Gartentipps im Frühling

Zeit für die Gartenplanung

Zeit für die Gartenplanung

Winterzeit bedeutet Zeit für Gartenplanung. Alles ist geerntet, der Rasen ein letztes Mal gemäht worden, der Mulch wurde unter die Bäume verteilt, der Teich in seinen Winterschlaf versetzt. Nun können Hobbygärter ein wenig ausruhen und sich mit der Planung für das kommende Gartenjahr beschäftigen. Was soll verändert werden, was kann verbessert werden? Gartenplanung kann mittels eines Gartenprogramms, einem Online-Gartenplaner auch auch einfach ganz unkonventionell mittels eines Karopapiers, Bleistift und Radiergummi erfolgen. Sollte wird die Grundstücksgröße aufs Papier übertragen, z. B. im Maßstab 1:10. Danach sollte eine Bestandsaufnahme erfolgen: Hier müssten bereits vorhandene Bäume, Treppen, Zäune, Gartenhütten, Rankgitter, Terrassen etc. jedoch auch Kompost eingezeichnet werden.
Pflanzen, Bäume, Sträucher, jedoch  auch Wege, Teich, Gartenbänke und Beleuchtung kann man dann ebenfalls maßstabgetreu ausschneiden und auf dem Papier hin-und-her-schieben. Berücksichtigt werden muss bei dieser „Papierpflanzung“ die endgültige Wuchshöhe bzw. Breite der Pflanzen, insbesondere der Kletterpflanzen. Gartenplaner stellen diesbezüglich eine wunderbare Hilfe dar. Auf diese Weise lassen sich auch Obstpflanzungen, Kräuterecke und Gemüsegarten planen.

Als weiterer Faktor muss die zur Verfügung stehende Zeit kalkuliert werden. Je mehr gepflanzt wird, desto mehr Arbeit wird man später haben. Geplant werden können deshalb gleichfalls Bewässerungsanlagen, Brunnen und Teiche. Sicherlich wird man sich für eine Stilrichtung entscheiden müssen, es gibt u.a. Nutzgärten, Bauerngärten, englische Gärten, japanische Gärten und mehr. Hieran angepasst werden können die Gartenwege, Zäune, Brunnen, Gartendekoration, Sitzecken, Gartenhäuser und der Terrassenbereich. Auch die Auswahl der Pflanzen kann hiervon abhängen. Manchmal merkt man erst nach einiger Zeit, dass ein Grillplatz, Naturpool, Sonnenwiese oder Sandkasten fehlen. Mittels Gartenplaner lässt sich in Sekundenschnelle feststellen, ob noch ausreichend Platz für die Pergola, das Hochbeet, die Laube, das Rosenbeet, den Bachlauf oder die Sitzgruppe ist. PS: Ruhezone nicht vergessen!


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Celaflor Gemüse-Pilzfrei Saprol 16ml

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16,05 € inkl. MwSt.

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Baumstämme gegen Sonnenstrahlung schützen

Baumstämme gegen Sonnenstrahlung schützen

Als einfachste Möglichkeit bietet sich der sogenannte Weißanstrich mit einer Kalkbrühe, welche die Sonnenstrahlen reflektiert und die Temperaturunterschiede zwischen Wärme und Frost mindert. Durch diesen schützenden Anstrich können gefährliche Rindenrisse vermieden werden. Hobbygärtner wissen, dass zusätzlich die Zellbildung gesteigert und sogar die Rinde auf diese Weise gepflegt wird. Weißanstrich gibt es fertig zu kaufen. Versierte Hobbygärtner schwören jedoch auf die eigene Mischung. Ein bewährtes Rezept lautet: 100 Gramm Ackerschachtelhalm 10 Minuten lang mit fünf Litern Wasser verkochen und abseihen, Tonmehl oder Lehm sowie zwei Handvoll Algenkalk zufügen, gut verrühren und 24 Stunden ziehen lassen. Diese Mischung kann mit einem Pinsel oder einem Handfeger auf die abgebürsteten Baumstämme aufgetragen werden. Macht man den Weißanstrich etwas dünnflüssiger, lässt sich die Mischung sogar mittels einer Sprühflasche aufsprühen. Beim Auftragen sollte das Wetter frostfrei sein. Wer es vor dem Winter nicht mehr schafft, sollte besser bis Ende Februar oder Anfang März damit warten.
Durch diesen Anstrich wird gleichzeitig das Eintreten von Feuchtigkeit verhindert, welche beim Gefrieren die Gewebestruktur zerstört und Raum schafft für Schädlinge und Parasiten. Bei einem schützenden Anstrich haben selbst Spinnmilbeneier und Gespinstmotten keine Chance.

Vor der Behandlung mit Weißanstrich wird die Rinde mit einer Bürste oder einem speziellen Kratzeisen gründlich gesäubert; poröse Rindenteile müssen entfernt und entsorgt werden. Noch ein Profitipp: Behandeln Sie ebenfalls die unteren Äste mit!

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Celaflor Naturen Gelbtafeln 7St

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Rosen auf Blattlauseier kontrollieren

Rosen auf Blattlauseier kontrollieren

Noch vor dem Frühling, also bereits im Winter, sollten Rosensträucher intensiv auf Blattlauseier kontrolliert werden. Wichtig ist hier nicht nur das betrachten der Endspitzen, sondern auch die Unterseite der Blätter, die Stiele sowie die Erde im Wurzelbereich. Blattläuse machen sich häufig durch einen klebriges oder schmierigen Film bemerkbar. Dann heißt es: Sofort handeln. Rosenblätter können mit einem Lappen einzeln abgerieben werden, der in Schmierseifenlösung getaucht wurde. Auch Spiritus eignet sich zum Entfernen von Blattläusen, ebenso eine kräftige Essigmischung. Vorsicht mit der Beigabe von Salz; dies kann die Blätter verbrennen, auch bei der weniger intensiven Wintersonne.

Als weiteres Bekämpfungsmittel kann Brennnesseljauche eingesetzt werden oder die alt bewährte Schachtelhalmbrühe, welche gleichzeitig die Rosenpflanze stärken wird. Am besten werden Pflanze, Blätter und Wurzelbereich triefend nass gesprüht. Diese Prozedur muss zumindest einmal täglich wiederholt werden, bis die Blattlauseier verschwunden sind. Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich, die Behandlung noch weitere 14 Tage durchzuführen, um sicherzustellen, dass auch wirklich alle Eier entfernt wurden. Produkte auf Rapsölbasis bekämpfen bereits vorhandene Blattläuse; diese ersticken dann. Sehr stark befallene Pflanzenteile sollten abgeschnitten und in der Mülltonne entsorgt werden.
Zudem wird geraten, im nächsten Sommer Marienkäfer, Schwebfliegen oder Schlupfwespen anzusetzen, die mehr als zehntausend Blattläuse während eines einzigen Sommers vertilgen. Laub sollte deshalb liegen bleiben, um diesen Nützlingen einen Unterschlupf zu gewähren.
Als weitere Maßnahme gegen Blattläuse an Rosenstöcken wird Mischkultur mit Stauden empfohlen. Man sollte zudem auf den Stickstoffgehalt achten, denn Blattläuse können durch Überdüngung entstehen.
Speziell für Rosen gibt es ebenfalls mit Insektizid imprägnierte Plastikringe, welche um die Pflanzen gelegt werden.


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Celaflor Rasen-Unkrautfrei spray Anicon-Ultra 750ml

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11,95 € inkl. MwSt.

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Hecken schneiden

Hecken schneiden

Idealer Zeitpunkt für einen Heckenschnitt ist im Frühjahr, bevor die Sträucher beginnen, auszutreiben. Frostfrei und sonnig sollte das Wetter sein, am besten aber fünf Grad. Frühlingsblüher dürfen stark zurückgeschnitten werden. Bei größeren Heckenbestände empfiehlt sich der Einsatz einer motorbetriebenen oder elektrischen Heckenschere. Um Gartenvögel nicht beim Nisten zu stören, sollte der Heckenschnitt vor März erfolgen. Erfahrene Hobbygärtner greifen deshalb bereits im Monat Februar zur Heckenschere; der zweite, schwächere Schnitt erfolgt dann erst zum Sommeranfang. Zu spätes Schneiden kann zu Frostschäden führen.
Beschnitten werden Breite wie auch Höhe der Hecken. Frühlingsschnitte fallen einfacher, denn die Triebe sind noch nicht komplett mit Pflanzensaft gefüllt, haben noch ausreichend Zeit zur Regeneration und blühen dann vermehrt. Empfehlenswert ist ein leichter Trapezschnitt mit etwas breiterer Basis, welcher ausreichend Sonnenlicht an die unteren Triebe lässt. Lediglich bei Fichten und Kiefern werden ausschließlich die Neuaustriebe beschnitten. Blüher wie Forsythien oder Rosen dürfen ebenfalls direkt nach der Blüte geschnitten werden. Eine Ausnahme bilden immergrüne Hecken: Sie können zu jeder beliebigen Zeit des Jahres geschnitten werden.

Übrigens: Laut Bundesnaturschutzgesetzt ist Heckenschneiden von 1. März bis 30. September verboten, um Tiere und Vögel zu schützen. Ausgenommen von dieser Norm ist das Zurückschneiden. Rechtlich gesehen müssen ebenfalls alle Heckenteile entfernt werden, die über die Grundstücksgrenze bzw. auf Gehwege ragen.

Wer im Heckenschneiden noch nicht besonders erfahren ist und gerade Grundstückshecken wie Thuja oder Buchsbaum schneiden möchte, kann hierzu eine Schnur legen, um eine exakte und gerade Schnittführung zu gewährleisten.

Äußerst wichtig beim Heckenschneiden ist die eigene Sicherheit: Es sollte festes Schuhwerk getragen werden und nur feststehende Leitern benutzt werden. Sicht- und Gehörschutz sind ebenfalls empfehlenswert; häufig kommt es zu äußerst fahrlässigen Verletzungen.

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Celaflor Wespen Spray 500ml

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15,75 € inkl. MwSt.

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Blumenzwiebeln pflanzen

Blumenzwiebeln pflanzen

Emsig bereiten Hobbygärtner im Herbst vor dem ersten Bodenfrost den Boden vor: Die Blumenzwiebeln müssen noch gesteckt werden. Wenn bereits im Winter Schneeglöckchen, Schneestolz sowie Krokusse und zu Beginn des Frühlings dann Narzissen, Hyazinthen, Märzenbecher, Blaustern, Tulpen, Anemonen, Iris, Kaiserkronen etc. blühen soll, müssen die Blumenzwiebeln rechtzeitig in die Erde. Gladiolen, Dahlien und Ranunkeln werden erst im Frühjahr gesetzt. Die Zwiebeln dieser Frühlingsblüher machen sich nicht nur wunderschön unter Bäumen oder im Rasen, sondern verzieren auch jeden Steingarten und die Blumenrabatten im Vorgarten. Durchlässiger Boden erleichtert die Pflanzung und garantiert Gedeihen. Es gibt frühe, mittelfrühe und späte Sorten, sodass bereits ab Februar ein Blütenmeer möglichst ist. Besonders gut kommen diese Blüher in Gruppen zur Geltung, gerne auch farbig arangiert. Bei der Pflanzung selbst ist ein Pflanzholz von Vorteil; notfalls kann jedoch mit einer einfachen Pflanzschaufel gearbeitet werden. Spezielle Blumenzwiebelpflanzer sind hilfreich bei großen Flächen bzw. großen Blumenzwiebelmengen; sie heben gleichzeitig beim Einstechen die Erde heraus und lassen sie auf Knopfdruck (Griff) wieder fallen.

Schwere Böden dürfen die eine Kompostgabe verbessert werden; auch ein wenig Sand kann den Boden in geeigneter Weise auflockern und bildet zudem eine sinnvolle Drainageschicht. Von Vorteil ist darüber hinaus die Gabe von Hornspänen.

Beim Stecken von Blumenzwiebeln sollte man unbedingt daran denken, dass Narzissenzwiebeln giftig sind. Viele Blumenzwiebeln werden heutzutage mit Chemikalien behandelt; das Arbeiten mit Handschuhen ist deshalb empfehlenswert.

Blumenzwiebeln müssen trocken und kühl gelagert werden. Nur feste Zwiebeln sollten gesteckt werden. Angefaulte Stellen werden mit einem Messer ausgeschnitten, können jedoch die Keimfähigkeit beeinträchtigen.

Als Faustregel gilt, dass die Zwiebeln etwa doppelt so tief in der Erde stecken sollten, wie sie groß sind. Als Idealabstand wird etwa die dreifache Zwiebelbreite angesehen. Um Schädlingsfraß durch Maulwürfe und Wühlmäuse einzudämmen, können Blumenzwiebel in durchlässige Pflanzschalen gesetzt werden; diese haben zudem den Vorteil, dass im Herbst die Zwiebeln mitsamt der Körbchens einfach und rasch aus der Erde genommen werden können.


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Celaflor Ameisen-Köder 2 Stück

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9,05 € inkl. MwSt.

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Vorfrühling ist die Pflanzzeit für Obstgehölze

Vorfrühling ist die Pflanzzeit für Obstgehölze

Einige Obstgehölze sind nicht frostempfindlich: So unter anderem Birne, Pflaume und Apfel, die auch im Herbst gesetzt werden dürfen. Empfindliche Sorten jedoch, wie zum Beispiel Brombeeren oder Pfirsiche, sollten im Frühjahr ab März gesetzt werden. Es ist darauf zu achten, dass sich die Veredelungsstelle mindestens 10 Zentimeter über dem Erdboden befindet. Beerensträucher wie beispielsweise Stachelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren lieben Halbschatten und sind nach dem Setzen dankbar für eine Mulchschicht. Eine jährliche Kompostgabe (ein Liter Kompost auf einen Quadratmeter Fläche) reicht bereits aus.
Stachelbeeren und Johannisbeeren dürfen etwas tiefer gesetzt werden, um den Neuaustrieb zu fördern. Sie sollten mindestens fünf kraftvolle Triebe besitzen, sonst wird das Anwachsen erschwert. Es gibt einen Abstand von anderthalb Metern. Bei Brombeeren und Himbeeren sind zudem die späteren starken Wurzelausläufer zu berücksichtigen. Idealerweise steht ein Rankgerüst zur Verfügung; die Sträucher können jedoch auch mit Draht an der Wand entlang gezogen werden.

Spindelbüsche und kleine Bäume benötigen nach der Pflanzung einen Pfahl. Sie werden etwa drei Meter hoch, während Halbstämme rund fünf Meter hoch werden und Hochstämme über sechs Meter. Aufgrund des Kronen- und Wurzelwachstums sollten Obstbäume deshalb nicht allzu dicht an der Grundstücksgrenze gesetzt werden. Beim Transport müssen Wurzeln unbedingt feucht gehalten werden; auch direkt an dem Einsetzen ist Wässern unbedingt erforderlich, sonst sinken die Anwachschancen drastisch ab. Herausgehobene Erde wird mit Kompost vermischt, das Pflanzloch wieder zugefüllt und die Erde sanft angedrückt.

Obstbäume benötigen ein Pflanzloch von etwa einem Meter Breite und einem halben Meter Tiefe. Beschädigte Wurzelteile müssen vor dem Einsetzen entfernt werden. Direkt nach der Pflanzung werden etwa 30 Liter Wasser gegeben; in Zukunft muss jedoch Staunässe vermieden werden, da dies die Wurzel zum Faulen bringen kann. Um die zarte Rinde junger Bäume vor Wildbiss zu schützen, bringen erfahrene Gärtner gleich beim Einsetzen einen Maschendraht an. Der erste Pflanzschnitt erfolgt dann regelmäßig erst im nächsten Frühling.


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Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi Granulat 100g

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Arbeiten im Gemüsebeet jetzt beginnen

Arbeiten im Gemüsebeet jetzt beginnen

 Die Ernte ist zum überwiegenden Teil beendet, die Pflanzen in den Winterschlaf verbracht und möglicherweise schon ein Teil des Gartenlandes bestellt. Nun kann die Arbeit im Gemüsebeet bereits beginnen. Zuerst wird Unkraut komplett entfernt und in der Mülltonne entsorgt, nicht auf dem Kompost, da es teilweise Samen enthält. Clevere Gärtner haben natürlich im Herbst noch Feldsalat und Winterspinat gesät. Im Oktober sollte schon der Knoblauch gepflanzt werden. Auch für Wintersteckzwiebel ist noch der ideale Zeitpunkt gekommen. Humus kann auf das Gemüsebeet gebracht und bereits eingearbeitet werden, damit die Nährstoffe über Winter tief in die Erde dringen können. Dies erleichtert die Arbeit im Frühjahr, denn dann braucht lediglich noch einmal mit dem Grubber durchgezogen und mit dem Gartenrechen geglättet zu werden. Beete sollten möglichst nicht brach liegen, sondern zumindest mit Grasschnitt oder Mulch bedeckt werden. Hier am besten Gründünger einsäen und im Frühjahr untergraben.

Versierte Hobbygärtner machen sich bereits jetzt Gedanken über die Beetaufteilung im nächsten Jahr und planen ihre Mischkultur bzw. berücksichtigen die äußerst wichtige Fruchtfolge, um beste Resultate zu erzielen.

Jetzt wäre es an der Zeit, ein Hochbeet aufzusetzen; mit Strohballen und Reisig, möglichst mit einer Holzumrandung. Zu einem Drittel kann Kompost und Erde benutzt werden. Im nächsten Frühjahr ist dieses Beet dann bereits gebrauchsfertig. Wer seinem Garten noch einen ganz exklusiven Farbtupfer verleihen möchte, probiert farbigen Zierkohl aus, den es von violett über weiß bis rosa gibt.

Mutige Gärtner wagen bereits ab Februar, wenn der Boden frostfrei wird, die Aussaat von Puffbohnen und resistenten Salatsorten. Auch Kräuter wie Kerbel oder Melde, sowie Erbsen, Spinat und Kohl dürfen schon angebaut werden. Sicherheitshalber wird noch mit einem Vlies abgedeckt.

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Im Kleingewächshaus werden Gemüsesetzlinge herangezogen

Im Kleingewächshaus werden Gemüsesetzlinge herangezogen

Wer sich fürs Gärtnern begeistert und ausreichend Platz in seinem Garten hat, sollte sich ernsthaft Gedanken über die Anschaffung eines Gewächshauses machen. In praktischen Kleingewächshäusern können Blumen, Obst, Exoten und Gemüsesetzlinge bereits während der Wintermonate herangezogen werden. Dadurch kann bis zu sechs Wochen früher geerntet werden. In den kalten Monaten können verschiedene Gemüsesorten wie auch Blumen gesät, in Saatschalen über Kübeln pikiert und dann bei frostfreiem Boden bzw. dauerhaften Temperaturen über zehn Grad direkt nach draußen ins Gartenfreiland gesetzt werden. Auf diese Weise stehen einem Pflück- oder Schnittsalate, Kresse, Radieschen, Spinat, Lauch, Kohlsorten, Zwiebeln, Sellerie, Tomaten und vieles mehr bereits ab März zur Verfügung.

Gewächshäuser heizen sich durch das Sonnenlicht teilweise bis auf 40 Grad auf. Besonders exklusive Modelle verfügen sogar über Automatikfenster und eine vorprogrammierbare Zeitschaltsteuerung. Hier sollte regelmäßig gelüftet werden, um Pilzbefall zu vermeiden (Vorsicht ist jedoch bei teilweise noch recht frostigen Temperaturen geboten); gegossen wird vorzugsweise in den Vormittagsstunden. Auch eine automatische Bewässerung wie zum Beispiel Tröpfchenberieselung ist möglich, ebenso wie Ventilation und Wärmespeicherung. Zusätzlich kann durch Luftpolsterfolie gedämmt werden. Selbst Beheizung und Kunstlicht gehören teilweise zur Ausstattung solcher Gewächshäuser.

Durch das schnellere Wachstum im Gewächshaus benötigen die Pflänzchen etwas mehr Dünger als sonst, insbesondere sogenannte Starkzehrer wie Tomaten, Paprika, Melonen und Gurken. Hier kann gut verrotteter Stallmist oder gesiebter Kompost genutzt werden.

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Pflanzen im Winterquartier umtopfen

Pflanzen im Winterquartier umtopfen

 Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen wie auch Balkonpflanzen, die drinnen überwintern, müssen von Zeit zu Zeit umgetopft werden. Manchmal ist der Topf zu klein geworden (die Wurzel wächst heraus), ein anderes Mal muss die ausgelaugte, muffige Erde erneuert werden, ein anderes Mal ist möglicherweise ein Schädlingsbefall eingetreten. Idealer Umtopfzeitpunkt ist fast für alle Pflanzen der Frühling. Versierte Hobbygärtner planen ihre Umtopfaktionen und gießen die umzusetzende Pflanze bereits am Vortag ausgiebig, denn so kann man den Wurzelballen leichter als dem alten Topf lösen. Benötigt werden ferner neue Erde, Substrat oder Tonkügelchen als Blähton bei gewünschter Hydrokultur. Des Weiteren Folie oder Zeitung zum Unterlegen, eine Tonscherbe oder einen Stein für den Topfboden sowie eine scharfe, saubere Gartenschere.

Um eine Pflanze aus dem Topf  zu nehmen hält man sie leicht über Kopf, wobei eine Hand die Pflanze direkt über der Erde greift und die andere sanft auf den Topfboden klopft. Hierbei kann man die Pflanze zusätzlich sanft drehen. Nur selten lassen sich Pflanzen überhaupt nicht herauslösen. Tontöpfe müssen dann zerschlagen oder Plastiktöpfe aufgeschnitten werden. Sodann wird die alte Erde von der Wurzel entfernt und abgestorbene Wurzelteile mittels der Schere abgeschnitten. Sollten die Wurzeln extrem lang geworden sind, darf gekürzt werden. Sehr trockene Wurzelballen dürfen kurz durch Eintauchen gewässert werden.

Der neue Blumentopf wird wie folgt gefüllt: Zuerst kommt die Tonscherbe auf das Drainageloch, es folgt Blähton oder Kies als Draingeschicht, danach Humuserde. Man setze die Pflanze in die Topfmitte, fülle rundum mit Erde auf und drücke sanft an. Falls Hohlräume bleiben, kann sich Fäulnis bilden. Am oberen Topfrand wird ein Zentimeter Platz gelassen. Gut gießen nicht vergessen! Blähton muss vorher unbedingt gewässert werden.

Es bleibt noch die Frage des „richtigen“ Blumentopfes: Ton ist ideal für Topfpflanzen, Terrakotta nimmt etwas weniger Wasser auf, Steinzeug ist winterfest und schwer, Plastik frostresistent und billig, Holz ideal für Zitruspflanzen, Metall heizt stark auf, Eternit gilt als idealer Geranien-Begleiter.

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Rosenpflege im April

Rosenpflege im April

Bereits im April ist der richtige Zeitpunkt gekommen, sich intensiv um die Rosenpflege zu kümmern. Nun, wo die kalten Tage mit Nachtfrösten vorüber sind, kann man die Rosen zu beschneiden. Erforderlich ist eine scharfe Gartenschere, idealerweise eine spezielle Rosenschere, mit der sich exakte Schnitte führen lassen. An Edelrosen, Beetrosen, Bodendeckerrosen und Zwergrosen dürfen ältere Triebe entfernt werden. Man schneidet tief und lässt drei oder vier grüne, neue Triebe stehen. Strauchrosen müssen nicht geschnitten werden, man entfernt lediglich abgestorbenes Holz. Alle zwei bis drei Jahre wird ein Verjüngungsschnitt im Frühling durchgeführt. Auch an den Kletterrosen wird das alte Holz entfernt und neue Triebe hochgebunden. Waagrechte Führung fördert die Blühfreudigkeit. An Stammrosen dürfen die Kronen auf etwa 30 cm zurückgeschnitten werden. Schnitte werden immer schräg angesetzt, etwa einen halben Zentimeter über dem Auge.

Um Pilzkrankheiten vorzubeugen, sollten die Rosen in ausreichenden Abständen sitzen. Es wird gegen Pilzkrankheiten gespritzt, wobei dies etwa elle 14 Tage wiederholt werden. Stärkend wirkt insbesondere Schachtelhalmbrühe; Fertigpräparate sind ebenfalls erhältlich.

Jetzt im April erfolgt ebenfalls die erste Düngergabe, nachdem die Rosen abgehäufelt wurden. Gleichmäßig wird der Dünger verteit und etwas in die Erde eingehackt. Nährstoffmangel führt regelmäßig zu verminderter Blühfreudigkeit. Bei zu hellen Blätter besteht Stickstoffmangel, zu kleine Blätter bestätigen Phosphormangel, braune Blätter können auf Kaliummangel hinweisen, während gelbe Flecken Magnesiummangel anzeigen. Hobbygärtner greifen häufig zu einem Kompost-Hornmehl-Gemisch, was normalerweise ausreichend ist. Auch Langzeitdünger dürfen gegeben werden.

Regelmäßiges Wässern der Rosenstöcke ist unerlässlich. Versierte Rosengärtner gießen immer morgens, und zwar im Wurzelbereich. Die Blätter sollten trocken um, um nicht die Bildung von Sternrusstau oder Mehltau zu begünstigen. Regelmäßig muss die Erde gründlich mit einer Rosengabel oder einem kleinen Grubber gelockert werden. Man kontrolliere Blätter und Stängel ebenfalls auf Rost und Blattfleckenkrankheit; betroffene Blätter sollten sofort entfernt und entsorgt werden. Blattläuse dürfen mit Seifenlauge oder Spiritus besprüht werden; Spinnmilben treten normalerweise erst ab Mai auf.

Selbstverständlich dürfen im April auch Rosenneupflanzungen vorgenommen werden. Wurzeln sollten etwa 24 Stunde vorher gewässert werden; Containerrosen etwa sechs Stunden. Pflanzlöcher müssen zu tief und groß ausgehoben werden, dass die Wurzel Platz findet, ohne geknickt werden zu müssen. Veredlungsstellen müssen etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen; danach wird intensiv gewässert. Rosen sollten jedoch nicht gemulcht werden.



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Der ideale Zeitpunkt um Rosen zu pflanzen

Der ideale Zeitpunkt um Rosen zu pflanzen

Sonnenstrahlen beginnen die Erde anzuwärmen, Nützlinge haben ihren Winterschlaf beendet, Vögel zwitschern und die Gartensaison beginnt wieder. April ist ein idealer Zeitpunkt, um Rosen zu pflanzen. Die Erde muss absolut frostfrei sein, es darf ferner keine Nachtfröste mehr geben, was regelmäßig ab Mitte April der Fall ist. Zuerst sollten die Blätter abgerecht werden, die Erde wird etwas aufgelockert. Sollten bereits Schädlinge wie Schnecken vorhanden sein, müssen diese entfernt werden. Beetrosen, Minirosen, Strauchrosen und Kletterrosen benötigt ein ausreichend großes Pflanzloch, in dem die Wurzel problemlos untergebracht werden kann. Veredlungsstellen müssen etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Triebe dürfen auf 20 cm eingekürzt werden. Wir stark beschnitten, sollte auch die Wurzel etwas gekürzt werden.

Erfahrene Hobbygärtner verwendet bei der Rosenpflanzung keinen Kompost, jedoch ein wenig Hornspäne oder Blaudünger. Nach dem Einsetzen des Rosenstocks wird etwa zwei Drittel der herausgenommenen Erde aufgefüllt, gewässert und gut angedrückt, um zurückgebliebene Luft zu entfernen und Zwischenräume zu schließen, was gegen Schädlinge und Krankheiten schützt. Danach wird die restliche Erde aufgefüllt, angehäufelt und die neu gesetzte Rose gut gewässert. Besonders während der ersten 14 Tage dürfen die regelmäßigen Wassergaben auf keinen Fall vergessen werden!

Pflanzabstände für Beetrosen und Edelrosen betragen etwa 40 bis 50 Zentimeter. Sollte Reihenpflanzung erfolgen, wäre die ideale Quantität 2 ½ Rosenstöcke pro laufendem Meter. Kletterrosen und Strauchrosen benötigen etwas mehr Platz, zumindest einen Meter. Für dichte Rosenhecken werden drei Rosen pro Meter gesetzt, Zwergrosen begnügen sich mit lediglich 30 cm Abstand. Erfahrene Rosenanbauer setzen gleich einige Lavendelpflanzen mit aufs Rosenbeet, um Blattläuse abzuhalten.

Wer sich mit Rosen noch nicht besonders gut auskennt, sollte die Namensschilder zumindest bis zur Blüte an den Pflanzen belassen. Für Anfänger eignen sich insbesondere sogenannte Containerrosen, welche bereits vollständig durchwurzelt sind und mehr Sicherheit beim Anwachsen bieten. Pflanzlächer müssen hierfür mindestens doppelt so groß sein wie der Topf. Mit speziellem Rosendünger kann man kaum etwas falsch machen, wenn man sich an die Mengenangaben des Herstellers hält.

Alte Rosenstöcke sollten besser im Herbst verpflanzt werden. Die Wurzeln werden etwas abgestochen, die Pflanze selbst auf 20 bis 30 cm eingekürzt. Umsetzen wird angeraten, wenn Bodenmüdigkeit eingetreten sind und die Rose nach vielen Jahren am gleichen Standort nicht mehr so recht wachsen will.


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Frühjahrspflege für Rosen

Frühjahrspflege für Rosen

Rosen, Edelpflanzen in unseren Gärten, verlangen eine ganz besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Nach dem Winter darf der Frostschutz entfernt werden. Nun werden sogleich erfrorene und abgestorbene Zweige entfernt, danach bekommt der Rosenstock eine Kompostgabe, um der Wurzel neue Nährstoffe zuzuführen und die Blühfreudigkeit anzuregen. Es wird die Erde etwas aufgelockert. Volldünger kann gegeben werden, frischer Mist sollte allerdings vermieden werden. Danach wird sanft angehäufelt. Im Frühjahr erfolgt ebenfalls der sogenannte Formschnitt, welcher jeder nur an milden, frostfreien Tagen durchgeführt werden darf. Erforderlich ist eine scharfe Gartenschere, damit die kostbaren Rosenpflanzen nicht verletzt werden. Man arbeitet von oben nach unten. Stark gewachsene Triebe dürfen eingekürzt werden, geschnitten wird leicht schräg. Bei Edelrosen darf stärkere Verzweigung toleriert werden. Schnittgut wird sofort vom Beet entfernt und in der Mülltonne entsorgt, zum einen wegen der Dornen, zum anderen wegen möglicherweise Krankheitserreger. Danach wird die Gartenschere (oder Rosenschere) mit Alkohol gereinigt. Bei Strauchrosen werden restliche Hagebutten entfernt; Rankrosen an Gittern, Pergolen oder Hauswänden müssen ggf. neu aufgebunden oder gestützt werden. Als dünne Mulchschicht darf Grasschnitt aufgebracht werden. Rosen sind ebenfalls für eine Stärkung durch Schachtelhalmbrühe dankbar. Angebracht ist ebenfalls ein organischer Volldünger. Steinmehl sowie Brennnesselbrühe helfen gegen tierische Schädlinge. Nützlich sind des Weiteren spezielle Rosenpflaster, welche gegen Blattlausbefall schützen.

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Sommerblumen aussäen

Sommerblumen aussäen

Einjährige und zweijährige Sommerblumen folgen einem Saatkalender. Jede Pflanze besitzt ihren eigenen, idealen Saatzeitpunkt. Generell wird vor jeder Ansaat der Gartenboden zuerst mit einem Grubber gelockert und danach mit dem Rechen etwas geglätter. Sommenblumen können in Reihen gesät werden, jedoch auch in Gruppen oder in Rasenflächen. Die Samen werden danach mit dem Rechen leicht angedrückt und mit etwas Erde überstäubt. Einige Sommerblumen werden besser in Reihen gesät, denn die Saattiefe kann bis zu 2 cm betragen. Gut wässern darf auf keinen Fall vergessen werden! Vorkultur im Gewächshaus ist selbstverständlich jederzeit möglich und verfrüht die Blühphase um bis zu sechs Wochen. Danach brauchen die Pflänzchen lediglich noch direkt ins Gartenland oder in Balkonkästen bzw. Kübel pikiert zu werden. Nicht vergessen, das Sommerblumen verschiedene Keimzeiten haben, die zwischen acht und 30 Tagen schwanken. Die Keimtemperatur liegt regelmäßig um 15 Grad. Im März und April können Leberbalsam, Mittagsgold, Ringelblume, Sommeraster, Strohblume, Azaleen, Balsamine, Bartnelken, Malve, Kornblume, Mohn, Schmuckkörbchen, Phacelia, Adonisröschen, Begonien, Verbena, Löwenmäulchen, Stockrose, Männertreu und Levkoje gesät werden. April und Mai ist eine gute Saatzeit für Gauklerblumen, Elfenspiegel, Ziertabtak, Bartfaden, Flammenblume, Stiefmütterchen, Geranien, Goldlack, Elfenspiegel, fleißige Lieschen, Fingerhut, Salbei, Kabiose, Sonnenhut, Fuchsschwanz, Jungfer im Grünen, Studentenblume und Zinne. Mai bis Juni dürfen Kapuzinerkresse, Fuchsien, Hahnenkamm, Himmelsröschen, Zierdisteln, Hornveilchen, Clarkia, Sonnenblumen, Paradiesvogelblumen, Cosmea, Schleierkraut, Statice, Vergissmeinnicht und Wicken eingesät werden. Sommerblumen eignen sich übrigens auch wunderbar, um Lücken auf Beeten aufzufüllen. Versierte Hobbygärtner bestätigen: Bester Samen ist der selbst gezogene. Am besten lässt man immer einige Sommerblumen stehen, damit der Samen ausgefallen kann.

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Hilfe, die Schnecken kommen

Hilfe, die Schnecken kommen


Der Schreck jeden Hobbygärtners: Eine deutlich erkennbare Schleimspur zieht sich über Wegplatten und Erde bis ins Gemüsebeet, wo die frisch gesetzten zarten Salatpflänzchen fast alle bis auf den Stumpf abgefressen sind. Die Schnecken haben den Garten heimgesucht. Zuerst einmal sollten alle sichtbaren Schnecken per Hand (Handschuhe anziehen) abgesammelt und vernichtet werden. Unbedingt auch die Blattunterseiten beachten, auf denen sich Schnecken gerne verstecken, weil es dort so schön feucht ist, ebenso Holzbretter und Kübel. Erfahrene Hobbygärtner pflanzen deshalb auf die Gemüsebeete Schnecken abwehrende Pflanzen wie Farn, Bohnenkraut, Thymian, Knoblauch, Zwiebeln, Lavendel, Salbei, Wermut oder Kamille. Selbstverständlich können diese Pflanzen vollkommen normal verwendet werden. Als exzellente Schneckenbekämpfer sollten Igel erwähnt werden. Wer einen oder zwei Igel im Garten hat, wird mit der Schneckenfrage kaum konfrontiert werden. Ebenfalls erfolgreich bekämpfen lassen sie die Plagegeister durch Spitzmäuse, Kröten, Eidechsen und Vögel sowie Enten oder Nematoden, die ausgesetzt werden. Eine weitere wirksame Methode ist das Behindern der Schnecken: Barrieren wie Sägemehl, Fichtennadeln, Zigaretten- oder Holzasche werden um die Beete gelegt. Sie hindern die Schnecken meist daran, die Beete zu befallen. Viele Gartenbesitzer stellen flache Schälchen mit Bier auf, in welche die Tierchen hineinkriechen und ertrinken. Schneckenkorn enthält den Wirkstoff Metaldehyd, ist jedoch auch für Haustiere und Wildtiere giftig, sollte deshalb nur mit Vorsicht angewendet werden. Käuflich erwerblich sind ebenfalls Schneckenzäune, jedoch leider bislang noch relativ teuer. Generell sollten Pflanzen morgens gegossen werden, nicht abends. Mit weniger Feuchtigkeit sind die Beete weniger attraktiv für die Schnecken; ihre Fortbewegung wird erschwert. Verschlammte Erde dagegen erleichtern den Schnecken den Zugriff. Durchziehen mit Rechen oder Grubber ist auf jeden Fall hilfreich.

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Leimringe an Bäumen erneuern

Leimringe an Bäumen erneuern

Mindestens einmal jährlich sollten die Leimringe der Obstbäume auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, denn sonst können Schädlinge wie Frostspanner etc. nicht wirksam bekämpft werden. Klebende Streifen, die um die Bäume gelegt werden, verhindern, dass die Weibchen den Stamm erklimmern und ihre grün-orangefarbenen Eier ablegen, aus denen dann die gefräßigen Raupen schlüpfen, die einen ganzen Obstgarten zerstören können. Geprüft werden sollte zum zuerst der feste Sitz der Leimringe sowie die Klebefähigkeit. Sollten die Ringe eingetrocknet oder verschmutzt sein, müssen sie erneuert werden. Bereits im Herbst sollten die Ringe angebracht werden, denn Hunderte von Eiern können ansonsten im Baum überwintern. Am besten werden die Ringe während des gesamten Jahres am Baum belassen. Bei einem Austausch ist angeraten, den neuen Leimringe ein wenig höher oder tiefer zu kleben, damit die Rinde geschont wird. Sollten Haustiere wie Hunde oder Katzen vorhanden, ist es besser, die Leimringe der Bäume etwas höher anzubringen, damit die Tiere beim Vorbeistreifen nicht mit dem Fell daran kleben bleiben.

Günstig sind Leimringe in Großpackungen erhältlich; der gesamte Obstgarten sollte damit bestückt werden, junge wie alte Obstbäume, jedoch auch Bäume wie Buche, Ahorn, Linden und Nussbäume. Sollten bereits Bäume von Frostspannerraupen betroffen gewesen sein, empfiehlt es sich auf jeden Fall, alle umliegenden Bäume genau zu kontrollieren, denn teilweise werden die Raupen vom Winter weiterbefördert. Die gebrauchsfertigen Klebestreifen sind rund zehn Zentimeter breit und sollten den Baumstamm fest umschließen, damit die Raupen nicht darunter hindurchkriechen können. Sollten Baumpfähle benutzt werden, müssen auch diese mit einem Leimring versehen werden. Angebrachte Leimringe sollten ständig kontrolliert werden, damit keine Blätter daran haften bleiben; dies kann die Wirksamkeit beeinträchtigen.

Zusätzlich raten Gartenkenner, vermehrt Vögel in den Garten zu locken, welche die Raupen fressen; auch Hühner im Garten sind hilfreich bei dieser Aufgabe. Idealerweise werden die Leimringe im Dezember abgenommen, verbrannt und sofort erneuert. Es gibt übrigens auch Raupenleim, der mit einem Pinsel auf die Stämme aufgetragen wird.

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Celaflor Naturen Bio Schnecken-Sperre 2,3 kg

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Bäume und Sträucher verpflanzen

Bäume und Sträucher verpflanzen

Als bester Zeitpunkt zum Umsetzen von Bäumen und Sträuchern gelten Spätsommer und Frühherbst, also nach der großen Hitze. Insbesonders ältere Sträucher sollten nur wenig zurückgeschnitten werden, um die Form nicht zu zerstören. Am wichtigsten ist die Unversehrtheit der Wurzeln; deshalb sollte das Ausgraben besonders vorsichtig erfolgen. Äußerst wichtig sind die sogenannten Feinwurzeln, welche das Wasser aufnehmen. Das neue Pflanzloch sollte die doppelte Tiefe und Breite des Wurzelballens haben. Idealerweise werden umgesetzte Pflanzen mit einem Pfahl oder auch mit mehreren Stützen versehen. Insbesondere im ersten Jahr nach dem Umsetzen müssen Bäume und Sträucher besonders sorgfältig und regelmäßig gegossen werden; sie sollten gemulcht werden, um Austrocknen zu verhindern.

Bei Bäumen und Sträuchern, die beschnitten werden, sollte die Wurzel in gleicher Weise gekürzt werden. Experten sind der Meinung, dass es besser ist, Bäume und Sträucher umzusetzen statt sie jährlich zurechtzustutzen. Aber: Je länger ein Baum oder Strauch eingewurzelt war, desto mehr Schwierigkeiten bereitet er beim Anwachsen.
Bei älteren Bäumen muss mit einer scharfen Grabschippe ein Graben in einer Entfernung zum Stamm ausgehoben werden; hierbei müssen die Wurzeln durchtrennt werden. Im neuen Pflanzloch sollte unbedingt 50 % Kompost zugegeben und ausgiebig gewässert werden, nachdem die Erde verdichtet wurde. Zusätzlich kann der Wurzelbereich dann mit Mulch bedeckt werden, um die Feuchtigkeit länger zu halten. Falls große Sträucher oder Bäume transportiert werden müssen, empfiehlt es sich, die Äste zusammenzubinden. Dicke Wurzelballen können mit einer Grabgabel vorsichtig verkleinert werden. Für längere Reisen werden Ballentücher empfohlen.

Pflanzen mit tiefem Wurzelwerk wie Ginster, Weide, Magnolie, Ahorn etc. können Schwierigkeiten bereiten. Besser verpflanzen lassen sich Hortensien, Rhododendren, Buchs, Liguster, Stechpalmen oder Forsythien. Auch aber einem Alter von über vier Jahren kann Umsetzen kritisch werden.

Beim Umsetzen muss der Boden absolut frostfrei sein. Der Wurzelballen wird mit einem feuchten Jutesack umwickelt, um jegliches Austrocknen zu verhindern.

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Dickmaulrüssler in Kübeln bekämpfen

Dickmaulrüssler in Kübeln bekämpfen

Unter Gärtnern gelten Dickmaulrüssler als hartnäckige und äußerst lästige Schädlinge. Erste Anzeichen sind gerundete Fraßstellen an den Blättern; die bis zu einem Zentimeter großen Larven hingegen nagen an den Pflanzenwurzeln, so lange, bis die Pflanzen durch den Nährstoffverlust und Bakterien oder Pilze zu welken beginnen und dann schließlich absterben. Wie sehen die gefräßigen Dickmaulrüssler eigentlich aus? Es handelt sich um bis zu 1,5 cm kleine Käfer von grauer Farbe, die sich sehr schnell verbreiten. Der überwiegende Teil sind Weibchen, welche Hunderte von Eiern ablegen können. Die Tiere sind nachtaktiv und erklettern sogar Balkone. Besonders befallen werden Rosen, Lorbeer, Rhododendron, Eibe und Clematis. Sie verstecken sich in Laub, Erde oder Mulch und schlüpfen normalerweise im Mai aus. Einsammeln reduziert auf jeden Fall die Anzahl der Schädlinge, reicht jedoch meist nicht aus: Schließlich sind häufig auch ganze Staudenbeete betroffen. Bei Kübelpflanzen gestaltet sich die Bekämpfung wesentlich einfacher.
Als exzellente Bekämpfungsmaßnahmen haben sich Nematoden (auch Aelchen genannt) bewährt; allerdings lediglich für Kübelpflanzen, nicht für Freilandpflanzen. Es handelt sich hier um mikroskopisch kleine Fadenwürmer, lediglich 0,03 mm groß, welche über die Atemwege Bakterien in die Blutbahn der Dickmaulrüssler schleusen und zum Absterben bringen. Die Erfolgsquote liegt bei über 90 %. Nematodenpulver wird einfach in Wasser aufgelöst und dann über die befallenen Pflanzen vergossen. Besonders wichtig ist hierbei, den Boden in den darauffolgenden anderthalb Monaten feucht zu halten, damit die Fadenwürmer agieren können. Fertigpackungen sind im Fachhandel erhältlich. Eine einzige Packung enthält Millionen von Fadenwürmern und kann im Kühlschrank mehrere Wochen aufbewahrt werden. Als bester Zeitpunkt zum Ausbringen eigenen sich die Monate April bis Juni sowie September bzw. Oktober.

Des Weiteren existieren chemische Gifte, welche auf den Wurzelbereich gestreut werden und dort über Monate ihre Wirkung entfalten. Nehmen Dickmaulrüssler das Gift auf, sterben sie innerhalb weniger Tage.

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Zimmerpflanzen zurückschneiden

Zimmerpflanzen zurückschneiden

Wie Gartenpflanzen müssen auch Zimmerpflanzen regelmäßig geschnitten werden. Viele Zimmerpflanzen brauchen erst dann geschnitten zu werden, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben und im Wachstum eingedämmt werden sollen. Andere Arten benötigen einen kräftigen Rückschnitt, um ihre volle Blütenpracht präsentieren zu können. Hierunter fallen u.a. Petunien, Geranien, Fuchsien und Margeriten. Wichtig beim Schnitt von Zimmerpflanzen ist das geeignete Werkzeug. Eine scharfe, gut geschliffene Gartenschere ist unerlässlich, damit Äste nicht gequetscht oder verletzt werden. Eine Schere wird u.a. für Birkenfeige,Dieffenbachia, Zitrusgewächse, Ziergräser und Efeu benötigt. Lediglich besondere weiche Triebe dürfen mit einem normalen Küchenmesser (ersatzweise auch mit einer Küchenschere) geschnitten werden.

Beschneiden der Triebe führt bei Zimmerpflanzen regelmäßig zur Bildung von neuen Seitentriebe und deshalb auch zu mehr Blättern. Als bester Schneidzeitpunkt gilt der Monat März, das Ende der Pflanzenruhezeit. Möglicherweise sehen die Pflanzen nach dem Schnitt ein wenig kahl aus; sie haben sich jedoch bald erholt. Durch Schneiden der Triebspitzen wird ein buschiges Aussehen erreicht. Bei dieser Gelegenheit können auch gleiche Stecklinge zur Vermehrung genommen werden; sie sollten mindestens zwei Blattpaare besitzen. Selbstverständlich kann mit einem Schnitt auch die Pflanzenform korrigiert werden. Krautige Pflanzen können sogar bis kurz über den Boden zurückgeschnitten werden. Soll das Höhenwachstum eingedämmt werden (z. B. bei Gummibäumen), darf einen halben Meter zurückgeschnitten werden, während bei Kletterern Haupt- und Seitentriebe gekürzt werden. Bei buntblättrigen Pflanzen ist darauf zu achten, dass grüne Triebe abgeschnitten werden.

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Vertikutieren - eine Kur für den Rasen

Vertikutieren - eine Kur für den Rasen

März ist die richtige Zeit, um noch einmal die Rasenfläche nach Ästen und Zweigen abzusuchen und das restliche Falllaub abzuräumen, bevor es zu faulen beginnt. Das sollte unbedingt noch vor dem ersten Rasenmähen erledigt sein.

Vertikutieren bedeutet, dass die Grasnarbe eines Rasens leicht angeritzt wird, wodurch Moos und altes Schnittgut sorgfältig entfernt werden kann; ferner wird die Bodenbelüftung gesteigert. Erste Geräte waren um 1955 auf dem Markt zu finden; übrigens erfunden von einem Amerikaner. Als idealer Zeitpunkt für das Vertikutieren wird April/Mai angesehen; dies ist die Regenerationsphase einer Rasenfläche. Meist wird auch gleichzeitig eine Düngung verabreicht. Versierte Hobbygärtner nutzen diese Gelegenheit gleichzeitig, um eine Nachsaat des Rasens vorzunehmen. Man vertikutiert nicht während großer Hitze, sondern bei mäßig warmem Wetter und niemals in regenarmen Monaten. Dies würde den Rasen überstrapazieren. Günstigerweise sollte die Schnittlänge 3 mm nicht übersteigen. Sobald das Rasenwachstum im Frühjahr beginnt, wird eine Düngung gegeben, danach erfolgt das erste Mähen mit einer Höhe von etwa 4 cm, 14 Tage später das zweite Mähen und gleich danach das Vertikutieren. Danach muss gut und regelmäßig gewässert werden, um die Grasnabe wieder zu schließen. Vertikutiert wird jedoch immer nur auf trockenem Rasen!

Es darf in einer einzigen Richtung vertikutiert werden; beim nächsten Mal kann der Vertikutiervorgang in der anderen Richtung erfolgen. Sollte der Rasen längere Zeit unbehandelt geblieben sein, empfiehlt sich Vertikutieren in beiden Richtungen. Da teilweise nicht feste Wurzeln ausgerupft werden, sollte frisch gesäter Rasen nicht vertikutiert werden.

Für kleine Gärten reichen handbetriebene Vertikutiere; bei großen Fläche wäre ein Gerät mit Elektromotor angebracht; es fängt gleichzeitig Gras und Moos im Fangsack auf. Es gibt auch kabellose Geräte mit Benzinmotor. Elektro-Vertikutierer sind leichter. Baumärkte haben häufig Vertikutierer zu vermieten, was preisgünstiger liegen kann, als ein eigenes Gerät zu kaufen.


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Obstbäume düngen

Obstbäume düngen

Auch Obstgehölze sind dankbar für Düngergaben. Experten empfehlen eine Gründüngung jährlich, am besten im Spätherbst, während organische Volldünger auch noch im Frühjahr zugeführt werden können. In besonders erntereichen Jahren darf die Düngung ebenfalls im Spätherbst, direkt nach der Ernte, erfolgen. Zu viel Stickstoff sollte nicht zugegeben werden, denn dies hemmt die Blüten- und Fruchtbildung aufgrund des gesteigerten Triebwachstums und macht die Pflanzen anfälliger für Schädlinge und Pilzbefall. Sogar gefährliche Frostschäden können hervorgerufen werden. Es handelt sich hier also um einen Fehler, den viele Hobbygärtner begehen. Neu gepflanzte Beerensträucher und Obstbäume werden mit einem Gemisch aus Erde, Mist und Kompost versehen; diese Mischung kann direkt ins Pflanzloch gegeben werden. Eine Mulchschicht sorgt für ausreichend Feuchtigkeit an der Baumscheibe, besonders bei Bäumen, die im Rasenbereich sitzen. Zudem werden etwa 10 Gramm Blaukorn gegeben und rund 100 Gramm Hornmehl pro Baum oder Strauch.

Wer mit Kompost düngen möchte, sollte sich an folgende bewährte Faustregel halten: anderthalb Liter Kompost pro Baum oder Strauch während der ersten Jahre. In späteren Jahren darf es dann ruhig ein wenig mehr sein. Auf diese Weise erhalten die Pflanzen immer die ausreichende Menge an Kalium und Phosphor. Käuflich erhältliche Flüssigdünger werden direkt an die Wurzel gegeben; hilfreich hierbei ist eine mit der Grabgabel gestochene Öffnung. Ein bis zwei Düngungen pro Jahr sind vollkommen ausreichend.


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Entfernung des Winterschutzes

Entfernung des Winterschutzes

Wenn kein Schnee mehr fällt, die Sonne wieder länger scheint und der Boden frostfrei ist, darf der Winterschutz der Pflanzen entfernt und der Boden gelockert werden. Normalerweise beginnen erfahrene Hobbygärtner mit diesen Arbeiten, sobald die Temperatur dauerhaft über 10 Grad plus liegen. Wer im Herbst über Zierpflanzen und Blumenbeeten Schutzvlies ausgelegt hat, kann dieses nun abnehmen, säubern, trocknen, zusammenrollen und aufbewahren. Mulchschichten, welche Knollen und Wurzel vor Frost schützen, müssen nicht unbedingt entfernt werden, denn sie dienen gleichzeitig als exzellente organische Dünger und zersetzen sich normalerweise mit der Zeit vollständig. Wer mit Folien abgedeckt hat, wird häufig feststellen müssen, dass sich darunter vermehrt Unkraut bildet, welches natürlich vollständig entfernt werden muss, bevor die Erde gelockert wird. Falls darunter Winterkräuter oder Wintergemüse vorhanden ist, wird diese Gelegenheit ebenfalls genutzt, um mit dem Grubber durchzuziehen.

Stauden, Bäume und Gräser, welche in Kokosmatten oder Jutestoff eingewickelt wurden, werden nun ebenfalls von ihrem Winterschutz befreit. Bäume erhalten bei dieser Gelegenheit gleich ihren schützenden Weißanstrich.

Auch die Reisigschichten über den Beeten und rund um die Kletterrosen werden vorsichtig entfernt; dürre Äste können gleichzeitig mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten werden. Rosenfreunde wissen, dass der Winterschutz bei Rosen ruhig noch ein wenig länger darauf bleiben darf, denn Rosen reagieren äußerst empfindlich auf die ersten intensiven Sonneneinstrahlung nach all den dunklen, kalten Wintermonaten. Hier wartet man besser einen etwas trüben Tag ab.


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Im Gartenteich stark gewachsene Pflanzen entfernen

Im Gartenteich stark gewachsene Pflanzen entfernen

Jeder Gartenteich benötigt von Zeit zu Zeit gewisse Pflegeaktionen. Zu Beginn der Teicharbeiten im Frühjahr wird zuerst einmal der Röhricht kräftig zurückgeschnitten; hierzu zählen Rohrkolben und Schilf, die sich meist an den Teichrändern befinden. In den Sommermonaten folgt sodann das Rückschneiden bzw. Entfernen stark wuchernder Teichpflanzen. Im Juni sollten Hobbygärtner hier besonders auf die kleinen Frösche sowie auf Erdkröten achten. Ungewähr alle fünf Jahre legen Teichkenner ihren Teich trocken, um intensive Wartungsarbeiten durchzuführen. Auch im Herbst werden wiederum die stark wachsenden Teichpflanzen zurückgeschnitten. Stark wuchernde Pflanzen werden hierbei gleich entfernt. Durch vorhandenes Röhricht kann im Winter allerdings auch ein Zufrieren des Teiches verhindert werden, sodass dieses niemals vollständig entfernt werden sollte. Zudem unterstützt es den Sauerstoffaustausch. Während der Wintermonate herrscht dann Teichruhe; auch für den Teichbesitzer. Dieser sollte nur ab und zu kontrollieren, dass sich keine geschlossene Eisdecke gebildet hat.

Als Alternative bildet sich oftmals auch das Teilen stark wachsender Teichpflanzen an. Häufig suchen andere Hobbygärtner und Teichbesitzer solche Pflanzen, sodann man hier auch gezielt Pflanzen tauschen kann.

Um Algenbildung zu vermeiden, werden ebenfalls Blätter und Halme entfernt. Die Teichpflanzen selbst werden direkt an der Wasseroberfläche abgeschnitten oder etwa zehn Zentimeter über dem Teichboden. Pflanzen sollten jedoch komplett entfernt werden, falls in der vergangenen Saison zwei Drittel des Teiches zugewachsen waren. Ein zu niedriger Wasserstand kann schnell zu einem überwucherten Teich führen, insbesondere bei kleinen Teichen. Als stark wachsende Teichpflanzen bezeichnet man solche, die etwa zwei Quadratmeter Wasseroberfläche bedecken.

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Düngerbedarf im Garten ermitteln

Düngerbedarf im Garten ermitteln

Zur Bestimmung des Düngerbedarfs im Garten können Hobbygärtner heutzutage unter anderem auf professionelle (kostenpflichtige) Hilfe zurückgreifen. Diverse Unternehmen bieten komplette Nährstoffermittelung und Feststellung des exakten Düngerbedarfs mittels Bodenproben an. Oftmals können die Proben sogar auf dem Postweg eingeschickt werden. Unter anderem spielen hier die Fluoreszenzwerte eine Rolle. Für Bodenproben wird idealerweise 500 Gramm Erde aus null bis 25 cm Tiefe abgestochen, in einen Beutel verpackt und eingesandt. Solche Tests sollten alle fünf Jahre wiederholt werden. Mittels im Handel erhältlichen, einfachen Testsets sollte zuerst der pH-Wert überprüft werden. Weder zu sauer noch zu alkalisch ist nützlich. Bei hohen pH-Werten muss auf Kalk verzichtet werden.
Experten bestätigen, dass die meisten Gärten schlichtweg überdüngt sind, was letztendlich den Pflanzen eher schadet als nützt. Beim Dünger liegt man jedoch mit dem Motto „weniger ist mehr“ richtig. Überdüngung führt die Krankheiten und begünstigt Schädlingsbefall. Laut Stiftung Warentest mangels es lediglich auf den deutschen Grasflächen an ausreichender Düngung. Getestete Bodenboden zeigten vor allen Dingen überhöhte Kalium- und Magnesiumwerte.

Entscheidend ist im Garten die Bepflanzung: Handelt es sich um Starkzehrer, Mittelzehrer oder Schwachzehrer? Mineralische wie auch organische Dünger erreichten die gewünschten Ergebnisse, sofern die benötigte Menge eingehalten wurde. Bei Rasenflächen reichen zwei Düngungen pro Jahr (Frühjahr und Herbst).

Langfristige Studien zeigten ganz deutlich, dass mit Kompostdüngung exzellente Ergebnisse erzielt werden konnten, sofern dem Kompost auch Grünabfälle und Rasenschnitt beigefügt wurden (Stickstoff). Auch Gründünger sorgte für ähnliche gute Werte. Ausgebracht werden drei Liter Kompost pro Quadratmeter Gartenboden bei Starkzehrern, zwei Liter bei Mittelzehrern, ein Liter bei Schwachzehrern sowie drei bis fünf Liter pro Baumscheibe. Per Formel wird die Düngermenge wie folgt berechnet: Nährstoffbedarf geteilt durch Prozentgehalt des Düngers ergibt erforderliche Düngermenge.

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April ist der Monat um Stauden zu teilen

April ist der Monat um Stauden zu teilen

Gesunde Stauden wachsen und blühen kräftig, sind in jedem Zier- und Naturgarten ein Blickfang. Nach einigen Jahren können sie geteilt werden, und zwar in zwei oder auch in mehrere Teile. Am besten und schonendsten lässt sich dies mit einem scharfen Spaten bewerkstelligen. Man kann die Staude einfach in der Mitte durchstechen. Besser wäre es jedoch, die gesamte Staudenwurzel auszugraben, herausnehmen, die Erde etwas abzuschütteln und dann die Staudenwurzel nicht den Händen auseinanderzuziehen. Am besten funktioniert dies, wenn der Boden nicht besonders nass ist. Alte Wurzelstöcke können extrem groß, widerstandsfähig und verwachsen sein. Hier empfiehlt sich das Teilen mit Hilfe von zwei Grabgabeln. Bei dieser Gelegenheit werden zugleich abgestorbene oder verletzte Wurzelteile entfernt. Die geteilte Staude muss danachund sofort eingesetzt und ausreichend gewässert werden. Am neuen Standpunkt wird gleichzeitig etwas Humus beigegeben. Bei versierten Hobbygärtnern und Staudenkennern gehört das Staudenteilen zu einer der ersten Gartenarbeiten im Frühjahr.

Frühjahr ist der optimale Vermehrungszeitpunkt für Stauden. Bei Nachbarn, Freunden und Tauschbörsen finden sich unzählige Gelegenheiten, Stauden abzugeben oder zu suchen. Gartenneulinge können sich auf diese Weise kräftige, gesunde und bewährte Pflanzen beschaffen, Hobbygärtner können stolz ihre Kreationen vorzeigen. So finden sich u.a. Stauden wie Astern, Fetthenne, Eisenhut, Pfingstrose, Küchenschelle, Nelken, Hornveilchen, Rittersporn, Schafgarbe, Sonnenhut und vielen anderen prächtigen Gartenstauden.

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Rasenflächen erst mähen wenn keine Zwiebelblumen blühen

Rasenflächen erst mähen wenn keine Zwiebelblumen blühen

Nach der Winterruhe können es die meisten Hobbygärtner kaum abwarten, im Garten wieder loszulegen. Viele haben bereits im Winter im Gewächshaus vorgesät und warten begierig darauf, pikieren und pflanzen zu können. Auch der Rasen erwacht aus seinem Winterschlaf. Die Frühlingssonne verwandelt nun Rasen mit Blumenzwiebeln in einige einzige Blütenwiese. Experten empfehlen, den Rasen deshalb nicht sofort zu mähen, sondern auf jeden Fall zu warten, bis keine Zwiebelblumen mehr blühen. Hierzu zählen u.a. Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen, Osterglocken, Narzissen, Anemonen, Maiglöckchen, Hyazinthen, Blausternchen und andere Winter- bzw. Frühlingsblüher. Nur so könen die Blumenzwiebeln in idealer Weise im Rasen verwildern. Empfohlen wird das Mähen des Rasens erst dann, wenn die oberirdischen Teile der gesetzten Blumenzwiebeln vollständig abgestorben sind, was rund sechs bis acht Wochen nach der Blütezeit der Fall ist. Je nach Blütezeit kann dieser erste Mähtermin sich also sogar bis in den Monat Juni verschieben. Wem dies zu lange dauert, der sollte ausschließlich Frühblüher setzen. Empfehlenswert sind aus diesem Grunde auch Pflanzungen der Blumenzwiebeln entlang der Rasenkanten bzw. in Baumnähe sowie zwischen anderen Stauden. Versierte Gärtner raten, vor allen Dingen, bei diesem ersten Frühjahrsschnitt des Rasens nicht zu kurz zu mähen, damit sich die Gräser in ausreichendem Maße gegen die Unkräuter durchsetzen können.

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Kletterhortensien schneiden

Kletterhortensien schneiden

Kletterhortensien zählen zu den malerischsten und edelsten Kletterpflanzen – nicht nur für Sitzecken, Pergolen und Rankgitter, sondern auch für ganze Hauswände. Während des gesamten Sommers sind sie mit unzähligen, duftenden Blüten übersäht. Knorrig und rotbraun zeigen sich die Triebe und wirken dadurch selbst im Winter ohne Laub ausgesprochen attraktiv. Verbessertes Wachstum einer Kletterhortensie wird durch ausreichende Wassergaben erreicht, wobei eine Mulchschicht beim Regulieren des Feuchtigkeitshaushaltes nützlich ist. Normalerweise brauchen Kletterhortensien während der ersten Jahre überhaupt nicht geschnitten zu werden. In späteren Jahren ist meist nur ein Verjüngungsschnitt oder ein sanfter Rückschnitt erforderlich. Dürre und schwache Triebe werden hierbei entfernt und ein wenig ausgelichtet; umso dichter wird die Blütenpracht im nächsten Jahr. Neutriebe dürfen nicht abgeschnitten werden, denn hier befinden sich die neuen Blütenknospen. Sollten sich Triebe mit Luftwurzeln gebildet haben, empfiehlt es sich, diese abzusenken und so die Pflanze zu vermehren. Kletterhortensien wachsen langsam. Entsprechend ihrer Jahre wächst auch die Blütenmenge ständig. Beschneiden hat hierauf lediglich einen äußerst geringen Einfluss. Sollten sich mehrere Seitentriebe gebildet haben, die störend wirken oder das Gesamtbild der Pflanze beeinträchtigen, dürfen diese ebenfalls entfernt werden, um wieder ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Als idealer Schnittzeitpunkt gilt das Frühjahr; hier werden zugleich erfrorene Triebe herausgenommen, die sich nach Ansatz der übrigen Blätter nur noch schwer lokalisieren lassen.

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Weinreben jetzt einkürzen

Weinreben jetzt einkürzen

Gesunde Weinreben müssen regelmäßig gekürzt werden. Nur so erhalten Hobbygärtner die begehrten, aromatischen Trauben. Tragende Ruten werden auf zwei bis maximal vier Blätter eingekürzt, sodass pro Seitentrieb jeweils nur eine Traube erhalten bleibt. Geschnitten wird einen bis zwei Zentimeter übe den Blattknochen. Ruten, die keinerlei Traubenansatz zeigen, werden ebenfalls entfernt. Im Prinzip ist ein Traubenschnitt genau dergleiche Schnitt wie der einer Kletterpflanze. Idealer Zeitpunkt für einen Traubenschnitt ist der Spätsommer. Zusätzlich dürfen im Sommer noch die Fruchtstände etwas ausgedünnt werden, dann bildet der Weinstock dickere Trauben. Bester Standplatz ist die Südlage. Der erste Rückschnitt erfolgt bereits im Februar oder März, wenn der Rebensaft beginnt, noch oben zu steigen. Späteres Schneiden fügt der Pflanze regelmäßig größere Verletzungen zu; sie blutet mehr, was letztendlich die Pflanze schwächt. Weinreben, die an Hauswänden entlang oder auf Rankgittern gezogen werden, dürfen bei dieser Gelegenheit gleichfalls im Form gebracht werden. Es bleibt ein Haupttrieb stehen, sowie zwei oder mehrere Seitentriebe, welche als Fächer oder auch in der bewährten U-Form nach oben geführt und ausreichend befestigt werden. Unterschieden werden ebenfalls der kurze Schnitt (für Laien), der mittlere Schnitt sowie der lange Schnitt für hohe Erträge; letzterer setzt allerdings viel Erfahrung und Können voraus. Schnitte werden immer leicht schräg geführt; dies verhilft zu besserer Wundheilung.

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Der Kompost braucht viel Luft

Der Kompost braucht viel Luft

Einmal pro Jahr sollte der Kompost umgesetzt werden, damit ausreichend Sauerstoff eingebracht werden und sämtliches Material verrotten kann. Reifer Kompost kann bereits benutzt werden; unverrottetes Material wird neu aufgesetzt. Zur schnelleren Verrottung kann etwas Kalk eingestreut werden, auch eine Handvoll Blaukorn darf zugegeben werden, ebenso Hornspäne. Um die Fäulnisgefahr zu senken, sollten Kompostmaterialien möglichst trocken sein, auch Grasschnitt. Bessere Luftverhältnisse im Kompost erreicht man ebenfalls durch das Einlegen dünner Äste bzw. Reisig. Diese Bestandteile können mit einer Gartenschere etwas klein geschnitten werden; am besten wäre der Zerkleinern mittels eines Häckslers. Auch Blüten, Küchenabfälle und Kräuterreste, also feine, weiche Materialien sorgen für mehr Luft im Kompost. Besonders wichtig ist selbstverständlich die eigentliche Konstruktion des Komposts. Exzellent und schnell arbeiten Thermokomposter. Viele Hobbygärtner zimmern ihren Kompost jedoch aus Brettern oder Holzlatten zusammen, die ebenfalls ausreichende Luftzufuhr gewährleisten. Ideal sind ebenfalls Drahtgitter, die einfach und schnell zu Vierecken zusammengestellt werden können und lediglich mit festem Kordel oder Draht an den Kanten zusammengehalten werden. Soll im Herbst der Kompost benutzt bzw. umgeschichtet werden, lassen sie sich besonders schnell und einfach auseinandernehmen und ebenso leicht wieder zusammensetzen. Idealer Standort für einen Kompost ist ein windgeschützter Platz im Halbschatten, um extreme Feuchtigkeit zu vermeiden. Selbstverständlich darf ein Kompost niemals auf Betonplatten sitzen, sondern muss immer direkten Kontakt mit der Erde haben, da sich sonst kaum die wertvollen Würmer bilden können, die ebenfalls für einen schwarzen, duftenden, krümeligen Kompost sorgen.

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