz, also am besten vor einer südexponierten Wand. Der Boden muss gut drainiert sein, da sie keine Staunässe vertragen. Und der Boden darf auch nicht zu närhstoffereich und überdüngt sein. Die Triebe sind zart und brauchen eine gute Kletterhilfe als Stütze – am betsen ein Lattenrost, welches in einigen Zentimeter Abstand an der Hauswand befestigt wird. Ist das Klettergerüst abnehmbar, dass lassen sich die verwelkten, abgestorbenen Triebe und Blätter leicht entfernen.

Blüte der Passiflora incarnata

Foto: Picolo Namek, Creatiev Commosn Attr.-Share Aliek 3.0 Unported)

Blaue Passionsblume als Kletterpflanze mit blaulila-weißer Blüte
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Geöffnete rote und gelbe Passionfrüchte (Passiflora edulis edulis und flavicarpa).
Foto: Stooo, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

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Mit Teebaumöl Insektenstiche und Bisse behandeln

Mit Teebaumöl Insektenstiche und Bisse behandeln

Der Teebaum Melaleuca alternifolia wächst im Nordwesten Australiens. Sein ätherisches Öl wird als vielseitiges Heilmittel schon seit langer Zeit von den Aborigines genutzt. Inzwischen wird er in Australien großflächig angebaut. In Australien benutzt man das Teebaumöl u.a. zur Behandlung von Insektenstichen und –bissen. Es soll sogar bei Spinnenbissen und Verbrennungen durch Qualen helfen. Warum also das Teebaumöl nicht auch bei uns zur Behandlung von Insektenstichen nutzen? Reines Teebaumöl ist zwar nicht ganz billig, aber äußerst wirksam. Wird man von einer Stechmücke, Wespe, Bremse oder Biene gestochen, einfach einige Tropfen auf die Einstichstelle auftragen und Schmerz und Juckreiz lassen innerhalb weniger Minuten nach. Teebaumöl ist hautverträglich und löst daher keine Hautirritationen aus. Es kann daher bedenkenlos immer wieder genutzt werden. Hat man mehre Einstichstellen oder Insektenbisse am Fuß oder Arm, kann man auch die betroffenen Körperteile baden: Dazu gibt man etwa 10 Tropfen Teebaumöl auf 20 Liter warmes Wasser. Hautschwellungen und –rötungen rund um die Einstich- oder Bissstellen gehen dann bald zurück. Als Repellent, etwa um Moskitos in den Abendstunden von Haus und Terrasse fernzuhalten, gibt man etwas Teebaumöl auf einen Fliegenstripp oder in einen Luftbefeuchter. Um den für unsere Nasen reichlich strengen Geruch abzuschwächen, kann man vor der Anwendung einige Tropfen Teebaumöl mit Lavendelöl im Verhältnis 1:1 mischen.

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Maßnahmen zur Bodenverbesserung im Biogarten

Der Boden unter den abgeernteten Beerensträuchern und Erdbeerpflanzen wird mit einer dünnen Schicht von reifem Kompost bedeckt und anschließend mit einem Biodünger versorgt.

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Immer wieder den Mulch zwischen Beetpflanzen erneuern

Immer wieder den Mulch zwischen Beetpflanzen erneuern

Mulchen ist eine ideale Möglichkeit, einen stabilen Feuchtigkeitshaushalt seiner Gartenpflanzen herzustellen. Ferner hält eine Mulchschicht Schädlinge ab und wirkt zudem einer Verschlämmung des Bodens entgegen. Als Mulchmaterial eigenen sich Rindenteile, gehäckselte Äste und Blätter, Grasschnitt, Stroh, Erbsenstroh, Gemüseabfälle, Kräuter, Holzspäne und Tannennadeln sowie Laub. Auch verrotteter Kompost gehört zu den natürlichen Mulchmaterialien.Nicht nur in Garten, sondern auch im professionellen Anbeu sowie in öffentlichen Parks wird gemulcht. Durch Mulch kann ebenso das Unkraut eingedämmt werden. Enthaltene Nährstoffe wie u.a. wertvoller Stickstoff gegen direkt in den Boden und die Pflanzen über. Häufig werden sogar
Düngergaben nicht mehr erforderlich, da die Pflanzen keinen Nährstoffmangel aufweisen. Erfahrene Hobbygärtner geben lediglich eine Handvoll Hornspäne. Im Herbst oder Frühjahr kann das Mulchmaterial einfach untergegraben werden.
Sodann wird zwischen den Beetpflanzen neuer Mulch aufgetragen.

Dies sollte auch geschehen, wenn der Mulch feucht geworden ist oder Pflanzenkrankheiten aufgetreten sein sollten. In letzterem Fall sollte das Mulchmaterial dann jedoch in der Mülltonne entsorgt werden. Mulchmaterial auf Beeten muss immer locker gehalten werden und sollte nicht gegossen werden, damit sich keine Fäulnis bilden kann. Mulchschichten sollten darüber hinaus immer nur dünn zwischen den Beetreihen ausgebracht werden; anders als bei Baumscheiben. Auf Beeten reicht eine Mulchschicht von etwa zwei bis drei Zentimetern, damit Mäuse keinen Unterschlupf finden. Wer direkt auf Beeten mulcht, sollte zusätzlich auf Schnecken achten.

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Herbstastern und Chrysanthemen pflanzen

Herbstastern und Chrysanthemen pflanzen

Astern und Chrysanthemen verwöhnen uns mit allen Farben des Regenbogens, von orange über gelb und violett bis hinzu kupfer, cremefarben oder silbergrau. Groß, dicht und gefüllt zieren sie nicht nur Vorgärten und Rabatten, sondern auch Terrassen und Balkone, ja sogar Wintergärten. Sie gehören zu den sogenannten Starkzehrern und beginnen, mit den Jahren kleinere Blüten hervorzubringen; dann sollte die Pflanze geteilt werden. Man kann hierzu den gesamten Wurzelballen ausgraben und mit den Händen zur Teilung auseinanderziehen. Versierte Blumengärtner stechen jedoch vorsichtig die Hälfte der Pflanze mit einem scharfen Spaten ab; dies scheint die schonendste Methode zu sein. Selbstverständlich sollte die geteilte Pflanze dann
sofort eingesetzt werden. Käuflich sind Containerpflanzen erhältlich; häudig tauschen Gärtner jedoch untereinanderdie Pflanzenableger wegen ihrer Farben aus.

Idealer Zeitpunkt zum Pflanzen von Herbstastern und Chrysanthemen ist der Herbst. Hobbygärtner wählen häufig den noch warmen August, damit die Vielblüher bis zum Frost fest angewachsen und bereits widerstandsfähig sind. Chrysanthemen und Astern sind besonders beliebt als Grabschmuck. Bei der Pflanzung von Chrysanthemen und Herbstastern wird ein Pflanzloch in der doppelten
Größe des Wurzelballens ausgehoben. Man gibt etwas Kompost hinein, setzt die Pflanze ein, ohne die Wurzel zu beschädigen, füllt das Pflanzloch zu einem Drittel mit Erde auf und drückt diese fest, damit keine Lücken verbleiben. Sodann kann die restliche Erde beigefüllt und die Pflanze gewässert werden. Sollten bei Nachtfrösten braune Blütenköpfe auftreten, kann mit Reisig, Kiefernzweigen, Jutesäcken oder Vlies schützend abgedeckt werden. Verblühte Pflanzenteile werden immer gleich

entfernt.

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Gesundes Gemüse ernten

Gesundes Gemüse ernten

Kurz für der Salat- und Gemüseernte finden auch zahlreiche Pflanzenschädlinge Gefallen am reich gedeckten Gartenbüffet. Dazu gehören zahlreiche Blattlausarten, die sich auf eine bestimmte Pflanzengruppen spezialisiert haben, aber auch die sogenannte Weiße Fliege (die in Wirklichkeit keine Fliege, sondern eine geflügelte Mottenschildaus ist) und verschiedene Spinnmilben. Blattläuse schaden der pflanze, indem sie die Leitbahnen anstechen und an den Pflanzensäften saugen, aber auch durch den Honigtau. Dieser Honigtau ist das zuckerhaltige Ausscheidungsprodukt der Blattläuse und tropft auf die unter der Blattlauskolonie liegenden Blätter. Der Honigtau bildet ein klebrigen Belag, auf dem alsbald Rußtaupilze ansiedeln, deren dunkle Sporenträger den Honigtau in hässliche, schwarz-braune Flecken verwandeln. Auch die Larven der Weißen Fliege produzieren einen solchen Honigtau. Spinnmilben dagegen verraten ihre Anwesenheit durch gelbe Blattsprenkel, später über ziehen sie die befallenen Blattstellen mit einem feinen Gespinst. Dadurch welken die Blätter, vertrocknen und fallen schließlich ab. Der nach dem 2,.Weltkrieg aus Nordamerika eingeschleppte Kartoffelkäfer hält sich an den Kartoffelpflanzen schadlos. Die rosa fleischfarbenen Larven und die ausgewachsene, schwarz-weißen Käfer können die oberirdischen Pflanzenteile der Kartoffel vollständig kahl fressen.

Kartoffelkäfer sind auf der Kartoffelpflanze gut zu erkennen; daher kann man sie gut von Hand ablesen. Nehmen sie überhand, dann kommt Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Konzentrat zum Einsatz. Es wirkt vollsystemisch und ist für Bienen ungefährlich. Mit dem Celaflor® Naturen® Austriebsspritzmittel werden die Überwinterungsstadien der Spinnmilben, vor allem ihre Eier, zuverlässig abgetötet. Dies Austriebsspritzmittel wird im zeitigen Frühjahr gespritzt, sobald die Blätter austrieben. Der Wirkstoff ist ein Rapsöl, welches ebenfalls für Bienen harmlos ist.


Zwei Weiße Fliegen
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Ende August beginnt die Kartoffelernte

Ende August beginnt die Kartoffelernte

Da Ende August die intensive Kartoffelernte beginnt, sollten Hobbygärtner bereits gut vorbereitet sind. Erntekisten und Kartoffelsteigen sollten bereits im Keller vorbereitet sein, damit schließlich die gelben Knollen nur noch nach unten in den Keller getragen werden müssen. Bei Nichtvorhandensein eines Kellers können die Kartoffeln notfalls auch in einem frostfreien Garagenraum oder Nebengebäude aufbewahrt werden.
Kartoffeln sind dann erntereif, wenn das Kraut dürr ist.
Kartoffel werden am besten an einem sonnigen, trockenen Tag geerntet; bei Regen und Matsch würde die Kartoffelernte zu einer kraftintensiven Schlammschlacht. Am besten lassen sich Kartoffel mittels eines Grabgabel aus der Erde herausheben. Durch die relativ großen Abstände der Zinken werden kaum Kartoffeln durch Anstechen verletzt, was bei Ernte mit dem Spaten relativ häufig der Fall ist. Verletzte Kartoffel eigenen sich nicht zum Lagern, sondern müssen sofort verbraucht werden.
Man hebe den gesamten Kartoffelbusch mit der Grabgabel heraus, wobei eine Hand die Grabgabel hält und die andere Hand zusätzlich am Kartoffelkraut zieht. Alle Kartoffeln werden sanft abgeschüttelt, das Kraut daneben gelegt. So arbeitet man sich durch die
ganzen vorhandenen Kartoffelreihen, um schließlich wieder an seinen Ausgangspunkt zurückzukehren. In der Zwischenzeit sind die geernteten Kartoffeln bereits etwas abgetrocknet und können eingebracht werden. Man legt sich vorsichtig auf die Steigen oder bringt sie in Weidekörben an ihren Aufbewahrungsplatz, ohne sie jedoch zu stoßen oder zu quetschen. Einmal pro Woche muss die Ernte dann immer auf faule Kartoffeln kontrolliert werden.

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Die Sommergeneration der Möhrenfliege ist im Anflug

Die Sommergeneration der Möhrenfliege ist im Anflug

Anfang August schlüpft die zweite Generation der Möhrenfliegen. Die Larven dieser Sommergeneration reichten den größten Schaden an Möhren und Rüben an. Die Möhrenfliege Chamaepsila rosae ist ein Vertreter der Nacktfliegen (Familie Psilidae). Kennzeichen der Möhrenfliege ist der dunkle, schwarz glänzende Körper und ein davon deutlich abgesetzter, gelber Kopf mit roten Augen. Auch die Fühler und Beine sind gelb gefärbt, die Flügel sind farblos transparent. Die Larve der Möhrenfliege ist gelblich-weiß gefärbt und in Brustsegmente und Hinterleib untergegliedert. Der Kopf ist dagegen nicht vom Rumpf abgesetzt, und der Larve fehlen auch die Beine. Die Möhrenfliege überwintert im Puppenstadium im Boden. Im Frühjahr schlüpfen die fertigen adulten Möhrenfliegen und suchen auf den Feldern nach den ersten Karotten, in deren Nähe sie ihre Eier in die Erde legen. Die Junglarven fressen zunächst an den Wurzeln und bohren sich dann im Laufe der weiteren Larvenstadien bis zum inneren der Möhren durch. Die schwärzlichen Fraßgänge der Larven erleichtern Fäulniserregern das Eindringen in die Möhren, sodass sie matschig werden und schließlich eingehen. Wenn die zweite Generation der Möhrenfliegen im Sommer zu spät schlüpft und ihre Larven bis zum Herbst nicht mehr rechtzeitig ihre Entwicklung mit dem Puppenstadium abschließen können, dann verkriechen sich diese Larven einfach bis zu 30cm tief ins Erdreich, wo sie dann die Winterzeit meist frostfrei überleben können und sich erst im kommenden Frühjahr verpuppen. In besonders warmen Regionen läuft die Larvenentwicklung stattdessen so rasch ab, dass sich eine dritte Generation der Möhrenfliegen bilden kann. Was tun kann man soll tun, um die Möhrenfliegen abzuwehren? Für die Sommergeneration können wirksame Maßnahmen bereits zu spät sein. Stattdessen sollte man bereits im Frühjahr zum Schutz der frisch gesäten Möhren ein engmaschiges Schutznetz (Maschenweite ca. 1 x 1mm) über dem Beet anbringen. Hilfreich kann auch eine Mischkutur der Möhren mit Zwiebeln oder Lauch sein, da der Geruch die Möhrenfliegen vergrällt. Außerdem kann man das Beet unmittelbar vor oder nach dem Aussäen gleichmäßig mit CELAFLOR® Insekten-Streumittel Nexion® bestreuen. Das Beet muss man im Herbst restlos abernten. Bevor man die Karotten und Rüben einlagert, muss man das Wurzelgemüse kontrollieren und befallene Exemplare (leicht an den schwärzlichen Fraßgängen zu erkennen) aussortieren. Denn die Larven können in den Rüben überwintern und im Laufe des Winters auf ursprüngliche gesunde Rüben überwechseln und dort weiter fressen. Außerdem sollte man frühestens alle 4 Jahre auf dem gleichen Beet wieder Möhren ansäen. Allerdings können Möhrenfliegen auch andere Doldenblütler befallen, darunter Sellerie, Pastinaken, Dill, Kerbel und Fenchel.

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