Renaissance-Garten

Renaissance-GartenItalienische und Französische Gärten: Seit
Jahrtausenden widmen Menschen sich der Gartenbaukunst, wobei unzählige
Stilrichtungen entstanden, welche auch die Gartengestaltungen und
Gartenanlagen beeinflussen. Renaissancegärten, auch italienische Gärten
genannt, sind seit der Renaissance bekannt. Ihr klassischer Stil bindet
Garten wie Haus oder Villa harmonisch in die Umgebung ein. Viele
Beispiele hierfür existieren in Florenz, Neapel, Tivoli und Rom. Wir
sehen normalerweise eine Zentralachse in der Hausmitte, von der mehrere
Querachsen ausgehen. Es entstehen diverse Ebenen, welche sich geschickt
und attraktiv durch Stufen, Wege oder auch Rampen miteinander verbinden
lassen und Platz schaffen für Pergolen und romantische Laubengänge.
Früher waren ebenfalls große Wasserspiele und Steinbalustraden üblich;
heute fehlt hierzu meist der Platz. Teiche, Brunnen, Wasserläufe und mit
Büschen oder Hecken umrahmte Wege führen durch die exakt beschnittenen
Gehölze bis hin zu Grotten oder kleinen Tempeln. Selbst die Kübel auf
den Terrassen, Vasen und Skulpturen sind mit einer gewissen Symmetrie
angeordnet. Ein Muss in italienischen Gärten sind immergrüne Gewächse
wie Zypressen, zudem heimatliche Pflanzen wie italienischer Wein,
Olivenbäume, Zitrusgewächse oder duftender Oleander.
Französische
sind eigentlich lediglich eine Weiterentwicklung dieser italienischen
Gärten. Jedoch sind französische Gärten in ihrem Stil noch wesentlich
strenger gehalten, denn sie beherrschen die Natur völlig mit formalen
Regeln; deshalb werden sie auch formale Gärten oder Barockgärten
genannt.

Barocke Wasserspiele mit fließendem Wasser gehören
unbedingt dazu. Seen, Pfauen, Blumen, Vasen und Skulpturen in üppiger
Fülle demonstrieren Macht und Reichtum. Streng, klar und geometrisch im
Schnitt, egal ob Rasen oder Beet, jedoch häufig durchbrochen von
verspielten Ornamenten, zeigen französische Barockgärten Luxus mit
Eleganz und Schlichtheit.


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