Gartentipp für Juli

Gartentipps für den Hobby-Garten im Juli

Ameisen im Haus und Garten bekämpfen

Ameisen im Haus und Garten bekämpfen

Gerade im Sommer haben wir die Angewohnheit, Fenster und Türen zu öffnen, um frische Sommerluft hereinzulassen; und damit leider auch Plagegeister wie Ameisen. Sie fühlen sich vor allem von Zucker und eiweißhaltigen Lebensmitteln unweigerlich angezogen und bilden dann schnell Ameisenstraßen bis in die Vorratskammer oder direkt auf den Küchentisch. Obwohl Ameisen nützliche Tiere sind und bei der Gartenreinigung helfen, können sie in Übermaßen bzw. im Haus doch recht lästig werden. Sie können Keine auf Lebensmittel übertragen. Befallende Lebensmittel sollten deshalb auf jeden Fall weggeworfen werden. Darüber hinaus können sie durch ihr Sekret durch Bisse unangenehme, brennende Hautreaktionen hervorrufen.

Ameisennester befinden sich normalerweise unter Wegplatten, in Holz oder in Rissen an den Wänden. Bei großem Befall können selbstverständlich Chemikalien oder professionelle Insektenvernichter eingesetzt werden. Ebenfalls beliebt sind Köderdosen, die jedoch an mehreren Plätzen aufgestellt werden sollten. Ameisenfresslack tötet mit der Königin gleichzeitig einen Teil der Brut. Meist lässt sich eine Ameisenplage jedoch durch einfache, natürliche Mittel lösen.

Zuerst einmal kann man versuchen, das Ameisenvolk umzusiedeln, indem man einen mit Holzwolle gefüllten Blumentopf über ihr Nest stülpt. Sobald die Ameisen das neue Nest akzeptiert werden, werden Sie mittels eines Spatens ausgesiedelt. Nester können auch einfach mit einem Staubsauger aufgesagt werden (Beutel in der Mülltonne entsorgen). Eine weitere Möglichkeit ist das Überschwemmen ihres Baus mit heißem Wasser oder Brennnesseljauche; fast immer ziehen sie dann von selbst um. Auch Hindernisse wie Kalk, Chili, Zimtpulver, Lavendelöl, Nelkenpulver, Backpulver oder Klebebänder hindern Ameisen häufig am Eindringen ins Haus.

Als natürliche Feinde der Ameisen gelten Vögel wie Rotkehlchen, Rotschwanz oder Spechte, Spinnen und Spitzmäuse.

© Antrey - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Gelbstecker 10St

Celaflor Naturen Gelbstecker 10St

 

6,84 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Apfelessig gegen Pilzkrankheiten an Rosen

Rost, Mehltau und einige andere Pilzkrankheiten an Rosen lassen sich durch Essig behandeln. Dazu gibt man 1 Esslöffel Apfelessig in 1 Liter Wasser besprüht damit morgens oder abends, also nicht im vollen Sonnenlicht, die befallenen Stellen.

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

 

21,17 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Ausgesät werden jetzt Zuckerhutsalat, Radicchio, Spinat, Petersilie, Radieschen

Ausgesät werden jetzt Zuckerhutsalat, Radicchio, Spinat, Petersilie, Radieschen

Endlich Sommer! Nun ist auch der Zeitpunkt zur Aussaat von Zuckerhutsalat, Radiccio, Spinat, Radieschen und Petersilie gekommen. Auch Endivien, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Möhren, Zwiebel, Blumenkohl und Chinakohl dürfen gleich mitgesät werden.

Zur Aussaat dieser Gemüsearten bereitet man die Beete vor, gibt zusätzlich eine dünne Kompostschicht (falls dies nicht bereits im Herbst erfolgt ist) und glättet sie zusätzlich mit einem Rechen. Sodann werden mit einem Rechenstiel tiefe Rillen gezogen. Man erleichtert sich diese Arbeit, indem ein Pflanzloch mit Spannfaden an beiden Enden gesteckt wird. Nur so werden die Reihen schon gerade. Die Reihenabstände sollten regelmäß 15 bis 20 cm betragen.

Nach dem Ziehen der Rillen werden die Samenkörner per Hand ausgebracht. Es darf nicht zu dicht gesät werden, sonst gehen die Samenkörner schlechter auf. Ungeübte Hobbygärtner können das Saatgut mit etwas Sand mischen, dann lässt es sich besser dosieren.

Nach dem Aussäen wird der Samen mit den Händen oder der Rückseite des Rechens sanft in der Erde festgedrückt und die Saatreihe durch Zudecken mit Erde wieder geschlossen. Auch dies lässt sich am besten mit dem Rechen bewerkstelligen. Sofort danach wird angegossen. Regelmäßig gießen muss nun täglich erfolgen, am besten in den Morgenstunden, und darf nicht vergessen werden. Versierte Hobbygärtner decken frisch eingesäte Beete zum Schutz vor Vögeln und Katzen gleich mit einem Saatvlies ab, welches an den Beeträndern mit einigen Steinen beschwert wird.

© ExQuisine - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

 

21,17 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Bart-Iris richtig teilen

Bart-Iris richtig teilen

Die genaue Herkunft der Bart-Iris Iris x germanica, auch Deutsche Schwertlilie, ist unbekannt. Vermutlich ist sie durch Bastardieung verschiedener Iris-Arten im östlichen Mittelmeerraum entstanden. Dort, im Mittelmeergebiet, bildet sie fruchtbare Samen, bei uns ist sie dagegen steril und lässt sich vegetativ vermehren, indem man ihr Rhizom teilt. Das Rhizom der Bart-Iris ist dick und stark verzweigt. Bereits kurz nach der Blüte bilden sich am Rhizom neue, feine Wurzeln, die für das weitere Gedeihen der Pflanze sehr wichtig sind. Damit sie nicht abbrechen oder beschädigt werden, muss man die Schwertlilien sehr vorsichtig ausgraben und von anhaftender Erde durch Schütteln und Abklopfen befreien. Mit einem scharfen Messer teilt man nun das Rhizom und zwar so, dass immer ein oder zwei der jungen Seitentriebe des Rhizoms mit einem alten Rhizomstück verbunden blieben. Obwohl sich nur aus den jungen, neuen Rhizomteilen wieder neue, kräftige Schwertlilien bilden können. Um Pilzinfektionen zu vermeiden, sollte man die Wundflächen mit etwas Holzkohlepulver desinfizieren. Nun setzt man die Rhizome horizontal und flach in den Boden und bedeckt sie mit einer dünnen Schicht frischer Erde, so dass der obere Rhizomteil muss noch sichtbar bleiben. Am besten wählt man einen sonnigen und trockenen Standort. Iris wachsen auch auf kargem, nährstoffarmem Boden, nur Staunässe vertragen Bart-Iris gar nicht. Die Iris germanica-Hybriden kommen praktisch das ganze Jahr ohne Düngergaben und Gießen aus. Werden die Pflanzen zu sehr gedüngt, dann kann das Rhizom faulen. Die Bart-Iris lässt sich gut mit anderen trockenpflanzen wie Ziergräsern, Taglilien oder Wolfsmilchgewächsen kombinieren.

© LianeM - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Wühlmausköder Arrex 250g

Celaflor Wühlmausköder Arrex 250g

 

23,31 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Chyrsanthemen im Spätherbst

Chrysanthemen brauchen einen windgeschützten Platz im Balkonkasten. Sie können noch bis weit in den Spätherbst hinein blühen, wenn man sie in den Nächten, in denen die ersten Fröste drohen, nachts mit einer Klarsichtfolie abdeckt.

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Rasen Moosfrei 1L

Celaflor Naturen Rasen Moosfrei 1L

 

19,11 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Erntezeit im Gemüse- und Kräutergarten

Erntezeit im Gemüse- und Kräutergarten

Das Sommergemüse, u.a. Salat, Kohlrabi, Spinat und Mangold, wird im Juli geerntet. Gewürz- und Küchenkräuter haben ein besonders intensives Aroma kurz vor der Blüte. Also schneidet man sie kurz vor der Blüte ab, bündelt sie und hängt sie kopfunter an einer Schnur an einem schattigen, gut belüfteten Platz auf, wenn sie nicht gleich frisch verarbeitet werden. Zwischen den Reihen von Kohl, Erbsen und Bohnen wird gründlich gehackt und die Pflanzen werden dann angehäufelt. Bereits im Frühjahr gesetzte Gemüsepflanzen erhalten im Juli eine zweite Kopfdüngung. Dabei dürfen weder die Laubblätter noch die Früchte mit dem Flüssigdünger in Berührung kommen. Blumenkohl beginnt nun, Köpfe zu bilden. Damit diese schön weiß bleiben, schützt man sie vor Sonnenlicht, indem man die oberen Blätter über der Blume zusammenfaltet oder zusammenbindet. Tomatenpflanzen müssen immer wieder aufgebunden und ausgegeizt werden.

© marcin jucha - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Fliegen-Köder 4St

Celaflor Fliegen-Köder 4St

 

6,81 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Gehören kranke Pflanzen auf den Komposthaufen?

Gehören kranke Pflanzen auf den Komposthaufen?

Kann man von Krankheiten befallene Pflanzen auf dem Komposthaufen deponieren oder muss man sie anderweitig entsorgen?
Das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Es hängt einerseits natürlich von der Pflanzenkrankenheit selbst, aber auch von der Art der Pflanze ab. Während es zu den Abbauraten von kompostierbarem Pflanzenmaterial etliche Untersuchungen gibt, fehlen solche für die Krankheitskeime fast völlig. Also im Zweifelsfall besser anderweitig entsorgen, z.B. über den Hausmüll, oder verbrennen.

So sollten von Viren oder Bakterien befallene Pflanzen in der Regel kompostiert werden. Denn die meisten Viren sind relativ temperaturunempfindlich und überleben auch einen Komposthaufen, der einen hohen Stoffumsatz mit entsprechender Wärmeentwicklung aufweist. Aber es gibt Ausnahmen, z.B. das häufige Gurkenmosaikvirus. Ein gut geführter, ausreichender belüfteter Kompost entwickelt während der sogenannten Heißrottephase Temperaturen bis zu 70 Grad Celsius. Das überleben die wenigsten Schädlinge. Vorsicht ist jedoch geboten bei Pilzinfektionen. Aber auch hier ist es von der Pilzart abhängig. Von Echtem oder Falschem Mehltauplize befallene Pflanzenteile dürfen nur auf den Komposthaufen, wenn sich noch keine Dauersporen entwickelt haben. Der Echte Mehltau bildet auf den Blätter deutlich sichtbare Dauersporen in Form kleiner Kügelchen; während sie die Dauersporen des Falschen Mehltaus im Blattinnern entwickeln und deshalb nicht eindeutig zu identifizieren sind. Vom Birnengitterrost oder anderen Rostpilzen befallene Pflanzenteile können dagegen bedenkenlos kompostiert werden. Vorsicht ist dagegen geboten, bei Pilzkrankheiten, die sich im Boden entwickeln. Dazu gehören die Kohlhernie oder die Wurzelbräune. Diese pathogenen Pilze bilden sehr ausdauernde Dauersporen, die lange Zeit im Kompost überleben können. Das gleiche gilt für sogenannte Welkepilze (Fusarium, Verticillium u.a.), deren Dauerstadien sehr hitze- und trockenresistent sind. Solche Pflanzen gehören stattdessen in die Biotonne. Blätter von Kartoffelpflanzen, die von der Kraut- und Braunfäule befallen sind, kann man dagegen unbesorgt, auf den Komposthaufen werfen. Denn hier geht die Neuinfektion im nächsten Frühjahr immer von der Kartoffel selbst aus.

Bakterien bilden keine Dauerstadien wie die Viren; deswegen können sie im Komposthaufen nur so lange überleben, bis alle von ihnen befallenen Pflanzenteile vollständig verrottet sind. Eine Ausnahme bildet aber z.B. der Feuerbrand; diese Pflanzenkrankheit ist hoch ansteckend; befallene Äste und Zweige von Obstbäumen dürfen auf keinen Fall in den Kompost gegeben werden, sondern müssen fachmännisch entsorgt werden.

© Kzenon - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Gründünger steuen

Gründünger steuen

Gärtner und Landwirte sowie Forschungsergebnis bestätigen ganz klar, dass Gründünger durch den erhöhten Nährhumusanteil die Wachstumsbedingungen der Pflanzen ganz erheblich verbessert. Nicht nur das Bodenleben wird aktiviert, der Boden wird ebenso vor Unkraut, Verschlämmung und Austrocknung geschützt. Gleichzeitig können Temperaturunterschiede ausgeglichen und eine Bodenlockerung erreicht werden. Gründünger wird regelmäßig zwischen März und Oktober gestreut.

Gründünger wie Erbsen, Bohnen, Lupinen, Sojabohnen oder Klee reichern den Boden des Weiteren mit nicht unerheblichen Stickstoffmengen an. Diese Verbesserung sind bereits nach einer einzigen Aussaat von Gründünger spürbar.

Empfehlenswert ist Gründüngung auf Beeten mit Dauerkulturen wie Rhabarber, Spargel, Meerrettich oder Erdbeeren, jedoch auch bei Beerensträuchern und Baumscheiben. Zusätzlich wird hier ein erheblicher Naturbeitrag geschaffen, eine erstklassige Bienenweide ist entstanden.

Sollte es dem Boden aus Phosphat und Eisen mangeln, sind Gründünger wie Tagetes, Senf, Ringelblume, Kresse und Phacelia interessant. Auch Winterraps und Ölrettichsorten wie z. B. Nemex dürfen gewählt werden, z. B. vor einer Kartoffelplanzung.

Zum Säen bzw. Ausstreuen des Gründünger sollte der Boden locker und unkrautfrei sein, es wird ausgesät, dann festgetreten oder gewalzt und gewässert. Normaler wird die Grünsaat vor der Blüte abgemäht, untergegraben oder in den Boden eingearbeitet. Man kann den Grünschnitt jedoch auch einfach auf den Kompost geben oder als erstklassigen Mulch verwenden.

© PHOTOERICK - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Im Teich können sich Algen explosionsartig vermehren.

Im Teich können sich Algen explosionsartig vermehren.

Grünes Wasser im Teich – der Albtraum jeden Teichbesitzers. Algen können sich besonders in heißen Sommern explosionsartig vermehren. Dies passiert besonders in kleinen Teichen und kann schlimmstenfalls den ganzen Teich zum kippen bringen. Algen können die Wasserqualität im Teich so sehr gefährden, dass sämliches Leben gefährdet oder sogar vernichtet werden kann.

Hier heißt es nun: Schnell handeln! Fadenalgen könnten zum Großteil per Hand mittels Kescher abgeschöpft werden. Eine ideale Lösung für das lästige Algenproblem ist der Silberkarpen. Er gilt als allerbester Schwebealgenfresser und kann sogar problemlos zu Goldfischen, Kois und anderen Teichfischen gesetzt werden. Auch Graskarpfen eignen sich ; allerdings sollte der Teich nicht allzu klein sein.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein sogenannter UV Wasserklärer, der sich in den letzten Jahren bei Teichbesitzern ebenfalls sehr gut durchgesetzt hat. Beim Durchfließen wird das Teichwasser in ausreichender Weise geklärt; Algen werden zugleich herausgfiltert.

Wichtig ist immer, herabgefallene Blätter von der Teichoberfläche zu entfernen; auch Pollen müssen regelmäßig entfernt werden. Des Weiteren sollte auf die exakte Futtermenge der Fische geachtet werden. Nicht verbrauchtes Futter sinkt, wie auch Blätterreste, auf den Teichboden, bildet dort Schlamm und schließlich Algen. Zu viele Fische in einem kleinen Teich können ebenfalls zum Problem werden, denn auch Fischkot sinkt auf den Teichboden. Wasserpflanzen regulieren die Sauerstoffverhältnisse im Teich und sind in der Lage, den Algen Nährstoffe zu entziehen. Besonders geeignet sind Tiefwasserpflanzen wie ähriges Tausendblatt und winterhartes Hornkraut. Große Teiche gelten unter Kennern als pflegeleichter; sie lassen sich ohne Algizide und Herizide algenfrei halten. Teichpumpe und Teichfilter sind jedoch unerlässlich.

© Annemarie Wagner - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Kiwi-Triebe zurückschneiden und düngen nicht vergessen

Kiwi-Triebe zurückschneiden und düngen nicht vergessen

Kiwis, oder auch „chinesische Stachelbeeren“, nehmen immer mehr einen Platz in deutschen Gärten ein. Winterfeste Sorten bestechen durch ihre riesigen Ernteerträge, kletternde Sorten können an Pergolen, Spalieren und sogar an Hauswänden und in Wintergärten gezogen werden. Wie beim Sanddorn gibt es männliche und weibliche Pflanzen der Kiwi (Actinidia deliciosa, Actinidia chinensis). Es sind deshalb immer zwei Pflanzen nötig, wenn man Kiwis ernten möchte. Ein idealer Platz für Kiwis liegt in der vollen Sonne; zudem ist viel Wasser nötig. Humusreicher, leicht saurer Boden wird bevorzugt. Man gibt beim Austrieb eine Kompostschicht von etwa einem Zentimeter. Einige Hobbygärtner benutzen mineralische Dünger, wie man sie für Azaleen und Rhododendren verwendet. Das Jahreswachstum einer gesunden Kiwipflanze beträgt bis zu einem Meter. Durch Zurückschneiden kann die Pflanze jedoch auf einer Höhe von zwei Metern gehalten werden.

Als bester Schnittpunkt für Kiwipflanzen gilt der Sommer, direkt nach der Blüte. Neutriebe werden auf etwa 50 Zentimeter zurückgeschnitten; es sollten immer acht bis zehn Blätter stehen bleiben. Weibliche Blüten werden für die Fruchtbildung stehen gelassen. Im Winter dürfen die Triebe dann bis auf drei oder vier Augen eingekürzt werden.

Zudem muss regelmäßig ausgelichtet werden, wobei alte und zu dicht stehende Triebe entfernt werden, ohne jedoch Stummel stehen zu lassen. Dieses Auslichten sollte jedoch bereits im Frühjahr vollbracht sein, bevor die Pflanzensäfte nach oben steigen.

Auf Wunsch können junge Triebe abgesenkt und in die Erde gestreckt werden. Abgeschnittene Triebe dürfen als Stecklinge für neue Kiwipflanzen weiterverwendet werden. Bei dieser Gelegenheit sollte auch gleichzeitig das Klettergerüst auf seine Stabilität kontrolliert werden.

© Christian Jung - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Maulwürfe vergraulen

Maulwürfe vergraulen

Im Sommer tauchen sie wieder auf – die Maulwurfshügel im Rasen. Das ist ärgerlich, aber was kann man dagegen tun? Der Maulwurf ist ganzjährig geschützt, darf er nicht getötet werden. Und ihn lebendig zu fangen, ist auch nicht ohne Risiko, da er einmal in die Falle gegangen, schon nach wenigen Stunden verhungern kann. Aber vergraulen darf man ihn. Der Maulwurf sieht sehr schlecht, braucht er ja auch nicht, bei seinem unterirdischen Leben. Aber hat einen gut entwickelten Geruchssinn und er hört auch hervorragend und nimmt in seinen Gängen auch Erschütterungen an der Erdoberfläche auf einige Meter Entfernung hin wahr. Andererseits kann er Wasser überhaupt nicht leiden. Daraus ergeben sich drei Möglichketen ihn zu vergraulen: Man schlämmt seien frisch aufgeworfene Erdhügel immer wieder mit Wasser ein. Das wird ihm auf Dauer die Buddelei unter dem Rasen verleiden. Mit stark riechenden Kräuterölen (Teebaumöl, Minzöl oder Lavendelöl) getränkte Steine oder Holzstücke steckt man in die Maulwurfhügel. Das wird ihm gewaltig stinken und er wird sich naserümpfend verziehen. Auch übelriechende Buttermilch ist ihm zuwider. Häufiges Herumtrampeln auf dem Rasen oder ein Stück Blech oder eine Stange in den Boden einschlagen und dann immer wieder einmal kräftig dagegen hauen, auch das wird ihn mit derZzeit stören. Ein altbewährtes Mittel, den Maulwurf auf Dauer los zu werden, ist es, leere Bier- oder Weinflaschen bis zum Flaschenhals entlang der Rasenkante in den Boden einzugraben. Und zwar schräg, sodass der darüber hinweg streichende Wind einen für den Maulwurf unangenehmen Pfeifton hervorruft. Einen ähnlichen Effekt erzielt man den im Gartenfachhandel erhältlichen elektronischen Schreckgeräten, die in die Erde geschlagen werden und dann batteriebetrieben in unregelmäßigen Abständen Schallwellen im Boden erzeugen.

© santia3 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Neutriebe von Strauchrosen nach der Blüte zur Hälfte zurückschneiden

Neutriebe von Strauchrosen nach der Blüte zur Hälfte zurückschneiden

Rosen, die Königinnen der Gartenblumen, füllen ganze Bücher, besonders wenn es um Pflege und Schnitt geht. Jede Rosensorte besitzt ihre Eigenheiten und möchte anders behandelt werden: Edelrosen, Beetrosen, Kletterrosen, Wildrosen und Strauchrosen. Strauchrosen werden unterteilt in moderne Sorten, die mehrmals blühen und historische, meist nur einmalblühende Arten. Rosen besitzen unglaubliche Regenerationsfähigkeit und treiben immer wieder aus. Einmal blühende Strauchrosen besitzen häufig die Eigenart, vegetative junge Triebe neu zu treiben. Diese starken Neutriebe können jedoch tiefer liegende, bereits vorhandene Knospen und Blüten der Pflanze überdecken. Man kann diese Jungtriebe bedenkenlos bereits während der allerersten Blütenphase zurückschneiden, und zwar bis direkt unter Blütenebene. Nur so können die anderen, bereits gebildeten Knospen und Blüten, die jetzt in der „zweiten Reihe“ stehen, hervortreten. Es mag sich etwas aufwändig anhören, lohnt sich jedoch. Wird sofort nach der Blüte zurückgeschnitten, können sich bereits bis zum Herbst zahlreiche Jungtriebe bilden sowie eine üppige Blüte im nächsten Jahr. Mehr Verzweigung bedeutet mehr Blütenfülle.

Der Hauptschnitt einer Strauchrose erfolgt sofort nach der Blüte: Bei den mehrfachblühenden Strauchrosen werden alle Blüten mit drei oder vier Blätter herausgeschnitten und gleichzeitig zu starke Triebe eingekürzt. Einmalblühende Strauchrose dürfen leicht in Form geschnitten werden, wobei zu lange Triebe auf die Gesamtstrauchhöhe zurückgeschnitten werden. An den Blütentrieben werden sich im Herbst die begehrten Hagebutten bilden. Stark gefüllt Blüten bilden jedoch keine Hagebutten; sie können deshalb entfernt werden.

Naturgärtner verzichten bei alten Strauchrosen übrigens auf das Herausnehmen alten Holzes, denn dieses bietet der Pflanze eine Stütze. Ohne dieses Altholz würde eine alte Strauchrose in sich zusammensinken.

Nicht vergessen: Geschnitten wird mit einer scharfen Gartenschere (oder Rosenschere), welche nach Gebrauch mit Alkohol desinfiziert werden sollte.


© BildPix.de - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Polsterpflanzen stutzen

Polsterpflanzen stutzen

Wenn Polsterpflanzen wie das Blaukissen, die Gänsekresse oder das Steinkraut am Frühjahrsende abgeblüht sind, sollten man sie ringsum stutzen und zurückschneiden, sonst drohen sie im nächsten Jahr von der Mitte heraus zu verkahlen. Stehen sie bereits seit vielen Jahren am gleichen Platz , sind bereits verkahlt und blühen nicht mehr flächendeckend, dann hilft nichts: Man muss sie jetzt im Sommer ausgraben, die Stauden teilen und an anderer Stelle wieder einpflanzen. Das Ganze aber nur an einem wolkenbedeckten Tag und anschließend kräftig wässern. Dann werden sie im nächsten Jahr kräftig austreiben und wieder ihre volle Blütenpracht zeigen.

© WernerHilpert - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Rosen vorbeugend spritzen

Rosen vorbeugend spritzen

Rosen sollten jedes Jahr bereits vor ihrem Blütenansatz vorbeugend gespritzt werden. Häufig werden sie von Blattläusen, Spinnmilben oder Pilzen befallen. Mehltau, Rost und Sternrußtau sind besonders häufig. Als exzellente vorbeugende Maßnahme hat sich das Spritzen mit Schachtelhalmtee bewährt. Die Rosen werden mindestens an drei darauffolgenden Tagen mit der Brühe behandelt und am besten tropfnass gesprüht. Blattläuse können mit kräftiger Brennnesseljauche oder Seifenbrühe behandelt werden. Auch diese Behandlungsmaßnahme sollte mehrere Tage lang durchgeführt werden. Ein besonders beliebtes Mittel gegen die gefürchteten Blattläuse ist der Einsatz von Marienkäfern und Florfliegen, welche von versierten Rosengärtner für effektiver halten als Chemikalien. Betroffene Pflanzenteile werden natürlich so schnell wie möglich entfernt und in der Mülltonne entsorgt. Auch altes Laub muss vollständig entfernt werden, denn die meisten Pilze sind widerstandfähig und überwintern.

Selbstverständlich sind auch fertige Präparate auf chemischer Basis erhältlich. Auch hier wird empfohlen, die Präparate direkt auf die frischen Blätter zu spritzen, ebenso auf die Rosenstängel. Als weitere natürliche und vorbeugende Spritzung eigenen sich Neemölpräparate, die ebenfalls vor Mitte April ausgebracht werden können, spätestens jedoch ab Blütenansatz.

Versierte Rosengärtner benutzen speziell gegen Mehltau vorbeugende Milchspritzung mit normaler Vollmilch, welche im Verhältnis ein zu zehn mit Wasser verdünnt wird und durch die Milchbakterien das Wachstum der Pilze hemmen kann.

© hubertbrenner - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Ameisen mit Essigwasser vertreiben

Ameisen mit Essigwasser vertreiben

Gartenameisen lassen sich leicht vergraulen, wenn man wenn etwas Essig mit Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnt und auf die Ameisenstraßen und auf das Ameisennest träufelt. Gartenameisen legen ihre Nester meist in weichem Sand unter größeren Steinen oder Polsterpflanzen an. Bevor man sie vertreibt, sollte man aber den geringen Schaden, den sie im Garten anrichten – abgesehen davon, dass sie Blattlauskolonien fördern- gegen den Nutzen abwägt. Mit ihrer Wühlarbeit im Gartenboden tragen sie zur Verbesserung der Bodenstruktur bei. Dort wo sie ihre Nester angelegt haben, wird aus einem verdichteten Boden ein außerordentlich feinkrümeliges Substrat, dass sich zum Beispiel als Anzuchterde verwenden lässt.

© magann - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Leimring 2,5m

Celaflor Naturen Leimring 2,5m

 

8,77 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Apfelwickler: Wellpappenringe kontrollieren

Apfelwickler: Wellpappenringe kontrollieren

Apfelbäume werden oft von Apfelwicklern (Cydia pomonella) befallen, einer der häufigsten Schädlinge im Obstanbau. Auch in Hausgärten ist dieser Plagegeist überall zu finden. Er richtet große Schäden im Obstgarten an und kann schnell die gesamte Ernte zerstören. Biologische wie chemische Mittel sind einsetzbar. Dies sollte geschehen, bevor die Raupen im Apfel sind. Apfelwickler sind Falter, die erst bei Dämmerung aktiv werden; sie fliegen bereits ab Mai, auf jeden Fall jedoch im Juni und benötigen zum Schlüpfen Temperaturen über 15 Grad, danach legen die Weibchen Eier. Eine bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen Larven, die sich in die Früchte bohren. Einige Larven verpuppen sich erst im Folgejahr und überwintern.

Ab Juli sollten deshalb Wellpappenringe (Obstmadenfanggürtel) am Baumstamm angebracht werden. Hieran bleiben die Raupen kleben. Erwachsene Tiere überfliegen die Ringe jedoch, sodass keine vollständige Beseitigung der Apfelwicklers möglich ist. Ebenfalls eingesetzt werden Pheromonfallen mit Lockstoffen; sie müssen nach 6 Wochen ausgetauscht werden.

Bei starkem Befall müssen teilweise Maßnahmen mit Insektiziden erfolgen. Auch dies sollte vor dem Monat August geschehen. Die Bekämpfung der Larven mittels der Wellpappenring hat sich jedoch als gute Bekämpfungsmaßnahme durchgesetzt, da so die Apfelwicklerpopulation im nächsten Jahr erheblich reduziert werden kann. Idealerweise sind diese Wellpappenstreifen 15 cm breit. Sollten viele Larven kleben bleiben, müssen die Ringe ausgetauscht werden.

© sarsmis - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Wühlmaus Portionskörder Arrex 200g

Celaflor Wühlmaus Portionskörder Arrex 200g

 

16,41 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Balkonblumen zweimal täglich gießen

Balkonblumen zweimal täglich gießen

Auch Balkonblumen benötigen regelmäßige Pflege und müssen täglich bewässert werden. Das richtige Gießen kann allerdings eine wahre Kunst sein, denn jede Pflanze hat einen anderen Wasserbedarf. Zu viel Wasser schadet, zu wenig Wasser lässt die Pflanze dürr werden oder vertrocknen. Geschwächte Pflanzen sind anfälliger für Krankheiten und Parasiten. Während der heißen Sommermonate sollten Balkonblumen zweimal täglich gegossen werden. Besonders wichtig ist das Gießen morgens, vor der Mittagshitze. Die Erde sollte zwischendurch immer mit einem kleinen Grubber gelockert werden, damit das Wasser bis tief in den Wurzelbereich eindringen und auch die feinsten Wurzeln benetzen kann. Blumen an der Südseite des Hauses benötigen regemäßig mehr Wasser als Blumen an der Nordseite.

Ebenfalls wichtig ist die Wahl der Pflanztopfes. Versierte Hobbygärtner wissen, dass Tontöpfe zusätzlich Wasser aufsaugen, während Plastiktöpfe keinerlei Wasser aufnehmen können. Jeder Blumentopf oder Blumenkasten benötigt Abfließlöcher am Boden und am besten eine Drainageschicht, damit sich kein Stauwasser bilden kann, welches zu Fäule führen würde. Am besten prüft man immer mit dem Finger, ob die Erde bereits trocken ist.

Spätestens dann, wenn die Pflanze gelbe Blätter zeigt oder die Blätter hängen lässt, muss erneut gegossen werden. Bei vielen Balkonblumen ist dies bereits in den Nachmittagsstunden erneut der Fall. Während der Mittagszeit sollte jedoch nicht gegossen werden, denn Wassertröpfchen auf den Blättern und Stängeln können zu Verbrennungen führen.

Besonders empfehlenswert sind spezielle Blumenkästen, welche ein Wasserreservoir am Boden besitzen. Sie speichern überschüssiges Gießwasser.

© Rosalie P. - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Wühlmaus-Portionsköder Arrex 150g

Celaflor Wühlmaus-Portionsköder Arrex 150g

 

14,54 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Blattlausepidemie nach starken Sommerregen

Blattlausepidemie nach starken Sommerregen

Nach einem längeren, warmen Sommerregen können Blattlauskolonien epidemieartig anwachsen. Dann sieht man die meist hell grünen oder schwarzen Tierchen überall an den Blättern, auf den Blütenknopsen und an den neuen Trieben dicht gedrängt sitzen. Doch Blattlaus ist nicht gleich Blattlaus. Wie ein Blick in das Pflanzenschutzlexikon  ahnen lässt: es gibt für fast jede Pflanzengattung eine eigene, wirtsspezifische Blattlausart. Glücklicherweise braucht man nicht für jede Blattlausart eigene Methoden und Mittel zur Bekämpfung. Es gibt gute, umweltverträgliche Mittel mit einer Breitbandwirkung, die für die Anwendung an Zierpflanzen oder an Obst, Gemüse und anderen Nutzpflanzen entwickelt worden sind.

Die meisten Blattlausarten stechen die Leitbahnen ihrer Wirtspflanze an und saugen in großen Mengen Pflanzensäfte aus. Damit entziehen sie der Pflanze Nährstoffe und Wasser. Befallene Pflanzenteile welken und sterben ab. Jede Blattlausart kann dabei ganz spezifische Symptome und Schäden bewirken. Es kann zu Deformationen an den Blätter kommen, sodass sich die Blätter kräuseln, oder es es werden kleinen Gallbildungen sichtbar. Kleine Blattlausarten saugen oft nur an einzelnen Zellen, die dann absterben. Dann bilden sich kleine braune Flecken auf den Blättern. Oder es kommt zu Triebstauchungen.

Die Pflanzensäfte enthalten relativ viel Zucker. Die überschüssige, stark zuckerhaltige Flüssigkeit wird von den Blattläusen wieder als Honigtau ausgeschieden. Das zieht vor allem die Gartenameisen magisch an. Oft unterhält jedes Ameisenvolk seine eigene Blattlauskolonie. Sie unterstützen „ihre“ Blattläuse, indem sie wie das Vieh zu den Weiden tragen und sie regelrecht melken. Oft erkennt man einen Blattlausbefall zuerst am emsigen Trieben der Ameisen rund um die Blattlauskolonie. Der überschüssige Honigtau tropft auf Blätter oder auch irgendwelche Flächen, die direkt unter der Pflanze liegen. Solche Stellen werden bald darauf von Rußtauplizen besiedelt, die mit ihren Sporenkolonie hässliche braunschwarze Flecken bilden. Durch den dicken, schwarzen Belag kann weniger Licht bis zu den chlorophyllhaltige Blattzellen vordringen und die Photosyntheseleistung sinkt drastisch, sodass diese Pflanzenteile schließlich absterben. Erschwerend kommt hinzu dass viele Blattlausarten im Jahresverlauf einen Wirtswechsel durchführen. Primäre Wirtspflanzen sind in der Regel Nutzpflanzen wie Obst, Gemüse und Zierpflanzen, während vor allem einheimische Wildpflanzen, vor allem Gräser und Krautpflanzen, aber auch Sträucher als Sekundärwirte dienen. Außerdem wechseln ungeflügelte Generationen, deren Weibchen massenweise Nachkommen erzeugen, mit geflügelten Generationen aus Männchen und Weibchen ab. Auch für für Blattlausbefall gilt, Vorbeugen ist die erfolgreichste Strategie. So können Blattläuse bestimmen Pflanzenkombinationen gar nicht ausstehen. Bekannt dürfte sein, dass man zwischen Rosenpflanzen Lavendelsträucher pflanzen sollte, um die Rosenblattlaus fern zu halten. Blattläuse haben aber auch viele Fressfeinde. Dazu gehören Ohrkneifer, Florfliegen und Marienkäfer. Diese Nützlinge gilt es zu fördern und im Garten auf Dauer ansiedeln, z.B. indem ein Insektenhotel aufstellt. Wenn sich die Blattläuse im Sommer im feucht-warmen Klima explosionsartig vermehren, dann lässt sich die Blattlausepidemie oft nur noch durch ein geeignetes Pflanzenschutzmittel eindämmen: Bei Blattlausbefall an Zierpflanzen kann man dagegen Celaflor® Schädlingsfrei Careo® anwenden. Bei Befall von Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse empfiehlt sich die Anwendung von Celaflor® Naturen® Schädlingsfrei Obst & Gemüse oder Celaflor® Naturen® Schädlingsfrei Obst & Gemüse Konzentrat. Diese Mittel wirken vollsystemisch und haben eine schnelle Breitbandwirkung gegen Blattläuse und andere saugende und beißende Pflanzenschädlinge. Zu beachten bei der Anwendung ist, dass nur die Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die für bestimmte Kulturen wie Obst, Blatt- und Wurzelgemüse oder Zierpflanzen zugelassen sind. Außerdem müssen Wartezeiten zwischen der letzten Anwendung des Pflanzenschutzmittel und der Ernte eingehalten werden. Geflügelte Blattläuse lassen sich mit Naturen® Gelbtafeln oder Gelbsteckern anlocken und unschädlich machen. Der Aufbau einer Blattlauspopulation lässt sich rechtzeitig im Frühjahr durch eine Austriebsspritzung mit Naturen® Austriebsspritzmittel unterbinden; es wirkt auf der Basis von Rapsmittel und ist für Bienen ungefährlich.

Foto: Radeldudel, Creative Commons Attr.-Saher Alike 2.5 Germany

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 40St

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 40St

 

19,59 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Erdbeeren-Ausläufer in Vermehrungskasten setzen

Erdbeeren-Ausläufer in Vermehrungskasten setzen

Fast in jedem Garten sind Erdbeeren vorhanden, zumindest einige Reihen. Erdbeeren können viele Jahre am selben Standort bleiben, ohne umgesetzt werden zu müssen. Sie sind als relativ pflegeleicht bekannt. Im Sommer bilden sie jedes Jahr zahlreiche Ableger, die eingsetzt werden können, um neue Erdbeerpflanzen heranzuziehen und neue Erdbeerreihen oder ganze Erdbeerbeete anzulegen. Am besten setzt man diese Erdbeeren-Ausläufen in einen Vermehrungskasten; hier wachsen sie schnell und problemlos an. Solche Kästen sind eigens zur Vermehrung von Erdbeeren konzipiert. Man füllt einen Vermehrungskasten mit einem nährstoffreichen Erde-Kompost-Gemisch, macht mit dem Finger oder einem Pflanzholz ein kleines Loch und setzt die neuen Erdbeerpflänzchen ein. Danach wird die Erde rundherum vorsichtig etwas angedrückt, damit im Wurzelbereich keine Hohlräume entstehen können. Zum Schluss wird noch gut gewässert. Bewässert wird immer ausschließlich auf den Wurzelbereich. In der Anfangszeit ist ebenfalls darauf zu achten, dass die jungen Pflänzchen nicht direkt in der Sonne stehen.

Die Erdbeerableger werden am besten mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten oder mit einem scharfen Spaten abgestochen. Als Hauptpflanzmonat kann August genannt werden. Jungpflanzen sollten auf jeden Fall immer abgenommen werden, da sie die eigentliche Mutterpflanze schwächen können. Wenn man zu viel Erdbeerableger hat, findet sich immer ein Abnehmer dafür. Es existieren sogar Tauschbörsen für Erdbeerpflanzen, denn es gibt unzählige, verschiedene Sorten.

© wuapaa - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Obst und Gemüse 750ml

Celaflor Schädlingsfrei Obst und Gemüse 750ml

 

11,94 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Essig und Salz zur Unkrautvernichtung

Essig und Salz zur Unkrautvernichtung

Aus einerwässrigen Essig-Salzlösung lässt sich ein wirksames Spitzmittel zur Vernichtung von schwer zugänglichem Unkraut z.B. zwischen Gehwegplatten herstellen. Dazu kocht man Wasser und löst dann etwa 5 Löffel Essigessenz und 2 Esslöffel Salz in jeweils 1 Liter Wasser, füllt die abgekühlte Lösung in einen Sprühbehälter und benetzt damit das Unkraut.

© Kaesler Media - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Roundup LB Plus Unkrautfrei 140 ml

Celaflor Roundup LB Plus Unkrautfrei 140 ml

 

29,00 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Gelbsticker anbringen und aufhängen

Gelbsticker anbringen und aufhängen

Gelbsticker, auch Gelbtafeln genannt, helfen nicht nur gegen Kirschfruchtfliegen, sondern bekämpfen auch weiße Fliegen, Trauermücke, Thripsen, Flügelblattläuse, Zikaden, Minierfliege und andere Schädlinge. Die gelben Tafeln sind mit einem insektizifreien, geruchlosen und stark klebendem Leim versehen, an dem die Schädlinge hängenbleiben und am Blattfraß sowie an der Eiablage gehindert werden. Gelbsticker sind auch bei Zimmerpflanzen einsetzbar, denn besonders im Winter kommt es häufig zu Schädlingen. In Gemüsepflanzungen wirken diese Leimtafeln vorzüglich gegen Spargenfliegen, Kohlfliegen und Möhrenfliegen, zudem auch gegen Holzbohrer.

Sie bestehen auf resistentem Kunststoff oder Karton, die verwendeten Kleber enthalten oftmals Polymere, bekannt für ihre exzellenten Klebeeigenschaften. Sie besitzen eine geringe Toxizität, führen allenfalls bei Allergiebereitschaft und Berührung zu Irritationen. Teilweise werden die wasserunlöslichen, hitzebeständigen Kleber mit Lockstoffen kombiniert, was zu höheren Fangzahlen der Schädlinge führt.

Im Obstgarten haben sich die Klebetafeln besonders gegen Kirschbaumfliegen bewährt. Nachdem die Fliegen ihre Eier abgelegt hat, bilden sich Maden.Die Kirschen zeigen dann eingesunkene, braune Stellen, sobald die Made ihren Fraß beginnt und die Frucht verdirbt. Gelbtafeln sollten deshalb noch vor der gefährlichen Flugzeit und Eiablage im Juni und Juli aufgehängt werden. Danach sollten diese Klebetafeln jedoch wieder entfernt werden, um die Nützlinge zu schützen, die leider auch häufig an diesen Fallen kleben bleiben.

Die Fangtafeln werden direkt an den Bäumen befestigt (bei den Gemüsebeeten auf Pfählen) und öfters kontrolliert. Bei Zimmerpflanzen hängt man Gelbtafeln etwa 30 cm über der jeweiligen Pflanze auf.

© LianeM - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Heimische Seerosen kultivieren

Heimische Seerosen kultivieren

Im Gegensatz zu den Zuchtsorten der Seerose ist die einheimische Weiße Seerose winterfest. Sei muss daher nicht in Pflanzkübel gesetzt, um sie im Winter in ein frostfreies Quartier umquartieren zu können. Wenn man sie im Juni oder Juli direkt in den Teichgrund setzt, dann bildet bis zum Spätherbst genügend Wurzeln und man kann sie auch den Winter im Gartenteich lassen. Allerdings stehen die Wildpflanzen der Weißen Seerose unter Naturschutz. Daher kann man sie nur aus legalen Nachzuchten zertifizierten Gartenfachbetriebe für Wasserpflanzen beziehen. Aber auch die Weiße Seerose muss gelegentlich ausgelichtet werden, bevor ihre Schwimmblätter die ganze Wasseroberfläche bedecken. Als Faustregel gilt , dass man auf 2qm Wasserfläche nicht mehr als eine Seerose pflanzen sollte.

© mirpic - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Kiefernschütte bekämpfen

Kiefernschütte bekämpfen

Die Kiefernschütte wird durch den Pilz Lophodermium seditiosum hervorgerufen. Betroffen sind vor allem junge Bäume der Waldkiefer. Erste Symptome der Kiefernschütte zeigen sich im Frühherbst. Auf den Nadeln sind dann kleine gelbe Flecken zu sehen. Beträgt die Befallsdichte mehr als 5 Flecken pro Nadel, so stirbt sie im Laufe des Winters; die Nadeln werden braun und fallen schließlich im Frühjahr ab. Dabei kann der Baum völlig entnadeln und eingehen. Auf den am Boden liegenden, vom Pilz befallenen Nadeln bilden kleine, schwarze, schiffchenförmige Fruchtkörper mit einem grünlichen Längsspalt: Dieser Spalt öffnet sich unter anhaltender Feuchtigkeit und entlässt die Pilzsporen, die dann mit dem Wind verbreitet, weitere Koniferen befallen können. Neben der Waldkiefer sind viele weitere Kiefernarten betroffen. Die Kiefernschütte befällt in erster Linie Jungbäume. Bei älteren Kiefern werden nur die älteren Nadeln vom Pilz befallen, die ohnehin bald abfallen würden. Dem Pilzbefall kann man vorbeugen, indem man die Bäume nicht zu dicht pflanzt, einen trockenen Standort wählt und regelmäßig das rund um die Kiefern aufkommende Unkraut jätet. Zur Stärkung der Widerstandskraft sollte man die Jungkiefern regelmäßig mit einem organischen Spezialdünger für Koniferen versorgen und gießen. Abgestorbene Nadeln müssen regelmäßig entfernt und entsorgt werden, aber auf keinen Fall auf den Komposthaufen. Bis zu einem gewissen Grad kann die Kiefernschütte mit Fungiziden bekämpft werden. Vorbeugend kann man an niederschlagsreichen Sommertagen mit einem Gemüsespritzmittel wie Polyram WG oder Compo Pilzfrei behandeln.

© umlaut - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Lupinen und Staudensamen sofort wieder aussäen

Lupinen und Staudensamen sofort wieder aussäen

Die meisten Lupinensamen bilden nach der Blüte Schoten, in denen sich Samen entwickeln. Diese bleiben aber nur keimfähig, wenn sie geerntet und dann gleich wieder ausgesät werden. Die Samen von Lupinen, von Pfingstrosen und manch anderer Staudenpflanzen lassen sich nicht bis zum nächsten Jahr aufheben. Dazu werden die Samen in Kulturtöpfen oberflächlich auf Anzuchterde gestreut und dann mit einer dünnen Schicht Anzuchterde bedeckt. Je kleiner die Samen sind, desto dichter müssen sie unter der Erdoberfläche liegen, große Samen kamen dagegen auch einzeln tiefer in die Erde stecken. Dann kommen die Kulturtöpfen bis zum nächsten Frühjahr ins Gewächshaus oder in ein vor Frost geschütztes Frühbeet. Denn so lange kann es dauern, bis die Lupinensamen keimen und austreiben. Beim Aussäen sollte man die Samen nicht direkt anfassen, denn Lupinensamen enthalten Lupinin, ein giftigen Bitterstoff, der bei Allergikern starke Hautirritationen auslösen kann. Angeblich lässt sich der Gehalt an Lupinin senken, wenn man die Samen in Salzwasser einlegt. Aber dann sind sie ja wohl nicht mehr keimfähig.

© Aleksandr Volkov - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern

Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern


Kennen Sie die alte Bauernregel „ein Mal hacken erspart drei Mal gießen“? Gartenboden muss regelmäßig aufgelockert werden, sonst kann das wertvolle Wasser nicht gut in den Boden dringen und die feinen Wurzelteile erreichen. Auflockern des Bodens verhindert zudem, dass das Wasser auf der Erdoberfläche verdunsten kann. Besonders nach starken Regenfälle ist also das Auflockern des Bodens besonders wichtig. Man nimmt diese Bodenlockerung mit einem Grubber, notfalls mit einem Rechen vor. Kultivatoren mit drei oder fünf Zinken sind am besten für diese Arbeit geeignet. Ein guter Kultivator besitzt abnehmbare Zinken. Mit einer einzigen Zine können Bereiche zwischen den Pflanzen besser gelockert werden; mit drei oder fünf Zinken wird mehr Kraftaufwand erforderlich, denn es wird eine größere Fläche bearbeitet. Gearbeitet wird etwa auf einer Tiefe von fünf bis zehn Zentimetern. Werden größere Tiefen gewünscht, z. B. im Baumbereich, arbeitet man am besten mit einem Grubber, auch Sauzahn genannt. Hobbygärtner können bestätigen, dass hierdurch die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens gleich um ein Vielfaches gesteigert hat, was dazu führt, dass man nicht mehr so häufig gießen muss.

Beim Gießen selbst müssen immer 15 bis 20 cm des Bodens gut vom Wasser durchfeuchtet werden. Am besten gießt man morgens, auch dies verhindert zusätzliche Verdunstung durch Sonne während des Tages.

Zusätzlich darf mit einer Mulchschicht abgedeckt werden; sie kann aus Rindenmulch oder Rasenschnitt bestehen und vermindert ebenfalls die Austrocknung des Erdbodens.

© Leonid Ikan - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Pflegemaßnahmen im Ziergarten

Gehölze, die abgeblüht sind, können soweit nötig zurückgeschnitten werden. Bei den Dahlien lässt man nicht alle Triebe stehen. Je weniger Triebe die Dahlienstauden haben, desto größer werden ihre Blüten. Die letzten Rosen können geerntet werden. Beim Schneiden ist darauf zu achten, dass immer einige kräftige Augen am Strauch stehen bleiben müssen, damit sie im kommenden Jahr wieder voll durchtreiben können.

© st1909 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Rittersporn & Trollblume sofort nach Blüte über der Erde abschneiden

Rittersporn & Trollblume sofort nach Blüte über der Erde abschneiden

Prächtige Stauden wie Ritterspron, Trollblumen, Astern und Margeriten sind attraktive Blickfänge in dem Vorgarten und auf jedem Staudenbeet. Sie wachsen aufrecht und hoch, bereiten eigentlich wenig Arbeit, sind jedoch für regelmäßige Düngergaben dankbar. Besonders in den Trockenperioden muss ausgiebig gewässert werden. Versierte Hobbygärtner gießen ausschließlich im Wurzelbereich, damit sich an feuchten Blättern und Stängeln keine lästigen Pilzkrankheiten bilden können.

Regelmäßig nach der Blüte sollten Rittersporn und Trolblume sofort zurückgeschnitten werden. Mit einer scharfen Gartenschere werden die verblühten Stängel wenige Finger breit über der Erde abgeschnitten, dies wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Pflanzen aus. Bereits ab der ersten Blüte steigt die Anfälligkeit Parasiten und Pilze wie Mehltau oder Grauschimmel ständig. Besonders anfällig hierfür sind Rittersporne, Trollblumen, aber auch Astersorten. Durch den Rückschnitt direkt nach der Blüte präsentiert sich die Pflanze wieder gesund und grün, mit neuer Vitalität. Insgesamt wird die Lebensdauer der Pflanze erhöht.

Schnitte sollten immer leicht schräg angesetzt werden; so kann Wasser besser ablaufen. Auch die Heilung der Schnittwunde vollzieht sich dann wesentlich schneller. Gartenschere sollten deshalb immer gut geschliffen sein, damit keine Quetschungen entstehen können. Nach dem Gebrauch wird die Gartenschere mit etwas Alkohol gereinigt, um keine Krankheiten übertragen zu können.

Besonders dankbar für einen Rückschnitt nach der Blüte sind ebenfalls Flockenblumen, Kugeldisteln, Weiderich, Malven, Katzenminze, Lupinen und Ehnenpreis. Auch sie zeigen dann, wie Rittersporne und Trollblumen, häufig eine zweite Blüte.

© Omika - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Schnittblumen morgens oder abends schneiden?

Schnittblumen morgens oder abends schneiden?

Schnittblumen bleiben länger in der Vase frisch, wenn man sie im Garten zur richtigen Tageszeit schneidet. Schnittblumen, deren Blüten bereits geöffnet sind, schneidet man am besten morgens. Schnittblumen, die noch geschlossene Blütenknospen haben, werden dagegen abends geschnitten.

© BildPix.de - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum