Der Rosen-Herbstschnitt ist erst nötig, wenn es richtig kalt wird

Der Rosen-Herbstschnitt ist erst nötig, wenn es richtig kalt wirdDer Rosen-Herbstschnitt ist erst nötig, wenn es richtig kalt wirdViele
Hobbygärtner meinen, dass mit den letzten Sonnenstrahlen des Sommers
auch gleich die Rosen geschnitten werden müssen. Versierte Rosenpflanzer
warten hiermit allerdings, bis es so richtig kalt wird. Es wenn die
Temperaturen fallen und die ersten Minusgrade auftreten, sollten die
Rosen beschnitten werden, damit Knospen und Blattgrün nicht erfrieren
können. Teilweise blühen Rosensorten auch in unseren Breitengraden bis
in den Dezember hinein. Solange die Temperaturen nicht um den Nullpunkt
liegen, braucht noch kein Rosenschnitt zu erfolgen. Lediglich dann, wenn
Fäulnis aufgrund von Nässe auftritt, sollten betroffene Pflanzenteile
abgeschnitten werden.
Fachleute bestätigen, dass der Herbstschnitt
bei Rosenpflanzen nicht so wichtig ist, wie der Frühjahrsschnitt, welche
gezielter gearbeitet werden muss. Im Herbst lässt man beim Rosenschnitt
vier Augen stehen, damit im Frühling dann bei Bedarf noch weiter
zurückgeschnitten werden kann, denn häufig erfrieren die oberen
Zentimeter der Äste über Winter. Alle Rosentriebe sollten also relativ
lang stehen bleiben; sie werden jedoch alle auf einer Höhe
abgeschnitten, etwa 20 bis 25 Zentimeter. Totes Holz wird entfernt.

Um
Rosen noch etwas mehr vor Frost zu schützen, wird gleichzeitig
angehäufelt oder eine lockere Mulchschicht um den Wurzelbereich gelegt.
Man darf auch etwas Tannenzweige rundherum aufstellen, um die Rose
einzupacken. Sollte die Rose bei Frost noch Knospen zeigen, darf dieser
Stängel für die Vase abgeschnitten werden, denn fast immer erfrieren die
Knospen bei Frost. Es wird immer leicht schräg geschnitten, um Wasser
ablaufen zu lassen.
© K.-U. Häßler – adobe.stock.com

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