Bauernregeln für Korn, Kraut und Rüben

Bauernregeln für Korn, Kraut und Rüben

Januar
Am 10. Jänner Sonnenschein bringt viel Korn und Wein. Desgleichen an Vincenzi (22.Januar) und Martina (30.Januar).

Scheint heute die Sonne, so kommen Wein und Korn in Wonne.

Januar muss knacken, wenn das Korn soll sacken.

Knarrt im Januar Eis und Schnee, dann gibt’s zur Ernte Heu und Klee.

Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht das ganze Jahr.

Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.

Februar
Klar Februar – gut Roggenjahr.

Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.

März
Donnert's in den März hinein, wird der Roggen gut gedeihn.

Steckst du die Kartoffel im März, treibst du mit ihr Scherz.

Ist's um Lätare feucht, so bleiben die Kornböden leicht.

Gregor (12.März) zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kann.

An Sankt Gertrud (17.März) ist es gut, wenn in die Erd' die Bohn' man tut.

An Sankt Benedikt (21.März) achte wohl, dass man Hafer säen soll.

Gibt's im Frühjahr viele Frösche, so geraten die Erbsen.

April
Wenn der April stößt rauh ins Horn, so steht es gut um Heu und Korn. Oder ähnlich: Wenn der April Spektakel macht, gibt’s Heu und Korn in voller Pracht.

April kalt und nass füllt Scheun' und Fass.

Jeder warme Frühlingsregen kommt der Pflanze wohlgelegen.

Wer an Christian säet lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein.

Am Tage Tiburtii (Tiburtius = 14.April) sollen alle Felder grünen.

April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.

Siehst du im April die Falter tanzen, magst du getrost im Garten pflanzen.

Gras, das im April wächst, steht im Mai fest.

Mai
Mairegen auf die Saaten: es regnet Dukaten.

Mai kühl und nass, füllt Scheune und Fass.

Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und viel Heu.

Wenn's an Pankratius (12.Mai) gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.

St.Urbani (25.Mai) säe Flachs und Hanf.

Dankt Sankt Urban (25.Mai), dem Herrn, er bringt dem Getreide Kern.

Auf Petronellentag (Petronella = 31.Mai) Regen, wird sich der Hafer legen.

Ist es klar an Petronell (31.Mai), messt den Flachs ihr mit der Ell'.

Juni
Auf den Juni kommt es viel an, wenn die Ernte soll bestah'n.

Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht. Oder: Nordwind im Juni, weht Korn ins Land.

Fällt Juniregen in den Roggen, bleibt der Weizen auch nicht trocken.

Wenn's im Juni viel regnet, sit der Graswuchs gesegnet.

Hat Margret (10.Juni) keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken sein.
Mit der Sens' St.Barnabas (11.Juni) schneidet ab das längste Gras.

Oh heiliger Sankt Veit (15.Juni) , regne nicht, dass es uns nicht an Obst und Wein gebricht.

Wer auf Benno (16.Juni) baut, kriegt viel Flachs und Kraut.

Vor Johannestag (24.Juni) keine Gerste man loben mag.

Regnet's an Peter Paul (29.Juni) , wird des Winzers Ernte faul.

Juli
Juliregen nimmt den Erntesegen.

Wenn der Kohl gerät, verdirbt das Heu.

Wenn die Bohnen üppig geraten, geraten auch trefflich unsere Saaten.

An Sankt Kilian (8.Juli) säe Rüben und Wicken an.

Kilian (8.Juli), der Heilige Mann, stellt die ersten Schnitter an.

Hat Margaret (20.Juli) keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken rein.

August

Gibt's im August rechten Sonnenschein, so wird die Ernte besser sein.

Im August soll man den Knoblauch aus der Erde nehmen.

Ostwaldtag (5.August) muss trocken sein, sonst wird teuer Korn und Wein.

Regen an Maria Schnee (5.August) tut dem Korn tüchtig weh.

Sollen Trauben und Obst sich mehren, dürfen mit Laurenz (10.August) die Wetter aufhören.

Der Barthelmann (= St.Bartholomäus) bringt dem Hopfen die Dolden.

September
Wenn St.Ägid (1.September) bläst ins Horn, heißt es: Bauer säh dein Korn.

Sankt Mang schlägt's Kraut mit der Stang'.

Eine Kornähre ist mehr wert als zehn Rosen.

Oktober
Wer an Lukas (18.Oktober) Roggen streut, es im Jahr drauf nicht bereut.

Ursula (21.Oktober) bringt's Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda drein.

November
Novemberschnee tut den Saaten wohl, nicht weh.

Je mehr Schnee im November fällt, umso fruchtbarer wird das Feld.

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist#s um den Weizen schlecht bestellt.

Im November wässere die Wiesen, wenn das Gras soll reichlich sprießen.

Wirft herab Andreas (30.November) Schnee, tut's dem Korn und Weizen weh.

Dezember

Dezember kalt mit Schnee gibt Korn auf jeder Höh'.

Schnee in der Christnacht – gute Hopfenernte.

Wind in Silversters Nacht, hat nie Korn und Wein gerbacht.

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