Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig satt

Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig sattNicht nur im Frühling während der Blütezeit der Obstbäume sondern auch im Sommer während der Fruchtphase sowie im Herbst müssen Obstbaumbesitzer ständig auf Schädlinge achten. Gehölzschädlinge wie Miniwesen und Motten fressen sich nun im Herbst noch einmal so richtig satt, um gut über den Winter zu kommen. Obstbäume und sämtliche andere Gehölze, auch Sträucher, sollten deshalb regelmäßig auf Schädlinge untersucht werden. Bei festgestellten befall muss sofort gehandelt werden, um größere Schäden zu vermeiden. Die lästigen Tierchen legen Eier häufig auf den Blattunterseiten ab; auch sie müssen kontrolliert werden. Motten nisten ebenfalls gerne in den Ritzen der Baumrinde; Miniwespen bohren sogar Löcher in den Stamm. Erste Maßnahme ist das Absammeln der sichtbaren Tiere (Handschuhe anziehen); sie werden direkt in einen Plastikbeutel oder eine zuschraubbare Plastikflasche gegeben und danach gleich in der Mülltonne entsorgt.

Relativ einfach bekämpfen lassen sich Miniwespen wie auch Motten mit Pheromonfallen, welche die Tiere mittels eines Lockstoffes anziehen und nicht mehr entkommen lassen. Kräftig Abspritzen mit Brennnesseljauche, Beinwelljauche oder Rainfarnbrühe kann den Fressen ebenfalls den
Geschmack an den Gehölzen verderben. Der Sprühvorgang sollte an mindestens drei darauf-folgenden Tagen wiederholt werden; die Gehölze sollten tropfnass gesprüht werden.

Auch Leimringe an Bäumen helfen, denn hier bleiben die kriechenden und kletternden Larven kleben. Auf jeden Fall sollten mehr Vögel und Nützlinge wie Igel etc. im Garten angesiedelt werden, sie spürbar bei der Bekämpfung solcher Schädlinge helfen.
 
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