Bauernregeln der Natur

Bauernregel für den Weinanbau

Januar
Ist Dreikönig (6.Januar) hell und klar, gibt’s viel Wein in diesem Jahr.

Ist der Januar nass, bleibt leer das Fass.

Am 10. Jänner Sonnenschein bringt viel Korn und Wein. Desgleichen an Vincenzi (22.Januar) und Martina (30.Januar).

Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.

Februar
Sankt Eulalia (12.Februar) Sonnenschein bringt viel Obst und Wein.

März
Märzenschnee tut Frucht und Weinstock weh.

April
Zu Georgi (24.April) blinde Reben, volle Trauben später geben. Oder ähnlich: Sind die Reben um Georgi blind, so erfreut sich Vater, Mutter und Kind.

Gibt's an Markus (25.April) Sonnenschein, so bekommt man guten Wein.

Aprilsturm und Regenwucht bringen Wein und gute Frucht.

Mai
Strahlt Urban (25.Mai) im Sonnenschein, gibt’s vielen guten Wein. Oder ähnlich: Schein an Urbanstag die Sonne, so gerät der Wein zur Wonne, regnet's aber, nimmt er Schaden und wird selten wohl geraten.

Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und viel Heu.


Juni
O heiliger St.Veit (15.Juni) regne nicht, dass es uns nicht an Obst und Wein gebricht.

Juni trocken mehr als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.

Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass.

Regnet es an Peter Paul (29.Juni), wird des Winzers Ernte faul.

Juli
Einer Reb' und einer Geiß, ist's im Juli nie zu heiß.

Wenn gedeihen soll der Wein, muss der Juli trocken sein.

Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen.

Sollen Trauben und Obst sich mehren, müssen mit lrenz die Gewitter aufhören.

Vinzenz (19.Juli) Sonnenschein füllt die Fässer mit Wein.

August
Viel Augustsonnenschein bringt guten Wein.

Stürmt es im August, so gibt es weder Wein noch Most.

Oswaldtag (5.August)  muss trocken sein, sonst wird teuer Obst und Wein.

Sollen Trauben und Obst sich mehren, dürfen mit Laurenz (10.August) die Wetter aufhören. Oder: Laurenz muss heiß sein, soll der Wein gut sein.

Hat uns're Frau gut Wetter, wenn sie zum Himmel fährt (Maria Himmelfahrt am 15.August) , gewiss sie guten Wein beschert.

Regen an Sankt Bartholmä (24.August)  tut den Reben bitter weh.

Was die Hundstage (23.-28. August) gießen, muss die Traube büßen.

September
Septemberregen ist dem Bauer gelegen; wenn er aber den Winzer trifft, ist er ebenso schlecht wie Gift.

Wenn Matthäus (21.September) weint statt lacht, er aus Wein Essig macht.

Oktober
Der Oktober gibt uns Wein und sonnige Tage, aber auch Gicht und andere Plage.

Otkobersonne kocht den Wein und füllt auch große körbe ein.

Zu Theres' ist die Weinles'.


Dezember
Scheint heute die Sonne, so kommen Wein und Korn in Wonne.


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Bauernregeln für Korn, Kraut und Rüben

Januar
Am 10. Jänner Sonnenschein bringt viel Korn und Wein. Desgleichen an Vincenzi (22.Januar) und Martina (30.Januar).

Scheint heute die Sonne, so kommen Wein und Korn in Wonne.

Januar muss knacken, wenn das Korn soll sacken.

Knarrt im Januar Eis und Schnee, dann gibt’s zur Ernte Heu und Klee.

Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht das ganze Jahr.

Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.

Februar
Klar Februar – gut Roggenjahr.

Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.

März
Donnert's in den März hinein, wird der Roggen gut gedeihn.

Steckst du die Kartoffel im März, treibst du mit ihr Scherz.

Ist's um Lätare feucht, so bleiben die Kornböden leicht.

Gregor (12.März) zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kann.

An Sankt Gertrud (17.März) ist es gut, wenn in die Erd' die Bohn' man tut.

An Sankt Benedikt (21.März) achte wohl, dass man Hafer säen soll.

Gibt's im Frühjahr viele Frösche, so geraten die Erbsen.

April
Wenn der April stößt rauh ins Horn, so steht es gut um Heu und Korn. Oder ähnlich: Wenn der April Spektakel macht, gibt’s Heu und Korn in voller Pracht.

April kalt und nass füllt Scheun' und Fass.

Jeder warme Frühlingsregen kommt der Pflanze wohlgelegen.

Wer an Christian säet lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein.

Am Tage Tiburtii (Tiburtius = 14.April) sollen alle Felder grünen.

April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.

Siehst du im April die Falter tanzen, magst du getrost im Garten pflanzen.

Gras, das im April wächst, steht im Mai fest.

Mai
Mairegen auf die Saaten: es regnet Dukaten.

Mai kühl und nass, füllt Scheune und Fass.

Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und viel Heu.

Wenn's an Pankratius (12.Mai) gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.

St.Urbani (25.Mai) säe Flachs und Hanf.

Dankt Sankt Urban (25.Mai), dem Herrn, er bringt dem Getreide Kern.

Auf Petronellentag (Petronella = 31.Mai) Regen, wird sich der Hafer legen.

Ist es klar an Petronell (31.Mai), messt den Flachs ihr mit der Ell'.

Juni
Auf den Juni kommt es viel an, wenn die Ernte soll bestah'n.

Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht. Oder: Nordwind im Juni, weht Korn ins Land.

Fällt Juniregen in den Roggen, bleibt der Weizen auch nicht trocken.

Wenn's im Juni viel regnet, sit der Graswuchs gesegnet.

Hat Margret (10.Juni) keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken sein.
Mit der Sens' St.Barnabas (11.Juni) schneidet ab das längste Gras.

Oh heiliger Sankt Veit (15.Juni) , regne nicht, dass es uns nicht an Obst und Wein gebricht.

Wer auf Benno (16.Juni) baut, kriegt viel Flachs und Kraut.

Vor Johannestag (24.Juni) keine Gerste man loben mag.

Regnet's an Peter Paul (29.Juni) , wird des Winzers Ernte faul.

Juli
Juliregen nimmt den Erntesegen.

Wenn der Kohl gerät, verdirbt das Heu.

Wenn die Bohnen üppig geraten, geraten auch trefflich unsere Saaten.

An Sankt Kilian (8.Juli) säe Rüben und Wicken an.

Kilian (8.Juli), der Heilige Mann, stellt die ersten Schnitter an.

Hat Margaret (20.Juli) keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken rein.

August

Gibt's im August rechten Sonnenschein, so wird die Ernte besser sein.

Im August soll man den Knoblauch aus der Erde nehmen.

Ostwaldtag (5.August) muss trocken sein, sonst wird teuer Korn und Wein.

Regen an Maria Schnee (5.August) tut dem Korn tüchtig weh.

Sollen Trauben und Obst sich mehren, dürfen mit Laurenz (10.August) die Wetter aufhören.

Der Barthelmann (= St.Bartholomäus) bringt dem Hopfen die Dolden.

September
Wenn St.Ägid (1.September) bläst ins Horn, heißt es: Bauer säh dein Korn.

Sankt Mang schlägt's Kraut mit der Stang'.

Eine Kornähre ist mehr wert als zehn Rosen.

Oktober
Wer an Lukas (18.Oktober) Roggen streut, es im Jahr drauf nicht bereut.

Ursula (21.Oktober) bringt's Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda drein.

November
Novemberschnee tut den Saaten wohl, nicht weh.

Je mehr Schnee im November fällt, umso fruchtbarer wird das Feld.

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist#s um den Weizen schlecht bestellt.

Im November wässere die Wiesen, wenn das Gras soll reichlich sprießen.

Wirft herab Andreas (30.November) Schnee, tut's dem Korn und Weizen weh.

Dezember

Dezember kalt mit Schnee gibt Korn auf jeder Höh'.

Schnee in der Christnacht – gute Hopfenernte.

Wind in Silversters Nacht, hat nie Korn und Wein gerbacht.

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Bauernregeln, die sich auf Wachstum, Blüte und Ernte von Bäumen beziehen

Januar
An Fabian und Sebastian (20.1.), fangen Baum und Tag zu wachsen an. Oder: Wenn St.Agnes (21.1.) gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. Beide Aussagen basieren rein auf der Beobachtung der Bäume, ohne dass daraus irgendwelche Wetterprognosen für spätere Jahreszeiten abgeleitet werden. Sie sind daher in sich logisch und meistens treffen sei zu, denn die Tage werden länger und damit erwachen auch die Bäume zu neuem Leben.

Februar
St.Mattheus (24.2.) hab ich lieb, denn er gibt dem Baum den Trieb. Aber: Im Februar zuviel Sonne am Baum, lässt dem Obst keinen Raum. Das stimmt. Bekommt der Baum viel Sonne, Licht und Wärme ab, dann entwickeln sich besonders viele Triebe und damit später auch ein reiches Blattwerk, welches die Äste so stark abschattet, dass dem Obst nicht genug Raum zum Reifen bleibt. Da hilft nur radikales Auslichten der Baumkrone und zwar im Januar, bevor der Baum wieder austreibt.
April
Am 15.April der Kuckuck singen soll, und müsste er singen aus einem Baum, der hohl. Der Ärmste, wenn er schon seine Eier fremden Vogeleltern unterschieben muss und kein eigenes Nest bauen darf, dann muss er doch wenigstens selbst einen Unterschlupf finden. Und was wäre dazu besser geeignet, als ein morscher Baum, der innen bereits hohl ist, oder eine verlassene Spechthöhle.

Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt's, dass der Sommer fruchtbar sei.

Viel Blumen im April, wenig Kirschen danach.

Mondhelle Nächte im April, schaden der Baumblüte viel.

Mai
Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume.

Wenn im Mai die Eichen schön blühen, so kann man auf ein fettes Jahr hoffen.

Blüht der Flieder schnell oder langsam, geht's ebenso mit der Ernte.

Juni
Regnet's auf Johannistag (24.Juni), ist's der Haselnüsse Plag. Oder ähnlich: Tritt auf Johannis Regen ein, so wird der Nusswachs nicht gedeih'n.

Juli
Die erste Birn' bringt Margaret, darauf überall die Ernte angeht.



August
Der August muss Hitze haben, sonst Obstbaumsegen wird begraben.Ist es im August zu kühl und regnerisch, dann breiten sich Pilzkrankheiten wie der Echte Mehltau und Rostpilze aus, oder die Kirschen platzen auf und verfaulen. - Auf eine schlechte Obsternte bei regen im August, spielt auch der nächste Spruch an:  Je dichter der Regen im August, je dünner der Most.

Ein Regen im August ist für den Wald Erquickungslust. Auch das ist verständlich, denn auf nassem Holz hat der Buchdrucker. Ein  arger Baumschädling,  keine Chance sich im Forst auszubreiten.  Deshalb wurde auch das Sturmholz, das, nachdem der Orkan Lothar in Süddeutschland ganze Wälder in wenigen Sekunden niedergestreckt hatte, bis zur Abfuhr zwischengelagert werden musste, ständig künstlich mit Wasser berieselt.

September
Wenn der September noch donnern kann, dann setzen die Bäume viel Blüten an.

Gibt es viele Eicheln im September, fällt viel Schnee im Dezember. Und ganz ähnlich: Wenn die Eicheln viele Früchte tragen, wird es ein langer Winter.


Wird das Obst sehr langsam reif, gibt’s im Winter statt Eis nur Reif.

Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.

Wenn's im September donnert, gibt es viele Pflaumen im nächsten Jahr.


Oktober
Wenn Buchenfrüchte geraten wohl,
Nuß- und Eichbaum hängen voll,
so folgt ein harter Winter drauf
und fällt der Schnee mit großem Hauf.

Bleibt's Laub am Ast, viel Ungeziefer zu fürchten hast.

Halten Birk' und weid' ihr Wipfellaub lange, ist zeitiger Winter und gut Frühjahr im Gange.

November
Laubfall am Leodegar (2.November) kündet an ein fruchtbar Jahr.

Baumblüt' im November gar, noch nie ein gutes Zeichen war. Logisch, denn irgendwann danach kommt der Frost, und dann ist die Baumblüte hinüber. Aber: Wenn im November die Bäume blühn, wird sich der Winter lang hinausziehn. Das ist wohl eher ein frommer Wunsch des Landmanns und nicht die Realität. Genauso wenig gilt: Sitzt November fest im Laub, wird der Winter hart, das glaub'.

Ist im November die Buche im Saft, viel Nässe dann der Winter schafft.

An Allerheiligen sitzt der Winter auf den Zweigen.

Knospen an St.Barbara, sind zum Christfest Blüten da.



Dezember
Wenn's windig wird an Weihnachtsfeiertagen,
sollen die Bäume viel Obst noch tragen.
 


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Bauernregeln auf der Basis von Tierbeobachtungen

Januar
Wirft der Maulwurf im Januar,
dauert der Winter bis Mai sogar.

Tanzen im Januar die Mucken, muss der Bauer nach dem Futter gucken.

Pauli Bekehr (25.Januar), Gans gib' dein Ei her.

Im Jänner kannst du schon die Bienenstöcke setzen, soll Honig und Wachs dich mit reicher Frucht ergötzen.

Im Januar sieht man lieber den Wolf, als den Bauer ohne Jacke.

Tanzen im Januar die Mücken, muss der Bauer nach dem Futter gucken.

Februar
Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoch, eilt auf 4 Wochen er wieder ins Loch. (Gemeint ist Mariä Lichtmess = 2.Februar). Und so ähnlich. Sonnt die Katze sich im Februar, friert sie im März.

Solange die Lerche an Lichtmess singt, so lange sie nachher weder singt noch schwingt.

Singt die Amsel im Februar, bekommen wir ein teures Jahr.

Nach Matthias geht kein Fuchs mehr übers Eis.

Die weiße Gans im Februar, brütet Segen fürs ganze Jahr.

Mücken, die im Februar summen, gar oft lange Zeit verstummen.

Wenn die Februarsonne den Dachs nicht weckt, schläft er im April noch fest.

März
Märzen-Ferkel, Märzen-Fohlen,
alle Bauern haben wollen.

Mit ihren Herden wieder hin, ziehen die Schäfer an Fridolin.

Wirft der Hirsch erst spät sein Geweih, lauert er, dass es im Märzen noch schneit.

Amsel zeitig, Bauer freu' sich.

Im Märzen früher Vogelsang macht den Winter lang.

Es führt St.Gertraud (17.März) die Kuh zum Kraut,
die Ross zum Pflug, die Bienen zum Flug.

Am Gertrudentag (17.März) läuft die Maus am Spinnrocken hinauf und beißt den Faden ab.

Maulwurfshaufen im März zerstreut,
lohnt sich wohl zur Erntezeit.

Maria Verkündigung kommen die Schwalben wiederum. Mariä Verkündigung wäre der 25.März; das dürfte für die Rückkehr der Schwalben aber wohl doch noch etwas zu früh sein; die Schwalben kommen normalerweise erst Ende April (s. Regeln im April).

Soviel Tage vor Marien (25.März) die Frösche schreien, so viel müssen sie nachher schweigen. Stimmt, spätestens beim ersten Spätfrost Ende März kommt das böse Erwachen.

Gibt’s im Frühjahr viele Frösche, so geraten die Erbsen.

Lerchen (und Rosen) bringen des Frühlings Kosen.

Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen.

April

Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen.

Grasmücken, die fleißig singen, wollen uns den Frühling bringen.

Siehst Du im April die Falter tanzen, magst du getrost im Gartenpflanzen. Andererseits: Wenn im April die Falter fliegen, bleiben die meisten im Schmutze liegen.

Bauen im April die Schwalben,
gibt's viel Futter, Korn und Kalben.
Wenn die Hausschwalben bei uns Ende April eintreffen und mit dem Nestbau beginnen, so ist in der Regel wirklich ein warmes Frühjahresende und ein guter Sommer zu erwarten.

Kommt die Weihe gezogen, so ist der Winter verflogen.

Krähen die Hähne außer der Zeit, mach auf Regen dich bereit.

Gedeiht die Schnecke und die Nessel, füllen sich Speicher und Fässel.

Mai

Ein kalter Mai tötet das Ungeziefer und verspricht eine gute Ernte.

Wenn im Mai die Wachteln schlagen, läuten sie von Regentagen.

Steigt die Lerche nur stumm und nicht hoch, kommt ein nasser Frühling noch.

Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gitb einen schwülen Sommer.

Maienkäferjahr ein gutes Jahr.

Ein Bienenschwarm im Mai
ist wert ein Fuder Heu;
Aber ein Schwarm im Juni
lohnt kaum die Müh'.
Aber: kommen die Bienen nicht heraus, ist's mit dem schönen Wetter aus.

Wer seine Schafe schert vor Servaz (St.Servatius = 13.Mai), dem ist die Woll' lieber als das Schaf.


Juni

Fliegen die Fledermäuse abends umher, kommt anhaltend schönes Wetter daher.

Fliegt der Kiebitz tief und die Schwalbe hoch, bleibt das trock'ne Wetter noch.

Srpingende Fische bringen Gewitterfrische.

Wenn der Kuckuck nach Johanni (also nach dem 24.Juni) schreit, ruft er Misswachs und teure Zeit.

Juli

Wer nicht geht mit dem Rechen,
wenn die Fliegen und Bremsen stechen,
muss im Winter gehen mit dem Strohseil
und fragen „Wer hat Heu feil?“. Wohl wahr, im Hochsommer muss das Heu geerntet und eingefahren werde, sonst fehlt's dem Vieh im Winter und Viehfutter muss zugekauft werden.

Schnappt im Juli das Weidevieh nach Luft, riecht es nach Gewitterduft.

Wenn der Kuckuck um Jacobi (25.Juli) schreit, das wird eine teure Zeit.

Werfen die Ameisen auf am Annentag (26.Juli) ein strenger Winter folgen mag.

Wenn die Schwalben Ende Juli schon ziehen, sie vor baldiger Kälte fliehen.

August

Wenn der Kuckuck im August noch schreit, gibt’s im Winter teure Zeit.

Wenn's im August ohne Regen abgeht, das Pferd mager vor der Krippe steht.

Regnet's am St.Laurenz-Tag , gibt es große Mäuseplag.

Wenn St.Rochus trüeb schaut, kommt die Rauep isn kraut.

Wenn im August viele Goldkäger laufen, braucht der Wirt den Wein nicht zu taufen.

September
Mariä' Geburt (8.September) ziehen die Schwalben furt. - Blieben sie aber da, ist der Winter noch nicht nah.

St.Gorgon (9.September) bringt die Lerchen davon.

Sind im September noch viele Fliegen an der Wand, so hält die Sonne dem Froste stand.

Wenn im September viel Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.

Wenn die Zugvögel nicht vor Michaelstag (29.September) wegziehen, so deutet das auf gelindes Wetter, wenigstens bis Weihnachten.

Oktober
Ist der Oktober kalt, so macht er fürs nächste Jahr dem Raupenfraß halt. Oder ähnlich: Ein kalter Oktober den Bauern freut, bringt den bösen Raupen Leid.

Mit St.Hedwig (17.Oktober) und St.Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.

Trägt der Hase jetzt noch sein Sommerkleid, ist der Winter wohl noch weit.

Wenn die Wildgänse unsere Gegend fliehen, wird der Winter schnell heranziehen.

Scharren die Mäuse tief sich ein, wird’s ein harter Winter sein; und viel härter noch, bauen die Ameisen hoch.

Durch Oktobermücken lass dich nicht bedrücken. Denn: Am Tag von St.Crispin sind die Fliegen hin.

Nichts kann vor Raupen besser schützen als Oktobereis in den Pfützen.

Bleibt's Laub am Ast,
viel Ungeziefer zu fürchten hast.

November
Ist das Brustbein der Martinsgangs weiß, so wird der Winter streng, ist es braun, soll es mehr Schnee als Kälte, ist es weiß, mehr Kälte als Schnee bedeuten. Das erinnert nun doch sehr an die Tierorakel antiker Zeiten,  als man aus der Beschau von Innereien der Tiere auf das kommende Wetter und die Ernte schloss.

Lässt der November die Füchse bellen, wird der Winter viel Schnee bestellen.

Kathrein tut die Schafe rein. Denn: Novemberwind scheut Schaf und Rind.

Tummelt sich im November die Haselmaus, bleibt der Weinter noch sehr lange aus.




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Bauernregeln mit Bezug auf Sternzeichen und Mondphasen

Bauernregeln, die langfristige Wetterprognosen wie Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht lassen sich statistisch gesehen genauso häufig bestätigen wie widerlegen. Dagegen haben Bauernregeln, die auf der genauen Beobachtung von Tieren und Pflanzen basieren, eine erstaunlich hohe Trefferquote.

Dass man Kartoffeln erst im Sternzeichen der Fische setzen soll, ist eigentlich trivial, da sie sonst erfrieren würden. Interessant wird es, wenn darüber hinaus Bezug auf den Mondeinfluss genommen wird. So sollen z.B. die Kartoffeln im Zeichen der Fische nur bei abnehmendem Mond gesetzt werden. Denn bei zunehmendem Mond gepflanzt, bilden sie nur hohe Stauden, aber kleine Früchte. Und die Kartoffeln würden keine Schale bilden, sondern viele Auswüchse. Geerntet werden sollen die Kartoffeln dagegen im Sternzeichen der Waage und zwar bei abnehmendem Mond.

Die Sonne geht nur einmal im Jahr durch jedes der zwölf Sternbilder.  Der Mond dagegen durchläuft dreizehnmal im Jahr jedes Tierzeichen. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Sonne-/Mond- und Sternzeichen-Konstellationen. Das spiegelt sich nicht nur in vielen Bauernregeln wieder, auch die Biologisch-Dynamische Landwirtschaft nimmt Bezug auf den Mondeinfluss von Aussaat, Wachstum und Ernte der Pflanzen. Folgerichtig hat man im Institut  für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise in Darmstadt in jahrelangen Versuchsreihen den Zusammenhang zwischen Mondkonstellation und Pflanzenwachstum untersucht und kommt zu folgendem Schluss: „Die Ergebnisse, die auch quantitativ ausgewertet wurden, ergaben statistisch hoch evidente Unterschiede der Erträgnisse verschiedener Kulturpflanzen bei Aussaat und Pflege bei unterschiedlichen Mondstellungen“ (THUN,M. & H.HEINZE: Anbauversuche über Zusammenhänge zwischen Mondstellungen im Tierkreis und Kulturpflanzen mit statistischer Prüfung der Ergebnisse.- Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise (Darmstadt), 2 Bde.- zitiert in: KOSTENZER,H. & O. (2006): Alte Bauernweisheit (Rosenheim).


Anweisungen zum Säen und Ernten von Gemüse

Getreide soll im Sternzeichen der Waage bei Vollmond ausgesät werden. Geerntet werden und eingelagert werden soll das Getreide dagegen bei abnehmendem Mond, da es sonst wieder zu schnell keimt.

Salat soll im Sternzeichen Waage bei abnehmenden Mond ausgesät werden. Bei Aussaat unter zunehmendem Mond würde der Salat ins Kraut schießen und keine Köpfe bilden.

Saubohnen werden im Sternzeichen Krebs bei abnehmendem Mond in die Erde gesteckt.

Weißkohl soll bei abnehmendem Mond unter dem Sternzeichen Waage ausgesät werden. Zu Sauerkraut wird es dann geschnitten und in Fässer eingelagert unter  dem Zeichen des Steinbocks bei abnehmendem Mond.

Zwiebeln sollen bei Vollmond im Sternzeichen Vollmond gesetzt werden, dann bleiben die Schalen hart und faulen nicht.

Nicht ganz ernst zu nehmen, ist wohl eine Anweisung, die sich auf das Aussäen von Rettich  bei abnehmendem Mond bezieht.  So soll der Bauer, wenn er auf eine reiche Rettichernte Wert legt, seine Magd anweisen, beim Säen einen breitkrempigen Hut zu tragen und leise vor sich hin zu murmeln: „ I will koan, i brauch koan.“

Anweisungen zum Düngen der Felder

Die Felder soll mein bei Vollmond jauchen, bei abnehmendem Mond  könnte die Grasnarbe verbrennen
Im Sternzeichen der Waage soll man bei abnehmendem Mond düngen. Dann wird der Mist schnell vom Boden absorbiert, bei zunehmendem Mond gedüngt, würde das viel länger dauern.

Anweisungen zum Halten und Schlachten der Haustiere

Kühe sollen im Herbst bei zunehmendem Mond ein letztes Mal auf die weide getrieben werden. Dann geben sie den ganzen Winter hindurch viel Milch.

Kälber sollen bei Vollmond entwöhnt werden, aber nicht im Sternzeichen von Krebs oder Skorpion.

Hennen sollen so zum Brüten angeregt werden, dass  die Küken bei  Vollmond schlüpfen. Eine Regel, die nicht ganz einfach umzusetzen sein dürfte.

Hühnereier sollen im Zeichen des Steinbocks in Kalkwasser eingelegt werden.

Speck soll im Zeichen des Steinbocks bei abnehmendem Mond in den Rauchfang gehängt werden. Dann härtet er gut aus.

Damit die Wunden gut ausheilen, sollen Ferkel nur bei abnehmendem Mond verschnitten werden.

Anweisungen zum Schlagen und Verarbeiten von Holz

Schlägt man Holz im Zeichen des Steinbocks und zwar in der Zeit nach Vollmond, wenn der Mond bereits seit drei Tagen wieder abnimmt. Dann bleibt das Holz vom Holzwurm verschont.

Holzdielen sollen unter dem Sternezichen Steinbock bei abnehmendem Mond verlegt werden, dann bekommen sie keine Risse und Spalten.

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