Gartentipp für Oktober

Gartentipps für den Hobby-Garten im Oktober

Sklerotina-Fäule an Dahlienknollen

Sklerotina-Fäule an Dahlienknollen

Holt man die Dahlienknollen aus dem Winterquartier, um sie Ende April wieder ins Freiland zusetzen, dann kann man manchmal eine böse Überraschung erleben. Auf einigen Knollen hat sich manchmal ein weißer, watteähnlicher Belag gebildet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem Belag um das Myzel von einem Pilz, Sclerotinia sclerotiorum, der nicht nur Dahlien sondern auch Gemüse, Astern, Sonnenblumen und andere Gartenpflanzen befallen kann. In dem weißen, watteartigen Myzel sitzen die Dauersporen, kleine schwarze Pünktchen, des Pilzes. Da die Überwinterungsorgane des Pilzes. Werden sie mit den Dahlienknollen wieder ausgepflanzt, dann können sie keimen und zwar schon bei Bodentemperaturen ab 6oC – aber nur in der obersten Bodenschicht. Allerdings können sie mit jedem Lockern und Hacken des Bodens rund um die Stauden wieder an die Oberfläche gelangen und dann keimen. Würde man die von Sclerotinia-Pilzen befallen Dahlienknollen trotzdem in den Boden setzen, dann bilden sich bald an den neu gebildeten Trieben grünliche graue und hellbraune, matschige Flächen, Faulstellen, die die Pflanze welken lassen, da die Wasser und Nährstoffe transportierenden Leitbündel unterbrochen worden sind. Also solche Knollen mit weißen Wattebelägen auf keinen Fall auspflanzen, sondern entsorgen – aber nicht auf den Komposthaufen oder in die Biotonne, sondern in den Hausmüll damit. Denn die Dauersporen dieses Pilzes können lange auch ohne Wirtspflanze überleben. Aus diesem Grund sollte man auf den Flächen, auf den im Jahr zuvor offensichtlich von Sklerotinia befallene Dahlien angepflanzt wurden, entweder die gesamte obere Bodenschicht austauschen oder dieses Beet für einige Jahre nicht mit Pflanzen besetzen, die von Sklerotinia-Fäule befallen werden könnten. Diese Sklerotinia-Fäule, auch Stängelfäule oder Weißstängelkrankheit genannt, breitet sich nur den Freilandpflanzen aus, auch bei falscher Lagerung im Winterquartier breitet sich der Pilz weiter aus, vor allem bei zu hohen Temperaturen und bei größerer Luftfeuchtigkeit.

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Spargelbeete mit Mulchfolie abdecken

Spargelbeete mit Mulchfolie abdecken

Viele Hobbygärtner halten die schwarze Plastikfolie (auch Mulchfolie genannt) für eine der besten Erfindung seit es Gärtnern gibt. Schwarze Mulchfolie findet vor allen Dingen Anwendung in der professionellen Landwirtschaft, u. a. bei der Erdbeerkultur und Gemüsezucht sowie nunmehr auch vermehrt in Hobby- und Nutzgärten. Äußerst praktisch zeigt sich die Anwendung: Gemüse und Früchte bleiben sauber. Schwarze Mulchfolie besitzt exzellente Feuchtigkeits regulierende Fähigkeiten; sie stellt einen unersetzbaren Verdunstungsschutz dar, bewirkt gleichzeitig, dass Unkraut kaum eine Chance hat. Neue, hochwertige Mulchfolien sind sogar kompostierbar. Besonders geeignet ist Mulchfolie zur Verfrühung von Ernten, bei Weinpflanzen, Obst und bei Spargel. Nachgewiesernaßen werden darüber hinaus die Ernteerträge wesentlich erhöht. Abbaubare Folien werden nach der Ernte nun nicht mehr entsorgt, sondern einfach untergepflügt. Da Spargel mehrere Jahren stehen bleiben, sollte auch hochwertige, resistente Folien geachtet werden, die ebenfalls mehrere Jahre überstehen. Auf diese Weise werden bei der Spargelzucht nicht nur die Arbeitskosten gesenkt, sondern auch die Natur geschont. Schwarze Mulchfolien werden speziell für Spargelbeete in verschiedenen Längen und Breiten hergestellt, meist auf Rollen geliefert. Rollenfolien vereinfachen das Auslagen der Folien sowie das Aufbewahren. Eine exklusive Folie verfügt über UV-Schutz. Zuerst werden die Spargel normal gesetzt und angehäuft. Dann wird die Folie ausgebracht und an allen Rändern in die Erde eingeschlagen. In windigen Gegenden sollte dieser kleine Erdwall zusätzlich mit Steinen oder Vierkantholzblöcken beschwert werden.

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Sträucher nach der Blüte schneiden

Sträucher nach der Blüte schneiden

Sträucher bzw. Büsche, die im Frühjahr blühen, sollten idealerweise direkt nach der Blüte geschnitten werden, also noch vor dem Sommer. Dies bewirkt, dass die Sträucher dann im nächsten Jahr noch dichter blühen werden. Experten empfehlen, die Äste inklusive der Jungtriebe um rund ein Drittel einzukürzen. Auf diese Weise geschnitten werden sollten Forsythie, Hibiscus, Magnolien, Mandelbäume, Sanddorn, Waldrebe, Schneeball, Eibisch, Ranunkel, Lavendel, Zaubernuss, Spiere, Kornelkirsche, Felsenbirne, Zierquitte, Hartriegel, Geißblatt, Seidelbast und Hängeweide sowie Frühlingsflieder, Weigelie und Ginster. Bei dieser Gelegenheit werden zugleich ältere Triebe entfernt; man erkennt diese an ihrer rauen Rinde, welche oftmals mit Rillen durchzogen ist. Ebenfalls entfernt werden beschädigte Triebe und solche, die quer wachsen. Insgesamt sollten die Blütensträucher kräftig ausgelichtet werden. Naturschützer bitten darum, aus versteckte Nistplätze zu achten und diese bestehen zu lassen. Sollte ein Strauch oder Busch umgesetzt werden, ist dieser Schnittzeitpunkt ein guter Moment hierzu. Auch Sommerblüher werden gleich nach ihrer Blüte beschnitten, vor dem Herbstbeginn. Am wichtigsten ist also der Blütenzeitpunkt. Frühlingsblüher müssen deshalb eher geschnitten werden als Sommerblüher. Entstehendes Schnittgut darf gehäckselt werden und dem Kompost zugeführt werden. Lediglich kranke Äste, die z. B. von Mehltau oder anderen Pflanzenkrankheiten befallen sind, müssen in der Mülltonne entsorgt werden. Gärtner, die den Mondkalender respektieren, wissen selbstverständlich, dass idealer Zeitpunkt zum Schneiden von verblühten Pflanzen die Phase des absteigenden Mondes ist, denn zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Pflanzensäfte in der Wurzel, sodass sich die Pflanzen schneller von den Schnittverletzungen erholen können.

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Weinreben jetzt einkürzen

Weinreben jetzt einkürzen

Gesunde Weinreben müssen regelmäßig gekürzt werden. Nur so erhalten Hobbygärtner die begehrten, aromatischen Trauben. Tragende Ruten werden auf zwei bis maximal vier Blätter eingekürzt, sodass pro Seitentrieb jeweils nur eine Traube erhalten bleibt. Geschnitten wird einen bis zwei Zentimeter übe den Blattknochen. Ruten, die keinerlei Traubenansatz zeigen, werden ebenfalls entfernt. Im Prinzip ist ein Traubenschnitt genau dergleiche Schnitt wie der einer Kletterpflanze. Idealer Zeitpunkt für einen Traubenschnitt ist der Spätsommer. Zusätzlich dürfen im Sommer noch die Fruchtstände etwas ausgedünnt werden, dann bildet der Weinstock dickere Trauben. Bester Standplatz ist die Südlage. Der erste Rückschnitt erfolgt bereits im Februar oder März, wenn der Rebensaft beginnt, noch oben zu steigen. Späteres Schneiden fügt der Pflanze regelmäßig größere Verletzungen zu; sie blutet mehr, was letztendlich die Pflanze schwächt. Weinreben, die an Hauswänden entlang oder auf Rankgittern gezogen werden, dürfen bei dieser Gelegenheit gleichfalls im Form gebracht werden. Es bleibt ein Haupttrieb stehen, sowie zwei oder mehrere Seitentriebe, welche als Fächer oder auch in der bewährten U-Form nach oben geführt und ausreichend befestigt werden. Unterschieden werden ebenfalls der kurze Schnitt (für Laien), der mittlere Schnitt sowie der lange Schnitt für hohe Erträge; letzterer setzt allerdings viel Erfahrung und Können voraus. Schnitte werden immer leicht schräg geführt; dies verhilft zu besserer Wundheilung.

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Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 100ml

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Sommerblumen aussäen

Sommerblumen aussäen

Einjährige und zweijährige Sommerblumen folgen einem Saatkalender. Jede Pflanze besitzt ihren eigenen, idealen Saatzeitpunkt. Generell wird vor jeder Ansaat der Gartenboden zuerst mit einem Grubber gelockert und danach mit dem Rechen etwas geglätter. Sommenblumen können in Reihen gesät werden, jedoch auch in Gruppen oder in Rasenflächen. Die Samen werden danach mit dem Rechen leicht angedrückt und mit etwas Erde überstäubt. Einige Sommerblumen werden besser in Reihen gesät, denn die Saattiefe kann bis zu 2 cm betragen. Gut wässern darf auf keinen Fall vergessen werden! Vorkultur im Gewächshaus ist selbstverständlich jederzeit möglich und verfrüht die Blühphase um bis zu sechs Wochen. Danach brauchen die Pflänzchen lediglich noch direkt ins Gartenland oder in Balkonkästen bzw. Kübel pikiert zu werden. Nicht vergessen, das Sommerblumen verschiedene Keimzeiten haben, die zwischen acht und 30 Tagen schwanken. Die Keimtemperatur liegt regelmäßig um 15 Grad. Im März und April können Leberbalsam, Mittagsgold, Ringelblume, Sommeraster, Strohblume, Azaleen, Balsamine, Bartnelken, Malve, Kornblume, Mohn, Schmuckkörbchen, Phacelia, Adonisröschen, Begonien, Verbena, Löwenmäulchen, Stockrose, Männertreu und Levkoje gesät werden. April und Mai ist eine gute Saatzeit für Gauklerblumen, Elfenspiegel, Ziertabtak, Bartfaden, Flammenblume, Stiefmütterchen, Geranien, Goldlack, Elfenspiegel, fleißige Lieschen, Fingerhut, Salbei, Kabiose, Sonnenhut, Fuchsschwanz, Jungfer im Grünen, Studentenblume und Zinne. Mai bis Juni dürfen Kapuzinerkresse, Fuchsien, Hahnenkamm, Himmelsröschen, Zierdisteln, Hornveilchen, Clarkia, Sonnenblumen, Paradiesvogelblumen, Cosmea, Schleierkraut, Statice, Vergissmeinnicht und Wicken eingesät werden. Sommerblumen eignen sich übrigens auch wunderbar, um Lücken auf Beeten aufzufüllen. Versierte Hobbygärtner bestätigen: Bester Samen ist der selbst gezogene. Am besten lässt man immer einige Sommerblumen stehen, damit der Samen ausgefallen kann.

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Stachelbeeren spritzen gegen Mehltau

Stachelbeeren spritzen gegen Mehltau

Hobbygärtner wissen ein Lied davon zu singen: Der berüchtigte Mehltau, der immer wieder Pflanzen befällt und schnell um sich greift. Wo die Fruchtsträucher eben noch in wunderbarer Blüte standen und eine unglaubliche Menge von Früchten angesetzt haben, tritt plötzlich Mehltau in Erscheinung und zerstört innerhalb weniger Tage die gesamte Ernte. Blätter und Früchte sind dann von einem weißen, mehligen Schleier überzogen, die Früchte verkümmern und sterben ab; die gesamte Pflanze kann in kurzer Zeit zerstört werden. Ein radikaler Rückschnitt wird erforderlich, bei dem alle betroffenen Pflanzenteile rigoros entfernt und in der Mülltonne entsorgt werden müssen. Experten raten, betroffene Pflanzenteile nicht zu verbrennen und auf gar keinen Fall auf den Kompost zu geben. Insgesamt sind mehr als hunderte Mehltau-Arten bekannt, sie über 7000 Pflanzenarten befallen können. Als besonders anfällig gelten Apfel, Pfirsich, Aprikose, Rosen, Wein, Gurken und Stachelbeeren. Es beginnt mit kleinen weißen Punkten, die schließlich einen weißlichen Belag bilden, auf Früchten sowie Blattoberseiten und Unterseiten. Befallenes Gewebe wird braun, roll sich ein und stirbt dann schließlich ab. Sporen sind überwinterungsfähig, verbreiten sich ebenfalls durch Insekten und Wind. Vergünstigt wird eine Verbreitung zudem durch trockenes oder schwüles Wetter sowie Temperaturunterschiede. Mehltau ist empfindlich gegen Schwefel und kann damit behandelt werden. Des Weiteren hilft eine kräftige Abspritzung (tropfnass) mit Schachtelhalmbrühe und das Vermeiden von Stickstoffdünger. Unkräuter sind regelmäßig zu entfernen, denn auch sie helfen bei der Verbreitung von Mehltau. Als abwehrende Pflanzen sind Knoblauch und Basilikum bekannt, die zwischen die Stachelbeerreihen gepflanz werden sollten. Gespritzt werden darf ferner mit Lecithin-Öl, Beifußbrühe und Rainfarnbrühe. Auch Algenextrakte und die Gabe von Gesteinmehl hilft bei der Bekämpfung des echten Mehltaus. Gartenkenner schwören übrigens auch auf folgendes „Hausmittel“: Fünf Päckchen Backpulver (Natron) werden mit 50 ml Rapsöl und fünf Liter warmem Wasser sowie einigen Spritzern Geschirrspülmittel vermischt und sofort aufgesprüht. Diese Prozedur sollte zwei Wochen lang täglich durchgeführt werden. Bio-Mittel gegen Mehltau sollten Kieselsäure, Anis, Fenchel oder Milchsäurebakterien enthalten. Einige Stachelbeersorten wie u.a. Hinnonmäki, Reverta, Rolonda und Rexrot sind.

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Celaflor Ameisenspray 400ml

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Triebe und Blätter jetzt auf Befall durch Insekten untersuchen

Triebe und Blätter jetzt auf Befall durch Insekten untersuchen

Im Spätherbst sollten Blätter und Triebe von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen unbedingt auf Insektenbefall untersucht werden. Nicht nur Wintergemüse wie Kohl oder Schwarzwurzeln werden von Schädlingen betroffen, sondern auch Sträucher, Obstbäume und Zierbäume. Werden die Schädlinge jetzt nicht entdeckt, bekämpft und beseitigt, können die Eier und Larven überwintern und richten dann im nächsten Frühjahr ihren Schaden an. Spritzungen sollten auf jeden Fall noch vor dem Winter vorgenommen werden. Hilfreich gegen Insekten und andere Schädlinge sind ölhaltige Lösungen, durch welche die Insekten und Schädlinge nicht mehr atmen können. Bewährt haben sich ebenfalls Brennnesseljauche und Schachtelhalmbrühe. Bei starken Befall werden auch Bio-Gärtner oftmals nicht um Chemikalien herumkommen. Bei sehr starkem Befall wird es möglicherweise nötig, ganze Äste zu entfernen und in der Mülltonne zu entsorgen. Bereits vorhandene Larven und Raupen sollten auf jeden Fall per Hand (Handschuhe anziehen) abgesammelt werden. Organische Mittel haben den Vorteil Umwelt und Nützlinge wie Bienen zu schützen. Chemische Mittel wirken teilweise schneller, belasten jedoch Umwelt, Nützlinge und umliegende Pflanzen. Triebe und Blätter sollten auf Fraßstellen kontrolliert werden. Häufig entstehende abgerundete Bissstellen. Eier werden von den Schädlingen meist auf den Blattunterseiten abgelegt, welche intensiv kontrolliert werden sollten. Auch an Pflanzenstängeln, Stämmen und im Wurzelbereich sind häufig Eier von Insekten und anderen Schädlingen zu finden. Es empfiehlt sich, Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebfliegen, Igel und Vögel im Garten anzusiedeln, was die Insekten- und Schädlingsplage erheblich mindert.

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