Kletterrosentriebe in die gewünschte Richtung binden

Kletterrosentriebe in die gewünschte Richtung bindenKletterrosentriebe in die gewünschte Richtung bindenKenner
wissen einen ganz besonderen Vorteil der Kletterrosen zu schätzen: Sie
müssen nicht geschnitten werden. Lediglich erfrorene oder abgestorbene
Äste müssen einmal jährlich entfernt werden, am besten im Frühjahr. Dann
ist auch der richtige Zeitpunkt gekommen, das Rosenwachstum wie
gewünscht zu lenken. Neue Triebe lassen sich besonders leicht biegen, an
der Hauswand wie an Pergolan oder Kletterspalieren. Kenner raten, die
Rosenäste waagrecht zu binden; dies förderte der Blütenwachstum in
einzigartiger Weise. Erforderlich ist auf jeden Fall ein
ausreichende starkes Rankgerüst, denn mit der Zeit erreichen meterhohe
Kletterrosen ein doch recht erhebliches Gewicht. Beim Aufbinden ist
darauf zu achten, dass das benutzte Bindematerial nicht die Triebe
beschädigt. Idealer Bindestoff ist Draht, welcher mit weichem Kunststoff
überzogen ist. Auch dünne Kokosseile oder Naturbastfäden oder –seile
leisten gute Dienste. Notfalls darf auch Rebdaraht von Weinpflanzen
benutzt werden. Dünne Fäden und Schnüre sind jedoch ungeeignet. Man
lässt beim Zusammenbinden etwas Spielraum, denn mit der Zeit können
Bindegewebe und Pflanze miteinander verwachsen.
Zum Schutz vor Wind
sollten die Rosentriebe an diversen Stellen befestigt werden, sonst
reißen sie schnell ab. An der Wand befindliche Klettergerüste haben
idealerweise einen Wandabstand von mindestens 30 cm.

Rosenprofis
schlingen beim Festbinden eine Acht; dies verhindert ein Scheuern des
Bindematerials und hält dennoch gleichzeitig die Rosenäste sicher fest,
ohne jedoch einzuengen. Dieses Verfahren kann auch bei Hochstammrosen
und Obstbäumen eingesetzt werden.
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