Dahlien aufs Winterquartier vorbereiten

Dahlien aufs Winterquartier vorbereiten

Dahlien sollten nicht zu früh aus dem Boden genommen werden. Sie blühen bis zu den ersten Frösten und brauchen die Herbstzeit, um genügend Reservestoffe für den Winter in ihren Knollen zu speichern. Leichter Frost schadet ihnen nicht, solange nur die oberirdischen Pflanzenteile verdorren und abfrieren und die frostigen Temperaturen nicht in den Boden bis zu den Dahlienknollen vordringen. Dann aber wird es Zeit, mit dem Umzug ins Winterquartier zu beginnen.
Zuerst werden alle Triebe bis handbreit über dem Erdboden abgeschnitten. Dann wird die Staude vorsichtig mit der Grabgabel umstochen und dann der Wurzelballen herausgehoben. Lose anhängende Erde wird vorsichtig abgeschüttelt. Aber nicht die Knollen blitzblank sauber scheuern oder abwaschen. Die restliche, noch anhaftende Erde kann die Pflanze vor dem Austrocknen schützen. Die Knollen werden mit Etiketten versehen, damit man im kommenden Frühjahr noch weiß, aus welchen knollen welche Dahliensorte sprießen wird. Eine Obststiege aus Holz oder Pappe wird mit Papier ausgeschlagen und dann die Knollen in lockeren Abständen nebeneinander gelegt. Dann das Ganze mit mäßig feuchtem Sand oder Torf abdecken, damit sie nicht austrocknen. Optimal als Winterquartier wäre ein dunkler, frostfreier Kartoffelkeller mit Temperaturen um die 5 Grad Celsius. Wenn nicht vorhanden, tut es auch einen Garagenraum oder Speicher, nur frostfrei und dunkle muss er sein.
 
© Swetlana Wall – adobe.stock.com

 


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