Gartentipps im Winter

Pflanzen vor Schneelasten schützen!

Pflanzen vor Schneelasten schützen!

Von Natur sind unsere Pflanzen so konzipiert, dass die problemlos ihr Eigengewicht inklusive der Früchte tragen können. Während eines sehr fruchtbaren Jahres kann es jedoch vorkommen, dass die Äste an Obstbäumen so vollhängen, dass sie gestützt werden müssen, um nicht abzubrechen. Schneemassen besitzen ebenfalls ein oftmals unterschätztes Gewicht. Obwohl Schnee eine gewisse Schutzfunktion ausübt, wird er ab einer bestimmten Menge jedoch zu schwer. Ziersträucher und kostbare Bäume sollten deshalb im Winter durch Zusammenbinden vor dem Schneegewicht geschützt werden. Äste können sich durch Schneelasten schnell nach unten biegen, die Baum- oder Strauchform verderben und schlimmstenfalls abknicken und hierdurch sogar größere Rinden- und Stammschäden verursachen. Sollte ein Kronenschaden entstehen, kann ein Baum ebenfalls absterben. Insbesondere in der Nähe von Gehwegen und Parkplätzen stellen schneebedeckte Äste sogar einen Gefahrenfaktor dar. Kugelförmige Pflanzen wie auf Form geschnittene Buchsbäume oder kegelförmige Pflanzen wie Zypressen sollten ebenfalls vor Schneelasten geschützt werden. Im Fachhandel sind spezielle Schutzhauben in vielen Formen und Größen erhältlich, die einfach nur über die Pflanzen gestülpt werden müssen. Sie schützen gleichzeitig vor Hagel, Eis und Nässe.

Diese atmungsaktive Schutzhauben sind aus sogenanntem Winterschutz-Vlies, aus leichtem Jutestoff oder wasserdurchlässigen Spezialfasern hergestellt. Sie gewähren einerseits einen Schutz gegen klirrende Kälte sowie einen Schutz vor den Schneelasten, die Äste zum Abbrechen bringen können, sind trotzdem lichtdurchlässig und äußerst witterungsbeständig.

Gräser und Sträucher können selbstverständlich auch einfach geschüttelt werden, um sie vom Schnee zu befreien; allerdings sollte nicht zu stark gerüttelt werden. Auch das Schlagen mit Stäben sollte vermieden werden, denn gefrorene Äste brechen leicht. Größere Pflanzen mit extensivem Durchmesser wie Rhododendren können durch das Umlegen von Schilfmatten oder Jutevlies geschützt werden.

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Celaflor® Wühlmaus-Gas Arrex 250g

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17,06 € inkl. MwSt.

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Obstbaumschnitt Winterschnitt

Obstbaumschnitt Winterschnitt

Obstbaumschnitte erhöhen die Fruchtbarkeit der Bäume und unterstützen die Kronenbildung. Ausreichend Raum für Wuchs muss natürlich vorhanden sein. Somit können mittels Obstbaumschnitt auch Korrektur bei zu steilem, zu flachem oder unregelmäßigem Wachstum vorgenommen werden. Der sogenannte Winterschnitt sollte zwischen November und April stattfinden, idealerweise im Januar oder Februar, denn dann befinden sich die Obstbäume in ihrer Ruhephase. Um Frostschäden zu vermeiden, sollte die Temperatur beim Schnitt jedoch nicht unter dem Gefrierpunkt liegen. Wichtig ist, die Schnittstellen nicht zu verschließen, denn dies kann die Wundheilung des Baumes verzögern.

Winterschnitte werden ausschließlich bei Kernobst (Apfel, Birne, Quitte) vorgenommen. Steinobstsorten wie Kirsche und Pflaume werden mit einem Sommerschnitt versehen. Ausnahme bilden lediglich sehr späte Pflaumensorten. Auch ältere Bäume, die viele Jahre nicht geschnitten wurden, dürfen mit einem Winterschnitt versehen werden. Als Werkzeug wird eine einwandfreie, scharfe Gartenschere benötigt und möglicherweise eine stabile Leiter. Aus Sicherheitsgründen darauf achten, dass eine Hand den Zweig hält und die andere Hand die Schere. Äste niemals abreißen, sondern immer sauber schneiden.

Beim Obstbaumschnitt im Winter bleiben etwa vier gute, versetzte Seitentriebe stehen, die als Leitäste fungieren und sich später durch das Obstgewicht nach unten biegen. Je steiler man Triebe stehen lässt, desto besser wachsen sie. Etwas länger darf der mittlere Leitast, der Stamm, bleiben. Zu langsam wachsende Bäume dürfen bis ins alte Holz beschnitten werden. Ebenfalls herausgenommen werden dürfen zu starke Äste. Versierte Gärtner warnen jedoch: Man darf niemals mehr als 40 % herausschneiden, das würde das Baum übel nehmen.

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Celaflor Ameisen-Köder 2 Stück

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9,05 € inkl. MwSt.

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Anbauplan und Aussaatkalender anfertigen

Anbauplan und Aussaatkalender anfertigen

Lust auf Selbstversorgung, Lust auf Landleben? Immer mehr Hobbygärtner finden Spaß am eigenen Gemüsegarten, an frischem, schmackhaftem Obst und natürlichen, unvergleichbaren Kräutern. Auch in kleinsten Gärtner kann gepflanzt werden, sogar Kübelzucht auf Terrassen, Dachgärten und Balkonen ist möglich. Am besten funktioniert die Planung mit einem speziellen Anbauplan. Dieser muss in der Linie die Gartengröße berücksichtigen. Beim Gemüsegarten kann zwischen Beeten oder Mischkultur gewählt werden. Beliebt ist bei Hobbygärtnern ebenfalls die Fruchtfolge, bei der kein Gemüse zwei Jahre lang auf dem gleichen Beet gepflanzt werden sollte. Als optimal wird eine dreijährige Fruchtfolge angesehen, bei der im ersten Jahr Starkverzehrer wie Kohl, Gurken, Tomaten, Spinat, Kartoffeln und Sellerie angebaut werden, im zweiten Jahr Mittelzehrer wie Schwarzwurzeln und Möhren und im dritten Jahr sogenannte Schwachzehrer wie Erbsen, Bohnen und Zwiebeln.

Ebenfalls möglich sind Mischkulturen, bei denen verschiedene Sorten auf einem Beet gemischt werden, um sich gegenseitig zu unterstützen bzw. zu schützen. So zum Beispiel Kohl mit Salat, Karotten mit Zwiebeln oder Dill, Knoblauch mit Erdbeeren, Bohnen mit Bohnenkraut oder Zucchini mit Salat.

Eine dritte Möglichkeit ist das Rotationsschema mit Kohlsorten, Hülsefrüchten (Bohnen, Erbsen), Wurzeln bzw. Knollen (Kartoffeln, Möhren, Rote Beete, Sellerie) und Zwiebelgewächsen (Zwiebel, Lauch). Auch hier sollte keine Sorte im nächsten Jahr auf dem gleichen Platz gepflanzt werden.

Hilfreich bei der Gartenplanung ist ein Saatkalender, an welchem Hobbygärtner die Aussaatmonate für Gemüse, Kräuter und Blumen ablesen können, wie bei dem nachfolgenden Beispiel:

 

Januar: Feldsalat, Grünkohl, Rosenkohl, Porree, Schwarzwurzel, Lauchzwiebel

Februar: Feldsalat, Grünkohl, Rosenkohl, Pastinake, Radieschen, Schwarzwurzel, Lauchzwiebel, Paprika

März: Puffbohnen, Gurken, Kopfsalat, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Basilikum, Melone, Paprika, Sellerie, Tomate, Zwiebeln, Aster, Wicke, Mohn, Kornblume, Löwenmäulchen, Lieschen, Tagetes

April: Salat, Gurke, Kohlsorten, Basilikum, Melone, Paprika, Porree, Rettich, Spinat, Tomaten, Aster, Wicke, Mohn, Kornblume, Ringelblume, Rittersporn, Strohblume, Tagetes, Zinnie, Schnittlauch

Mai: Erbsen, Salat, Gurken, Kohlsorten, Bohnenkraut, Dill, Petersilie, Möhren, Mangold, Radieschen, Rettich, Spinat, Lauchzwiebeln, Kapuzinerkresse, Kreuzblume, Rittersporn, Zinnie, Sonnenblume, Minze, Schnittlauch

Juni: Bohnen, Salat, Erbsen, Gurken, Kürbis, Bohnenkraut, Dill, Petersilie, Mangold, Radieschen, Rettich, Schwarzwurzeln, Rote Beete, Lauchzwiebeln, Zucchini, Stiefmütterchen, Minze

Juli: Buschbohnen, Endivien, Dill, Petersilie, Mangold, Salat, Radieschen, Rettich, Schwarzwurzeln, Lauchzwiebeln, Tausendschön

August: Endivien, Feldsalat, Petersilie, Mangold, Salat, Radieschen, Rettich, Schwarzwurzeln, Spinat

September: Feldsalat, Radieschen, Spinat

Oktober: Radieschen, Schwarzwurzeln

November:
Ruhezeit

Dezember: Ruhezeit

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Celaflor Pheromonfalle für Nahrungsmittelmotten 3St

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10,82 € inkl. MwSt.

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Edelreiser schneiden

Edelreiser schneiden

Als Edelreiser bezeichnet man abgeschnittene Triebe von Obstbäumen, die im nächsten Frühjahr zur Veredelung benutzt werden. Beste Zeit zum Schneiden dieser Edelreiser ist der Monat Dezember (Monatsmitte), wenn sich die Bäume in der Ruhephase befinden, maximal jedoch bis Mitte Januar. Ideal wäre einige Tage vor Vollmond. Nach dem Abschneiden werden solche Triebe in feuchtes Zeitungspapier gewickelt, dann in Folie eingeschlagen und bis zum Frühjahr (etwa bis April) kühl gelagert. Viele Hobbygärtner bewahren die Reiser während dieser Zeit im Obstfach des Kühlschrankes auf und im dunklen, kühlen Keller auf, eingeschlagen in Sand. Notfalls ist auch das Einschlagen an einem geschützten Ort im Freien möglich, wobei mit Schnee abgedeckt werden darf. Besonders geeignet als Edelreiser sind einjährige, gut ausgereifte, unverzweigte Triebe, möglichst aus dem oberen Kronenbereich des Baumes oder von der Südseite. Bevorzugt werden sollte eine Dicke von etwa einem halben Zentimeter.

Die Obstbaumveredelung (sogenannte Pfropfung) erfolgt dann nach dem Austrieb der Reiser, etwa zwischen Ende April und Mitte Mai. Zum Anbringen der Edelreiser auf der neuen Unterlage wird ein Kopulationsschnitt durchgeführt. Durch diese Verletzung oxidieren die Pflanzensäfte und nehmen eine braune Färbung an. Bereits nach wenigen Tagen hat die Pflanze eine Isolierschicht gebildet, mit der Zellteilung begonnen und beide Gewebe beginnen mit der Verbindung. Zur besseren Fixierung wird ein straffer Wundverband angelegt, nach etwa 30 Tagen ist die Verwachsung beendet; der Obstbaum ist veredelt.

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Celaflor Mückenbarriere Outdoor 400ml

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12,59 € inkl. MwSt.

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Weißanstrich Obstbäume

Weißanstrich Obstbäume

Weißanstrich schützt Obstbäume vor Rindenschäden, genauer gesagt vor Frostrissen. In den harten Wintermonaten frieren Boden und Baumstamm nachts durch die niedrigen Temperaturen; während des Tages wärmt jedoch die Sonne den Boden so weit an, dass die Pflanzensäfte nach oben steigen. Dies kann zu Rissen in der Rinde inklusive Abplatzungen führen. Dieser Vorgang ist in etwa mit einer platzenden Wasserleitung im Winter vergleichbar und kann den Baum schließlich zum Absterben bringen. Häufig tritt dieses Phänomen bei Bäumen auf, welche zu kräftig oder verspätet mit Stickstoffdünger versehen wurde. Lohnenswert ist deshalb in jedem Fall ein Weißanstrich der Rinde. Verschiedene Fertigpräparate sind im Handel, teilweise mit Kieselsäure, Algenschutzmittel oder sogar mit Sonnenschutz angereichert. Zusätzlich werden Sonnenstrahlen durch die weiße Farbe reflektiert. Kritiker behaupten, es seien zu viele chemische Komponenten enthalten und schwören auf die alt hergebrachte Methode mit Lehm oder gelöschtem Kalk, Schachtehalmbrühe oder anderen Kräuterbrühen und Kuhdung. Alte Gärtnerrezepte kommen mit etwa zwei Kilo Speckkalk auf 100 ml Wasser ausrührt; man rührt die Komponenten lediglich zu einem dicken, streichfähigen Brei. Zur besseren Haftfähigkeit kann etwas Tapetenkleister untergemischt werden. Dispersionsfarbe sollte jedoch nicht benutzt werden.

Vor einem Weißanstrich sollte der Baumstamm kräftig abgebürstet werden, um lose Rindenteile zu entfernen. Mittels eines Pinsels erfolgt der Anstrich ausschließlich bei frostfreiem und trockenem Wetter. Weißanstrich schützt gleichzeitig vor Pilzkrankheiten, Fäule, Wildbissen, Nagern und anderen Schädlingen wie Insekten und Larven, inklusive Krankheiten. Zudem wird die Rindenelastizität gefördert sowie die Nährstoff- und Wasserversorgung erleichtert. Auch Sträucher dürfen mit diesem schützenden Anstrich versehen werden. Als besonders empfindlichen gelten Obstbäume wie Pfirsich, Kirsche, Pflaume und Nussbäume.

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Celaflor Naturen Bio-Unkrautfrei 1000 ml

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15,11 € inkl. MwSt.

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Frostkeimer aussäen

Frostkeimer aussäen

Nicht immer ist das Frühjahr der beste Saatzeitpunkt für unsere Gartenpflanzen. Einige mehrjährige Pflanzen, die gemäßigtes Klima lieben, keimen in den frostigen Wintermonaten. Sie müssen für eine gewisse Zeit Minusgraden ausgesetzt sein, damit der Keimvorgang beginnen kann. Hierzu gehören u.a. Iris, Leberblümchen, Christosen, Tulpen, Eisenhut, Glockenblumen, Enzian, Königslilie, Astern, Phlox, Silberkerzen, Waldreben, Trollblumen, Kaiserkronen, Ranunkeln, Anemonen, Adonisröschen, Lilien, Pfingstrosen, Tränendes Herz, Veilchen, Primeln, Silberdisteln, Eisenhut, Zierlauch und viele andere. Viele dieser Pflanzen keimen um vier Grad plus, andere jedoch lediglich bei Minusgraden. Das Saatgut kann in den Kühlschrank gelegt werden. Am besten keimen sie jedoch, wenn der Samen unter Schnee gelegen hat. Durch den schmelzenden Schnee wird der Keimprozess noch weiter gefördert. Vorgezogen werden darf in flachen Saatschalen, Pikierschalen oder einfachen Kisten, im Gewächshaus oder auf der Fensterbank, wobei die Anzuchterde aus normaler Gartenerde, Sand und Kompost gemischt werden kann. Dünne Aussaat ist wichtig, um ein Schießen der Pflänzchen zu vermeiden. Dieser Prozess dauert etwa zwei bis vier Wochen. Im Januar/Februar kommen die Gefäße dann nach draußen; idealerweise häuft man Schnee darauf, um eine Temperatur zwischen minus vier und plus vier Grad zu erreichen. Notfalls kann im Kühlschrank gekühlter Samen bis Ende Februar noch direkt draußen in die Erde gesät werden.

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Celaflor Naturen Rasen Moosfrei 1L

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19,12 € inkl. MwSt.

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Teiche offen halten

Teiche offen halten

Teiche ab einer Tiefe von etwa 80 bis 90 Zentimetern frieren im Winter normalerweise nicht vollständig zu. Sind Fische oder Amphibien darin enthalten, muss jedoch ein Loch in der Eisdecke beibehalten werden, damit die Tiere ausreichend Sauerstoff bekommen. Hierzu gibt es im Handel spezielle Eisfreihalter aus Styropor. Ersatzweise kann auch einfach eine simple Styroporbox auf die Wasseroberfläche gelegt werden. Sie wird verhindert, dass der Teich komplett zuwächst. Möglicherweise bildet sich eine sehr dünne Eisschicht, so jedoch leicht zerbrochen werden kann, ohne die Tiere zu stören. Als weitere Hilfe gegen Vereisen sollten am Teicharnd einige Schilfstauden gesetzt werden; auch sie verhindert ein komplettes Zufrieren. Versierte Teichinhaber stecken sogar einen Besen ins Schilf, der einmal pro Tag bewegt wird, damit sich keine komplette Eisdecke bilden hat. Eis sollte jedoch niemals mit Gewalt aufgehackt werden.

Ebenfalls eingesetzt werden darf heißes Wasser; dies ist jedoch aber einer gewissen Teichgröße nicht mehr realisierbar. Es stehen elektrische Heizer zur Verfügung; sie benötigen einen Stromanschluss und arbeiten mit Wasserstoffperoxis als Katalysator.

Bei Teichen, die eine Pumpe mit Gravitationsfilter besitzen, wird die Pumpe mit geringer Leistung weiterlaufen lassen, um die Eisbildung zu  unterbinden. Antieisbälle und ständig schwimmende Wärmeschutzplatten auf der Oberfläche gehören häufig zu dieser Teichausrüstung. Auf diese Weise bleibt nicht nur der Sauerstoff im Teich erhalten, sondern auch die verbrauchten Gase werden abtransportiert.

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Immergrüne Kübelpflanzen gießen

Immergrüne Kübelpflanzen gießen

Immergrüne Pflanzen – der Traum der meisten Hobbygärtner. Leider ist unser europäisches Winterklima nicht für alle Pflanzen geeignet; viele Pflanzen vertragen keinen Frost, andere werfen im Winter die Blätter ab. Empfehlenswert ist Kübelpflanzung, denn auf diese Weise können die Pflanzen den Sommer draußen verbringen und bei Minusgraden, starken Winden oder harten Regengüssen nach innen verbracht werden. Immergrüne Kübelpflanzen stellen zudem einen exzellenten und darüber hinaus beweglichen Sichtschutz dar. Die meisten Arten blühen, viele klettern sogar. Als Faustregel gilt in etwa, dass eine Pflanze, die eine Höhe von mehr als anderthalb Metern erreicht, einen Kübel von mindestens 40 Liter Volumen benötigt, damit die Wurzel ausreichend Platz findet und genügend Wasser aufgenommen werden kann.

Ideale Partner sind immergrüne Koniferen, die ebenfalls in der Zwergversion erhältlich sind, die frostharte dornige Berberitze, Buchsbaum (erreicht bis zu drei Meter Höhe), die silbrig glänzende, duftende Ölweide, der bunt belaubte Spindelstrauch sowie Efeu, den es auch in Kugelform gibt. Weiter geht es mit Feuerdorn, welche rote Früchte bildet, die gleichzeitig Vogelnahrung bieten, der bis zu vier Meter hohe, schnell wachsende, duftende Blauregen und die gelbe Mahonie, welche blaue, fast schwarze Beeren trägt. Wer eine frostfeste, immergrüne Pflanze bevorzugt, sollte sich für Rhododendron, Kirschlorbeer, Gewürzstrauch oder Hibiskus entscheiden. Etwas kleiner bleiben Zierquitte, Duftschneeeball, Pfaffenhütchen und winterharte Flieder, jedoch auf Skimmi und Christrosen sind geeignet. Wer ausreichend Platz zur Verfügung stehen hat, darf es mit Pampasgras, Bambus und Ilex versuchen. Zu den Blühern gehören Akazie, Kamelie, Heidekraut, Kapmalve, Kampferlorbeer, Hammerstrauch, Kapernstrauch, Wollmispel, Pinus, Dachwurz und Jasmin.

Geachtet werden muss ebenfalls auf ausreichende Standfestigkeit der Kübel, damit diese bei Wind nicht umfallen kommen. Oftmals empfiehlt Befestigen an der Wand oder Verankern im Boden.

All diese Pflanzen verdunsten Wasser mittels ihrer Blätter und benötigen daher ständig frisches Wasser. Ein Zuviel an Wasser schadet jedoch, so dass bei den Kübeln auf ausreichende Drainage zu achten ist. Bei gefrorenem Boden wird kein Wasser gegeben. Sobald der Boden jedoch aufgetaut ist, muss für Wassernachschu gesorgt werden. Das bedeutet für den Hobbygärtner, über dem Gefrierpunkt regelmäßig für Wassergaben zu sorgen. Damit die Kübel nicht aufplatzen, werden sie mit Luftpolsterfolie, Filzmatten oder Kokosmatten umbunden und zusätzlich auf eine Styroporplatte gestellt oder auf Holzlatten bzw. einen stabilen Schemel. Es existieren zudem spezielle Topfschutzsysteme.

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Kompost durchsieben, verteilen und einarbeiten

Kompost durchsieben, verteilen und einarbeiten

Zu jeden Garten gehört ein Kompost. Hierauf sollten organische Küchenabfälle wie Gemüserest, Filter, Eierschalen, zudem Grasschnitt, Baumschnitt, Federn, Schalen, Stroh, Heckenschnitt, Tiermist, Sägemehl, Laub, Kräuterreste und etwas Papier gegeben werden. Nicht auf den Kompost gehören Zigarettenfilter, buntes Papier, Speisereste, Kunststoffe, Gummi, Fleischreste, Chemikalien oder Unkräuter. Kompostsysteme sind käuflich erhältlich, u.a. als geschlossene Kompostsilos, Themokomposter oder Tonnen. Versierte Gärtner bauen ihren Kompost jedoch selbst zusammen, aus Holzpaletten, Drahtgitter oder belassen ihn einfach als Komposthaufen. Ein Kompost benötigt feuchte Wärme und sollte deshalb im windgeschützt im Halbschatten seinen Standplatz haben; der Untergrund darf nicht versiegelt sein. Einmal jährlich wird der Kompost umgesetzt: Bislang nicht verrottetes Kompostmaterial kommt nun nach unten und wird mit erdigem Material bedeckt. Idealerweise stehen zwei Komposte zur Verfügung, um diese Arbeit zu erleichtern. Reife Komposterde ist fein krümelig; man wirft den Kompost vor der Benutzung durch ein Kompostgitter.

Sodann kann der fertige Kompost ausgebracht werden. Als Faustregel gilt eine Menge von rund drei Kilo Komposterde auf einen Quadratmeter Gartenfläche. Starkzehrer dürfen sogar vier bis fünf Kilo erhalten. Pflanzlöcher dürfen mit Kompost gefüllt werden, ebenfalls Saatrillen, Baumscheiben, Sträucherwurzeln, Blumenkübel, Balkonkästen, Rosenbeete, Erdbeerreihen und natürlich auch das Frühbeet. Der halbreife Kompost kann im Herbst beim Graben direkt auf die Beete ausgebracht werden und mittels eines Grubbers leicht eingearbeitet werden. So können während der Winterzeit alle Nährstoffe bereits in den Boden eingehen, sodass im Frühjahr dann lediglich noch einmal mit dem Grubber und dem Rechen nachgearbeitet werden muss.

Je kleiner das Kompostmaterial zerschnitten wird, desto schneller verrottet ist. Zusätzlich kann Steinmehl auf den Kompost gestreut werden, der dem Vernässen entgegenwirkt. Normalerweise dauert der Verrottungsprozeß sechs bis zwölf Monate; es entstehen übrigens Temperaturen von bis zu 50 Grad.

Wer die Komstpostreife beurteilen möchte, macht einfach einen Kressetest: Ein Pflanztöpfchen wird mit Komposterde gefüllt und Kressesamen eingesät. Wenn diese innerhalb sieben Tagen keimt, ist der Kompost „reif“ und kann benutzt werden.

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Blumenzwiebeln pflanzen, jetzt ist die letzte Gelegenheit

Blumenzwiebeln pflanzen, jetzt ist die letzte Gelegenheit

Herbst ... nun geht die Gartenarbeit ihrem Ende zu. Beete sind möglicherweise bereits bestellt, der größte Teil geerntet, der Rasen gemäht, die Bäume beschnitten. Nun lohn es sich, bereits an den Frühling zu denken und zu planen, welche Blumenzwiebeln gepflanz werden sollen. Von Schneeglöckchen und Märzenbechern oder Krokusse und Tulpen bis hin zu Narzissen und Osterglocken steht Hobbygärtner eine unglaubliche Vielfahl und Farbenpracht zur Verfügung.
Sämtliche dieser Blumenzwiebeln müssen noch im frostfreien Boden gepflanzt werden. Am einfachsten geht dies mit einer kleinen Schaufel oder einem speziellen Pflanzloch, mit welchem Löcher in den Boden gebohrt werden. Blumenzwiebeln lieben lockerern Boden; bei sehr lehmigen Boden darf etwas Sand ins Pflanzloch gegeben werden. Zum Schutz vor Wühlmäusen bietet sich die Pflanzung in Pflanzschalen an. Diese überaus praktischen Schalen können direkt mit den Blumenzwiebeln aus dem Boden geholt werden.
Während des Winters können die Blumen ausreichend Wurzeln bilden um im Frühjahr bei den ersten Sonnenstrahlen dann sogleich bunt zu erblühen. Als Faustregel gilt, dass solche Blumenzwiebel zweimal bis dreimal so tief gesetzt werden wie ihre Größe.
Ein ganz besonderer Vorteil der Herbstpflanzung von Blumenzwiebeln: Zu dieser Jahreszeit herrschen Tiefspreise, von denen man kräftig profitieren sollte. Blumenzwiebeln können übrigens auch in Töpfe gesetzt werden. Probieren Sie ebenfalls die unbekannteren Sorten wie Glockenlilie, Steppenkrzen, Anemonen, Milchsterne und Schachbrettblumen.

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Gartenmöbel abdecken, reinigen und Teakholz pflegen

Gartenmöbel abdecken, reinigen und Teakholz pflegen

Wenn die kalte Jahreszeit vor der Tür müssen nicht nur Pflanzen und Geräte in ihr Winterquartier, sondern auch Gartenmöbel, Auflagen und Kissen, Sonnenschirme und natürlich der Grill. Einige Materialien sind zwar frostresistent, sollten jedoch vor Schutz geschützt werden, sonst lassen sie sich später nur sehr schwer reinigen. Sämtliche Gartenmöbel wie auch Grill, Auflagen und Sonnenschirme müssen sauber sein, bevor sie eingewintert werden. Normalerweise reichen Wasser und Seife aus. Einige Materialien benötigen spezielle Pflegeprodukte. Idealer Aufbewahrungsort für Gartenmöbel sind Wintergarten oder ein trockener Kellerraum. Möbel dürfen mit einer atmungsaktiven Hülle überstülpt werden, um Einstauben zu vermeiden. Kissen und Hüllen dürfen in Plastiktaschen oder Boxen aufbewahrt werden. Plastiksäcke sind nicht geeignet; hier bilden sich Feuchtigkeit und Schimmel. Fachleute empfehlen Hülle aus Baumwollstoffen; notfalls reicht auch ein altes Betttuch.
Teakholzmöbel werden mit einem speziellen Teaköl behandelt, welcher aus einer Mischung von Harzen und Ölen besteht, um die silbergraue Patina zu erhalten. Teaköl kann mit einem Pinsel oder einem Schwamm aufgetragen werden. Grober Schmutz kann mit Wasser und Bürste entfernt werden. Bei Bedarf darf Teaksealer, eine Lasur auf Ölbasis, aufgetragen werden.

Sonnenschirme werden am besten leicht abgebürstet; Flecken lassen sich mit Feinwaschmittel (auch in Cremeform) behandeln. Danach gut trocknen lassen und mit einem Imprägnierspray behandeln. Lasierte Möbel werden auf ihre Unversehrtheit überprüft, damit kein Wasser eindringen und das Holz zum Faulen bringen kann. Ggf. muss nachlackiert oder imprägniert werden. Hierzu sollte der alte Lack erst etwas abgeschliffen werden. Rattanmöbel werden feucht abgewischt, um ihre Elastizität zu erhalten. Künstlicher Polyrattan ist pflegeleichter. Kunststoffmöbel sollten auf keinen Fall draußen überwintern, denn sie vergilben schnell. Auch hier gilt: Reinigung mit Wasser und Seife, trocken lagern. Metallmöbel (Stahl, Eisen, Alu) sind wetterfest. Auf intakte Lackierung und Roststellen kontrollieren. Sie dürfen zwar draußen überwintern, sollten jedoch bei großzügigem Platzangebot ebenfalls den Winter besser drinnen verbringen. Steinmöbel müssen zusätzlich auf Risse kontrolliert werden, damit kein Wasser eindringen und bei Gefrieren den Stein sprengen kann.


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Gewächshaus mit Noppenfolie und Styroporplatten isolieren

Gewächshaus mit Noppenfolie und Styroporplatten isolieren

Gewächshäuser gehören laut Hobbygärtnern zu den besten Erfindungen. Man kann durch Anzucht im Gewächshaus bis zu acht Wochen früher ernten und sogar Palmen und andere Exoten problemlos überwintern. Im Winter sollten Gewächshäuser in nordeuropäischen Ländern jedoch mit einem Frostschutz versehen werden.
Solche Insolierung senken bei beheizten Gewächshäusern die Kosten ganz erheblich. Bei unbeheizten Gewächshäusern wird ein effizienter Kälteschutz erreicht, so dass die Innentemperaturen nicht in den Frostbereich absinken können. Da Isolierung jedoch erfahrungsgemäß den Luftaustausch im Gewächshaus vermindert, muss auf eine ausreichende Lüftung und Luftentfeuchtung geachtet werden. Temperaturschocks schaden den Pflanzen. Nachts müssen die Fenster des Gewächshauses auf jeden Fall wieder geschlossen werden; auch Zugluft darf nicht entstehen.

Große Gewächshäuser sollten von der Innenseite aus isoliert werden, kleine Gewächshäuser isoliert man besser von außen. Als exzellente Isoliermaterialien haben sich Noppenfolie und Styroporplatten erwiesen. Noppenfolie besitzt den Vorteil, dass sie durchsichtig ist und ausreichend Licht einfallen lässt, während Styroporplatten zusätzlich verdunkeln.

Material vom Meter ist preislich wesentlich günstiger und kann sogar online gekauft werden. Experten verkleben Folie wie auch Styroporplatten mit Heißkleber auf aufmontierbaren Befestigungshaken. Klebeband löst sich durch entstehendes Kondenswasser und Kälte häufig ab.

Zuerst müssen die Flächen des Gewächshauses gründlich gereinigt werden, insbesondere auf der Außenseite. Schmutz reduziert zusätzlich die Lichtmenge. Zuerst werden die Längsseiten bearbeitet, danach die kürzeren Querseiten des Gewächshauses. Wasser muss leicht abfließen können; Ansatzstellen müssen großzügig überlappt werden. Im Frühjahr wird die Isolierung dann abgenommen, gereinigt und aufbewahrt.

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Pflanzen unter Glas bei Trüber Witterung nur sparsam gießen

Pflanzen unter Glas bei Trüber Witterung nur sparsam gießen

Pflanzen unter Glas müssen ebenso regelmäßig gegossen werden, wie die Pflanzen, die direkt im Gartenboden sitzen. Vorsicht ist jedoch bei trüber Witterung, besonders in den Wintermonaten, geboten. Hier befinden sich die Pflanzen bereits in der Ausruhphase, um zu regenerieren. Sie benötigen deshalb auch weniger Wasser und sollten auf keinen Fall mehr Düngergaben erhalten. Das Gießen ist ebenfalls von den Außentemperaturen abhängig: Je kälter, desto weniger muss gegossen werden; dies gilt auch für Pflanzen unter Gras, denn der gesamte Boden ist nun kälter. Alle Pflanzen haben während dieser Zeit auf Sparflamme geschaltet. Hohe Wassermengen würden eher schaden, da Fäulnis entstehen kann. Dennoch dürfen die Pflanzen nicht vollständig austrocknen. Der Boden darf an der Oberfläche stets noch leicht feucht sein, jedoch nicht zu feucht, damit sich keine Eiskristalle bilden können.
Während der trüben Wintertage wachsen die Pflanzen kaum noch, sondern erst wieder bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Weder hohe Wassergaben noch hohe Düngergaben würden hier etwas nützen, sondern sogar eher Schaden zufügen. Selbstverständlich benötigen größere Pflanzen ein wenig mehr Wasser als kleine Pflanzen.

Ebenfalls muss auf ausreichende Belüftung des Frühbeetes oder Glashauses geachtet werden, damit entstandene Kondensflüssigkeit entweichen kann. Bei Temperaturen über Null darf kräftig gelüftet werden, um Licht und Luft an die Pflanzen zu lassen; nur Wasser reicht nicht aus.

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Lagergemüse einmal in der Woche auf Fäulnis kontrollieren

Lagergemüse einmal in der Woche auf Fäulnis kontrollieren

Stolz können Hobbygärtner ihr volles Obst- und Gemüselager vorzeigen. Meist steht ein Kellerraum zur Verfügung oder ein frostfreier Garagenraum, in dem die Vorräte aufbewahrt werden können. Lagergemüse darf selbstverständlich auf in Erdmieten oder Sand eingeschlagen werden, wie u.a. Kohl, Zichorie oder Karotten. Hier halten sich Gemüse bis etwa Ende Januar knackig und frisch. Kartoffeln und Wurzelgemüse verbringen den Winter am besten in kühlen Erdkellern von drei bis fünf Grad, welche eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 60 % besitzen dürfen. Eingelagerte Gemüse müssen jedoch regelmäßig auf Fäulnis kontrolliert werden, und zwar einmal in der Woche. Auch bei Äpfeln und Birnen sollte dies so gehalten werden. Sanft kann man Obst und Gemüse umschichten, jedoch nicht werfen oder stoßen. Eine einzige nicht entdeckte, faule Kartoffel kann die gesamte Ernte in kürzester Zeit zerstören.
Hobbygärtner sollten jedoch noch einige weitere Punkte beachten, den Vorratsbildung beginnt bereits bei der Ernte: Geerntet werden sollte an einem möglichst sonnigen Tag, damit die Gemüse trocken sind. Feuchte Gemüse bilden Pilze und andere Lagerkrankheiten. Bei Sellerie, Rettich und Kohlrüben wird das Kraut entfernt, bei Zichorie und Schwarzwurzeln dürfen einige Zentimeter der Blätter stehen bleiben. Selbstverständlich dürfen nur unbeschädigte Gemüse eingelagert werden. Bei der Ernte verletzte oder angeschnittene Gemüse müssen sofort verarbeitet werden und eignen sich auf keinen Fall zum Lagern.


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Wühlmäuse bekämpfen

Wühlmäuse bekämpfen

Wühlmäuse gibt es überall in Europa, teilweise werden sie auch als Schermäuse bezeichnet. Rötlich-braun bis schwarz können die gefärbt sein und bis zu 15 cm groß werden. Sie halten keinen Winterschlaf. Pro Jahr können Dutzende von Nachkommen gezeugt werden. Ihre etwa 5 cm breiten Gänge liegen meist dicht unter der Erde und können bis zu 100 m lang sein. Normalerweise legen die Tiere unterirdische Vorratskammern an. Als natürliche Jäger können Wiesel, Füchse, Marder, Eulen, Greifvögel und auch Katzen eingesetzt werden. Wühlmäuse können auf Gemüsebeeten, an Zierpflanzen und Obstbäumen einen erheblichen Schaden anrichten, besonders im Winter, wenn es an Nahrung mangelt. Während der kalten Jahreszeit fressen die Wühlmäuse die Wurzeln der Bäume und Blumenzwiebeln an. Erst im nächsten Frühjahr zeigt sich der Schaden: Die Pflanzen treiben nicht aus, welken und sterben möglicherweise sogar ab. Besonders heimisch fühlen sich die Tiere in Mulch, in feuchten Regionen und bevorzugen junge, neu gepflanzte Bäume mit noch zarten Stämmen und Rinden. Auch Rosensträucher und Clematis werden gerne angefressen.
Bei der Bekämpfung von Wühlmäuse wird eine gewisse Beharrlichkeit erforderlich. Als sichere Bekämpfungsmethode gilt der Einsatz von Mäusefallen, die mit Fruchtstückchen oder Getreidekörnern als Köder bestückt werden. Man unterscheidet Schlagfallen, bei denen die Tiere durch einen herabschlagenden Bügel getötet werden, und Lebendfallen. Bei letzterer Version werden die Tiere lebend gefangen und können dann an anderer Stelle ausgesetzt werden. Hierbei muss jedoch unbedingt darauf geachtet werden, die Tiere möglichst weit entfernt auszusetzen, sonst kehren sie zum „Futterplatz“ zurück.

Sollte bereits eine richtige Mäuseplage entstanden sein, wird möglicherweise der Einsatz chemischer Mittel erforderlich. Eingesetzt werden u.a. Mäuseköder, welche im Bauch der Tiere aufquellen und die Tiere so zum Sterben bringen. Eine bewährte Methode ist das Begasen; meist reicht jedoch eine einzige Begasung nicht aus. Eingesetzt werden u.a. Kohlenmonoxidgas, Phosphorwasserstoff und Kalziumcarbid.


Hobbygärtner benutzen meist als erstes Hilfsmittel den Einsatz geruchsstarker Pflanzen wie Lebensbaum, Wacholder oder Nussblätter. Solche Mittel zeigen jedoch eine begrenzte Wirkung, besonders wenn die Gänge der Tiere weit verzweigt sind. Des Weiteren müssen Geruchsstoffe häufig ausgetauscht werden; sie verlieren nach einigen Wochen ihre Wirkung. Erfolgreich zeigt sich ebenfalls das Einbringen von stark riechender Jauche in die Wühlmausgänge. Benutzt werden kann Holunderjauche oder Brennnesseljauche; auch dieser Vorgang sollte häufiger wiederholt werden. Für eine solche Jauche wird ein großer Eimer mit Blättern befüllt, dann mit Wasser aufgegossen und mindestens 48 Stunden stehen lassen.


Eine weitere beliebte Methode ist der Einsatz von Laub-Saugbläsern, mit denen Luft in die Wühlmausgänge geblasen wird. Angereicht mit geruchtsintensiven Stoffen wie stark duftendem Parfüm, Terpentin etc. lassen sich die Tiere meist für mehrere Wochen vergraulen. Sie kehren zurück, sofern sie keine Nahrung an anderen Plätzen finden.

Versierte Gärtner schwören ebenfalls auf den Einsatz von Lärm; so werden u.a. tickende Wecker ein die Erde eingebuddelt. Wissenschaftlich konnte die Wirkungsweise dieser Methode jedoch nicht bestätigt werden.


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Celaflor Pheromonfalle für Nahrungsmittelmotten 3St

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Frühbeet im Winter Abdichten Säubern Reparieren

Frühbeet im Winter Abdichten Säubern Reparieren

Frühbeete sind eigentlich kleine Gewächshäuser, in welchen bereits in den Wintermonaten gesät werden kann, um dann im Frühjahr gleich alle benötigten Pflänzchen zum Setzen ins Gartenland zur Verfügung zu haben. Ebenso können Pflanzen wie Kraut, Radieschen, Salat, Blumen und mehr bereits vorgezogen werden, um im Frühjahr schon einen Wachstumsvorsprung zu haben. So kann u.a. Salat bereits im März geerntet werden.
Während der Wintermonate steht den Hobbygärtner ausreichend Zeit zur Verfügung, Frühbeete abzudichten, zu säubern und zu reparieren. Zuerst einmal muss der Erdbereich des Frühbeetes bereinigt werden: Sämtliches Unkraut muss restlos entfernt werden, der Boden sollte mittels Hacke durchgehackt oder zumindest mit einem Grubber durchgezogen werden. Hierbei darf gleichzeitig eine Kompostschicht eingearbeitet werden, damit die wertvollen Nährstoffe bis zum Frühjahr bereits in den Boden eindringen können. Im Frühjahr muss die Erde dann lediglich noch einmal kurz mit einem Grubber oder Rechen durchgezogen bzw. geglättet werden.

Nun folgen die Wände des Frühbeets: Sie sollten mit heißem Wasser und Schmierseife gründlich abgerieben werden, um Parasiten, Larven und Eier komplett zu entfernen. Auch der Deckel des Frühbeetes wird auf diese Weise behandelt. Gleichermaßen wird sodann auf Risse im Glas oder Plastik geachtet. Kleine Haarrisse können mit Sekundenkleber verschlossen werden; größere Risse oder Lücken werden mit Silikon ordnungsgemäß verschlossen. Zerbrochene Glasscheiben sollten wegen der Verletzungsgefahr ausgetauscht werden. Schwitzwasser in Hohlkammerplatten lässt sich kaum entfernen, beeinträchtigt jedoch auch nicht die Funktionstüchtigkeit. Es empfiehlt sich, zudem die Rahmenkonstruktion auf Stabilität zu prüfen. Holzkonstruktionen werden auf Holzwurmbefall kontrolliert, notfalls behandelt, abgeschmirgelt und nachlackiert. Auch Metall ist für Entrostung und eine neue Lackschicht dankbar.

Ebenfalls geprüft werden sollten die Scharniere; auch sie sollten gut schließen, da ansonsten Schädlinge schnell eindringen können. Sollten Heizung, Lüfter oder elektrische Fensterheber vorhanden sein, müssen auch diese kontrolliert werden, insbesondere die Versorgungsleitungen.

Als besonders empfindlich gelten Frühbeete mit Folien, denn nach einiger Zeit wird die Folie porös und muss ersetzt werden. Versierte Gärtner nehmen die Folie während der frostigen Wintermonate sogar ab, um sie dann im Frühjahr wieder aus aufzubringen.

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Austriebsspritzung Obstbäume

Austriebsspritzung Obstbäume

Obstbäume und die gesamte Ernte können schnell durch schädliche Insekten vernichtet werden. Eine ungiftige und natürliche Schutzmaßnahme ist Rapsöl, welches nicht nur Schildläuse und Schmierläuse, sondern auch Wollläuse, Spinnmilben und Blattläuse vernichtet. Selbst weiße Fliegen, Frostspanner, Pflaumenwickler, Kirschfruchtfliegen und Zikaden können mit Rapsöl beseitigt werden. Getötet werden hierdurch nicht nur die Insekten selbst, sondern auch ihre überwinterungsfähigen Eier und die Larven. Rapsölkonzentrate können im Fachhandel käuflich erworben werden; sie müssen häufig noch verdünnt werden; einige Produkte sind gebrauchsfähig in Sprühflaschen erhältlich. Auf jeden Fall sollten die Anwendungserklärungen sorgfältig gelesen werden. Wichtig ist ebenfalls das Besprühen der Pflanzenblätter auf der Oberseite und Unterseite. Bei Obstbäumen ist ferner darauf zu achten, dass frühestens drei Tage nach einer solchen Spritzung geerntet werden darf.

Rapsölspritzungen sollten nicht bei starkem Sonnenlicht durchgeführt werden, da die Blätter hierdurch Verbrennungen erleiden können. Es sollte ein trockener Tag mit milden Temperaturen und leichter Bewölkung gewählt werden. Steinplatten etc. sollten beim Besprühen abgedeckt werden. Die sogenannte Austriebsspritzung erfolgt in den Monaten Februar und März vor dem Austreiben der Bäume, sobald die ersten Triebspitzen sichtbar werden. Selbst überwinterte Insekten, Larven und Eier werden hiervon vernichtet. Gespritzt werden nicht nur Stachelbeeren, Johannisbeeren und andere Beerensträucher, sondern auch Steinobst und Kernobst. Stark befallende Äste werden vor der Spritzung immer entfernt. Den größten Erfolg zeigt das Mittel, wenn Stamm und Äste triefend nass gespritzt werden.

Krankheitserreger wie Monilia oder Schorf können durch diese Art der Spritzung allerdings nicht verhindert werden. Hobbygärtner sollten noch wissen, dass Rapsöl als Spritzmittel nicht bienengefährlich ist. Bei starkem Schädlingsbefall kann zusätzlich Rainfarntee oder Schachtelhalm gespritzt werden.


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Obstbäume gießen bei Trockenheit

Obstbäume gießen bei Trockenheit

Sonne ist eigentlich genau das, was das Herz eines jeden Hobbygärtners höher schlagen lässt. Allerdings muss während sonniger Tage auch intensiver gegossen werden. Dies gilt ebenfalls für Obstbäume, die unter Trockenheit leiden können, ältere wie neu gepflanzte. Wird zu wenig gewässert, können die Bäume lediglich kleine Früchte hervorbringen oder stoßen die Frucht gar ab. Als Faustregel gilt in etwa: Dreißig Liter Wasser pro Quadratmeter. Dies bedeutet im Klartext, dass ein Obstbaum etwa drei volle Gießkannen Wasser benötigt. Erleichtern lässt sich diese Arbeit, in dem ein Schlauch zum Baum gelegt wird. Auch automatische Berieselungsanlagen können eingesetzt werden, wobei hochmoderne Modelle sogar zeitmäßig programmiert werden können. Bewässert wird die Baumscheibe, welche die zur Wasseraufnahme bereiten Wurzeln enthält und nicht der Baumstamm. Mulchen hilft auf jeden Fall, die Verdunstung zu reduzieren und den Wurzelbereich länger feucht zu halten. Nur so kann das Wasser bis zu einer Tiefe von 20 oder 25 cm vordringen. Erfahrene Hobbygärtner raten deshalb, mindestens einmal pro Woche alle Obstbäume intensiv zu wässern.
Wer einen Schlauch anlegen möchte, kann in etwa 10 bis 15 Minuten Wasser gemäßigt zulaufen lassen.

Das Gleiche gilt für Obstbäume, die in Kübeln gezogen werden. Obwohl der Wasserverbrauch hier etwas niedriger liegt, muss ebenfalls wenigstens einmal wöchentlich intensiv Wasser zugeführt werden.

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Winterschnitt an Obstbäumen

Winterschnitt an Obstbäumen

Gärtnermeister sind sich einig: Alle Obstbäume benötigen einen fachgerechten Schnitt. Nur mit einem exakten Obstbaumschnitt können die Fruchtqualität erhöht werden und die Gesundheit des Baumes gefördöert werden. Essenziell für die Vitalität ist insbesondere der jährliche Winterschnitt. Dieser sollte im Februar oder März durchgeführt werden, bevor die Bäume austreiben. Erfahrene Hobbygärtner schwören darauf, bereits im Januar den Winterschnitt durchzuführen. Hierbei sollten die Temperaturen über fünf Grad liegen, um Frostschäden zu vermeiden. Beim Winterschnitt dürfen die Zweige nicht mehr gefroren sind, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Rinde einreißt, nicht verheilt und der Baum von Schädlingen oder Krankheiten befallen wird.
Abgestorbene Äste werden herausgenommen, die Baumkrone etwas ausgelichtet, um Platz für tragende Fruchtäste zu machen. Auch Astgabeln sollten beseitigt werden, denn hier kann sich Wasser stauen. Optimal wäre ein Schnitt im Winkel von etwa 35 Grad. Um eine exzellente Verzweigung zu erreichen, wird das Kürzen der Haupttriebe des letzten Jahres um etwa ein Drittel empfohlen.

Besonders darauf hinzuweisen ist, dass ausreichend geschärftes Werkzeug zur Verfügung steht: eine Gartenschere für dünnere Äste sowie eine Baumschere bzw. Säge für dickere Äste. Man versuche, dem Baum möglichst wenige Wunden beizufügen; oftmals ist es besser, einen ganzen Ast herauszunehmen. Nach neuester Meinung sollten Wunden nicht mehr versiegelt werden.

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Winterlager von Gemüse und Knollen

Winterlager von Gemüse und Knollen

Stolz sind Hobbygärtner erst dann, wenn die gesamte Ernte eingebracht, das Gartenland sauber abgeräumt ist, die Konserven alle zubereitet wurden und Knollen wie Kartoffeln und Zwiebeln sowie Gemüse in ihr Winterlager verbracht wurden. Knollen und Wurzelgemüse werden erfahrungsgemäß am besten in kühlen Kellerräumen aufbewahrt. Zur Verfügung stehen unter anderen Kartoffelkisten aus Holz, in welche die Kartoffeln hingeschüttet werden. Hier halten sie sich monatelang. Gemüse können in trocknem, kühlem Sand eingeschlagen werden; dies gilt u. a. für Rote Beete, Kohlsorten, Karotten, Zichorie etc. Vorratskeller müssen kühl, sauber und luftig sein. Kartoffelhorte wie auch Obsthorte sollten deshalb auf Holzblöcken oder Ziegelsteinen stehen. Aufschütten auf Lattenrosten gilt ebenfalls als effektive Aufbewahrungsmethode, u.a. für Kürbisse und Obstsorten.

Regelmäßig sollte dieses Winterlager jedoch kontrolliert werden, dann bereits eine einzige angefaulte Kartoffel kann in kürzester Zeit die gesamte Ernte verderben. Häufig machen sich faulige Stellen durch einen unangenehmen Gerucht bemerkbar.

Bereits bei der Ernte ist darauf zu achten, dass Kartoffeln und andere Knollen möglichst wenig gestoßen und gedrückt werden. Zur Aufbewahrung eigenen sich ausschließlich unverletzte und vollständig trockene Knollen. Bei Gemüsen wie Kohl sollte ein Stück des Strunkes stehen bleiben, denn dieser soll in den Sandkasten eingesetzt werden.

Sollte kein Keller vorhanden sein, kann das Winterlager auch in Fässern oder Kisten bereitet werden, welche mit Erde oder Stroh ummantelt und mit Sand bedeckt werden. Selbstverständlich wird ebenfalls ein geeigneter Regenschutz nötig. Erntelager dürfen sich niemals direkt auf einem Betonboden befinden.

Zwiebeln und Knoblauch dürfen auf kühlen, dunklen Dachböden aufbewahrt werden. Idealeweise werden sie zu Bündeln zusammengebunden und aufgehängt.

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Bei Frost Vögel füttern

Bei Frost Vögel füttern

Seit vielen Jahren werden Vögel von Naturschützern und Liebhabern gefüttert. Tierschutzverbände rufen besonders im Winter und bei Frost dazu auf, während einige Naturschützer sogar dafür plädieren, die Tiere ganzjährig zu füttern. Aufgrund fortschreitender Industrialisierung, Einbetonierung großer Flächen, Abholzen von Wäldern und dem rigorosen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Vögel im Winter immer weniger Nahrung; zudem fehlt es bereits jetzt an Unterschlupf und Nistplätzen. Besonders in den kalten Wintermonaten müssen viele Tiere und Vögel ums Überleben kämpfen. Mittlerweile wird im Bereich der Umweltbildung viel getan, bedrohte Arten werden besser geschätzt sowie Schulen, Kinder und Jugendliche mit wertvollen Informationen versorgt. Wie wäre es also, gleich zu Hause mit einem winterlichen Futterhäuschen anzufangen?

Futterspender oder Futterplätze sollten idealerweise in katzensicher in Bäumen angebracht werden und vor Regen geschützt sein. Bei Schnee und Frost nehmen die Vögel gerne das Futterangebot an, denn wenn der Boden mehrere Tage gefroren bleibt, finden die Tiere kaum Futter. Futtersilos lassen durch Futter sozusagen „wartungsfrei“ nachlaufen. Futterhäuschen sollten einmal pro Woche mit Handschuhen und heißem Wasser gereinigt werden. Sie sollten eine Sitzstange oder glatte Fläche besitzen. Täglich sollte Futter nachgefüllt werden. Nicht vergessen, dass die Tiere ebenfalls Wasser benötigen; bei frostigen Temperaturen sollte dieses zumindest leicht lauwarm sein.

Sogenannte Weichfutterfressen (Amseln, Zaunkönige, Drosselns, Rotkehlchen) bevorzugen Haferflocken, Rosinen, Obst, Kleie und zerkleinerte Nüsse. Körnerfresser wie Finken, Goldammern und Sperlinge fressen ebenfalls Samenkörner wie Sonnenblumenkerne, Hanfsamen und Fett (vorzugsweise Kokosfett oder Rinderfett); Meisen ebenfalls. Meisenknödel lassen sich sehr leicht selbst herstellen und können sehr einfach in einem Apfelsinenbeutel an die Bäume gehängt werden. Salzige Nahrung und Brot sollten die Vögel nicht erhalten; unsachgemäße Fütterung kann schaden oder sogar töten.

Interessant ist es sicherlich, zu wissen, dass insbesondere Meisen durch die Kälte in einer einzigen Nacht bis zu 10 % ihres Körpergewichts verlieren können, um einen Temperaturausgleich zu schaffen.

Übrigens: Wasservögel nehmen in den Wintermonaten gerne Hühnerfutter, Kartoffel- oder Gemüsestücken und sogar Eicheln an. Raubvögel dagegen bevorzugen Fleisch.


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Frühkartoffeln vorbereiten

Frühkartoffeln vorbereiten

Frühkartoffeln gehören zu den Favoriten vieler Hobbygärtner. Bereits ab Mitte Februar können sie zum Vorkeimen in Kisten gelegt werden, welche mit einer Mischung aus Blumentopferde, Sand, reifem Kompost, Torf und Steinmehl bestückt werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Kartoffelseite mit den meisten Keimen (die sogenannte Kronenseite) nach oben zeigt. Die Keimkisten sollten etwa sechs Wochen an einem hellen Ort stehen und häufig mit einer Brühe aus Schachtelhalm, Brennnessel, Beinwell oder Baldrian eingesprüht werden. Ideal wäre eine Temperatur zwischen 12 und 15 Grad. Eingepflanzt werden dürfen die vorgekeimten Frühkartoffeln jedoch erst, wenn die Bodentemperatur über fünf Grad Celsius liegt. Durch das Vorkeimen erhalten die Kartoffeln einen Erntevorsprung von zwei bis drei Wochen. Man suche zum Vorkeimen ausschließlich die besten Kartoffeln heraus, die vollkommen unversehrt und fleckenlos sein müssen. Es wird angeraten, sich jährlich neues Pfanzgut zu besorgen, um widerstandsfähige Pflanzen zu erhalten und die Krankheitsanfälligkeit zu reduzieren.

Dieses kann in Furchen gelegt werden, die nach den Einsetzen der vorgekeimten Kartoffeln leicht mit Erde angehäufelt werden sollten. Auf ausreichende Feuchtigkeit ist unbedingt zu achten. Gärtner, die im Einklang mit dem Mondkalender leben, wissen zu berichten, dass Kartoffeln erfahrungsgemäß reicher tragen, wenn sie kurz vor dem Neumond in die Erde gebracht werden. Lockerer, humusreicher oder sandiger Boden wird bevorzugt. Wegen der Fruchtfolge sollten Kartoffeln nicht zwei Jahre hintereinander am selben Ort angebaut werden. Letzter Pflanztermin sollte der Monat Juni sein.

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Wühlmäuse bekämpfen, jetzt nehmen sie die Köder an

Wühlmäuse bekämpfen, jetzt nehmen sie die Köder an

Wunderschön der Anblick gepflegter Blumenbeete und vollgepflanzter Gemüsebeete; der Stolz jeden Gärtners. Doch halt: Mitten auf den Beeten überall kleine Löcher und Hügel! Wühlmäuse! Wühlmaushügel ähneln Maulwurfshügeln, sind jedoch nicht ganz so hoch. In der Mitte befindet sich das Mausloch, oft auch Pflanzenteile und Wurzeln, welche abgerissen und angefressen werden. Gänge von Wühlmäusen können bis zu acht Zentimeter breit sein, ovel und schlängeln sich durch die Beete und den gesamten Garten.
Wühlmäuse lassen sich sehr gut mit ausgelegten Ködern beseitigen. Wichtig ist, die Köder auf keinen Fall mit den bloßen Händen anzugreifen, damit kein Menschengeruch daran hängenbleibt. Der Köder wird in das Mausloch gelegt, dann wird das Loch wieder mit Erde sorgfältig zugedeckt.
Man kann auch Fallen aufstellen, da täglich einmal kontrolliert werden sollten. Vergasung ist ebenfalls möglich.
Bei Befall durch Wühlmäuse muss rasch gehandelt werden, denn sie vermehren sich rasend schnell (Vermehrungsrate 1:10). Bekämpfung von Wühlmäusen im Herbst ist besonders erforderlich, da die lästigen Tiere keinen Winterschlaf halten und der Boden noch nicht gefroren ist, so dass sich die Köder leicht ausbringen lassen. Nach dem Aufnehmen des Giftes gehen die Tiere ein.
Wühlmäuse richten nicht nur Schäden auf dem Gemüsebeet an, sondern auch an Beerensträuchern, Zierpflanzen, Obstbäumen und Blumenzwiebeln. Die Mäuse selbst sind graubraun bis rötlich, teilweise schwarz, werden bis zu 15 cm lang. Sie lieben Wiesen, Gräben und Laub. Während des Winters fressen sie; der Schaden ist dann allerdings erst im nächsten Frühjahr zu sehen. Sträucher und Bäume wollen nicht austreiben, die Pflanzen verkümmern aufgrund der zerstörten Wurzeln.
Als natürliche Feinde der Wühlmäuse dürfen Wiesel, Iltis, Fuchs und Katzen eingesetzt werden sowie Greifvögel. Als abwehrende Pflanzen gelten Kaiserkrone, Knoblauch und Wolfsmilch.


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Frostempfindliche Gehölze und Bambus mit Vlies und Matten schützen

Frostempfindliche Gehölze und Bambus mit Vlies und Matten schützen

Wenn der Winter naht, haben Hobbygärtner noch jede Menge zu tun. Nun müssen insbesondre noch die frostempfindlichen Gehölze wie Bambus mit Vlies und Matten vor Kälte und Schnee geschützt werden. Auch junge Gehölze, Rosen und Kübelpflanzen wie z. B. Buchsbaum sollten auf deise Weise geschützt werden, denn bei Minusgraden kann der gesamte Topfballen gefrieren. Sobald Tauwetter herrscht, beginnen die Wurzeln dann zu faulen. Bei jungen Gehözen kann die Rinde aufplatzen. Deshalb schützt man die Pflanzen mit Matten aus Kokos oder Vlies aus Baumwolle, Jute und Spezialfasern vor winterlichen Einwirkungen und vor dem Austrocknen.
Zuerst kann der Stamm mit einer Vlieslage umwickelt werden, welche mittels Kordel, Bast oder Klebeband fixiert werden sollte. Buschige Stauden und Sträucher können mit Vlies überdeckt werden, welches sogar in Haubenform in diversen Größen vorhanden ist. Mittlerweile sind sogar bunte und bedruckte Kälteschutzvliese erhältlich, sodass der Garten auch im Winter kunterbunt bleibt. Wer möchte, kann sogar noch mit bunten Kordeln und Schleifen verzieren, was fast schon einer Gartendekoration gleichkommt. Für den Vorgarten kann man Vlieshauben mit Aufdrucken wie „Fröhliche Weihnachten“ oder „Herzlich Willkommen“ wählen.
Vor dem ersten Frosteinbruch sollten diese Arbeiten erledigt sein. Auch bei Bäumen ist dies wichtig, damit der Zellsaft nicht gefrieren kann. Eiskristalle zerstören zerstören regelmäßig die Zellstruktur und bringen zumindest Pflanzenteile zum Absterben.
Zusätzlich kann der Wurzelbereich der Pflanzen etwas angehäufelt werden und mit Reisig oder Tannenzweigen bedeckt werden.

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Den Rasen jetzt letztmalig schneiden

Den Rasen jetzt letztmalig schneiden

Damit der Rasen keinen Schaden nehmen kann, sollte auf ausreichende Bewässerung und regelmäßiges Mähen geachtet werden. Vor dem Winter gilt, dass der Rasen im Spätherbst ein letztes Mal gemäht werden sollte. Hierbei wird empfohlen, die Schnitthöhe auf mindestens fünf bis sechs Zentimeter einzustellen, damit Rasenfläche keine Frostschäden davontragen. Erfahrungsgemäß tragen Rasenflächen weniger Winterschäden davon, wenn die Gräser etwas länger stehen bleiben. Rasen, die vor dem Winter auf zwei oder drei Zentimeter heruntergeschnitten werden, leiden im Frühjahr häufiger an gelblicher Farbe oder kahlen Stellen, die nachgesäht werden müssen.
Zuerst sollte die Rasenfläche jedoch Vertikutiert werden, um Moose, Unkräuter und Pilze noch ein letztes Mal vor dem Winter gründlich zu entfernen. Bis zum Frühling haben die feinen Graswurzeln dann ausreichend Zeit sich zu regenerieren; der Rasen wird wieder fest, stark und tiefgrün. Das Vertikutieren kann in Reihen durchgeführt werden. Im Schachbrettmuster wird nur vertikutiert, wenn dies für längere Zeit unterlassen wurde, bzw. der Rasen sehr stark vermoost oder verunkrautet sein sollte.

Erfahrene Hobbygärtner geben im Spätherbst auf etwas Kalkpulver, um den Boden zu neutralisieren und den Unkrautbefall zu mindern. Gleichzeitig darf ein Spätherbstdünger gegeben werden, welcher noch einmal Nährstoffe und Mineralien zuführt. Auch im Spätherbst muss herabgefallenes Laub noch regelmäßig vom Rasen entfernet werden, damit es nicht zu Fäulnis kommt.

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Schnee vom Gewächshaus entfernen: Lichtmangel!

Schnee vom Gewächshaus entfernen: Lichtmangel!

Endlich Winter: Der Frost ist da, der erste Schnee ist gefallen. Hobbygärtner werden nun allerdings noch ein wenig mehr Arbeit haben, denn der Schnee muss vom Gewächshaus entfernt werden. Nicht nur, dass Schnee ein erhebliches Gewicht hat und sogar Gewächshausdächer eindrücken kann. Schnee verdunkelt das Innere des Gewächshauses und nimmt den Pflanzen so das erforderlicheLicht zum Wachsen und Überleben. Selbst wenn Schneee nur kurze Zeit auf dem Dach eines Gewächshauses liegenbleibt, wird der Lichteinfall bereits erheblich beeinträchtigt. Falls die Sonne den Schnee nicht am selben Tag zum Abtauen bringt, muss dieser per Hand entfernt werden. Dies lässt sich am besten mit einer speziellen Dachreiniger oder Dach-Schneeräumer vornehmen, welche eine biegsame Gummilippe besitzt, sodass am Gewächshaus keinerlei Beschädigungen auftreten. Zudem sind solche Arbeitsgeräte mit einem äußerst praktischem ausziehbaren Teleskopstiel versehen. Mit einem normalen Besen kann die Arbeit etwas mühsamer sein.

Mit dem Schnee gelangen meist auch Staub- und Rußpartikel auf das Dach, sodass hierdurch noch weniger Licht einfallen kann und erhebliche Verschmutzungen entstehen, die ebenfalls so rasch wie möglich vom Dach entfernt werden sollten.

Am pflegeleichtesten sind Gewächshäuser mit Polykarbonatplatten, Stegdoppelplatten oder Stegdreifachplatten, die aufgrund ihrer Dicke Schneelasten besser aushalten. Glasplatten bergen ein nicht unerhebliches Bruchrisiko, besonders im Winter bzw. bei der Reinigung.

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Vom Dezember bis Januar Zimmerpflanzen nicht düngen

Vom Dezember bis Januar Zimmerpflanzen nicht düngen

Während ihrer Winterpause benötigen Gartenpflanzen wesentlich weniger Pflege und Wasser. Sie sollten  zudem keinen Dünger mehr erhalten; dies würde sich eher schädlich auf die Pflanzen auswirken. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere Zimmerpflanzen. Während der Winterzeit befinden sich die Pflanzen in einer Art „Winterruhe“, ihrer Ruhephase und Regenerationszeit. Erst im Frühling, wenn sie in die Wachstumsphase eintreten, darf wieder angemessen gedüngt werden. Viele unerfahrene Hobbygärtner stehen bei der Frage des Düngens vor einem fast unlösbaren Problem. Während der Winterzeit sind die Pflanzen erfahrungsgemäß nicht in der Lage, Nährstoffe aufzunehmen. Düngergabe wäre somit reine Geldverschwendung. Zwischen Oktober und März, ganz besonders jedoch in den eigentlichen Wintermonaten sollte auf Düngergaben verzichtet werden. Wer dennoch düngt, riskiert sogar Pflanzenschäden, so die Expertenmeinung. Ein Zuviel an Dünger lässt das Pflanzengewebe laut Fachleuten schwammig werden und kann schlimmstenfalls die Pflanze zum Absterben bringen. Auch vertrockene Blätter können ein Anzeichen dafür sein, dass man es mit dem Dünger zu gut gemeint hat oder in einfach zur falschen Zeit gegeben hat. Ein gutes Pflanzensubstrat reicht in den Wintermonaten vollkommen aus. Wesentlich wichtiger ist es, dass die empfindlichen Pflanzen während der dunkleren und kälteren Wintermonate ausreichend Licht erhalten. Gedüngt wird dann erst wieder im Frühling oder dann, wenn die Pflanze ihre ersten Blüten zeigt.

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Zwiebelblumen in Töpfen vor Nässe schützen

Zwiebelblumen in Töpfen vor Nässe schützen

Zwiebelblumen gehören laut Statistiken zu den Lieblingsblumen der Deutschen und sind fast in jedem Vorgarten, Garten oder als Kübelpflanzung zu finden. Zwiebelblumen in Töpfen benötigt während der Herbst- und Winterzeit besondere Pflege und besondern Schutz. Wegen der relativ großen Temperaturschwankungen sollten die Pflanzgefäße zuerst an eine geschützt Hauswand umgestellt werden oder am besten in einer Ecke Platz finden. Sicherheitshalber schützt man die Pflanzen auch gleichzeitig vor Wind und Nässe. Bei starken Regenfällen sollten die Zwiebelblumen in Töpfen unter einem Dach (z. B. Terrasse) Schutz finden. Bei Einbruch der Nachtfröste raten Experten, Zwiebelblumen in Kübeln und Töpfen mit Bambusmanschetten zu schützen. Die relativ preisgünstigen Manschetten werden einfach direkt um die Töpfe gelegt und mittels eines Klebebandes, Kordels oder Gummibandes gegen Abrutschen gesichert. Durch anhaltenen Regen kann dieser Schutz jedoch feucht werden, sodass sich darunter Schimmel bildet und Fäulnis eintritt. An sonnigen Tagen sollte daher dieser Schutz wieder abgenommen werden, damit Pflanze und Topf trocknen können.

Ebenfalls wichtig ist eine gute Drainage im Topf. Hier kann der Pflanzerde etwas Sand beigefügt werden. Versierte Hobbygärtner geben jedoch Kieselsteine in das untere Drittel der Pflanztopfes. Zwiebeln von Tulpen, Osterglocken, Narzissen wie auch Hyazinthen und Schneeglöckchen oder Blausterne vertragen keine Staunässe; die Knollen faulen ansonsten.

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