Gartentipp für Oktober

Gartentipps für den Hobby-Garten im Oktober

Arbeiten im Gemüsegarten

Solange das Wetter trocken und frostfrei ist, sollte das Wintergemüse stehen bleiben. Es sollte so spät wie möglich geerntet werden. Man sollte sich aber schon jetzt Gedanken machen, wo dann das abgeerntete Gemüse den Winter über gelagert wird und einen Platz für eine Miete oder einen Gemüseeinschlag suchen, wenn dafür keinen Kellerraum zur Verfügung hat. Man kann aber auch ein Frühbeet unter Glas als Wintermiete umfunktionieren. Einige Wurzelgemüse wie Pastinaken, Schwarzwurzeln und Meerrettich vertragen Frost und können den Winter im Freien bleiben. Bei länger anhaltendem und starkem Frost müssen sie aber etwas abgedeckt werden. Rhabarberstauden können nach dem die Blätter verwelkt sind, noch geteilt und umgepflanzt werden.

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Bäume dürfen nach vielen Naturschutzgesetzen ab Oktober bis Ende Februar gefällt werden

Bäume dürfen nach vielen Naturschutzgesetzen ab Oktober bis Ende Februar gefällt werden

Auch auf seinem eigenen Grundstück kann man Bäume nicht einfach fällen, wann man möchte. Bestimmt werden Baumfällarbeiten per Naturschutzgesetze und den verschiedenen Regelungen der einzelnen Bundesländer. Strafen bei Zuwiderhandlungen können schnell bis zu 2.000 Euro kosten. Ab März gilt die Baumschutzzeit, um Nester zu schützen. Ausnahmegenehmigungen sind jedoch möglich (u. a. für kranke Obstbäume) und müssen beim jeweiligen Umweltamt der Stadt oder Gemeinde erfragt werden.

Ziel solcher Baumschutzbestimmungen ist der Erhalt von Lebensraum, nicht nur als Nist- und Brutstätten für Vögel, sondern auch für kleinere Tiere bzw. Insekten, die Verbesserung von Luft- und Lebensqualität.
Bäume dürfen lediglich in der Zeit vom ersten Oktober bis etwa Mitte März gefällt werden; auch hier gibt es Unterschiede in den Bundesländern. Nach dieser Zeit herrscht ein generelles Fällverbot. Ab eines bestimmten Stammumfanges benötigt man ebenfalls eine Genehmigung in diversen Bundesländern. Häufig wird verlangt, Sträucher oder Obstbäume/Hochstämme als Ersatz zu setzen. Sonderbestimmungen gelten darüber hinaus für Bäume, die als Naturdenkmäler gelten. Hier muss eine Begutachtung durch die betreffende Behörde erfolgen. Teilweise werden Bebauungspläne verlangt.
Sollten Bäume gefällt werden, muss vor allen Dingen auf die eigene Sicherheit geachtet werden. Schutzausrüstung inklusive Schutzbrille, Handschuhe, Schutzschuhe und besonderer Kleidung  ist unbedingt erforderlich. Äste können geschreddert und auf den Kompost gegeben werden; Baumholz wird als Brennholz verwertet. Probleme macht häufig das Entfernen größerer Baumwurzeln. Ebenfalls benötigt wird spezielles Werkzeug wie Baumsäge, Axt und eine hohe, fest stehende Leiter.


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Bodenverbesserung im Biogarten

Herbstlaub, dass auf Staudenbeet fällt, kann liegen bleiben. Es bildet eine schützende Mulchschicht im kommenden Winter. Von Rasenflächen muss das Laub aber unbedingt abrecht werden. Man verteilt es unter Bäume und Sträucher oder auf abgeernteten Gemüsebeeten. Darüber kommt ein Schicht aus Gesteinsmehl, Kalk und Kompostbeschleuniger. Dann wird das Ganze mit Wasser überbraust, damit das Falllaub nicht von den Herbststürmen wieder weggeweht werden kann. Übrig gebliebenes Falllaub kommt auf den Komposthaufen.

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Das Laub vom Gartenteich abhalten und entfernen

Das Laub vom Gartenteich abhalten und entfernen

So schön Laubbäume und Sträucher im Garten auch sein können: Sie machen dem Gärtner jede Menge arbeit. Regelmäßig im Herbst fällt das Laub auf den Boden, bedeckt Beete, Rasen, Wege und Gartenteiche. Überall muss es regelmäßig entfernt werden, denn Laub führt zu vermehrter Feuchtigkeit und diese wiederum zu Fäulnis und Pilzbildung. Besondere Aufmerksamkeit sollten Gärtner daher auch ihrem Gartenteich schenken. Hier kann der Laubfall einen Teich schnell verschmutzen und zu Algenbildung durch zu viele Nährstoffe führen. Ist das Laub erst einmal auf den Teichboden gesunken, lässt es sich nur schwer wieder entfernen. Häufig muss dann der gesamte Teich entlehrt und gereinigt werden, denn es bilden sich Faulgase am Boden des Teiches.

Diese Laubentfernung des Teiches sollte regelmäßig, in den Herbstmonaten sogar täglich, erfolgen. Am besten schützt man seinen Gartenteich mit einem sogenannten Laubschutznetz vor dem herunterfallenden Laub. Sollte Schutznetze halten nicht nur die Laubmengen fern, sondern auch Reiher. Netze für Teiche sind in verschiedenen Größen, Materialqualitäten und Preislagen erhältlich, so dass für jeden Teich das Richtige dabei ist. Ein feinmaschiges Netz (auch Laubnetz genannt) als Vorbeugung gegen Laubfall wird einfach über den Teich gespannt und mit den normalerweise mitgelieferten Kunststoffnägeln am Teichrand befestigt. Idealerweise wird ein solches Netz etwas schräg gespannt, ähnlich einem Zirkuszeltdach damit die Blätter einfach abrutschen können. Danach braucht nur noch das Laub in regelmäßigen Abständen aus dem Netz entfernt werden. Ein sauberer Teich also mit wenig Arbeit.


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Ein Basteltag mit Kastanien, Haselnüssen und Eicheln

Ein Basteltag mit Kastanien, Haselnüssen und Eicheln

Nutzen Sie die goldene Herbstzeit, um Ihren Garten zu bewundern, sich vermehrt auszuruhen und endlich mal wieder mit der ganzen Familien einen langen, gemütlichen Waldspaziergang zu machen. Genießen Sie den Blätterduft, relaxen Sie und lassen Sie die Seele baumeln; vielleicht gibt es sogar Waldtiere zu bewundern. Lassen Sie auf keinen Fall die Gelegenheit aus, ausreichend Bastelmaterial aus dem Wald mit nach Hause zu nehmen: Bunte Blätter in allen Formen und Farben, Früchte und andere Naturmaterialien. Besonders Kinder lieben es, bei Spaziergängen im Wald Eicheln, Nüsse, Bucheckern und Kastanien aufzusammeln, um später damit Bastelarbeiten fertigen zu können. Sehr gut auflesen lassen sich Kastanien, Eicheln etc. mit kleinen Körbchen; notfalls darf es natürlich auch ein einfacher Plastikbeutel sein. Auch Tannenzapfen, kleine Zweige, Moos und Hagebutten stellen exzellentes Bastelmaterial dar.
Zuhause können dann die Kinder (und Erwachsenen!) ihrer Fantasie beim Basteln freien Lauf lassen. Benötigt werden meist Zahnstocher (ersatzweise Streichhölzer, Zündköpfe aber abbrechen), Kleber, Schere, Faden, Nadel, Filzschreiber, Draht, Klebeband, Karton, Messer und am besten auch ein kleine Bohrer, ersatzweise ein Dosenöffner. Einfach herzustellen sind kleine Tiere und Männchen. Aus Haselnüssen und Kastanien zusammen mit Bucheckern, Eicheln und Hagebutten lassen sich Raupen, Lastwagen, Wichtel, Geister, Schneemänner, Schlangen, Blumen, Schnecken, Spinnen, Igel und sogar Türkränze, Girlanden, Ketten und Armbänder herstellen. Erfinden Sie doch mal ein Spiel mit Herbstblättern oder Zweigen; Nüsse und Bucheckern können die Spieler werden.

Für Kastanienmännchen werden kleine Löcher in die Kastanien gebohrt, welche dann mittels Zahnstochern zusammengesetzt werden. Haare und Bärte kann man schnell aus Bast oder Wollresten herstellen; Hüte werden aus Eichelkappen erstellt, Augen und Mund aus kleinen Beeren. Geister bekommen ein Tüllröckchen.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 20St

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Gemüsearten wie Möhren, Sellerie und Kohlarten vertragen Temperaturen unter 0Crad Celsius

Gemüsearten wie Möhren, Sellerie und Kohlarten vertragen Temperaturen unter 0Crad Celsius

Gemüse noch bei frostigen Temperaturen? Kein Problem! Unzählige Gemüsesorten sind winterfest und frostresistent, nicht nur Lauch und Kürbis, sondern auch Feldsalat, Möhren, Sellerie und Kohlarten wie Wirsing, Rosenkohl, Weißkraut, Rotkohl und Grünkohl. Sie stellen eine ideale Vitaminversorgung dar, wenn kaum noch frische Gemüse aus eigenen Landen erhältlich sind, sondern lediglich Importware.
Hobbygärtner wissen schon seit langem, wie wertvoll regionale Gemüse, vor allen Dingen Selbstzucht aus dem eigenen Biogarten sind.

Sellerie, der im Winter geeerntet wird, kann immer noch eingelagert werden im Keller Blumenkohl ist etwas empfindlicher, verträgt aber auch kurze Fröste. Als besonders resistent gilt Chinakohl, ein versatiles Gemüse, das sich auf unzählige Arten zubereiten lässt, roh wie auch gedünstet oder gekocht. Bis zu acht oder zehn Minusgrade verträgt Chinakohl. Auch im Dezember geenrtet darf es immer Keller noch in einer Sandbox eingeschlagen werden. Winterendivien verträgt Minustemperaturen bis etwa fünf Grad unter Null und kann dann bis Februar im Keller oder in Töpfen eingeschlagen werden. Kohlrüben vertragen kräftigen Frost, Kohlrabi nicht. Auch Mangold darf noch etwas draußen bleiben und natürlich Karotten, der Lauch und der Winterrettich. Man kann sie mit etwas Torf als Schutz bedecken. Wenn sie aufbewahrt werden sollen, darf das Kraut nicht entfernt werden. Pastinaken und Schwarzwurzeln sind ebenfalls winterhart; sie lassen sich jedoch bei frosthartem Boden äußerst schlecht ausgraben (Grabgabel benutzen!). Wer beim Rosenkohl den Blätterschopf stehen lässt, darf den Rosenkohl später ernten. Nicht zu vergessen natürlich den beliebten Zichorie, der ebenfalls starken Frost verträgt und dann im Keller aufbewahrt werden kann.

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Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol 16ml

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Heide und Chrysanthemen sind jetzt das richtige für den Balkonkasten

Heide und Chrysanthemen sind jetzt das richtige für den Balkonkasten

Langsam aber sicher geht die Gartenarbeit ihrem Ende zu. Fast alle Beete sind bereits leer, der Rasen gemäht, die Sträucher beschnitten, das Obst eingebracht, die Vogelnistkästen aufgehängt. Nun müssen vor dem Winter auf jeden Fall noch die Balkonkästen bepflanzt werden. Man benutzt immer frische Blumenerde; alte Erde in Blumenküsten ist normalerweise stark durchwurzeln und bereits ausgelaugt. Sie kommt auf den Komposthaufen.  Verwelkte Sommerblumen dürfen nun aus den Balkonkästen entfernt werden; man entsorgt sie ebenso auf den Kompost. Ideale fröhlich-bunte Herbstblüher sind z. B. Heide und Chrysanthemen. Sie sind nicht frostempfindlich und werden den Hobbygärtner den ganzen Winter mit ihrer Blütenpracht erfreuen. Heide wie auch Dahlen (Winter-Chrysanthemen) und Astern gibt es in vielen Farbschattierungen, auch Efeu darf mit in die winterlichen Balkonkäste. Farbtupfer und Höhenunterschiede lassen sich Gräsern oder buntem Zierkohl realisieren.
Balkonkästen, die aufgehängt werden, müssen selbstverständlich auf die Festigkeit ihrer Halterungen überprüft werden. Frisch gegossene Blumenkästen sind deutlich schwerer; auch der Wind kann Balkonkästen abreißen und zu Boden stürzen lassen.
Wichtig bei der Winterbepflanzung der Kästen ist, eine gute Drainageschicht mit Tongranulat an den Boden zu legen. Diese Schicht saugt überschüssiges Wasser von den Wurzeln, sodass Fäulnis und Erfrierungen vermieden werden können.  Bei sehr kalten Wetter umwickeln versierte Gärtner ihre Balkonkästen und Kübel mit Luftpolsterfolie, Jutematerial oder Kokosmatten, die auf jede Größe zurechtgeschnitten werden können.


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Laub fällt im Herbst und muss vom Rasen verschwinden

Laub fällt im Herbst und muss vom Rasen verschwinden

Bevor Sie sich jedoch an die Arbeit des Laubentfernens machen: Laufen Sie doch einfach mal mit Kinderaugen durch. Werfen Sie die bunten Blätter hoch, riechen Sie der erdigen Blätterduft, ziehen sie Spuren mit den Füßen durch die Herbstblätter und vergessen Sie nicht, einige besonders schöne Blätter zum Pressen aufzusammeln.
Herbstzeit bedeutet nicht nur, dass so langsam das Ende der Gartensaison eingeläutet wird, sondern auch, dass jetzt noch schnell immense Blätterberge beseitigt werden müssen. Jeder Gartenbesitzer weiß: Je mehr Bäume und Sträucher, desto mehr Blätter im Herbst. Blätter stellen ein wunderbares, nährstoffreiches Mulchmaterial da, über das sich jeder Baum und jeder Kompost freut. Das Zusammenrechen der Blätter kann allerdings etwas arbeitsaufwändig werden. Gut bewerkstelligen lässt sich diese Arbeit mit Laubsaugern oder Laubbläsern (teils auch als Laub-Saugbläser erhältlich). Schwieriger lässt sich das Laub häufig von Wegen und Rasen entfernen. Bei kleinen Rasenflächen genügt oft das Abrechen mit einem speziellen breitgefächerten Laubrechen, bei größeren Flächen kann ein Laubsauger mit Auffangsack die Arbeit schneller und weniger ermüdend lösen. Ein guter Laubrechen besitzt biegsame, längere Zinken, die den Rasen schonen.
Ersatzweise kann man auch ausprobieren, den Rasenmäher auf Mulchen zu stellen, also tief zu schneiden, damit das auf dem Gras befindliche Laub kleingehäckselt und zusammen mit dem Grasschnitt in den Fangsack befördert wird, wo es dann nur noch als feiner Mulch entnommen werden braucht.

Laub auf dem Rasen muss vor dem Winter auf jeden Fall entfernt werden, denn es speichert Feuchtigkeit und führt zu Pilzbildung wie auch zur Vermoosung der Rasenfläche. Das Gras stirbt, der Rasen bekommt gelbe und braune Flächen.

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Obstbäume noch einmal düngen

Obstbäume noch einmal düngen

Alle Hoch- und Halbstämme unter den Obstgehölzen sollten im Oktober noch einmal gedüngt werden. Das gilt besonders für Sorten mit tief ins Erdreich reichenden Wurzeln. Vor allem dann, wenn die Obstbäume auf einer Rasenfläche stehen. Und zwar solange der Boden noch nicht gefroren ist. Als Faustregel gilt, dass man jetzt im Herbst etwa 1/3 der Gesamtjahresdüngermenge jetzt im Herbst den Bäumen gibt. Da die Wie Wurzeln bei den Obstbäumen weit über den Radius der Baumkrone hinausreichen, wird der Dünger etwa 1m weit über den Kronendurchmesser hinaus ausgestreut. Man rechnet mit etwa einer Handvoll von organischem Volldünger pro Quadratmeter Bodenfläche.

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Regenrinnen vom Herbstlaub säubern und reinigen

Regenrinnen vom Herbstlaub säubern und reinigen

Viele Hausbesitzer montieren zum Schutz vor Herbstlaub Gitter über die Regenrinnen. Gegner behaupten, dies sei keine allzu gute Lösung, denn die Blätter blieben auf dem Gitter liegen und das Wasser könne nicht mehr ablaufen. Abfallrohre sollten auf jeden Fall mit einem Gitter versehen werden, damit die Rohre nicht verstopfen. Sie lassen sich dann meist kaum noch per Hand reinigen, müssen auseinandermontiert werden oder von einer Fachfirma gereinigt werden.
Essenziell ist eine regelmäßige und intensive Reinigung der Regenrinnen von Blättern. Besonders achtsam sollte man bei empfindlichen Kupferrinnen vorgehen. Des Weiteren muss man wegen der Höhe auf ausreichende Sicherheit achten. Man benötigt für eine Reinigung der Regenrinne einen speziellen Reinigungsschaber, welcher eine optimal Form besitzt sowie Bürsten, um alle Schmutzrückstände gründlich zu entfernen.
Schaber können mit einem längeren Stock versehen werden, um auch entfernte Teile der Dachrinne gut zu erreichen. Eine normale WC-Bürste leistet ebenfalls gute Dienste; auch sie kann mittels einem Stock (mit Klebeband befestigen) verlängert werden. Mit einer kleinen Schaufel (Kinderschaufel, Gartenschaufel) kann der Schmutz leicht aus der Rinne gehoben und in einem Eimer gegeben werden. Dieser Schmutz inklusive Blätterreste, Moos, Nadeln etc. kann selbstverständlich auf den Kompost gegeben werden. Wer nicht mit einer Leiter arbeiten möchte, kann gebogene Teleskopstangen benutzen. Versierte Heimweker arbeiten mit Hochdruckgerät und langem Schlauch; für Dachrinnen gibt es spezielle Reinigungsschliten, welche direkt in die Rinne gelegt werden, wobei man vom Boden aus die Sprühpistole betätigen kann.

Oftmals empfiehlt es sich, zusätzlich direkt über dem Dach bzw. über der Dachrinne stehende Baumäste ein wenig zurückzuschneiden. Verstopfte Dachrinnen müssen vor dem Winter unbedingt gereinigt werden, damit sie nicht einfrieren oder platzen können und bei Überlaufen sogar Schäden an der Hauswand verursachen.

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Schnittabfälle häckseln und kompostieren oder zum Mulchen verwenden

Schnittabfälle häckseln und kompostieren oder zum Mulchen verwenden

Wohin mit all den Gartenabfällen? Für Blätter, Grasschnitt, Heckenschnitt, Strauchmaterial, abgeblühte Blumen, Nadeln und Äste muss ein Plätzchen im Garten gefunden werden. Ideal wäre es, sämtliche Gartenafbälle dem Kompost zuzuführen. Äste sind jedoch hart und widerstandsfähig; sie brauchen viel Zeit, um auf dem Kompost zu verrotten. Normalerweise ist ein Kompost in sechs bis zwölf Monaten reif und benutzbar; nicht jedoch Äste. Sie sollten deshalb zerkleinert werden. Diese Arbeit lässt sich äußerst mühsam und ermüdend mit einer normalen Gartenschere oder Astschere durchführen; viel besser wäre natürlich die Anschaffung eines Häckslers, mit dem auch dickere Äste im Nu in kleine Teile zerschnitten werden.

Man steht vor der Wahl eines benzinbetriebenen Motorhäckslers oder eines Elektrohäcksler. Beide haben Vorteile wie auch Nachteile. Motorhäcksler benötigen kein Elektrokabel, sind daher auch in der hintersten Gartenecke benutzbar. Dies ist besonders wichtig bei sehr großen Gartenflächen. Unter Gartenkennern werden Motorhäcksler als sehr leistungsstark bezeichnet, auch bei dicken Ästen; sie machen jedoch etwas mehr Lärm. Leise Elektrohäcksler sind ideal für kleine Gärten und weniger Schnittgut. Dickere Äste sind für diese Geräte weniger geeignet. Messerhäcksler schneiden das Schnittgut feiner als leise Walzenhäcksler, die mehr quetschen. Selbstverständlich sollte ein Häcksler immer ein Prüfzeichen besitzen. Achten Sie beim Kauf darauf. Ein guter Häcksler schafft mehr als 150 Kilo Astwerk pro Stunde.
Beim Arbeiten mit einem Häcksler stellt man am besten ein Auffangkorb unter dem Häcksler. Hiermit kann das Schnittgut dann gleich zum Kompost oder zum Einsatzort transportiert werden. Besonders Sträucher, Obstbäume und Zierbäume sind für Mulch dankbar, denn dieser sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunsten kann. Im Herbst darf Mulchmaterial ebenfalls direkt auf die Beete gestreut werden sowie im Wurzelbereich empfindlicher Pflanzen zum Schutz vor Kälte. Mulch auf dem Kompost sorgt für besonders lockere Komposterde. Übrigens lassen sich die Holzschnitzel gehäckseler Äste auch sehr gut als Gartenwegbelag verwenden.

Unbedingt zu achten ist beim Arbeiten mit Häcklern auf ausreichende Schutzausrüstung wie Handschuhe, feste Schuhe, Schutzbrille und Gehörschutz. Bevor man in den Häcksler greift, muss immer der Stecker herausgezogen oder das Gerät abgestellt werden!

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Spätobsternte im Oktober

Spätobst kann jetzt geerntet werden. Fortverträgliches Winterobst sollte noch solange wie möglich am Baum hängen bleiben. Es verträgt Forst, darf aber nicht geerntet werden, wenn es selbst gefroren ist. Das Obst wird vorsortiert, in ausgepolsterte Körbe gelegt und dann ins Winterlager gebracht. Der Lagerraum braucht Frischluft, daher die Fenster auch nachts halb gekippt lassen, das schadet den Früchten nicht. Fallobst muss auch im Oktober aufgelesen werden. Eingetrocknete Fruchtmumien werden abgepflückt und vernichtet. Denn her Überwintern Schäldinge und Krankheitserreger, die dann im nächsten Jahr Ursache für die Monilia-Fruchtfäule oder andere gefürchtete Pflanzenkrankheiten sein können. Noch kann man robuste Obstbäume und Sträucher pflanzen. Pfirsich-Bäumchen, Weinreben und andere empfindliche Gehölze werden erst im Frühjahr gepflanzt.

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Tontöpfe von Kalkresten befreien

Tontöpfe von Kalkresten befreien

Während der Sommermonate haben hässliche Kalkflecken und –ränder an den Blumentöpfen durch die Biogene Entkalkung des Gießwassers durch die Pflanzen abgelagert. Um die Tontöpfe zu säubern, muss man nicht unbedingt Essigessenz oder andere Säuren verwenden, Kartoffelschalen tun es auch. Man säubert zunächst die Tontöpfe von anhaftenden Erdresten und bürstet sie sauber. Dann werden die Kartoffelschalen mit den Innenseite kräftig an den Kalkresten eingerieben. Dann legt man die Tontöpfe für einige Stunden in einen Eimer mit Wasser und weiteren Kartoffelschalen. Danach sollten sich auch die letzten Kalkspuren aufgelöst haben.

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Winterrettich ernten und einlagern

Winterrettich ernten und einlagern

Winterrettich hat eine längere Entwicklungszeit als Früh- und Sommerrettich. Deshalb muss man ihn spätestens Mitte Juli aussäen. Voraussetzung für eine gute Ernte ist bei der Aussaat von Winterrettich ein Reihenabstand von wenigstens 30cm und ein Abstand zwischen den Rettichpflanzen in der Reihe von ca. 15 bis 20cm. Um eine gute Qualität und Lagerfähigkeit des Winterrettichs zu erreichen muss das Beet durch regelmäßiges Harken und Gießen locker und gleichmäßig feucht gehalten werden. Der Winterrettich wird schließlich so spät wie möglich, aber noch vor den ersten Frösten geerntet. Sonst lässt er sich nicht lange genug lagern. Bei der Ernte darf man die Rettiche nicht beschädigen, sonst beginnen sie zu faulen. Außerdem dürfen sie nur bei trockenem Wetter geerntet werden. Dann können sie sauber, aber ungewaschen (!) in Keller oder Miete eingelagert werden. Das Kraut wird abgedreht, nicht abgeschnitten. Die Rettiche müssen frostfrei, aber nicht zu warm gelagert werden.

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Arbeiten im Ziergarten

Dahlien und Gladiolen müssen vor den ersten Frösten aus dem Boden geholt werden. Man scheidet sie etwa handbreit über den Knollen ab und lagert sie bis zum Spätfrühjahr an einem dunklen, kühlen, aber frostfreien Platz. Der Rasen wird ein letztes Mal gemäht und eine dünne Schicht Komposterde auf der Rasenfläche verteilt. Abgeräumte Beete werden noch einmal von Unkraut befreit und dann noch einmal gründlich durchgeharkt. Auf ein tiefes Umgraben, wie es früher empfohlen wurde, sollte man besser verzichten. Denn das bringt die nährstoffreiche Humusschicht durcheinander und stört das Bodenleben. Besser ist es, das freigewordene Beet mit winterfesten Gründüngerpflanzen einzusäen und diese dann im Frühjahr in den Boden einzuharken.

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Beete werden jetzt winterfest gemacht

Beete werden jetzt winterfest gemacht

Zum Herbstende sind die meisten Beete bereits abgeerntet. Besonders fleißige Gärtner haben schon den Kompost auf den Beeten verteilt oder untergegraben, die Sträucher und die Bäume gemulcht. Auch Beete durch gemulcht werden, z. B. mit Laub, Holzspänen, Rinde oder Grasschnitt.
Bis in den Wintermonaten können Beete noch mit Wintergemüsen wie Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat, Wirsing etc. besetzt sein. Idealerweise deckt man diese Wintergemüse mit einem schützen Wärmevlies, mit Jutestoff vom Meter oder mit Jutesäcken ab. Die Vlies und Abdeckmaterialien werden am Rand mit Steinen oder Wegplatten beschwert oder mit Krampen im Boden befestigt. Diese Arbeit sollte bereits vor dem ersten Frost erledigt werden, denn durch die extreme Kälteeinwirkung über Nacht können die Gemüse schlapp oder sogar braun werden, obwohl sie einige Minusgrade vertragen.
Ebenfalls verwendet zum Abdecken verwendet werden dürfen Tannenzweige, Stroh oder Reisig, welche dann später ebenfalls als Mulch- oder Kompostmaterial weiterverwertet können.
Nicht abgedeckt werden sollte jedoch mit Plastimaterial wie Plastikfolien oder Hauben, denn hierunter bildet sich regelmäßig Feuchtigkeit, welche Pilzkrankheiten auftreten lässt, sodass die Gemüse unbenutzbar werden.
Winterharte Grünsaaten wie Winterraps, Winterroggen oder Wicke verhelfen ebenfalls zu einem vermehrten Kälteschutz, da der Boden nicht komplett durchfrieren kann. Auch sie dürfen auf die Lücken der noch besetzten Beete ausgesät werden. Gedüngt wird jetzt aber nicht mehr.


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Das große Aufräumen im Garten

Das große Aufräumen im Garten

Im Oktober beginnt das große Aufräumen im Garten. Fängt damit erst im November an, wird die Zeit knapp. Allerdings ist der Oktober auch die beste Zeit zum Pflanzen von Stauden und Gehölzen. Erste Stufe beim großen Herbstaufräumen sollet das Zurückschneiden aller abgeblühten Prachstauden sein. Und zwar werden sie bis auf Bodenniveau heruntergeschnitten. Das Schnittgut wird gehäckselt und kommt auf den Kompost oder wird als Füllschicht für ein Hochbeet genommen. Wildstauden lässt man dagegen stehen; ihre Fruchtstände bleiben den Winter über erhalten. Erstens sieht das gut aus, wenn sie sich allmählich mit Raureif überziehen. Und zweites liefern viele dieser Wildstauden den Weichfutterfressern unter den Singvögel eine wertvolle, vitaminreiche Nahrung.- Auch Gräser bleiben bekanntlich bis zum nächsten Frühjahr stehen. Eventuell bindet man sie oben zusammen; das schützt etwas vor Nässe und Frost im Winter. Das Erdreichen zwischen den Stauden wird vorsichtig – am besten mit einer Grabgabel – gelockert und das Unkraut entfernt. Auch die Überreste einjähriger Sommerblumen werden entfernt und auf den Komposthaufen geworfen. Sobald sich die Laubblätter der Gladiolen gelb verfärben, werden sie bis auf etwa 10cm Länge zurückgeschnitten und dann die Gladiolen vorsichtig ausgegraben. Man lässt sie noch 1 bis 2 Tage zum Abtrocken auf dem Beet liegen. So kann dann auch eventuell noch anhaftende Erde restlos abgeklopft werden. Dann kommen die Knollen ins Winterquartier. Ähnlich verfährt man mit den Canna-Pflanzen, Knollenbegonien und anderen nicht winterharten Knollen- und Zwiebelgewächsen. Dahlien bettet man zum Überwintern in eine Kiste mit Torf ein.

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Der Rosen-Herbstschnitt ist erst nötig, wenn es richtig kalt wird

Der Rosen-Herbstschnitt ist erst nötig, wenn es richtig kalt wird

Viele Hobbygärtner meinen, dass mit den letzten Sonnenstrahlen des Sommers auch gleich die Rosen geschnitten werden müssen. Versierte Rosenpflanzer warten hiermit allerdings, bis es so richtig kalt wird. Es wenn die Temperaturen fallen und die ersten Minusgrade auftreten, sollten die Rosen beschnitten werden, damit Knospen und Blattgrün nicht erfrieren können. Teilweise blühen Rosensorten auch in unseren Breitengraden bis in den Dezember hinein. Solange die Temperaturen nicht um den Nullpunkt liegen, braucht noch kein Rosenschnitt zu erfolgen. Lediglich dann, wenn Fäulnis aufgrund von Nässe auftritt, sollten betroffene Pflanzenteile abgeschnitten werden.
Fachleute bestätigen, dass der Herbstschnitt bei Rosenpflanzen nicht so wichtig ist, wie der Frühjahrsschnitt, welche gezielter gearbeitet werden muss. Im Herbst lässt man beim Rosenschnitt vier Augen stehen, damit im Frühling dann bei Bedarf noch weiter zurückgeschnitten werden kann, denn häufig erfrieren die oberen Zentimeter der Äste über Winter. Alle Rosentriebe sollten also relativ lang stehen bleiben; sie werden jedoch alle auf einer Höhe abgeschnitten, etwa 20 bis 25 Zentimeter. Totes Holz wird entfernt.

Um Rosen noch etwas mehr vor Frost zu schützen, wird gleichzeitig angehäufelt oder eine lockere Mulchschicht um den Wurzelbereich gelegt. Man darf auch etwas Tannenzweige rundherum aufstellen, um die Rose einzupacken. Sollte die Rose bei Frost noch Knospen zeigen, darf dieser Stängel für die Vase abgeschnitten werden, denn fast immer erfrieren die Knospen bei Frost. Es wird immer leicht schräg geschnitten, um Wasser ablaufen zu lassen.

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Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

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Ernteplan für Herbst – und Wintergemüse

Ernteplan für Herbst – und Wintergemüse

Herbst- und Wintergemüse erntet man am besten in der Reihenfolge ihrer Empfindlichkeit gegenüber Nässe und Frost. Zuerst die völlig frostempfindlichen Arten, das sind vor allem Gemüsesorten mit einem besonders hohen Wassergehalt: Tomaten, Kürbis, Melonen und Gurken. Noch grüne Tomaten kann man an einem schattigen, geschützten Platz noch nachreifen lassen. Die zweite Gruppe, die noch vor der Frostperiode geerntet werden muss, sind der Kopfsalat, Blumenkohl und Kohlrabi. Ein oder zwei Frostnächte schaden ihnen allerdings nicht. Ihre Erntezeit kann man aber sicherheitshalber durch den Einsatz von Folientunneln etwas verlängern. Als Nächstes sind Gemüsesorten an der Reihe, die leichten Frost vertragen können. Dazu zählen der Rotkohl, der Weißkohl und der Wirsing, außerdem die meisten Wurzelgemüse. Als letztes kommen die frostharten Gemüsesorten dran – Rosenkohl, Grünkohl, Porree. Sie können eigentlich den ganzen Winter auf dem Beet blieben und müssen nur bei Bedarf geerntet werden. Um sie aber vor hungrigen Hasen und Kaninchen zu schützen, muss man sie eventuell mit einem engmaschigen Kükendraht sichern. Das Wintergemüse kann man auch gut in einer Rübenmiete einlagern. Kellerräume sind dazu in der Regel bereits zu warm. Wintergemüse braucht nämlich eine Lagertemperatur von etwa 3 bis maximal 5 Grad Celsius plus und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80%.

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Gepflanzt werden jetzt Rosen und Gehölze die ihr Laub abwerfen

Gepflanzt werden jetzt Rosen und Gehölze die ihr Laub abwerfen

Herbstzeit ... Zeit die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, die letzte Ernte einzuholen und vielleicht eine Neugestaltung des Gartens zu planen. Oktober ist eine optimale Pflanzzeit für Rosen und alle Gehölze die ihr Laub abwerfen; einzige Ausnahme sind Birken und Eichen. Diese Pflanzen können dann gesetzt werden, wenn der Boden nicht durchgefroeren ist. Winterfeste Sträucher haben es mit dem Anwachsen einfacher. Sogenannte Wurzelnackte Gehölze und Rosen können über den Winter ihre Wurzeln im Boden ausbreiten und sind dann im Frühjahr bereits gut auf den Sommer vorbereitet. Im Frühling gesetzte Pflanzen haben regelmäßig mehr Schwierigkeiten mit dem Anwachsen und mehr Probleme in heißen Sommern. Selbstverständlich ist nach der Pflanzung gutes Angießen und regelmäßigs Wässern wichtig, damit ausreichend Feuchtigkeit an die feinen Wurzelteile gelangt, welche für die Nährstoffaufnahme und die Wasserregulierung zuständig sind.
Pflanzungen im Oktober haben einen weiteren, sehr großen Vorteil: In Baumschulen und Gärtnereien werden regelmäßig die Pflanzflächen zum Herbst gerodet. Dies bedeutet, dass viele Pflanzen in Erde eingeschlagen werden, um zu überwintern. Im Herbst gekauft Pflanzen besitzen als den entscheidenden Vorteil, absolut frisch zu sein, deshalb besser anzuwachsen und auch wesentlich kräftiger auszutreiben.
Bei der Herbstpflanzung von Rosenstöcken sollten vor der Pflanzung die Wurzeln um rund ein Drittel gekürzt werden. Auch Beerensträucher, Obstbäume, Blütensträucher sowie Nagelgehölze und Heckenpflanzen sollten nun im Oktober noch gesetzt werden. Beim Kauf auf gut und gleichmäßig verzweigte Pflanzen achten. Pflanzen mit gut durchwurzelten Ballen wachsen besser an. Sämtliche Pflanzen werden über Nacht vor dem Pflanzen in Wasser gestellt; so sind die Wurzeln bereits vollgesaugt. Pflanzlöcher müssen doppelt so groß wie die Wurzelballen sein. Beim Auffüllen der Erde gut andrücken, damit keine Hohlräume entstehen können. Bei stark lehmigen Boden darf etwas Sand untergemischt werden. Sollte sich ein Ballentuch aufgrund der Schwere der Pflanze nicht entfernen lassen, wird es einfach aufgeknotet, damit es besser verrotten kann. Erfahrene Gärtner bilden zusätzlich einen kleinen Erdwall um den Wurzelbereich, welcher verhindert, dass das Wasser zu schnell aufläuft. Rosen müssen auf jeden Fall angehäufelt werden, um die Veredelungsstelle zu schützen.

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Herbstliche Arbeiten im Steingarten

Im Oktober ist die Saison im Steingarten noch nicht zu Ende. Jetzt ist die Zeit der Spätblüher, darunter Oktober-Steinbrech, Herbstenzian und Herbstkrokus und Bleiwurz. Und einige Zwergsträucher überraschen nun mit einer goldgelben oder rötlichen Herbstfärbung ihrer Laubblätter. Während andere noch blühen oder sich in herbstlicher Farbenpracht zeigen, müssen nun die winterfesten Zwiebel- und Knollenpflanzen in die Erde. Für den Steingarten eigenen sich natürlich die klein bleibenden Arten wie Krokus, Wild- oder Botanische Tulpen, Märzenbecher u. ä.. Gleichzeitig wird es nun Zeit, den Steingarten langsam auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten. Es gibt eine ganze Reihe Arten aus mediterranen Gefilden, dem subtropischen Mexiko oder dem südlichen Afrika, die in unseren Breiten nicht winterfest sind. Sie müssen noch vor den ersten Nachtfrösten ins Winterquartier, wo sie in der Regel kühl (aber frostfrei) und hell stehen sollten. Und einige Polsterpflanzen wie die Saxifraga-Arten und die Blaukissen lassen sich jetzt im Oktober am besten mit Hilfe von Stecklingen vegetativ vermehren.

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Nicht frostfeste Wasserpflanzen in Gefäße umbetten und hell überwintern

Nicht frostfeste Wasserpflanzen in Gefäße umbetten und hell überwintern

In der Herbstzeit beginnt bereits so langsam die Ruhephase des Teiches. Der Teich wird noch einmal gründlich von Blättern und Schmutz gereinigt, Wasserpflanzen wie Gräser werden geschnitten und möglicherweise der Teich mit einem Netz zum Schutz vor herabfallenden Blättern bedeckt. Immergrüne Arten sollten eisfrei gehalten werden, sonst können sie keine Photosynthese durchführen.
Die meisten unserer einheimischen Wasserpflanzen sind frostfest und äußerst robust, so u.a. Schwertlilie, Rohrkolben oder Tannenwedel. Teichanfänger sollten wissen, dass die Blätter nicht beschnitten werden. Wer seine Pflanzen auf den Teichboden gesetzt hat, kann sie dort den Winter über sitzen lassen. Frostempfindliche Wasserpflanzen jedoch oder sollte, die in nicht frostfesten Gefäßen sitzen, sollten ungepflanzt werden. Sie benötigen ebenfalls einen geeeigneten Winterschutz.
Nicht frostharte Teichpflanzen überwintern in einem neuen Gefäß am besten in kühlen Innenräumen, wie z. B. einem hellen Kellerraum oder einem kühlen Wintergarten oder Gewächshaus mit viel Licht. Teichpflanzen sind dafür bekannt, dass sie unbedingt hell stehen müssen. Idealerweise liegt die Raumtemperatur im neuen Winterquartier der ausgesiedelten Teichpflanzen zwischen fünd und zehn Grad. Höher sollten die Temperaturen auf keinen Fall liegen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Teichpflanzen austreiben. Zu den frostempfindlichen Teichpflanzen gehören auch die meisten Seerosenarten, die ebenfalls bei fünf bis zehn Grad überwintern müssen. Auch tropische Wasserpflanzen sind nicht winterfest und müssen umgesiedelt werden.
Als Umsiedlungsgefäße bieten sich Kunststoffwannen oder Schalen, sowie Kübel und Fässer an, also keine Miniteiche.

Diese Umsiedlungsarbeiten sollten vorgenommen werden, bevor die Nachttemperaturen auf weniger als acht bis zehn Grad absinken, denn hier können empfindliche Wasserpflanzen bereits erhebliche Schäden davontragen oder vollständig eingehen. Nach den Eisheiligen dürfen dann alle Wasserpflanzen-Hausgäste wieder nach draußen in den Teich zurück.

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Pflanzzeit für Rosen

Pflanzzeit für Rosen

Die beste Zeit, Rosen zu pflanzen, ist jetzt im Oktober - allerdings unter der Voraussetzung, dass es noch keine Nachtfröste gibt. Man muss aber darauf achten, dass das Pflanzloch so groß im Durchmesser ist, dass auch die längsten Wurzeln der Rose nicht verdrehen und sich in ihrer Richtung nach allen Seiten ungehindert ausbreiten können.

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Rosen vor dem Frost anhäufeln und vor Frost schützen

Rosen vor dem Frost anhäufeln und vor Frost schützen

Zuerst einmal muss eine Rose gleich beim Pflanzen entsprechend tief gesetzt werden: Ihre Veredelungsstelle muss drei bis fünf Zentimeter unter der Erde liegen. Danach wird die Rose angehäufelt; dies bedeutet, dass Erde, Mulch oder Kompost am Stamm aufgeschoben wird. Dies schützt den gesamten Wurzelbereich des Rosenstocks. Bis zu 20 cm hoch darf dieser Schutz in kalten Regionen sein. Ein solcher Schutzwall verhindert, dass der Boden frieren kann. Im Frühjahr entfernt man diesen Schutz dann einfach wieder; man häufelt die Rose ab, wie Fachleute sagen.
Zusätzlich sollten empfindliche und kostbare Rosen vor dem Winter jedoch zudem mit Reisig oder Tannenzweigen abgedeckt werden. Auch das Ausbringen von Kältevlies, Wellpappe oder Kokosmatten ist möglich. Ebenfalls möglich ist das Benutzen von Stroh, Laub oder Leinensäcken, was sich besonders bei Rosenbäumen, Ramberln oder Strauchrosen empfiehlt. Kletterrosen lassen sich am besten mit Kiefernreisig schützen. Auf keinen Fall darf Plastifolie benutzt werden, denn dies würde zu einem Wärmestau führen. Zwergrosen können sogar durch ein wenig Laub geschützt werden. Torf ist unangebracht, da er sich mit Wasser vollsaugt.
Bei Schneefall empfiehlt es sich, die Schneelasten häufiger von den Rosenpflanzen zu entfernen, damit es nicht zu Erfrierungen kommen kann. Rosenfrostschutz darf im Frühjahr erst entfernt werden, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

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Seerosen überwintern

Seerosen überwintern

Ist der Gartenteich mindestens 90cm oder mehr tief, dann ist ein Durchfrieren bis zum Teichboden auch im strengsten Winter unwahrscheinlich. Dann können auch die Kulturformen der Seerose im Gartenteich bleiben.  Ist der Teich flacher, dann müssen die Pflanzkübel mit den Seerosen herausgenommen werden. Man hältert sie dann den Winter über in einem mit Wasser gefüllten Becken möglichst kühl und dunkel.

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Tomaten vor dem Frost retten

Tomaten vor dem Frost retten

Die letzten, noch unreifen Tomaten kann man im Oktober vor den ersten Nachtfrösten retten. Dazu schneidet man die fruchttragenden Triebe ab, scheidet alle Laubblätter ab und hängt die Triebe kopfunter an einer Schnur in einem frostfreien, hellen Raum auf, bis sie vollständig ausgereift sind.


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Winterharte Pflanzen auf den Winter vorbereiten

Winterharte Pflanzen auf den Winter vorbereiten

Auch winterharte Pflanzen möchten gut auf den Winter vorbereitet weden. Gartenexperten wissen, dass nicht frostfeste wie winterfeste Pflanzen vor dem Eintritt der kalten Jahreszeit besonders Pflege benötigen, um im nächsten Jahr wieder gesund und blühfreudig sein zu können.

Einige Wochen vor Frosteinbruch sollte man bereits damit beginnen, die Pflanzen weniger zu wässern, damit der Frostballen nicht allzu feucht ist. Sämtliche Pflanzen werden nochmals auf eventuelle Schädlinge oder Krankheiten untersucht; betroffene Pflanzenteile müssen noch vor dem Frost entfernt werden, denn viele Pilze und andere Krankheitserreger sind überwinterungsfähig. Sind noch verwelkte Blüten vorhanden, sollten auch diese noch entfernt werden. Als Faustregel gilt in etwa, dass fast alle Pflanzen um ein Drittel zurückgeschnitten werden können. Winterharte Teichpflanzen brauchen jedoch nicht zurückgeschnitten zu werden.
Gegen Wind und Schnee dürfen die Pflanzen mit Jutesäcken, Jutestoff, Kokosmatten oder Vlies geschützt werden. Bitte gut befestigen, am besten mit Klebeband.
Kletterrosen sollten nochmals am Rankgitter fixiert werden, damit sie nicht unter der Schneelast abbrechen können. Winterharte Pflanzen in Tontöpfen dürfen nicht direkt auf dem Boden stehen; sie können platzen. Man legt eine Holzplatte oder Styroporplatte unter. Auch winterfeste Kübelpflanzen werden vorzugsweise mit einer Bastmatte oder Kokosmatte geschützt, wobei Pflanze und Kübel umgewickelt werden; mit Klebeband oder einem Strick befestigen. Dieser Schutz ist besonders bei nicht frostfesten Gefäßen wichtig. Laub wirkt ebenfalls dämmend und schützt vor Kälte.

Wenn dann morgens der erste Raureif da ist, sollten Sie unbedingt nach draußen gehen und im Garten Ihre wunderschön weiß überzogenen Sträucher und Gräser bewundern.

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Zimmerpflanzen an die hellsten Stellen setzen

Zimmerpflanzen an die hellsten Stellen setzen

Pflanzen passen sich normalerweise naturgemäß sehr schnell an verschiedene Klimazonen und Lichtverhältnisse an. Einige Pflanzen lieben Schatten, während andere Halbschatten oder direkte Sonne bevorzugen. Zimmerpflanzen jedoch sollten immer an der hellsten Stelle sitzen, was jedoch nicht „pralle Sonne“ bedeutet.
Hobbygärtner müssen deshalb den Standort für ihre Zimmerpflanzen äußerst sorgfältig auswählen. Südfenster mit direktem Sonnenlicht sind nur für wenige Pflanzen geeignet. Hell, aber nicht zu sonnig wird es bereits mit einer Jalousie, einer Markise oder einem durchscheinenden Vorhang, welche sich allesamt leicht an jedem Fenster anbringen lassen. Resultat: Die Zimmerpflanzen können von der Sonne nicht verbrannt werden, erhalten aber den benötigen Lichteinfall, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten.
Der hellste Standort wäre also genau der Platz, welcher sich gleich NEBEN der direkten Sonneneinstrahlung befindet, ohne jedoch in Berührung mit direkten Sonnenstrahlen zu kommen.
Bei weniger besonnten Fenstern oder mit Abstand zum Fenster erhalten die Pflanzen bereits wesentlich weniger Helligkeit. Ab zwei Meter Abstand zum Fenster sprechen Experten schon von schwachem Licht; nicht ausreichend also für eine lichtbedürftige Zimmerpflanze.

Zu wenig Licht kann vielerlei Auswirkungen auf Zimmerpflanzen haben, von Wucherungen über gelbe Blätter bis hin zu Blattverlust, Flecken, Blütenfall und mehr. Besonders viel Helligkeit wünschen sich fleischige, behaarte, weiß-grüne, bunte Zimmerpflanzen (u.a. Hibiskus) und solche mit grauem Laub.

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