Ernteplan für Herbst – und Wintergemüse

Ernteplan für Herbst – und Wintergemüse

Herbst- und Wintergemüse erntet man am besten in der Reihenfolge ihrer Empfindlichkeit gegenüber Nässe und Frost. Zuerst die völlig frostempfindlichen Arten, das sind vor allem Gemüsesorten mit einem besonders hohen Wassergehalt: Tomaten, Kürbis, Melonen und Gurken. Noch grüne Tomaten kann man an einem schattigen, geschützten Platz noch nachreifen lassen. Die zweite Gruppe, die noch vor der Frostperiode geerntet werden muss, sind der Kopfsalat, Blumenkohl und Kohlrabi. Ein oder zwei Frostnächte schaden ihnen allerdings nicht. Ihre Erntezeit kann man aber sicherheitshalber durch den Einsatz von Folientunneln etwas verlängern. Als Nächstes sind Gemüsesorten an der Reihe, die leichten Frost vertragen können. Dazu zählen der Rotkohl, der Weißkohl und der Wirsing, außerdem die meisten Wurzelgemüse. Als letztes kommen die frostharten Gemüsesorten dran – Rosenkohl, Grünkohl, Porree. Sie können eigentlich den ganzen Winter auf dem Beet blieben und müssen nur bei Bedarf geerntet werden. Um sie aber vor hungrigen Hasen und Kaninchen zu schützen, muss man sie eventuell mit einem engmaschigen Kükendraht sichern. Das Wintergemüse kann man auch gut in einer Rübenmiete einlagern. Kellerräume sind dazu in der Regel bereits zu warm. Wintergemüse braucht nämlich eine Lagertemperatur von etwa 3 bis maximal 5 Grad Celsius plus und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80%.
 
© J.Mühlbauer exclus. – adobe.stock.com

 


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