Gartentipps im Sommer

Kürbisgewächse: regelmäßig gießen und düngen

Kürbisgewächse: regelmäßig gießen und düngen

Kürbisse können im Gewächshaus angebaut oder im Freiland ausgesät werden. Sie wachsen äußerst schnell und ausdauernd, sind extrem widerstandsfähig und auch exzellent für Pro Gartenanfänger geeignet. Pro Kürbispflanze werden je nach Sorte und Größe mindestens zwei bis vier Quadratmeter Bodenfläche benötigt. Attraktive, essbare Blüten übersäen die Kürbispflanze, die zudem mit ausladenden Blättern besticht. Viele erfahrene Hobbygärtner pflanzen deshalb Kürbispflanzen gleich neben dem Kompost oder sogar direkt auf dem Komposthaufen. Dies überwältigt mit gleich vier Vorteilen: Zum einen bleibt der Kompost durch die riesigen Blätter immer schön feucht und trocknet auch in den heißesten Sommertagen nicht. Des Weiteren wird der Kürbis ständig mit Dünger versorgt, zum dritten wird der sonst „verlorene“ Platz des Komposthaufens in erstklassiger Weise genutzt und nicht zuletzt liegen schwere Kürbisfrüchte nicht auf dem Boden, sondern auf dem weichen Kompost.

Werden Kürbisse auf normale Beete gesetzt, sind sie für einen sonnigen Standort dankbar, nährstoffhaltiger Boden und viel Wasser werden benötigt. Im Sommermonaten müssen Kürbisse einmal pro Tag bewässert werden, vorzugsweise in den Morgenstunden. So können die Blätter und Kürbisfrüchte während des Tages abtrocknen, bilden keine Pilzsporen und locken über Nacht keine Schädlinge wie Schnecken an. Späte Kürbissorten tragen bis weit nach dem Herbst; die meisten sind jedoch frostempfindlich. Sind die Kürbisse besonders schwer, sollten sie auf Holzbretter gelegt werden, damit sie nicht faulen können. Ausläufer dürfen zurückgeschnitten werden, um den Wuchs einzudämmen.

Als stärkende Pflanzenbrühen eignen sich Brennnesseljauche oder Schachtelhalmsud. Zusätzlich darf Steinmahl gegeben werden (etwa eine Handvoll auf eine 10 Liter-Gießkanne).



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Verblühte Blüten abschneiden

Verblühte Blüten abschneiden

Das Abschneiden von verblühten Blüten gehört beim Staudenbeet zu den regelmäßigen Pflegearbeiten. Zum einen sehen verblühte Pflanzenreste mitten im Staudenbeet unschön aus, insbesondere, wenn die restlichen Stauden gerade in voller Blüte stehen. Zum anderen kann hierdurch das Ausfallen von Samen verhindert werden. Diese Samen wachsen zu sehr kräftigen Jungpflanzen heran, welche die eigentliche Mutterpflanze schließlich verdrängen. Zuvor entstehen jedoch durch Pollenfremdbestäubung nicht sortenechte Kreuzungen, sodass mit der Zeit die eigentlichen Farben vollkommen verwässern. Zum Erhalten einer Sorte ist es also unerlässlich, sofort nach dem Verblühen den Blütenstängel abzuschneiden. Am besten nutzt man dafür eine scharfe Gartenschere, die bei leicht schräg angesetztem Schnitt die Pflanze so wenig wie möglich verletzt. Man kann direkt über dem Boden, maximal aber eine Handbreit darüber abschneiden. Sollten noch weitere Blüten oder Dolden am selben Stängel vorhanden sein, dürfen diese jedoch belassen werden. Verholzte Teile hingegen werden gleich mit abgeschnitten. Gärtner, die sich auf diese Weise laufend um ihre Stauden kümmern, stellen schnell eine verlängerte Blütenzeit und widerstandsfähigere Stauden fest.

Auch gelbe oder dürre Pflanzenteile der Stauden werden bei dieser Gelegenheit entfernt. Selbstverständlich sollte die Gartenschere nach jeder Benutzung mit etwas Alkohol gereinigt werden, um eine eventuelle Übertragung von Krankheiten und Pilzen zu vermeiden.

Schwache Pflanzen oder nicht besonders blühwillige Stauden bekommen zugleich eine kleine Düngergabe oder eine Stärkung mit Schachtelhalmtee. Eine Mulchschicht unter den Stauden sorgt zudem für weniger Feuchtigkeitsverlust und steigert somit auch die Blütenkraft.

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Nicht vergessen den Garten zu genießen!

Nicht vergessen den Garten zu genießen!

Sie gehören hoffentlich nicht zu den Gärtnern, die vor lauter Gartenarbeit kaum noch Zeit zum Bewundern finden. Gärtner bedeutet nicht nur, Obst und Gemüse im Nutzgarten zu ziehen, seinen Vorgarten mit attraktiven Stauden und Rosen zu bestücken und Nützlinge zu schützen, sondern auch, zu genießen, sich rundum wohlzufühlen und endlich mal wieder seine Seele baumeln zu lassen! Nicht umsonst verschreiben Therapeuten gestressten Managern Urlaub im grünen Garten, um Ruhe und Erholung zu finden, zumindest übers Wochenende. Haben Sie denn schon eine Gartenbank, eine Sitzecke oder ein Plätzchen für den Liegestuhl? Eine Gartenbank, um sich nach vollendeter Arbeit gemütlich niederzulassen und sein Werk zu bewundern, eine Sitzecke, um Freunde zum Nachmittagskaffe oder Tee einzuladen, einen Liegestuhl, um seine Vitaminvorräte in der Sonne aufzufüllen. Vielleicht auch gleich noch eine kleine Spielwiese für die Kinder, einen Auslauf für die Hühner oder eine Agility-Ecke für den Hund. Gartenpartys und Grillfeste stehen ebenfalls ganz oben auf der Beliebtheitsliste der Deutschen. So kann man auf wunderschöne Weise Natur und Geselligkeit verbinden.

Zur eigenen Sicherheit und Komfort sollten Gartengeräte und Giftstoffe in einem Gartenhäuschen oder Geräteschuppen aufbewahrt werden; idealerweise wäre hier noch ausreichend Platz für eine gemütliche Gartenmöbel.

Viele Hobbygärtner legen zusätzlich einen Terrassenbereich oder einen kleinen Anbauwintergarten an, ob auf an regnerischen Herbsttagen oder kalten Wintertagen die immergrünen Bäume und Sträucher, die Wildtiere und den Schneefall ungestört beobachten zu können. Es ist gibt wohl kaum eine bessere Investition.

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Zielgenau im Wurzelbereich wässern

Zielgenau im Wurzelbereich wässern

Täglich benötigen unsere Gartenpflanzen Wassergaben; Bäume, Sträucher, Rasen wie auch Nutz- und Zierpflanzen, insbesonere in den heißen Sommermonaten, teilweise sogar zweimal. Allerdings ist richtiges Bewässern fast schon eine Kunst. Viele unerfahrene Hobbygärtner machen hier große Fehler: Es wird einfach ein Schlauch angelegt und der Wasserhahn aufgedreht.

Am besten sollte natürlich mit weichen Regenwasser gegossen werden, nicht mit kaltem, kalkhaltigem Leistungswasser. Bei Gemüsebeeten dürfen die Jungpflänzchen mittels Gießkanne oder Sprühfunktion des Gartenschlauches vollständig bewässert werden. Sollten sich dann bereits Gemüsepflanzen gebildet haben, wird bei den meisten lediglich der Wurzelbereich bewässert, um Pilzkrankheiten an den Blättern zu vermeiden. Dies gilt z. B. auch für Rosenbeete; auch hier erfolgen die Wassergaben lediglich gezielt im Wurzelbereich.

Stauden werden ebenfalls zielgenau im Wurzelbereich gewässert. Es muss so viel Feuchtigkeit in die Erde gelangen, damit die feinen Haarwurzeln der Pflanzen erreicht werden, welche das Wasser aufsaugen und an die Pflanze selbst weitergeben.

Übermäßige Wassergaben auf Blätter können im Sommer und zur falschen Tageszeit sogar zu Verbrennungen an den Pflanzen führen. Meist entstehen jedoch gefährliche Sporen und Pilze, die sich in Windeseile auf die gesamte Pflanze ausbreiten und diese komplett zerstören können.

Unsicher sind sich viele Hobbygärtner über die genaue Gießmenge, welche von Pflanzenart, Pflanzengröße, Bodenzeit und Jahreszeit abhängig ist. Als Faustregel gilt: Bewässern, kurz warten. Versickert das gesamte Wasser sehr schnell, darf ein zweiter Wasserschub gegeben werden. Bei Bäumen und Sträuchern sind Mulchschichten eine gute Maßnahme, um den Feuchtigkeitshaushalt zu optimieren. Empfohlen wird, morgens bzw. vormittags  zu gießen.


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Celaflor Wühlmausköder Arrex 100g

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Rhododendren nicht mit kalkhaltigem Wasser giessen

Rhododendren nicht mit kalkhaltigem Wasser giessen

Rhododendren gehören zu den attraktivsten und beliebtesten Gartenpflanzen der Deutscher. Die schmuckvolle Pflanze zeigt sich in ihrer Pflege mittelschwer bis anspruchsvoll. Ein Rhododendronstrauch wächst etwa zu einer Größe von 60 cm heran, blüht intensiv von Oktober bis April. Auch das grün, leicht glänzende Blätterkleid wirkt äußerst ansprechend. Selbst auf Terrassen und in Wintergärten wirken Rhododendren immer als Blickfang, nicht nur in gepflegten Vorgärten.

Dutzende von Arten und Hybriden sind bekannt, sie konkurrieren in unzähligen Farbnuancen. Trichterförmige Blüten befinden sich regelmäßig an den Enden der Triebe. Paarweise oder in Dreiergruppen können wir diverse Rosatöne, klares Weiß, Cremefarben, Purpurschattierungen und klares Rot bewundern. Einzelne kostbare Sorten zeigen ein blaues Blütenkleid.

Rhododendren lieben sauren Boden mit niedrigem pH-Wert. Kalkhaltiger Boden sollte deshalb immer entsprechend vorbereitet werden. Es wird Moorboden oder Torf ins Erdreich eingebracht. Auch Sägemehl und Rindenmulch sind in der Lage, zu hohe pH-Werte zu senken. Oftmals ist eine Kübelpflanzung besser. Besonders wichtig ist jedoch bei der Pflege von Rhododendron, diesen ausschließlich mit Regenwasser zu gießen und nicht mit kalkhaltigem Leitungswasser, denn dieses kann die Farbe des Rhododendron verändern. Äußerst schwierig stellt sich dann die Aufgabe, den Rhododendronstock wieder zu seiner ursprünglichen Farbe zurückzubringen. Dies kann monatelang dauern und schlägt oftmals vollkommen fehl.

Es muss immer für ausreichend Bodenfeuchtigkeit gesorgt werden; Trockenheit schadet Rhododendronpflanzen; sie verlieren ihre Blühfreudigkeit, ihre Farbenpracht und bekommen dürre Blätter. Abgeblühte Blütenstände werden abgeschnitten.

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Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 100ml

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Gelbe Blätter, ein deutliches Zeichen für Eisenmangel

Gelbe Blätter, ein deutliches Zeichen für Eisenmangel

Gelbe Blätter können vielerlei Ursachen haben, von Wassermangel bis Pilzbefall. In den meisten Fällen sind gelbe Blätter jedoch ein deutliches Zeichen für Eisenmangel, auch Chlorose genannt. Das Metall Eisen ist ein wichtiger Faktor zur Produktion des Farbstoffes der Pflanzenblätter.

Zu den Hauptnährstoffen einer Pflanze gehören Stickstoff, Phosphor und Kalium, des Weiteren diverse Spurenelemente wie Magnesium, Mangan, Zink, Kupfer, Bor, Molybdän, Schwefel und Eisen. Volldünger erzielen normalerweise eine ausreichende Zuführung aller benötigten Nährstoffe, sodann keine Mängel entstehen. In der Winterzeit benötigen viele Pflanzen jedoch mehr Eisen, Zink und Magnesium. Werden diese Substanzen nicht zugeführt, kommt es zur Chlorose. Steigende Temperaturen korrigieren diesen Mangel häufig von selbst; sollte dies jedoch nicht der Fall sein, muss entsprechendes Eisen zugeführt werden, damit die Pflanze nicht unter Mangelerscheinungen leidet. Häufig kommen solche Mängel bei Zitruspflanzen vor, welche einen erhöhten Eisenbedarf haben.

Auch stark kalkhaltiger Boden kann zu Eisenmangel führen. Spezielle Eisendünger können in Sprayform direkt auf die Blätter der Pflanzen aufgebracht werden; eine Maßnahme die gern im kommerziellen Anbau genutzt wird. Fachleute sprechen von Spitzenchlorose, wenn nur trockene Spitzen an älteren Blättern vorhanden sind bzw. von einer Flächenchlorose, wenn Blätter erst gelb werden und dann absterben. Als Mosaikchlorose bezeichnet man mosaikähnliche, fleckige Punkte.

Hobbygärtner, die solche Mangelerscheinigungen bei ihren Pflanzen festgestellt haben, sollten zuerst einmal einen Substratwechsel vornehmen und einen normalen Volldünger geben, bevor ein Spurenelementdünger (Eisendünger) gegeben wird. Einfachste Maßnahme ist übrigens das Gießen mit Regenwasser; auch auf diese Weise wird der Kaltgehalt der Pflanze fast von selbst reguliert. Ein weiterer Geheimtipp ist die Gabe von Steinmehl sowie die Pflanzung von Löwenzahn im Wurzelbereich der betroffenen Pflanze.

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Celaflor Spezial-Pilzfrei Aliette 50g

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Anhäufeln von Frühkartoffeln ist Pflicht

Anhäufeln von Frühkartoffeln ist Pflicht

Kartoffeln sind mittlerweile während des gesamten Jahrs überall käuflich erhältlich. Es geht jedoch nichts über selbst gezogene, frische Kartoffeln aus dem eigenen Garten. Hobbygärtner loben immer wieder die Köstlichkeit der ersten eigenen Frühkartoffeln.

Frühkartoffeln entsehen ebenfalls aus Steckkartoffeln, die bereits in den Wintermonaten vorgekeimt werden und dann sofort in den Boden kommen, sobald dieser frostfrei ist, nicht vor der Aprilmitte. Das Vorkeimen erfolgt bei etwa zehn für 15 Grad in einem hellen Kellerraum. Es verfrüht die Ernte um etwa zwei bis drei Wochen. Zum Einlegen der Knollen mit den Austrieben werden etwa zehn Zentimeter tiefe Furchen gezogen. Idealerweise ist der Boden hierzu humusreich und locker, gerne auch ein wenig sandig, was dann die Kartoffelernte erleichtern wird. Die Reihenabstände betragen 50 bis 70 cm. Am besten gedeihen Frühkartoffeln zwischen 15 und 20 Grad.

Da manchmal noch Nachtfröste auftreten, sollten Frühkartoffeln unbedingt angehäufelt werden, spätestens dann, wenn das erste Grün zu sehen ist; ansonsten mindert sich möglicherweise der Ernteertrag und die Krankheitsanfälligkeit steigt. Zusätzlich darf bereits vorhandenes Kartoffelgrün mit Stroh oder Vlies abgedeckt werden. Durch dieses Anhäufeln wird ebenfalls ein Grünwerden der Kartoffelknollen verhindert, welches durch Licht bewirkt wird. Sobald die Kartoffeln blühen, wird weiter anhäufelt, bis zu einer Höhe von etwa 30 cm. Sollte das Wetter sehr trocken sein, empfiehlt es sich, ab Mitte Mai sogar zu gießen.

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Jauchedüngung für Beeren und Bäume

Jauchedüngung für Beeren und Bäume

Bio-Gärtner vertrauen auf die Schutzkraft und Heilfähigkeit von Kräuterbrühen, Jauchen und Kräutertees für den Garten.

Um Stärkungsmittel für Pflanzen zuzubereiten, wird ein Eimer mit Kräutern befüllt und mit kalten Wasser aufgefüllt. Dieser Kräuteransatz muss zwölf bis 24 Stunden dunkel und kühl stehen. Er sollte öfters umgerüht werden; es darf nicht zur Gärung kommen. Für die Anwendung im Hausgarten genügt eine Verdünnung von eins zu eins.

Sollten Blütenextrakte wie Ringelblume, Thymian oder Schafgarbe verwendet werden, sollten diese Blüten vor dem Aufgehen geschnitten werden und müssen zerkleinert werden. Danach werden sie angefeuchtet und durch einen Baumwollsack gepresst. Jauchen können sogar in einer großen Tonne angerührt werden; diese sollte jedoch mit einem Draht oder Deckel abgedeckt werden. Luftzufuhr muss unbedingt gewährleistet sein. Entstehende, unangenehme Gerüche können mit Steinmehl, Kamille, Efeu oder Baldrian unterbunden werden.

Folgende Kräuter und Pflanzen sind für Jauchen geeignet: Brennnessel, Kamille, Eichenrinde, Löwenzahn, Baldrian, Schafgarbe, Fenchel, Beinwell, Melde, Vogelmiere, Liebstöckl, Hahnenfuß, Wermut, Walnussblätter, Ehrenpreis, Lavendel, Minze, Salbei, Melisse, Thymian, Rote Beete-Blätter, Goldrute, Kapuzinerkresse, Ackerschachtelhalm, Basilikum, Begonie, Birkenblätter, Borretsch, Berberitze, Eichenblätter, Essigbaum, Holunder, Farn, Knöterich, Thuja, Johanniskraut, Knoblauch, Zwiebel, Kohl, Salbei, Maiglöckchen, Meerrettich, Niemsaat, Orangenschalen, Rhabarberblätter, Ringelblume, Tomate,

Die Kräuter wirken gegen Schädlinge wie Milben, Raupen, Schnecken, Blattläuse etc, gegen Pilze und als Pflanzenstärkung. Wichtig ist, Jauchen nicht im prallen Sonnenschein zu spritzen. Ideal ist eine wöchentliche Ausbringung an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen.

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Jetzt mit Stickstoff-Dünger Pflanzen versorgen

Jetzt mit Stickstoff-Dünger Pflanzen versorgen

Stickstoffdünger sind, wie der Name bereits sagt, reich an Stickstoff, einem der Hauptnährelemente unserer Pflanzen. Stickstoff ist für das Pflanzenwachstum erforderlich, essenziell und deshalb wohl einer der wichtigsten Dünger. Er ist es, der die Pflanzen grün macht und Chlorophyll bildet. Pflanzen sind in der Lage Stickstoff als Ammonium, Harnstoff und Nitrat aufzunehmen; im Boden werden dann all diese Verbindungen durch den Mineralisierungprozess zu Nitrat umgebaut. Stickstoffmangel kann dann vorliegen, wenn die Pflanze einen kümmerlichen Wuchs zeigt, blasse oder gelbliche Blätter trägt.

Idealerweise wird eine Bodenuntersuchung vorgenommen, um den bereits vorhandenen Stickstoffanteil im Boden festzustellen. Hiernach richtet sich dann die Düngergabe. Auch Ernterückstände und Humus sorgen für eine Erhöhung des Stickstoffanteils. Einige Pflanzen, wie u. a. Erbsen und Bohnen gewinnen Stickstoff sogar aus der Luft auf, Lupinen über ihre Wurzeln. Ein Zuviel an Stickstoff wird von den Pflanzen aufgenommen und in den Zellen gespeichert, kann jedoch auch den Boden versauern. Die Gaben liegen zwischen 5 und 10 Gramm pro Quadratmeter; man halte sich unbedingt an die Herstellerangaben.

Als anorganische Dünger sind schwefelsaurs Ammoniak, Kalksalpeter, Kalisalpeter,Kalkammonsalpeter, Ammonsulfatsalpeter und Ammoniumnitrat bekannt. Als organische Verbindung das Kalkstickstoff (ätzende Wirkung auf Blätter) eingesetzt werden. Stickstoffverbindungen sind des Weiteren in Hornspänen, Gülle, Mist und Blutmehl enthalten, für all die Gärtner, die natürliche Dünger bevorzugen. Bei der Gabe von Gartenkompost reichen ein bis drei Kilo pro Quadratmeter Gartenfläche vollkommen aus, bei Stallmist (im Frühjahr geben) reichen ein bis zwei Kilo pro Quadratmeter. Meist sind dann keine weiteren Düngermaßnahmen mehr erforderlich.

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Gründünger steuen

Gründünger steuen

Gärtner und Landwirte sowie Forschungsergebnis bestätigen ganz klar, dass Gründünger durch den erhöhten Nährhumusanteil die Wachstumsbedingungen der Pflanzen ganz erheblich verbessert. Nicht nur das Bodenleben wird aktiviert, der Boden wird ebenso vor Unkraut, Verschlämmung und Austrocknung geschützt. Gleichzeitig können Temperaturunterschiede ausgeglichen und eine Bodenlockerung erreicht werden. Gründünger wird regelmäßig zwischen März und Oktober gestreut.

Gründünger wie Erbsen, Bohnen, Lupinen, Sojabohnen oder Klee reichern den Boden des Weiteren mit nicht unerheblichen Stickstoffmengen an. Diese Verbesserung sind bereits nach einer einzigen Aussaat von Gründünger spürbar.

Empfehlenswert ist Gründüngung auf Beeten mit Dauerkulturen wie Rhabarber, Spargel, Meerrettich oder Erdbeeren, jedoch auch bei Beerensträuchern und Baumscheiben. Zusätzlich wird hier ein erheblicher Naturbeitrag geschaffen, eine erstklassige Bienenweide ist entstanden.

Sollte es dem Boden aus Phosphat und Eisen mangeln, sind Gründünger wie Tagetes, Senf, Ringelblume, Kresse und Phacelia interessant. Auch Winterraps und Ölrettichsorten wie z. B. Nemex dürfen gewählt werden, z. B. vor einer Kartoffelplanzung.

Zum Säen bzw. Ausstreuen des Gründünger sollte der Boden locker und unkrautfrei sein, es wird ausgesät, dann festgetreten oder gewalzt und gewässert. Normaler wird die Grünsaat vor der Blüte abgemäht, untergegraben oder in den Boden eingearbeitet. Man kann den Grünschnitt jedoch auch einfach auf den Kompost geben oder als erstklassigen Mulch verwenden.

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Apfelwickler: Wellpappenringe kontrollieren

Apfelwickler: Wellpappenringe kontrollieren

Apfelbäume werden oft von Apfelwicklern (Cydia pomonella) befallen, einer der häufigsten Schädlinge im Obstanbau. Auch in Hausgärten ist dieser Plagegeist überall zu finden. Er richtet große Schäden im Obstgarten an und kann schnell die gesamte Ernte zerstören. Biologische wie chemische Mittel sind einsetzbar. Dies sollte geschehen, bevor die Raupen im Apfel sind. Apfelwickler sind Falter, die erst bei Dämmerung aktiv werden; sie fliegen bereits ab Mai, auf jeden Fall jedoch im Juni und benötigen zum Schlüpfen Temperaturen über 15 Grad, danach legen die Weibchen Eier. Eine bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen Larven, die sich in die Früchte bohren. Einige Larven verpuppen sich erst im Folgejahr und überwintern.

Ab Juli sollten deshalb Wellpappenringe (Obstmadenfanggürtel) am Baumstamm angebracht werden. Hieran bleiben die Raupen kleben. Erwachsene Tiere überfliegen die Ringe jedoch, sodass keine vollständige Beseitigung der Apfelwicklers möglich ist. Ebenfalls eingesetzt werden Pheromonfallen mit Lockstoffen; sie müssen nach 6 Wochen ausgetauscht werden.

Bei starkem Befall müssen teilweise Maßnahmen mit Insektiziden erfolgen. Auch dies sollte vor dem Monat August geschehen. Die Bekämpfung der Larven mittels der Wellpappenring hat sich jedoch als gute Bekämpfungsmaßnahme durchgesetzt, da so die Apfelwicklerpopulation im nächsten Jahr erheblich reduziert werden kann. Idealerweise sind diese Wellpappenstreifen 15 cm breit. Sollten viele Larven kleben bleiben, müssen die Ringe ausgetauscht werden.

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Sommerschnitt für Jungbäume und Spaliere

Sommerschnitt für Jungbäume und Spaliere

Obstbäume und Spalierobst benötigen einen Schnitt, um ihre Form zu erhalten, gesund zu bleiben, Aufbau und Fruchtbildung zu fördöern. Während Winterschnitt niemals unter dem Gefrierpunkt durchgeführt werden sollten und als Rückschnitt gelten, sind Sommerschnitt als Beruhigung der Wachstumsphase gedacht. Sommerschnitte sind bei jungen Bäumen angebracht; sie mindern die Infektionsgefahr und das Eintreten von Pilzen in die Bäume. Selbst die Schnittwunden heilen im Sommer besser. Winterschnitte sollten bei alten, schwachen Gehölzen gewählt werden. Bereits im Pflanzen sollte die Wuchsform gewählt werden; das kann eine Spindenform, eine Buschform, eine Krone oder die bewährte Pyramide sein. Triebe werden um ein Drittel zurückgeschnitten, die Astwinkel müssen mindestens 45 Grad betragen. Es bleibt ein Leittrieb stehen sowie drei oder vier kräftige Seitentriebe. Steile Triebe werden herausgenommen. Bei späteren Instandhaltungsschnitten werden Leittriebe nicht mehr gekürzt, sondern zu dichte Äste ausgelichtet und steile Triebe sowie altes Holz entfernt.

Jungbäume und Spaliere werden zwischen Mitte Juni und Mitte August beschnitten. Schnitte müssen mit einer scharfen Gartenschere so geführt werden, dass keine Zapfen stehen bleiben.

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Sternrußtau und Rosentriebbohrer an Rosen bekämpfen

Sternrußtau und Rosentriebbohrer an Rosen bekämpfen

Auch Rosen, die Königin aller Blumen, weden oftmals von Schädlingen oder Rosenkrankheiten betropfen. Dann heißt es für den Hobbygärter: schnell handeln. Rosenpflege beginnt eigentlich schon beim Kauf der Pflanze: Man wähle lediglich kräftige und gesunde Rosenstöcke. Containerrosen müssen gut durchwurzeln sein und drei Veredlungstriebe besitzen. Es gibt verschiedene Rosenarten, welche eine besonders hohe Resistenz aufweisen.

Rosen dürfen nicht zu dicht gesetzt werden, sonst werden die anfällig für Pilzkrankheiten. Experten raten, ölhaltige, duftende Kräuter wie Wermut, Melisse, Minze, Salbei und Thymian zwischen die Rosenstöcke zu setzen, um gleich von Anfang an Schädlinge abzuwehren.

Ein idealer Rosenboden ist nährstoffreich und durchlässig. Man versorge die Rosen regelmäßig mit Dünger. Gegossen werden sollten Rosen nur morgens und ausschließlich im Wurzelbereich. Diese Maßnahmen schützen Rosenpflanzen bereits in ganz erheblichem Umfange vor den gefürchteten Pilzkrankheiten. Gegen den violett-schwarzen Sternrußtau sollte vorbeugende Schachtelhalmbrühe gespritzt werden.

Trotzdem können vereinzelt Schädlinge wie Rosentriebbohrer, Blattläuse, Spinnmilben etc. auftreten. Fraßspuren sind an Blättern, Knospen und Trieben sichtbar. Betroffene Pflanzentweile werden, wie auch bei Pilzbefall, sofort mit einer desinifizierten Gartenschere abgeschnitten und in der Mülltonne entsorgt. Larven werden abgesammelt und vernichtet. Rosentriebbohrer bohren Gänge durch Rose und Knospe, hinterlassen Kotkrümel auf den Blättern. Bereits ab April werden Eier gelegt.

Besonders bewährt haben sich Spritzbrühen mit Knoblauch oder Zwiebel, Brennnessel und Seifenlaugen. Käufliche Spritzmittel auf Rapsölbasis enthalten teilweise Chrysanthemenwirkstoff und vernichten die Schädlinge ebenfalls in kürztester Zeit. Generell wäre es gut, wenn Nützlinge wie Vogel und Insekten angesiedelt werden könnten.

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Ameisen im Haus und Garten bekämpfen

Ameisen im Haus und Garten bekämpfen

Gerade im Sommer haben wir die Angewohnheit, Fenster und Türen zu öffnen, um frische Sommerluft hereinzulassen; und damit leider auch Plagegeister wie Ameisen. Sie fühlen sich vor allem von Zucker und eiweißhaltigen Lebensmitteln unweigerlich angezogen und bilden dann schnell Ameisenstraßen bis in die Vorratskammer oder direkt auf den Küchentisch. Obwohl Ameisen nützliche Tiere sind und bei der Gartenreinigung helfen, können sie in Übermaßen bzw. im Haus doch recht lästig werden. Sie können Keine auf Lebensmittel übertragen. Befallende Lebensmittel sollten deshalb auf jeden Fall weggeworfen werden. Darüber hinaus können sie durch ihr Sekret durch Bisse unangenehme, brennende Hautreaktionen hervorrufen.

Ameisennester befinden sich normalerweise unter Wegplatten, in Holz oder in Rissen an den Wänden. Bei großem Befall können selbstverständlich Chemikalien oder professionelle Insektenvernichter eingesetzt werden. Ebenfalls beliebt sind Köderdosen, die jedoch an mehreren Plätzen aufgestellt werden sollten. Ameisenfresslack tötet mit der Königin gleichzeitig einen Teil der Brut. Meist lässt sich eine Ameisenplage jedoch durch einfache, natürliche Mittel lösen.

Zuerst einmal kann man versuchen, das Ameisenvolk umzusiedeln, indem man einen mit Holzwolle gefüllten Blumentopf über ihr Nest stülpt. Sobald die Ameisen das neue Nest akzeptiert werden, werden Sie mittels eines Spatens ausgesiedelt. Nester können auch einfach mit einem Staubsauger aufgesagt werden (Beutel in der Mülltonne entsorgen). Eine weitere Möglichkeit ist das Überschwemmen ihres Baus mit heißem Wasser oder Brennnesseljauche; fast immer ziehen sie dann von selbst um. Auch Hindernisse wie Kalk, Chili, Zimtpulver, Lavendelöl, Nelkenpulver, Backpulver oder Klebebänder hindern Ameisen häufig am Eindringen ins Haus.

Als natürliche Feinde der Ameisen gelten Vögel wie Rotkehlchen, Rotschwanz oder Spechte, Spinnen und Spitzmäuse.

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Aussaat oder Pflanzzeit für alle Salatsorten

Aussaat oder Pflanzzeit für alle Salatsorten

In dem Monaten April und Mai sollten alle Salatsorten gesät oder gepflanzt werden. Versierte Hobbygärtner haben die Salatpflänzchen bereits im Gewächshaus oder in Pflanzschalen auf der Fensterbank vorgezogen, von Pflücksalat über Lollo Rosso, Endivien und Eisbergsalat bis zu Römersalat und der beliebtesten deutschen Salatsorte, dem Kopfsalat. Salat wächst schnell und zuverlässig; man sollte ihn lediglich vor Befall durch lästige Schnecken schützen, denn auch sie lieben die zarten, vitaminreichen Blättchen im Frühjahr.

Bei Aussaat in Reihen (Reihenabstand etwa 20 cm) müssen die Pflänzchen dann auf etwa 10 bis 15 cm Abstand vereinzelt (pikiert) werden. Ausgerupfte Pflänzchen dürfen selbstverständlich gleich als erste „Salaternte“ verzehrt werden. Rund 14 Tage benötigt die Keimung; nach vier Wochen können häufig bereits erste Blätter geerntet werden.

Sollten die Salatpflanzen im Gewächshaus vorgezogen werden sein, dürfen sie nun ins Freiland gesetzt werden. Sehr gut lässt sich dies mit einem Pikierstab bewerkstelligen, mit dem die zarten Pflänzchen vorsichtig getrennt werden. Sodann wird mit dem Stab ein ausreichend großes Erdloch gestochen, die Pflanze eingesetzt, sanft angedrückt und danach das gesamte Beet gut bewässert. Anfangs empfiehlt sich bedecken mit einem Gemüsevlies, um die jungen Pflanzen vor zu viel Sonne und Schädlingen wie Schnecken, Erdraupen, Schmetterlinge etc. abzuwehren.

Als Pflanzenschutz können stark riechende, ölhaltige Kräuter wie Lavendel, Thymian, Baldrian etc. direkt zwischen die Salatpflanzen, in die Reihen oder an die Beetenden gesetzt werden. Empfehlswert zeigt sich ebenfalls Mischkultur mit Radieschen und Kohlarten.

Der Boden darf besonders in der Anfangszeit nicht austrocknen und sollte regelmäßig mit einem Grubber durchgezogen werden. Sobald sich Salatköpfe gebildet werden, wird sparsamer gegossen und nur noch auf den Erdbereich. Übrigens: Salat kann auch in Töpfen, Kästen und Pflanzschalen auf dem Balkon gesät und eingepflanzt werden.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Spray 400ml

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Rhizome der Seerosen können jetzt geteilt werden

Rhizome der Seerosen können jetzt geteilt werden

Kein Zweifel: Eine Seerose ist und bleitb die Königin in jedem Gartenteich. Seit Jahren an der Spitze der Beliebtheitsliste der Teichpflanze strahlt sie nicht nur Reinheit sondern auch unbändige Lebenskraft aus. Ein faszinierender Augenblick ist es, wenn die zartrosa Knospen die Wasseroberfläche durchbrechen und sich öffnen, um ihre paradiesische Schönheit zu präsentieren. Ihr Name stammt übrigens aus der griechischen Sprache und Mythologie (lat. Nymphaea). Auf großen, aufgeblüten Seerosen haben sogar kleine Frösche Platz. Nachmittags schließen sich Seerosen, um sich am nächsten Tag mit den Sonnenstrahlen wieder zu öffnen. Hauptblütezeit ist von Mai bis Juni, wobei jede einzelne Seerose bis zu zehn Tagen blüht. Seerosen sollten eigentlich in keinem Teich fehlen.

Entscheidend für die Kraft und Gesundheit der Seerosen ist nicht nur das Klima, sondern auch die Bodenverhältnisse sowie die Wassertiefe. Fünf Stunden Sonne pro Tag werden benötigt. Nur dann keine eine Seerose Rhizome bilden, verdickte Sprossenachsen, in denen sich die Nährstoffe einlagern. An diesen Austriebsknoten kann die Pflanze geteilt und vermehrt werden. Hierzu teilt man das Rhizom mit einem scharfen Messer, danach wird dieser Pflanzenteil in eine 1 zu 1 Mischung aus Sand und Lehm gesetzt. Um die Feuchtigkeit zu erhalten, deckt man am besten mit einer dünnen Kiesschicht ab. Nun werden sich neue Triebe und Blätter bilden; bereits nach wenigen Wochen ist die Jungpflanze zu stark, dass sie eingesetzt werden kann. Oftmals blühen diese neuen Pflanzen jedoch erst im nächsten Jahr.

Abgeblühten Pflanzen sollten übrigens immer aus dem Teich herausgenommen werden. Tropische Seerosenarten dürfen in einem feuchten Sandbehälter im Keller überwintern.

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Celaflor Naturen Bio Schnecken-Sperre 2,3 kg

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Boden unter den Büschen regelmäßig lockern

Boden unter den Büschen regelmäßig lockern

Büsche müssen nur regelmäßig beschnitten und gewässert werden; man sollte ebenfalls auf eine ausreichende Bodenlockerung unter den Büschen achten. Nur so wird ein ausgeglichener Feuchtigkeitshaushalt der Pflanze gewährleistet. Fachleute raten, den Wurzelbereich unter den Büschen nicht direkt zu bepflanzen, sondern einen Erdbereich offen zu lassen. Laut Fachmeinung sollte allenfalls Kapuzinerkresse direkt an den Wurzelbereich von Büschen gesetzt werden. Ideal sind Mulchschichten, die im Wurzelbereich der Büsche abgelegt werden. Hier kann Rindenmaterial, Grasschnitt, Holzspäne, Laub, Sägemehl oder sogar Kompost verwendet werden. Ebenso benutzt dürfen kleingeschnittene oder gehäckselte Äste von Bäumen und Büschen, sofern diese nicht mit Krankheiten behaftet sind. Mulchschichten unter Büschen bieten zudem einen wunderbaren, natürlichen Unterschlupf für viele Nützlinge, von Igeln bis hin zu Ohrwürmern, die wiederum die Schädlinge im gesamten Garten bekämpfen.


Einmal wöchentlich sollte der Wurzelbereich etwas aufgehackt oder zumindest mit einem mehrzackigen Grubber durchgezogen werden. Man arbeitet in etwa auf einer Tiefe von fünf bis zehn Zentimetern; mehr ist nicht erforderlich. Durch häufiges Gießen und Sommerhitze verschlämmt der Boden mit der Zeit und beginnt, eine harte Kruste zu bilden. Weder Wasser noch Nährstoffe können dann tief in den Boden eindringen und erreichen den Wurzelballen nicht mehr; es kommt zu Wasser und Nährstoffmangel. Wenig später wird die Pflanze ihre Blühfreudigkeit verlieren oder sogar gelbe, trockene Blätter zeigen. Spätestens dann heißt es handeln.


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Celaflor Obstmaden-Falle

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Blattbewässerung kann Pilzkrankheiten fördern

Blattbewässerung kann Pilzkrankheiten fördern

Versierte Hobbygärtner wissen, dass beste Gießzeit morgens oder vormittags ist. Viele Neuanfänger im Garten wissen jedoch nicht, dass man bei den meisten Pflanzen den Wurzelbereich intensiv wässern sollte und nicht die Blätter.

Jungpflanzen, die frisch gesetzt wurden, dürfen ruhig in den ersten Wochen von oben gegossen werden. Ab Frucht- und Gemüsebildung sollte jedoch ausschließlich der Wurzelbereich begossen werden. Zu viel Feuchtigkeit auf den Blätter führt in den meisten Fällen schnell zu Fäule oder Pilzbefall, wobei es regelmäßige einige Tage oder sogar Wochen dauern kann, bis man dies wieder komplett im Griff hat.

Fast alle Pflanzen, auch Sträucher, nehmen die Feuchtigkeit über die feinen Haarwurzeln auf, welche als wichtigster Wurzelteil gelten. Sie schleusen Wasser wie auch Nährstoffe in alle Pflanzenbereich. Wasser auf Blättern kann der Pflanze sogar eine Art Sonnenbrand zufügen, wenn es in der Sonne verdampft. Oftmals zeigt sich dies kurz darauf durch dunkle, verbrannte Flecken auf den Blättern. Insbesondere Rosen und andere Ziersträucher reagieren auf falsche Gießmaßnahmen mit Mehltau, Rost oder Pflanzenruß.

Blattfeuchtigkeit begünstigt Fäulnis und die Bildung von Pilzsporen, ein Problem, das sehr häufig auch bei Kübelpflanzen auftritt. Sie benötigen zusätzlich noch eine gute Drainage, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Bekannt sind Krankheiten wie Schwarzfäule, Schwämme, Fäule und andere, die dann sogar teilweise den Einsatz von Fungiziden nötig machen.

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Moniliapilz befallene und welkende Spitzen abschneiden

Moniliapilz befallene und welkende Spitzen abschneiden

Moniliapilze gehören zu den Schlauchpilzen (Ascomycota); eine Pilzgattung, die meist Obstbäume befällt und schädigt. Monilia macht sich als Spitzendürre direkt nach der Blüte und/oder Fruchtfäule bemerkbar. Vor allen Apfelbäume, Birnbäume, Pflaumenbäume und Kirschbäume werden betroffen, auch Rosensträucher, Mandelbäumchen, Heidekraut etc. können angegriffen werden. Meist sind weißliche oder bräunliche Pilzstippen zu sehen. Einzelne verdorrte Früchte bleiben am Baum hängen, andere fallen ab.

Monilia gilt als gefürchtete Pflanzenkrankheit und kann in kurzer Zeit schwere Ernteschäden herbeiführen. Erste Maßnahme ist das sofortige Entfernen der befallenen und welkenden Spitzen sowie betroffener Früchte und Fallobst auf dem Boden. Diese müssen unbedingt in der Mülltonne entsorgt werden und dürfen nicht auf den Kompost gelangen. Es sollten bei der Arbeit Handschuhe getragen werden, um eine Pilzsporenübertragung auf andere Bäume und Pflanzen zu vermeiden. Ferner müssen benutzte Geräte nach der Arbeit sorgfältig mit Alkohol desinfiziert werden.

Gleichzeitig werden betroffene Pflanzenteile bzw. Äste bis auf 15 cm ins gesunde Holz zurückgeschnitten und die Schnittwunden mit Baumwachs versiegelt. Auch dieses Schnittmaterial wird in der Mülltonne entsorgt oder verbrannt. Die Erreger dieser Pilzkrankheit überwintern am Boden; deshalb sollten abgeschnittene, betroffene Pflanzenteile niemals auf den Boden gelegt, sondern gleich in Plastikbeutel verpackt werden. Im Anfangsstadium kann Monilia ohne chemische Giftstoffe behandelt werden.

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Erdbeeren: mit Grauschimmel befallene Früchte sofort entfernen

Erdbeeren: mit Grauschimmel befallene Früchte sofort entfernen

Grauschimmel (Botrytis) zählt zu den häufigsten Krankheiten an Erdbeeren. Bei feuchtem Wetter, falschen Gießmaßnahmen oder übermäßiger Bewässerung bilden sich grau-braune, faule Stellen an den noch unreifen Früchten. Grauschimmel überträgt sich sehr leicht durch abgestorbenes Pflanzenmaterial; die Sporen sind teilweise sogar überwinterungsfähig.

Grauschimmel greift schnell um sich und kann eine ganze Ernte zerstören. Erste Maßname ist das sofortige Entfernen der mit Grauschimmel befallenen Früchte. Hierbei sollten unbedingt Handschuhe getragen werden. Befallene Früchte werden sogleich in einen Plastikbeutel gegeben; sie sollten nicht mit der Erde in Kontakt kommen, denn hierbei fallen bereits Sporen ab, die weiterwachsen. Entsorgte Pflanzenteile werden danach sofort in der Mülltonne entsorgt.

Viele Gärtner greifen dann als Schutzmaßnahme zu einer Fungizid-Spritzung. Hierbei sollte beachtet werden, dass mindestens siebenTage danach keine Früchte geerntet werden dürfen.

Eine bewährte Maßnahme gegen Grauschimmel ist das Unterlagen der Erdbeerpflanzen mit Sägespänen, Stroh oder Holzwolle, sodass die Erdbeeren nicht mit dem feuchten Boden in Kontakt kommen, sondern immer trocken und zugleich auch sauber bleiben. Diese natürlichen Materialen haben den Vorteil, dass sie nach der Erdbeersaison direkt in zwischen den Erdbeerreihen als Dünger untergegraben werden können.

Käuflich erwerblich sind zudem schwarze Mulchfolien („Erdbeerfolien“), welche ebenfalls das Aufliegen der Früchte auf dem Boden verhindern und überschüssiges Wasser ablaufen lassen.

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Celaflor Roundup LB Plus Unkrautfrei 140 ml

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Ausgeizen der Tomatenpflanzen

Ausgeizen der Tomatenpflanzen

Wussten Sie schon, dass Hobbygärtner, die ihre Tomatenpflanzen regelmäßig ausgeizen, viel höhere Ernteerträge erzielen? Zugegeben, es macht ein wenig Arbeit, alle Tomatenpflanzen per Hand auszugeizen; es lohnt sich jedoch. Tomatenpflanzen bilden von Natur aus viele Triebe, auch unzählige Seitentriebe. Dies schwächt jedoch in gewisser Weise die Pflanze, die nun zu den gebildeten Tomatenfrüchten auch noch diese Seitentriebe ernähren muss. Sind zu viele Triebe vorhanden, wird die Tomate lediglich kleine Früchte bilden. Dies wird durch das Ausgeizen verhindert; die Pflanze konzentriert sich dann darauf, große Tomaten zu bilden. Möglicherweise wird die Tomatenpflanze dann noch eine Stütze benötigen.

Die jungen Triebe werden einfach und schnell mit den Fingernägeln abgeknipst; Messer oder Schere sind hierfür nicht unbedingt erforderlich. Versierte Gärtner bevorzugen jedoch ein spezielles Veredelungsmesser oder zumindest eine scharfe Schere. Beim Ausgeizen bleiben die Blätter erhalten, es werden lediglich die jungen Triebe entfernt, die sich zwischen Hauptstamm und Blättern gebildet haben, also an der sogenannten Blattachse. Manche Tomaten sind sehr verzweigt, sodass diese Arbeit einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wahrscheinlich wird die Pflanzen nach einigen Tagen bzw. Wochen weitere neue Triebe bilden, die dann ebenfalls wieder entfernt werden sollten.

Übrigens: Profigärtner setzen diese ausgegeizten Triebe als Tomatenstecklinge in die Erde, um neue Tomatenpflanzen zu ziehen. Wer dies nicht möchte, benutzt die Pflanzenteile als erstklassigen Dünger und Abwehrmittel gegen Gemüsefliegen.

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Kirschfruchtfliege bekämpfen

Kirschfruchtfliege bekämpfen

Auch Obstbäume sind hin und wieder von Schädlingen betroffen. Als einer der Feinde von Kirschbäumen gilt die Kirschfruchtfliege (Rhagoletis cerasi, auch Bohrfliege genannt). Diese kann Süßkirschbäume wie auch Sauerkirschen befallen. Auch Heckenkirschen und Prunus können betroffen sein. Ab Mitte Mai legen die Tiere bis zu 200 Eier auf unreife Früchte; innerhalb von drei Wochen schlüpfen die Larven und zerstören die Frucht. Bei Befall ist unbedingt darauf zu achten, betroffene Früchte vom Boden aufzusammeln, denn die Kirschfruchtfliegen sind in der Lage, auf dem Boden zu überwintern. Im Handel käuflich erhältlich sind spezielle Kirschfruchtfliegenfallen (Gelbfallen), welche durch eine gelbe Farbe die Weibchen anlocken. Die Tiere kleben auf den Fallen fest und können die Eier nicht mehr auf den Kirschbäumen ablegen. Die Fallen müssen gut an den Bäumen befestigt und regelmäßig kontrolliert werden. Empfohlen wird eine Falle pro Meter Baumhöhe. Spezielle Pflanzenschutzmittel sind derzeit nur für den Erbwerbs-Obstbau zugelassen; sie enthalten normalerweise den Wirkstoff Acetamiprid.

Die Fliegen selbst werden etwa fünf Millimeter lang, haben schwarze Körper, gelbe Punkte, durchsichtige Flügel mit schwarzblauen Streifen und grüne Augen. Die weißlichen Larven werden bis zu 6 Millimeter groß. Kühle Temperaturen und viel Regen reduzieren die Zahl dieser Schädlinge.

Auch Hühner und Enten sind hilfreiche Bekämpfer, denn sie scharren die Puppen aus dem Boden heraus und fressen sie auf. Hilfreich ist zudem eine Mulchschicht unter den Kirschbäumen, welche den Boden wärmt und den Schlüpfprozess der Fliegen behindert.
Zusätzlich können engmaschine Netze oder Vliese über den Kirschbäumen angebracht werden; diese können jedoch in der Regel einen Befall nicht vollständig verhindern.

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Gelbsticker anbringen und aufhängen

Gelbsticker anbringen und aufhängen

Gelbsticker, auch Gelbtafeln genannt, helfen nicht nur gegen Kirschfruchtfliegen, sondern bekämpfen auch weiße Fliegen, Trauermücke, Thripsen, Flügelblattläuse, Zikaden, Minierfliege und andere Schädlinge. Die gelben Tafeln sind mit einem insektizifreien, geruchlosen und stark klebendem Leim versehen, an dem die Schädlinge hängenbleiben und am Blattfraß sowie an der Eiablage gehindert werden. Gelbsticker sind auch bei Zimmerpflanzen einsetzbar, denn besonders im Winter kommt es häufig zu Schädlingen. In Gemüsepflanzungen wirken diese Leimtafeln vorzüglich gegen Spargenfliegen, Kohlfliegen und Möhrenfliegen, zudem auch gegen Holzbohrer.

Sie bestehen auf resistentem Kunststoff oder Karton, die verwendeten Kleber enthalten oftmals Polymere, bekannt für ihre exzellenten Klebeeigenschaften. Sie besitzen eine geringe Toxizität, führen allenfalls bei Allergiebereitschaft und Berührung zu Irritationen. Teilweise werden die wasserunlöslichen, hitzebeständigen Kleber mit Lockstoffen kombiniert, was zu höheren Fangzahlen der Schädlinge führt.

Im Obstgarten haben sich die Klebetafeln besonders gegen Kirschbaumfliegen bewährt. Nachdem die Fliegen ihre Eier abgelegt hat, bilden sich Maden.Die Kirschen zeigen dann eingesunkene, braune Stellen, sobald die Made ihren Fraß beginnt und die Frucht verdirbt. Gelbtafeln sollten deshalb noch vor der gefährlichen Flugzeit und Eiablage im Juni und Juli aufgehängt werden. Danach sollten diese Klebetafeln jedoch wieder entfernt werden, um die Nützlinge zu schützen, die leider auch häufig an diesen Fallen kleben bleiben.

Die Fangtafeln werden direkt an den Bäumen befestigt (bei den Gemüsebeeten auf Pfählen) und öfters kontrolliert. Bei Zimmerpflanzen hängt man Gelbtafeln etwa 30 cm über der jeweiligen Pflanze auf.

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Tomaten und Gurken vorbeugend spritzen

Tomaten und Gurken vorbeugend spritzen

Bereits vor ihrem Fruchtansatz sollten Obst- und Gemüsepflanzen vorbeugend gespritzt werden; dies gilt auch für Tomaten und Gurken. Als Spritzbrühe empfiehlt sich in erster Linie Schachtelhalmtee, welcher kräftigende und schädlingsabweisende Eigenschaften besitzt. Eine erste vorbeugende Spritzung darf bereits während der Blütephase ausgebracht werden. Auch Spritzungen mit verdünnter Brennnesseljauche, Beinwelljauche, Wermuttee, Kamille oder Johanniskraut sind angebracht. So können Sie Mehltau, Monilia, Schorf und andere Pilzkrankheiten verhindern. Eine solche Spritzkur sollte an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt werden. Exzellente pflanzenschützende Eigenschaften beweisen auch Rainfarnbrühe sowie Knoblauchsud. Rhabarberjauche wirkt zudem gegen Schnecken und Fäule, während Zwiebeljauche die Pflanzen vor Grauschimmel und Pilzen schützt.

Kapuzinerkresseaufguss ist allen Obstpflanzen nützlich, also auch für Tomatenpflanzen bestens geeignet. Die gefürchtete Braunfäule kann zudem durch zu viel Feuchtigkeit oder zu geringe Pflanzabstände entstehen. Schwarze oder welke Blätter sind hierfür erste Anzeichen. Übertragung auf andere Pflanzen ist möglich, deshalb muss bei Befall schnell gehandelt werden.

Moderne Tomatenzüchtungen sind nunmehr relativ resistent gegen diverse Pilzerkrankungen. Bei starkem Befall muss möglicherweise auf Fungizide zurückgegeriffen werden.

Gurken werden weniger häufig von Pilzen befallen, meist von Mehltau. Auch hier kann man zu der bewährten Schachtelhalmbrühe greifen. Wie bei den Tomaten gilt: Am besten nur im Wurzelbereich wässern, nicht auf den Blättern.

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Kiwi-Triebe zurückschneiden und düngen nicht vergessen

Kiwi-Triebe zurückschneiden und düngen nicht vergessen

Kiwis, oder auch „chinesische Stachelbeeren“, nehmen immer mehr einen Platz in deutschen Gärten ein. Winterfeste Sorten bestechen durch ihre riesigen Ernteerträge, kletternde Sorten können an Pergolen, Spalieren und sogar an Hauswänden und in Wintergärten gezogen werden. Wie beim Sanddorn gibt es männliche und weibliche Pflanzen der Kiwi (Actinidia deliciosa, Actinidia chinensis). Es sind deshalb immer zwei Pflanzen nötig, wenn man Kiwis ernten möchte. Ein idealer Platz für Kiwis liegt in der vollen Sonne; zudem ist viel Wasser nötig. Humusreicher, leicht saurer Boden wird bevorzugt. Man gibt beim Austrieb eine Kompostschicht von etwa einem Zentimeter. Einige Hobbygärtner benutzen mineralische Dünger, wie man sie für Azaleen und Rhododendren verwendet. Das Jahreswachstum einer gesunden Kiwipflanze beträgt bis zu einem Meter. Durch Zurückschneiden kann die Pflanze jedoch auf einer Höhe von zwei Metern gehalten werden.

Als bester Schnittpunkt für Kiwipflanzen gilt der Sommer, direkt nach der Blüte. Neutriebe werden auf etwa 50 Zentimeter zurückgeschnitten; es sollten immer acht bis zehn Blätter stehen bleiben. Weibliche Blüten werden für die Fruchtbildung stehen gelassen. Im Winter dürfen die Triebe dann bis auf drei oder vier Augen eingekürzt werden.

Zudem muss regelmäßig ausgelichtet werden, wobei alte und zu dicht stehende Triebe entfernt werden, ohne jedoch Stummel stehen zu lassen. Dieses Auslichten sollte jedoch bereits im Frühjahr vollbracht sein, bevor die Pflanzensäfte nach oben steigen.

Auf Wunsch können junge Triebe abgesenkt und in die Erde gestreckt werden. Abgeschnittene Triebe dürfen als Stecklinge für neue Kiwipflanzen weiterverwendet werden. Bei dieser Gelegenheit sollte auch gleichzeitig das Klettergerüst auf seine Stabilität kontrolliert werden.

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Rosen vorbeugend spritzen

Rosen vorbeugend spritzen

Rosen sollten jedes Jahr bereits vor ihrem Blütenansatz vorbeugend gespritzt werden. Häufig werden sie von Blattläusen, Spinnmilben oder Pilzen befallen. Mehltau, Rost und Sternrußtau sind besonders häufig. Als exzellente vorbeugende Maßnahme hat sich das Spritzen mit Schachtelhalmtee bewährt. Die Rosen werden mindestens an drei darauffolgenden Tagen mit der Brühe behandelt und am besten tropfnass gesprüht. Blattläuse können mit kräftiger Brennnesseljauche oder Seifenbrühe behandelt werden. Auch diese Behandlungsmaßnahme sollte mehrere Tage lang durchgeführt werden. Ein besonders beliebtes Mittel gegen die gefürchteten Blattläuse ist der Einsatz von Marienkäfern und Florfliegen, welche von versierten Rosengärtner für effektiver halten als Chemikalien. Betroffene Pflanzenteile werden natürlich so schnell wie möglich entfernt und in der Mülltonne entsorgt. Auch altes Laub muss vollständig entfernt werden, denn die meisten Pilze sind widerstandfähig und überwintern.

Selbstverständlich sind auch fertige Präparate auf chemischer Basis erhältlich. Auch hier wird empfohlen, die Präparate direkt auf die frischen Blätter zu spritzen, ebenso auf die Rosenstängel. Als weitere natürliche und vorbeugende Spritzung eigenen sich Neemölpräparate, die ebenfalls vor Mitte April ausgebracht werden können, spätestens jedoch ab Blütenansatz.

Versierte Rosengärtner benutzen speziell gegen Mehltau vorbeugende Milchspritzung mit normaler Vollmilch, welche im Verhältnis ein zu zehn mit Wasser verdünnt wird und durch die Milchbakterien das Wachstum der Pilze hemmen kann.

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Teichwasser kontrollieren Schlamm absaugenund Wasser auffüllen

Teichwasser kontrollieren Schlamm absaugenund Wasser auffüllen

Ein gesunder Gartenteich ist jederzeit ein attraktiver Blickfang im Garten, zusätzlich stellt er ein idealer Zuhause für eine Vielzahl kleiner Lebewesen dar. Eine Teichanlage will jedoch auch richtig gepflegt sein. Häufig haben Teichbesitz mit Algen zu kämpfen oder mit übermäßigem Schlamm. Generell lässt sich jedoch sagen, dass größere Teiche weniger Arbeit machen. Kleine Teiche können sich im Sommer sehr schnell erhitzen; auch Fischkot oder überschüssiges Fischfutter können zum Problem. Durch übermäßige Wärme bildet sich Nährboden für Algenwachstum. Wie bleibt also das Wasser im Teich klar? Abgestorbene Pflanzen und heruntergefallenes Laub müssen regelmäßig entfernt werden, da diese organischen Abfallstoff auf den Teichboden sinken und ddort Schlamm bilden. Sollte sich bereits Schlamm gebildet haben, muss auch dieser entfernt werden. Mittels eines Oberflächenabsaugers werden die Verschmutzung von der Wasseroberfläche abgenommen. Der zuständige Filter muss deshalb ebenfalls regelmäßig ausgeleert und gereinigt werdern. Schlamm am Boden wird mit einem speziellen Schlammsauger entfernt. Möglicherweise ist auch der Wasserspiegel aufgrund trockenen Wetters und Verdunstung abgesunken; auch hier muss Abhilfe geschaffen, d. h. nachgefüllt werden. Um nicht zusätzlichen Schlamm aufzuwirbeln, kann ein Eimer auf den Teichboden gestellt werden. Man legt den zuführenden Wasserschlauch in diesen Eimer, damit Wasser zulaufen kann. Am besten ist natürlich Wasser aus der Regentonne geeignet. Unterwasserfpalnzen zehren Nährstoffe reichen und reichern auf diese Weise das Teichwasser mit zusätzlichem Sauerstoff an, was letztendlich zu klarem Wasser verhilft.

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Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern

Nach dem Regen die Bodenoberfläche lockern


Kennen Sie die alte Bauernregel „ein Mal hacken erspart drei Mal gießen“? Gartenboden muss regelmäßig aufgelockert werden, sonst kann das wertvolle Wasser nicht gut in den Boden dringen und die feinen Wurzelteile erreichen. Auflockern des Bodens verhindert zudem, dass das Wasser auf der Erdoberfläche verdunsten kann. Besonders nach starken Regenfälle ist also das Auflockern des Bodens besonders wichtig. Man nimmt diese Bodenlockerung mit einem Grubber, notfalls mit einem Rechen vor. Kultivatoren mit drei oder fünf Zinken sind am besten für diese Arbeit geeignet. Ein guter Kultivator besitzt abnehmbare Zinken. Mit einer einzigen Zine können Bereiche zwischen den Pflanzen besser gelockert werden; mit drei oder fünf Zinken wird mehr Kraftaufwand erforderlich, denn es wird eine größere Fläche bearbeitet. Gearbeitet wird etwa auf einer Tiefe von fünf bis zehn Zentimetern. Werden größere Tiefen gewünscht, z. B. im Baumbereich, arbeitet man am besten mit einem Grubber, auch Sauzahn genannt. Hobbygärtner können bestätigen, dass hierdurch die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens gleich um ein Vielfaches gesteigert hat, was dazu führt, dass man nicht mehr so häufig gießen muss.

Beim Gießen selbst müssen immer 15 bis 20 cm des Bodens gut vom Wasser durchfeuchtet werden. Am besten gießt man morgens, auch dies verhindert zusätzliche Verdunstung durch Sonne während des Tages.

Zusätzlich darf mit einer Mulchschicht abgedeckt werden; sie kann aus Rindenmulch oder Rasenschnitt bestehen und vermindert ebenfalls die Austrocknung des Erdbodens.

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