Küchen-Garten

Küchen-GartenKüchengärten
dienen in ersten Linie zur Verrsorgung in der eigenen Küche. Zum einen
versteht man unter Küchengärten die kleinen Kräutertöpfchen, mit denen
sich ein Kräutergarten auf der Küchenfensterbank ziehen. Kräuter können
laufend geerntet werden, auch während der Winterzeit. Bereits nach nur
12 Wochen haben die Pflanzen eine ausreichende Höhe erreicht, um zum
ersten Mal ernten zu können. Diese Küchenkräutlein ohne jegliche
Chemikalien können bedenkenlos, ja sogar ungewaschen benutzt werden; sie
verfeiner das Aroma der Speisen und sind teilweise sogar mittels ihrer
ätherischen Öle in der Lage, lästige Schädlinge und Insekten
fernzuhalten, wie u. a. Lavendel, Salbei, Rosmarin, Majoran,
Pfefferminze oder Thymian. Wer die Möglichkeit hat, im Garten
anzupflanzen, kann gleich ein ganzes Kräuterbeet bestellen. Kräuter
bilden eine perfekte Kombination mit Gemüsepflanzen; sie können in
Reihen nebeneinander angebaut werden, ohne sich zu behindern. Pflanzen
schützen sich gegenseitig und profitieren von verstärktem Wachstum sowie
vergrößerter Blühfreudigkeit.

Des Weiteren werden als
Küchengärten jene Gärten bezeichnet, in denen Gemüse und Küchenkräuter
zum eigenen Verbrauch angebaut werden. Täglich kommen Produkte der
jeweiligen Saison frisch auf dem Tisch; ein unersetzlicher Vorteil.
Ursprünglich wurden als Küchengärten die Gemüse- und Obstgärten in
Klöstern und Herrschaftsanwesen bezeichnet. Heutzutage könnte man diese
Anbauart als Vitaminproduktion ohne belastende Zusatzstoffe bezeichnen.
Auch auf wenig Platz kann viel wachsen und gedeihen!

Bei seiner
Küchengartenplanung sollte man zuerst überlegen, welche Gemüse und
Kräuter vorwiegend benutzt werden. Man kann Küchengärten in
symmetrischer Form anlegen, z. B. als Quadrat, ohne oder mit Einfassung,
u. a. aus Holz oder Metall, in Reihen oder Rundform. Ein Küchengarten
kann mit Mischkulturen oder Fruchtfolgen bestückt sein, mit Hochbeeten,
mit einer Kräuterecke oder Kräutereinfassung und natürlich auch mit
Obst. Büsche und Obstbäume schaffen nötige Schattenflächen. Bei großen
Gartenflächen sollte zwischen den Beeten ausreichend Platz bleiben, um
mit einer Schubkarre durchfahren zu können, also etwa knapp ein Meter.
Auch
Blumen müssen im Küchengarten nicht fehlen. Wie wäre es immer
wunderschön blühenden Stangenbohnen, essbarer Kapuzinerkresse und
heilenden Ringelblumen?
Erfahrene Gärtner säen in Etappen, benutzen
zudem frühe, mittelspäte und späte Sorten, um immer ausreichend
Bio-Nahrungsmittel zur Verfügung zu haben, selbst zu Frühlingsanfang
bzw. während der Winterzeit.
Ebenfalls sinnvoll ist das Aufschichten
eines Komposts, auf welchen nicht nur Gemüseschalen, Eierschalen und
andere organische Küchenabfälle (außer Fleisch) gegeben werden können,
sondern auch Grasschnitt, gehäckselte Äste, Sägemehl und Laub, um
schließlich damit den Boden verbessern zu können. Ausreichendes Gießen
gehört zu den Pflichten des Gärtners. Wer nur wenig Zeit hat, beschränkt
sich auf Basisgemüse wie Zwiebeln, Erbsen, Möhren, Kartoffeln, Bohnen,
Paprika, Radieschen, Spinat, Tomaten und Salat. Auch während der
Haupterntezeit sind Hobbygärtner mit ihrem Küchengarten voll
beschäftigt. Sie sehen schon: Ohne Fleiß kein Preis. Trotzdem sind sich
alle Küchengärtner einig: Es lohnt sich immer!


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