Gartentipps im Herbst

Blumenzwiebeln stecken

Blumenzwiebeln stecken


Blumenzwiebeln können gesteckt werden, bis die Erde beginnt, zu gefrieren. Idealerweise setzt man Blumenzwiebel doppelt so tief bis dreimal mal so tief wie ihre Größe. Einzige Ausnahme bildet die Madonnenlilie, die dicht unter der Oberfläche gepflanzt werden sollte. Zu viel Staunässe lässt Zwiebeln faulen. Man kann dies mit einer Drainageschicht aus Sand verhindern. Besonders schon kann man Gärten gestalten, in dem man kleine Gruppen setzt; hier können selbstverständlich auch die Sorten gemischt werden. Bis etwa November können Narzissen, Tulpen, Zwergiris, Märzenbecher, Maiglöckchen, Krokusse, Schneestolz, Osterglocken, Hyazinthen, Blaustern, Kaiserkrone, Zierlauch und Schneeglöckchen in die Erde gebracht werden. Als idealer Zeitpunkt gilt bei Hobbygärtnern die Monate September und Oktober. Gesteckt werden sollten lediglich pralle, saftige Zwiebelknollen; vertrocknete Knollen besitzen eine verminderte Keimfähigkeit. Lockere Böden nehmen kleine Zwiebeln bereits durch Eindrücken in die Erde auf, während bei größeren Zwiebeln und festeren Böden ein Loch mittels eines Pflanzholzes gemacht werden sollte.

Um seine Blumenzwiebeln vor Nagern wie Maulwürfen und Wühlmäusen zu schützen, empfiehlt sich das Setzen in Pflanzkörben, welche es in diversen Formen und Größen gibt. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall, denn auch das Herausnehmen der Zwiebeln wird erleichtert: Man braucht lediglich den Korb mit den eingesetzten Blumenzwiebeln herauszuziehen, die Erde abzuschütteln und die Zwiebeln herausnehmen, statt sie mühsam per Hand auszugraben und möglicherweise sogar zu verletzen. Die stabilen Körbchen sind häufig in preiswertigen Sparpacks erhältlich. Besonders im Monat November sind Blumenzwiebeln besonders billig. Eingesetzt werden die Blumenzwiebeln mit der Wurzel nach unten; die Spitze muss nach oben zeigen.

©  womue - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol Spray 750ml

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol Spray 750ml

 

13,42 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Herbstpflanzung von Gehölzen sollte jetzt in Planung genommen werden

Herbstpflanzung von Gehölzen sollte jetzt in Planung genommen werden

Nicht nur das Frühjahr, sondern auch der Herbst ist eine ideale Jahreszeit, um Gehölze zu pflanzen, denn nun haben fast alle Pflanzen ihr Triebwachstum so weit abgeschlossen. Deshalb dürfen Hobbygärtner nun getrost Rosen, Stauden, Heckenpflanzen und auch Nadelgehölze in ihrem Garten setzen. Geben Sie Ihrem Garten also ein paar neue Impulse, gestalten Sie neu, setzen Sie um, probieren Sie aus, spielen Sie mit Größen, Formen und Farben. Die Variation der Gehölze ist schier unendlich! Eine Herbstpflanzung von Gehölzen bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber der Pflanzung im Frühling. Noch ist der Boden warm von der Sommerhitze und durch Regelfälle in ausreichendem Maße befeuchtet; optimale Anwachsbedingungen also für jegliche Art von Pflanzen. Während des Winters werden neu gesetzte Gehölze bereits ihren Bodenkontakt ausbauen, sodass bis zum Frühling die Wurzeln ausgebildet sind und einer optimalen Nährstoffversorgung und Wasseraufnahme nichts mehr entgegen steht. Nachgewiesenermaßen trocknen im Herbst gesetzte Gehölze im Folgesommer werniger stark aus und bilden kräftigere Blüten. Herbstgesetzte Gehölze haben auf Jahre einen unverkennbaren Wachstumsvorsprung. Schlechtes Frühjahrswetter verzögert häufig das Anwachsen, u.a. bei Buchs, Eibe, Stechpalme oder Lorbeerkirsche.

Herbstpflanzungen sind des Weiteren ideal, weil jetzt kurz nach dem Sommer noch alle Pflanzen, Blüher und Sträucher deutlich erkennbar sind. Eventuell vorhandene Lücken können geschlossen werden, prächtige Farbspiele und Kombinationen können geschaffen werden. Bis zum Einbruch der Frostperiode dürfen die Pflanzen noch gesetzt werden.

Zur Pflanzung wird der Boden von Unkräutern befreit, ein ausreichend großes Pflanzloch ausgehoben, welches doppelt so groß wie der Wurzelballen sein sollte, die Pflanze eingesetzt. Auch die Oberkante des Wurzelballens wird mit etwas Erde bedeckt. Fest andrücken und angießen, dabei die Pflanze nochmals leicht hin und her bewegen, damit eventuelle Hohlräume verschlossen werden. Nochmals Erde auffüllen und sanft festtreten. Während der nächsten Tage ist darauf zu achten, dass die Erde niemals komplett austrocknen kann. Große Gehölze erhalten einen Pflanzpfahl zur Stütze und werden mit breiten Befestigungsmaterial mit einem Achterknopten festgebunden.

© LianeM - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Mückenbarriere Outdoor 400ml

Celaflor Mückenbarriere Outdoor 400ml

 

12,59 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Das Vertikutieren tut dem Rasen jetzt noch einmal richtig gut

Das Vertikutieren tut dem Rasen jetzt noch einmal richtig gut

Erfahrenes Rasenbesitzer können es bestätigen: Vertikutieren gehört ebenso zu einem gesunden Rasen wie regelmäßiges Bewässern und Mähen. Normalerweise können Rasenfläche von April bis in den September vertikutiert werden. Vertikutieren im Herbst ist besonders empfehlenswert, denn hierdruch nach vor dem Winter nochmals Moos und Unkraut komplett entfernt werden. Man beachte jedoch, das vor dem Vertikutieren der Rasen zuerst einmal tief abgemäht wird; ideal wäre eine Schnitthöhe von etwa vier Zentimetern. Der Boden sollte gut trocken sein, denn so fällt der Vertikutieren leichter. Stark verfilzte Rasenflächen benötigen eine mehr Vertikutiertiefe, was die Arbeit gehörig erschwert. Dieser Prozess kann notfalls auch in zwei Arbeitsgängen erfolgen und darf notfalls auch im Schachbrettmuster erfolgen; normalerweise wird jedoch lediglich in einer einzigen Richtung vertikutiert.  Nach dem Vertikutieren darf nur schwach gedüngt werden.

Bereits wenige Tage danach wird die gesamte Rasenfläche gesunder und kräftiger wirken; sie regeneriert sich. Nährstoffe und Wasser, jedoch auch benötigtes Licht und Luft erreichen nun wieder die Graswurzeln. Eventuell eingetretene Sommerschäden oder begangene Pflegefehler können auf diese Weise noch vor dem Winter beseitigt werden.

Während des gesamten Rasenjahres sollte entsprechenden den Boden- und Rasenanforderungen gedüngt werden, denn nur bei ausgeglichenem Spurenelementehaushalt bildet sich kein Moos. Vertikutiergeräte kann man übrigens auch in vielen Baumärkte tage- oder stundenweise mieten. Kleine Rasenflächen können sogar mit einer Hacke bearbeitet werden. Auch wenn es ein wenig aufwändig ist: Vertikutieren stärkt die Wuchskraft und Schönheit jeder Rasenfläche.


© Markus Bormann - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Pflaumenmaden-Falle Nachrüstset 2St

Celaflor Pflaumenmaden-Falle Nachrüstset 2St

 

13,42 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Üppige Herbststauden jetzt zusammenbinden

Üppige Herbststauden jetzt zusammenbinden

Herbststauden erreichen nun im September ihren absoluten Blütenhöhepunkt. Fast täglich müssen Hobbygärtner welke Blüten von der Staude abknipsen. Dies sollte auch unbedingt vorgenommen werden , denn nur so wird die Bildung von mehr Seitentrieben erreicht und darüber hinaus sogar noch die Blütezeit erheblich verlängert. Zahlreiche Stauden bringen sogar eine zweite Blüte hervor. Aufgrund ihrer erheblichen Blütenlast ist es besser, üppige Herbststauden jetzt zusammenzubinden. Dies kann direkt am Gartenzaun geschehen, man kann einen dickeren Pfahl direkt neben den Wurzelbereich stecken oder die Pflanze mit speziellen Staudenstäben stützen, die im Dreieck, Viereck oder als Kreis um bzw. in die Staude gruppiert werden.Die meisten dieser Staudenstützen oder Staudenringe mit von grüner Farbe, so dass sie farbliche überhaupt nicht in Erscheinung treten. Sie besitzen einen beweglichen Ring, der auf und ab geschoben werden und so immer der Wuchshöhe einer Staude individuell angepasst werden kann. Selbst dichte Stauden können icht mehr auseinanderfallen und präsentieren eine wunderbare buschige Fülle.

Wer möchte kann besonders füllige Stauden nun im Herbst auch teilen. Hierzu wird der Wurzelballen mit einem scharfen Spaten geteilt oder aber ausgegraben und mit den Händen kräftig auseiandnergezogen. So hat man schnell aus einer Staude zwei gemacht. Geteilte Stauden werden sofort eingesetzt und gewässert und ebenfalls mit der Stütze versehen.


© Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 100ml

Celaflor Rasen-Unkrautfrei Weedex 100ml

 

14,54 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Falllaub schädlingsgeplagter Gehölze gründlich entfernen

Falllaub schädlingsgeplagter Gehölze gründlich entfernen

Auch im gepflegtesten Garten passiert es hin und wieder, dass Gehölze von Schädlingen betroffen werden. Dies hat nicht unbedingt mit mangelnder Pflege zu tun; auch der Wind kann Schädlinge bis auf Nachbargrundstücke tragen; häufig holt man sich Schädlinge mit Neupflanzen oder Pflanzerde ins Haus. Generell sollten alle Gehölze, Obstbäume und Zierstrücher regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Jeder schneller ein Befall durch Schädlinge entdeckt werden, desto einfacher lassen sich die Plagegeister behandeln und entfernen. Schädlinge verstecken sich oftmals auf den Unterseiten der Blätter, auch diese müssen also immer mitkontrolliert werden. Bereits im Frühjahr sollten stärkende Pflanzenbrühen wie Beinwelljauche, Brennnesseljauche, Wermuttee etc. versprüht werden. Betroffene Pflanzenteile sollten ebenso rasch entfernt werden, denn in vielen Fällen befinden sich Larven oder Eier unter der  Eier wie auch Larven sind fast immer überwinterungsreif.
Deshalb sollte auch das Falllaub geschädlingsgeplagter Gehölze so rasch wie möglich gründlich entfernt haben, damit Eier und Larven ebenfalls keine Chance haben, auf dem Boden weiterzuleben. Erfahrene Gärtner raten dazu, Laub und Äste zu verbrennen und nicht vom Garten bis an die Mülltonne zu tragen, wo noch zahlreiche Eier und Larven abfallen werden. Nur so lässt sich einer erneuten Massenvermehrung im nächsten Frühling vorbeugen. Befallenes Material darf auf keinem Fall dem Kompost zugeführt werden.
Auch Baumhöhlen und Wurzelbereich sollten gründlich von Blättern befreit und mit Jauchen besprüht werden. Bei sehr starkem Befall wird möglicherweise der Einsatz von Insektiziden erforderlich.


© Jürgen Fälchle - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Bio-Unkrautfrei 1000 ml

Celaflor Naturen Bio-Unkrautfrei 1000 ml

 

15,10 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Bei Kälte Tomaten mit Folienhauben abdecken

Bei Kälte Tomaten mit Folienhauben abdecken

Tomaten werden eigentlich in allen Nutzgärten gezogen; die gehören zu den beliebtesten Früchten (ja, Früchte!) in deutschen Gärten. Leicht lassen sie sich in Pflanztöpfchen auf der Fensterbank, im Frühbeet oder im Gewächshaus vorziehen. Sie gehören zu den sogenannten Starkzehrern und haben einen realtiv hohen Dünger- wie auch Wasserbedarf. Für Kompost und Pferdemist sind Tomatenpflanzen immer dankbar und erfreuern ihre Besitzer mit so reichhaltigen Ernten, dass sogar die Zweige bzw. die Pflanze gestützt werden müssen. Fast alle Gartenbesitzer und Tomatenzüchter kennen Tomatenhauben. Sie werden normalerweise dazu benutzt die Tomnaten schneller reifen zu lassen. Diese Folienhauben eignen sich perfekt als Winterschutz für die Tomatenpflanzen. Gleich in korrekter Pflanzengröße erhältlich und mit einem praktischen Ring versehen, müssen Sie lediglich über die Pflanze gestülpt werden. Da Tomaten keinen Frost vertragen und sehr schnell empfindlich mit dünnen Blättern und fleckigen Früchten reagieren, sollte dieser kostengünstige Schutz unbedingt angebracht werden. Morgens darf die Abdeckung dann wieder angeommen werden, und Luft an die Tomatenpflanze zu lassen und Pilzinfektionen zu vermeiden.

Wie auch Glashäuser speichert diese Folienhaube die Wärme und die Feuchtigkeit, sodass die Pflanzen sich ungehindert entwickeln können. Nicht nur geschlossene, sondern auch geschlitzte und gelochte Folien sind erhältlich, bei denen überschüssige Feuchtigkeit und aufgestaute Hitze entweichen können. Schlitzfolien besitzen den Vorteil, dass

man sie nicht lüften muss...

©  Karina Baumgart - Fotolia.com
 

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol  250ml

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 250ml

 

20,71 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Empfindliche Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Während des gesamten Frühjahrs und Sommers haben fleißige Hobbygärtner ihre Pflanzen gehegt und gepflegt. Auch im Herbst müssen die Pflanzen geschützt werden, und zwar vor Nachtfrösten, die jederzeit auftreten können. Leichte Frostschäden machen sich die schlaffe Blätter bemerkbar, während Pflanzen bei mittleren Frostschäden bereits Flecken davontragen und schließlich sogar unbrauchbar werden oder ganz eingehen können. Schutz vor Kälte benötigen u.a. südländische Pflanze und mediterrane Gewürze, Pampasgras, Bougainvillea, Geranien, Oleander, Hortensien, Granatapfel und viele mehr. Der Einfachheit halber können Jutesäcke um die Pflanze geschlungen und festgebunden werden. Ersatzweise darf Jutestoff vom Meter benutzt werden. Auch spezielles leichtes Wintervlies ist käuflicherhältlich. Vollkommen natürlich, leder aber etwas teuer, sind Kokosmatten, die exzellenten Kälteschutz gewähren, die Pflanzen jedoch atmen lassen. Kräuterbeete werden schnell mit etwas Reisig oder Tannenästen abgedeckt.

Gräser werden zusammengebunden und dann mit Wärmeschutz ummantelt. Rosen werden angehäufelt und ebenfalls mit einem Wärmevlies bedeckt. Auch Zucchini, Tomaten, Feldsalat und Winterspinat sowie Wirsing und andere Wintergemüse dürfen ruhig mit einem Wärmevlies oder Jute bedeckt werden. Als besonders kälteempfindlich gelten neu gesetzt Pflanze, die noch sehr zarte Jungtriebe besitzen. Wärmende Vlies oder schützende Matten werden am besten mit einigen Klebestreifen fixiert und zusätlich mit einigen Steinen beschwert, damit sie bei Wind und Regen nicht davonfliegen können. Erfahrene Hobbygärtner fixieren sogar zusätzlich entlang der Kanten mit Wäscheklammern.

© cenzuk - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Rosen jetzt mit Kali düngen

Rosen jetzt mit Kali düngen

Rosen jetzt mit Kali düngen Rosenbeete sind meist der Stolz jeden Hobbygärtners. Zuzugeben, sie sind sind ganz einfach in der Pflege, benötigen immer viel Aufmerksamkeit, viel Wasser und Dünger in angemessener Weise. Für Rosen besonders wichtig ist der sogenannte Kalidünger; er macht die Rosen widerstandsfähiger gegen Pilzerkrankungen wie Mehltau, Sternrußtau und andere. Gerade kostbare Rosensortenzüchtungen haben häufig mit diesen Problemen zu kämpfen. Kali-MagnesiKali-Magnesia, oder auch Patentkali genannt, ist recht preisgünstig und sollte entsprechend der Bodenbeschafftenheit sowie der Größe der Rose entsprechend den exakten Herstellerangaben zugeführt werden. Ein Zuviel an Kali kann der Rosenpflanze eher schaden als nützen.

Das richtige Maß an Kali macht die Rose jedoch sogar widerstandsfähiger gegen Kälte. Trotzdem nicht vergessen, die Rosen anzuhäufeln und mit Tannenzweige gegen Frost zu schützen. Im Pflanzjahr selbst brauchen Rosen nicht gedüngt zu werden, da man Kompost ins Pflanzloch miteinbringt. Im Herbst benötigen die meisten Rosen dann Phosphat und Kalidünger, um auch für das nächste Jahr ihre Schönheit und Blühfreudigkeit hervorzubringen. Idealerweise wird etwa alle fünf Jahre eine Bodenanalyse gemacht, um den exakten Nährstoffgehalt und Bedarf festzustellen. Als Fautregel gilt: 15 Gramm Kalidünger pro Rose. Kalimangel macht sich bei Rosen bemerkbar durch braune, graue oder dunkle Flecken auf den Rosenblätter. Für vollkommen gesunde Rosen ist allerdings nicht nur Kali, sondern auch Stickstoff, Phosphor, Magnesium, Kalzium und Eisen wichtig.

zum Garten Shop Garten Forum

Zimmerpflanzen wieder einräumen und auf Schädlingsbefall prüfen

Zimmerpflanzen wieder einräumen und auf Schädlingsbefall prüfen

Die Sommersaison geht zu Ende, die Tage werden kürzer, dafür die Nächte länger, die Zeit der Sonneneinstrahlung nimmt ab. Bald werden die ersten Nachtfröste auftreten.
Kübel- und Zimmerpflanzen sollten deshalb rechtzeitig wieder nach innen geräumt
werden, bevor zum ersten Mal die Temperaturen unter 10 Grad fallen. Bereits hier tragen die meisten empfindlichen Zimmerpflanzen bereits einen Schaden davon. Schlaffe, welke Blätter, gelbe Stellen oder Flecken sind der Fall. Einige Pflanzen haben extreme Schwierigkeiten, sich von solchen Kälteschäden zu erholen. Sie regenerieren nur sehr langsam, wollen nicht mehr so recht wachsen und setzen rapide ihre Blühfreudigkeit herunter. Oftmals werden auch im Folgejahr keine Früchte getragen.

Man kann Pflanzen auch mit Kokosmatten oder Jutestoff gegen Kälte schützen. Dies ist jedoch arbeitsaufwändig, denn auch die frostempfindlichen Pflanzen im Garten müssen auf diese Weise vor Kälteeinwirkung geschützt werden.

Meist ist des deshalb einfacher, die Zimmerpflanzen einfach wieder nach innen zu holen. Hierbei muss auf jeden Fall kontrolliert werden, ob irgendwelche Schädlinge die Pflanze befallen haben. Das können Raupen, Milben, Blattläuse, Frostspanner wie auch Ameisen sein. Schädlinge sollten sofort per Hand (Handschuhe tragen) entfernt und im Plastikbeutel in die Mülltonne entsorgt werden. Bekämpfen mit Insektiziden ist möglich, meist reicht jedoch Besprühen, mit Brennnesseljauche, Schachtelhalmsud oder bei Blattläusen sogar das berühmte Seifenwasser aus.

© yamix - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Ende August beginnt die Kartoffelernte

Ende August beginnt die Kartoffelernte

Da Ende August die intensive Kartoffelernte beginnt, sollten Hobbygärtner bereits gut vorbereitet sind. Erntekisten und Kartoffelsteigen sollten bereits im Keller vorbereitet sein, damit schließlich die gelben Knollen nur noch nach unten in den Keller getragen werden müssen. Bei Nichtvorhandensein eines Kellers können die Kartoffeln notfalls auch in einem frostfreien Garagenraum oder Nebengebäude aufbewahrt werden.
Kartoffeln sind dann erntereif, wenn das Kraut dürr ist.
Kartoffel werden am besten an einem sonnigen, trockenen Tag geerntet; bei Regen und Matsch würde die Kartoffelernte zu einer kraftintensiven Schlammschlacht. Am besten lassen sich Kartoffel mittels eines Grabgabel aus der Erde herausheben. Durch die relativ großen Abstände der Zinken werden kaum Kartoffeln durch Anstechen verletzt, was bei Ernte mit dem Spaten relativ häufig der Fall ist. Verletzte Kartoffel eigenen sich nicht zum Lagern, sondern müssen sofort verbraucht werden.
Man hebe den gesamten Kartoffelbusch mit der Grabgabel heraus, wobei eine Hand die Grabgabel hält und die andere Hand zusätzlich am Kartoffelkraut zieht. Alle Kartoffeln werden sanft abgeschüttelt, das Kraut daneben gelegt. So arbeitet man sich durch die
ganzen vorhandenen Kartoffelreihen, um schließlich wieder an seinen Ausgangspunkt zurückzukehren. In der Zwischenzeit sind die geernteten Kartoffeln bereits etwas abgetrocknet und können eingebracht werden. Man legt sich vorsichtig auf die Steigen oder bringt sie in Weidekörben an ihren Aufbewahrungsplatz, ohne sie jedoch zu stoßen oder zu quetschen. Einmal pro Woche muss die Ernte dann immer auf faule Kartoffeln kontrolliert werden.

© mbongo - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Bis Mitte des Monats Feldsalat und Spinat im Freiland aussäen

Bis Mitte des Monats Feldsalat und Spinat im Freiland aussäen

Erfahrene Hobbygärtner wissen natürlich, dass Saatzeit nicht nur im April, Mai und Juni herrscht. Aber wussten Sie denn auch schon, dass sogar is Mitte September noch Feldsalat, Spinat, Möhren und Radieschen ins Freiland gesät werden können? Auch Rauke, Kresse und Petersilie können jetzt noch problemlos gesät werden; selbstverständlich auch Gründünger. Ebenfalls noch möglich ist weiterhin die Aussaat von Knoblauch, Winterzwiebeln und Rhabarber.
Jetzt im Altweibersommter sollten Zeit und Platz genutzt werden, um schnell ein abgeräumtes Beet mit einigen Handvoll voll Komposterde zu bewerfen, mit Grubber und Rechen durchzuziehen und die Samen auszuwerfen.
Feldsalat muss nicht unbedingt in Reihen gesät werden, er kann auch einfach mit der Hand auf die Erde geworfen werden. Danach werden die Samenkörner nur mit der Rückseite des Rechens leicht angedrückt und bewässert ... fertig! Auch Spinat auf die gleiche Weise gesät werden, falls keine exakte Reihenaussaat gewünscht wird. Auf diese Weise können sogar kleinere Fleckchen Erde unter Bäumen oder Sträuchern genutzt werden. Sie sehen: Es macht eigentlich kaum Arbeit. Eisenhaltiger Spinat und Edelgemüse Feldsalat gelten in den Wintermonaten als exzellente Vitaminspender und gehören zu den wenigen Frischgemüsen in unseren Breitengraden. Spinat kann auch sehr gut roh als Salat zubereitet werden. Einfach mal probieren.
Soll in Reihen gesät werden, sollte dies nicht tiefer als ein Zentimeter erfolgen, der Reihenabstand beträgt etwa zehn bis 15 Zentimeter. Auch hier: Gut andrücken und nicht austrocknen lassen. Es gibt für Feldsalat übrigens auch fertige Saatbänder zu kaufen.

© Daniel Vincek - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Immergrüne Hecken jetzt ein letztes Mal schneiden

Immergrüne Hecken jetzt ein letztes Mal schneiden

Zu den beliebtesten und pflegeleichtestes Pflanzen im Garten gehören immergrüne Hecken, die lediglich regelmäßig Dünger, Wasser und einen Schnitt benötigen, um gesund und kräftig zu gedeihen. Der Hauptschnitt von immergrünen Hecken erfolgt im Herbst, spätestens jedoch bis zum Winter. Hierdurch wird ein zeitiger, kräftiger Austrieb garantiert. Im Herbst durch Schnitt entstandene Wunden verheilen gut und schnell und lassen die Pflanzen keinen Schaden nehmen. Bei Sommerschnitten entstehen leicht Verbrennungserscheinungen. Das Wetter sollte beim Herbstschnitt sonnig und frostfrei sein, nicht unter fünf Grad plus. Besonders empfehlenswert sind die Nachmittagsstunden, weil dann der Pflanzensaft bereits nach unten fließt und die Heckenpflanzen hierdurch wesentlich weniger bluten.

Entscheidend über die Frage Motorheckenschere, elektrische Heckenschere oder manuelle Schneidearbeit ist sicherlich die Heckengröße. Auch hohe immergrüne Hecken wie Thuja, Kirschlorbeer oder Buchs lassen sich besser mit einer Motorheckenschere oder mit elektrischer Hilfe lösen. Ab einem gewissen Heckenalter werden die Zweige relativ hart; man muss beim Schneiden viel Kraft aufwendig. Hier wird dann auf jeden Fall auch eine größere Astschere erforderlich sowie möglicherweise eine scharfe Säge. Immergrüne Hecken müssen nicht immer in gerader Kastenform oder Pyramidenform geschnitten werden; man kann daraus Säulen, Figuren, Tiere und vieles mehr entstehen lassen. Statt dem normalen Formschnitt einfach mal der Fantasie freien Lauf lassen.

© NinaMalyna - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Rosen vor dem Frost anhäufeln und vor Frost schützen

Rosen vor dem Frost anhäufeln und vor Frost schützen

Zuerst einmal muss eine Rose gleich beim Pflanzen entsprechend tief gesetzt werden: Ihre Veredelungsstelle muss drei bis fünf Zentimeter unter der Erde liegen. Danach wird die Rose angehäufelt; dies bedeutet, dass Erde, Mulch oder Kompost am Stamm aufgeschoben wird. Dies schützt den gesamten Wurzelbereich des Rosenstocks. Bis zu 20 cm hoch darf dieser Schutz in kalten Regionen sein. Ein solcher Schutzwall verhindert, dass der Boden frieren kann. Im Frühjahr entfernt man diesen Schutz dann einfach wieder; man häufelt die Rose ab, wie Fachleute sagen.
Zusätzlich sollten empfindliche und kostbare Rosen vor dem Winter jedoch zudem mit Reisig oder Tannenzweigen abgedeckt werden. Auch das Ausbringen von Kältevlies, Wellpappe oder Kokosmatten ist möglich. Ebenfalls möglich ist das Benutzen von Stroh, Laub oder Leinensäcken, was sich besonders bei Rosenbäumen, Ramberln oder Strauchrosen empfiehlt. Kletterrosen lassen sich am besten mit Kiefernreisig schützen. Auf keinen Fall darf Plastifolie benutzt werden, denn dies würde zu einem Wärmestau führen. Zwergrosen können sogar durch ein wenig Laub geschützt werden. Torf ist unangebracht, da er sich mit Wasser vollsaugt.
Bei Schneefall empfiehlt es sich, die Schneelasten häufiger von den Rosenpflanzen zu entfernen, damit es nicht zu Erfrierungen kommen kann. Rosenfrostschutz darf im Frühjahr erst entfernt werden, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

© Marén Wischnewski - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Regenrinnen vom Herbstlaub säubern und reinigen

Regenrinnen vom Herbstlaub säubern und reinigen

Viele Hausbesitzer montieren zum Schutz vor Herbstlaub Gitter über die Regenrinnen. Gegner behaupten, dies sei keine allzu gute Lösung, denn die Blätter blieben auf dem Gitter liegen und das Wasser könne nicht mehr ablaufen. Abfallrohre sollten auf jeden Fall mit einem Gitter versehen werden, damit die Rohre nicht verstopfen. Sie lassen sich dann meist kaum noch per Hand reinigen, müssen auseinandermontiert werden oder von einer Fachfirma gereinigt werden.
Essenziell ist eine regelmäßige und intensive Reinigung der Regenrinnen von Blättern. Besonders achtsam sollte man bei empfindlichen Kupferrinnen vorgehen. Des Weiteren muss man wegen der Höhe auf ausreichende Sicherheit achten. Man benötigt für eine Reinigung der Regenrinne einen speziellen Reinigungsschaber, welcher eine optimal Form besitzt sowie Bürsten, um alle Schmutzrückstände gründlich zu entfernen.
Schaber können mit einem längeren Stock versehen werden, um auch entfernte Teile der Dachrinne gut zu erreichen. Eine normale WC-Bürste leistet ebenfalls gute Dienste; auch sie kann mittels einem Stock (mit Klebeband befestigen) verlängert werden. Mit einer kleinen Schaufel (Kinderschaufel, Gartenschaufel) kann der Schmutz leicht aus der Rinne gehoben und in einem Eimer gegeben werden. Dieser Schmutz inklusive Blätterreste, Moos, Nadeln etc. kann selbstverständlich auf den Kompost gegeben werden. Wer nicht mit einer Leiter arbeiten möchte, kann gebogene Teleskopstangen benutzen. Versierte Heimweker arbeiten mit Hochdruckgerät und langem Schlauch; für Dachrinnen gibt es spezielle Reinigungsschliten, welche direkt in die Rinne gelegt werden, wobei man vom Boden aus die Sprühpistole betätigen kann.

Oftmals empfiehlt es sich, zusätzlich direkt über dem Dach bzw. über der Dachrinne stehende Baumäste ein wenig zurückzuschneiden. Verstopfte Dachrinnen müssen vor dem Winter unbedingt gereinigt werden, damit sie nicht einfrieren oder platzen können und bei Überlaufen sogar Schäden an der Hauswand verursachen.

© Zlatan Durakovic - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Herbstzeit – Erntezeit

Herbstzeit – Erntezeit

Bereits im Monat September stehen wir mitten in der Erntezeit. Beginnen wir mit den Obstbäumen. Bei Halbstämmen erreicht man die Früchte im Stehen; bei hohen Bäumen muss wahrscheinlich eine Leiter angestellt werden. Hilfreich bei der Obsternte ist ein Obstpflücker: eine lange Stange mit gewelltem Rand, an dem die Früchte eingehängt und sanft zum Baum gezupft werden, um in das an der Stange befindliche Säckchen zu fallen. Auch Pflücktaschen, die an den Gürtel gehängt werden, sind von Vorteil. Um Früchte in der Krone zu erreichen, ist ein Obstpflücker (auch Apfelpflücker genannt) auf jeden Fall die sichere Version. Man achte immer darauf, dass die Früchte möglichst wenig gedrückt und gestoßen werden, sonst halten sie sich nicht lange. Äpfel werden erst dann geerntet, wenn sie richtig reif sein, denn nur dann besitzen sie ihre volle Vitaminkraft. Versierte Gärtner wissen, dass man sie dann ernten muss, wenn sie sich leicht vom Baum abnehmen lassen. Birnen dagegen dürfen bereits in hartem Zustand geerntet werden, da sie am Baum oft zu mehlig werden. Quitten sollten bei ihrer Ernte goldgelb sein. Auch Kiwis müssen reif geerntet werden; sie sind zum Einlagern nicht geeignet. Aprikosen und Pfirsiche dürfen noch leicht fest sein, sollten jedoch beide ihre Pfirsichfarbe mit roten Bäckchen zeigen. Holunderbeeren bleiben so lange wie möglich am Strauch, sind roh nicht verzehrfähig. Bei Kirschen, Pflaumen und Mirabellen entscheidet die Art über den Erntezeitpunkt, denn es gibt frühe, mittelspäte und späte Sorten. Gepflückt wird ebenfalls in Körbe, weiterarbeitet noch am selben Tag.

Obsternte an Beerensträuchern sollte morgens vor der Mittagssonne erfolgen, damit die Beeren schön prall und saftig sind. Gepflückt wird am besten in Strohkörbchen, die mit einem Geschirrtuch oder Vlies ausgelegt werden können. Dies gilt auch für Erdbeeren. Sämtliche dieser empfindlichen Beerenfrüchte sollten noch am selben Tag zu Saft oder Marmelade weiterverarbeitet bzw. eingefroren werden.

Bei der Gemüseernte gilt die Faustregel: Jüngere Gemüse sind kleiner, aber wesentlich zärter. Dies gilt für Karotten, Bohnen, Karotten, Zucchini und viele andere Gemüsearten. Winterkürbisse dürften bis zum ersten Frost an der Pflanze verbleiben und sind dann pflückreif, wenn sie hohl klingen beim Draufklopfen. Kohlarten wie Weißkraut, Rosenkohl, Blaukraut, Wirsing, Grünkohl und Chinakohl eignen sich exzellent zum Einlagern. Chinakohl und Grünkohl vertragen sogar einige Minusgrade und können bis November draußen bleiben. Im Keller kann Kohl kühl in einer Sandkiste gelagert werden. Kartoffeln sind dann erntereif, wenn das Kraut dürr wird. Sie sollten sanft aus der Erde behoben werden, am besten mit einer Grabgabel; Erde muss sanft abgeschüttelt werden. Beschädigte Kartoffeln sind nicht lagerfähig. Spinat wird lediglich abgeschnitten und sollte dann sofort danach abgekocht, zerkleinert und eingefroren werden. Zwiebeln und Knoblauch werden vorsichtig aus der Erde gezogen, die Erde abgeschüttelt, die Knollen mit dem Kraut gebündelt und luftig zum Trocknen aufgehängt.

Jetzt ist es ebenfalls an der Zeit zu düngen und Gehölze zu setzen.

© Tanja - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Roundup Easy Unkrautfrei Konzentrat 500ml

Celaflor Roundup Easy Unkrautfrei Konzentrat 500ml

 

33,47 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Alle samentragenden Unkräuter früh und gründlich entfernen

Alle samentragenden Unkräuter früh und gründlich entfernen

Unkräuter sollten während des gesamten Jahres sorgfältig gejätet werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Unkräutern jedoch während ihrer Samenphase. Es sollte unter allen Umständen vermieden werden, dass Unkrautsamen auf die Beete fällt und in der Erde überwintern kann. Man kann fast mit hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass diese Samen im nächsten Jahr aufgehen werden.
Selbstverständlich gehören entfernte Unkräuter auf keinen Fall auf den Kompost, sondern ausschließlich in die Mülltonne. Sie sollten auch nnicht verbrannt werden, weil hierbei bereits Samenkerne auf den Boden tragen. Unkräuter sollten ebenfalls nicht im Garten herumtransportiert werden. Man rupfe sie aus und stecke sie sogleich in einen Plastiksack, mit welchem sie dann direkt in den Müll gegeben werden.
Am besten entfernen lässt sich Unkraut, wenn der Boden leicht feucht ist; nach einem Regen und notfalls muss eben sogar ein wenig gegossen weden. Schwierig entfernen lassen sich Unkräuter mit langer Pfahlwurzel; hier kann ein sogenannter Unkrautstecher gute Hilfe leisten. Er dringt tief in die Erde ein und kann mit seiner besonderen Form das Unkraut mitsamt seiner Wurzel vollständig aus der Erde herausholen.
Besonders hartnäckig können Unkräuter wie Giersch oder Winden sein, deren Samen oft noch nach Jahren aufgehen. Hilft nur nur viel Geduld und Ausdauer: Das Unkraut muss solange ausgezupft werden, bis es verschwunden ist. Kräuterbrühen wie Brennnesseljauche, Rainfarnbrühe und Schachtelhalmtee können helfen, sind jedoch nicht in der Lage, alles Unkraut zu zerstören. Wichtig ist ebenfalls regelmäßiges Aufhacken zwischen den Beetreihen und Mulchen unter Sträuchern und Bäumen.
Generell kann lästige Unkrautbildung durch Bodendecker, Gründünger und Mischkulturen eingedämmt werden, denn auf diese Weise ist der Boden immer bedeckt. Als radikale Unterkrautentfernung kann schwarze Folie auf den Boden gedeckt werden, die dem Unkraut Licht und Luft zum Wachsen nimmt.


© unpict - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 100ml

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol 100ml

 

13,42 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Kompost jetzt noch einmal umsetzen

Kompost jetzt noch einmal umsetzen

Der Kompost stellt einen sehr wichtigen Teil des Gartens dar, da jede Pflanzen Nährstoffe und Dünger benötigt. Aus dem Kompost landen sollten nicht nur Obst- und Gemüseabfälle aus der Küche, sondern auch Kaffeefilter, Eierschalten, dünne Lagen Zeitungspapier ohne Farbe, ein wenig Karton, Holzspäne, Holzwolle, Sägemehl und natürlich Gartenkräuter. Dazu Baumschnitt, am besten schön klein gehäckselt und Grasschnitt. Idealerweise besitzt ein großer Garten mindestens zwei, besser noch drei Komposthaufen. Im ersten Kompost wird das neue Kompostmaterial gestapelt,  im zweiten Kompost befindet sich bereits verrottetes Material. Sollte ein dritter Kompost vorhanden sein, kann gleich sogar reifer, gebrauchsfertig gesiebter Kompost aufgeschichtet werden.
Kompostbehälter kann man fertig zusammengesetzt erwerben, z. B. als praktische, schnelle Themokomposter. Man kann seinen Kompost jedoch auch selbst auf Latten und Brettern handwerklich zusammenzimmern oder einfach aus Metallgitter zusammenbinden. Letztere Version hat den Vorteil, dass sie sich im Nu auseiandnernehmen und wieder zusammensetzen lässt. Zeit- und kräftesparend beim jährlichen Umsetzen eines Komposthaufens.
Als beste Jahreszeit zum Umsetzen eines Kompostes eigenet sich der Herbst. Hier kann der Kompost gleich direkt auf die Beete verteilt werden, um über den Winter seine kostbaren Nährstoffe an die Erde abzugeben. Im Frühjahr braucht das Beetland dann nur noch mit einem Grubber durchgezogen und dem Rechen geglättet zu werden.


© RioPatuca Images - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 20St

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 20St

 

11,47 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig satt

Gehölzschädlinge Miniwespen und Motten fressen sich im Herbst noch einmal richtig satt

Nicht nur im Frühling während der Blütezeit der Obstbäume sondern auch im Sommer während der Fruchtphase sowie im Herbst müssen Obstbaumbesitzer ständig auf Schädlinge achten. Gehölzschädlinge wie Miniwesen und Motten fressen sich nun im Herbst noch einmal so richtig satt, um gut über den Winter zu kommen. Obstbäume und sämtliche andere Gehölze, auch Sträucher, sollten deshalb regelmäßig auf Schädlinge untersucht werden. Bei festgestellten befall muss sofort gehandelt werden, um größere Schäden zu vermeiden. Die lästigen Tierchen legen Eier häufig auf den Blattunterseiten ab; auch sie müssen kontrolliert werden. Motten nisten ebenfalls gerne in den Ritzen der Baumrinde; Miniwespen bohren sogar Löcher in den Stamm. Erste Maßnahme ist das Absammeln der sichtbaren Tiere (Handschuhe anziehen); sie werden direkt in einen Plastikbeutel oder eine zuschraubbare Plastikflasche gegeben und danach gleich in der Mülltonne entsorgt.

Relativ einfach bekämpfen lassen sich Miniwespen wie auch Motten mit Pheromonfallen, welche die Tiere mittels eines Lockstoffes anziehen und nicht mehr entkommen lassen. Kräftig Abspritzen mit Brennnesseljauche, Beinwelljauche oder Rainfarnbrühe kann den Fressen ebenfalls den
Geschmack an den Gehölzen verderben. Der Sprühvorgang sollte an mindestens drei darauf-folgenden Tagen wiederholt werden; die Gehölze sollten tropfnass gesprüht werden.

Auch Leimringe an Bäumen helfen, denn hier bleiben die kriechenden und kletternden Larven kleben. Auf jeden Fall sollten mehr Vögel und Nützlinge wie Igel etc. im Garten angesiedelt werden, sie spürbar bei der Bekämpfung solcher Schädlinge helfen.

© NFSR - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Ameisenspray 400ml

Celaflor Ameisenspray 400ml

 

12,50 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Birnen immer pflücken wenn sie noch hart sind

Birnen immer pflücken wenn sie noch hart sind

Normalerweise lässt man Obst am Baum reifen, um den vollen Zuckergehalt und Geschmack zu erhalten. Nicht so jedoch bei Birnen. Wenn Birnen zu lange am Baum hängen, besteht die Gefahr, dass sie mehlig oder geschmackslos werden. Birnen dürfen deshalb in noch leicht unreifem Zustand geerntet werden; sie reifen innerhalb weniger Tage nach, werden dannwürzig und saftig, erreichen ihren vollen, köstlich-aromatischen Birnengeschmack. Zudem werden Birnen dann nicht bereits am Baum von Wespen befallen. Unreife Birnen reifen bei normaler Zimmertemperatur nach; sie brauchen nicht in Papier oder Kisten gepackt zu werden.

Insbesondere Birnen, die zum Einlagern bestimmt sind, sollten in halbreifem Zustand vom Baum genommen werden. Die Birnen sollten noch relativ fest, fast hart sein. Allerdings sind sie in diesem Zustand zum Rohessen nicht besonders gut geeignet. Sie können Magenschmerzen verursachen. Birnen sind sehr empfindlich, auch wenn sie grün geerntet werden. Man behandele sie deshalb imme äußerst vorsichtig und lege sie in eine mit Papier ausgepolsterte Holzsteige, ohne die Früchte zu stoßen oder zu quetschen, denn an solchen Stellen beginnen sie regelmäßig sehr schnell zu faulen.
Sollen die Birnen weiterarbeitet werden, sollte dies ebenfalls möglichst rasch erfolgen. So halten sich die Konversen länger. Für Birnenkompott wie auch für Birnengelee dürfen die Früchte noch leicht grün sein und einige Tage nachreifen. Innerhalb weniger Tage wird das Fruchtfleisch dann butterweich und zuckersüß.


© Africa Studio - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi Granulat 100g

Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi Granulat 100g

 

19,03 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Jetzt schon an Birnbäumen Leimringe anbringen gegen den Birnenknospenstecher

Jetzt schon an Birnbäumen Leimringe anbringen gegen den Birnenknospenstecher

Birnenbäume sind normalerweise sehr widerstandsfähige gegen Schädlinge. Manchmal werden die Bäume jedoch von Birnenknospenstechern heimgesucht, welche die Birnenknospen anstechen und Eier legen, aus denen sich dann Maden entwickeln, welche die Bildung von Früchten komplett verhindern und die gesamte Knospe zerstören. Auf Birnen selbst werden teilweise angebohrt. Betroffenes Fallobst wie auch befallene Blätter und Zweige müssen so schnell wie möglich vom Baum entfernt und in der Mülltonne entsorgt werden. Am besten gibt man Schnittgut wie auch Fallobst sofort in einen Plastiksack, damit weder Schädlinge noch Larven oder Birne auf der Erde hinterbleiben. Die Tiere suchen jetzt im Herbst einen Unterschlup für den Winter. Sollten sie überleben, werden sie im nächsten Jahr im Obstgarten große Schäden anrichten. Regelmäßige Kontrolle aller Obstbäume ist deshalb in einem Obstgarten unerlässlich.

Bereits im Herbst sollten deshalb schon an den Birnbäumen schützen Leimringe gegen
Birnenknospenstecher angebracht werden. Versierte Hobbygärtner stellen teilweise ihre Klebestreifen mit starkem Leim selbst her. Leimringe sind jedoch auch in günstigen Sparpackungen erhältlich.

Raupen-Leimringe werden an jedem Baum angebracht; auf keinen Fall dürfen Stützpfähle vergessen werden, denn auch hier kriegen die Schädlinge zur Eiablage nach oben. Sind ausreichend klebefähige Leimringe angebracht, kommen die Weibchen nicht zu ihrer Eiablage; oft bleiben auch Larven kleben. Kleberinge müssen häufig auf Klebefähigkeit kontrolliert werden. Festgeklebte Tiere sofort absammeln und vernichten!

© Martina Berg - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

 

21,17 € inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Pfirsichbäume nach der Ernte schneiden

Pfirsichbäume nach der Ernte schneiden

Pfirsichbäume nach der Ernte schneiden Blühfreudigkeit, Fruchtansatz und Gesundheit von Obstbäumen hängst nicht zuletzt vom richtigen Schnitt ab. Versierte Hobbygärtner und Obstbauern können dies nur bestätigen: Der Baum braucht seinen eigenen Schnitt. Es gibt Sommerschnitte, Winterschnitte, Verjüngungsschnitte und vieles mehr. Baumschneiden ist schlichtweg eine Kunst. Wie wäre es also in naher Zukunft mit einem Obstbaum-Schnittkkurs beim Gartenbauverein? Zu den beliebtesten deutschen Obstgehölzen gehören Pfirsichbäumen (Prunus persica); sie zählen gleichzeitig auch zur Gruppe der anspruchsvollsten Obstgewächse. Ein Rückschnitt pro Jahr ist unbedingt erforderlich, denn Pfirsiche fruchten an jedem Langtrieb nur ein einziges Mal, und zwar am einjährigen Holz.

Bereitsab dem dritten Jahr werden keine Blüten an demselben Trieb gebildet. Rückschneiden ist also essenziell. Pfirsichbäume gehören zum Steinobst, welche direkt nach der Ernte geschnitten werden sollte. Querstehende Äste werden herausgenommen, ebenso totes und vertrocknetes Holz. Geschnitten wird mit einer sehr scharfen Gartenschere, um jegliche Quetschungen zu vermeiden. Bitte keine Gabelungen stehen lassen, sondern die Äste ohne Überreste abschneiden. Nach Gebrauch Gartenschere mit Alkohol gut reinigen. Für einen Erziehungsschnitt an jüngeren Bäumen werden vier Leitäste mit jeweils zwei bis drei Seitenästen belassen. Beim Überwachungsschnitt wird die Höhe eingeschränkt und jährlich kräftig ausgelichtet, um die Blühfähigkeit zu fördern. Schwach blühende Zweige dürfen bereits während der Blüte um 50 % gekürzt werden.

© M. Schuppich - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Kübelpflanzen vor Frost schützen

Kübelpflanzen vor Frost schützen

Nicht nur empfindliche Rosensträucher, Blütensträucher, Stauden und andere Beetpflanzen wollen vor Kälte geschützt werden; auch Kübelpflanzen müssen vor Frost geschützt werden. Kübelpflanzen können bei Frost besonders gefährdert sein, denn das Gießwasser kann sich in den Kübeln stauen, sofern keine geeignete Drainage vorhanden ist. Dies kann schlimmstenfalls sogar den Pflanzkübel zum Platzen bringen. Je nach Pflanzengröße kann die Pflanze mit natürlichen Kokosmatten umwickelt werden, welche am besten mit Klebeband rundherum befestigt werden. Kleine Pflanzen lassen sich leicht mit Jutesäcken oder Jutestoff, den es per Meter in Bastelgeschäften günstig zu kaufen gibt, bedecken oder einrollen. Käuflich erhältlich sind in Gartengeschäften und Baumärkten auch Schutzvliese aus leichten, natürlichen Stoffen, welche vor Frost schützen, jedoch atemaktiv sind, sodass ausreichend Luft und Sauerstoff an die Pflanzen gelangen können.

Während des Tages dürfen die Pflanzen dann ein wenig abgedeckt werden, um Sonne und Luft herankommen zu lassen. Spätestens in den Nachmittag- und Abendstunden muss jedoch erneut abgedeckt werden. Ab Oktober ist es für viele Gärtner weniger arbeitsaufwändig, wenn die Kübelpflanzen dann nach innen verbracht werden. Sollte in Zimmern, Fluren oder beheizten, beleuchteten Kellerräumen kein ausreichender Platz vorhanden sein, dürfen viele Pflanzen auch im einer frostfreien Garagen oder im Gartenhäuschen überwintern. Ab einer größeren Anzahl von Kübelpflanzen beginnen die meisten Hobbygärtner dann ernsthaft, über den Erwerb eines Gewächshauses oder an Anbau eines Wintergartens nachzudenken.

© Yuliya Kravchenko - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Viele Apfelsorten und Birnensorten werden jetzt geerntet

Viele Apfelsorten und Birnensorten werden jetzt geerntet

Jetzt ist Herbst liegt die Haupterntezeit für viele Obstsorten, darunter auch die beiden beliebtesten Sorten der Deutschen: Äpfel und Birnen. Bei den Äpfen sind noch folgende Sorten reif: Cox Orange, James Grieve, Berlepsch, Boskoop, Gravensteiner, Jonathan, Orangenrenette, Gala, Elstar, Goldparmäne, Rubinette, Topaz, Florina, Jonagold, Jonagored, Holsteiner Cox, Roter Boskoop, Gloster, Red Jonaprince, Braeburn, Pinov sowie die alten Sorten Königlicher Krummstiel und roter Eisenapfel.
Bei den Birnen dürfen nun folgende Sorten als Ernte einberacht werden: Gellerts Butterbirne, Conference, Gräfin von Paris, Madane Verte, Harrow Sweet, Tonger, Dechant, Gute Luise, Nordhäuser Forellenbirne, Köstliche von Charneau,
Birnen sollten übrigens nicht am Baum endreifen, sondern in leicht grünem Zustand geerntet werden. Man erkennt diesen Reifezustand daran, wenn die Frucht noch relativ hart ist, also auf Fingerdruck nicht nachgibt und sich die Birne durch sanftes Drehen mit der Hand leicht vom Baum löst.
Lagersorten sollten immer vorsichtig gepflückt und in ein Holzkästchen oder einen Weidekorb gelegt werden, damit sie keine Stoßplätze bekommen, an denen sie danach faulen könnten. Früchte halten sich nur in trockenem Zustand; faule Früchte wirft man wegen der Infektionsgefahr gleich weg. Unausgereifte Früchte aus dunkleren Kronenbereichen dürfen meist noch ein wenig am Baum hängen bleiben. Die ideale Lagertemperatur beträgt zwei bis vier Grad, die ideale Luftfeuchtigkeit 90 %, also am besten ein Erdkeller.

© Christian Pedant - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Die Kürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen

Die Kürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen

Endlich Kürbisernte. Hierauf haben Hobbygärtner und Familie schon lange gewartet. Riesige, schwere, leuchtend orange-farbene Kürbisse sind meterweit auf Beeten und Kompost verteilt, manchmal fast zu schwer, um sie aufzuheben. Kürbisse können viele Kilogramm schwer werden; ein einziger Kürbis kann viele Gläser mit süß-sauren Konserven füllen. Kürbis sind ein ideales Gartengemüse, vitaminreich, köstlich, pflegeleicht und schnell wachsend, auch für Gartenanfänger geeignet.
Die Stiele der Kürbisse verholzen mit der Zeit und werden sehr hart; dies stellt jedochkein Problem dar. Sollten die Kürbisse jedoch nach der Ernte noch eine Zeit lang aufgehoben werden, empfiehlt es sich, mindestens fünf Zentimeter von diesem Stiel am Kürbis zu belassen; er hält sich dann länger. Am besten lässt sich dies mit einer scharfen Gartenschere bewerkstelligen.
Ein Kürbis ist erntereich, wenn er bei der sogenannten Klopfprobe hohl klinkt. Zu dieser Zeit besitzt dann auch die Schale die charakteristische Farbprägung mit einigen Farbunterschieden. Der Stiel ist bereits hart, die Schale ebenfalls. Kürbisse dürfen bei der Ernte nicht beschädigt werden, damit keine Fäulnis entstehen kann. Versierte Kürbispflanzer legen schwere Früchte deshalb auch auf Holzbretter, damit sie nicht auf dem Erdboden liegen müssen.
Kürbisse müssen auf jeden Fall bereits vor dem ersten Frost geerntet werden. An einem warmen Ort sind sie in zwei oder drei Wochen problemlos nachgereift. Geschmackliche Unterschiede sind hierbei nicht feststellbar. Kürbisse sollten natürlich trocken gelagert werden.


© photo 5000 - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Bei Kälteeinbruch Gemüse und Obst mit Vlies vor dem Kälteschock schützen

Bei Kälteeinbruch Gemüse und Obst mit Vlies vor dem Kälteschock schützen

Herbstzeit, Altweibersommer, noch scheint die Sonne, obwohl die Tage bereits merklich kürzer und die Nächte schon recht kühl werden können. Ab jetzt können jederzeit Nachtfröste auftreten, die selbstverständlich Obst und Gemüse schaden. Unreifes Obst und Gemüse sollte jedoch nicht geerntet werden. Gärtner sollten deshalb ihre noch nicht eingebrachten Ernten mit einem sogenannten Kältevlies vom dem Kälteschock schützen. Empfindlich reagieren nicht nur Salat und Lauch, sondern auch Sellerie, Kohlrabi und Zwiebeln. Belastend für die Pflanzen ist vor allen Dingen der Temperaturwechsel.

Erfrierungen machen sich durch schlappe und welke Blätte sowie gelbliche Farbveränderungen bemerkbar. Viele Gemüse und Obstsorten schmecken dann nicht mehr gut, verlieren ihre Vitamine und werden schnell verdergblich. Vliese können über die gesamte Beetlänge und Breite ausgebracht werden, sollten allerdings an den Rändern mit Brettern, Steinen oder Krampen befestigt werden. Obststräucher und Bäume können ebenfalls mit Vlies bedeckt werden, wobei dies aufgrund der Größe allerdings Schwierigkeiten bereiten kann. Beerensträucher können mit dem Kältevlies umwickelt werden; das Vlies sollte jedoch mittels Klebestreifen oder Baumwollbändern befestigt werden. Bereits unter fünf Grad treten normaleweise Kälteschäden auf, spätestens jedoch ab dem Gefrierpunkt. Sollten die Temperaturen dann bereits für mehrere Tage unter dem Nullpunkt liegen, ist es meist besser, Obst und Gemüse nach innen zu verbringen und in Kisten bei Zimmerwärme nachreifen zu lassen. Dieses Gemüse und Früchte halten sich dann allerdings nicht so lange.
    
© Yuliya Kravchenko - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Jetzt ist die beste Zeit zum Reinigen von Nistkästen

Jetzt ist die beste Zeit zum Reinigen von Nistkästen

Wir stehen im Herbst. Das Gartenjahr geht langsam aber sicher seinem Ende zu. Ein Großteil der Ernte ist bereits eingebracht; möglicherweise konnten auch schon die Beete für das nächste Frühjahr vorbereitet werden.
Auch die Vögel haben schon ihre Nistplätze verlassen. Nun ist es Zeit für den Wohnungsputz der Vogelbrutstätten. Vogelschützer empfehlen, vor dem Reinigen der Vogel-Nistkästen außen erst einmal anzuklopfen, ob sich vielleicht nicht doch noch ein verspäteter Gast darin befindet. Auch Siebenschläfer benutzen gerne Nistkästen, nachmal auch Hummeln, Mäuse oder Fledermäuse.

Nistkästen müssen nach dem Ausfliegen des Vogelnachwuchses intensiv gereinigt werden, um Zecken, Milben, Flöhe und andere Parasiten zu vermeiden sowie eventuelle Krankheiten nicht übertragen zu können. Alte Nester werden entsorgt. Der Kasten wird mit klaren, heißem Wasser ohne Reinigungs- oder Desinfektionsmittel ausgespült und am besten mit einer Bürste abgeschrubbt. Bei sehr starker Verschmutzung darf Sodalauge oder Seife (am besten flüssige Schmierseife) benutzt werden. Handschuhe sollten bei der Arbeit getragen werden.

Nachdem Reinigen lässt man die Kistkästen gut trocknen und hängt sie idealerweise gleich wieder auf. Mit ein wenig frischer Holzwolle und Watte darin nehmen viele Singvögel (Kleiber, Meise, Rotkehlchen etc.) sie gern als Winterunterkunft und Schutz vor Katzen und anderen Jagern an. Nistkästen sollten deshalb immer hoch hängen und gut befestigt werden.

© Tanja - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Das Laub vom Gartenteich abhalten und entfernen

Das Laub vom Gartenteich abhalten und entfernen

So schön Laubbäume und Sträucher im Garten auch sein können: Sie machen dem Gärtner jede Menge arbeit. Regelmäßig im Herbst fällt das Laub auf den Boden, bedeckt Beete, Rasen, Wege und Gartenteiche. Überall muss es regelmäßig entfernt werden, denn Laub führt zu vermehrter Feuchtigkeit und diese wiederum zu Fäulnis und Pilzbildung. Besondere Aufmerksamkeit sollten Gärtner daher auch ihrem Gartenteich schenken. Hier kann der Laubfall einen Teich schnell verschmutzen und zu Algenbildung durch zu viele Nährstoffe führen. Ist das Laub erst einmal auf den Teichboden gesunken, lässt es sich nur schwer wieder entfernen. Häufig muss dann der gesamte Teich entlehrt und gereinigt werden, denn es bilden sich Faulgase am Boden des Teiches.

Diese Laubentfernung des Teiches sollte regelmäßig, in den Herbstmonaten sogar täglich, erfolgen. Am besten schützt man seinen Gartenteich mit einem sogenannten Laubschutznetz vor dem herunterfallenden Laub. Sollte Schutznetze halten nicht nur die Laubmengen fern, sondern auch Reiher. Netze für Teiche sind in verschiedenen Größen, Materialqualitäten und Preislagen erhältlich, so dass für jeden Teich das Richtige dabei ist. Ein feinmaschiges Netz (auch Laubnetz genannt) als Vorbeugung gegen Laubfall wird einfach über den Teich gespannt und mit den normalerweise mitgelieferten Kunststoffnägeln am Teichrand befestigt. Idealerweise wird ein solches Netz etwas schräg gespannt, ähnlich einem Zirkuszeltdach damit die Blätter einfach abrutschen können. Danach braucht nur noch das Laub in regelmäßigen Abständen aus dem Netz entfernt werden. Ein sauberer Teich also mit wenig Arbeit.


© roblan - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum

Nicht frostfeste Wasserpflanzen in Gefäße umbetten und hell überwintern

Nicht frostfeste Wasserpflanzen in Gefäße umbetten und hell überwintern

In der Herbstzeit beginnt bereits so langsam die Ruhephase des Teiches. Der Teich wird noch einmal gründlich von Blättern und Schmutz gereinigt, Wasserpflanzen wie Gräser werden geschnitten und möglicherweise der Teich mit einem Netz zum Schutz vor herabfallenden Blättern bedeckt. Immergrüne Arten sollten eisfrei gehalten werden, sonst können sie keine Photosynthese durchführen.
Die meisten unserer einheimischen Wasserpflanzen sind frostfest und äußerst robust, so u.a. Schwertlilie, Rohrkolben oder Tannenwedel. Teichanfänger sollten wissen, dass die Blätter nicht beschnitten werden. Wer seine Pflanzen auf den Teichboden gesetzt hat, kann sie dort den Winter über sitzen lassen. Frostempfindliche Wasserpflanzen jedoch oder sollte, die in nicht frostfesten Gefäßen sitzen, sollten ungepflanzt werden. Sie benötigen ebenfalls einen geeeigneten Winterschutz.
Nicht frostharte Teichpflanzen überwintern in einem neuen Gefäß am besten in kühlen Innenräumen, wie z. B. einem hellen Kellerraum oder einem kühlen Wintergarten oder Gewächshaus mit viel Licht. Teichpflanzen sind dafür bekannt, dass sie unbedingt hell stehen müssen. Idealerweise liegt die Raumtemperatur im neuen Winterquartier der ausgesiedelten Teichpflanzen zwischen fünd und zehn Grad. Höher sollten die Temperaturen auf keinen Fall liegen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Teichpflanzen austreiben. Zu den frostempfindlichen Teichpflanzen gehören auch die meisten Seerosenarten, die ebenfalls bei fünf bis zehn Grad überwintern müssen. Auch tropische Wasserpflanzen sind nicht winterfest und müssen umgesiedelt werden.
Als Umsiedlungsgefäße bieten sich Kunststoffwannen oder Schalen, sowie Kübel und Fässer an, also keine Miniteiche.

Diese Umsiedlungsarbeiten sollten vorgenommen werden, bevor die Nachttemperaturen auf weniger als acht bis zehn Grad absinken, denn hier können empfindliche Wasserpflanzen bereits erhebliche Schäden davontragen oder vollständig eingehen. Nach den Eisheiligen dürfen dann alle Wasserpflanzen-Hausgäste wieder nach draußen in den Teich zurück.

© mirkomedia - Fotolia.com

zum Garten Shop Garten Forum