Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern

Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern

Kennen
Sie die alte Bauernregel „ein Mal hacken erspart drei Mal gießen“?
Gartenboden muss regelmäßig aufgelockert werden, sonst kann das
wertvolle Wasser nicht gut in den Boden dringen und die feinen
Wurzelteile erreichen. Auflockern des Bodens verhindert zudem, dass das
Wasser auf der Erdoberfläche verdunsten kann. Besonders nach starken
Regenfälle ist also das Auflockern des Bodens besonders wichtig. Man
nimmt diese Bodenlockerung mit einem Grubber, notfalls mit einem Rechen
vor. Kultivatoren mit drei oder fünf Zinken sind am besten für diese
Arbeit geeignet. Ein guter Kultivator besitzt abnehmbare Zinken. Mit
einer einzigen Zine können Bereiche zwischen den Pflanzen besser
gelockert werden; mit drei oder fünf Zinken wird mehr Kraftaufwand
erforderlich, denn es wird eine größere Fläche bearbeitet. Gearbeitet
wird etwa auf einer Tiefe von fünf bis zehn Zentimetern. Werden größere
Tiefen gewünscht, z. B. im Baumbereich, arbeitet man am besten mit einem
Grubber, auch Sauzahn genannt. Hobbygärtner können bestätigen, dass
hierdurch die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens gleich um ein
Vielfaches gesteigert hat, was dazu führt, dass man nicht mehr so häufig
gießen muss.

Beim Gießen selbst müssen immer 15 bis 20 cm des
Bodens gut vom Wasser durchfeuchtet werden. Am besten gießt man morgens,
auch dies verhindert zusätzliche Verdunstung durch Sonne während des
Tages.

Zusätzlich darf mit einer Mulchschicht abgedeckt werden;
sie kann aus Rindenmulch oder Rasenschnitt bestehen und vermindert
ebenfalls die Austrocknung des Erdbodens.
 
© Leonid Ikan – adobe.stock.com

 


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