Hecken schneiden

Hecken schneidenIdealer Zeitpunkt für einen Heckenschnitt ist im Frühjahr, bevor die Sträucher beginnen, auszutreiben. Frostfrei und sonnig sollte das Wetter sein, am besten aber fünf Grad. Frühlingsblüher dürfen stark zurückgeschnitten werden. Bei größeren Heckenbestände empfiehlt sich der Einsatz einer motorbetriebenen oder elektrischen Heckenschere. Um Gartenvögel nicht beim Nisten zu stören, sollte der Heckenschnitt vor März erfolgen. Erfahrene Hobbygärtner greifen deshalb bereits im Monat Februar zur Heckenschere; der zweite, schwächere Schnitt erfolgt dann erst zum Sommeranfang. Zu spätes Schneiden kann zu Frostschäden führen.
Beschnitten werden Breite wie auch Höhe der Hecken. Frühlingsschnitte fallen einfacher, denn die Triebe sind noch nicht komplett mit Pflanzensaft gefüllt, haben noch ausreichend Zeit zur Regeneration und blühen dann vermehrt. Empfehlenswert ist ein leichter Trapezschnitt mit etwas breiterer Basis, welcher ausreichend Sonnenlicht an die unteren Triebe lässt. Lediglich bei Fichten und Kiefern werden ausschließlich die Neuaustriebe beschnitten. Blüher wie Forsythien oder Rosen dürfen ebenfalls direkt nach der Blüte geschnitten werden. Eine Ausnahme bilden immergrüne Hecken: Sie können zu jeder beliebigen Zeit des Jahres geschnitten werden.

Übrigens: Laut Bundesnaturschutzgesetzt ist Heckenschneiden von 1. März bis 30. September verboten, um Tiere und Vögel zu schützen. Ausgenommen von dieser Norm ist das Zurückschneiden. Rechtlich gesehen müssen ebenfalls alle Heckenteile entfernt werden, die über die Grundstücksgrenze bzw. auf Gehwege ragen.

Wer im Heckenschneiden noch nicht besonders erfahren ist und gerade Grundstückshecken wie Thuja oder Buchsbaum schneiden möchte, kann hierzu eine Schnur legen, um eine exakte und gerade Schnittführung zu gewährleisten.

Äußerst wichtig beim Heckenschneiden ist die eigene Sicherheit: Es sollte festes Schuhwerk getragen werden und nur feststehende Leitern benutzt werden. Sicht- und Gehörschutz sind ebenfalls empfehlenswert; häufig kommt es zu äußerst fahrlässigen Verletzungen.
 
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