Nutz-Garten

Nutz-GartenWie riesige Felder zum kommerziellen Anbau von Obst und Gemüse, so sind Nutzgärten eine Miniaturform hiervon für den privaten Bereich. Im eigenen Garten werden Gemüse und Obst zum eigenen Verzehr angebaut, häufig biologisch gepflegt, ohne jegliche Chemikalien, im Gegensatz zu den verkäuflichen Produkten in Supermärkten, Geschäften oder auf Märkten. Es gibt vielerlei Arten, einen Nutzgarten am Haus anzulegen. Besonders bewährt haben sich Mischkulturen, die sich gegenseitig schützen können und voneinander profitieren. So können unter anderem Dill und Karotten sehr gut zusammen angebraut werden. Zwiebel und Knoblauch zwischen den Kohlpflanzen halten lästige Kohlfliegen ab, Thymian, Beinwell und Lavendel können schädliche Blattläuse durch ihre stark duftenden ätherischen Öle vergraulen.
Ebensfalls sehr erfolgreich und beliebt ist die Fruchtfolge-Methode, bei der günstigerweise in drei Kategorien eingeteilt wird: Schwachzehrer, Mittelzehrer und Starkzehrer. Keine der Sorten sollte im nächsten Jahr am selben Platz angebaut werden, um den Boden nicht unnötig auszulaugen. Jährlich wird gewechselt.

Hochbeete und Kräuterspiralen können die Arbeit erleichtern. Zudem dürfen dekorative Akzente gesetzt werden, u.a. Pflanzgefäßen oder Rankgerüsten, Kletterspalieren, Futterplätzen und Nisthilfen für die Nützlinge.

Selbstversorger profitieren von Gewächshäusern, in denen bereits im Winter gesät, gepflanzt und geerntet werden kann. Zisternen, Brunnen, Wasserfässer oder ohne Wasserauffangbehälter stehen bereit, um kostenloses, weiches Regenwasser zu nutzen. Jeglicher Biomüll gelangt auf den Kompost, von Zwiebelschalen und Kaffeefiltern über Gemüseabfälle und Grasschnitt bis hin zu Holzwolle und gehäckseltem Baumschnitt. Als nützlich erweisen sich ferner Geräteschuppen oder Gartenhäuser zum Aufbewahren der benötigten Gartengerät. Nicht vergessen werden sollte selbstverständlich auch ein Ruheplätzchen.


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