Sträucher nach der Blüte schneiden

Sträucher nach der Blüte schneiden

Sträucher bzw. Büsche, die im Frühjahr blühen, sollten idealerweise direkt nach der Blüte geschnitten werden, also noch vor dem Sommer. Dies bewirkt, dass die Sträucher dann im nächsten Jahr noch dichter blühen werden. Experten empfehlen, die Äste inklusive der Jungtriebe um rund ein Drittel einzukürzen. Auf diese Weise geschnitten werden sollten Forsythie, Hibiscus, Magnolien, Mandelbäume, Sanddorn, Waldrebe, Schneeball, Eibisch, Ranunkel, Lavendel, Zaubernuss, Spiere, Kornelkirsche, Felsenbirne, Zierquitte, Hartriegel, Geißblatt, Seidelbast und Hängeweide sowie Frühlingsflieder, Weigelie und Ginster. Bei dieser Gelegenheit werden zugleich ältere Triebe entfernt; man erkennt diese an ihrer rauen Rinde, welche oftmals mit Rillen durchzogen ist. Ebenfalls entfernt werden beschädigte Triebe und solche, die quer wachsen. Insgesamt sollten die Blütensträucher kräftig ausgelichtet werden.

Naturschützer bitten darum, aus versteckte Nistplätze zu achten und diese bestehen zu lassen. Sollte ein Strauch oder Busch umgesetzt werden, ist dieser Schnittzeitpunkt ein guter Moment hierzu.

Auch Sommerblüher werden gleich nach ihrer Blüte beschnitten, vor dem Herbstbeginn. Am wichtigsten ist also der Blütenzeitpunkt. Frühlingsblüher müssen deshalb eher geschnitten werden als Sommerblüher. Entstehendes Schnittgut darf gehäckselt werden und dem Kompost zugeführt werden. Lediglich kranke Äste, die z. B. von Mehltau oder anderen Pflanzenkrankheiten befallen sind, müssen in der Mülltonne entsorgt werden. Gärtner, die den Mondkalender respektieren, wissen selbstverständlich, dass idealer Zeitpunkt zum Schneiden von verblühten Pflanzen die Phase des absteigenden Mondes ist, denn zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Pflanzensäfte in der Wurzel, sodass sich die Pflanzen schneller von den Schnittverletzungen erholen können.

 
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