Gewächshaus mit Noppenfolie und Styroporplatten isolieren

Gewächshaus mit Noppenfolie und Styroporplatten isolierenGewächshäuser
gehören laut Hobbygärtnern zu den besten Erfindungen. Man kann durch
Anzucht im Gewächshaus bis zu acht Wochen früher ernten und sogar Palmen
und andere Exoten problemlos überwintern. Im Winter sollten Gewächshäuser in nordeuropäischen Ländern jedoch mit einem Frostschutz versehen werden.
Solche
Insolierung senken bei beheizten Gewächshäusern die Kosten ganz
erheblich. Bei unbeheizten Gewächshäusern wird ein effizienter
Kälteschutz erreicht, so dass die Innentemperaturen nicht in den
Frostbereich absinken können. Da Isolierung jedoch erfahrungsgemäß den
Luftaustausch im Gewächshaus vermindert, muss auf eine ausreichende
Lüftung und Luftentfeuchtung geachtet werden. Temperaturschocks schaden
den Pflanzen. Nachts müssen die Fenster des Gewächshauses auf jeden Fall
wieder geschlossen werden; auch Zugluft darf nicht entstehen.

Große
Gewächshäuser sollten von der Innenseite aus isoliert werden, kleine
Gewächshäuser isoliert man besser von außen. Als exzellente
Isoliermaterialien haben sich Noppenfolie und Styroporplatten erwiesen.
Noppenfolie besitzt den Vorteil, dass sie durchsichtig ist und
ausreichend Licht einfallen lässt, während Styroporplatten zusätzlich
verdunkeln.

Material vom Meter ist preislich wesentlich
günstiger und kann sogar online gekauft werden. Experten verkleben Folie
wie auch Styroporplatten mit Heißkleber auf aufmontierbaren
Befestigungshaken. Klebeband löst sich durch entstehendes Kondenswasser
und Kälte häufig ab.

Zuerst müssen die Flächen des Gewächshauses
gründlich gereinigt werden, insbesondere auf der Außenseite. Schmutz
reduziert zusätzlich die Lichtmenge. Zuerst werden die Längsseiten
bearbeitet, danach die kürzeren Querseiten des Gewächshauses. Wasser
muss leicht abfließen können; Ansatzstellen müssen großzügig überlappt
werden. Im Frühjahr wird die Isolierung dann abgenommen, gereinigt und
aufbewahrt.

© Reena – adobe.stock.com


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