Den Rasen möglichst nicht betreten

Den Rasen möglichst nicht betretenErfahrene Rasenbesitzer halten sich im Winter strikt an die einfache Regel: Rasen betreten verboten! In
den kalten Wintermonaten frieren die feinen Grashalme sehr schnell und
brechen beim Betreten ab. Hierdurch verdichtet sich die Bodenstruktur
und es kommt im Rasenbereich zu kahlen Stellen. Im nächsten Frühjahr
werden dann regelmäßig Nachsaaten erforderlich. Fälschlicherweise
glauben viele Gartenbesitzer, dass der Rasen bei Sonne aufgetaut ist;
dies ist jedoch leider meistens nicht der Fall, denn der Boden kann tief
durchgefroren sein, auch wenn die Wintersonne scheint. Man sollte also
im Winter immer versuchen, den Rasen überhaupt nicht zu betreten,
sondern lediglich die Wege zu benutzen. Notfalls müssen einige
Trittplatten gelegt werden, falls es unvermeidlich sein sollte, den
Rasen zu betreten. Auch gelegte Holzpaletten schädigen wesentlich
weniger als das Darauftreten.
Bereits Raureif kann das Gras stark
beschädigen, denn die Halme werden ebenfalls brüchig. Fußtritte sind
noch lange Zeit danach sichtbar und haben die Bodenstruktur wie auch die
Graspflanzen bereits geschädigt. Auch Schnee schützt den Rasen nicht
vor Fußabdrücken. Regelmäßig bilden sich hier sogar Pilze, danach
Fäulnis und bald darauf braungraue Flecken, bekannt als Schneeschimmel.
Die Schäden sind meist langwierig. Minusgrade lassen das Wasser in den
Pflanzenzellen gefrieren, sodass bereits ohne Betreten Schäden
entstehen; bei Betreten werden diese Schäden jedoch vervielfacht.

 
© Elisabeth – adobe.stock.com

 


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