Rosenblattrollwespe

RosenblattrollwespeIm Mai sind an der Rose häufig einzelne Fiederblättchen, welche entlang ihrer nach unten gerollt sind. Dies Schadbild wird durch die Rosenblattrollwespe verursacht. Diese nur 4mm große Rosenblattrollwespe legt ihre Eier Ende Mai am Rand der Blattunterseite ab. Durch die Einstichstelle verletzt, beginnt sich das Blatt nach unten einzurollen. Aus dem Ei schlüpft nach einigen Tagen die Larve, die das Blatt im Inneren der Blattrolle anfrisst. Das Blatt vergibt und stirbt schließlich ab. Die gleiche Reaktion wird aber auch ausgelöst, wenn gar keine Larve aus dem Ei im Blattinneren geschlüpft ist. Befallen werden sowohl Kulturrosen, als auch Hybride und Wildformen. Die frisch geschlüpften Erstlarven sind zunächst weißlich, später hellgrünen mit einem braunen Kopf gefärbt. Die Larve wird bis zu 1cm lang. Im August verlassen die Larven ihre Blattröhren und wandern in den Boden ein, wo sie sich in einen Kokon einspinnen und dann die Wintermonate als Puppe überdauern.

Wenn sich die Rosenblätter einzurollen beginnen, muss man die Pflanze mit einem Insektizid behandeln. Da sich die Larven der Rosenblattrollwespe im Inneren des Blätter aufhalten, sind sie nur schwierig zu erreichen. Deshalb benötigt man ein vollsystemisch wirkendes Mittel, das in die Blätter eindringt, und, sobald die Larve am Blatt frisst, eine schnelle Wirkung als Kontaktgift entfaltet. Geeignet sind als solches systemisch wirkenden Mittel auf der Basis des bienenungefährlichen Wirkstoffs Acetamipird das Schädlingsfrei Careo® Rosenspray und das Schädlingsfrei Careo® Konzentrat. Der Anwendungszeitraum reicht von Mai bis Juli.

Hat man versäumt, auf diese Weise befallene Rosenpflanzen rechtzeitig zu behandeln, dann muss man wenigstens die eingerollten Blätter, bevor sich die Larven zur Puppenruhe in den Erdboden zurückziehen können. Zusätzlich sollte man während der Wintermonate das Erdreich rund um die Rose harken, damit die Puppenruhe der Rosenblattrollwespe im Boden gestört wird.
Rosensorten mit dicken, glänzenden Blättern werden seltener von der Rosenblattrollwespe befallen als solche mit dünneren Blättern.

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