Der Neumond

Der NeumondIn früherer Zeit wurde
der Neumond auch “toter Mond” genannt. Dann ist die der Erde zugewandte
Seite des Mondes nicht mehr zu erkennen.  An Neumond steht dieser
Himmelskörper der Sonne am nächsten. Die Sonne, der Mond und die Erde
bilden jetzt eine Linie. In Kalendern wird der Neumond meist mit einer
schwarzen Scheibe dargestellt. Nach dem Neumondtag beginnt die schmale
Mondsichel von Tag zu Tag wieder zuzunehmen und wird in etwa 6 bis 7
Tagen zum Halbmond. Die Erde beginnt an Neumond mit dem Einatmen. Deshalb ist es an Neumondtagen besonders günstig,
kranke
Pflanzen zu behandeln. Ob gegen Schädlinge oder gegen Pilzerkrankungen,
jetzt ist der beste Zeitpunkt dafür. Denn nun werden die Wirkstoffe
intensiver als sonst von den Pflanzen aufgenommen. Auch alle
Pflegearbeiten, wie etwa das Auslichten von kranken Zweigen, sind an
Neumond und kurz danach von Erfolg gekrönt. Wer Unkraut jäten möchte,
sollte diese Arbeit ebenfalls an diesem Tag oder kurze Zeit danach
erledigen.

Für die Schnittarbeiten im Garten kann man sich
ebenfalls diesen Termin vormerken. Mit dem vorausgegangenen abnehmenden
Mond haben sich die Pflanzensäfte weit zurück gezogen. Bei einem
Baumschnitt an Neumond beispielsweise blutet das Gehölz weniger aus und
die Schnittwunde verschließt sich rasch wieder. Der Weihnachtsbaum
bleibt besonders lange haltbar, wenn er am Neumondtag vor Weihnachten
geschnitten bzw. gefällt wird. Gleich nach dem Neumondtag gesetzte
Stauden wurzeln besonders gut ein.
Gartenarbeiten wie beispielsweise
das Säen und Düngen sowie die Pflege der Beete sollten rund um den
Neumondtag nicht erledigt werden.
Wenn der Mond langsam wieder zunimmt, dann ist die beste Zeit der Schneckenbekämpfung gekommen.
Besonders dafür eignen sich die Skorpiontage bei zunehmendem Mond.


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