Staudenbeete werden jetzt neu angelegt

Staudenbeete werden jetzt neu angelegtIm
Laufe der Jahre verlieren Stauden häufig ihre Vitalität und lassen in
der Blühleistung erheblich nach. Dann ist es Zeit, die Pflanzen zu
teilen und/oder umzusetzen. Eine besondere Gelegenheit hierzu bietet das
Frühjahr, wenn man seine Staudenbeete neu anlegt. Staudenbeete
wirken besonders attraktiv, wenn verschiedene Stauden in Gruppen
miteinander kombiniert werden; dies kann nach Höhe oder auch nach Farben
erfolgen. Als erfrischender Tupfer mittendrin können Heilkräuter wie
Lavendel, Thymian, Minze oder Melisse einen Platz finden; sie schützen
zusätzlich die Staudenpflanzen vor Krankheiten und Schädlingsbefall. Wuchernde
Stauden werden nun gleichzeitig etwas eingedämmt, neue Stauden (auch
gerne Ableger vom Nachbarn oder aus der Tauschbörse) dürfen hinzukommen.

Wer ein vollkommen neues Staudenbeet anlegen möchte, sollte den
Bereich zuerst komplett abroden, alte Wurzeln und Unkräuter entfernen
und eine dünne Schicht Kompost in den Boden einarbeiten. Staudenbeete
können mit einer kleinen Mauer oder mit Steinen sowie auch mit Kräutern eingegrenzt
werden. Besonders beliebt sind u. a. Geranien, Lupinen, Phlox,
Pfingstrosen, Silberkerzen, Rittersporn, Vergissmeinnicht, Astern,
Fetthennen, Taglilien und Sonnenhut. Selbstverständlich können
Staudenbeete auch mit Gräsern oder Blumenzwiebeln wie Schneeglöckchen,
Narzissen, Krokussen und Tulpen vervollständigt werden. So hat man das gesamte Jahr über einen bunten Blütenteppich in seinem Garten.

Äußerst
attraktiv wirken Staudenbeete, wenn die rechteckige Form etwas
aufgebrochen wird. Sanft zeigen sich Wellenformationen oder geometrische
Formen; mittels verschiedener Staudenhöhen lassen sich hier wahre
Strukturwunder gestalten. Viele Gärtner schaffen eine Kombination von
Strenge und Wildnis.

Nicht vergessen, dass hohe Stauden eine Stütze benötigen!
 
© hachmeister – adobe.stock.com

 


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