Gartentipp für Februar

Gartentipps für den Hobby-Garten im Februar

Austriebsspritzungen gegen Schädlinge

Beginnen am Ende des Winters die Temperaturen langsam wieder anzusteigen, so erwachen auch die Obstbäume und Ziergehölze allmählich wieder zu neuem Leben. Die Knospen schwellen an. An den Pflanzen haben aber auch viele Schädlinge überwintert. Bei Temperaturen ab 10oC werden sie weiter aktiv. Zu diesen überwinternden Schädlingen gehören Blattläuse (sie überwintern im Eistadium), Schildläuse, Sikatläuse, Spinnmilben (auch sie haben im Eistadium überwintert), die Raupen von Spanner, Wickler und Gespinstmotten. Bevor sie neuen Schaden anrichten, kann man sie mit einer Ausstriebspritzung in Schach halten. Mit einer solchen Austriebsspritzung lassen sich vor allem Frostspanner, die San-José-Schildlaus, Obstbaumspinnmilben und Birnenpockenmilben bekämpfen. Sobald die Temperaturen kontinuierlich über Null Grad liegen, kann mit der Ausrtiebsspritzung begonnen werden.

Wurde in früheren Zeiten prophylaktisch eine Austriebsspritzung im ganzen Garten durchgeführt, so sollte man heute im Hinblick auf ein gestiegenes Umwelt- und Naturbewusstsein wirklich nur dann spritzen, wenn im Vorjahr Schäden an Obstbäumen und Ziergehölzen aufgetreten sind. Denn solch eine Austriebsspritzung vernichtet nicht nur Schädlinge , sondern macht auch vielen Nützlingen den Garaus. Zu den Nützlingen gehören einige Schlupfwespenarten, Raubmilben oder die Ohrenkneifer, allesamt nützliche Mitstreiter bei der Reduzierung von Blattläusen und Co. Außerdem beginnen bereits die Florfliegen, Marienkäfer und Schlupfwespen mit ersten, wärmenden Frühlingssonne die Gehölze anzufliegen auf der Suche nach Nahrung. Sie alle können von der Austriebsspritzung genauso dezimiert werden wie die Schadinsekten. Deshalb nochmals, nur dann spritzen, wenn es im letzten Jahr wirklich zu einem nennenswerten Befall kam. Haben nur einige wenige Blattlauseier überlebt, dann steht eine Austriebsspritzung in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Die Austriebsspritzung muss spätestens mit dem sogenannten Mausohrstadium der Knospen abgeschlossen werden. Das ist der Zeitpunkt, wenn zwischen den noch zusammengerollten Blättern die ersten Blütenknospen erscheinen.

Für eine effektive Austriebsspritzung im Hobbygarten ist ein umweltfreundliches Pflanzenschutzmittel auf der Basis von Rapsöl völlig ausreichend. Bestens geeignet ist dazu das Celaflor® Naturen® Austriebs-Spritzmittel . Es enthält Rapsöl als Wirkstoff; damit werden Eier, Larvenstadien und Adulte der Schädlinge eingekapselt, von der Luftzufuhr abgeschnitten, sodass sie absterben.

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Celaflor Naturen Bio Schnecken-Sperre 2,3 kg

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12,69 € inkl. MwSt.

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Baumstämme gegen Sonnenstrahlung schützen

Baumstämme gegen Sonnenstrahlung schützen

Als einfachste Möglichkeit bietet sich der sogenannte Weißanstrich mit einer Kalkbrühe, welche die Sonnenstrahlen reflektiert und die Temperaturunterschiede zwischen Wärme und Frost mindert. Durch diesen schützenden Anstrich können gefährliche Rindenrisse vermieden werden. Hobbygärtner wissen, dass zusätzlich die Zellbildung gesteigert und sogar die Rinde auf diese Weise gepflegt wird. Weißanstrich gibt es fertig zu kaufen. Versierte Hobbygärtner schwören jedoch auf die eigene Mischung. Ein bewährtes Rezept lautet: 100 Gramm Ackerschachtelhalm 10 Minuten lang mit fünf Litern Wasser verkochen und abseihen, Tonmehl oder Lehm sowie zwei Handvoll Algenkalk zufügen, gut verrühren und 24 Stunden ziehen lassen. Diese Mischung kann mit einem Pinsel oder einem Handfeger auf die abgebürsteten Baumstämme aufgetragen werden. Macht man den Weißanstrich etwas dünnflüssiger, lässt sich die Mischung sogar mittels einer Sprühflasche aufsprühen. Beim Auftragen sollte das Wetter frostfrei sein. Wer es vor dem Winter nicht mehr schafft, sollte besser bis Ende Februar oder Anfang März damit warten.
Durch diesen Anstrich wird gleichzeitig das Eintreten von Feuchtigkeit verhindert, welche beim Gefrieren die Gewebestruktur zerstört und Raum schafft für Schädlinge und Parasiten. Bei einem schützenden Anstrich haben selbst Spinnmilbeneier und Gespinstmotten keine Chance.

Vor der Behandlung mit Weißanstrich wird die Rinde mit einer Bürste oder einem speziellen Kratzeisen gründlich gesäubert; poröse Rindenteile müssen entfernt und entsorgt werden. Noch ein Profitipp: Behandeln Sie ebenfalls die unteren Äste mit!

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Celaflor Fliegen-Köder 4St

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Dickmaulrüssler in Kübeln bekämpfen

Dickmaulrüssler in Kübeln bekämpfen

Unter Gärtnern gelten Dickmaulrüssler als hartnäckige und äußerst lästige Schädlinge. Erste Anzeichen sind gerundete Fraßstellen an den Blättern; die bis zu einem Zentimeter großen Larven hingegen nagen an den Pflanzenwurzeln, so lange, bis die Pflanzen durch den Nährstoffverlust und Bakterien oder Pilze zu welken beginnen und dann schließlich absterben. Wie sehen die gefräßigen Dickmaulrüssler eigentlich aus? Es handelt sich um bis zu 1,5 cm kleine Käfer von grauer Farbe, die sich sehr schnell verbreiten. Der überwiegende Teil sind Weibchen, welche Hunderte von Eiern ablegen können. Die Tiere sind nachtaktiv und erklettern sogar Balkone. Besonders befallen werden Rosen, Lorbeer, Rhododendron, Eibe und Clematis. Sie verstecken sich in Laub, Erde oder Mulch und schlüpfen normalerweise im Mai aus. Einsammeln reduziert auf jeden Fall die Anzahl der Schädlinge, reicht jedoch meist nicht aus: Schließlich sind häufig auch ganze Staudenbeete betroffen. Bei Kübelpflanzen gestaltet sich die Bekämpfung wesentlich einfacher.
Als exzellente Bekämpfungsmaßnahmen haben sich Nematoden (auch Aelchen genannt) bewährt; allerdings lediglich für Kübelpflanzen, nicht für Freilandpflanzen. Es handelt sich hier um mikroskopisch kleine Fadenwürmer, lediglich 0,03 mm groß, welche über die Atemwege Bakterien in die Blutbahn der Dickmaulrüssler schleusen und zum Absterben bringen. Die Erfolgsquote liegt bei über 90 %. Nematodenpulver wird einfach in Wasser aufgelöst und dann über die befallenen Pflanzen vergossen. Besonders wichtig ist hierbei, den Boden in den darauffolgenden anderthalb Monaten feucht zu halten, damit die Fadenwürmer agieren können. Fertigpackungen sind im Fachhandel erhältlich. Eine einzige Packung enthält Millionen von Fadenwürmern und kann im Kühlschrank mehrere Wochen aufbewahrt werden. Als bester Zeitpunkt zum Ausbringen eigenen sich die Monate April bis Juni sowie September bzw. Oktober.

Des Weiteren existieren chemische Gifte, welche auf den Wurzelbereich gestreut werden und dort über Monate ihre Wirkung entfalten. Nehmen Dickmaulrüssler das Gift auf, sterben sie innerhalb weniger Tage.

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Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

 

21,17 € inkl. MwSt.

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Hecken schneiden

Hecken schneiden

Idealer Zeitpunkt für einen Heckenschnitt ist im Frühjahr, bevor die Sträucher beginnen, auszutreiben. Frostfrei und sonnig sollte das Wetter sein, am besten aber fünf Grad. Frühlingsblüher dürfen stark zurückgeschnitten werden. Bei größeren Heckenbestände empfiehlt sich der Einsatz einer motorbetriebenen oder elektrischen Heckenschere. Um Gartenvögel nicht beim Nisten zu stören, sollte der Heckenschnitt vor März erfolgen. Erfahrene Hobbygärtner greifen deshalb bereits im Monat Februar zur Heckenschere; der zweite, schwächere Schnitt erfolgt dann erst zum Sommeranfang. Zu spätes Schneiden kann zu Frostschäden führen.
Beschnitten werden Breite wie auch Höhe der Hecken. Frühlingsschnitte fallen einfacher, denn die Triebe sind noch nicht komplett mit Pflanzensaft gefüllt, haben noch ausreichend Zeit zur Regeneration und blühen dann vermehrt. Empfehlenswert ist ein leichter Trapezschnitt mit etwas breiterer Basis, welcher ausreichend Sonnenlicht an die unteren Triebe lässt. Lediglich bei Fichten und Kiefern werden ausschließlich die Neuaustriebe beschnitten. Blüher wie Forsythien oder Rosen dürfen ebenfalls direkt nach der Blüte geschnitten werden. Eine Ausnahme bilden immergrüne Hecken: Sie können zu jeder beliebigen Zeit des Jahres geschnitten werden.

Übrigens: Laut Bundesnaturschutzgesetzt ist Heckenschneiden von 1. März bis 30. September verboten, um Tiere und Vögel zu schützen. Ausgenommen von dieser Norm ist das Zurückschneiden. Rechtlich gesehen müssen ebenfalls alle Heckenteile entfernt werden, die über die Grundstücksgrenze bzw. auf Gehwege ragen.

Wer im Heckenschneiden noch nicht besonders erfahren ist und gerade Grundstückshecken wie Thuja oder Buchsbaum schneiden möchte, kann hierzu eine Schnur legen, um eine exakte und gerade Schnittführung zu gewährleisten.

Äußerst wichtig beim Heckenschneiden ist die eigene Sicherheit: Es sollte festes Schuhwerk getragen werden und nur feststehende Leitern benutzt werden. Sicht- und Gehörschutz sind ebenfalls empfehlenswert; häufig kommt es zu äußerst fahrlässigen Verletzungen.

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Celaflor Wespen K.O. Spray 500ml

Celaflor Wespen K.O. Spray 500ml

 

15,76 € inkl. MwSt.

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Leimringe an Bäumen erneuern

Leimringe an Bäumen erneuern

Mindestens einmal jährlich sollten die Leimringe der Obstbäume auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, denn sonst können Schädlinge wie Frostspanner etc. nicht wirksam bekämpft werden. Klebende Streifen, die um die Bäume gelegt werden, verhindern, dass die Weibchen den Stamm erklimmern und ihre grün-orangefarbenen Eier ablegen, aus denen dann die gefräßigen Raupen schlüpfen, die einen ganzen Obstgarten zerstören können. Geprüft werden sollte zum zuerst der feste Sitz der Leimringe sowie die Klebefähigkeit. Sollten die Ringe eingetrocknet oder verschmutzt sein, müssen sie erneuert werden. Bereits im Herbst sollten die Ringe angebracht werden, denn Hunderte von Eiern können ansonsten im Baum überwintern. Am besten werden die Ringe während des gesamten Jahres am Baum belassen. Bei einem Austausch ist angeraten, den neuen Leimringe ein wenig höher oder tiefer zu kleben, damit die Rinde geschont wird. Sollten Haustiere wie Hunde oder Katzen vorhanden, ist es besser, die Leimringe der Bäume etwas höher anzubringen, damit die Tiere beim Vorbeistreifen nicht mit dem Fell daran kleben bleiben.

Günstig sind Leimringe in Großpackungen erhältlich; der gesamte Obstgarten sollte damit bestückt werden, junge wie alte Obstbäume, jedoch auch Bäume wie Buche, Ahorn, Linden und Nussbäume. Sollten bereits Bäume von Frostspannerraupen betroffen gewesen sein, empfiehlt es sich auf jeden Fall, alle umliegenden Bäume genau zu kontrollieren, denn teilweise werden die Raupen vom Winter weiterbefördert. Die gebrauchsfertigen Klebestreifen sind rund zehn Zentimeter breit und sollten den Baumstamm fest umschließen, damit die Raupen nicht darunter hindurchkriechen können. Sollten Baumpfähle benutzt werden, müssen auch diese mit einem Leimring versehen werden. Angebrachte Leimringe sollten ständig kontrolliert werden, damit keine Blätter daran haften bleiben; dies kann die Wirksamkeit beeinträchtigen.

Zusätzlich raten Gartenkenner, vermehrt Vögel in den Garten zu locken, welche die Raupen fressen; auch Hühner im Garten sind hilfreich bei dieser Aufgabe. Idealerweise werden die Leimringe im Dezember abgenommen, verbrannt und sofort erneuert. Es gibt übrigens auch Raupenleim, der mit einem Pinsel auf die Stämme aufgetragen wird.

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Celaflor Naturen Gelbstecker 10St

Celaflor Naturen Gelbstecker 10St

 

6,84 € inkl. MwSt.

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Nadelverlust bei Koniferen

Wenn Nadelbäume im Winter ihre Nadeln verlieren – einmal abgesehen von den Lärchen, die ja bekanntlich im Herbst ihre Nadeln regelmäßig verlieren, dann muss dies nicht unbedingt an Frostschäden oder Wassermangel liegen. Auch der Saure Regen ist nicht immer schuld daran. Es könnte auch Mangelerscheinungen im Boden sein. Häufig ist es Magnesium, welches fehlt oder nicht in ausreichendem Maße im Boden verfügbar ist. Auch Koniferen brauchen dies Magnesium zum Aufbau ihrer nadelförmigen Blätter. Bei akutem Mangnesiummangel verblassen die Blattnadeln, das Chlorophyll verschwindet aus den Pflanzenzellen. Und schließlich fallen dann solche Nadeln ab. Damit verlieren die Nadelbäume zu einem großen Teil die Fähigkeit Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen und in den Stoffwechsel einzuschleusen. Ihre „grünen Lungen“ sind geschädigt und bringen nicht mehr die volle Leistung. Der Nadelbaum beginnt zu kümmern. Nicht nur Koniferen verlieren bei Magnesiummangel auf diese Weise ihre Nadeln, auch Laubbäume sind gefährdet, der Laubfall setzt dann schon viel zu früh ein. In niederschlagsreichen Wintern ist die Menge an für die Bäume verfügbarem Magnesium deutlich reduziert. Das gilt vor allem dann, wenn der Boden nicht durch Schnee und Forst geschützt und wasserundurchlässig wird und der Winterregen direkt in den Boden eindringen kann. Deshalb muss man den Boden rund um das Gehölz mit einem speziellen Magensium-Dünger versorgen. Ein solcher Magensium-Dünger kann bis zu 50% Magnesium enthalten. Dazu streut man etwa 50g des Magnesiumdüngers pro m2 rund um das Gehölz aus, harkt ihn leicht in den Boden ein und wässert dann intensiv. Ist der Baum bereits geschädigt, dann löst man stattdessen etwa 200g Bittersalz in 10 Liter Wasser und sprüht damit den Baum von oben bis unten gründlich ein, bis das Spritzwasser von Ästen und Nadeln tropft.

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Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

Celaflor Naturen Kirschfruchtfliegen-Falle

 

21,17 € inkl. MwSt.

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Rhabarber vortreiben und bleichen

Rhabarber vortreiben und bleichen

Rhabarber wird normalerweise ab April geerntet . Wer nicht solange warten will, kann den Rhabarber schon viel früh vortreiben. Voraussetzung ist jedoch – wie für jede gute Rhabarberernte – dass die Rhabarberstauden wenigstens für einige Tage im Forst standen. Der Rhabarber wird dazu ab Ende Februar abgedunkelt. Dazu nimmt man einen großen, hohen Eimer, einen sogenannten Forcer (so wird der Treibtopf genannt) oder auch nur eine schwarze, lichtundurchlässige Folie. Die Abdeckung wird über die Rhabarberstaude gestülpt. Unter Lichtmangel beginnen die Stangen besonders schnell auszutrieben und in die Höhe zu wachsen. Gleichzeitig werden die Stangen gebleicht, was sie besonders zart werden lässt. Je nach Temperaturverhältnissen können die Stangen dann bereits nach 2, spätestens 4 Wochen geerntet werden. Danach lässt man die so gestressten Rhabarberpflanzen sich für das laufende Jahr unter normalen Freilandbedingungen regenerieren. Rhabarber kann ohnehin bereits ab Juni nicht mehr geerntet werden, da die Stangen dann zu viel Oxalsäure gespeichert habe, und das geht an den Zahnschmelz.

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Stachelbeer- und Johannisbeersträucher schneiden

Stachelbeer- und Johannisbeersträucher schneiden

Jetzt am Winterende ist die beste Zeit, die Sträucher von Johannisbeeren und Stachelbeeren zu schneiden. Und zwar werden beiden den Schwarzen Johannisbeeren lediglich zu sehr in die Länge gewachsene Triebe etwas gekürzt. Dagegen schneidet man bei den Roten Johannisbeeren, aber bei den Stachelbeersträuchern, nur die älteren Triebe heraus, die bereits 3 oder mehr Jahre alt sind und ohnehin kaum noch tragen. Die jüngeren Äste bleiben dagegen weitgehend erhalten.

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Wollläuse an Zimmerpflanzen

Wollläuse an Zimmerpflanzen

Schmierläuse werden maximal 12mm groß, die meisten Arten bleiben mit einer Körperlänge zwischen 1 und 5mm wesentlich kleiner. Ihr Körper ist schmierig behaart. Sei scheiden eine Art Wachs aus, der sie als kleiner Wattebausch einhüllt. Daher werden sie auch Wollläuse genannt. Die Weibchen der Wollläuse produzieren etwa alle 8 Wochen mehr als 500 Eier, aus denen nach ungefähr 1 ½ Wochen die Larven schlüpfen. Während sich diese Wollläuse in den Sommermonaten zahlreiche Gartenpflanzen befallen, verbringen sie die kalte Jahreszeit lieber im Warmen und machen auf den Zimmerpflanzen breit. Besonders betroffen Orchideen, Weihnachtssterne, Grünlilien und vor allem zahlreiche Kakteenarten. Von den rund 1000 Wollausarten, die sich in der Körpergröße, der Länge ihrer Schwanzfäden und in der Art ihrer Behaarung voneinander unterscheiden, spielen als Pflanzenschädlinge bei uns vor allem die Zitrusschmierlaus und die Langschwänzige Schmierlaus eine Rolle. Während viele Arten stationär sind und auf der Wirtspflanze bleiben, auf der sie sich einmal niedergelassen haben, bleiben diese beiden genannten Arten mobil. Sie wechseln im Herbst vom Freiland ins Winterquartier und ihre Weibchen saugen dann an den Zimmerpflanzen weiter.

Wollläuse saugen Pflanzensäfte und scheiden dabei mit dem Speichel auch für die Pflanzen giftig wirkende Stoff aus. Die direkt betroffenen Blättern verfärben sich rund um die Saugstellen zunächst gelb, die Blätter beginnen zu schrumpfen und zu welken, bis bei starkem Befall die ganze Pflanze abstirbt. Aber auch bei weniger starkem Befall mit Wollläusen kann die Vitalität der Pflanze eingeschränkt sein und sie wächst dann langsamer.

Beim Saugen scheiden die Wollläuse Honigtau aus, der auf die darunter liegenden Blätter der Pflanze tropft. Diese zuckerhaltigen, klebrigen Stellen bilden den idealen Nährboden für Rußtaupilze. Bei Befall mit Rußtaubilden verfärben sich diese Stellen dunkelbraun bis schwarz.

Andere Arten saugen nur an den unterirdischen Teilen der Pflanzen, sie werden daher auch Wurzelläuse genannt. Man entdeckt sei daher erst, wenn man die Zimmerpflanze umtopft. An der Innenwand des Topfes sieht man dann weiße, schmierige Spuren. Biologische Bekämpfungsmethoden wie der Einsatz einer australischen Marienkäferart, deren Larven sich über die Wollläuse hermachen, kommen nur bei einer großflächigen Anwendung z.B. in Gewächshauskulturen in Frage. Betroffene Zimmerpflanzen stellt man zunächst separat, sonst breiten sich die Wollläuse auch rasch auf den benachbarten Pflanzen aus. Bewährt haben sich Neem-Öl haltige Präparate, die systemisch wirken. Der eigentliche Wirkstoff , das aus dem indischen Neembaum gewonnene Azadirachtin, wirkt systematisch über die Pflanzensäfte. Es setzt die Fertilität der Weibchen stark herab, stoppt oder verzögert die Häutungen zwischen den Stadien der Larven und dem letzten Nymphenstadium und den Adulten. Andere systemisch wirkende Pflanzenschutzmittel sind als Granulat oder in Stäbchenform erhältlich. Das Granulat wird auf die Blumentopferde gestreut, die Stänchen in die Erde gesteckt. Mti dem Gießwasser wird das Insektizid über die Wurzeln in die Pflanzen aufgenommen und gelangt mit dem Saftstrom bis in die Blätter der Pflanzen, wo es von den Wollläusen beim Saugen aufgenommen wird.

Befallene Stellen an Kakteen lassen sich auch wirksam mit Brennspiritus besprühen. Der Alkohol dringt durch die Wollhülle der Läuse und töten sie ab. Kakteen werden während ihrer winterlichen Wachstumspause dabei nicht geschädigt, man sollte sie aber bald nach der Behandlung umtopfen.

Eine schnelle Wirkung bei stark befallenen pflanzen erzielt man auch mit einem Pflanzenspray, z.B. mit Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Spray*. Der Wirkstoff Acetamirpid dringt in die Blätter ein und töten die Schädlinge beim Saugen ab. Durch den Ölanteil des Sprays auch die Eier und Larven abgetötet. Der Hersteller empfiehlt eine dreimalige Anwednung im Abstand von jeweils 10 Tagen. Wichtig ist, dass man einen Mindestabstand einhält, da die Kälterwirkung des Sprays sonst zum Absterben einzelner Pflanzenpartien führen könnte. Außerdem darf man nicht die ganze Pflanze flächendeckend besprühen, sondern nur die tatsächlich befallenen Stellen. Sonst verklebt das im Spray enthaltene Öl alle Pflanzensporen und das Blatt stirbt ab.

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Bäume und Sträucher verpflanzen

Bäume und Sträucher verpflanzen

Als bester Zeitpunkt zum Umsetzen von Bäumen und Sträuchern gelten Spätsommer und Frühherbst, also nach der großen Hitze. Insbesonders ältere Sträucher sollten nur wenig zurückgeschnitten werden, um die Form nicht zu zerstören. Am wichtigsten ist die Unversehrtheit der Wurzeln; deshalb sollte das Ausgraben besonders vorsichtig erfolgen. Äußerst wichtig sind die sogenannten Feinwurzeln, welche das Wasser aufnehmen. Das neue Pflanzloch sollte die doppelte Tiefe und Breite des Wurzelballens haben. Idealerweise werden umgesetzte Pflanzen mit einem Pfahl oder auch mit mehreren Stützen versehen. Insbesondere im ersten Jahr nach dem Umsetzen müssen Bäume und Sträucher besonders sorgfältig und regelmäßig gegossen werden; sie sollten gemulcht werden, um Austrocknen zu verhindern.

Bei Bäumen und Sträuchern, die beschnitten werden, sollte die Wurzel in gleicher Weise gekürzt werden. Experten sind der Meinung, dass es besser ist, Bäume und Sträucher umzusetzen statt sie jährlich zurechtzustutzen. Aber: Je länger ein Baum oder Strauch eingewurzelt war, desto mehr Schwierigkeiten bereitet er beim Anwachsen.
Bei älteren Bäumen muss mit einer scharfen Grabschippe ein Graben in einer Entfernung zum Stamm ausgehoben werden; hierbei müssen die Wurzeln durchtrennt werden. Im neuen Pflanzloch sollte unbedingt 50 % Kompost zugegeben und ausgiebig gewässert werden, nachdem die Erde verdichtet wurde. Zusätzlich kann der Wurzelbereich dann mit Mulch bedeckt werden, um die Feuchtigkeit länger zu halten. Falls große Sträucher oder Bäume transportiert werden müssen, empfiehlt es sich, die Äste zusammenzubinden. Dicke Wurzelballen können mit einer Grabgabel vorsichtig verkleinert werden. Für längere Reisen werden Ballentücher empfohlen.

Pflanzen mit tiefem Wurzelwerk wie Ginster, Weide, Magnolie, Ahorn etc. können Schwierigkeiten bereiten. Besser verpflanzen lassen sich Hortensien, Rhododendren, Buchs, Liguster, Stechpalmen oder Forsythien. Auch aber einem Alter von über vier Jahren kann Umsetzen kritisch werden.

Beim Umsetzen muss der Boden absolut frostfrei sein. Der Wurzelballen wird mit einem feuchten Jutesack umwickelt, um jegliches Austrocknen zu verhindern.

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Celaflor Combi-Rosenspritzmittel 4x25ml

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13,42 € inkl. MwSt.

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Den Rasen für die kommende Saison vorbereiten

Falls man dies im Spätherbst versäumt hat, kann man die Rasenfläche jetzt gleichmäßig mit reifer Komposterde versehen. Biogärtner bringen außerdem verdunnte Jauche auf dem Rasen aus. Bei trockenem Wetter kann man den Rasen vertikulieren. Dadurch wird die Grasnarbe aufgeraut, was der Moosbildung vorbeugt und den Rasen gut durchlüftet.

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Celaflor Hunde- und Katzen-Stopp 500ml

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14,08 € inkl. MwSt.

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Frühkartoffeln vorbereiten

Frühkartoffeln vorbereiten

Frühkartoffeln gehören zu den Favoriten vieler Hobbygärtner. Bereits ab Mitte Februar können sie zum Vorkeimen in Kisten gelegt werden, welche mit einer Mischung aus Blumentopferde, Sand, reifem Kompost, Torf und Steinmehl bestückt werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Kartoffelseite mit den meisten Keimen (die sogenannte Kronenseite) nach oben zeigt. Die Keimkisten sollten etwa sechs Wochen an einem hellen Ort stehen und häufig mit einer Brühe aus Schachtelhalm, Brennnessel, Beinwell oder Baldrian eingesprüht werden. Ideal wäre eine Temperatur zwischen 12 und 15 Grad. Eingepflanzt werden dürfen die vorgekeimten Frühkartoffeln jedoch erst, wenn die Bodentemperatur über fünf Grad Celsius liegt. Durch das Vorkeimen erhalten die Kartoffeln einen Erntevorsprung von zwei bis drei Wochen. Man suche zum Vorkeimen ausschließlich die besten Kartoffeln heraus, die vollkommen unversehrt und fleckenlos sein müssen. Es wird angeraten, sich jährlich neues Pfanzgut zu besorgen, um widerstandsfähige Pflanzen zu erhalten und die Krankheitsanfälligkeit zu reduzieren.

Dieses kann in Furchen gelegt werden, die nach den Einsetzen der vorgekeimten Kartoffeln leicht mit Erde angehäufelt werden sollten. Auf ausreichende Feuchtigkeit ist unbedingt zu achten. Gärtner, die im Einklang mit dem Mondkalender leben, wissen zu berichten, dass Kartoffeln erfahrungsgemäß reicher tragen, wenn sie kurz vor dem Neumond in die Erde gebracht werden. Lockerer, humusreicher oder sandiger Boden wird bevorzugt. Wegen der Fruchtfolge sollten Kartoffeln nicht zwei Jahre hintereinander am selben Ort angebaut werden. Letzter Pflanztermin sollte der Monat Juni sein.

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Celaflor Gemüsepilzfrei 8ml

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Kompost durchsieben, verteilen und einarbeiten

Kompost durchsieben, verteilen und einarbeiten

Zu jeden Garten gehört ein Kompost. Hierauf sollten organische Küchenabfälle wie Gemüserest, Filter, Eierschalen, zudem Grasschnitt, Baumschnitt, Federn, Schalen, Stroh, Heckenschnitt, Tiermist, Sägemehl, Laub, Kräuterreste und etwas Papier gegeben werden. Nicht auf den Kompost gehören Zigarettenfilter, buntes Papier, Speisereste, Kunststoffe, Gummi, Fleischreste, Chemikalien oder Unkräuter. Kompostsysteme sind käuflich erhältlich, u.a. als geschlossene Kompostsilos, Themokomposter oder Tonnen. Versierte Gärtner bauen ihren Kompost jedoch selbst zusammen, aus Holzpaletten, Drahtgitter oder belassen ihn einfach als Komposthaufen. Ein Kompost benötigt feuchte Wärme und sollte deshalb im windgeschützt im Halbschatten seinen Standplatz haben; der Untergrund darf nicht versiegelt sein. Einmal jährlich wird der Kompost umgesetzt: Bislang nicht verrottetes Kompostmaterial kommt nun nach unten und wird mit erdigem Material bedeckt. Idealerweise stehen zwei Komposte zur Verfügung, um diese Arbeit zu erleichtern. Reife Komposterde ist fein krümelig; man wirft den Kompost vor der Benutzung durch ein Kompostgitter.

Sodann kann der fertige Kompost ausgebracht werden. Als Faustregel gilt eine Menge von rund drei Kilo Komposterde auf einen Quadratmeter Gartenfläche. Starkzehrer dürfen sogar vier bis fünf Kilo erhalten. Pflanzlöcher dürfen mit Kompost gefüllt werden, ebenfalls Saatrillen, Baumscheiben, Sträucherwurzeln, Blumenkübel, Balkonkästen, Rosenbeete, Erdbeerreihen und natürlich auch das Frühbeet. Der halbreife Kompost kann im Herbst beim Graben direkt auf die Beete ausgebracht werden und mittels eines Grubbers leicht eingearbeitet werden. So können während der Winterzeit alle Nährstoffe bereits in den Boden eingehen, sodass im Frühjahr dann lediglich noch einmal mit dem Grubber und dem Rechen nachgearbeitet werden muss.

Je kleiner das Kompostmaterial zerschnitten wird, desto schneller verrottet ist. Zusätzlich kann Steinmehl auf den Kompost gestreut werden, der dem Vernässen entgegenwirkt. Normalerweise dauert der Verrottungsprozeß sechs bis zwölf Monate; es entstehen übrigens Temperaturen von bis zu 50 Grad.

Wer die Komstpostreife beurteilen möchte, macht einfach einen Kressetest: Ein Pflanztöpfchen wird mit Komposterde gefüllt und Kressesamen eingesät. Wenn diese innerhalb sieben Tagen keimt, ist der Kompost „reif“ und kann benutzt werden.

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Celaflor Ameisen-Mittel 300g

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9,51 € inkl. MwSt.

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Maßnahmen im Gemüsegarten im Februar

Wenn der Boden bereits frostfrei ist, kann er für die Frühjahrsaussaat vorbereitet werden. Als erste können bereits Möhren, Spinat und Zwiebeln an Ort und Stelle ausgesät werden. Hat man Gemüse und Ost in einer Erdmiete gelagert, dann sollte diese an wärmeren Tagen gut gelüftet werden. Ebenso das im Keller gelagerte Obst und Gemüse. Frühkartoffeln werden jetzt bereits zum Ankeimen aufgestellt. Das eingelagerte Obst muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert und krankes oder faulendes Obst entfernt werden, da sonst eine Ansteckungsgefahr für die gesunden Früchte bestünde.

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Celaflor Naturen Leimring 2,5m

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Obstbaumschnitt Winterschnitt

Obstbaumschnitt Winterschnitt

Obstbaumschnitte erhöhen die Fruchtbarkeit der Bäume und unterstützen die Kronenbildung. Ausreichend Raum für Wuchs muss natürlich vorhanden sein. Somit können mittels Obstbaumschnitt auch Korrektur bei zu steilem, zu flachem oder unregelmäßigem Wachstum vorgenommen werden. Der sogenannte Winterschnitt sollte zwischen November und April stattfinden, idealerweise im Januar oder Februar, denn dann befinden sich die Obstbäume in ihrer Ruhephase. Um Frostschäden zu vermeiden, sollte die Temperatur beim Schnitt jedoch nicht unter dem Gefrierpunkt liegen. Wichtig ist, die Schnittstellen nicht zu verschließen, denn dies kann die Wundheilung des Baumes verzögern.

Winterschnitte werden ausschließlich bei Kernobst (Apfel, Birne, Quitte) vorgenommen. Steinobstsorten wie Kirsche und Pflaume werden mit einem Sommerschnitt versehen. Ausnahme bilden lediglich sehr späte Pflaumensorten. Auch ältere Bäume, die viele Jahre nicht geschnitten wurden, dürfen mit einem Winterschnitt versehen werden. Als Werkzeug wird eine einwandfreie, scharfe Gartenschere benötigt und möglicherweise eine stabile Leiter. Aus Sicherheitsgründen darauf achten, dass eine Hand den Zweig hält und die andere Hand die Schere. Äste niemals abreißen, sondern immer sauber schneiden.

Beim Obstbaumschnitt im Winter bleiben etwa vier gute, versetzte Seitentriebe stehen, die als Leitäste fungieren und sich später durch das Obstgewicht nach unten biegen. Je steiler man Triebe stehen lässt, desto besser wachsen sie. Etwas länger darf der mittlere Leitast, der Stamm, bleiben. Zu langsam wachsende Bäume dürfen bis ins alte Holz beschnitten werden. Ebenfalls herausgenommen werden dürfen zu starke Äste. Versierte Gärtner warnen jedoch: Man darf niemals mehr als 40 % herausschneiden, das würde das Baum übel nehmen.

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Celaflor Schädlingsfrei Careo für Orchideen & Zierpflanzen 200ml

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Rosen auf Blattlauseier kontrollieren

Rosen auf Blattlauseier kontrollieren

Noch vor dem Frühling, also bereits im Winter, sollten Rosensträucher intensiv auf Blattlauseier kontrolliert werden. Wichtig ist hier nicht nur das betrachten der Endspitzen, sondern auch die Unterseite der Blätter, die Stiele sowie die Erde im Wurzelbereich. Blattläuse machen sich häufig durch einen klebriges oder schmierigen Film bemerkbar. Dann heißt es: Sofort handeln. Rosenblätter können mit einem Lappen einzeln abgerieben werden, der in Schmierseifenlösung getaucht wurde. Auch Spiritus eignet sich zum Entfernen von Blattläusen, ebenso eine kräftige Essigmischung. Vorsicht mit der Beigabe von Salz; dies kann die Blätter verbrennen, auch bei der weniger intensiven Wintersonne.

Als weiteres Bekämpfungsmittel kann Brennnesseljauche eingesetzt werden oder die alt bewährte Schachtelhalmbrühe, welche gleichzeitig die Rosenpflanze stärken wird. Am besten werden Pflanze, Blätter und Wurzelbereich triefend nass gesprüht. Diese Prozedur muss zumindest einmal täglich wiederholt werden, bis die Blattlauseier verschwunden sind. Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich, die Behandlung noch weitere 14 Tage durchzuführen, um sicherzustellen, dass auch wirklich alle Eier entfernt wurden. Produkte auf Rapsölbasis bekämpfen bereits vorhandene Blattläuse; diese ersticken dann. Sehr stark befallene Pflanzenteile sollten abgeschnitten und in der Mülltonne entsorgt werden.
Zudem wird geraten, im nächsten Sommer Marienkäfer, Schwebfliegen oder Schlupfwespen anzusetzen, die mehr als zehntausend Blattläuse während eines einzigen Sommers vertilgen. Laub sollte deshalb liegen bleiben, um diesen Nützlingen einen Unterschlupf zu gewähren.
Als weitere Maßnahme gegen Blattläuse an Rosenstöcken wird Mischkultur mit Stauden empfohlen. Man sollte zudem auf den Stickstoffgehalt achten, denn Blattläuse können durch Überdüngung entstehen.
Speziell für Rosen gibt es ebenfalls mit Insektizid imprägnierte Plastikringe, welche um die Pflanzen gelegt werden.


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Wildrosen auslichten

Rosen, die keinen Winterschutz brauchen – dazu gehören die meisten Wildrosenarten -, werden jetzt im Februar ausgelichtet. Dabei entfernt man vorrangig das alte und abgestorbene Holz.

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Zimmerpflanzen zurückschneiden

Zimmerpflanzen zurückschneiden

Wie Gartenpflanzen müssen auch Zimmerpflanzen regelmäßig geschnitten werden. Viele Zimmerpflanzen brauchen erst dann geschnitten zu werden, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben und im Wachstum eingedämmt werden sollen. Andere Arten benötigen einen kräftigen Rückschnitt, um ihre volle Blütenpracht präsentieren zu können. Hierunter fallen u.a. Petunien, Geranien, Fuchsien und Margeriten. Wichtig beim Schnitt von Zimmerpflanzen ist das geeignete Werkzeug. Eine scharfe, gut geschliffene Gartenschere ist unerlässlich, damit Äste nicht gequetscht oder verletzt werden. Eine Schere wird u.a. für Birkenfeige,Dieffenbachia, Zitrusgewächse, Ziergräser und Efeu benötigt. Lediglich besondere weiche Triebe dürfen mit einem normalen Küchenmesser (ersatzweise auch mit einer Küchenschere) geschnitten werden.

Beschneiden der Triebe führt bei Zimmerpflanzen regelmäßig zur Bildung von neuen Seitentriebe und deshalb auch zu mehr Blättern. Als bester Schneidzeitpunkt gilt der Monat März, das Ende der Pflanzenruhezeit. Möglicherweise sehen die Pflanzen nach dem Schnitt ein wenig kahl aus; sie haben sich jedoch bald erholt. Durch Schneiden der Triebspitzen wird ein buschiges Aussehen erreicht. Bei dieser Gelegenheit können auch gleiche Stecklinge zur Vermehrung genommen werden; sie sollten mindestens zwei Blattpaare besitzen. Selbstverständlich kann mit einem Schnitt auch die Pflanzenform korrigiert werden. Krautige Pflanzen können sogar bis kurz über den Boden zurückgeschnitten werden. Soll das Höhenwachstum eingedämmt werden (z. B. bei Gummibäumen), darf einen halben Meter zurückgeschnitten werden, während bei Kletterern Haupt- und Seitentriebe gekürzt werden. Bei buntblättrigen Pflanzen ist darauf zu achten, dass grüne Triebe abgeschnitten werden.

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