Gartentipps im Frühling

Klares Wasser im Teich

Klares Wasser im Teich

Regelmäßig sammeln sich auf der Wasseroberfläche von Gartenteichen Blätter und Pollen, welche einen extremen Nährstoffschub verursachen und auf jeden Fall so rasch wie möglich aus dem Wasser herausgefischt werden sollten; ansonsten kann es zu übermäßiger Algenbildung kommen. Wichtig ist ebenfalls die Wassertemperatur; auch bei zu warmem Wasser entstehen Algen, die rasch das Wasser eintrüben. Als ideal gilt ein Sauerstoffgehalt von 80 %, was gerade in den heißen Sommermonate eine schwierige Aufgabe für Teichbesitzer darstellen kann. Ebenfalls beachtet werden müssen die Futtermengen für eingesetzte Fische. Zu viel Futter sinkt auf den Teichboden, bildet Algen und macht das Wasser ebenfalls trübe. Wer das Algenwachstum im Griff hat, kann sich über einen klaren, sauberen Gartenteich freuen. Wasserverluste im Sommer sollten mit Regenwasser ausgeglichen werden. Leitungswasser enthält zu wenige algenfressende Mikroorganismen. Bei Bedarf können zusätzliche algenfressende Mikroorganismen eingesetzt werden. Algen, die Wasser trübe machen, sollten immer mittels eines Keschers herausgefischt werden. Größere Teiche lassen sich mit einer Filteranlage besser reinigen. Hobbygärtner bewältigen Algenprobleme in Gartenteiche jedoch auch mit unkonventionellen Maßnahmen: So kann z. B. ein Jutesack mit Stroh gefüllt und in den Teich abgesenkt werden. Beim Zersetzen des Strohs wird dem Teich überschüssiger Stickstoff entzogen. Eine Wochen später kann der Sack herausgenommen werden und das Stroh auf dem Kompost entsorgt werden. Zur Klärung von Teichen dürfen ebenfalls Schwimmpflanzen und Unterwasserpflanzen eingesetzt werden. Hierzu gehören u.a. Wasserhyatinthe, Hornblatt, Tausenblatt, Laichkraut, Wassernuss und Wasserhahnenfuß. Auch Sumpfpflanzen gelten als Stickstoffzehrer.

© magann - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Schädlingsfrei 250ml

Celaflor Naturen Schädlingsfrei 250ml

 

13,25 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Rhododendren düngen

Rhododendren düngen

Pflanzen brauchen regelmäßige Düngergaben, um gesund zu bleiben, Früchte zu tragen und/oder schön zu blühen. Dies gilt auch für Rhododendron. Mineralische Düngergaben können Stickstoff, Phosphat, Kalium und Magnesium enthalten. Wichtig ist auf den Fall, sich genau an die Herstellerangaben bezüglich der Düngermenge zu halten, denn ein Zuviel schadet mehr als es nützt. Hohe Düngergaben können Krankheiten und Anfälligkeit für Schädlinge verursachen. Spezielle Rhododendron-Dünger sind im Fachhandel erhältlich. Viele erfahrene Hobbygärtner vertrauen jedoch auf organische Dünger und benutzen Rindermist oder Hühnermist. Auch hier gilt: weniger ist mehr. Besser sind häufige kleine Düngergaben. Rhododendron ist für eine Mulchschicht im Wurzelbereich dankbar; so kann auch in heißen Sommermonaten ständige Feuchtigkeit gewährleistet werden. Auch der Dünger gehört auf die Mulchschicht (Nadeln, Gräser, Blätter etc.) nicht unter den Mulch und auch nicht direkt an Stamm. Als optimale Zeit für Rhododendrendüngung werden die Monate März und April angesehen. Düngergaben sollten bis maximal Ende Juni erfolgen. Die Düngermengen sind stets abhängig von der Pflanzengröße. Eine Handvoll Dünger reicht für eine Pflanze von einem halben Meter Höhe aus, zwei Handvoll bei einem Meter Wuchshöhe und so weiter. Gut wäre es zudem, über die genauen Bodenwerte Bescheid zu wissen, denn Rhododrendron liebt sauren Boden mit einem idealen pH-Wert von etwa 4 bis 6 und reagiert empfindlich auf Kalk. Rhododendronwurzeln sind zudem salzempfindlich, weshalb keine mineralischen Volldüngern verwendet werden sollten. Neu gepflanzte Rhododendren erhalten keine Düngergabe ins Pflanzloch, sondern lediglich etwas Hornspäne oder den alt bewährten Kaffeesatz. Gedüngt werden sollte jedoch spätestens dann, wenn der Rhododendron gelbe Blätter zeigt. Ideal sind Düngergaben im Herbst sowie eine Nachdüngung im Monat Juli.

© LianeM - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Gemüsepilzfrei 8ml

Celaflor Gemüsepilzfrei 8ml

 

10,85 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Spargelbeete mit Mulchfolie abdecken

Spargelbeete mit Mulchfolie abdecken

Viele Hobbygärtner halten die schwarze Plastikfolie (auch Mulchfolie genannt) für eine der besten Erfindung seit es Gärtnern gibt. Schwarze Mulchfolie findet vor allen Dingen Anwendung in der professionellen Landwirtschaft, u. a. bei der Erdbeerkultur und Gemüsezucht sowie nunmehr auch vermehrt in Hobby- und Nutzgärten. Äußerst praktisch zeigt sich die Anwendung: Gemüse und Früchte bleiben sauber. Schwarze Mulchfolie besitzt exzellente Feuchtigkeits regulierende Fähigkeiten; sie stellt einen unersetzbaren Verdunstungsschutz dar, bewirkt gleichzeitig, dass Unkraut kaum eine Chance hat. Neue, hochwertige Mulchfolien sind sogar kompostierbar. Besonders geeignet ist Mulchfolie zur Verfrühung von Ernten, bei Weinpflanzen, Obst und bei Spargel. Nachgewiesernaßen werden darüber hinaus die Ernteerträge wesentlich erhöht. Abbaubare Folien werden nach der Ernte nun nicht mehr entsorgt, sondern einfach untergepflügt. Da Spargel mehrere Jahren stehen bleiben, sollte auch hochwertige, resistente Folien geachtet werden, die ebenfalls mehrere Jahre überstehen. Auf diese Weise werden bei der Spargelzucht nicht nur die Arbeitskosten gesenkt, sondern auch die Natur geschont. Schwarze Mulchfolien werden speziell für Spargelbeete in verschiedenen Längen und Breiten hergestellt, meist auf Rollen geliefert. Rollenfolien vereinfachen das Auslagen der Folien sowie das Aufbewahren. Eine exklusive Folie verfügt über UV-Schutz. Zuerst werden die Spargel normal gesetzt und angehäuft. Dann wird die Folie ausgebracht und an allen Rändern in die Erde eingeschlagen. In windigen Gegenden sollte dieser kleine Erdwall zusätzlich mit Steinen oder Vierkantholzblöcken beschwert werden.

© Stefan Merkle - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 400ml

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 400ml

 

31,90 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Sträucher nach der Blüte schneiden

Sträucher nach der Blüte schneiden

Sträucher bzw. Büsche, die im Frühjahr blühen, sollten idealerweise direkt nach der Blüte geschnitten werden, also noch vor dem Sommer. Dies bewirkt, dass die Sträucher dann im nächsten Jahr noch dichter blühen werden. Experten empfehlen, die Äste inklusive der Jungtriebe um rund ein Drittel einzukürzen. Auf diese Weise geschnitten werden sollten Forsythie, Hibiscus, Magnolien, Mandelbäume, Sanddorn, Waldrebe, Schneeball, Eibisch, Ranunkel, Lavendel, Zaubernuss, Spiere, Kornelkirsche, Felsenbirne, Zierquitte, Hartriegel, Geißblatt, Seidelbast und Hängeweide sowie Frühlingsflieder, Weigelie und Ginster. Bei dieser Gelegenheit werden zugleich ältere Triebe entfernt; man erkennt diese an ihrer rauen Rinde, welche oftmals mit Rillen durchzogen ist. Ebenfalls entfernt werden beschädigte Triebe und solche, die quer wachsen. Insgesamt sollten die Blütensträucher kräftig ausgelichtet werden. Naturschützer bitten darum, aus versteckte Nistplätze zu achten und diese bestehen zu lassen. Sollte ein Strauch oder Busch umgesetzt werden, ist dieser Schnittzeitpunkt ein guter Moment hierzu. Auch Sommerblüher werden gleich nach ihrer Blüte beschnitten, vor dem Herbstbeginn. Am wichtigsten ist also der Blütenzeitpunkt. Frühlingsblüher müssen deshalb eher geschnitten werden als Sommerblüher. Entstehendes Schnittgut darf gehäckselt werden und dem Kompost zugeführt werden. Lediglich kranke Äste, die z. B. von Mehltau oder anderen Pflanzenkrankheiten befallen sind, müssen in der Mülltonne entsorgt werden. Gärtner, die den Mondkalender respektieren, wissen selbstverständlich, dass idealer Zeitpunkt zum Schneiden von verblühten Pflanzen die Phase des absteigenden Mondes ist, denn zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Pflanzensäfte in der Wurzel, sodass sich die Pflanzen schneller von den Schnittverletzungen erholen können.

© Africa Studio - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol 16ml

Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol 16ml

 

16,50 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

In höheren Lagen können Spätfröste auftreten

In höheren Lagen können Spätfröste auftreten

Auch in den Frühlingsmonaten können in höheren lagen immer noch vereinzelte Spätfröste auftreten, die zu früh gesetzte Pflanzen zerstören können. Als Faustregel benutzten viele Gärtner den Termin der Eisheiligen, danach kann fast unbesorgt gesät und gepflanzt werden. Nachtfröste treten meist dann auf, wenn tagsüber wolkenloser und klarer Himmel zu sehen, die Temperatur dann in den Abendsstunden jedoch stark abfällt. Vorsicht deshalb mit allzu frühzeitig Stecken von Gladionen oder Dahlienknollen. Am besten lässt man die Pflanzen etwas vortreiben und setzt sie mitsamt dem Austrieb erst dann, wenn keine Frostgefahr mehr besteht.  Auch Sommerblumen und Gemüse sollten nicht zu früh gesät werden; Spätfröste reduzieren die Keimfähigkeit der Samen in der Erde. Häufig muss dann nachgesät werden. Auch empfindliche Pflanzen wie Rosensträucher können durch Spätfröste schwere Schäden erleiden, welche die Blühfähigkeit erheblich beeinträchtigen oder schlimmstenfalls sogar die ganze Pflanze zum Absterben bringen können.

Clevere Hobbygärtner nutzen deshalb Gewächshäuser und Frühbeete, um Tomaten, Gurken, Salatpflanzen etc. bereits zum Jahresanfang vorzusäen, teilweise schon in Pflanzschalen zu pikieren und dann sofort nach draußen ins Freiland zu setzen, sobald die Frostgefahr vorüber ist. Besonders empfindlich reagieren Erbsen, die in Hochlagen erst im Mai gesät werden sollten.

Resistent wirkende Sträucher wie z. B. Brombeeren leiden ebenso an Spätfrösten; neue Fruchtruten können Absterben. Hier sollte der Winterschutz bis mindestens Mitte April an den Pflanzen belassen werden, ebenso bei empfindlichen Blütensträuchern und Stauden. Bei intensiver Sonne kann tagsüber der Schutz abgenommen werden, um die Pflanzen besser atmen zu lassen.

© brozova - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Careo für Orchideen & Zierpflanzen 200ml

Celaflor Schädlingsfrei Careo für Orchideen & Zierpflanzen 200ml

 

10,45 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Frühjahrsdüngung für den Rasen

Frühjahrsdüngung für den Rasen

Rasen benötigt Nährstoffe, um gesund und kräftig zu wachsen, wie jede andere Gartenpflanze auch. Dieser Nährstoffbedarf hängt jedoch im Wesentlichen von der Nutzung der Rasenfläche ab. Mindest drei Düngergaben pro Jahr sollten erfolgen: im Frühjahr, im Sommer und im Herbst. Als wichtige Bestandteile eines hochwertigen Rasendüngers gelten Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium. Sie wirken als Grundnährstoff, fördern das Wurzelwachstum, regulieren den Wasserhaushalt, stärken die Widerstandskraft der Gräser, sorgen für ein intensiv grüne Blattfarbe und bilden Zellen. Gleich  zu Beginn der Vegetationszeit, im Frühling, sollte die erste Rasendüngung erfolgen, und zwar dann, wenn das Rasenwachstum einsetzt und die ersten grünen Hälmchen zu sprießen beginnen. Normalerweise sind die Gräser durch den Winter noch schwach; erst mit dem Ansteigen der Außen- und Bodentemperaturen steigen die Pflanzensäfte nach oben und das oberirdische Wachstum kann beginnen. Rasenbesitzer wissen aus langjähriger Erfahrung, dass die Monate April und Mai hierzu am besten geeignet sind. Es dürfen Langzeitdünger gegeben werden, die während des gesamten Jahres für einen dichten, satt grünen, gesunden und wunderschönen Rasen sorgen werden, denn sie geben ihre Wirkstoffe dosiert und langsam ab.

Etwa dreieinhalb bis vier Monate später wird diese Düngung nachlassen; dann wird eine Sommerdüngung ausgebracht. Eine weitere, letzte Rasendüngung erfolgt dann in den Herbstmonaten, insbesondere auf beanspruchten Rasenflächen.


© sima - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Gemüsepilzfrei 8ml

Celaflor Gemüsepilzfrei 8ml

 

10,85 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Wildtriebe an Rosen unter der Veredlungsstelle entfernen

Wildtriebe an Rosen unter der Veredlungsstelle entfernen

Schöne Rosen stellen einen ganz besonders exklusiven Blickfang in jedem Garten dar, verlangen jedoch auch eine ganz besondere Pflegezuwendung. Bei veredelten Rosen wird eine schöne Rosenblüte auf eine kräftige, widerstandsfähige Unterlagen gebracht; ein Verfahren, das auch bei Obstbäumen angewandt wird. Man nennt es „Veredeln“. Mittels eines T-förmigen Schnittes wird die Auflage auf die Unterlage (Wildrose) gebracht und verwachsen lassen. Es bleibt eine kleine Verdickung zurück, die Veredelungsstelle; sie ist etwas empfindlicher als der Rest der Rosenpflanze und reagiert u. a. auf Frost. Man achte darauf, diese Stelle möglichst nicht zu beschädigen, den sonst verliert die Pflanze Saft. Triebe, die an der Unterlage selbstständig austreiben, werden als Wildtriebe bezeichnet; sie sollten entfernt werden, um die Pflanze nicht zu schwächen und nicht die Blühfähigkeit zu reduzieren.

Generell werden alle Triebe, die unter der Verdelungsstelle (Verdickung) entstehen, entfernt. Man erkennt diese wild wachsenden Triebe ebenfalls daran, dass die relativ dünn sind und schnell wachsen. Trieb wie auch Blätter sind heller als der Rest der Rose. Lässt man diese Wildtriebe stehen, werden hier Wildrosen austreiben.

Diese Wildtriebe werden nicht über dem Boden abgeschnitten, da sie dann neu und verstärkt austreiben. Man entfernt sie vorsichtig mit einer Schere oder einem scharfen Messer, wobei die Veredelungsstelle nicht verletzt werden darf. Rosenkenner schwören darauf, solche Wildtriebe nicht zu schneiden, sondern mit der Hand abzureißen, um auch gleich den gesamten Ansatz mitzuentfernen. Auf diese Weise bleiben keine Wildknospen bestehen. Wildtriebe werden immer nach unten abgerissen, am besten solange die Triebe noch klein und weich sind. Kerbt man unter dem Ansatz ein Messer waagrecht ein, so wird die Rinde bis hier entfernt, ohne größere Wunden an der Rose zu verursachen.

zum Garten Shop Garten Forum

Bei Rhododendren regelmäßig alles Verblühte ausbrechen

Bei Rhododendren regelmäßig alles Verblühte ausbrechen

Rhododendron stammt ursprünglich aus Asien und verzaubert alle Hobbygärtner. Auch in öffentlichen Parks und Gärten bildetn Rhododendren ein buntes Blütenschauspiel; sie gehören zu den beliebtesten Gehölzen in deutschen Gärten. Sie lieben sauren Boden mit einem pH-Wert um 5, Halbschatten und bevorzugen erhöhte Luftfeuchtigkeit, eignen sich deshalb auch als Kübelpflanzen für Wintergärten und Gewächshäuser.
Pflanzzeit ist von März bis Mai, um dann im Sommer bereits blühen zu können. Rhododendren können jahrelang am selben Ort stehen, freuen sich über eine regelmäßige Düngergabe und ausreichend Wasser.
Nach der Blüte sollten verblühte Blüten gleich ausgebrochen werden. Nur so kann die Kräfte zehrende Samenbildung verhindert werden. Bricht man Blüten nicht aus, werden im nächsten Jahr wesentlich weniger Blüten gebildet; der Strauch wendet seine Kraft dann für eine vermehrte Verzweigung auf. Frühe Rhododedrenarten blühen bereits im März. Das bedeutet, dass dann bereits ab Juni alte Blütenstände von der Pflanze ausgebrochen werden müssen. Man nimmt diese Arbeit mit den Fingern vor, weder mit einer Gartenschere, noch mit einem Messer oder einer Schere, um die Pflanze nicht unnötig zu verletzen. Die verdorrten Blütenreste kleben etwas, lassen sich jedoch leicht abbrechen, denn sie befinden sich meist über schon treibenden Knospen, die nicht beschädigt werden dürfen.

zum Garten Shop Garten Forum

Zur Hauptwachstumszeit Unkraut jäten

Zur Hauptwachstumszeit Unkraut jäten

Hauptwachstumszeit der meisten Gartenpflanzen liegt im Frühjahr. Leider wachsen neben Blumen, Sträuchern, Stauden, Nutzpflanzen und Bäumen auch die Unkräuter in gleicher Weise. Regelmäßig mus daher der Boden gelockert werden und sprießendes Unkraut so schnell wie möglich beseitigt werden. Eine kleine Hacke kann hierbei sehr hilfreich werden. Viele Hobbygärtner ernten Unkraut jedoch lieber mit der Hand (Handschuhe anziehen). Besonders leicht lässt sich Unkraut auf regenfeuchtem Boden entfernen. Dies gilt insbesondere für Unkräuter mit langen Pfahlwurzeln, die beim Entfernen gerne abbrechen, um dann nach einiger Zeit erneut auszuschlagen. Hierzu gibt es auch spezielle Unrkautstecher, die diese Arbeit um ein Vielfaches erleichtern.  Von Beeten muss vor der Einsaat auf jeden Fall jegliches Unkraut entfernt werden. Es nimmt den Pflanzen nicht nur Wasser und Licht, sondern auch wertvolle Nährstoffe.

Als Unkrautbekämpfungsmittel kann zudem Brennnesseljauche eingesetzt werden. Sollten größere Flächen mit Unkraut übersät sein, werden möglicherweise chemische Unkrautbekämpfungsmittel notwendig.  Das Benutzen von Herbiziden auf Einfahrten und Wegen ist allerdings laut Pflanzenschutzgesetz verboten. Unkraut zwischen Wegplatten lässt sich schnell mit einem Messer ausstechen. Gießen mit Essigwasser vernichtet die Unkräuter ebenfalls in kürzester Zeit. Fugen zwischen Steinplatten sollten mit Sand gefüllt werden.

Unkräuter lassen sich durch Bodendecker eindecken. Auch eine Mulchschicht wirkt gegen Unkraut. Eine besonders clevere Lösung ist sogenanntes Unkrautvlies: Es wird vor der Bepflanzung über die Beete gelegt und verhindert fast 100 %ig das Unkrautwachstum.

Zuletzt noch ein alter Gärtnertipp: Das Unkraut wird mit einer Lage Zeitungspapier abgedeckt, welche mit einigen Steinen beschwert wird. Nach wenigen Wochen ist das Unkraut komplett eingegangen.

© unpict - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Staudenbeete werden jetzt neu angelegt

Staudenbeete werden jetzt neu angelegt

Im Laufe der Jahre verlieren Stauden häufig ihre Vitalität und lassen in der Blühleistung erheblich nach. Dann ist es Zeit, die Pflanzen zu teilen und/oder umzusetzen. Eine besondere Gelegenheit hierzu bietet das Frühjahr, wenn man seine Staudenbeete neu anlegt. Staudenbeete wirken besonders attraktiv, wenn verschiedene Stauden in Gruppen miteinander kombiniert werden; dies kann nach Höhe oder auch nach Farben erfolgen. Als erfrischender Tupfer mittendrin können Heilkräuter wie Lavendel, Thymian, Minze oder Melisse einen Platz finden; sie schützen zusätzlich die Staudenpflanzen vor Krankheiten und Schädlingsbefall. Wuchernde Stauden werden nun gleichzeitig etwas eingedämmt, neue Stauden (auch gerne Ableger vom Nachbarn oder aus der Tauschbörse) dürfen hinzukommen.

Wer ein vollkommen neues Staudenbeet anlegen möchte, sollte den Bereich zuerst komplett abroden, alte Wurzeln und Unkräuter entfernen und eine dünne Schicht Kompost in den Boden einarbeiten. Staudenbeete können mit einer kleinen Mauer oder mit Steinen sowie auch mit Kräutern eingegrenzt werden. Besonders beliebt sind u. a. Geranien, Lupinen, Phlox, Pfingstrosen, Silberkerzen, Rittersporn, Vergissmeinnicht, Astern, Fetthennen, Taglilien und Sonnenhut. Selbstverständlich können Staudenbeete auch mit Gräsern oder Blumenzwiebeln wie Schneeglöckchen, Narzissen, Krokussen und Tulpen vervollständigt werden. So hat man das gesamte Jahr über einen bunten Blütenteppich in seinem Garten.

Äußerst attraktiv wirken Staudenbeete, wenn die rechteckige Form etwas aufgebrochen wird. Sanft zeigen sich Wellenformationen oder geometrische Formen; mittels verschiedener Staudenhöhen lassen sich hier wahre Strukturwunder gestalten. Viele Gärtner schaffen eine Kombination von Strenge und Wildnis.

Nicht vergessen, dass hohe Stauden eine Stütze benötigen!

© hachmeister - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Stecklingsvermehrung: jetzt im lockeren Substrat bewurzeln

Stecklingsvermehrung: jetzt im lockeren Substrat bewurzeln

Stecklingsvermehrung, auch vegetative Vermehrung genannt, bedeutet, dass ein Pflanzenteil von der „Mutterpflanze“ abgenommen und in Erde eingesetzt wird. Auf diese Weise erhält man in kurzer Zeit eine neue, blühfähige Pflanze. Sollten Stecklinge von Topfpflanzen genommen werden, sollten diese idealerweise fünf bis zehn Zentimeter lang sein und drei oder vier Blätter besitzen. Mehr Blätter sind ungünstig, da ansonsten zu viel Wasser durch Verdunstung verloren geht. Ideal sind halbverholzte einjährige Triebe oder junge Triebe. Bei großen Pflanzen dürfen es bis zu 30 oder 40 cm sein. Man desinfiziere ein scharfes Messer mit etwas Alkohol und schneide den gewünschten Steckling in einem Abstand von einem Zentimeter unter einem Blattknoten ab. Die unteren Blätter dürfen entfernt werden, denn an dieser Stelle werden sich die Wurzeln bilden. Auf diese Weise gewonnene Stecklinge werden sodann zum Bewurzeln in lockeres, nährstoffarmes Substrat gesteckt. Spezielles Substratmischungen sind käuflich erhältlich; man kann jedoch auch einfach einem Erde-Sand-Gemisch arbeiten, welches jedoch keinen hohen Gehalt an Düngersalz aufweisen sollte. Im Anschluss an das Einsetzen des Stecklings muss das Substrat feucht, jedoch niemals nass gehalten werden.

Vermehren durch Stecklinge ist ein einfaches, erfolgreiches und schnelles Verfahren, um Pflanzen zu vermehren. Benötigt wird außer dem Messer lediglich ein Blumentopf. Der Stecklinge sollte warm stehen bei einer Temperatur von etwa 20 bis 25 Grad. Durch Überstülpen einer Plastiktüte kann die Luftfeuchtigkeit erhöht werden, um ein Gewächshaus zu ersetzen. Des Weiteren wird ein Wassersprüher benötigt.

Einige Stecklinge stellen Hobbygärtner auf wahre Geduldsproben, wenn sie monatelang nicht keimen wollen. Entsorgen sollte man Stecklinge jedoch erst, wenn sie vollkommen vertrocknet sind.

© andrea lehmkuhl - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Pflanzenstärkungsmittel jetzt spritzen

Pflanzenstärkungsmittel jetzt spritzen

Bereits im Frühjahr sollten Pflanzen vor ihrem Blüten- oder Fruchtansatz gespritzt werden. Fachleute sprechen hier von der Austriebsspritzung; sie schützt sowohl vor Schädlingen als auch vor diversen Pflanzenkrankheiten und stärkt die Pflanzen. Betroffen hiervon sind unter anderem Rosenstöcke, Ziersträucher und Stauden, jedoch auch Obstbäume und Beerensträucher. Bewährt haben sich hierbei insbesondere Präparate auf Rapsölbasis, die auch überwinternde Schädlinge, Larven und Eier beseitigen. Zusätzlich werden die Widerstandskräfte der Pflanzen erhöht und der Fruchtansatz bzw. die Blühfähigkeit gestärkt. Hobbygärtner, die einen rein biologischen Garten bevorzugen, wissen die Kraft von Schachtelhalmbrühe zu schätzen. Sie wird wie folgt zubereitet: Ein großer Eimer wird mit Schachtelhalm gefüllt und mit Wasser aufgegossen. Diese Brühe muss mindestens 48 Stunden stehen; gegen entstehende Gerüche kann etwas Steinmehl aufgestäubt werden. Danach kann die Pflanzenbrühe abgeseiht werden und wird bei Bedarf verdünnt gegossen bzw. ausgesprüht. Diese Behandlung sollte 14 Tage lang täglich wiederholt werden. Hierbei werden alle Pflanzenteile tropfnass gesprüht.

Besonders kräftigend wirkt auch Brennnesseljauche, die in gleicher Weise hergestellt wird und ebenfalls verdünnt anzuwenden ist. Als kräftigend bekannt sind ferner Rainfarn, Baldrian und Wermut. Diese Heilkräuter sollten in jedem Naturgarten vorhanden sein, denn mit ihnen kann man jederzeit wertvolle Pflanzenstärkungsmittel herstellen.

Käufliche Pflanzenstärkungspräparate enthalten u.a. Algenextrakte, Propolis, Eiweiße, Molke, Gesteinsmehle, Kreide, Pottasche, ätherische Öle, Repellentien und Pflanzenhormone.

© JackF - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Gewächshaus regelmäßig lüften

Gewächshaus regelmäßig lüften

Fast alle Hobbygärtner bestätigen eindeutig, dass sie ihr Gewächshaus nicht mehr missen möchten. Hierkann man nicht nur Tropenpflanzen ziehen, sondern bereits während der Wintermonate Salat, Paprika und Tomanten ernten, bzw. Pflanzen und Blumen vorziehen und im Frühjahr gleichs ins Freiland pflanzen. Auf diese Weise lassen sich Wachstumsvorsprünge von bis zu sechs Wochen erzielen. Egal ob große Gewächshäuser oder Mini-Gewächshäuser: Besonders wichtig ist das regelmäßige Lüften. Modernste Gewächshäuser besitzen elektronisch steuerbare und vorprogrammierbare Lüftungssysteme, mit denen sich Fenster automatisch öffnen und schließen lassen. Als ideale Temperatur in Gewächshäuser werden 22 bis 24 Grad angesehen; die optimale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 60 und 80 Prozent. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit resultiert in niedrigerem Wasserverbrauch der Pflanzen. Höhere Luftfeuchtigkeit bildet jedoch ein ideales Klima für die Entstehung von Schimmelpilzen; aus diesem Grunde muss täglich mindestens einmal gelüftet werden. Vorsicht ist natürlich geboten, solange draußen noch Minusgrade herrschen. Die Pflanzen benötigen zudem ausreichend Sauerstoff. Ist zu wenig Sauerstoff im Gewächshaus vorhanden können sich leicht Schädlinge wie weiße Fliegen bilden oder Blattläuse ansiedeln.

Herrschen keine Minustemperaturen mehr, kann man eines oder mehrere Fenster auch während des ganzen Tages gekippt halten. Regelmäßiges Lüften verhindert Kondensation und größere Temperaturunterschiede; letztere können zu Beschädigungen an Pflanzen führen, z. B. durch Risse. Besonders praktisch ist Luftumwälzung mittels Ventilatoren.


© lizascotty - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Baumscheiben mulchen, bepflanzen und gießen

Baumscheiben mulchen, bepflanzen und gießen

Nachgewiesermaßen schützt Mulchen den Boden vor Austrocknen. Eine Mulchschicht sollte rund fünf bis zehn Zentimeter dick sein, so kann zudem die Bildung von Unkräutern verhindert werden. Sämtliche Baumscheiben sollten gemulcht werden, jene von Zierbäumen ebenso wie jene von Obstbäumen. Unter die Mulchschicht kann ein organischer Volldünger gegeben werden, um eine ausreichende Stickstoffzufuhr zu gewährleisten. Oftmals bekommt der Wurzelbereich von Bäumen weder ausreichend Licht noch ausreichend Wasser. Dies führt  zu einer Austrocknung und Verhärtung des Bodens. Direkt um die Baumscheibe kann ein Bereich von etwa 50 bis 80 cm mit Mulch bedeckt werden. Als Faustregel gilt, dass die Mulchfläche die Hälfte der Baumkrone betragen sollte. Ideale Mulchmaterialien sind Rinde, Kompost, Stroh und Grasschnitt.
Obstbaumscheiben sollten möglichst nicht bepflanzt werden, denn dies könnte den Bäumen zusätzlich Wasser entziehen und so negativen Einfluss auf die Fruchtbildung nehmen. Ausnahme: Bepflanzung mit Kapuzinerkresse, welche in der Lage ist, Blattläuse und andere Schädlinge abzuwehren. Empfehlenswert wäre jedoch zusätzliches Wässern, vorzugsweise in den Morgenstunden.
Tiefwurzelnde Bäume wie Buche, Fichte oder Ahorn benötigen besonders viel Aufmerksamkeit. Zur Bepflanzung eignet sich Kräuter wie Minze, Thymian, Melisse, Salbei, sowie verschiedene Gräser und Farne.

Experten raten, während der ersten Jahre Baumscheiben ungepflanzt zu lassen, damit sich die Bäume besser entwickeln können.

© Dan Race - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Samen und Pollen regelmäßig vom Gartenteich entfernen

Samen und Pollen regelmäßig vom Gartenteich entfernen

Gartenteiche müssen nicht nur im Herbst und Winter vor herabfallenden Blättern geschützt werden, sondern während des gesamten Jahres. Blätter fallen ständig, auch im Frühjahr und Sommer; hinzu kommt der Pollenflug im Frühjahr bzw. Frühsommer. Die in Pollen enthaltenen Eiweiße setzen Phosphate und Nitrate frei, was zu einer erheblichen Wasserbelastung führen kann. Auch Samen von Bäumen, Sträuchern und Blumen können Teiche rund ums Jahr verschmutzen. Samen und Pollen wie auch Blätter müssen regelmäßig, mindestens jedoch einmal pro Woche mit einem Rechen oder besser noch mit einem Kescher vom Teich entfernt werden. Hilfreich sind zudem Teichfilter, die immer der Teichgröße und Teichtiefe angepasst werden müssen, um ausreichende Wirkung zu zeigen und Teiche das Jahr über sauber zu halten. Wichtig ist insbesondere der Sauerstoffgehalt, denn sonst können die unschöne, grüne Algenteppiche bilden, die Wasserpflanzen zerstören und Fische töten können. Besonders während der Herbst und Wintermonate ist das Anbringen von Schutznetzen eine geeignete Maßnahme. Während der heißen Sommermonate heizt sich das Wasser auf, der Sauerstoffgehalt sinkt ab. Zu viele Samen und Pollen verschlimmern dies. Versierte Teichbesitzer empfehlen, Mikroorganismen einzusetzen, welche den Sauerstoffgehalt im Teich erhöhen. Auch das Einsetzen von Strohballen in Säcken sinkt den Stickstoffanteil in Teichen. Trotzdem darf auf der regelmäßige Entfernung der Verschmutzungen auf keinen Fall verzichtet werden.

© kelly marken - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol Spray 750ml

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol Spray 750ml

 

13,85 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Triebe und Blätter jetzt auf Befall durch Insekten untersuchen

Triebe und Blätter jetzt auf Befall durch Insekten untersuchen

Im Spätherbst sollten Blätter und Triebe von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen unbedingt auf Insektenbefall untersucht werden. Nicht nur Wintergemüse wie Kohl oder Schwarzwurzeln werden von Schädlingen betroffen, sondern auch Sträucher, Obstbäume und Zierbäume. Werden die Schädlinge jetzt nicht entdeckt, bekämpft und beseitigt, können die Eier und Larven überwintern und richten dann im nächsten Frühjahr ihren Schaden an. Spritzungen sollten auf jeden Fall noch vor dem Winter vorgenommen werden. Hilfreich gegen Insekten und andere Schädlinge sind ölhaltige Lösungen, durch welche die Insekten und Schädlinge nicht mehr atmen können. Bewährt haben sich ebenfalls Brennnesseljauche und Schachtelhalmbrühe. Bei starken Befall werden auch Bio-Gärtner oftmals nicht um Chemikalien herumkommen. Bei sehr starkem Befall wird es möglicherweise nötig, ganze Äste zu entfernen und in der Mülltonne zu entsorgen. Bereits vorhandene Larven und Raupen sollten auf jeden Fall per Hand (Handschuhe anziehen) abgesammelt werden. Organische Mittel haben den Vorteil Umwelt und Nützlinge wie Bienen zu schützen. Chemische Mittel wirken teilweise schneller, belasten jedoch Umwelt, Nützlinge und umliegende Pflanzen. Triebe und Blätter sollten auf Fraßstellen kontrolliert werden. Häufig entstehende abgerundete Bissstellen. Eier werden von den Schädlingen meist auf den Blattunterseiten abgelegt, welche intensiv kontrolliert werden sollten. Auch an Pflanzenstängeln, Stämmen und im Wurzelbereich sind häufig Eier von Insekten und anderen Schädlingen zu finden. Es empfiehlt sich, Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebfliegen, Igel und Vögel im Garten anzusiedeln, was die Insekten- und Schädlingsplage erheblich mindert.

© Andrea Wilhelm - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol  250ml

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 250ml

 

21,30 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Stachelbeeren spritzen gegen Mehltau

Stachelbeeren spritzen gegen Mehltau

Hobbygärtner wissen ein Lied davon zu singen: Der berüchtigte Mehltau, der immer wieder Pflanzen befällt und schnell um sich greift. Wo die Fruchtsträucher eben noch in wunderbarer Blüte standen und eine unglaubliche Menge von Früchten angesetzt haben, tritt plötzlich Mehltau in Erscheinung und zerstört innerhalb weniger Tage die gesamte Ernte. Blätter und Früchte sind dann von einem weißen, mehligen Schleier überzogen, die Früchte verkümmern und sterben ab; die gesamte Pflanze kann in kurzer Zeit zerstört werden. Ein radikaler Rückschnitt wird erforderlich, bei dem alle betroffenen Pflanzenteile rigoros entfernt und in der Mülltonne entsorgt werden müssen. Experten raten, betroffene Pflanzenteile nicht zu verbrennen und auf gar keinen Fall auf den Kompost zu geben. Insgesamt sind mehr als hunderte Mehltau-Arten bekannt, sie über 7000 Pflanzenarten befallen können. Als besonders anfällig gelten Apfel, Pfirsich, Aprikose, Rosen, Wein, Gurken und Stachelbeeren. Es beginnt mit kleinen weißen Punkten, die schließlich einen weißlichen Belag bilden, auf Früchten sowie Blattoberseiten und Unterseiten. Befallenes Gewebe wird braun, roll sich ein und stirbt dann schließlich ab. Sporen sind überwinterungsfähig, verbreiten sich ebenfalls durch Insekten und Wind. Vergünstigt wird eine Verbreitung zudem durch trockenes oder schwüles Wetter sowie Temperaturunterschiede. Mehltau ist empfindlich gegen Schwefel und kann damit behandelt werden. Des Weiteren hilft eine kräftige Abspritzung (tropfnass) mit Schachtelhalmbrühe und das Vermeiden von Stickstoffdünger. Unkräuter sind regelmäßig zu entfernen, denn auch sie helfen bei der Verbreitung von Mehltau. Als abwehrende Pflanzen sind Knoblauch und Basilikum bekannt, die zwischen die Stachelbeerreihen gepflanz werden sollten. Gespritzt werden darf ferner mit Lecithin-Öl, Beifußbrühe und Rainfarnbrühe. Auch Algenextrakte und die Gabe von Gesteinmehl hilft bei der Bekämpfung des echten Mehltaus. Gartenkenner schwören übrigens auch auf folgendes „Hausmittel“: Fünf Päckchen Backpulver (Natron) werden mit 50 ml Rapsöl und fünf Liter warmem Wasser sowie einigen Spritzern Geschirrspülmittel vermischt und sofort aufgesprüht. Diese Prozedur sollte zwei Wochen lang täglich durchgeführt werden. Bio-Mittel gegen Mehltau sollten Kieselsäure, Anis, Fenchel oder Milchsäurebakterien enthalten. Einige Stachelbeersorten wie u.a. Hinnonmäki, Reverta, Rolonda und Rexrot sind.

© milujovi2 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Ameisen-Mittel 300g

Celaflor Ameisen-Mittel 300g

 

9,80 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Rasen lüften, düngen und mähen

Rasen lüften, düngen und mähen

Endlich Frühjahr! Der Rasen sprießt wieder. Nun ist es Zeit, die ersten Unkräuter zu zupfen, die Rasenfläche von Blättern zu befreien. Der Monat März wäre ein idealer Zeitpunkt, dem Rasen nach dem langen Winter eine Düngergabe zukommen zu lassen und ihn so mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Es empfehlen sich kombinierte Dünger-Unkrautvernichter, die per Hand aus mit einem Streuwagen gleichmäßig auf der Rasenfläche ausgebracht werden können. Als Dünger eignen sich Stickstoff, Kalium und Phosphor, meist als Gemische angeboten. Zweimale Gaben pro Jahr reichen vollkommen aus; idealerweise mit einem Langzeitpräparat. Ein weiterer wichtiger Punkt die Bewässerung des Rasen, welche sich vorzüglich mit Rasensprengern oder Berieslern bewerkstelligen lässt; idealerweise natürlich täglich. Etwa Mitte April hat der Rasen bereits eine ausreichende Höhe erreicht, um gemäht zu werden. Hierbei sollte die Schnitthöhe etwa vier bis fünf Zentimeter betragen. Regelmäßiges Rasenmähen fördert das Wachstum. Nicht vergessen, dass Rasenschnitt ein erstklassiges Mulchmaterial ergibt bzw. den Kompost bereichert. Bei Mooswachstum sollte besser vertikutiert werden. Besitzt man lediglich eine kleine Rasenfläche, lässt sich diese Arbeit sogar mit einem Rechen erledigen. Nun wird auch gleich eine Rasennachsaat vorgenommen, falls kahle oder dürre Stellen entstanden sein sollten. Gelüftet wird der Rasen mittels rotierendes Federn; man nimmt dies vor der Düngung vor. Lüften ist nicht durch Vertikutieren ersetzbar.

© Kaesler Media - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Mäuse-Getreidekörder 100g

Celaflor Mäuse-Getreidekörder 100g

 

12,10 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Die beste Zeit für einen neuen Teich

Die beste Zeit für einen neuen Teich

Teichfans und Hobbygärtner bestätigen ganz klar: Frühling ist die allerbeste zeit für den Teichbau. Pflanzen haben ausreichend Kraft getankt und sind nun besonders stark und wuchsfreudig; zudem hilft das angewärmte Wasser während der Anwachsphase. Teichpflanzen sollten regelmäßig erst ab einer Wassertemperatur von 15 Grad eingesetzt werden. Wichtig beim Teichbau ist vor allen Dingen das Ausbringen der Teichfolie; dieser essenzielle Punkt darf nicht unterschätzt werden. Zuerst wird die genaue Teichgröße bestimmt. Sollen Fische eingesetzt werden, wird eine größere Tiefe benötigt, denn Fische und andere Teichtiere ziehen sich im Sommer an den kühleren Boden zurück. Für den Winter wird zu Teichheizern geraten, auch eine Filteranlage wird ab einer gewissen Teichgröße benötigt (Stromanschluss erforderlich).
Idealeweise liegt ein Teich im Halbschatten, nicht in der vollen Sonne und möglichst nicht direkt unter Laub- oder Nadelbäumen, denn herabfallende Nadeln und Blätter verschmutzen das Teichwasser sehr schnell, stören letztendlich das Sauerstoffgleichgewicht des Teiches.

Es bliebt die Frage Folienteich oder vorgefertigtes Teichbecken? Fertigteiche gibt es heutzutage in vielen Größen, Formen und Preislagen. Die bestehen meist aus resistentem glasfaserverstärkten Kunststoff und lassen sich leicht Aufstellen. Folienteiche lassen sich den eigenen Wünschen individuell anpassen. Man hebt die gewünschte Teichgröße aus, verlegt eine bis zu 1,5 mm dicke, hochwertige Teichfolie (Polyethylen oder elastischer, etwas kostenintensiverer Kautschuk), die bis 30 Grad minus frostfest sein sollte. Teichfolie muss glatt verlegt werden und sollte etwas überstehen, damit sie nicht unterspült wird. Sie kann mit Sand und/oder Kieselsteinen befestigt werden; es darf ruhig ein kleiner Wall entstehen. Dann werden Teichrand und Teich bepflanzt sowie auf Wunsch Fische etc. eingesetzt.

© Daniel Strauch - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Combi-Rosenspritzmittel 4x25ml

Celaflor Combi-Rosenspritzmittel 4x25ml

 

15,10 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Jetzt pflanzt man Dahlien- und Gladiolen- Knollen

Jetzt pflanzt man Dahlien- und Gladiolen- Knollen

Erst wenn keine Nachtfröste mehr auftreten, sollten Dahlien und Gladiolen-Knollen in die Erde gesetzt werden; normalerweise ist dies etwa nach den Eisheiligen der Fall. Zu früh gesetzte Knollen erleiden sehr schnell Frostschäden, was sich in erheblichem Maße auf die Blühfreudigkeit auswirkt. Teilweise können Knollen sogar vollständig zerstört werden. Warten lohnt sich also. Gladiolen und Dahlien gibt es in unzähligen, wunderschönen Farbvariationen; sie eignen sich besonders für komplette Beete, Gruppenpflanzung oder Vorgartenrabatten, wo sie immer einen attraktiven Blickfang darstellen. Dahlien-und Gladiolenknollen müssen im Winter an einem trockenen, kühlen Ort überwintern (Kellerraum). Beim Einsetzen sollten sie unversehrt sein; evtl. faulige Stellen müssen ausgeschnitten werden.

Bei Dahlien sind hohe, mittlere und Zwergdahlien erhätlich; letztes werden nur etwa 30 cm hoch, während andere Dahliensorten leicht mehr als einen Meter Höhe erreichen, hohe Sorten sorgen 1,20 oder 1,30 Meter. Sie sind vorzügliche Schnittbluemen und eignen sich zudem für Kübelpflanzungen und Blumenkästen. Dahlien bevorzugen lockere, feuchten Boden. Dahlienkenner entfernen übrigens sofort nach der Blüte alle Blütenstände, um noch mehr Blüten anzuregen. Gladiolenzwiebeln sind ebenfalls extrenm kälteempfindlich. Erfahrene Gärtner setzen sie sogar erst ab Mai in die Erde. Sie haben einen recht hohen Wasserbedarf, auch als Schnittblumen.

Man sollte im Garten bei Gladiolen und Dahlien unbedingt auf Schneckenbefall achten, die junge Triebe befallen können. Eine Düngergabe darf erfolgen; etwas Kompost, Hornspäne oder Torf im Pflanzloch reicht bereits aus. Sicherheitshalber können frisch gesetzte Knollen noch bis Mai durch ein Vlies über der Erde geschützt werden. Noch ein weiterer Tipp: Wer möglichst lange Freude an blühenden Gladiolen und Dahlien haben möchte, kann in Etappen setzen; dann blühen die Pflanzen zeitversetzt. Spezielle Knollenpflanzer sind bei großen Mengen ausgesprochen hilfreich: Die bereiten ein ausreichend großes Pflanzloch vor und stellen gleichzeitig die Erde zum Zudecken bereit.

© eliaskordelakos - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Bio-Unkrautfrei 1000 ml

Celaflor Naturen Bio-Unkrautfrei 1000 ml

 

15,55 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Kletterrosentriebe in die gewünschte Richtung binden

Kletterrosentriebe in die gewünschte Richtung binden

Kenner wissen einen ganz besonderen Vorteil der Kletterrosen zu schätzen: Sie müssen nicht geschnitten werden. Lediglich erfrorene oder abgestorbene Äste müssen einmal jährlich entfernt werden, am besten im Frühjahr. Dann ist auch der richtige Zeitpunkt gekommen, das Rosenwachstum wie gewünscht zu lenken. Neue Triebe lassen sich besonders leicht biegen, an der Hauswand wie an Pergolan oder Kletterspalieren. Kenner raten, die Rosenäste waagrecht zu binden; dies förderte der Blütenwachstum in einzigartiger Weise. Erforderlich ist auf jeden Fall ein ausreichende starkes Rankgerüst, denn mit der Zeit erreichen meterhohe Kletterrosen ein doch recht erhebliches Gewicht. Beim Aufbinden ist darauf zu achten, dass das benutzte Bindematerial nicht die Triebe beschädigt. Idealer Bindestoff ist Draht, welcher mit weichem Kunststoff überzogen ist. Auch dünne Kokosseile oder Naturbastfäden oder –seile leisten gute Dienste. Notfalls darf auch Rebdaraht von Weinpflanzen benutzt werden. Dünne Fäden und Schnüre sind jedoch ungeeignet. Man lässt beim Zusammenbinden etwas Spielraum, denn mit der Zeit können Bindegewebe und Pflanze miteinander verwachsen.
Zum Schutz vor Wind sollten die Rosentriebe an diversen Stellen befestigt werden, sonst reißen sie schnell ab. An der Wand befindliche Klettergerüste haben idealerweise einen Wandabstand von mindestens 30 cm.

Rosenprofis schlingen beim Festbinden eine Acht; dies verhindert ein Scheuern des Bindematerials und hält dennoch gleichzeitig die Rosenäste sicher fest, ohne jedoch einzuengen. Dieses Verfahren kann auch bei Hochstammrosen und Obstbäumen eingesetzt werden.

© sonne07 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Letzter Saattermin für späte Möhren

Letzter Saattermin für späte Möhren

Versierte Hobbygärtner säen bereits ab April/Mai Karotten direkt ins Freiland. Man unterscheidet auch bei den Karotten frühe Sorten, Sommersommer und späte Karottenarten. Clevere Gemüsegärtner pflanzen gleich alle drei Sorten an, um immer ausreichend Gemüse zur Verfügung zu haben. Frühe Möhrensorten und Sommersorten benötigen in der Regel zehn bis 16 Wochen, um erntereif zu werden. Ausgesät wird bereits ab Ende Februar bis Anfang April (frühe Sorten) bzw. von März bis Mitte Juni (Sommerkarotten). Späte Sorten benötigen durchschnittlich 22 bis 26 Wochen Reifezeit. Man sät von Mitte April bis Ende Mai. Auch hier gilt der normale Reihenabstand von etwa 25 cm, Bodenlockerung und regelmäßiges Gießen. Besonders späte Karottensorten tendieren aufgrund der Trockenheit gerne zum Aufplatzen. Versäumnisse bei der Wassergabe können in bitteren, holzigen oder geschmacklosen Möhren resultieren.

Späte Karottensorten haben sich als exzellente Lagerkarotten bewiesen. Sie dürfen sogar bis zum ersten Frost in der Erde verbleiben. Späte Karottenarten können auch benutzt werden, um Lücken auf anderen Beeten zu schließen und das Gartenland auszunutzen. Gedüngt wird wie bei den anderen Möhrenarten ebenfalls mit Kompost. Trotz ihrer späten Reife sollte auch diese Karottenart mit einem Vlies vor Gemüsefliegen geschützt werden.


© udra11 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Erdbeeren vor Verschmutzung und Fäulnis schützen

Erdbeeren vor Verschmutzung und Fäulnis schützen

Seit mehr als 2000 Jahren wachsen Erdbeeren in europäischen Regionen; ursprünglich als Waldpflanzen und Bergpflanzen, mittlerweile als große, veredelte Erdbeersorten, von früh über mittelspät bis hin zu späten Sorten, teilweise mehltauresistent und extrem widerstandsfähig in allen Klimazonen. Wohlschmeckende Erdbeeren sind nicht nur kalorienarm und besitzen jede Menge Ballaststoffe, sondern auch viel Vitamin C, A, B und diverse Mineralien. Am besten werden Erdbeeren in Reihen gepflanzt; sie können mehrere Jahre an ihrem Standort verbleiben. In den letzten Jahren besonders durchgesetzt hat sich schwarze Erdbeerfolie, sogenannte Mulchfolie, die vor der Bepflanzung über den Beeten ausgelegt wird und lediglich an den Rändern in die Erde eingeschlagen oder mit Steinen beschwert wird. Beim Einsetzen der Erdbeerpflanzen wird nur ein kleiner Schnitt in die Folie gemacht, um die Wurzel der Pflänzchen in die Erde zu bringen. Solche Folien verhindern nicht nur das Wachstum von Unkraut, sondern verhelfen darüber hinaus zu sauberen Erdbeeren, die auch nicht mehr faulen, da sie nicht direkt auf der feuchten Erde liegen. Neuste Folienmaterialen sind nun sogar abbaubar und werden u.a. von Großanbauern eingesetzt.

Als weitere Schutzmaßnahme darf Stroh, Heu sowie Sägemehl erwähnt werden. Auch sie verhindern, dass die reifen Erdbeeren Bodenkontakt haben, wodurch sie faulen bzw. verschmutzen können. Zusätzlich lässt sich Schneckenbefall hierdurch verhindern. Diese natürlichen Materialien haben den Vorteil, dass sie im Herbst einfach zwischen den Erdbeerreihen untergegraben werden können.

© Anna Kucherova - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Bei Stauden für regelmäßige Bewässerung sorgen

Bei Stauden für regelmäßige Bewässerung sorgen

Damit Stauden gesund und blühfreudig bleiben, benötigen sie außer regelmäßigen Düngergaben selbstverständlich auch regelmäßge Bewässerung, besonders in den heißen Sommermonaten und nach der Pflanzung. Dies gilt ebenso für Stauden, die in Kübeln auf Balkon, Terrasse oder im Wintergarten sitzen. Regelmäßig muss der Boden aufgehackt bzw. gelockert werden, Unkraut muss entfernt werden, verblühte Staudenteile werden immer gleich entfernt. Als beste Gießzeit beschreiben Hobbygärtner die Vormittagsstunden. So kann das Wasser noch vor der Mittagshitze in den Boden versickern. Stauden erhalten ihre Wassergabe an der Wurzel, nicht auf die Blüten oder Blätter, da sich ansonsten Pilzekrankheiten wie Mehltau und Fäulnis entwickeln können. Bei jedem Wässern sollte die Erde mindestens zehn Zentimeter tief befeuchtet werden, sonst kann das kostbare Wasser die Staudenwurzeln nicht erreichen. Abends sollte nicht gegossen werden, denn feuchte Erde über Nacht zieht Schnecken an.

Idealerweise werden sämtliche Gartenstauden mit weichem Regenwasser gegossen. Einige Staudensorten reagieren äußerst empfindlich auf kalkhaltiges Leitungswasser, welches darüber hinaus meist zu kalt ist. Wohltemperiertes Wasser aus dem Regenfass oder aus der eigenen Zisterne lässt die kostbaren Stauden keinen Temperaturschock erleiden. Bei extremer Trockenheit sollte auf keinen Fall so lange gewartet werden, bis die Stauden schlaffe oder gar welke Blätter zeigen. Ferner achte man auf die Erde im Wurzelbereich der Stauden: Sie darf niemals austrocknen oder Risse zeigen.


© Dirk Vonten - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Jetzt Balkon wieder mit dem Sommerflor bepflanzen

Jetzt Balkon wieder mit dem Sommerflor bepflanzen

Frühlingslaune, Sonnenstrahlen, Lust auf Blütenduft: Jetzt ist genau die richtige Zeit, um den Balkon wieder mit dem Sommerflor zu bepflanzen! Hobbygärtner haben Gartenschere, Blumentöpfe und Gießkanne schon bereitgestellt, um nicht nur den Garten, sondern auch Terrasse und Balkon wieder zu verschönern.
Als Sommerflor bezeichnen Fachleute all die Pflanzen, die im Frühling gesät oder gesetzt werden können, jedoch beim ersten Frost eingehen. Hierzu zählen unter anderem Sommerblüher wie Fuchsien, Lampenputzergras, Geranien, Wandelröschen, Canna, Bleiwurz, Margeriten und Vanilleblumen. Besonders beliebt sind kräftige Farben oder auch bunte Mischungen, ganz nach Geschmack. Es lassen sich verschiedene Farbnuancen miteiander kombinieren, während andere Blumenfans lieber nach Höhe oder Blumensorte auswählen. Ideen kann man sich bei zahllosen europäischen Millefleurs-Beeten in öffentlichen Parks holen. Hier haben Landschaftsgärtner z. B. Orange frech mit Blau gemischt, in Rot, Blau und Weiß die französischen Flaggenfarben wiederholt, rosa-lilafarbene Kreationen geschaffen oder Schokoladenfarben mit Purpur aufgepeppt.
Ideale Kästengrößen bewegen sich ab 20 x 20 cm, denn große Kästen speichern mehr Feuchtigkeit. Wichtig ist ebenfalls eine gute Drainage am Kastenboden. Durchlässiges Substrat durch Rinde oder Holzhäcksel enthalten. Ein Dünger kann zugegeben werden. Die Kästen dürfen gut und dicht befüllt werden.

Wer die Sommerflor-Pflanzen drinnen überwintern lassen möchte, sollte ein Drittel zurückschneiden, bevor die Pflanzen Einzug ins Winterquartier halten.

© Rosalie P. - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Das Saatbeet pikieren

Das Saatbeet pikieren

Pflanzen wie Salat, Tomaten, Kohl sowie Blumen können im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen werden und dann im Frühjahr ins Freiland gesetzt werden. Viele Hobbygärtner bevorzugen jedoch die direkte Aussaat ins Freiland. Hierbei ist nach Aufgehen der Saat ein Pikieren (Vereinzeln) der Pflänzchen erforderlich, um den erforderlichen Pflanzenabstand für gutes Gedeihen zu gewährleisten. Die Pflänzchen dürfen schließlich nur so dicht zusammenstehen, dass jede Pflanze ausreichend Licht und Wasser erhält und wachsen kann. Karotten können auf etwa zehn Zentimeter vereinzelt werden, während Kohlpflanzen rund 20 bis 25 cm benötigen und Tomaten 35 oder mehr Zentimeter. Beim Vereinzeln kann ein Pikierstab, auch Pikierholz genannt, hilfreich sein. Es gibt Pikierstäbe aus Holz, Metall oder Plastik im Fachhandel. Hiermit kann man Pflänzchen leichter trennen, ohne die empfindlichen Wurzeln zu verletzen.

Sobald die ersten Blattpaare sichtbar sind, dürfen die jungen Pflänzchen pikiert werden. Die verbleibenden Pflänzchen müssen mit der gesamten Wurzel fest in der Erde sitzen. Freilandsaat hat den Vorteil, dass man nur die stärksten Pflanzen stehen lässt und alle anderen entfernt. Wird von Saatschalen ins Freiland pikiert, muss regelmäßig die Pflanze mit Wurzel herausgenommen und neu eingesetzt werden. In den folgenden Wochen muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pflänzchen nicht austrocknen. Nur so wird ein optimals Wachstum der Pflanzen garantiet.

© andrea lehmkuhl - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Schnecken, weiße Fliegen und Spinnmilben bekämpfen

Schnecken, weiße Fliegen und Spinnmilben bekämpfen

Der Feind aller Hobbygärtner: Schädlinge wie Schnecken, Spinnmilben und weiße Fliegen. Sie befallen die Pflanzen, fressen Blätter ab, lassen Pflanzenteile dürr werden und können die gesamte Pflanze zum Absterben bringen. Pflanzen sollten deshalb regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Schädlinge und Eier verstecken sich oftmals auf den Blattunterseiten, teilweise auch an Stängeln oder direkt auf der Erde im Wurzelbereich. Hat man Schädlinge entdeckt, heißt es, so schnell wie möglich handeln. Schnecken sollten per Hand abgesammelt werden (Handschuhe anziehen) und entsorgt werden. Gegen Spinnmilben und weiße Fliegen hilft das Einsprühen mit Seifenlauge bzw. Spiritus wie auch das Ausbringen von Brennnesseljauche, Schachtelhalmbrühe, Knoblauchbrühe, Wermutbrühe, Beinwelljauche, Baldriansud oder Rainfarnbrühe. Pflanzen werden tropfnass gesprüht, der Prozess sollte mindestens 14 Tage lang täglich wiederholt werden. Auch hier müssen betroffene Pflanzenteile vollständig entfernt und in der Mülltonne entsorgt werden, nicht aus dem Kompost.
Zur Schneckenbekämpfung kann giftiges Schneckenkorn ausgelegt werden, welches jedoch auch Nützlinge und Haustiere gefährdert. Bewährt hat sich das Auslagen von Hindernissen wie Sägemehl, Tannennadeln oder Holzasche, denn Schnecken haben Schwierigkeiten, diese Barrieren zu überwinden.
Generell sollte jedoch vermehrt auf das Ansiedeln von Nützlingen geachtet werden. Besonders Vögel wie Kohlmeisen leisten hier vorzügliche Arbeit. Gegen Schnecken dürfen Iltisse, Marder und natürlich Igel eingesetzt werden. Marienkäfer, Raubwanzen, Florfliegen und Schwebfliegen schützen gegen weiße Fliegen, bevor man zu Insektiziden greift.
Als Geheimtipp greifen erfahrene Hobbygärtner ebenfalls zu Pflanzenaufgüssen aus Basilikum, Zitrusfrüchten, Minze, Holunderbeeren, Koriander, Efeu, Schafgarbe, Birke, Klette, Zwiebel, Kohl, Eiche, Geranium, Petersilie, Salbei, Tomatenkraut, Rhabarber, Johanniskraut, Thymian, Schnittlauch, Pfeffer  oder Meerrettich. Alle sie enthalten ätherische Öle, welche Schädlinge bekämpfen.

© JackF - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Neue Blumenwiesen anlegen

Neue Blumenwiesen anlegen

Englischer Rasen oder bunte Blumenwiese? Erstaunerlicherweise entscheidet sich die Mehrzahl aller Hobbygärtner für eine natürliche Blumenwiese. Im Handel werden komplette Fertigpackungen mit Blumenwiesenmischungen angeboten. Man kann eine Blumenmischung jedoch auch sehr gut selbst zubereiten. Enthalten sein sollten Gräser, Wildblumen und Kräuter. Naturgemäß setzen sich im zweiten Jahren einige Blumen durch, während andere Blumensorten langsam aber sicher verdrängt werden. Hier greift man dann am besten zu gezielten Nachssaat der Wunschsorten, z. B. Ringelblumen, Löwenmäulchen, Mohn, Kamille, Gänseblümchen, Löwenzahn, Kornblumen, Johanniskraut etc. Bauerngartenblumen locken Bienen, Schmetterlinge und Nützlinge an.
Da fast alle Wiesenblumen Lichtkeimer sind, sollte das Saatgut bei der Blumenwiesenaussaat lediglich auf die Erde geworfen, jedoch nicht eingearbeitet werden. Zur gleichmäßigen Verteilung kann man das Saatgut mit Sägemehl oder Sand mischen. Das Saatgut darf leicht eingeharkt oder gewalzt werden. Eine Aussaat wird am besten auf feuchtem Boden vorgenommen. Während der folgenden Wochen muss regelmäßig gewässert werden, damit der Boden nicht austrocknen kann. Bester Saatzeitpunkt ist April oder Mai.
Erst nach acht bis zehn Wochen darf der erste Schnitt erfolgen. Normalerweise lässt sich dies besser mit einer Sense bewerkstelligen. Sollte ein Rasenmäher benutzt werden, muss dieser auf der höchstmöglichen Schnitthöhe eingestellt werden. Eine Naturwiese bzw. Blumenwiese muss wesentlich weniger häufig gemäht werden als ein normaler Rasen. Pro Saison weden zwei Schnitte empfohlen. Störende Pflanzen wie Disteln, Brennnesseln oder wilde Brombeeren werden komplett entfernt.


©  hachmeister - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum