Knotengärten

KnotengärtenKnotengärten
haben eine Jahrhunderte alte Tradition und sind auch heute noch in
besonders gepflegten Grünanlagen zu sehen. Meist wird Buchsbaum
verwendet; es können jedoch auch andere Pflanzen eingesetzt werden. Bei
dieser besonders ausgefallenen Gartenart werden die Hecken so
miteinander verschlungen, dass der Eindruck von Knoten entsteht. Auch
Flechtmuster und Schachbrettmuster sind möglich. Schlossgärten
präsentieren oftmals solch kunstvolle, symmetrische und faszinierende
Gebilde, von denen sich die meisten Laien überfordert fühlen. Die Idee
der Knotengärten stammt aus den italienischen Renaissancegärten.
Um
einen Knotengarten überhaupt so richtig bewundern zu können, muss der
Betrachter etwas höher stehen, z. B. auf einer Terrasse oder einem
Fenster.
Eigentlich ist die Anlage eines Knotengartens jedoch gar
nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick vielleicht aussehen mag.
Sehr gut arbeiten lässt sich mit verschiedenen Farben, wie z. B.
dunkelgrün, gelbgrün und blaugrün. Um schnell zu einer durchgehenden
Linie zusammenzuwachsen, sollten nur getopfte Buchsbaum gekauft werden.
Beim Pflanzen bedient man sich am besten eines Bodenrasters mit
gespannten Fäden. Man zeichnet das gewünschte Heckenmuster auf einem
Blatt Papier auf und überträgt es dann mit einem simplen Holzstab auf
das Bodenraster. Profis markieren sogar mit Quarzsand. Man beginnt aus
der Mitte. Auch das Bepflanzen beginnt mit einer Buchsbaumfarbe in der
Mitte, nachdem kleine Gräben ausgehoben wurden. Dann werden mit einer
anderen Buchsbaumfarbe die nächsten Linien ergänzt, wobei sich die
Linien nun bereits überschneiden. Hierdurch entsteht der plastische
Eindruck. Auf Wunsch kann zuletzt noch eine Kiesschicht zwischen die
Pflanzen gelegt werden.


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