Beerenobststräucher vor Frost schützen

Beerenobststräucher vor Frost schützenBeerenobststräucher vor Frost schützenSelbst
in der Winterzeit haben Hobbygärtner noch jede Menge im Garten  zu tun.
Obwohl die Ernte bereits eingebracht ist und der Garten so langsam zur
Ruhe kommt, müssen die Pflanzen noch auf den Winter vorbereitet werden. Empfindliche
Stauden, Frühbeete und auch Beerenobststräucher müssen vor Frost
geschützt werden. Beerenobststräucher können schnell durch das Umwickeln
mit Kokosmatten, Jutesäcken, Jutestoff oder speziellen Kältevliesen
umwickelt werden. Man achte darauf, solche Schutzhüllen sorgsam zu
befestigen, z. B. mit Klebeband, Bändern oder festem Kordel, damit diese
bei Regen und Wind nicht davongetragen werden oder bei Schnee in sich
zusammensinken. Besonders junge Beerenobststräucher sind für einen
solchen Winterschutz dankbar, denn sie sind weniger kräftig und tragen
schneller Kälteschäden davon. Bei Schneefall sollte dieser am nächsten
Tag von den Schutzmatten oder Folien entfernt werden. Erhältlich sind
u.a. speziell vorgefertigte Schutzhüllen in Haubenform, welche lediglich
über die Sträucher gestülpt und befestigt werden müssen. Sie eignen
sich übrigens auch für Rosensträucher. Idealerweise werden empfindliche
Beerenobststräucher bei ihrer Pflanzung gleich an Hauswänden oder
Garagen entlang gesetzt, was ebenfalls einen gewissen Schutz bietet.
Bei
Beerenobststräuchern dürfen zusätzlich die Wurzeln mit Laub, Reisig,
Tannenzweigen oder Mulch abgeschnitten werden. Viele Hobbygärtner
schneiden die Sträucher vor dem dicken Winter auch noch etwas zurück,
damit die Triebe nicht zu sehr erfrieren. Der Rest wird dann erst im
Frühjahr entfernt.

© Jörg Lantelme – adobe.stock.com

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