Gartentipp für Juni

Gartentipps für den Hobby-Garten im Juni

Anhäufeln von Frühkartoffeln ist Pflicht

Anhäufeln von Frühkartoffeln ist Pflicht

Kartoffeln sind mittlerweile während des gesamten Jahrs überall käuflich erhältlich. Es geht jedoch nichts über selbst gezogene, frische Kartoffeln aus dem eigenen Garten. Hobbygärtner loben immer wieder die Köstlichkeit der ersten eigenen Frühkartoffeln.

Frühkartoffeln entsehen ebenfalls aus Steckkartoffeln, die bereits in den Wintermonaten vorgekeimt werden und dann sofort in den Boden kommen, sobald dieser frostfrei ist, nicht vor der Aprilmitte. Das Vorkeimen erfolgt bei etwa zehn für 15 Grad in einem hellen Kellerraum. Es verfrüht die Ernte um etwa zwei bis drei Wochen. Zum Einlegen der Knollen mit den Austrieben werden etwa zehn Zentimeter tiefe Furchen gezogen. Idealerweise ist der Boden hierzu humusreich und locker, gerne auch ein wenig sandig, was dann die Kartoffelernte erleichtern wird. Die Reihenabstände betragen 50 bis 70 cm. Am besten gedeihen Frühkartoffeln zwischen 15 und 20 Grad.

Da manchmal noch Nachtfröste auftreten, sollten Frühkartoffeln unbedingt angehäufelt werden, spätestens dann, wenn das erste Grün zu sehen ist; ansonsten mindert sich möglicherweise der Ernteertrag und die Krankheitsanfälligkeit steigt. Zusätzlich darf bereits vorhandenes Kartoffelgrün mit Stroh oder Vlies abgedeckt werden. Durch dieses Anhäufeln wird ebenfalls ein Grünwerden der Kartoffelknollen verhindert, welches durch Licht bewirkt wird. Sobald die Kartoffeln blühen, wird weiter anhäufelt, bis zu einer Höhe von etwa 30 cm. Sollte das Wetter sehr trocken sein, empfiehlt es sich, ab Mitte Mai sogar zu gießen.

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Celaflor Naturen Gelbstecker 10St

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Auch Pilzkrankheiten machen dem Buchsbaum zu schaffen

Auch Pilzkrankheiten machen dem Buchsbaum zu schaffen

Nicht nur der Buchsbaumzünsler, auch Pilzbefall macht dem Buchsbaum zu schaffen. Neben Rost- und Blattfleckenpilzen ist vor allem das Buchsbaumtriebsterben gefürchtet , welches in kürzester Zeit den Buchs verkahlen lässt. Erreger des Buchsbaumtriebsterben ist der Pilz Cylindocladium buxicola, der erst 1997 aus England bei uns eingeschleppt wurde. Seien Sporen dringen in die Pflanze ein, und mit der Zeit bilden sich braunen Flecken auf den Blätter, sowie schwarze Streifen an den Trieben. An diesen Stellen platzen die Triebe auf und sterben ab. Dieser Pilz entwickelt sich in feucht-warmen Milieu bei einem Temperaturoptimum von 25 Grad Celsius; ab 30 Grad Celsius stirbt er aber bereits ab (weitere Informationen unter www.floristik-24.com.

Doch soweit muss es erst gar nicht kommen. Sobald die ersten Symptome der drei genannten Pilzkrankheiten, weißer Mehltaubelag, rostbraune Flecken auf den Blättern oder schwarze Striemen auf den Trieben auftreten, spritzt man mit Celaflor® Pilzfrei Ectivo®*. Wirkstoff ist Myclobutanil, welches eine eine rasche, systemische Breitenwirkung erzielt.

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Celaflor Wespen Spray 500ml

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15,75 € inkl. MwSt.

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Aussaat oder Pflanzzeit für alle Salatsorten

Aussaat oder Pflanzzeit für alle Salatsorten

In dem Monaten April und Mai sollten alle Salatsorten gesät oder gepflanzt werden. Versierte Hobbygärtner haben die Salatpflänzchen bereits im Gewächshaus oder in Pflanzschalen auf der Fensterbank vorgezogen, von Pflücksalat über Lollo Rosso, Endivien und Eisbergsalat bis zu Römersalat und der beliebtesten deutschen Salatsorte, dem Kopfsalat. Salat wächst schnell und zuverlässig; man sollte ihn lediglich vor Befall durch lästige Schnecken schützen, denn auch sie lieben die zarten, vitaminreichen Blättchen im Frühjahr.

Bei Aussaat in Reihen (Reihenabstand etwa 20 cm) müssen die Pflänzchen dann auf etwa 10 bis 15 cm Abstand vereinzelt (pikiert) werden. Ausgerupfte Pflänzchen dürfen selbstverständlich gleich als erste „Salaternte“ verzehrt werden. Rund 14 Tage benötigt die Keimung; nach vier Wochen können häufig bereits erste Blätter geerntet werden.

Sollten die Salatpflanzen im Gewächshaus vorgezogen werden sein, dürfen sie nun ins Freiland gesetzt werden. Sehr gut lässt sich dies mit einem Pikierstab bewerkstelligen, mit dem die zarten Pflänzchen vorsichtig getrennt werden. Sodann wird mit dem Stab ein ausreichend großes Erdloch gestochen, die Pflanze eingesetzt, sanft angedrückt und danach das gesamte Beet gut bewässert. Anfangs empfiehlt sich bedecken mit einem Gemüsevlies, um die jungen Pflanzen vor zu viel Sonne und Schädlingen wie Schnecken, Erdraupen, Schmetterlinge etc. abzuwehren.

Als Pflanzenschutz können stark riechende, ölhaltige Kräuter wie Lavendel, Thymian, Baldrian etc. direkt zwischen die Salatpflanzen, in die Reihen oder an die Beetenden gesetzt werden. Empfehlswert zeigt sich ebenfalls Mischkultur mit Radieschen und Kohlarten.

Der Boden darf besonders in der Anfangszeit nicht austrocknen und sollte regelmäßig mit einem Grubber durchgezogen werden. Sobald sich Salatköpfe gebildet werden, wird sparsamer gegossen und nur noch auf den Erdbereich. Übrigens: Salat kann auch in Töpfen, Kästen und Pflanzschalen auf dem Balkon gesät und eingepflanzt werden.

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Celaflor Roundup Easy Unkrautfrei Konzentrat 500ml

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33,45 € inkl. MwSt.

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Boden unter den Büschen regelmäßig lockern

Boden unter den Büschen regelmäßig lockern

Büsche müssen nur regelmäßig beschnitten und gewässert werden; man sollte ebenfalls auf eine ausreichende Bodenlockerung unter den Büschen achten. Nur so wird ein ausgeglichener Feuchtigkeitshaushalt der Pflanze gewährleistet. Fachleute raten, den Wurzelbereich unter den Büschen nicht direkt zu bepflanzen, sondern einen Erdbereich offen zu lassen. Laut Fachmeinung sollte allenfalls Kapuzinerkresse direkt an den Wurzelbereich von Büschen gesetzt werden. Ideal sind Mulchschichten, die im Wurzelbereich der Büsche abgelegt werden. Hier kann Rindenmaterial, Grasschnitt, Holzspäne, Laub, Sägemehl oder sogar Kompost verwendet werden. Ebenso benutzt dürfen kleingeschnittene oder gehäckselte Äste von Bäumen und Büschen, sofern diese nicht mit Krankheiten behaftet sind. Mulchschichten unter Büschen bieten zudem einen wunderbaren, natürlichen Unterschlupf für viele Nützlinge, von Igeln bis hin zu Ohrwürmern, die wiederum die Schädlinge im gesamten Garten bekämpfen.


Einmal wöchentlich sollte der Wurzelbereich etwas aufgehackt oder zumindest mit einem mehrzackigen Grubber durchgezogen werden. Man arbeitet in etwa auf einer Tiefe von fünf bis zehn Zentimetern; mehr ist nicht erforderlich. Durch häufiges Gießen und Sommerhitze verschlämmt der Boden mit der Zeit und beginnt, eine harte Kruste zu bilden. Weder Wasser noch Nährstoffe können dann tief in den Boden eindringen und erreichen den Wurzelballen nicht mehr; es kommt zu Wasser und Nährstoffmangel. Wenig später wird die Pflanze ihre Blühfreudigkeit verlieren oder sogar gelbe, trockene Blätter zeigen. Spätestens dann heißt es handeln.


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Celaflor Hunde- und Katzen-Stopp 500ml

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Die Larven der Rosenblattwespen rechtzeitig bekämpfen

Die Larven der Rosenblattwespen rechtzeitig bekämpfen

Die Rosenblattwespe (Caliora aethiops) tritt nicht jedes Jahr in Erscheinung, aber wenn, dann können ihre Larven beträchtliche Schäden an den Gartenrosen anrichten. Diese Blattwespen sind nur 5mm groß, haben einen schwarz glänzenden Körper und graue Flügel. Es gibt nur Weibchen, die sich parthenogenetisch, also unbefruchtete Eier legen. Die Weibchen fliegen zweimal im Jahresverlauf, zum ersten Mal sieht man sie im Mai oder Juni fliegen. Die darauffolgende Generation fliegt dann bereits wieder ab Juli. Die Eier werden auf der Blattunterseite der Rosen abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die kleinen Nacktschnecken ähneln, ihre Oberseite ist grünlich, die Bauchseite dagegen gelb. Am Ende der Larvalentwicklung erreichen sie eine Körpergröße von etwa 10mm.

Diese Larven erzeugen ein sehr charakteristisches Fraßbild an den Blättern. Sie schaben nämlich nur die grüne Blattoberfläche ab, sodass nur das dünne, durchsichtige Blattgewebe übrig bleibt. Daher nennt man dieses Schadbild treffend „Fensterfraß“. Bei einem massiven Befall mit mehreren Larven pro Blatt, bleibt schließlich nur die skelettierten Blattadern stehen.

Sobald die ersten Fraßspuren sichtbar werden, sollte man die betroffenen Rosen mit einem systemisch wirkenden Insektizid behandeln. Dazu eignet sich das das Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Rosenspray, welches als Kontaktgift beim Fressen sowohl gegen an den Rosenblättern saugende und beißende Schadinsekten wirkt. Es basiert auf dem Wirkstoff Aectamiprid, der für Bienen ungefährlich ist. Durch die Beimischung von Öl ist es auch gegen Spinnmilben sehr wirksam. Die Behandlung mit diesem Insektizid sollte auch noch einmal nach der zweiten Flugzeit der Blattwespe, also Ende Juli/Anfang August, durchgeführt werden. Vorbeugend kann dann aber auch das Combi-Rosen® Spritzmittel von Scotts Celaflor eingesetzt werden, welches nicht nur gegen saugende Schadinsekten wirksam ist, sondern auch einen gewissen Schutz vor Pilzbefall der Rosen wie Mehltau, Rost und Sternrußtau bietet.

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Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol Spray 750ml

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13,40 € inkl. MwSt.

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Gelbe Blätter, ein deutliches Zeichen für Eisenmangel

Gelbe Blätter, ein deutliches Zeichen für Eisenmangel

Gelbe Blätter können vielerlei Ursachen haben, von Wassermangel bis Pilzbefall. In den meisten Fällen sind gelbe Blätter jedoch ein deutliches Zeichen für Eisenmangel, auch Chlorose genannt. Das Metall Eisen ist ein wichtiger Faktor zur Produktion des Farbstoffes der Pflanzenblätter.

Zu den Hauptnährstoffen einer Pflanze gehören Stickstoff, Phosphor und Kalium, des Weiteren diverse Spurenelemente wie Magnesium, Mangan, Zink, Kupfer, Bor, Molybdän, Schwefel und Eisen. Volldünger erzielen normalerweise eine ausreichende Zuführung aller benötigten Nährstoffe, sodann keine Mängel entstehen. In der Winterzeit benötigen viele Pflanzen jedoch mehr Eisen, Zink und Magnesium. Werden diese Substanzen nicht zugeführt, kommt es zur Chlorose. Steigende Temperaturen korrigieren diesen Mangel häufig von selbst; sollte dies jedoch nicht der Fall sein, muss entsprechendes Eisen zugeführt werden, damit die Pflanze nicht unter Mangelerscheinungen leidet. Häufig kommen solche Mängel bei Zitruspflanzen vor, welche einen erhöhten Eisenbedarf haben.

Auch stark kalkhaltiger Boden kann zu Eisenmangel führen. Spezielle Eisendünger können in Sprayform direkt auf die Blätter der Pflanzen aufgebracht werden; eine Maßnahme die gern im kommerziellen Anbau genutzt wird. Fachleute sprechen von Spitzenchlorose, wenn nur trockene Spitzen an älteren Blättern vorhanden sind bzw. von einer Flächenchlorose, wenn Blätter erst gelb werden und dann absterben. Als Mosaikchlorose bezeichnet man mosaikähnliche, fleckige Punkte.

Hobbygärtner, die solche Mangelerscheinigungen bei ihren Pflanzen festgestellt haben, sollten zuerst einmal einen Substratwechsel vornehmen und einen normalen Volldünger geben, bevor ein Spurenelementdünger (Eisendünger) gegeben wird. Einfachste Maßnahme ist übrigens das Gießen mit Regenwasser; auch auf diese Weise wird der Kaltgehalt der Pflanze fast von selbst reguliert. Ein weiterer Geheimtipp ist die Gabe von Steinmehl sowie die Pflanzung von Löwenzahn im Wurzelbereich der betroffenen Pflanze.

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Celaflor Ameisen-Mittel 300g

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9,50 € inkl. MwSt.

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Jetzt mit Stickstoff-Dünger Pflanzen versorgen

Jetzt mit Stickstoff-Dünger Pflanzen versorgen

Stickstoffdünger sind, wie der Name bereits sagt, reich an Stickstoff, einem der Hauptnährelemente unserer Pflanzen. Stickstoff ist für das Pflanzenwachstum erforderlich, essenziell und deshalb wohl einer der wichtigsten Dünger. Er ist es, der die Pflanzen grün macht und Chlorophyll bildet. Pflanzen sind in der Lage Stickstoff als Ammonium, Harnstoff und Nitrat aufzunehmen; im Boden werden dann all diese Verbindungen durch den Mineralisierungprozess zu Nitrat umgebaut. Stickstoffmangel kann dann vorliegen, wenn die Pflanze einen kümmerlichen Wuchs zeigt, blasse oder gelbliche Blätter trägt.

Idealerweise wird eine Bodenuntersuchung vorgenommen, um den bereits vorhandenen Stickstoffanteil im Boden festzustellen. Hiernach richtet sich dann die Düngergabe. Auch Ernterückstände und Humus sorgen für eine Erhöhung des Stickstoffanteils. Einige Pflanzen, wie u. a. Erbsen und Bohnen gewinnen Stickstoff sogar aus der Luft auf, Lupinen über ihre Wurzeln. Ein Zuviel an Stickstoff wird von den Pflanzen aufgenommen und in den Zellen gespeichert, kann jedoch auch den Boden versauern. Die Gaben liegen zwischen 5 und 10 Gramm pro Quadratmeter; man halte sich unbedingt an die Herstellerangaben.

Als anorganische Dünger sind schwefelsaurs Ammoniak, Kalksalpeter, Kalisalpeter,Kalkammonsalpeter, Ammonsulfatsalpeter und Ammoniumnitrat bekannt. Als organische Verbindung das Kalkstickstoff (ätzende Wirkung auf Blätter) eingesetzt werden. Stickstoffverbindungen sind des Weiteren in Hornspänen, Gülle, Mist und Blutmehl enthalten, für all die Gärtner, die natürliche Dünger bevorzugen. Bei der Gabe von Gartenkompost reichen ein bis drei Kilo pro Quadratmeter Gartenfläche vollkommen aus, bei Stallmist (im Frühjahr geben) reichen ein bis zwei Kilo pro Quadratmeter. Meist sind dann keine weiteren Düngermaßnahmen mehr erforderlich.

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Kartoffelschalen schützen vor Mehltaubefall

Kartoffelschalen schützen vor Mehltaubefall

Kartoffelschalen stellen einen exzellenten Dünger dar und schützen vor zahlreichen Pflanzenkrankheiten. Dazu arbeitet man die zerkleinerten Schalen oberflächlich in die Erde im Gemüsebeet ein. Damit lässt sich das Gemüse zum Beispiel vor Mehltaubefall schützen.

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Kürbisgewächse: regelmäßig gießen und düngen

Kürbisgewächse: regelmäßig gießen und düngen

Kürbisse können im Gewächshaus angebaut oder im Freiland ausgesät werden. Sie wachsen äußerst schnell und ausdauernd, sind extrem widerstandsfähig und auch exzellent für Pro Gartenanfänger geeignet. Pro Kürbispflanze werden je nach Sorte und Größe mindestens zwei bis vier Quadratmeter Bodenfläche benötigt. Attraktive, essbare Blüten übersäen die Kürbispflanze, die zudem mit ausladenden Blättern besticht. Viele erfahrene Hobbygärtner pflanzen deshalb Kürbispflanzen gleich neben dem Kompost oder sogar direkt auf dem Komposthaufen. Dies überwältigt mit gleich vier Vorteilen: Zum einen bleibt der Kompost durch die riesigen Blätter immer schön feucht und trocknet auch in den heißesten Sommertagen nicht. Des Weiteren wird der Kürbis ständig mit Dünger versorgt, zum dritten wird der sonst „verlorene“ Platz des Komposthaufens in erstklassiger Weise genutzt und nicht zuletzt liegen schwere Kürbisfrüchte nicht auf dem Boden, sondern auf dem weichen Kompost.

Werden Kürbisse auf normale Beete gesetzt, sind sie für einen sonnigen Standort dankbar, nährstoffhaltiger Boden und viel Wasser werden benötigt. Im Sommermonaten müssen Kürbisse einmal pro Tag bewässert werden, vorzugsweise in den Morgenstunden. So können die Blätter und Kürbisfrüchte während des Tages abtrocknen, bilden keine Pilzsporen und locken über Nacht keine Schädlinge wie Schnecken an. Späte Kürbissorten tragen bis weit nach dem Herbst; die meisten sind jedoch frostempfindlich. Sind die Kürbisse besonders schwer, sollten sie auf Holzbretter gelegt werden, damit sie nicht faulen können. Ausläufer dürfen zurückgeschnitten werden, um den Wuchs einzudämmen.

Als stärkende Pflanzenbrühen eignen sich Brennnesseljauche oder Schachtelhalmsud. Zusätzlich darf Steinmahl gegeben werden (etwa eine Handvoll auf eine 10 Liter-Gießkanne).



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Moniliapilz befallene und welkende Spitzen abschneiden

Moniliapilz befallene und welkende Spitzen abschneiden

Moniliapilze gehören zu den Schlauchpilzen (Ascomycota); eine Pilzgattung, die meist Obstbäume befällt und schädigt. Monilia macht sich als Spitzendürre direkt nach der Blüte und/oder Fruchtfäule bemerkbar. Vor allen Apfelbäume, Birnbäume, Pflaumenbäume und Kirschbäume werden betroffen, auch Rosensträucher, Mandelbäumchen, Heidekraut etc. können angegriffen werden. Meist sind weißliche oder bräunliche Pilzstippen zu sehen. Einzelne verdorrte Früchte bleiben am Baum hängen, andere fallen ab.

Monilia gilt als gefürchtete Pflanzenkrankheit und kann in kurzer Zeit schwere Ernteschäden herbeiführen. Erste Maßnahme ist das sofortige Entfernen der befallenen und welkenden Spitzen sowie betroffener Früchte und Fallobst auf dem Boden. Diese müssen unbedingt in der Mülltonne entsorgt werden und dürfen nicht auf den Kompost gelangen. Es sollten bei der Arbeit Handschuhe getragen werden, um eine Pilzsporenübertragung auf andere Bäume und Pflanzen zu vermeiden. Ferner müssen benutzte Geräte nach der Arbeit sorgfältig mit Alkohol desinfiziert werden.

Gleichzeitig werden betroffene Pflanzenteile bzw. Äste bis auf 15 cm ins gesunde Holz zurückgeschnitten und die Schnittwunden mit Baumwachs versiegelt. Auch dieses Schnittmaterial wird in der Mülltonne entsorgt oder verbrannt. Die Erreger dieser Pilzkrankheit überwintern am Boden; deshalb sollten abgeschnittene, betroffene Pflanzenteile niemals auf den Boden gelegt, sondern gleich in Plastikbeutel verpackt werden. Im Anfangsstadium kann Monilia ohne chemische Giftstoffe behandelt werden.

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Pflegemaßnahmen im Obstgarten

Pflegemaßnahmen im Obstgarten

Hängen die Früchte von Pfirisichbäumchen und anderem Kernobst zu dicht, müssen sie ausgedünnt werden – und zwar sobald sie etwa so groß wie eine Walnuss sind. Je größer die erntereifen Früchte am Ende werden, umso stärker muss man sie zuvor ausdünnen. Auch bei den Stachelbeersträuchern dünnt man die noch grünen Stachelbeeren aus. Dann werden die am Strauch bleibende beeren umso größer. Die grünen, vorzeitig gepflückten Stachelbeeren können zu Kompott verarbeitet werden. Die restfeuchte im Boden unter den Obstbäumen muss möglichst lange erhalten bleiben. Deshalb hackt den Boden rund um den Baumstamm und bedeckt dann die Baumscheibe mit feuchtem Torfmull oder Torfersatz; dazu eignet sich z.B. gepresste Kokosfaser, ein Abfallprodukt aus der Kopraplantage. Die zu Ballen gepressten Kokosfasern werden in heißem Wasser gelöst, bis der Ballen vollständig aufgelöst ist und sich eine wässrig-dicke Suspension aus Kokosmull gebildet hat. Der wird nun gleichmäßig auf der Baumscheibe verteilt. Frisch gesetzte Bäume und Sträucher muss man im Sommer regelmäßig wässern, ebenso ältere Bäume bei länger anhaltender Trockenheit. Auch der Wasserbedarf von Weinstöcken und Obstspalieren, die an Hauswänden hochgezogen werden, ist hoch, da der Boden vor der Wand selten genug Regen abbekommt. Früher hat man Aluminumstreifen in die Bäume gehängt, um Amseln und andere Singvögel vom Obst fernzuhalten. Heutzutage kann man stattdessen ausrangierte CD’s nehmen, die an Schnüren zu Ketten aufgefädelt werden.

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Rasenschnitt zum Mulchen verwenden

Rasenschnitt zum Mulchen verwenden

Rindenabfälle werden häufig zum Mulchen im Staudenbeet verwendet. Frischer Rindenmulch hat aber den Nachteil, dass er dem Boden Stickstoff entzieht. Dann muss nachgedüngt werden. Das Problem hat man nicht, wenn man stattdessen frischen Rasenschnitt zum Mulchen nimmt. Im Gegensatz zum Rindenmulch, der vor allem im Spätherbst als Winterschutz genutzt wird, fällt das Rasen-Schnittgut ja bereits im Sommer an. Im Stauden- oder Gemüsebeet kann eine nicht allzu dicke Schicht den Boden vor allem vor dem Austrocknen schützen. Dabei muss man aber auf 2 Dinge achten: 1. Darf das verwendete Schnittgut keine blühenden Gräser und Grassamen enthalten. 2. Darf der Rasen zuvor nicht mit Unkrautvernichtungsmittel verwendet werden. Denn auch im Schnittgut sind noch Herbizidrückstände enthalten, die das Wachstum der Pflanzen stark reduzieren oder Stauden und Gemüse anderweitig schädigen könnten.

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Rhododendren nicht mit kalkhaltigem Wasser giessen

Rhododendren nicht mit kalkhaltigem Wasser giessen

Rhododendren gehören zu den attraktivsten und beliebtesten Gartenpflanzen der Deutscher. Die schmuckvolle Pflanze zeigt sich in ihrer Pflege mittelschwer bis anspruchsvoll. Ein Rhododendronstrauch wächst etwa zu einer Größe von 60 cm heran, blüht intensiv von Oktober bis April. Auch das grün, leicht glänzende Blätterkleid wirkt äußerst ansprechend. Selbst auf Terrassen und in Wintergärten wirken Rhododendren immer als Blickfang, nicht nur in gepflegten Vorgärten.

Dutzende von Arten und Hybriden sind bekannt, sie konkurrieren in unzähligen Farbnuancen. Trichterförmige Blüten befinden sich regelmäßig an den Enden der Triebe. Paarweise oder in Dreiergruppen können wir diverse Rosatöne, klares Weiß, Cremefarben, Purpurschattierungen und klares Rot bewundern. Einzelne kostbare Sorten zeigen ein blaues Blütenkleid.

Rhododendren lieben sauren Boden mit niedrigem pH-Wert. Kalkhaltiger Boden sollte deshalb immer entsprechend vorbereitet werden. Es wird Moorboden oder Torf ins Erdreich eingebracht. Auch Sägemehl und Rindenmulch sind in der Lage, zu hohe pH-Werte zu senken. Oftmals ist eine Kübelpflanzung besser. Besonders wichtig ist jedoch bei der Pflege von Rhododendron, diesen ausschließlich mit Regenwasser zu gießen und nicht mit kalkhaltigem Leitungswasser, denn dieses kann die Farbe des Rhododendron verändern. Äußerst schwierig stellt sich dann die Aufgabe, den Rhododendronstock wieder zu seiner ursprünglichen Farbe zurückzubringen. Dies kann monatelang dauern und schlägt oftmals vollkommen fehl.

Es muss immer für ausreichend Bodenfeuchtigkeit gesorgt werden; Trockenheit schadet Rhododendronpflanzen; sie verlieren ihre Blühfreudigkeit, ihre Farbenpracht und bekommen dürre Blätter. Abgeblühte Blütenstände werden abgeschnitten.

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Rosenpflege im Juni

Rosenpflege im Juni

Die meisten modernen Rosenarten, Teehybriden und Floribundarosen bilden ihre Blüten am sogenannten neuen Holz, den im laufenden Jahr neu gebildeten trieben. Man schneidet sie normalerweise im Frühjahr, wenn die Frostperiode endgültig vorbei ist. Ist das noch nicht geschehen, dann wird es jetzt im Mai/Juni höchste Zeit, dies nachzuholen. Kletter- und Schlingrosen haben ihre Blütenknopsen schon im Herbst am alten Holz gebildet, sie dürfen also jetzt auf keinen Fall noch geschnitten werden. Eine ausführliche Anleitung, wann und wie Rosen geschnitten werden müssen, findet man im Gartenlexikon.

Hat es in den Wochen zuvor häufig und heftig geregnet, dann macht sich Pilzbefall breit. Das kann Rost, Sternrußtau und Echter Mehltau sein. Erstes Anzeichen für einen Befall mit Echtem Mehltau ist ein mehlartigen Belag auf den Blättern. Erreger ist der Pilz Spaerotheca pannosa. Im weiteren werden die Blätter brauen und verwelken. Schließlich werden auch Stängel und Blüten befallen. Aber soweit darf man es auf keinen Fall kommen lassen. Für die beosnders hartnäckigen Pilzkrankheiten gilt vorbeugen ist besser und bekämpfen so früh wie möglich, sonst kann es bereits zu spät.Werden die ersten Smptome, der mehlig-weiße Belag auf den Blätter sichtbar, dann sollte man entsprechend der Gebrauchsanaleitung mehrfach mit Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® Spray spritzen. Das gleiche gilt für den Sternrußtau und den Rostrostpilz. Erreger des Sternrußtaues ist der Pilz Diplocarpon rosae. Man erkennt ihn an dunklen Flecken mit den typischen strahlenförmigen Rändern als ersten Symptome. Befallene Blätter werden gelb und fallen ab. Wenn sich späten Frühjahr rote Pusteln auf den Blättern der Rosenpflanzen bilden, sind dies erste Anzeichen für einen Befall mit dem Rosenrost-Pilz Phragmidium mucronatum. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen, dann verfärben sich die Blätter gelb und später schwarz. Weitere Tipps zum Vorbeugen und Bekämpfen von Pilz- und Bakterienkrankheietn an Rosen findet man im Pflanzenschutzlexikon.

Zur Vorbeugung und Sträkung der Rosenpflanzen gegenüber Pilzkrankheiten empfiehlt sich das Naturen® Pilzspritzmittel, dessen Wirkung vor allem auf Extrakten aus Braunalgen beruht. Es wird entweder gespritzt oder mit dem Gießwasser über die Wurzeln aufgenommen. Mit den steigenden Temperaturen zum Frühjahrsende sind jedoch auch wieder die Schadinsekten aktiv. Blattläuse, Zikaden, Blattrollwespen und Thripse machen sich allmählich auch auf den Rosenpflanzen breit. Bevor es zu ernsthaften Schäden kommt und die Rosen nachhaltig geschwächt werden, sollte man die befallenen Pflanzenteile mit Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Rosenspray* behandeln. Es wirkt auf der Basis von Aectamiprid und ist nicht beienngefährlich. Durch seienn Zusatz an Öl ist dieser Spray auch gegen Spinnmilben höchst wirksam. Stärker befallene Blätter und Blüten muss man herausschneiden und in den Restmüll geben, auf keinen Fall aber über den Komposthaufen entsorgen. Dieser Rosenspray wirkt nicht nur gegen diese Insekten, sondern ist auch bei Befall mit Spinnmilben sehr wirksam. Befallssymptome, Maßnahmen zru Vorbeugung und Bekämpfung der genannten Schadinsekten und Spinnmilben findet man im Gartenlexikon.


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Arbeiten im Gemüsegarten

Arbeiten im Gemüsegarten

Bereits abgeerntete Beete werden im Juni nochmals eingesät oder bepflanzt. Infrage kommen dafür u. a. Karotten, Erbsen, Buschbohnen, Radieschen. Etwa 4 Wochen nachdem die Saat aufgegangen ist, bekommen die Pflanzen eine Kopfdüngung. Winterporreé wird im Juni angepflanzt. Man setzt ihn dabei so tief in die Furchen, dass die Schäfte gut bleichen. Alle Gemüsebeete müssen regelmäßig vorsichtig durchgehackt und bewässert werden. Besonders bei lockeren, gut wasserdurchlässigen Böden ist der Wasserbedarf hoch. Spargel wird ab 20. Juni nicht mehr geerntet, Rhabarber nur noch bis Ende Juni. So kann man es zumindest in älteren Gartenbüchern lesen. Inzwischen haben sich jedoch die Jahreszeiten verschoben. Die Rhabarber-Ernte ist spätestens dann beendet, wenn die Pflanzen blühen. Meist ist dies bereits Mitte Mai der Fall. Die Ernte ist dann nicht nur zu beenden, damit sich die Pflanzen wieder etwas erholen kann, sondern auch weil der Rhabarber dann bereits viel schädliche Oxalsäure gebildet hat, die bekanntlich u. a. den Zahnschmelz angreift. Und der Weiße Spargel ist ebenfalls im Mai geerntet.

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Celaflor Wühlmaus Portionskörder Arrex 200g

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Ausgeizen der Tomatenpflanzen

Ausgeizen der Tomatenpflanzen

Wussten Sie schon, dass Hobbygärtner, die ihre Tomatenpflanzen regelmäßig ausgeizen, viel höhere Ernteerträge erzielen? Zugegeben, es macht ein wenig Arbeit, alle Tomatenpflanzen per Hand auszugeizen; es lohnt sich jedoch. Tomatenpflanzen bilden von Natur aus viele Triebe, auch unzählige Seitentriebe. Dies schwächt jedoch in gewisser Weise die Pflanze, die nun zu den gebildeten Tomatenfrüchten auch noch diese Seitentriebe ernähren muss. Sind zu viele Triebe vorhanden, wird die Tomate lediglich kleine Früchte bilden. Dies wird durch das Ausgeizen verhindert; die Pflanze konzentriert sich dann darauf, große Tomaten zu bilden. Möglicherweise wird die Tomatenpflanze dann noch eine Stütze benötigen.

Die jungen Triebe werden einfach und schnell mit den Fingernägeln abgeknipst; Messer oder Schere sind hierfür nicht unbedingt erforderlich. Versierte Gärtner bevorzugen jedoch ein spezielles Veredelungsmesser oder zumindest eine scharfe Schere. Beim Ausgeizen bleiben die Blätter erhalten, es werden lediglich die jungen Triebe entfernt, die sich zwischen Hauptstamm und Blättern gebildet haben, also an der sogenannten Blattachse. Manche Tomaten sind sehr verzweigt, sodass diese Arbeit einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wahrscheinlich wird die Pflanzen nach einigen Tagen bzw. Wochen weitere neue Triebe bilden, die dann ebenfalls wieder entfernt werden sollten.

Übrigens: Profigärtner setzen diese ausgegeizten Triebe als Tomatenstecklinge in die Erde, um neue Tomatenpflanzen zu ziehen. Wer dies nicht möchte, benutzt die Pflanzenteile als erstklassigen Dünger und Abwehrmittel gegen Gemüsefliegen.

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Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 400ml

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Blattbewässerung kann Pilzkrankheiten fördern

Blattbewässerung kann Pilzkrankheiten fördern

Versierte Hobbygärtner wissen, dass beste Gießzeit morgens oder vormittags ist. Viele Neuanfänger im Garten wissen jedoch nicht, dass man bei den meisten Pflanzen den Wurzelbereich intensiv wässern sollte und nicht die Blätter.

Jungpflanzen, die frisch gesetzt wurden, dürfen ruhig in den ersten Wochen von oben gegossen werden. Ab Frucht- und Gemüsebildung sollte jedoch ausschließlich der Wurzelbereich begossen werden. Zu viel Feuchtigkeit auf den Blätter führt in den meisten Fällen schnell zu Fäule oder Pilzbefall, wobei es regelmäßige einige Tage oder sogar Wochen dauern kann, bis man dies wieder komplett im Griff hat.

Fast alle Pflanzen, auch Sträucher, nehmen die Feuchtigkeit über die feinen Haarwurzeln auf, welche als wichtigster Wurzelteil gelten. Sie schleusen Wasser wie auch Nährstoffe in alle Pflanzenbereich. Wasser auf Blättern kann der Pflanze sogar eine Art Sonnenbrand zufügen, wenn es in der Sonne verdampft. Oftmals zeigt sich dies kurz darauf durch dunkle, verbrannte Flecken auf den Blättern. Insbesondere Rosen und andere Ziersträucher reagieren auf falsche Gießmaßnahmen mit Mehltau, Rost oder Pflanzenruß.

Blattfeuchtigkeit begünstigt Fäulnis und die Bildung von Pilzsporen, ein Problem, das sehr häufig auch bei Kübelpflanzen auftritt. Sie benötigen zusätzlich noch eine gute Drainage, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Bekannt sind Krankheiten wie Schwarzfäule, Schwämme, Fäule und andere, die dann sogar teilweise den Einsatz von Fungiziden nötig machen.

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Celaflor Mause- u. Rattenfallen Gel 28g

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Den Rosenduft verstärken

Den Rosenduft verstärken

Man kann den Duft vieler Rosenarten deutlich intensivieren, indem man rund um den Wurzelbereich der Rosen einige Knoblauchzehen in den Boden steckt.

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Celaflor Naturen Rasen Moosfrei 1L

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Erdbeeren: mit Grauschimmel befallene Früchte sofort entfernen

Erdbeeren: mit Grauschimmel befallene Früchte sofort entfernen

Grauschimmel (Botrytis) zählt zu den häufigsten Krankheiten an Erdbeeren. Bei feuchtem Wetter, falschen Gießmaßnahmen oder übermäßiger Bewässerung bilden sich grau-braune, faule Stellen an den noch unreifen Früchten. Grauschimmel überträgt sich sehr leicht durch abgestorbenes Pflanzenmaterial; die Sporen sind teilweise sogar überwinterungsfähig.

Grauschimmel greift schnell um sich und kann eine ganze Ernte zerstören. Erste Maßname ist das sofortige Entfernen der mit Grauschimmel befallenen Früchte. Hierbei sollten unbedingt Handschuhe getragen werden. Befallene Früchte werden sogleich in einen Plastikbeutel gegeben; sie sollten nicht mit der Erde in Kontakt kommen, denn hierbei fallen bereits Sporen ab, die weiterwachsen. Entsorgte Pflanzenteile werden danach sofort in der Mülltonne entsorgt.

Viele Gärtner greifen dann als Schutzmaßnahme zu einer Fungizid-Spritzung. Hierbei sollte beachtet werden, dass mindestens siebenTage danach keine Früchte geerntet werden dürfen.

Eine bewährte Maßnahme gegen Grauschimmel ist das Unterlagen der Erdbeerpflanzen mit Sägespänen, Stroh oder Holzwolle, sodass die Erdbeeren nicht mit dem feuchten Boden in Kontakt kommen, sondern immer trocken und zugleich auch sauber bleiben. Diese natürlichen Materialen haben den Vorteil, dass sie nach der Erdbeersaison direkt in zwischen den Erdbeerreihen als Dünger untergegraben werden können.

Käuflich erwerblich sind zudem schwarze Mulchfolien („Erdbeerfolien“), welche ebenfalls das Aufliegen der Früchte auf dem Boden verhindern und überschüssiges Wasser ablaufen lassen.

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Celaflor Schädlingsfrei CAREO® Konzentrat für Gemüse, 250ml

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Jauchedüngung für Beeren und Bäume

Jauchedüngung für Beeren und Bäume

Bio-Gärtner vertrauen auf die Schutzkraft und Heilfähigkeit von Kräuterbrühen, Jauchen und Kräutertees für den Garten.

Um Stärkungsmittel für Pflanzen zuzubereiten, wird ein Eimer mit Kräutern befüllt und mit kalten Wasser aufgefüllt. Dieser Kräuteransatz muss zwölf bis 24 Stunden dunkel und kühl stehen. Er sollte öfters umgerüht werden; es darf nicht zur Gärung kommen. Für die Anwendung im Hausgarten genügt eine Verdünnung von eins zu eins.

Sollten Blütenextrakte wie Ringelblume, Thymian oder Schafgarbe verwendet werden, sollten diese Blüten vor dem Aufgehen geschnitten werden und müssen zerkleinert werden. Danach werden sie angefeuchtet und durch einen Baumwollsack gepresst. Jauchen können sogar in einer großen Tonne angerührt werden; diese sollte jedoch mit einem Draht oder Deckel abgedeckt werden. Luftzufuhr muss unbedingt gewährleistet sein. Entstehende, unangenehme Gerüche können mit Steinmehl, Kamille, Efeu oder Baldrian unterbunden werden.

Folgende Kräuter und Pflanzen sind für Jauchen geeignet: Brennnessel, Kamille, Eichenrinde, Löwenzahn, Baldrian, Schafgarbe, Fenchel, Beinwell, Melde, Vogelmiere, Liebstöckl, Hahnenfuß, Wermut, Walnussblätter, Ehrenpreis, Lavendel, Minze, Salbei, Melisse, Thymian, Rote Beete-Blätter, Goldrute, Kapuzinerkresse, Ackerschachtelhalm, Basilikum, Begonie, Birkenblätter, Borretsch, Berberitze, Eichenblätter, Essigbaum, Holunder, Farn, Knöterich, Thuja, Johanniskraut, Knoblauch, Zwiebel, Kohl, Salbei, Maiglöckchen, Meerrettich, Niemsaat, Orangenschalen, Rhabarberblätter, Ringelblume, Tomate,

Die Kräuter wirken gegen Schädlinge wie Milben, Raupen, Schnecken, Blattläuse etc, gegen Pilze und als Pflanzenstärkung. Wichtig ist, Jauchen nicht im prallen Sonnenschein zu spritzen. Ideal ist eine wöchentliche Ausbringung an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen.

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Celaflor® Schädlingfrei Careo® Konzentrat für Gemüse 100ml

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Kakteen in die Sommerfrische umquartieren

Kakteen in die Sommerfrische umquartieren

Den meisten Kakteenarten tut es gut, wenn man sie jetzt, wenn die letzten Forsttage endgültig passé sind, ins Freiland setzt. Sie erfahren in den Sommermonaten einen echten Wachstumsschub und blühen im wahrsten Sinne regelrecht auf. Man darf sie jedoch nicht sofort in die volle Sonne stellen, sondern muss sie erst einmal an einem Platz im Halbschatten an die Lichtverhältnisse gewöhnen. Auch vor Niederschlägen muss sie zunächst einmal schützen. Dann kann man die Kakteenschalen und –töpfe nicht nur an ihren endgültigen Standort platzieren, man kann sie auch direkt in den Steingarten pflanzen. Dazu mischt man die Erde im Verhältnis 1:1 mit Sand und Kalksplit.

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Kirschfruchtfliege bekämpfen

Kirschfruchtfliege bekämpfen

Auch Obstbäume sind hin und wieder von Schädlingen betroffen. Als einer der Feinde von Kirschbäumen gilt die Kirschfruchtfliege (Rhagoletis cerasi, auch Bohrfliege genannt). Diese kann Süßkirschbäume wie auch Sauerkirschen befallen. Auch Heckenkirschen und Prunus können betroffen sein. Ab Mitte Mai legen die Tiere bis zu 200 Eier auf unreife Früchte; innerhalb von drei Wochen schlüpfen die Larven und zerstören die Frucht. Bei Befall ist unbedingt darauf zu achten, betroffene Früchte vom Boden aufzusammeln, denn die Kirschfruchtfliegen sind in der Lage, auf dem Boden zu überwintern. Im Handel käuflich erhältlich sind spezielle Kirschfruchtfliegenfallen (Gelbfallen), welche durch eine gelbe Farbe die Weibchen anlocken. Die Tiere kleben auf den Fallen fest und können die Eier nicht mehr auf den Kirschbäumen ablegen. Die Fallen müssen gut an den Bäumen befestigt und regelmäßig kontrolliert werden. Empfohlen wird eine Falle pro Meter Baumhöhe. Spezielle Pflanzenschutzmittel sind derzeit nur für den Erbwerbs-Obstbau zugelassen; sie enthalten normalerweise den Wirkstoff Acetamiprid.

Die Fliegen selbst werden etwa fünf Millimeter lang, haben schwarze Körper, gelbe Punkte, durchsichtige Flügel mit schwarzblauen Streifen und grüne Augen. Die weißlichen Larven werden bis zu 6 Millimeter groß. Kühle Temperaturen und viel Regen reduzieren die Zahl dieser Schädlinge.

Auch Hühner und Enten sind hilfreiche Bekämpfer, denn sie scharren die Puppen aus dem Boden heraus und fressen sie auf. Hilfreich ist zudem eine Mulchschicht unter den Kirschbäumen, welche den Boden wärmt und den Schlüpfprozess der Fliegen behindert.
Zusätzlich können engmaschine Netze oder Vliese über den Kirschbäumen angebracht werden; diese können jedoch in der Regel einen Befall nicht vollständig verhindern.

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Maßnahmen zur Bodenverbesserung im Biogarten

Maßnahmen zur Bodenverbesserung im Biogarten

Abgeerntete Gemüsebeete sollten im Sommer nicht längere Zeit brachliegen. Man versieht sie mit reifem Kompost oder Komposterde und bepflanzt sie erneut oder sät wieder aus. Als Zwischenfrucht kann man auch Gründüngerpflanzen aussäen.

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Nicht vergessen den Garten zu genießen!

Nicht vergessen den Garten zu genießen!

Sie gehören hoffentlich nicht zu den Gärtnern, die vor lauter Gartenarbeit kaum noch Zeit zum Bewundern finden. Gärtner bedeutet nicht nur, Obst und Gemüse im Nutzgarten zu ziehen, seinen Vorgarten mit attraktiven Stauden und Rosen zu bestücken und Nützlinge zu schützen, sondern auch, zu genießen, sich rundum wohlzufühlen und endlich mal wieder seine Seele baumeln zu lassen! Nicht umsonst verschreiben Therapeuten gestressten Managern Urlaub im grünen Garten, um Ruhe und Erholung zu finden, zumindest übers Wochenende. Haben Sie denn schon eine Gartenbank, eine Sitzecke oder ein Plätzchen für den Liegestuhl? Eine Gartenbank, um sich nach vollendeter Arbeit gemütlich niederzulassen und sein Werk zu bewundern, eine Sitzecke, um Freunde zum Nachmittagskaffe oder Tee einzuladen, einen Liegestuhl, um seine Vitaminvorräte in der Sonne aufzufüllen. Vielleicht auch gleich noch eine kleine Spielwiese für die Kinder, einen Auslauf für die Hühner oder eine Agility-Ecke für den Hund. Gartenpartys und Grillfeste stehen ebenfalls ganz oben auf der Beliebtheitsliste der Deutschen. So kann man auf wunderschöne Weise Natur und Geselligkeit verbinden.

Zur eigenen Sicherheit und Komfort sollten Gartengeräte und Giftstoffe in einem Gartenhäuschen oder Geräteschuppen aufbewahrt werden; idealerweise wäre hier noch ausreichend Platz für eine gemütliche Gartenmöbel.

Viele Hobbygärtner legen zusätzlich einen Terrassenbereich oder einen kleinen Anbauwintergarten an, ob auf an regnerischen Herbsttagen oder kalten Wintertagen die immergrünen Bäume und Sträucher, die Wildtiere und den Schneefall ungestört beobachten zu können. Es ist gibt wohl kaum eine bessere Investition.

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Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Hochgewachsene Sträucher müssen vor Windbruch geschützt werden. Dazu werden sie am besten an Bambusstäbe gebunden. Abgeblühte Blüten- und Fruchtstände werden regemäßig abgeschnitten. So erreicht man bei manchen Sorten eine zweite Blüte. Nachdem die Laubblätter von Tulpen und anderen Zwiebelgewächsen verwelkt und abgestorben sind, nimmt man die Zwiebeln heraus und lagert sie bis zum nächsten Einpflanzen dunkel und trocken. Viele Arten und Sorten kann man aber auch im Boden lassen, damit sie sich an Ort und Stelle vermehren und allmählich auswildern. Wildrosen, die veredelt werden sollen, werden jetzt im Juni vorher gründlich gewässert.

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Rhizome der Seerosen können jetzt geteilt werden

Rhizome der Seerosen können jetzt geteilt werden

Kein Zweifel: Eine Seerose ist und bleitb die Königin in jedem Gartenteich. Seit Jahren an der Spitze der Beliebtheitsliste der Teichpflanze strahlt sie nicht nur Reinheit sondern auch unbändige Lebenskraft aus. Ein faszinierender Augenblick ist es, wenn die zartrosa Knospen die Wasseroberfläche durchbrechen und sich öffnen, um ihre paradiesische Schönheit zu präsentieren. Ihr Name stammt übrigens aus der griechischen Sprache und Mythologie (lat. Nymphaea). Auf großen, aufgeblüten Seerosen haben sogar kleine Frösche Platz. Nachmittags schließen sich Seerosen, um sich am nächsten Tag mit den Sonnenstrahlen wieder zu öffnen. Hauptblütezeit ist von Mai bis Juni, wobei jede einzelne Seerose bis zu zehn Tagen blüht. Seerosen sollten eigentlich in keinem Teich fehlen.

Entscheidend für die Kraft und Gesundheit der Seerosen ist nicht nur das Klima, sondern auch die Bodenverhältnisse sowie die Wassertiefe. Fünf Stunden Sonne pro Tag werden benötigt. Nur dann keine eine Seerose Rhizome bilden, verdickte Sprossenachsen, in denen sich die Nährstoffe einlagern. An diesen Austriebsknoten kann die Pflanze geteilt und vermehrt werden. Hierzu teilt man das Rhizom mit einem scharfen Messer, danach wird dieser Pflanzenteil in eine 1 zu 1 Mischung aus Sand und Lehm gesetzt. Um die Feuchtigkeit zu erhalten, deckt man am besten mit einer dünnen Kiesschicht ab. Nun werden sich neue Triebe und Blätter bilden; bereits nach wenigen Wochen ist die Jungpflanze zu stark, dass sie eingesetzt werden kann. Oftmals blühen diese neuen Pflanzen jedoch erst im nächsten Jahr.

Abgeblühten Pflanzen sollten übrigens immer aus dem Teich herausgenommen werden. Tropische Seerosenarten dürfen in einem feuchten Sandbehälter im Keller überwintern.

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Rosenblattrollwespe

Rosenblattrollwespe

Im Mai sind an der Rose häufig einzelne Fiederblättchen, welche entlang ihrer nach unten gerollt sind. Dies Schadbild wird durch die Rosenblattrollwespe verursacht. Diese nur 4mm große Rosenblattrollwespe legt ihre Eier Ende Mai am Rand der Blattunterseite ab. Durch die Einstichstelle verletzt, beginnt sich das Blatt nach unten einzurollen. Aus dem Ei schlüpft nach einigen Tagen die Larve, die das Blatt im Inneren der Blattrolle anfrisst. Das Blatt vergibt und stirbt schließlich ab. Die gleiche Reaktion wird aber auch ausgelöst, wenn gar keine Larve aus dem Ei im Blattinneren geschlüpft ist. Befallen werden sowohl Kulturrosen, als auch Hybride und Wildformen. Die frisch geschlüpften Erstlarven sind zunächst weißlich, später hellgrünen mit einem braunen Kopf gefärbt. Die Larve wird bis zu 1cm lang. Im August verlassen die Larven ihre Blattröhren und wandern in den Boden ein, wo sie sich in einen Kokon einspinnen und dann die Wintermonate als Puppe überdauern.

Wenn sich die Rosenblätter einzurollen beginnen, muss man die Pflanze mit einem Insektizid behandeln. Da sich die Larven der Rosenblattrollwespe im Inneren des Blätter aufhalten, sind sie nur schwierig zu erreichen. Deshalb benötigt man ein vollsystemisch wirkendes Mittel, das in die Blätter eindringt, und, sobald die Larve am Blatt frisst, eine schnelle Wirkung als Kontaktgift entfaltet. Geeignet sind als solches systemisch wirkenden Mittel auf der Basis des bienenungefährlichen Wirkstoffs Acetamipird das Schädlingsfrei Careo® Rosenspray und das Schädlingsfrei Careo® Konzentrat. Der Anwendungszeitraum reicht von Mai bis Juli.

Hat man versäumt, auf diese Weise befallene Rosenpflanzen rechtzeitig zu behandeln, dann muss man wenigstens die eingerollten Blätter, bevor sich die Larven zur Puppenruhe in den Erdboden zurückziehen können. Zusätzlich sollte man während der Wintermonate das Erdreich rund um die Rose harken, damit die Puppenruhe der Rosenblattrollwespe im Boden gestört wird. Rosensorten mit dicken, glänzenden Blättern werden seltener von der Rosenblattrollwespe befallen als solche mit dünneren Blättern.

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Verblühte Blüten abschneiden

Verblühte Blüten abschneiden

Das Abschneiden von verblühten Blüten gehört beim Staudenbeet zu den regelmäßigen Pflegearbeiten. Zum einen sehen verblühte Pflanzenreste mitten im Staudenbeet unschön aus, insbesondere, wenn die restlichen Stauden gerade in voller Blüte stehen. Zum anderen kann hierdurch das Ausfallen von Samen verhindert werden. Diese Samen wachsen zu sehr kräftigen Jungpflanzen heran, welche die eigentliche Mutterpflanze schließlich verdrängen. Zuvor entstehen jedoch durch Pollenfremdbestäubung nicht sortenechte Kreuzungen, sodass mit der Zeit die eigentlichen Farben vollkommen verwässern. Zum Erhalten einer Sorte ist es also unerlässlich, sofort nach dem Verblühen den Blütenstängel abzuschneiden. Am besten nutzt man dafür eine scharfe Gartenschere, die bei leicht schräg angesetztem Schnitt die Pflanze so wenig wie möglich verletzt. Man kann direkt über dem Boden, maximal aber eine Handbreit darüber abschneiden. Sollten noch weitere Blüten oder Dolden am selben Stängel vorhanden sein, dürfen diese jedoch belassen werden. Verholzte Teile hingegen werden gleich mit abgeschnitten. Gärtner, die sich auf diese Weise laufend um ihre Stauden kümmern, stellen schnell eine verlängerte Blütenzeit und widerstandsfähigere Stauden fest.

Auch gelbe oder dürre Pflanzenteile der Stauden werden bei dieser Gelegenheit entfernt. Selbstverständlich sollte die Gartenschere nach jeder Benutzung mit etwas Alkohol gereinigt werden, um eine eventuelle Übertragung von Krankheiten und Pilzen zu vermeiden.

Schwache Pflanzen oder nicht besonders blühwillige Stauden bekommen zugleich eine kleine Düngergabe oder eine Stärkung mit Schachtelhalmtee. Eine Mulchschicht unter den Stauden sorgt zudem für weniger Feuchtigkeitsverlust und steigert somit auch die Blütenkraft.

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