Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützenEmpfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Während des gesamten Frühjahrs und Sommers haben fleißige Hobbygärtner ihre Pflanzen
gehegt und gepflegt. Auch im Herbst müssen die Pflanzen geschützt werden, und zwar vor
Nachtfrösten, die jederzeit auftreten können.

Leichte Frostschäden machen sich die schlaffe Blätter bemerkbar, während Pflanzen bei mittleren
Frostschäden bereits Flecken davontragen und schließlich sogar unbrauchbar werden oder
ganz eingehen können.

Schutz vor Kälte benötigen u.a. südländische Pflanze und mediterrane Gewürze, Pampasgras, Bougainvillea,
Geranien, Oleander, Hortensien, Granatapfel und viele mehr. Der Einfachheit halber können
Jutesäcke um die Pflanze geschlungen und festgebunden werden. Ersatzweise darf Jutestoff vom
Meter benutzt werden. Auch spezielles leichtes Wintervlies ist käuflicherhältlich.
Vollkommen natürlich, leder aber etwas teuer, sind Kokosmatten, die exzellenten Kälteschutz
gewähren, die Pflanzen jedoch atmen lassen. Kräuterbeete werden schnell mit etwas Reisig oder
Tannenästen abgedeckt.

Gräser werden zusammengebunden und dann mit Wärmeschutz
ummantelt. Rosen werden angehäufelt und ebenfalls mit einem Wärmevlies bedeckt.
Auch Zucchini, Tomaten, Feldsalat und Winterspinat sowie Wirsing und andere Wintergemüse
dürfen ruhig mit einem Wärmevlies oder Jute bedeckt werden. Als besonders kälteempfindlich
gelten neu gesetzt Pflanze, die noch sehr zarte Jungtriebe besitzen.
Wärmende Vlies oder schützende Matten werden am besten mit einigen Klebestreifen fixiert
und zusätlich mit einigen Steinen beschwert, damit sie bei Wind und Regen nicht davonfliegen
können. Erfahrene Hobbygärtner fixieren sogar zusätzlich entlang der Kanten mit Wäscheklammern.
© cenzuk – adobe.stock.com

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