Gartentypen

Gartentypen

Es gibt Dutzende von Gartenarten, vom italienischen, englischen und französischen Garten, über Stadtgärten und Steingarten bis hin zu Zengärten, Chinagärten, Japangärten und dem absoluten Klassiker, dem Kleingarten.
Gärten sind zum einen an Größe und Bodenbeschaffenheit gebunden, jedoch auch an den Typ und Geschmack des jeweiligen Gärtners. Wer exakt geschnittenen englischen Rasen liebt, wird sich wohl kaum mit einem Wildgarten anfreunden können. Ein Zengarten beinhaltet keine Gemüsesorten; diese gehören in den Nutzgarten. Formalgärten wie aus der Zeit der franzöischen Könige halten sich an strenge Regeln und exakte Schnittformen, Gräsergärten dagegen mischen Höhen, Formen und Farben, während Cottagegärten Romantik präsentieren und Stadtgärten pflegeleicht und strapazierfähig sein müssen.
Wie wäre es mit einem Familiengarten, in dem sich alle treffen und Spaß haben können oder soll es lieber ein Bauerngarten zur Versorgungs sein, am besten gleich noch mit einem Kräutergärtchen nebenan? Wer Wasser, Fische und Schwimmen liebt, ist sicherlich mit einem Wassergarten gut beraten, wer sich über Blumenpracht freut, sollte es möglicherweise mit einem Rosen- oder Staudengarten versuchen. Ziergärten sind zum Anschauen da, während Küchengärten die praktische Seite der Natur zeigen.
Man muss sich also über seine Vorstellungen und Wünsche im Klaren sein, bevor man an die Gartenplanung geht. Zur Planung stehen diverse kostenlose Computerprogramme zur Seite, die diese Aufgabe vereinfachen.

Alpinum-Garten

Alpinum-Garten

Alpinum-Gärten kopieren hochalpine Landschaften; sie setzen lediglich die dort heimischen Blumen, Stauden, Gräser und Konfieren ein. Somit ist ein Alpinum lediglich für hohe Standorte perfekt geeignet. In tieferen Lagen sind profihafte Kenntnisse erforderlich. Alpine Stauden stellen höchste Anforderungen an den Gärtner.

Alpinumgärten verlangen exakte Boden- und Klimakenntnisse, damit die Pflanzen im Sommer nicht unter der großen Hitze leiden und damit es im Winter nicht zu Nässestau kommen kann. Am besten wird mit weniger pflegeintensiven Anfängerpflanzen begonnen. Steine gehören in Alpinumgärten zur Grundausstattung und können in den verschiedensten ausführungen verwendet werden, entsprechend den Pflanzenansprüchen und Standorten; diese reichen von kühl und warm bis hin zu sonnig. Es können sowohl Miniaturlandschaften mit Wällen und Hügeln im Licht-Schatten-Spiel geschaffen werden und kühle, heiße, trockene oder feuchte Bereiche kreieren, wie in alpinen lagen. Pflanzen für schroffe Temperaturwechsel, kalte Witterung, Stürme und Schneeschauer sind jedoch mit viel Wissen und Können auszuwählen. Mauern werden trocken aufeinandergesetzt, mit Kies oder Schotter verfüllt oder verfugt. Um Ebenen zu schaffen, starke Gefälle zu mindern oder gar Hänge zu sichern, sind auf jeden Fall Stützmauern erforderlich. Sicher liegen Steine nur, wenn sie mindestens ein Drittel in die Erde eingearbeitet werden.

Als optimal gelten Hände in Südlage. Nischen und Mulden sorgen für die erforderlichen Wärmespeicher und bieten zudem Platz für Bodendecker; wichtig bleibt jedoch eine exzellente Drainage. Undurchlässige Böden werden mit Sand aufgearbeitet. Optimale Begleiter in einem Alpinum sind Pflanzen wie Primeln, Steinbrech, Hahnenfuß, Alpenrosen, Küchenschellen, Edelweiß, Kugelblumen, Katzenpfoten, Enziane, Grasnelken, Narzissen, Glockenblumen, Lederbalsam, Mannsschild und die schnell wachsende Alpenwaldrebe.

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Celaflor Schädlingsfrei Obst und Gemüse 750ml

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Bauern-Garten

Bauern-Garten

Bauerngärten sind eigentlich noch gar nicht so alt. Der erste Botanische Garten Hamburgs wurde 1913 gegründet, wobei seine Gesamtfläche noch relativ gering war. Hier wurden Obst, Gemüse und Kräuter mittels ihrer biologischen Kategorien ästhetisch geordnet, so dass viereckige Formen mit Wegkreuzen entstanden. Durchgesetzt hat sich seit langer Zeit das charakteristische Rondell in der Mitte, welches jedoch durch einen Baum, ein Blumenbeet oder einen Staudenkreis ersetzt werden kann. Abwechslung lautet auch hier das Motto. Mystisch muten vor allen Dingen die Heilkräuter an, die aufgrund ihrer starken ätherischen Öle nicht nur verführerisch duften, sondern auf Heilkräfte und teilweise Würzkräfte besitzen. Rundum werden die Beete häufig mit einer niedrigen Buchshecke eingefasst, die vielerorts durch eine Kräuterreihe ersetzt wird, ganz nach Geschmack und Platzangebot. Bauerngärten kommen auch ohne Rasen aus. Da sie aus ländlichen Gebieten stammen, sind meistens Wiesen in unmittelbarer Nähe vorhanden. Faszinierend wirkt immer wieder aufs Neue die üppige Buntheit und die Eintracht von Mensch und Tier, die Platz und Beerensträucher teilen.
Im modernen Leben hat sich hieraus der Küchengarten entwickelt, der ebenfalls zu den Nutzgärten zählt.
Wer öfters mal neue Akzente in seinem Garten setzen möchte, nimmt einfach eine asymmetrische Neuordnung vor. Bissige Zungen behaupten sogar, Gartenwege müssten uneben sein, damit man niemals achtlos durch den Garten gehe.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Combistäbchen 20St

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Bio-Garten

Bio-Garten

Haben Sie schon herausgefunden, welcher Gartentyp Sie sind? Eher ein Ästhet, ein Genießer, mehr Designer oder vielleicht ein Naturmensch? Ein ruhiges grünes Plätzchen mit Blumen und Blüten, Gemüse und Obst aus eigener Ernte. Endlich nach monatelangem Bewässerung und Unkrautjäten die erste eigene Ernte verzehren, 100 % biologisch natürlich.
Biogärten mit individueller Bepflanzung für den Eigenverbrauch, Verzicht auf synthetische Düngemittel, dafür aktiver Pflanzenschutz durch Pflanzenbrühen, Nützlinge und Mischkulturen, die sich gegenseitig nützen. Geplante Pflanzenfolge verhindert ein unnötiges Auslagen des wertvollen Bodens und lässt sich auch von Gartenanfängern realisieren. Von Jahr zu Jahr wird man sein Gartenwissen vergrößern. Experimentieren kann man zusätzlich mit Frühbeeten oder Hochbeeten, welche weitere, interessante Pflanzmöglichkeiten bieten.

Gedüngt wird mit eigenem Kompost, Stärkung für vermehrtes Pflanzenwachstum, intensives Blütenreichtum und Fruchtansatz erfolgt durch effektive Brühen, Jauchen und Pflanzentees wies Schachtelhalm, Brennnessel, Beinwell, Knoblauch, Thymian, Tomaten, Salbei und vielen mehr.

Außer exzellenter Selbstversorgung schwören versierte Hobbygärtner auf die körperliche Betätigung, welche Herz und Kreislauf stärkt sowie Stress abbaut. Man erntet ausschließlich exzellente Qualität mit unvergleichbarer Frische, ohne jegliche Transportkosten oder Verpackungsmüll. Biogärten – eine erstklassige Wahl, um sich und seine Familie gesund zu ernähren, natürlich zu leben und einen erheblichen Beitrag für Umwelt und Natur zu leisten. Auf die Frage, wie sie denn ihren Bio-Garten beschreiben, antworten Bio-Gärtner u.a. mit fantastisch, unvergleichbar, ethisch und einfach unbezahlbar.

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Celaflor Roundup Unkrautfrei Speed 1L

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Chinesischer-Garten

Chinesischer-Garten

Chinesische Gärten wirken verspielt mit ihren Wasserspielen und Pagoden, leiden zum verweilen und auch zum Meditieren ein. Pflanzen stehen nicht im Vordergrund, trotzdem bleiben sie nicht dem Zufall überlassen, denn in der chinesischen Gartenkultur haben jeder Baum, jede Pflanze und sogar jede Blüte hat ganz besondere Symbolik. Ein Einsatz am falschen ort würde die Harmonie des Garten stören oder sogar zerstören.
Fernöstliche Gartenkultur präsentiert sich für Europäer oftmals als eine nur schwer verständliche Form der Gartengestaltung. Bis ins Jahr 3000 vor Christus lässt sich die chinesische Gartenkunst zurückverfolgen. Chinesische Gärten kreieren ein Universum mit Steinen, Hügeln, Seen und ungewöhnlichen Pflanzenformen, wobei die Pflanzen jedoch niemals im Vordergrund stehen.
Sinn eines chinesischen Garten ist es, eine perfekte Harmonia auf Erde, Himmel, Wasser, Steinen, Pflanzen, Wegen und Konstruktionen zu erziehlen. Vollkommen wird diese Harmonie mit dem achten Komponenten, dem Menschen.

Eine wesentliche Rolle spielen Wasser und Steine in allen Formen, mondsichelförmig oder in Zick-Zack-Linien, mit halbkreisförmigen Brücken gegen Geister. Als perfekt gilt der himmlische Platz, wenn sich die Brücke im Wasser spiegelt. Flüsse bringen Glück, Hügel schützen. Wie beim Tai Chi verlaufen alle Formen in chinesischen Gärten sanft geschwungen und kunstvoll. Weiße Flächen werden von Holz unterbrochen oder von Baumschatten und Statuen geziert. Als besonders geschätzte Pflanzen gelten Bambus, Kiefern, Kirschbäume, Trauerweiden, Päonien und Chrysanthemen, welche allesamt eine symbolische Wirkung besitzen, sowie Bonsais. Bauwerken wie Pavillons wird ein wichtiger Platz zugewiesen. Sie besitzen meist geöffnete Verandas und sind mit Schrifttafeln verziert. Weltberühmt sind die Sommerpaläste und der Beihai-Park in Peking. In Deutschland sind Chinesische Gärten u. a. in München, Frankfurt, Bochum, Mannheim und Berlin zu finden.

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Celaflor Mäuse-Getreidekörder 100g

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Dach-Garten

Dach-Garten

Dachgärten eignen sich insbesondere für Ballungszentren und Stadtbereiche, wo Platz knapp ist und man trotzdem wohnungsnah ein Stückchen Natur genießen möchte. Dachgartenbesitzer schwärmen von den Abendstunden auf ihrem Dachgarten mit Blick über die gesamte Stadt, inmitten von duftenden Blumen und viel Grün. Bevor man jedoch der ersten Sommer auf seinem eigenen Dachgarten genießen kann, sind extensive Planung und diverse Vorbereitungsarbeiten nötig. Zuerst müssen Statik und Dachkonstruktion auf Belastungsfaktoren, Festigkeit und Begehbarkeit überprüft werden; besonders Altbauren bereiten oftmals nicht unerhebliche Schwierigkeiten. Pro Quadratmeter muss ein Gewicht von hundert Kilo oder mehr einkalkuliert werden. Ferner müssen Fragen wie Wasserableitung, Unfallschutz und Begrünung mit dem Architekten besprochen werden; auch eine Genehmigung seitens des Bauamtes wird erforderlich.

Als besonders wichtiger Faktor des Dachaufbaus, der sich aus verschiedenen Schichten zusammensetzt, gilt die Abdichtung; sie ist essenziell. Dampfsperre, Druckfestigkeit und Wärmedämmung müssen perfekt aufeinander abgestimmt werden, Kunststoffabdichtung werden erforderlich, Bitumenbahnen müssen nahtlos verlegt werden. Hierauf wird eine Drainageschicht aufgebracht sowie Fallrohre montiert.

Pflanzen müssen resistent sein, denn sie müssen Sommerhitze von bis zu 50 Grad und möglicherweise Winterkälte von bis zu 30 Grad aushalten können. Frostschutz wird im Winter deshalb mit Sicherheit erforderlich werden. Dachgartenexperten raten zu langsam wachsenden, mehrjährigen Pflanzen sowie Beeren auf Stämmchen, Säulenobst und praktischer Kübelpflanzung, eventuell Kies oder Bodenplatten.  

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Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

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Englischer-Garten

Englischer-Garten

Etwa im 18. Jahrhundert entstanden englische Gärten, welche ein krasses Gegenstück zu den strengen und oftmals künstlich wirkenden Barockgärten darstellen. Man könnte einen englischen Garten auch als Landschaftspark bezeichnet; ein exzellentes Beispiel hierfür ist der berühmte Englische Garten in München, künstlerische Parkarchitektur mit einem imponierenden Spiel von Licht und Schatten zwischen den großzügigen landschaftlichen Elementen. Keine geometrischen Ornemente oder gradlinigen Blumenbeeete mehr, sondern extensive Rasenfläche mit perfektem Schnitt, eben englischem Rasen. Durch Versenkmauern und Gräbern werden Grundstückslinien fast unsichtbar bestimmt, ohne die Natur und den Anblick zu stören. Auch wer privat einen Garten im englischen Stil angelegen möchte, kann Wasserspiele oder Flußläufe wie Teiche benutzen und in die Landschaft platzieren. Eine der Regeln des englischen Gartens bestimmt, dass Wege immer zu einem Ziel führen müssen, sei es eine Bank, eine Laube, ein Schuppen oder einfach nur ein Felsenblock, teilweise auch künstlich geschaffen. Auffallende Strukturen wie Gehölze sollten immer durch Ruhepunkte wie Sitzplätze, Quellen etc. ausgeglichen werden.
Englische Gärten besitzen den großen Vorteil, äußerst pflegeleicht zu sein, da weder Gehölze noch Sträucher oder Blumen exakt auf Form geschnitten werden. Auch in häuslichen Gärten sind sämtliche Ideen eines englischen Gartens leicht umsetzbar und darüber hinaus sogar für Gartenanfänger geeignet. Mit geschwungenen Wegen und Rabatten lässt sich auf einfache Weise auf nutzbares Landschaftsgemälde schaffen. Nischen mit Rosen und in die Natur integrierte Stauden runden das Gesamtbild ab.


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Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol  250ml

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Garten für Kinder

Garten für Kinder

Lassen Sie Ihre Kinder unbedingt am Gartenleben teilhaben. Nicht nur ein Sandkasten im Schatten, eine Spielewiese, ein Baumhaus oder ein Planschbecken können dazugehören, sondern auch ein eigenes Kinderbeet mit Salat, Radieschen, Erbsen, Karotten, Erdbeeren und ein paar Blumen. Gärten sind eine Erlebniswelt für Kinder! Auf Gartenwegen kann man Fahrradfahren lernen, man kann Vogelhäuschen und Vogelscheuchen bauen, unter dem Baum auf einem alten Autoreifen schaukeln, Raupen und Schnecken sammeln oder Schmetterlinge bestaunen und Vogelarten studieren, pflücken, riechen und fühlen. Natürlich müssen solche Gärtner kinderfreundlich bzw. sicher angelegt sein. Das bedeutet im Klartext: Möglichst keine giftigen Pflanzen, abgezäunte Teiche, sichere Zäune und Treppen, keine herumliegenden Geräte wie Hacken oder Rasenmäher und keine offenen oder erreichbaren Chemikalien.
Gärten für Kinder lassen sich wahnsinnig interessant gestalten; die gesamte Familie inklusive der Großeltern kann hieran teilhaben. Wie wäre es mit einem kleinen „Kindergärtchen“ mit echtem Zaun oder einer niedrigen Buchshecke und Minihäuschen, vielleicht ein kleiner Rasen mit Gänseblümchen, Hänge-Erdbeeren und Blumen wie Tulpen oder Rittersporn und natürlich noch ein Mini-Obstbaum, wobei bei Sorte selbst gewählt werden darf.
Ebenfalls sehr beliebt bei Kindern sind Hexenhäuschen mit Bemalung, spitzem Giebel, Fenstern und Balkonkästen, dazu Farne und natürlich, ganz klar, hexengerechte Dekoration wie z. B. ein Besen. Oder vielleicht lieber ein Schloßgarten à la Dornröschen? Mit kleinen Rosen oder einer rankenden Clematis.
Experten empfehlen zudem Rhabarber, Mais, Kürbisse und Zucchini. Für Kinder bis zu zwei Jahren werden Windspiele, Gras, Früchte und farbige, duftende Blumen empfohlen. Mit drei Jahren dürfen die Kinder schon beim Gießen und Unkrautjäten helfen. Mit vier oder fünf Jahren können Kids bereits Karotten, Salat, Radieschen und andere kleine Gemüse bzw. Blumen säen. Weisen Sie darauf hin, wie Marienkäfer Blattläuse fressen und Würmer den Boden lockern. Ab sechs Jahre sind die kleinen Gartenzwerge bereits in der Lage, für ein eigenes Beet verantwortlich zu sein, passende Gartengeräte vorausgesetzt.

Mit Tipis oder Bohnenstangen oder Bambus, Totempfählen und Federn entstehen Indianergärten; dazu schnell wachsende Pflanzen wie Kürbis, Mais, Melone, Sonnenblumen und einjährige Blumen wie Ringelblumen, Mohn oder Margeriten dazu einige Kräuter (Lavendel, Kresse, Melisse, Minze).

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Grüner Salon

Grüner Salon

Ein grüner Salon oder Outdoor Room, oft auch Wohnzimmer im Grünen genannt, ist keine separate Gartenanlage, sondern eine geschützte Terrasse am Haus, jedoch direkt am Garten, ein Mittelding zwischen Garten und Wohnzimmer. Mit einem Tisch, einer gemütlichen Sitzecke, dicken Kissen, einem Baldachin oder einem Sonnensegel als Wetterschutz. Vorbei die Zeiten mit wackeligen Klappstühlen und davonfliegenden Campingtischen aus Plastik. Moderne grüne Salons werden mit weißen oder farbigen Rattanmöbeln und Lounge-Sofas bestückt, möglicherweise auch mit futuristischen Alu-Möbeln, eben einfach ganz nach Geschmack. Viele dieser Outdoormöbel sind wetterfest und vertragen deshalb auch kurze Regenschauer. Wer dicke Polster bevorzugt, überdacht seinen Outdoorbereich jedoch am besten.
Liebevoll werden die Accessoires ausgewählt: Ein praktisches Grill mit Kamin und passendem Rollwagen zum Servieren, flauschige Decken, Kerzenständer oder Fackeln, Solarlampen, Dekokugeln, Vasen oder Skulpturen sowie Pflanzen in dekorativen Kübeln und Behältnissen als Gestaltungselemente. So lassen sich zum Beispiel rollbare Sichtschutzwände kreieren, kleine Blumenoasen schaffen oder sogar ein beruhigender Bachlauf anlegen. Rustikal bis nostalgisch wirkt ein resistenter, pflegeleichter Holzboden, der ebenfalls als Deck gestaltet werden mit. Architektonische Lösungen wie Eckbänke und Schwimmteiche können anschließen, komplettiert mit Pergolen, Treppenstufen oder Halbdächern; ist gibt unzählige Lösungsmöglichkeiten, wenn der Platz drinnen im Haus zu klein geworden ist und man ein wenig näher an die Natur rücken möchte.



So finden Sie genau den richtigen Gartentyp für sich
Jederman hat von seinem idealen Garten eigene Vorstellungen. Ein Traumgarten kann ein kleiner Schrebergarten sein, ein winziger Dachgarten oder ein weitläufiger Hausgarten. Dank verschiedener Gartentyp kann man seine Fantasie spielen lassen und seine ganz individuellen Vorstellungen umsetzen. Der alte Traum der grünen Oase also. Aber halt: Müssen Gärten immer grün sein? Kennen Sie schon Steingärten oder japanische Gärten? Hier werden Steine oder Kiesflächen als Blickfang benutzt, Pflanzen nur ganz gezielt und äußerst spärlich eingesetzt. Ein Garten ließe sich natürlich auch in einen Grillgarten, einen exotischen Garten oder einen Märchengarten verwandeln; es liegt ganz und allein an Ihnen!
Wie sind Ihre Vorlieben, Ihre Hobbys? Wie Platz, Zeit und Geld steht zur Verfügung? Lage und Standort können ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Üppig bestückte blühende Gärten wie auch Nutzgärten zur Selbstversorgung wollen täglich gepflegt werden. Gewächse und Gräser müssen ebenfalls regelmäßig beschnitten werden. Rasen und anspruchslose Pflanzen können wesentlich pflegeleichter sein.
Was hat alles in einem Garten Platz? Ein Grillplatz für den geselligen Typ, eine Meditationsecke für Zen-Liebhaber, ein Schwimmteich für gestresste Manager oder eine Teakholz-Lounge für Designerfreunde, eine Beerenhecke für Bioköstler und natürlich ein eigenes Gemüsegärtlein für die Vegetarier. Wenn Wasserspiele oder Marmorlauben ins Spiel kommen, kann der moderne Garten recht teuer werden. Hier muss jeder selbst entscheiden, welche Charakteristiken in seinem Garten Priorität haben. Für die meisten Gartenbesitzer gehören zumindest einige Blumen, Stauden, Bäume sowie Gemüsebeete und Obst dazu; erst sie bilden ein perfektes Gartenbild, behaupten moderne Hobbygärtner.

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Japanischer-Garten

Japanischer-Garten

Japanische Gärten, zeitlos schön und ein einziger Inbegriff von Minimalismus, präsentieren sich wie perfekte Landschaftsgemälde, so harmonisch, das es nichts zu verändern gibt. Häufig recht kostenspielige Wasserflächen zwischen sauberen geharkten, blütenweißen Kiesflächen, stilgerechten Laternen und Teehäuschen überdauern Jahrzehnte in ihrer Eleganz.

Ishi wo tatsu, übersetzt „Steine aufstellen“; gemeint ist, einen japanischen Garten anzulegen. Mehr Form als Farbe zieht magisch das Auge des Betrachters auf sich. Nur wenige Bäume und Blumen zieren das Werk: Kirsche, Pflaume, Ahorn oder Kiefer, Bambus und Bonsai, möglicherweise auf wenige Kamelien oder eine einzelne Lotuspflanze an einem Ehrenplatz. Hobbygärtner, die selbst einen Japangarten anlegen möchten, sollten bereits über gärtnerisches Wissen verfügen. Auch eine gehörige Portion an Vorstellungskraft und Fantasie wird bei der Gestaltung nötig werden. Perspektiven sind bei der Anordnung von Steinen, Bäumen und Wasser unbedingt nötig, ebenso Geduld. Für japanische Gärten werden langsam wachsende Pflanzen gewählt, die dennoch immer wieder exakt beschnitten werden müssen, damit nichts die Symmetrie und Strenge stören kann. Ansonsten ist die Pflege eines japanischen Gartens jedoch problemlos und kaum zeitaufwändig. Japanische Gärten, auch Zengärten genannt, sind oft bei buddhistischen Tempelanlagen und Shinto-Schreinen zu finden, wie auch im Privatbesitz. Koi-Teiche bilden häufig den Parkmittelpunkt. Regelmäßig wird man in der Nähe eine Bank oder eine andere Sitzgelegenheit finden:  Niederlassen, betrachten und auf sich wirken lassen oder meditieren.

Die ersten dieser Zen-Gärten entstanden um das Jahr Null, unter anderem zu sehen in Kyoto. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Stilrichtungen unterlaufen, von der Heian und Kamakura-Zeit bis in die Muromachi-Zeit. Auch Deutschland bietet Dutzende von wunderschönen Japan- und Zengärten, welche jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

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Kloster-Garten

Kloster-Garten

Paradiesische Klostergärten bringen Ruhe und Abgeschiedenheit. Alte Klostergärten sind von schützenden hohen Mauern oder Buchshecken umgeben; sie dienten früher zur Selbstversorgung. Gepflanzt wurden Gemüse, Kräuter und Obst, sogar Wein wurde angebaut. Auch Heilkräuter und Blumen fehlten nicht.
Heutzutage stellen Klostergärten für uns immer noch einen ganz besonderen Ort der Ruhe und Entspannung dar, für Körper, Geist und Seele. Klostergärten leben durch Farben und Formen, durch Düfte und Aromen.
In alten Klostergärten sind die Strukturen deutlich zu sehen: Beete befindet sich in parallelen Reihen oder sind durch Wege miteinander verbunden, sodass eine Art Schachbrettmuster entsteht. Andere Klostergärten wiederum leben von geometrischen Formen und Rondellen, jedoch immer getrennt von Wegen. Normalerweise verfügen die Beetflächen über eine Mindestgröße von etwa zwei Quadratmetern.
Wege bestehen aus pflegeleichten Trittplatten, Natursteinen oder Kies. Begonnen wird immer mit hohen Pflanzen in der Beetmitte; nach außen hin werden die Pflanzen niedriger, um ausreichend Lichteinfall zu garantieren. Teilweise werden Beete liebevoll mit niedrigen Buchs- oder Ligusterhecken eingerahmt. Ziergewächse wie Rosen, Schwertlilien, Veilchen oder Ysop sorgen für wogende Blütenmeere. Es folgen Wurzelgemüse wie Sellerie und Rettich sowie alte Gemüsesorten wie Mangold oder Pastinaken und Obstbäume. Verzichtet werden sollte ebenfalls nicht auf Gewürzpflanzen für die Küche wie Petersilie, Dill, Bohnenkraut, Kerbel, Estragon oder Rosmarin.
Eine besondere Eigenheit der Klostergärten ist das Anbauen von Heilkräutern wie Ringelblumen, Salbei, Johanniskraut, Baldrian, Kamille, Malve, Thymian, Lavendel, Eibisch und Melisse, um nur einige zu nennen. Hieraus wurden seinerzeit von den Klostermedizinern kostbare Tees, Öle, Salben und Cremes hergestellt; Rezepte sind in alten Kräuterbüchern überliefert.  

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Kräuter-Garten

Kräuter-Garten

Kräutergärten sind seit Jahrhunderten bekannt und beliebt. Bereits in Klostern wurden sie bestellt. Heutzutage dient ein Kräutergarten nicht dazu dazu, täglich benutzte Küchenkräuter zu liefern, sondern auch, um Heilpflanzen zu ziehen und sich über ein buntes Blütenmeer freuen zu können. Viele Gartenbesitzer gehen immer mehr dazu über, auch in ihrem Garten eine kleine Kräuterecke zu reservieren, obwohl Kräuter auch immer einen Platz direkt auf den Beeten finden können.
Wir schätzen Kräuter nicht nur in der täglichen Küche zum Würzen und Dekorieren, sondern auch aus medizinischen Zwecken. Man kann Kräuter auf kleinen Beeten anpflanzen, bunte Kräuterinseln schaffen oder eine Kräuterspirale anlegen. Hochbeete sind ebenfalls ein exzellenter Platz, um Kräuter anzupflanzen. Als besonders beliebte Kräuter gelten Petersilie, Kresse, Dill, Lavendel, Thymian, Oregano, Basilikum, Zitronenmelisse, Bohnenkraut, Pfefferminze und Fenchel. Man denke jedoch ebenso an ausgefallenere Kräuter wie Anis, Estragon, Salbei, Borretsch, Kerbel, Ysop, Koriander, Liebstöckel, Engelwurz, Kapuzinerkresse, Stevia, Kamille, Johanniskraut, Schafgarbe, Baldrian, Arnika, Eibisch, Ringelblumen, Wermut, Frauenmantel, Kümmel, Galgant, Rauke und Quendel.
Kräuter verwöhnen nicht nur unseren Geschmack, sondern auch unsere Sinne. Heilkräuter dienen nicht nur zur Herstellung von Tees; sie lassen sich zu kostbaren Öle für Speisen oder kosmetische Zwecke weiterverarbeiten, zu Cremes, Tinkturen oder Kräuterschnäpsen, Duftsäckchen, bunten Potpourris und Bädern benutzen.

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Landhaus-Garten

Landhaus-Garten

Landhausgärten sind nicht gleichzusetzen mit Bauerngärten, auch wenn viele Leute beide Gartenarten immer wieder in einen Topf werfen. Sicherlich jedoch sind Landschaftsgärten eine Weiterentwicklung der früheren Bauerngärten, welche der Selbstversorgung galten. Landhausgärten präsentieren sich nunmehr wesentlich vielfältiger und üppiger in Größe wie auch Form. Blumen, Gemüse, Obst und Kräuter als Inhalt bleiben selbstverständlich erhalten. Als wichtigste Gestaltungsregel bleibt die bewusste Natürlichkeit zu erwähnen: Es werden natürliche Materialien wie Holz und Steine verwendet, einheimische Pflanzensorten, wenn es um Blumen, Stauden, Sträucher und Bäume geht. Heimische Tierarten, Vögel und nützliche Insekten werden geschützt und für alle zusammen, inklusive Menschen, ein wunderbarer Lebensraum geschaffen.

Biotope mit Wasserelementen, kleinen Flußläufen oder Teichen, Steinhaufen, Naturzäunen und Wildpflanzen werden mit Obst- und Gemüsepflanzungen komplettiert, rankende Blumen und Gewächse sorgen für noch mehr natürliche Optik und machen den optisch ansprechenden Landhausgarten gleichzeitig in idealer Weise für den Menschen nutzbar. Gartenblumen für dicke, dekorative Sträuße sind ebenso ein Muss in einem Landhausgarten wie lockere Formen und keine sterile Pflege, denn ein Landschaftsgarten bleibt in die Natur gebettet. Auf diese Weise wird der gesamte Garten geschaffen: Ein intimes Plätzchen zum Niederlassen und Träumen, wenn möglich unter einem Baum, eine gemütliche Ecke zum Feiern, eine kleine Rasenfläche; immer jedoch so integriert, ohne die Natürlichkeit zu stören.

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Meditarrener-Garten

Meditarrener-Garten

Mediterrane Gärten lassen sich nicht nur im Garten selbst gestalten, sondern auch im Vorgarten oder direkt vor der Haustür. Solche Gärten leben von intensiv blühenden Kübelpflanzen und viel Terracotta. Für mediterrane Gärten sollten natürlich exotische bzw. südländische Pflanzen ausgewählt werden, u.a. Zitronensträucher und Olivenbäume, Palmen, Kakteen, Aloe Vera, jedoch auch Fuchsien und Geranien, Petunien und Begonien sowie Glockenblumen und kleine Blaukissen. Unbedingt zu beachten ist, dass die meisten südländischen Pflanzen nicht frostfest sind und deshalb im Winter nach innen geholt werden müssen; in Innenräume oder zumindest in frostfreie Garagenräume. Steht hierzu ausreichend Platz zur Verfügung? Ideal wäre hierfür selbstverständlich ein Wintergarten.
In mediterrane Gärten gehören natürlich auch Kletterpflanzen wie Efeu, Wein, Blauregen und duftende Kletterrosen. Nicht fehlen sollten Gewürzpflanzen wie Lavendel, Salbei, Thymian, Oregano, ebenso Wermut und Knoblauch, obwohl diese für Vorgärten nicht unbedingt typisch sind, jedoch zum südlänischen Lebensstil gehören und einen ganz besonderen Flair verbreiten. Zierlauch und Gräser dürfen ebenso ein Plätzchen finden.

Accessoires wie Laternen, Hängematten, Sitzkissen, Figuren und Springbrunnen schaffen Urlaubsstimmung. Komplettiert wird mit hölzernen Sitzgruppen oder einzelnen Sitzmöbel, einem Liegestuhl oder sogar einer Leseecke, zumindest jedoch einer gemütlichen Holzbank für die Siesta. Terracottakübel, Schalen und Vasen aus Terracotta passen perfekt in dieses Ambiente. Amphoren und spezielle Kräutertöpfe, Krüge und Säulen, Wandgefäße und Körbe, Windlichter und Kugeln aus Terracottamaterial sind in unzähligen Variationen, Größen und Preislagen erhältlich; erst sie perfektionieren mediterrane Gärten.

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Moderner-Garten

Moderner-Garten

Wie sieht denn nun ein richtig moderner Garten aus? Vielseitig, abwechslungreich oder reichhaltig? Bunt, futuristisch oder weitläufig? Streng, licht oder dezent? Schlichte Eleganz, altmodisch und romantisch oder stilvoll und mal ganz anders? Auch unser Jahrhunderten hat seinen einzigartigen Gartenstil. Es gilt das Motto: Erlaubt ist, was gefällt.
Moderne Gärten bieten nicht nur Platz für die Familie inklusive Haustiere, sondern auch für Freunde. Sie vereinen Kreativität, Stille und Abwechslung. Sie bieten gemütliche Abendstunden im Garten, festliche Aktivitäten, Nasch- und Nadelgehölze, Wildblumen neben Edelrosen, pflegeleichte und anspruchsvolle sowie hybride und alt hergebrachte Pflanzen. Ein moderner Garten ist deshalb immer ein sogenannter All-in-one-Garten, von allem ein bisschen. So können wechselnde Eindrücke entstehen, romantische Sitzplätze vor Bio-Gartenteichen, selbstgebaute Insektenhotels neben Marmorstatuen, ein Kinderspielplatz neben dem Bio-Schwimmteich.

Wer auf mehr Ordnung steht, setzt gradlinige Akzente und klare Strukturen. Das könnten exakt geschliffene Natursteine sein, Lichteinflüsse, Glas und Stahl, vielleicht sogar ein Whirlpool im Freien oder eine exklusive Outdoorküche, italienische Keramik und japanischer Bonsai inmitten weiß-kühler Kiesbeete. Entgegengesetzte Naturen bevorzugen Biotope und unbearbeitete Felsen als Dekoration, ein Spiel von verschiedenen Wuchshöhen, Wildgräser und Insektenschutz ... es gibt nichts, was in einem modernen Garten unmöglich wäre. Am wichtigsten ist einfach, dass man sich darin so richtig wohl fühlt.


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Atrium-Garten

Atrium-Garten

Gärtenräume, welche besonders intensiv genutzt werden, bezeichnet man in der Gartensprache als Atriumgärten. Sie stellen eine ganz besonders exklusive Gartenform dar. Im Grunde genommen sind Atriumgärten Innenhöfe, welche mit viel Fantasie, Kreativität und Geschick in eine wohnliche, grüne Oase verwandelt wurden. Hierbei kombiniert man verschiedene Elemente. Oftmals wird aus Platzgründen auf Rasenflächen verzichtet. Stattdessen werden Pflastersteine aus Granit oder Basalt verwendet, auch Marmorplatten oder Beton-Verbundsteine sowie gebrannte Ziegel oder Kies, weiß wie auch farbig. Es muss stests ausreichend Platz für Gewächse bleiben; erst sie bestimmten das Endbild. Geignet sind Kleingehölze, Rosen, Stauden und Kletterpflanzen, welche sich an Mauern, Wänden, Rankgittern oder Drahtseilen hinaufwinden können. Südländisches Flair kommt durch Kübel oder Pflanzschalen auf, u. a. mit Olivenbäumen, Mandelbäumchen oder Zitronensträuchern.

Auf keinen Fall darf Wasser in einem Atriumgarten fehlen. Von japanischen Quellen über Vogeltränken, Sprudelsteine oder Wasserpflanzenbecken bis hin zu Metallschalen, Marmorvasen oder Holzzubern ist alles erlaubt. Selbstverständlich besitzt ein Atriumgarten auch eine Sitzecke, im Schatten oder in der Sonne, ganz nach Geschmack. Bei großzügigem Platzangebot dürfen die Möbel etwas wuchtiger sein.

Von Mauern oder hohen Wänden umgebene Atriumgärten dürfen mit künstlichen Lichtquellen qie Fackeln, Feuerstellen oder Laternen bereichert werden; auch Spots und Lichtkegel wirken angenehm.

Als erweiterter Wohnraum wäre eine Größe von rund 30 bis 50 qm für einen Atriumgarten geradezu ideal.

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Bibel-Garten

Bibel-Garten

Bibelgärten, eine relativ neue Gartenform, entstanden etwa Mitte der 90er Jahre, meist aufgrund Initiativen kirchlicher Vereinigungen, Synagogengemeinschaften, teilweise auch Privatpersonen. Jedoch ist die Geschichte der Bibelgärten wesentlich länger. Gepflanzt werden in diesen Themengärten ausschließlich Pflanzen, welche in der Bibel erwähnt sind; etwa einhundert. Zu den bekanntesten gehören Dattelpalmen, Olivenbäume, Apfelbäume, Zitronenbäume, Feigenbäume, Lorbeerbäume, Maulbeerbäume, Oleander, Akazien sowie Kräuter wie Safran, Senf und Wermut. Seit dem 18. Jahrhundert werden ferner die israelischen Bibelgärten erforscht, den Israel beheimatet mehr als 2.500 dieser Pflanzenarten.
Teilweise sind Bibelgärten lediglich bestimmten religiösen Gemeinschaften oder Vereinigungen zugänglich, während andere Bilbelgärten für die Öffentlichkeit geöffnet sind und als Platz der Einkehr oder Andacht sowie Erholung genutzt werden können. Religiöse Personen und Religionsstudenten nutzen Bibelgärten auch gern wegen der Vermittlung verschiedener Lehrinhalt durch religiöse Institutionen. Es handelt sich also nicht um rein botanische Gärten, sondern es werden darüber hinaus biblische Inhalte auf andächtige Weise veranschaulicht. Inmitten von viel Grün, schmeichelnden Ecken und kühlem Wasser wird Schönheit, Ruhe und Frieden vermittelt.

Derzeit existieren rund hundert Bibelgärten in Deutschland. Erste Anlage dieser Art ist der Bibelgarten in einem Teil des Botanischen Garten in Hamburg, welcher 1979 in Zusammenarbeit mit Botaniker aus Jerusalem geschafften wurde und über etwa 80 biblische Pflanzenarten verfügt. Sehenswert sind ebenfalls die Bibelgärten des Kreuzgangs am St. Petri Dom in Bremen sowie in Oberlichtenau bei Dresden. Zu den interessantesten Bibelgärten weltweit zählen zweifelsohne der botanische Garten der Hebräischen Universität Jerusalems sowie der biblische Pflanzenpark Neot Kedumim in der Nähe von Tel Aviv.

Für interessierte Gärtner, die für sich gerne einen kleinen Bibelgarten zu Hause anlegen möchten, gibt es sogar vorgezogene Pflanzen bzw. Sämereien inklusive Kulturanleitungen käuflich zu erwerben. Außer den oben erwähnten Bibelpflanzen kommen noch weitere in Frage, so u. a. Buchsbaum, Aloe vera, Christrose (Lenzrose), Efeu, Mandelbäume, Storaxbäume (Styrax), Eiche, Tamariske, Blasenstrauch (Dornbusch), Judasbaum, Rosa (Rosa sancta), Affodil (Unterweltblume, Totenblume), Granatapfel, Brennnessel (Urtica), gefleckter Schierling (Conium maculatum), Färberräte/Färberkrall (Rubia tinctorum), Flaschenkürbis, Alraune (Herbstmandragora), Citronellagras (Ingwergras), Klatschmohn, Kronenmargerite, Hundskamille, Mariendistel, Myrrhe, phönizische Rose, weiße Lilie (Madonnenlilie) und Zistrose. Beachten werden sollte, dass nicht alle diese Pflanzen winterfest sind.  

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Botanischer Garten

Botanischer Garten

Die meisten botanischen Gärten gehören zu Hochschulen oder Universitäten, enthalten Pflanzensammlungen, oftmals aus allen Teilen Welt. Hier wird geforscht, bestimmt, klassifiziert und aufgelistet. Erste botanische Gärten entstanden bereits im 16. Jahrhundert. Aufgrund der kühlen klimatischen Bedingungen mussten diese botanischen Gärten wegen der Tropenpflanzen mit Holz bzw. Koks beheizt werden. Teilweise waren die exotischen Pflanzennamen überhaupt nicht bekannt; Pflanzen wurden aufgemalt, detailliert beschrieben und beobachtet. Später erfolgte dann die Klassifizierung nach Blütenorganen und Gattungsnamen, die Nomenklatur, welche auch heute noch zur Forschung und Lehre benutzt wird. Somit dienen die botanischen Gärten zweifelsfrei zum Erhalt der Artenvielfalt.

Viele botanische Gärten vereinen historische und moderne Gebäude und Gewächshausanlagen mit einer extensiven Biodiversität von Nadelgehölzen (Pinetum), Bäume (Arboretum) bis Alpinum, Tropenhaus, Arzneipflanzen und viele andere.
Zu den berühmtesten deutschen botanischen Gärten gehören der Botanische Garten in Berlin, Köln, Jena, Leipzig, Frankfurt, Heidelberg, Freiburg, Kiel. Als größte botanische Gärten weltweit gelten der Botanical Garden in St. Louis/Missouri/USA, der Royal Botanic Garten in London/Vereinigtes Königreich, der botanische Garten Rombergpark in Dortmund und natürlich der weltberühmte botanische Garten in Berlin.

Für Studenten wie auch Besucher und Interessierte sind an allen Pflanzen Schildern mit exakten Beschreibungen angebracht. Oftmals werden die Pflanzen nach Herkunftsorten geordnet und auf parkähnlich angelegten Strukturen präsentiert. Häufig stehen Sitzgelegenheiten sowie Wasseranlagen (künstlich oder natürlich) zur Verfügung.

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Cottage-Garten

Cottage-Garten

Cottage-Gärten bedeuten vollendete Romantik. Zwanglos vereinen sich bei dieser altenglichen Gartenversion streng gescheitelte Beete mit sattem Grün, frischen Kräutern und üppiger Blütenpracht. Überall in England und Irland trifft man auf solche Cottage-Gärten, vor allem im ländlichen Bereich. Auch deutsche Gärtner kopieren mehr und mehr die charmantisch Stil, der sich problemlos in jede Art von Garten integrieren lässt.

Im Ursprung ähneln diese englischen Cottage-Gärten den alten deutschen Bauerngärten, denn auch in den englischen Dörfern („cottages“) dienten die kleinen Gärten der Landarbeiterhäuschen überwiegend der Selbstversorgung. Gemüse, Kräuter und Obst wurde gezogen, wobei jedes freie Fleckchen Erde sorgfältig und mit Bedacht benutzt wurde. Rasen  und Blumen hielten als viel später ihren Einzug in die Cottage-Gärten.
Wir kennen Cottage-Gärten als einziges Blütenmeer von Rosen, Rhododendren, Zwiebelblumen und Knollengewächsen, niedrigen und mittelhohen Stauden verbrähmt mit Küchen- und Heilkräutern. Gehölze werden meist auf Form geschnitten und konkurrieren mit dicht berankten Rosenbögen. Akzente werden durch Accessoires gesetzt: alte Steintröge für die Lavendelpflanzung, Topfpflanzen in allen Variationen, Metalleimer, Wege im Fischgrätmuster aus roten Backsteinen, Vogelfutterplätze und viele andere nützliche Dinge. Schmale Wege bestimmen das Gartenbild; die hohe Pflanzendichte hält den Gartenbesitzer ständig bezeichnet, kann aber andererseits auch nicht als übermäßig aufwändig bezeichnet werden, denn Mischkultur und Kräutereinsatz minimieren Schädlinge und Krankheiten. Zudem sind die Pflanzen eines Cottage-Gartens pflegeleicht und äußerst resistent. So finden sich u.a. Mohn, Pfingstrosen, Lupinen und Kapuzinerkresse zwischen Möhren, Kartoffeln, Tomaten und Kürbissen. Jasmin, Flieder und Holungen gehören ebenso in einen typischen Cottage-Garten wie Nelken, Wicken und Rosen.

Üppige Pflanzenvielfalt und noble Eleganz mit ungezähmter Wildheit sozusagen. Nutzbeete werden eingefasst, mit einer kleinen Steinkante, einer niedrigen Buchshecke oder einem Kräuterstreifen. Schmiedeeiserne Bänke finden meist ebenso ein Plätzchen wie eines kleiner Pavillon für gemütliche Ruhestunden.


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Der ideale Garten

Der ideale Garten

Schauen Sie sich einmal die japanische Gartenkultur an, bei der Wasser Leben bedeutet, Moos für Ehre steht und Bäume als Sinnbild für Menschen gelten. Das ist auch alles in Ihrem Garten zu finden? Prima!
Aber Spaß beseite: Ein „idealer“ Garten ist selbstverständlich ganz auf die Bedürfnisse des Besitzers abgestimmt, welche erheblich differieren können, was Umfragen zeigen:
Gartenbesitzer wünschen sich unter anderem eine geräumige Rasenfläche zum Fußballspielen, Barfußgehen, Sonnenbaden und zum Aufstellen eines kleinen Pools. Rasenflächen sollten wie für Kinder, so auch für Gäste oder Haustiere strapazierfähig sein; hierfür stehen besondere Rasenmischungen zur Verfügung. Nur wenige Gartenbesitzer wünschen sich einen perfekte Grünfläche zum Vorzeigen.

Des Weiteren stehen Grün, Duft und Blüten auf der Wunschliste. Ideal wären widerstandsfähige Gehölze und pflegeleichte Blumen. Faustregal: Je mehr man pflanzt, desto mehr Arbeit hat man. Es stehen unzählige Pflanzenarten für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene zur Verfügung, sodass sich hier für jeden Hobbygärtner das Richtige finden lässt.

Mehr als 75 % aller Gartenbesitzer erwähnen, mehr Lebensqualität in ihrer Freizeit haben zu wollen bzw. Zeit mit der Familie verbringen zu wollen. Als praktisch erweisen sich zudem Außenbars oder Außenküchen, zumindest jedoch ein Grill im überdachten Terrassendach sowie möglichst noch eine kleine Spielecke für den Nachwuchs. Wurden auch Tische, Stühle und andere Sitzgelegenheiten berücksichtigt? Vielleicht wäre noch Platz für eine Tischtennisplatte oder ein Spielhaus? Eine Planung sollte flexible Möglichkeiten beinhalten, da sich die Bedürfnisse der Kinder schnell ändern können.
Geachtet werden sollte ebenfalls auf eine ausreichende und gute Beleuchtung, welche auch die Wege einschließt. Bereits bei der Planung sollten Elektroinstallationen einbezogen werden.

Weit mehr als die Hälfte der Gartenbesitzer möchte frisches bzw. biologisches Obst und Gemüse sowie Kräuter im eigenen Garten ziehen. Eingeplant werden sollte, je nach Gartengröße, ein Zeitaufwand von ein bis zwei Stunden Gartenarbeit täglich. Weiterhin fallen Kosten für Pflanzen, Geräte und evtl. für Pflanzenschutzmittel an. Diese sind jedoch wiederum aufzurechnen mit den Einsparnissen beim Einkauf, den Fahrzeugkosten und den nicht anfallenden Krankheitskosten auf Biokost und ausreichender Bewegung. Immerhin erwähnten dies zumindest etwa 60 % der Befragten.

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Familien-Garten

Familien-Garten

Familiengärten sind dieses kleinen (oder manchmal auch größere) Stückchen Paradies hinter oder am Haus für Groß und Klein, für alle Familienmitglieder, inklusive Hund und Katz. Jeder hat im Familiengarten seine eigene kleine Lieblingsecke; es gelten keine strengen Regeln, denn es geht hier schließlich nicht um strenge Ästhetik, sondern um das Wohlbefinden. Es sollte eine Wellness-Oase für Entspannung und Naturverbundenheit geschaffen werden, z. B. mit einer Spielecke für die Kinder, einem Sandkasten, einem Klettergerüst, einer Rutsche oder vielleicht sogar mit einem selbst gebauten Baumhaus. Ein Grill für die Männerrunde, eine Sitzecke zum Teeplausch für das Damenkränzchen, eine Rundbank um den Hausbau, ein Bio-Gemüsegärtchen für die hundert Prozenz frische Selbstversorgung und natürlich ein paar Beerensträucher oder Erdbeerpflanzen zum Naschen, besser noch ein Obstgarten.

Eigentlich müssten bei einer solchen Gartenplanung alle Familienmitglieder miteinbezogen werden; jeder sollte eine Stimme haben. Für jeden sollte der Garten Spaß und Abwechslung bringen.

Da die Kinder rennen und spielen wollen, können die Beete mit einem kleinen Steinmäuerchen, einer Buchshecke oder einem niedrigen Zaun abgegrenzt werden. Rasenflächen sollten möglichst robust sein, um auch mal Fußball darauf spielen zu können. Englischer Rasen ist für Kinder nicht besonders geeignet.

Natürlich sollte auch eine Gartenhütte oder Laube nicht fehlen. Wäre eventuell noch Platz für ein kleines Pool oder Planschbecken im Sommer? Nicht vergessen, dass auch Kinder gerne ein eigenes Beet haben möchten. Blumen und einfache Gemüse wie Salat, Radieschen und Karotten, pflanzen und ernten, graben und kompostieren, Bienen, Igelfamilie und selbstgebaute Nistkästen steigern nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch das Naturgefühl bereits in jungen Jahren.

Wer Kinder hat muss zuden ein wenig auf Sicherheit achten: Keine Gifte und Farben dürfen herumstehen, Teiche müssen gesichert werden, Geräte wie Rasenmäher und dergleichen müssen immer ausgeschaltet und verstaut werden. Vorsicht auch mit giftigen Pflanzen wie Eibe, Fingerhut, Maiglöckchen und anderen. Spielgeräte sollten den DIN-Vorschriften entsprechen und sicherheitszertifiziert sein. Ein großer Tisch, eine gemütliche Stühle oder Sessel, ein Sonnenschirm, eine gemütliche Hängematte zum Wohlfühlenfür die Großeltern, eine Schaukel oder einen schwingenden Autoreifen im Baum für den Nachwuchs, Rosenbeete vor der Terrasse, Platz und Zeit für das gemeinsame Familienleben, das in der heutigen Tage viel zu oft zu kurz kommt. Familiengärten sind Spaß und pure Erholung; und so ganz nebenbei tun Sie sogar noch jede Menge für die Natur und den Planeten.

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Gräser-Garten

Gräser-Garten

Gräsergärten sind sind nur etwas für ausgesprochene Profis, sondern auch für Gartenanfänger. Pflegeleicht und dennoch äußerst wirkungsvoll präsentieren sich verschiedene Gräsermischungen, abwechslungsreich bis witzig und niemals eintönig. Gräser lassen sich auf besonders vielseitige Weise miteinander kombinieren, wenn man geschickt die riesige Farbenpalette, die diversen Höhe und die unterschiedlichsten Formen und Arten miteiander kombiniert. So dürfen Exotengräser neben heimische Gräser gesetzt werden, kleine Inseln geschaffen werden oder große, bunte Grasflächen angelegt werden.
Erhältlich sind Gräsersorten mit einer Höhe von lediglcih 15 bis 20 Zentimeter bis hin zu speziellen Sorten, welche teilweise fünf Meter oder höher werden können. Gräser gehören zu den anspruchslosen Pflanzensorten, die sich schnell den Bodengegebenheiten anpassen.
An der Spitze der Beliebtheitsliste stehen australisches oder afrikanisches Lampenputzergras mit goldgelben bis grünen Laubblättern und bis zu 30 cm langen, äußerst dekorativen, bürstenförmigen Scheinähren. Diese leicht gebogene Grassorte teht gerne sonnig und feucht. Ebenso beliebt ist das rosa oder weiß blühende bis zu zweieinhalb Meter höhe Pampasgras, welches durch seine riesigen braunen Rispen besticht. Für Gruppenpflanzung kann mit Japan-Segge kombiniert werden, einer aparten, immergrünen Büschelgrassorte mit gestreiften Blättern. Zu attraktiven Hinguckern werden zudem Blauschwingelgras, Engelhaargras, purpurfarbene Mähnengerste, filigraner Schmielenhafer oder Federborstengras. Als schnell wachsende Sorte ist insbesondere Bambus bekannt, hier dämmen Experten jedoch das Wurzelwachstum etwas ein.
Kleine Gräsergärtchen lassen sich übrigens in jeder Gartenecke anlegen.


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Heide-Garten

Heide-Garten

Attraktive und geschmackvolle Bepflanzung zu jeder Jahreszeit? Kein Problem: mit einem Heidegarten! Vorausgesetzt, man wählt die richtigen Pflanzensorten aus. Heidelandschaften faszinieren ganz besonders in der Herbstzeit durch ihre prächtigen Farben und einen prall gefüllten Blütenteppich. Heidegärten erfreuen sich steigender Beliebtheit, denn sie sind äußerst pflegeleicht und sogar für Gartenanfänger bestens geeignet. Heidepflanzen sind robust; sie mögen Sonne und bevorzugen südliche Standplätze mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr, besonders in den Sommermonaten. Jedoch auch im Herbst und Winter dürfen die Wurzeln der Heidegewächse niemals vollständig austrocknen; dies würde ihre Blühfreudigkeit und ihr Wachstum einschränken.

Sehr ansprechend können Heidegärten in hügeliger Form angelegt werden, mit Sandwegen oder Kieswegen dazwischen. Sie bieten wertvollen Lebensraum für Vögel und Insekten.

Idealer Untergrund für ein nährstoffarmes, kalkfreier, humusreicher, saurer Boden mit einem pH-Wert unter 5. Sandige Böden sind folglich wesentlich besser geeignet als Lehmböden. Profis pflanzen in Gruppen, um diese prächtigen Farbtteppiche zu erzielen, etwa 8 bis 12 Pflanzen auf jeden Quadratmeter. Bei der Pflanzung dürfen Hornspäne gegeben werden; nach der Blüte wird zurückgeschnitten; der Einfachheit halber mit einer scharfen Akkuschere.

Besonders bewährt haben sich Heidekraut, Knospenheide und Besenheide, welche bis zu zehn Minusgraden vertragen. Teilweise verfügen sie über eine wunderschöne gelbe Laubbildung in den Herbstmonaten. Als Frühblüher empfiehlt sich Schneeheide, welche von Dezember bis April in voller rosa-weißer Blüte steht. Hoch und südländisch präsentiert sich Baumheide. Begleitend können Rhododendren, Wachholder, Zwergkiefern und Gräser gepflanzt werden, je nach Platzangebot. Apart wirken Blauschwingelgras oder Pfeifengras, auch in Gruppen. Wer auf pflegeleichte Bodendecker setzt, ist mit Scheinbeere und Mauerpfeffer gut bedient. Rund 1000 Pflanzensorten stehen zur Verfügung, um schnell einen dichten Heideteppich zu bilden, der das ganze Jahr über einen Augenschmaus bereitet.

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Kleingarten

Kleingarten

Laut Statistik wohnen weit mehr als die Hälfte aller Deutschen in Mietwohnungen, nicht in einem eigenen Haus. Dem meisten fehlt also der eigene Garten. Ein eigener Garten zum Blumensetzen, zum Ausruhen, zum Pflanzen. Nicht alle Wohnungen besitzen einen Balkon oder eine Terrasse zum Pflanzen. Doch selbst mit Terrasse oder Balkon ist das Platzangebot beschränkt. Man kann lediglich einige wenige Balkonkästen oder Kübel stellen und nur wenige Gemüse und Obstarten lassen sich in Pflanzkübeln erfolglich ziehen. Was liegt also näher, als ein Stückchen Garten; dieses kleine Stück Natur, dass den Stadtbewohnern fehlt. Viele beginnen früher oder später, eine Gartenparzelle oder einen Schrebergarten zu suchen. Jedoch auch hier sind Platz und Angebot begrenzt; oftmals existieren Wartelisten.
Kleingartenparzellen können gekauft oder gemietet werden; sie stellen nicht nur ein Fleckchen Natur zur Nutzung und Erholung sicher, sondern auch soziale Kontakte. Jeder gärtnert auf seinem Stückchen Land nach seinen eigenen Wünschen, mit Blumen, mit Obst oder Gemüse, mit einer kleinen Wiese und einem Kinderpool, einem Teich, einer Pergola oder einer Laube.
Gartenvereine sind vor allem auch für Anfänger interessiert, denn auf Wunsch bekommt man immer gute Ratschläge und Hilfestellung. Allerdings müssen in solchen Gartenvereinen auch bestimmte Regeln eingehalten werden, wie u.a. Bauten, Garteneinfriedung, Bepflanzung und Ruhezeiten.




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Knotengärten

Knotengärten

Knotengärten haben eine Jahrhunderte alte Tradition und sind auch heute noch in besonders gepflegten Grünanlagen zu sehen. Meist wird Buchsbaum verwendet; es können jedoch auch andere Pflanzen eingsetzt werden. Bei dieser besonders ausgefallenen Gartenart werden die Hecken so miteinander verschlungen, dass der Eindruck von Knoten entsteht. Auch Flechtmuster und Schachbrettmuster sind möglich. Schlossgärten präsentieren oftmals solch kunstvolle, symmetrische und faszinierende Gebilde, von denen sich die meisten Laien überfordert fühlen. Die Idee der Knotengärten stammt aus den italienischen Renaissancegärten.
Um einen Knotengarten überhaupt so richtig bewundern zu können, muss der Betrachter etwas höher stehen, z. B. auf einer Terrasse oder einem Fenster.
Eigentlich ist die Anlage eines Knotengartens jedoch gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick vielleicht aussehen mag. Sehr gut arbeiten lässt sich mit verschiedenen Farben, wie z. B. dunkelgrün, gelbgrün und blaugrün. Um schnell zu einer durchgehenden Linie zusammenzuwachsen, sollten nur getopfte Buchsbaum gekauft werden. Beim Pflanzen bedient man sich am besten eines Bodenrasters mit gespannten Fäden. Man zeichnet das gewünschte Heckenmuster auf einem Blatt Papier auf und überträgt es dann mit einem simplen Holzstab auf das Bodenraster. Profis markieren sogar mit Quarzsand. Man beginnt aus der Mitte. Auch das Bepflanzen beginnt mit einer Buchsbaumfarbe in der Mitte, nachdem kleine Gräben ausgehoben wurden. Dann werden mit einer anderen Buchsbaumfarbe die nächsten Linien ergänzt, wobei sich die Linien nun bereits überschneiden. Hierdurch entsteht der plastische Eindruck. Auf Wunsch kann zuletzt noch eine Kiesschicht zwischen die Pflanzen gelegt werden.

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Küchen-Garten

Küchen-Garten

Küchengärten dienen in ersten Linie zur Verrsorgung in der eigenen Küche. Zum einen versteht man unter Küchengärten die kleinen Kräutertöpfchen, mit denen sich ein Kräutergarten auf der Küchenfensterbank ziehen. Kräuter können laufend geerntet werden, auch während der Winterzeit. Bereits nach nur 12 Wochen haben die Pflanzen eine ausreichende Höhe erreicht, um zum ersten Mal ernten zu können. Diese Küchenkräutlein ohne jegliche Chemikalien können bedenkenlos, ja sogar ungewaschen benutzt werden; sie verfeiner das Aroma der Speisen und sind teilweise sogar mittels ihrer ätherischen Öle in der Lage, lästige Schädlinge und Insekten fernzuhalten, wie u. a. Lavendel, Salbei, Rosmarin, Majoran, Pfefferminze oder Thymian. Wer die Möglichkeit hat, im Garten anzupflanzen, kann gleich ein ganzes Kräuterbeet bestellen. Kräuter bilden eine perfekte Kombination mit Gemüsepflanzen; sie können in Reihen nebeneinander angebaut werden, ohne sich zu behindern. Pflanzen schützen sich gegenseitig und profitieren von verstärktem Wachstum sowie vergrößerter Blühfreudigkeit.

Des Weiteren werden als Küchengärten jene Gärten bezeichnet, in denen Gemüse und Küchenkräuter zum eigenen Verbrauch angebaut werden. Täglich kommen Produkte der jeweiligen Saison frisch auf dem Tisch; ein unersetzlicher Vorteil. Ursprünglich wurden als Küchengärten die Gemüse- und Obstgärten in Klöstern und Herrschaftsanwesen bezeichnet. Heutzutage könnte man diese Anbauart als Vitaminproduktion ohne belastende Zusatzstoffe bezeichnen. Auch auf wenig Platz kann viel wachsen und gedeihen!

Bei seiner Küchengartenplanung sollte man zuerst überlegen, welche Gemüse und Kräuter vorwiegend benutzt werden. Man kann Küchengärten in symmetrischer Form anlegen, z. B. als Quadrat, ohne oder mit Einfassung, u. a. aus Holz oder Metall, in Reihen oder Rundform. Ein Küchengarten kann mit Mischkulturen oder Fruchtfolgen bestückt sein, mit Hochbeeten, mit einer Kräuterecke oder Kräutereinfassung und natürlich auch mit Obst. Büsche und Obstbäume schaffen nötige Schattenflächen. Bei großen Gartenflächen sollte zwischen den Beeten ausreichend Platz bleiben, um mit einer Schubkarre durchfahren zu können, also etwa knapp ein Meter.
Auch Blumen müssen im Küchengarten nicht fehlen. Wie wäre es immer wunderschön blühenden Stangenbohnen, essbarer Kapuzinerkresse und heilenden Ringelblumen?
Erfahrene Gärtner säen in Etappen, benutzen zudem frühe, mittelspäte und späte Sorten, um immer ausreichend Bio-Nahrungsmittel zur Verfügung zu haben, selbst zu Frühlingsanfang bzw. während der Winterzeit.
Ebenfalls sinnvoll ist das Aufschichten eines Komposts, auf welchen nicht nur Gemüseschalen, Eierschalen und andere organische Küchenabfälle (außer Fleisch) gegeben werden können, sondern auch Grasschnitt, gehäckselte Äste, Sägemehl und Laub, um schließlich damit den Boden verbessern zu können. Ausreichendes Gießen gehört zu den Pflichten des Gärtners. Wer nur wenig Zeit hat, beschränkt sich auf Basisgemüse wie Zwiebeln, Erbsen, Möhren, Kartoffeln, Bohnen, Paprika, Radieschen, Spinat, Tomaten und Salat. Auch während der Haupterntezeit sind Hobbygärtner mit ihrem Küchengarten voll beschäftigt. Sie sehen schon: Ohne Fleiß kein Preis. Trotzdem sind sich alle Küchengärtner einig: Es lohnt sich immer!

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Landschafts-Garten

Landschafts-Garten

Seit Jahrhunderten beschäftigen sich Menschen mit der Gartenplanung; angefangen im Orient, u. a. im Iran, Indien, China und Ägypten. Kostbare Gärten, öffentliche Parks, Kleingärten, Vorgärten, jeder kann bei der Gestaltung seines Lieblingsgartens selbst interpretieren und seine Fantasien verwirklichen.

Bei Landschaftsgärten dürfen Landschaftsplaner und Gärtner ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Landschaften einer bestimmten Region nachbilden. Diese Gartenform stammt ursprünglich aus England, etwa aus dem 18. Jahrhundert; man sieht sie immer wieder bei den berühmten englischen Gärtner sowie in englischen Kolonien, u.a. in Indien. Sie bieten einen krassen Gegensatz zu den Barockgärten: Riesige Waldstücke wechseln mit Rasen, integrieren Teiche und enden schließlich als bepflanzte Hügel; immer enthalten sind Blumenbeete (auch „parterres“ genannt) und blühende Stauden. Landschaftsgärten lassen sich jedoch auch sehr gut auf kleineren Flächen realisieren, um diese berühmten begehbaren Landschaftsgemälde zu schaffen.
Selbst die meisten mitteleuropäischen Gärten enthalten viele dieser Elemente: Rasen, Beete, Blumen, einen Spielplatz, Hecken. Insbesondere englische Landschaftsgärten benutzen fast unsichtbare Elemente wie Gräben und versenkte Mauern, die nicht stören. Schlängelnde Wege oder Flüsse brechen die Landschaft auf. Als größter Landschaftsgarten Europas gilt Lednice/Valtice in Südmähren, Tschechien mit rund 200 Quadratkilometern. Zu den berühmtesten deutschen Landschaftgärten gehören Schloss Wilhelmsthal Calden, der Schlosspark in Gotha, der Englische Garten ind Landsberg am Lech, der Schlosspark Nymphenburg in München sowie der berühmte Englische Garten, ebenfalls in München.

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Minigarten

Minigarten

Garten ist erstmal Garten, egal ob riesig, mittelgroß oder winzig klein. Allerdings wird in einem kleinen Garten die Planung wesentlich schwerer fallen. Solche Minigärten müssen besonders gut strukturiert werden. Gradlinige Gärten wirken etwas größer und können mit Pflanzenbeeten umrahmt werden, um im Mittelpunkt Platz für einen Baum mit runder Krone oder ein Wasserspiel zu lassen. Erbsen, Tomaten, Möhren, Bohnen, Radieschen, Erdbeeren und mehr finden immer Platz, ebenso einige Kräuter.

Pflanzen sollten farblich abgestimmt oder besser noch Ton-in-Ton gehalten werden; auch dies vergrößert optisch. Selbst Accessoires wie Kübel sollten in ähnlichen Farbnuancen gewählt werden. Grüntöne dürfen dominieren, mit Weiß-Gelb oder Rot-Blau kombiniert werden. Romantischer wirken lila und rosa. Attraktiv einbinden lassen sich matte wie auch glänzende Farbschattierungen in form von Dekokugeln, Laternen, Schalen oder Windlichtern. Gelbtöne sowie Orange- und Rotschattierungen wirken sonnig und fröhlich. Im Orangebereich liegt ebenfalls Terracotta. Selbst die Sitzbezüge, die Tischdecken oder der Sonnenschirm können farblich angepasst werden.
Gärtner entscheiden sich häufig auch für eine bestimmte Farbe in jeder Jahreszeit; so kann man romantische Lilatöne für das Frühjahr, kräftige Rotnuancen oder kühle Blautöne für den Sommer und warme Gelb-Orange-Stufen für den Herbst wählen. Auch Farbspiele mit hellen und dunklen Schattierungen kommen in kleinen Gärten besonders gut zur Geltung. Für die Winterzeit greifen viele Hobbygärtner zu Metalltönen: Kupfer, Silber oder Gold; sie wirken besonders festlich.


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Natur-Garten

Natur-Garten

Wenn es in Ihrem Garten grün und blüht, summt und brummt, dann kann man sicherlich getrost von einem Naturgarten sprechen, einem kleinen Mikro-Paradies. Kein durchschnittliches Einheitsgrün, sondern quakende Frösche, singende Vögel, schillernde Schmetterlinge, nützliche Florfliegen und fleißige Bienen inmitten von biologisch einwandfreiem Gemüse, köstlichen Kräutern und Obst ohne jegliche Chemikalien, das man getrost ungewaschen direkt vom Baum oder Strauch naschen kann.
Naturgärten setzen auf heimische Pflanzen (Wildrosen, Trollblumen, Haselnuss, Holunder, Wildkräuter etc.) mit ihren vielfältigen Strukturen, von denen sich die Tiere angezogen fühlen, Beeren für Menschen und Tiere gleichermaßen, gleichzeitig der Tierwelt Sämereien, Schutz und Nistplätze bietend. Naturgärten beweisen uns die Prächtigkeit kunterbunter Blumenwiesen. Mit ein bisschen Mut zur Wildnis lassen sich mit Reisig, Ästen, Steinen, Holz oder Wasser wertvolle Nischen schaffen. In Naturgärten kann man Eidechsen, Eichhörnchen, Salamander und Blindschleichen auf den Trocksteinmauern bzw. in Holz- und Steinhaufen sehen, die ein perfektes Mikroklima schaffen, komplettiert von natürlichen Teichen mit Fischen, Kaulquappen, Glühwürmchen und Libellen. Selbst Wildbienen wird man in einem Naturgarten finden. Aufgrund der zahllosen Nützlinge wie Igel, Iltisse, Marienkäfer, Blaufinken, Meisen und vielen anderen, werden Pflanzenschutzmittel eigentlich überflüssig. Es wird lediglich gestärkt, und zwar mit natürlichen Pflanzenbrühen und eigenem Kompost, dem allerbesten Dünger.
Wege werden ausschließlich aus natürlichen Materialien geschaffen, können zudem durch Mulch, Sägemehl oder Bodendecker ersetzt werden.
Forschungsergebnisse und Statistiken bestätigen ganz klar: Der Trend geht zum Naturgarten hin, weg von Tip-Top-Garten. Noch nicht ganz überzeugt?
Dann probieren Sie doch einfach mal ein kleines Stückchen Naturgarten in einer freien Ecke Ihres Gartens aus. Bei Gefallen brauchen Sie dieses Oase-Fleckchen dann nur noch Stück für Stück zu erweitern, um sich mehr und mehr in den ewigen Kreislauf der Natur zu integrieren.

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