Rosenpflege im Juni

Rosenpflege im JuniDie meisten modernen Rosenarten, Teehybriden und Floribundarosen bilden ihre Blüten am sogenannten neuen Holz, den im laufenden Jahr neu gebildeten trieben. Man schneidet sie normalerweise im Frühjahr, wenn die Frostperiode endgültig vorbei ist. Ist das noch nicht geschehen, dann wird es jetzt im Mai/Juni höchste Zeit, dies nachzuholen. Kletter- und Schlingrosen haben ihre Blütenknopsen schon im Herbst am alten Holz gebildet, sie dürfen also jetzt auf keinen Fall noch geschnitten werden. Eine ausführliche Anleitung, wann und wie Rosen geschnitten werden müssen, findet man im Gartenlexikon.

Hat es in den Wochen zuvor häufig und heftig geregnet, dann macht sich Pilzbefall breit. Das kann Rost, Sternrußtau und Echter Mehltau sein. Erstes Anzeichen für einen Befall mit Echtem Mehltau ist ein mehlartigen Belag auf den Blättern. Erreger ist der Pilz Spaerotheca pannosa. Im weiteren werden die Blätter brauen und verwelken. Schließlich werden auch Stängel und Blüten befallen. Aber soweit darf man es auf keinen Fall kommen lassen. Für die beosnders hartnäckigen Pilzkrankheiten gilt vorbeugen ist besser und bekämpfen so früh wie möglich, sonst kann es bereits zu spät.Werden die ersten Smptome, der mehlig-weiße Belag auf den Blätter sichtbar, dann sollte man entsprechend der Gebrauchsanaleitung mehrfach mit Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® Spray spritzen. Das gleiche gilt für den Sternrußtau und den Rostrostpilz. Erreger des Sternrußtaues ist der Pilz Diplocarpon rosae. Man erkennt ihn an dunklen Flecken mit den typischen strahlenförmigen Rändern als ersten Symptome. Befallene Blätter werden gelb und fallen ab. Wenn sich späten Frühjahr rote Pusteln auf den Blättern der Rosenpflanzen bilden, sind dies erste Anzeichen für einen Befall mit dem Rosenrost-Pilz Phragmidium mucronatum. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen, dann verfärben sich die Blätter gelb und später schwarz. Weitere Tipps zum Vorbeugen und Bekämpfen von Pilz- und Bakterienkrankheietn an Rosen findet man im Pflanzenschutzlexikon.

Zur Vorbeugung und Sträkung der Rosenpflanzen gegenüber Pilzkrankheiten empfiehlt sich das Naturen® Pilzspritzmittel, dessen Wirkung vor allem auf Extrakten aus Braunalgen beruht. Es wird entweder gespritzt oder mit dem Gießwasser über die Wurzeln aufgenommen.

Mit den steigenden Temperaturen zum Frühjahrsende sind jedoch auch wieder die Schadinsekten aktiv. Blattläuse, Zikaden, Blattrollwespen und Thripse machen sich allmählich auch auf den Rosenpflanzen breit. Bevor es zu ernsthaften Schäden kommt und die Rosen nachhaltig geschwächt werden, sollte man die befallenen Pflanzenteile mit Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Rosenspray* behandeln. Es wirkt auf der Basis von Aectamiprid und ist nicht beienngefährlich. Durch seienn Zusatz an Öl ist dieser Spray auch gegen Spinnmilben höchst wirksam. Stärker befallene Blätter und Blüten muss man herausschneiden und in den Restmüll geben, auf keinen Fall aber über den Komposthaufen entsorgen. Dieser Rosenspray wirkt nicht nur gegen diese Insekten, sondern ist auch bei Befall mit Spinnmilben sehr wirksam. Befallssymptome, Maßnahmen zru Vorbeugung und Bekämpfung der genannten Schadinsekten und Spinnmilben findet man im Gartenlexikon.


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