Gelbe Blätter, ein deutliches Zeichen für Eisenmangel

Gelbe Blätter, ein deutliches Zeichen für EisenmangelGelbe Blätter, ein deutliches Zeichen für EisenmangelGelbe
Blätter können vielerlei Ursachen haben, von Wassermangel bis
Pilzbefall. In den meisten Fällen sind gelbe Blätter jedoch ein
deutliches Zeichen für Eisenmangel, auch Chlorose genannt. Das Metall
Eisen ist ein wichtiger Faktor zur Produktion des Farbstoffes der
Pflanzenblätter.

Zu den Hauptnährstoffen einer Pflanze gehören
Stickstoff, Phosphor und Kalium, des Weiteren diverse Spurenelemente wie
Magnesium, Mangan, Zink, Kupfer, Bor, Molybdän, Schwefel und Eisen.
Volldünger erzielen normalerweise eine ausreichende Zuführung aller
benötigten Nährstoffe, sodann keine Mängel entstehen. In der Winterzeit
benötigen viele Pflanzen jedoch mehr Eisen, Zink und Magnesium. Werden
diese Substanzen nicht zugeführt, kommt es zur Chlorose. Steigende
Temperaturen korrigieren diesen Mangel häufig von selbst; sollte dies
jedoch nicht der Fall sein, muss entsprechendes Eisen zugeführt werden,
damit die Pflanze nicht unter Mangelerscheinungen leidet. Häufig kommen
solche Mängel bei Zitruspflanzen vor, welche einen erhöhten Eisenbedarf
haben.

Auch stark kalkhaltiger Boden kann zu Eisenmangel führen.
Spezielle Eisendünger können in Sprayform direkt auf die Blätter der
Pflanzen aufgebracht werden; eine Maßnahme die gern im kommerziellen
Anbau genutzt wird. Fachleute sprechen von Spitzenchlorose, wenn nur
trockene Spitzen an älteren Blättern vorhanden sind bzw. von einer
Flächenchlorose, wenn Blätter erst gelb werden und dann absterben. Als
Mosaikchlorose bezeichnet man mosaikähnliche, fleckige Punkte.

Hobbygärtner,
die solche Mangelerscheinigungen bei ihren Pflanzen festgestellt haben,
sollten zuerst einmal einen Substratwechsel vornehmen und einen
normalen Volldünger geben, bevor ein Spurenelementdünger (Eisendünger)
gegeben wird. Einfachste Maßnahme ist übrigens das Gießen mit
Regenwasser; auch auf diese Weise wird der Kaltgehalt der Pflanze fast
von selbst reguliert. Ein weiterer Geheimtipp ist die Gabe von Steinmehl
sowie die Pflanzung von Löwenzahn im Wurzelbereich der betroffenen
Pflanze.
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